Einzelbild herunterladen
 

' Seite 2 1. Beilage

Kasseler Neueste Nachnchien

Frauen vor -em Gpruchausfchuß

Arbeitslosen-Tagebuch

Die berufstütigc Frau hat vielleicht in unserer Zeit schiverer zu kämpfen wie der Mann. Sie, die von Natur ans duldsame' ist, nimmt oft stillschwei­gend Beschwernisse au» sich, die kaum ein Mann ohne Widerspruch zu tragen gewillt ist. Eine lang­sam schwindende Ansicht läßt uns meist sagen, daß der Frau die leichtere Arbeit im Erwerbsleben ;u- gewiesen sei. Und doch ist nichts irriger als dies. Die Frau ist, von bestimmten, klar organisierten Be- rnssarten abgesehen, doch immer wieder das Aschen­puttel, dem man nebenbei noch diese und jene Hand­reichung zumutet und abfordert, weil es eben eine Frau ist. Die Frau fügt sich in dies Geschick; aber sie fügt sich, so weit es ihr Temperament zu­läßt. Ost sind es lächerliche Kleinigkeiten, die den lange unterdrückten Unwillen zum Ausdruck kom­men lassen. Und, wo Männer noch einen Weg zur Schlichtung des Streites finden würden, wird dann so rasch das Wort Kündigung vom einen oder ande­ren Teil ausgesprochen.

Frauen kommen zum Arbeitsamt zu Hunderten, zu Tausenden. Von wenigen abgesehen, wollen sie alle lviedcr Arbeit haben. Die verheiratete, die in den mittleren Jahren stehende Frau ist fast immer zufrieden mit der ihr zugewiesenen Arbeit, wenn sie nut einigermaßen dem Gewünschten entspricht. Da wird viel mehr auf die Höhe des Lohnes ge­schaut, als auf berufliche Sonderinteressen und auf Standcsrücksichten. Das ist die Frau, die arbeiten in u ß, weil sie vielleicht allein im Leben steht, iveil sie eine FanMie zu versorgen hat, vielleicht sogar was heute leider keine Seltenheit mehr ist auch den >rwerbslosen Mann. Aber dann das stel­lungssuchende Mädchen, die weibliche Jugend: Viele haben die Schwere des Existenzkampfes zur Genüge durchkosten müssen und reihen sich ein, wo nur ein Platz ist. Doch jene große Zahl der Mädchen, die im Arbeitenmüssen ein unausweichliches Uebel sehen, um zu Taschengeld zu kommen, bis der ver­sorgende Mann erscheint?

Erwerbslose Frauen und Mädchen stehen vor dem Spruchausschuß. Was sie vorzubringen haben, wie sie sich geben, soll im folgenden aufgezeigt wer­den.

Wen« man sich krank fühlt...

Sechs Fahre hindurch ist Frau G. im Haushalt eines Friseurs tätig gewesen. Auf einmal wurde Schluß gemacht. Da Frau G. beim Arbeitsamt kei­ne . hinreichenden Grund für die Stellennieder- leaung angeben konnte, verhängte der Vorsitzende die Unterstützungssperre. Frau G. machte Einwen­dungen beim Spruchausschuß. Sie neige zu rheu­matischen Erkrankungen, darum könne man ihr nicht zumuten, ständig Friseurwäsche zu waschen. So, wie das vorgcoracht wurde, klang die Einwendung nicht ganz einleuchtend. Der Vorsitzende des Spruchaus­schusses fragte, ob denn etwa noch andere Gründe das Ausscheiden gefördert hätten. Die Frau wollte davon nichts wissen. Es sei schon so: sie könnte we­gen des Rheumas nicht mehr . . ." Also, Sie er­innern sich garnicht mehr? Sie haben doch Krach mit Ihrem Arbeitgeber gehabt! Vielmehr Ihr Mann hat Krach gemacht, und dann sind Sie einfach nicht,wieder hingcgangen. Stimmt das?!" Die Frau wär baff über diese Ermittlung des Arbeits­amtes und konnte nur kleinlaut zugeben, daß alles sich so zngctragen habe. Es sei etwas vorgefallen. Ja. Da hat ihr Mann reinen Disch gemacht. Schluß! Der Spruchausschuß verkündete, daß ein berech­tigter Grund zur A»beitsaufgabe nicht Vorgelegen habe und demzufolge der Einspruch abzulehnen sei.

Ein Fräulein, von Beruf Stütze der Hausfrau, hatte Arbeit zugewiesen bekommen. Das Arbeits- vertsiiltnis , ist nicht zustandegekommen. Zusolae einer Aussage der gnädigen Frau soll das Fräulein dies durch sein Verhalten bei der Vorstellung ver­hindert haben. Daraufhin als Quittung des Ar­beitsamtes: Sechs Wochen Unterstübunassperre! Norm Spruchausschuß stellte das Fräulein den Vor­gang anders dar. Es sei gesundheitlich der zuqe- wiescncn Arbeit nicht gewachsen gewesen und befinde sich auch setz» noch in zusätzlicher Kur- b-ehandlunq. Warum es sich nicht krank gemeldet habe, entgegnete der Vorsitzende. Der Arzt habe gesagt, die Kasse werde die Kosten doch nicht übernehmen. Das wurde seitens des Spruch au s 'siusses als zutreffend hingenommen. Die Entscheidung brachte eine zwar grundsätzliche Abweisung, doch wurden mildernde Umstände zugebilligt, die zu einer DPerrsristocrkürzung um zwei Wochen führten.

