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ÄMjjder Neueste Nachrichten

Montag, 15. Februar 1U32

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Finanz Personalien

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Kriegergräber, wie wohl tut auch das

«ufere Heimat

Aus dem Landkreis Kassel

Arzt ge.

RUNDFUNK

Frankenbergs Schuldenlast

Programm für Dienstag, 16. Februar

Eine große Bürgcrvcrsammlung.

sei als die $taj

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Im Gasthaus zur Sonne war eine Bürgerver­sammlung im Namen der Wirtschaflsverbände einbe­rufen, die dermaßen besucht war, daß nicht alle tu dem großen Saale Platz finden konnten. Nachdem Herr Göhlich die Versammlung eröffnet, sprachen zu­nächst Dipl.-Jng. Dertz und Beigeordneter Schulz. Stadtverordneter Gerlach führte aus. daß man wohl die Beunruhigung verstehe, welche durch die hohen Steuern hcrvorgerufen seien, doch sei nichts daran zu ändern, da die meisten Ausgaben zwangsläufig feien. Die Stadtverordnetenversammlung könne kaum daran gehen, Schulden zu bezahlen; sie habe aber durchge­setzt, Ordnung in dem städtischen Haushaltsplan zu schaffen und die laufenden Ausgaben durch lau­fende Einnahmen zu decken. Die Stadt hat eine

Schuldenlast von 915000 Mark

also nicht weit von der Million. Sie hat an Zinsen mit Abtrag 86 000 Mark aufzubringen, die durch Sparmaßnahmen der Notverordnung sich auf etwa 74000 Mark ermäßigen. Die Gehälter der Beamten und Dauerangestellten betragen 70 000 Mark, die aber eine 20-prozentige Ermäßigung durch Kürzung er­führen. Tas Vermögen der Stadt besteht aus 585 Hektar Land, Gebäuden. Siedlungsbauten. Schulen usw. Das wirkt erheblich mildernd auf die Steuer- Höhe. Stadtverordneter Pausch erwähnte, daß vor einem Jahre die MögliöUeit zu einer steuerlichen Entlastung dadurch gegeben gewesen fei, als die M. E. G. das Ortsnetz für 250000 Mark habe erwer­ben wollen nut einer jährlichen Garantiesumme von 8000 Mark. Auch den günstigen Entwurf eines Licht-

imctbc rinnen. em« ibre Forderungen

wurde folgende Entschließung angenommen:

Infolge der allgemeinen traurigen Wirtschafts­lage ist auch die Bürgerschaft der Stadt Frankenberg am Ende ihrer wirtschaftlichen Kraft angelangt. Die Ankerst mißliche Lage der städtischen Finanzen, hat -die Steuerlast der nicht im Beamtenverhältnis ste­henden Bürger, die Ackerbau, Handel und Gewerbe betreiben, zu einer unerträglichen Höhe gesteigert. Der Rus nach Staatshilfe ist deshalb unvermeidlich ge- wordem Unter anderem bilden die Bezüge der städri- schen Beamten und Angestellten, die in besonderen Zeiten ohne Rücksicht auf sonst geforderte Vorbildung und Wartezeit unverhältnismäßig hoch festgesetzt wor­den lind, m unserer städtischen Verwaltung einen so bedeutenden Ausgabeposten, daß wir dem einstimmig gefaßten Magtstratsbeschluß, höheren Ortes eine der Notverordnung entsprechende Herabsetzung dieser Ausgaben zu beantragen, mit dem dringenden An­suchen um Berücksichtigung unserer Notlage beitreten müssen. Daß die städtischen Körperschaften nach besten Kräften um das Wohl unserer Stadt bemüht sind, erkennen ton gern an.

eil« 3 L BeiUfe

...Der Volksöund Deutsche Kriegsgräber- für,orge teilt uns mit:

erhältlich. Die Schecks können nur in Bebraer schäften gegen Lebensmittel umgetauscht werden.