*

Weitaus ungünstiger lagen die Aussichten für ein junges Mädchen, das in der Krisenunterstützung befindlich zugewiescne Arbeit in einem größeren Kasseler Kaffee abgelehnt hatte. Das Mädchen hatte bei der Vorstellung erfahren, daß es lediglich für Bohnerarbeiten eingestellt werden sollte Es erklärte der Vermittlerin, solcher Tätigkeit nicht gewachsen zu sein, weil es unter Blutstauungen leide. Da Ein­wendungen geprüft werden müssen, wurde eine amtsärztliche Untersuchung bestellt, die hundertpro­zentige Arbeitsfähigkeit ergab. Wenn trotz des ärzt­lichen Urteils die Unterstützitngssperre mit Stirn» utemneh-rheit aufgehoben wurde, so hatte das die Klägerin im wesentlichen nur der Einsicht des Vor­sitzenden zu verdanken, der aus eigener Erfahrung die Anstrengungen der Bohnerarbeiten zugab. Im übrigen gehörte kein medizinisches Studium dazu, um buchstäblich dem Mädchen auf den Kopf zuzu- sagen, das es unter Blutstauungen zu leiden habe.

Arbeitslose Mütter

Bei Ihnen liegt der Fall besonders ungünstig", leitete der Vorsitzende des Spruchausschufles die Verhandlungssache einer jungen Mutter ein. Das Kind ist zehn Wochen alt. Angesichts der natür­lichen Muiterpflichten ist Frau G. nicht arbeits- vermittlungssähig. Das ist sehr, sehr bitter! Tenn Wöchnerinnengeld wird auch nicht mehr gezahlt. Der Ehemann ist schon aus der Krisenunterstützung aus- gesteucrt also nur noch Wohlfahrt... Die junge Mutter ist Zigarrenmacherin gewesen; die Firma ist eingegangen. Nirgendwo in Kassel kann das Arbeits­amt der Fran eine Stelle in ihrem Berus zuweisen. Ja, wenn das Kind nicht wäre... dann könnte man sie nach auswärts vermitteln. Aber das ist unter den vorliegetwen Umständen weder zumutbar noch durchführbar. Der Buchstabe des Gesetzes ist unerbittlich! Alan merkt es den Gesichtern, der Stimme des Vorsitzenden an, daß die Entscheidung wohl dem Paragraphen entspricht, aber nicht dem moralischen Gesetz, im Herzen:$er Unterstützungs- anfpruch mußte einstimmig abgelehnt werden...

Wer hier helfen will, wo Hilfe dringend nottut, frage beim Vorsitzenden des Arbeitsamtes nach der- -Zigarrcnmacherin Frau Gr., deren Fall am 12. Fe­bruar 1932 vorm Spruchausschuß verhandelt wor­den ist. -

*

Röbcn der werdenden Mutter sitzt deren Vater und spricht ganz ruhig: .Wir haben das ja nicht ge­

wußt ... nun muß man sich drein schicken... nur nicht schelten. Daß der Herr Doktor sie hat ent­lassen müssen, wo Das Kind nun bald kommt, war sein gutes Recht... sie mußte doch den ganzen L-ag bei seinen Kindern sein. Aber daß vom Arbeits­amt bei Antragstellung alles versprochen worden ist und nach fünf Wochen die Ablehnung kam... wenn wenigstens binnen drei Wochen der Bescheid gekom­men wäre... nun aber ist die Frist freiwilliger Weiterversicherung bei der Krankenkasse abgelaufen . was das für meine Tokter bedeutet, brauche ick nickt zu sagen". Nein! Das brauchte der besorgt« Vater wirklich nicht zu sagen. Was das bedeutet, Unter­stützung einer werdenden Mutter nach Ablauf der einundzwanzigtägigen Frist zu versagen, wissen Vor­sitzender und Beisitzer des Spruchausschusses: Kern Wöchnerinnengeld, keine Entbindungsbeihilfe! Der Dpruchausschuß hat alles anerkannt und hat die

Unterstützung zugesprochcn, wobei er eine grundsätz- licho, in Oppeln gefällte Entscheidung beachtete.