Aus Efchwege und ttmaebuna

men. Der Fleischwagen überschlug sich zweimal den beiden Insassen mußte einer sofort zum A

Wir geben Auskunft

Sriestasten Der tt. K X

e. r Mel. am zweckrnähigsten wenden

be« Konkursverwalter Heinrich 3immer, Kaklet. Bahrwof-

Hessengräber in fremder (Zrde

Eine Ausstellung im Rathaus.

bracht werden, während der andere mit leichteren Verletzungen davon kam.

Oberkaufungen. Drei Monate Gefängnis erhielt wegen tätlichen Angriffs auf die Polizei der Schlosser K.

Hoof. In der Gemeindevertreter-Sitzung sollte über den freiwilligen Arbeitsdienst beratschlagt wer­den. Die Vertreter der Linken wollten einen neuen Sportplatz, bei dessen Durchsührung es allerdings nicht ohne Härten abgegangen wäre, da den vielen .Pächtern der betreffenden Parzellen gekündigt werden mußte. Hauptsächlich aus diesem Grunde stimmte die Rechte dagegen, es gab infolgedessen stürmische Aus­einandersetzungen. Als es zur Abstimmung kam, ver­ließen die Vertreter der Bürgerlichen das Lokal, um die Versammlung beschlußunfähig zu machen, da sie in der Minderheit waren. In der zweiten Sitzung beschloß man die Errichtung eines Sportplatzes am Reinhardsstück.

Aus Süöhanuover

Hann.-Münden. Bierpreissenkung. Der Reichs- kommissar für Preisüberwachung hat Anordnungen« über die Senkung der Preise für Vollbier getroffen. Tie Preisminderung beträgt mit Wirkung vom 8. Februar an bei einem Ausschankpreise bis zu 80 M. je Hektoliter 4 M., bei einem Ausschankpreise bis zu 100 Mk. je Hektoliter 6 M., bei einem Ausschankpreise von mehr als 100 M. je Hektoliter 8 M. gegenüber dem Stand vom 8- Dezember 1931. In dieser Preis­minderung ist die Senkung der Preise der Brauereien um 2 M. je Hektoliter enthalten. Uebersteigt der Aus- fchankpreis den Betrag von 80 M. je Hektoliter des­halb. weil besondere Aufwendungen für die Vorfüh­rung von musikalischen oder ähnlichen unterhaltenden Darbietungen nichtmechonischer Art bestehen, so kann der Inhaber der Gaststätte es bei einer Preisminde­rung von 4 M. je Hektoliter bewenden lassen.

Oer Verleger als Abonnentenwerber

H. H. JR. Ce6en8»crfi6crune$aefellf6afien -rügen auf« roerte«. Wenden Sie fidi an die ..Janu»" H-mburaer B«r- es je. Die Vergütung richtet fUb ganz Mdj ^arteten. Natür-

Es dürfte mit dieser Ausstellung der Wunsch aller derer in Erfüllung gehen, die ohne die Ruhestätte ihrer Gefallenen persönlich auffuchen zu können, doch schon längst gern einmal mit eigenen Augen gesehen hätten, wie nun die Ihrigen in fernen Landen bestattet sind. Unsere Gefallenen und ihre Taten für Volk und Vaterland dürfen auch in den Zeiten der Not, und jetzt erst recht nicht vergessen werden. Im Blick auf die Statten der toten Kriegsopfer gilt es, sich nun auch ihrer Hinterbliebenen und der lebenden Kriegsopfer zu erinnern und sich ihrer und der Not des Vater­landes anzunehmen. Besser noch als Worte, werden hier Bilder uns an unsere doppelte Pflicht gemahnen und uns an dem Vorbild der Gefallenen ein Beispiel geben, wie nun wir unserer Eegenwartsaufgaben gl recht werden können. So versäume denn niemand die einzigartige Gelegenheit eines Besuches dieser Aus­stellung. Man benutze zur Besichtigung aber möglichst die Tage vor dem Volkstrauertag, da der Besuch an diesem selbst voraussichtlich sehr stark sein wird, auch der Ausstellungsraum verhältnismäßig beschränkt ist.

Aus -em Kreise Hersfeld

HerSfeld. Der Bericht der Landjägerei des »rei­se« Hersfeld für Januar 1932 weist u. a. Anzetgeu wegen folgender Llraftatcn aus: Körperverletzung 11, grober Unfug und ruhestörender Lärm 13, Diebstahl 8, Verkehr mit Kraftfahrzeugen 5, Fahrrädern 19, Verwarnungen wurden erteilt.