Frau Sch. ist eigenüich nur Ehefrau, hat keine Kinder. Aber sie hat einen Mann, der anscheinend ihrer Bemutterung bedarf... Frau Sch. ist Köchin. Di« Fachabteilung kann ihr in Kassel keine Stellung zuwetsen, wenigstens nicht im Gastwirtegewerbe. wo sie zu arbeiten gewohnt ist. Frau Sch. hatte die Zumutung, auswärts eine Stellung anzunehmen, zu­rückgewiesen: Ihr Mann brauche sie doch. Der Mann tst nämlich auch arbeitslos, und wenn er dann allein wäre den ganzen Tag, die ganze Nacht, vielleicht sogar wochenlang dann könne er doch auf dumme Gedanken kommen... Mit rührend offener Mun­terkeit erzählt das Frau Sch. in ihrer Vogtländer Mundart. Rach dem Gesetz sind das aber leider keine hinreichenden Gründe, eine auswärtige Ar­beitszuweisung abzulehnen. .Also, entweder es bleibt docket und Ihr Unterstützungsansprnch wird abgelehnt, oder Sie geben jetzt zu Protokoll, daß Sie auch eine Vermittlung außerhalb Kassels anzunehmen gewillt sind!" Die kleine Frau über­legt eine Wette, dann gibt sie die unterstützungge- währende Aussage ab. Aber ganz leicht ist es ihr doch nicht geworden, ja zu sage»!! ___________

Kriegsbeschädigte und

schildern ihre Not

Not, Not und nochmals Not war es, was die Jah­reshauptversammlung des Reichsbundes der KrtegS- beschädigtcn und Kriegshinterbliebenen in derStadt Stockholm" widerspiegelte. .

Nach einer kurzen Begrüßung durch Herrn von der Most und Erledigung einiger Punkte Verschiedenes gab der 1. Vorsitzende Gauler den Jahresbericht.

Aus den Ausführungen ging hervor, daß die O>r- ganisattonstättgkeit der Ortsgruppe trotz der schwere der Zeit nicht nachgelassen hat. 124 Bcztrksversamm- lunacn wurden abgehalten. 2000 Anträge auf Arn-- Zahlung von Zmsatzrcnten sind von der Ortsgruppe an die Versorgungsstellen gerichtet wardst. 45 Prozent dieser Anträge sind mit Erfolg durchgesochten wor­den Unheilvoll wirken sich die Notverordnungen für die Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen aus.

Bis zu 30 und mehr Prozent sind die Renten durch die Notverordnungen gekürzt worden. Undenkbar sind hier die Folgen, wenn nicht so schnell wie möglich Hilfe geschafft wird. Erne weitere harte Maßnahme gegen den Reichsbund der Kriegsbeschä­digten ist die Einschränkung des Rechtsanspruches aus Versorgung durch die Sparmaßnahmen der Versor­gungsbehörden.

Nicht besser können die Mitglieder der Ortsgruppe dem Vorstand für die geleistete Arbeit danken, als daß sie den Glauben und das Vertrauen zu der Or- ganisation nicht verlieren .. .

Den Kassenbericht gab Frl. Schneider, der Ent- lastunq gewährt wurde. .

Hieran schloß sich eine Diskussion, 'bet der d-te ver­schiedensten Meinungen laut wurden, fcie zuletzt aber

Quer über den Dockenmartt

Der Frost, der bitterböse trockene Frost! Er hat wieder einmal allerhand auf dem Kerbholz. Die Haus­frauen bekamen heute Stielchenaugen, als sie die ein­zelnen Gemüse- und Salatpreise am Konigsplatz zur Kenntnis nahmen. Spinat kostete 30 Pfg. das Pfund, gegen 15 Pfg. vorher, Grünkohl 15 Pfg., daS Rutz- chengeniissel kletterte auf 2025 Pl8- das Viertel­pfund, Endivien auf 3040 Pfg., der Rosenkohl auf 3035 Pfg. Liebe Sonne, schein' recht sehr, sonst wird unser Beutel leer. Denn mit dem Winter ist's nun doch Essig, und auf einem halben Dutzend Schnee­flocken kann man keinen Wintersport treiben.

Also, wer sich wegen Mangel an Kleingeld diese teuer zu erkaufenden Genüsse versagen mußte, griff zu Weißkraut für 0-8 Pfg., Rotkohl oder Wirsing zu 1012 Pfg., erstand 2 Pfund Möhren zu la Pfg. oder ein Pfundbündel Lauchgemüse zu 20 Pfg., ein paar dicke Unterkohlraben zu 7 Pfg. oder ein raben­schwarzes Schwarzwurzelpaket zu 2028 Pfg,. einen im Verborgenen" unter Decken und Hullen blühen­den Blumenkohlkopf von 35 Pfg. an oder eine dicke Sellerieknolle zu 20 Pfg. Verführerisch lockten fiemc schnittfeste Tomatenbälle zu 4050 Pfg. Wer sich 3 leisten tonnte, erstand für 50 Big- eine Hand voll Saucengrün zur heißbegehrten Kasseler Fruhfahrs- Delikatesse. Der ganz Bescheidene gibt sich mit einem Sträußchen Brunnenkresse zu 5 Pfg. zufrieden, das ebenfalls grün, gesund und wohlschmeckend »st.

Tie Buttereinkäufe tun dem Portemonnaie nicht minder weh. Dian wählt, je nach der Empfindlichkeit der ehemänlilichen Zunge, zwischen Landbutter zu 1,10 Mark bis 1,20 Mark, Gutsbutter zu 1,30 Mark und Molkereibutter zu 1,40 Mark. Die Hennen gak- kern mit Erfolg pflichtschuldig ein paar mal am Tag zu 8 und 9 Pfg., die Enten legen ihr gelbes Kuchen­ei für einen Groschen.

Für den Kochtopf oder die Bratpfanne opfert sich das brave Huhn jüngeren oder älteren Jahrganges, mit oder ohne Mast, zu 75-80 Pfg. das Pfund.

In Junggesellen-Fischfilets gab es heute große Wahl: wer hat Appetit auf Haifisch-Filet zu 60 Pfg oder Goldbarschfilet zu 50 bis 55 Pfg. oder beschei­denes Seelachs-Filet zu 35 Pfg.? Grüne Heringe .verarbeitet" man in dutzendfachen Variationen für 15 Pfg. das Pfund. Brassen springen für 40 Pfg. und Fuldafische für 35 Pfg. auf die Ofenplatte. Für den kleinen Genießer gibt es Rotzungen zu 60 Pfg. und Schollen ebenfalls zu 60 Pfg. für den noch be­scheidenerenFeinschmecker" Schellfisch Zu 4045 Pfg. Kabeljau und Goldbarsch zu 35 Pfg. und Seelachs ZU 25 Pfg.

Wie dicke runde Sonnen glänzen goldgelbe Jaffa- Apfelsinen, 3 Stück zu 50 Pfg. neben ihren kleineren Schwestern, die schon von 5 Psg. das Stück an ab­marschbereit in aufnahmefähige Magen sind, über den Königsplatz.

pelz Kleisch: Vorbildlich

Erfolge Kasseler Kaninchenzüchter.

Der Verband der Kaninchenzüchter, fcer in diesen Tagen seine Jahreshaupwersammlung abhielt, hat trotz Der wirtschaftlichen Nottage sich nicht nur in fcer alten Störte behaupten können, sondern hat sogar einen Aufschwung genommen. Zählte man zu Be­ginn des Jahres 1931 176 Mitglieder in 17 Vereinen, so ist heute Der Derbanfc auf 20 Vereine mit rund 250 Mitgliedern angewachsen.

Tank der äußerst regen Tätigkeit seines Vorsitzen- 6en Fran; Rößler und fcer unermüdlichen Mitarbeit vieler Mitglieder entfaltete der Verband reges Leden. In Veckerhagen wurde eine größere Tagung abgehal­ten, die lebhaften Zuspruch sand. Von Erfolg beglei­tet waren auch die Ausstellungen der Vereine Kirch- fcittnolfc, Wilhelmshöhe, Polkswohl, Einigkett, Gu­densberg MD Hofgeismar, die Kreisverbandsschau in

doch die Maßnahmen fcer Ortsgruppeitteitung aner­kannten.

Die Vorstandswahl ergab die Wiederwahl des ge­samten Vorstandes.

Anrusungsfrift bei Streitigkeiten über Mietsenknng verlängert. Bei der Anwendung der Verordnung über die Mietsenkung, wonach bei Streitigkeiten über die Mietsenkung bei Wohnungen in Altbauten das Mieteinigungsamt spätestens bis zum 15. Januar 1932 anzurufen ist, haben sich in der Praxis Schwierigkeiten ergeben. Deshalb wird, wie derAmtliche Preußi­sche Pressedienst" mitteilt, dem Mieter Gelegenheit ge­geben. noch bis zum 1. März 1932 und für den Fall, daß der Vermieter erst nach dem 25. Februar 1932 seine Mitteilung macht, binnen zwei Wochen nach er* folgtet Mitteilung das Mieteinigungsamt zur end­gültigen Feststellung der Miethöhe anzurufen.

Oessentliche Mahnung der Stenern. Die Stadt- Steuerkasse erinnert in der heutigen Nummer an die Steuer- usw. Zahlung für Den SDionat Februar 1932. Mahnfrist bis einschließlich den 18. Februar 1932. Dom 19. d. M. ab erfolgt .zwangsweise Einziehung der Rück­stände nebst Verzugszuschlägen und Zinsen und Bei­treibungsgebühren. Diese Mahnung erstreckt sich auch auf die bisher fällig gewesenen und noch rückständigen Bürgersteuern.

Druckfehler-Berichtigung. Infolge eines Korrek- turfehlers sind die Architekten Hunkcl und Schulz als Mitglieder des BDA. und nicht WDA, bezeichnet worden.

Niederzwehren unfc ein Lichtbttdervortrag in Kassel- Kirchdwmotd. Die Kreisverbandsschau wies von Seiten der Einwohnersckaft Niederzwehrens einen Massenbesuch auf, fcer alle Erwartungen übertraf.

In Hofgeismar unfc Kassel veranstaltete der Ver­band Pelzkurse, bei fcenen von insgesamt 42 Teilneh­mern aus 243 Fellen 94 Pelzstücke angefertigt und viele Pelze der Neuzeit entsprechend umgearbeitet wurden. Auf größeren Ausstellungen in Hersfew, Leipzig, München-Gladbach und Hamm, an denen sich der Verband beteiligte, wurde fcer Beweis geführt, daß die hiesige Zucht mit an erster Stelle stecht. Die Zuchtergebnisse des Verbandes sind folgende: Bestand am 1. 1. 31: 1394, am 1. 1. 32: 2234 Stück; gezüchtet 3463 Stück; angetauft 99 Stück; verkauft 713 Stück; geschlachtet 2019 Stück (4005 Kilogramm Fleisch ä 1.50 RM gleich 6007,50 RM); Felle verkauft 950 Stück a 80 Pfg. gleich 760 RM; Felle zugerichtet zu Pelzen 659 Stück ä 3 RM gleich 1977 RM; zu Wolle für 210 RM.

Erfolgreiche Kanrnckeuznckter ans der Leipziger Weltschan. Die größte Kaninckenfckau der Welt wurde tu diesem Fahr mit 2000 Tieren beschickt. Als Sonderschau wurden Edel- velztiere: Blaufuchs. Edelmarder. Steinmarder. Nerz, Mar­derbund, NMria und Iltis gezeigt. Seit Jahrzehnten betei­ligen fick Kasseler Züchter mit Erfolg auf dieser Schau. In diesem Jahr waren es drei Züchter, welche ihre Tiere zum friedlichen Wettbewerb stellten. Mit Preisen konnten die Tiere der Züchter bedacht werden: K. Truckenmüllcr, Lie- benau 3. Preis, Fr. Kühne 3. Preis, Fr. Röhler 3 mal E-Preis, 2 mal 1. Preis, 1 mal 2. Preis, 8 mal 3. Preis. Beide letzten Aussteller vom Verein Kirchditmold. Ein er­freulicher Erfolg für den Kasseler Krecsvcrbanü.

Unferm Holzstoß begraben

Schwerer Unfall in Weimar.

Der Arbeiter Balthasar Fricks in Weimar war mit dem Stapeln von Scheitholz beschäftigt, als ein schon an der Hauswand befindlicher Holzstapel urnstürzte, und den F. unter sich begrub. Der Unglückliche erlitt außer schweren Gefichts- unfc Augenverletzungen einen Schädelbruch und wurde durch die Kasseler Sa- nitätshauptwache in fcas Lanfceskrankenhaus eingelie­fert. F. ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

*

Das Auge verloren. In einer Fabrik im Stadt­teil Bettenhausen wurde einem Arbeiter beim Bear­beiten eines Holzftückes an fcer Raspelmaschine das Holzstück aus der Hand gerissen und in das Auge ge­schleudert. Die Sanirätshauptwache brachte ben Un­glücklichen sofort in das Diakonissenhaus, doch ist das Auge verloren.

*

Ein böser Sturz. In der Kölnischen Straße hatte ein Kellner das Unglück, beim Kohlenholen auf einer im Kellergang liegenden faulen Kartoffel auszuglei­ten und mit solcher Wucht auf einen hinter ihm ste­henden Hackklotz aufzuschlagen, daß er eine schwere Wirbelsäulenverletzung und erhebliche innere Verlet­zungen erlitt, fcie feine Ueberführung in fcas Elisa- bethkrankenhaus durch die Sanitätshauptwache not­wendig machten. Aus der naßglatten Treppe, die vom Hauptbahnhof nach der Vtttofiastraße fährt, glitt ein 68jähriger Pensionär aus und fiel fcie hohe Stein­treppe herunter. Er zog sich erhebliche Gesichts- und Kopfverletzungen zu, die ihm auf der Bähnhofswacke von einem Arzt verbunden weiden mußten. Dann brachte fcie Arbeiterfamariterkolonne den Greis in seine Wohnung.

*

Aus dem Tagebuch der Feuerwehr. Kur; nach halb zehn Uhr wurde gestern abend die Feuerwache Mauerstraße nach der Mittelgasse . alarmiert. Hier war fcurch einen Ofen in der in einem Hause befindlichen Lederhandlung ein Ladenbrand entstan­den, der viel Leder, ©ummiluaren, Wachs unfc Pech vernichtete, so daß der Geschäftsinhaber einen großen Schaden erlitt. Die Behr hatte mit einer Schlauch­leitung eine Stunde angestrengt zu tun. 1

Dienstag, 16. Februar 1932

Eine jReife um die Welf

Es ist heutzutage nicht einfach, mit geringem Koftenaiif- wand ent Fest schön zu gestalten. Doch bah sich hierfür im­mer neue Wege finden lasten, zeigte dieKnabenmittel- s ch u l e in ihrer gestrigen Abendunterhaltung.

Der Abend stand unter dem Motto: Eine Reise um die Welt. Mitmirkcnde waren 400 Schüler als Deutsche, Fran­zosen, Gauckos, Neger usw. Di« Handlung: Eine Welt­reise einer Mittelschulklastc. die das große Los gewonnen bat. In neun bunten, luftigen Bildern begleiten wir die deutschen Jungen auf ihrer abenteuerlichen Fahrt. Zuerst Paris, die Siaüt der Boulevards. In einem Kaffee landen wir dann auch und werden von französsfchenaareons" be­dient. Lebemänner geben ein und aus ia sogar die ge­schminkten Damen der Welt, in derman sich amüsiert" feb-

Tann Nenyork mit Wolkenkratzern, schwarzen Bananen- Eisverkäufern und amerikanischen Bov-Scouts. Wetter gebt die Fahrt nach Sem Süden, nach Argentinien. Ein vrächti- ger Stierkamvi wird oorgeführt. Originell find auch die Gauchos und Baauairos mit breitem Sombrero und zer­fransten Hosen. Noch weiter nach Süden fahre» wir, und berühren eine Pinguineninsel tm füölichen Eismeer, wo Pinguine nach dem deutschen Knrzwellenseuder einen ulkigen Tanz aussüchren.

Dann der Clou des Abend, unser Aufenthalt ttn Wun­derlande Indien. Prunkvoll hält unser Gastgeber, der Ma­haradscha Hof. Turnerische Leistungen, die an Akrobatik grenzen. Den Bogel aber schießt der Zauberer ab. Mit Fingerfertigkeit und einigen chemischen K nnftkrssfen Blum er seine Zuschauer. Nun brechen wir nach der Heimat auf und ans dem Nabnbof in Kastel findet ine Resse ihr Ende. Neben dem großen Los haben wir ste vor allem der Mtt- arbett der Berren Trebing, Handrock, Eck und der guten Sckülerkapelle zu verdanken.

167 408, 168 680,

188 821, 190 623,

285 073. 294 67«,

328 648, 882 684,

9442,

196 228, 197 619,

213 325, 214 225,

19 509.

17 562.

49 519.

Mark:

94 72t

227 040, 229 206,

241 029, 244 996, 259 170, 262 267,

263 071, 275 921,

284 000, 290 586, 294 073. 303 298,

304 951, 306 146,

851 421. 852 270,

107 331.

134 034.

160 423, 180 834, 192 462.

235 854,

163 616,

181 472.

206 794,

138 484, 186 136, 138 385,

155 294, 164 165, 169 200,

137 181, 138 616, 141 280, 141 485. 156 182,

164 837, 170 626, 172 906, 175 471, 176 544,

192 151, 210 121, 245 034, 275 085, 319 482.

344 614.

378 838.

1-21 959, 123 459. 125 322. 134 280, 137 805.

148 649, 149 661, 155 428, 157 302. 163 367,

195 898, 213 731, 216 811, 220 312. 226 707,

236 481, 263 832, 276 273, 281 577, 287 318,

314 871, 325 530. 330 227, 837 184, 343 032,

367 459, 368 676, 379 830. 386 044, 393 371.

205 625, 304 596. 1000 66 616, 120 475, 148 276, 194 040, 234 235, 306 468, 359 595,

500 Mark: 12 846, 17 530, 19 009, 19 124, 26 341, 29 106, 32 831, 33 637, 35 556, 37 361, 41176, 45 890, 49 791, 52 497,

38 IIS, 38 183, 40 825. 41 516, 44 855, 45 770, 49 260, 52 774, 55 413, 55 508, 62 457. 68 682, 69 125, 69 472,

94 220, 204 925, 290 163, 382 718.

63 464, 113 861, 139 613, 188 062, 233 036, 288 035, 851 527,

183 932, 183 976, 186 421, 187 198, 190 510,

225 180. 225 585, 226 720, 227 040. 229 206,

78 360, 81 498, 84168, 85 396, 87 796. 93 535. 93 765, 108 268, 114 347, 117 866, 117 772, 118170, 120 081,

138 682, 148 757, 145 924,

178 059, 180 825, 183 767,

199 429, 200 021, 201291,

jlo o-j, 218 O-'l, 226 718, 237 468,

248 487, 249 566, 250 681. 260 000. 261 202,

281 100, 281 506, 281 804, 286 317, 289 684,

321 398, 325 112. 331 444. 331 620, 341 042,

355 539, 855 820, 305 887, 357 863, 368 241,

383 669. 392 081. 392 123, 394 071, 394 161,

' ' " Ziehung: 75 000 Markt

5000 Mark: 19 509,

55 219, 77 101. 78 565, 81 834 . 87 446. 90 498, 96 898, 99 577, ---- 111 706, 111884, 122 387, 123 769, 127191, 129 846,

136 807, ----- '------ ------

Gewinn«tisma !?. »laste. 38. Preußisch-Süddeutsche« (264. Preußifcheul Staats-Lotterie. 6. Ziebungstag. oeic 15. Februar 1933. Ohne Gewähr. Vormittags- Ziehung: 5000 Mark: 226 761, 254 768, 265 906, 302112, 345 157, 360 553, 3000 Mark: 22 686, 44 061. 56 764, 87 662. 159 035, 197 124, 354 966. 379 420. 2000 Mark: 6699, 13 302, 37 156, 60 598, 68 150, 101 260, 112'228, 135 470,

146 485, 150 564. 108 245, 109 252, 194 629, 201 361, 208 520.

211 931, 936 638. 271 646, 281 106, 291 941, 292 890. 327 212,

337 805, 344 517, 371 577, 388 465. 1000 Mark: 3771.

5492. 9427, 10 624 , 20 502, 20 966, 21 342. 23 900, 25 560, 26 306, 27 520, 39 144, 43 347, 48 455, 54 163. 69 724, 86 739, 101586, 104788. 112055, 117228, 120213. 134872,144896, 148824.

-----169 9-26, 181 534, 182 801, 183 080. 168 160, «2i, wios, 201 029, 228 260, 229 344, 244 4:36, 245 420, 247 161, 248 999, 257 866, 262 216. 271 065, 274 134, 276 462.

285 073. 294 67«. 299 453, 305 002, 315 600, 317 483, 818 189«

319 075, 319 908, 323 177, 323 282, 323 453, 326 650, 327 475.

328 648, 382 684, 335 982, 353 516, 355 029, 363 220. 365 262,

875 603, 877 489. 386 753, 398 781. 500 Mark: 3636. 3972, - ---- 9955. 10 756. 16 674, 19 086, 21 516, 38 304,

5408.

88 770, 51 697, 71 533, 97 863, 127 462, 152 876, 191 203, 206 531, 241 136, 267 064, 306 887, 342 482, 870 348, 399 901. Nachmittags 160 893. 10 000 Mark: 362 373.

21 903, 193 532, 395 622. 3000 Mark. 78 290, 187 648, 234 595, 355117, 392 342. 2000 iurait: 1511. 11605. 34 880. 61 577. 74 415, 82 428, 83 853, 89 855, ---- ----- 111214, 114 170, 161 679, 178 756, 190 470.

209 312, 225 968, 234 215, 259 895, 285 418.

313 636, 325 172, 350 539, 371436, 372 554,

Mark: 2001, 10 921. 15 491, 18 061, 50 690,

78 365. 80 264. 93 705. 107 568. 108 018,

278 061, 284 000, 290 586, 294 073. 303 298. 304 951, 306 146,

308 435, 308 440. 809 871, 312 998, 320 103, 324 801, 325 484,

326 514 , 335 383. 348 276, 348 821, 350 735, 351 424. 352 270.

364 149. 369 407, 371 260, 382 029. 383 492, 383 568. 389 041.

393 390. Im Gewiilnrade verblieben: 2 Prämien zu je 500 000 Mark, 2 Gewinne zu ie 500 000 Mark, 2 Gewinne zu je 300 000 Mark. 2 Gewinne zu ie 200 000 Mark, 4 Ge­winne su je 100 000, 4 Gewinne zu ie 75 000. 10 Gewinne zu ic 50 006, 24 Gewinne zu ie 25 000, 152 Gewinne zu je 10 000. 396 Gewinne zu ie 5000, 788 Gewinne zu ie 3000. 2340 Gewinne zu ie 2000, 4720 Gewinne zu je 1000, 7773 Gewinne zu je 500, 23 398 Gewinne zu ie 400 Mark.

Kleines Theater. Wegen des andauernd starke« Er­folges bleibt der Kriminal-SchlagerSvinne im Netz" «od> diese Woche auf dem Spielvlan. Zur Feier von Goethes lOOfährigem Todestage wird ein Goethe abend vorbereitet, der zwei kleinere Werke des Dichters, das SchauspielGe­schwister" und das LustspielDer Bürgergeneral" umfaßt.

Messen und Morkfe

Im Monat Marz finden nach der Marktordnung u. a. die nachfolgenden Märkte statt. Dte hinter den Markt- orten stehenden Abkürzungen haben folgenbe Bedeutung: F «seich Fasel, Fk gleich Ferkel. Gefl gleich Geflügel. K gleich Krammarkt. Klb gleich Kälber. P gleich Pferde. Rv gleich Rindvieh, Schf gleich Schafe, Sckw gleich Schweine. Schlv gleich Schlachtvieh, Schw gleich Schweine, B gleich Vieh. Z gleich Ziegen. Zschw gleich Zuchtichweiue. Zv gleich Zuchtvieh. Am 1. März in Grävenwiesbach K, Rv. Sckw; Gießen Rv: Hadamar Rv, Schw: Hersfeld Schw: Hünfeld Schw: Sachsenhagen St: Schlüchtern Rv. P, Schw. Schf. Z. Am 2. März in Alsfeld K. B: Dodenau St: Fulda St: Gießen Sckw: Großenlüder Schw: Hanau V: Kassel Zschw: Diaftätten K. Rv. Schw. $: Rotenburg a. d. F. St. Rv. Schw: Schmalkalden St, Schw: Wetter K. Rv. Schw; Witzenhausen K, Rv. P, Schw. Am 3,« in Bie­denkopf K. Rv. Schw: Dauborn Zsch; Diez Rv. Schw: Frankfurt Klb. Schf. Rv. Schw: Frielendorf K: Heringe» Fk: Kastel Schlv: Merenberg Scklv. Zv: Naumburg tit Hessen Ä: Schwernsberg St, Rv. Schw: Wiesbaden Schlv. Am 5. März in Hanau Fk. Am 7. März in Driedorf #. Rv, Schw: Echzell Schw: Frankfurt P. Rv. Schw, Klb, Schf: Homberg Rv, Sckw:

rankcnau St:

Kassel 7. bis 14. März: Frühjahrsmesse.

Staffel Schlv. Wiesbaden Schlv. Am 8. März in Skirck- bain Rv. Sckw: Limburg Scklv. Zv: Löhnberg Scklv. Zv: Niedereifenhaufen St. Sckw: Rennerod K. Scklv. Zv: Usin­gen St, Rv. Schw. Am 9. März in Grebenau St: Jes­berg St. Rv: Staffel P; Oberaula K: Ober-Moos Sckw. Am 10. März in Altenstädt Sckw: Butzbach St, Rv. P. sckw, F. Z: Frankfurt Klb. Schf. Rv. Sckw: Fulda Rv: Idstein St, Rv. Schw: Kastel Scklv: Marburg Rv. Sckw: Wiesbaden schlv. Am 11. März in Gladenbach K. Sckw: Heffifck-Oldendvrf Rv. Sckw. Am 12. März, in Freien-Steinau St: Hanau Fk. Am 13.» in Bad Orb K. Am 14. März in Dillenburg St. Rv. Sckw: Frankfurt Rv. Sckw. Klb, Schf: Gudensberg St. Rv: Ha­ckenburg K. B. Sckw: Hungen K, --chw: Kastel Sckl-v: Montabaur St, Rv. Sckw: Shttteln K, Rv, P, Sckw: Wiesbaden Scklv. Am 15. März in Emmerickenhain K. Scklv. Zv: Gießen Rv: Hünseld Rv. Sckw: Lohra St. Sckw: Rieder-Moos K. Sckw. Z: Ortenberg Schw: Schlüchtern Rv. P. Schw. <ajbf, Z; St. Goarshanfen K, Rv. Schw: Westerburg St, Schlv. Zv. Am 16. Mär» in Arolsen K: Esckwege S; Flieden K:

Frankfurt: 16. bis 5. Avril Oster messe.

Friedberg St. Schw: Gießen K. $: Hanau B: HersselS St. Homberg iOberheiie») Ä. SB: Hilders K, Rv, Schw: Staffel Zfckw: Lauterback St, Rv. Sckw: Messungen St: Neuravr- tcken K. Rv: Rotenburg St; Schotten St. Rv, Sckw: Schlitz Sckw; ^pangcnberg K; Treufa K. Rv, P, Sckw: Soll« Marien s. Rv, P. Swlv: <rcki. Z, Gefl: Wäcktersbäck Rv: Weilbum St. Scklv. Zv^ Am 17. März in Diez Rn, Sckw: Franksurt. Klb. Sckf. Rv, Sckw' Grnnberg St. Rv, Sckw: Herborn«, Rv. Sckw: Kastel Scklo: Marburg P: Tann a d. Rhön St, «ckw; Weilmünster St. Scklv. Zv; Lsse-baden Schlv Am 18. März in Ebsdorf Schw. Am 19. Marz in Hanau Fk. Am 21. März fu Eiigelrod

R°. Schw. Klb. Schi; Fritzlar St. Fk; Kassel Scklv; Nassau St. Rv Sckw; Süß St: Ulfa Sckw; Wies­baden Scklv. Am 22. März in Adorf St; Gedern Rv. sckw;,Hadamar St. Scklv, Zv; Kirchhain Rv. sckw: M«r- burg K:.steinbach-Hallenberg Sckw. Am 23. März in Allendorf a. d. L. 25: Crainfeld (Grebenhains K. Rv. Sckw: Kirtorf St. B; Rauschenberg St Rv, sckw; Kastel Scklv: Wiesbaden scklv. Am 26. Marz tn Hanau Fk. Am 29. März in Breitenback am Herzberg K: Bleicken- back St, sckw; Bromskiicken K. sckw; Frankenau K; Frankfurt Rv. Sckw, Klb. Sckf: , Grebenhain S. Rv. Zchw: Gemünden St. Scklv. Zv; Groß-Feldcrn St. V. Kram.; Herbstein St, Rv, sckw: Kastel Scklv; Kirckbain St; Lauback St Sckw: Lick K sckw; 3!eukirchen bei Zie­genhain K: Obernkirchen Rv, Sckw: Obertiefenbach Sckw; sckwarzback (Hofa!ckenSack> St; Straßebersback St. R Sckw: llttrickshaufen (Oberkalbackf St: Wiesbaden Scklv. Am 30. März in Bergheim St: Gießen Rv; Hettenhau­sen Sckw: Rückers St. Am 3L Mär, in Burghaun Rv, Sckw: Franksurj, Klb. sckf. Rv, Sckw.: Fulda Rv. Schw- Heftrich Rv. «chw: Sol,hauien (St. Goarshaufent Rv, «chw: Staffel Scklv. Wiesbaden Schlv.

4