Aus dem Kreise Biedenkopf

Wallau, Kr. Biedenkopf. Protest gegen Versetzung de« Lehrers Mayer. In einer Versammlung der El­ternschaft wurde Stellung genommen gegen die Ver­setzung des Lehrers Mayer. Man will ein Protest- schreiben an die Regierung ergehen lassen und um Belassung des Lehrers Mayer an der Schule bitte«.

Biedenkopf. Abgelehnter Kriegerdenkmalscutwurf. Der Bezirtskonseroaior hat die Anbringung eine« Reliefs an der Hospitalkirche aus städtebaulichen Gründen abgelehut. Da Der Ariegerverein andere Projekte bereit- abgelehnt hat, totrb es wohl «och eine Weile dauern, bis Biedenkopf ein Denkmal seinen gefallenen Söhnen setzen kann.

Oberdieten, Kr Biedenkopf Die Finanzen der Ge­rne in de gesichert. Nach dem jetzigen Stand der meint)eftnanjen wird Die Gemeinde voraussichtlich in diesem Jahre Ptne Defizit über den Berg kommen. Der Haushaltsplan schließt mit rund 35000 AM. ab. Die Gemeinde hat seit längerer Zeit sich mit dem Neubau einer Schule besaßt. Tas Projekt wurde aber zurückgestellt.

Obereisenhausen, Kr. Biedenkopf. Kritische Lage. Die Belastung der Gemeinde durch die erhöhten Aus­gaben in der Wohlsahrtssürsorge hat den Haushalts­plan stark angezogen. Trotzdem die Gemeinde 300 Prozent Bürgersteuer und 350 Prozent Zuschläge zu der Gewerbesteuer erhebt, wird es bei der fortlaufen, den Ausgabenvermehrung in diesem Jahre nicht mög­lich sein, Den neuen Etat zu balancieren. Dazu drückt die Zinfenlast der neuen Schule den Gemeindesäckel sehr. Auch die Steuern werden nicht in dem Maße eingehen, wie sie im Voranschlag eingesetztsworden sind Die Gemeinde hat bereits Notstandsbeihilfen seitens des Staates erhalten.

Aus -em Kreise Wittgenstein

Laasphe. Tot auf den Schienen gefunden. An der Bahnstrecke bei Eiserfeld hat man eine Leiche gefun­den. Die Ermittlungen führten zu dem Ergebnis, daß cs sich um Den pensionierten Reichsbahnobersekre­tär W. handelt Z. Zt. untersucht man die Frage, ob der Mann aus Absicht in den Tod gegangen ist oder ob er einem Unfälle zum Opfer fiel.

Angehörige Kuryessr - ihre letzte Ruhestätte gesunden ..- , r Ausstellung dürfte sich des-

cht nur für alle Kriegsteilnehmer, sondern auch Hinterbliebenen der tm Felde Gefallenen emp-

Mit dieser Ausstellung will der Volksbund Deutsche Rriegsgräberfürsorge Zeugnis ablegen von s e l n e r Arbeit, die er in den vergangenen 12 Jahren an den Kriegergräbern in aller Welt geleistet hat. Er will an entsprechenden bildlichen Beispielen aber auch aufzeigen, was noch an Arbeit zu tun bleibt, um alle Kriegergräber nicht nut würdig herzurichten, sondern sic auch in würdigem Zustande zu erhalten. sKriegsgi^berfürsorge ist eine sittlich-deutsche Forde­rung und eine Pflicht der Pietät und Dankbarkeit gegen die, die ihr Leben für Volk und Vaterland in die Schanze schlugen. Wohl haben sich die Unterzeich­ner des Friedensvertrages zur Instandhaltung der ------vr" sie diese auffassen verpflichtet, j Reich für die Herrichtung der Kriegergräber nach Maßgabe seiner beschränkten Mit­tel, was es kann, es sind ihrer aber zu viele, al« daß

,'rianffurt

6dB: WetterrneÜuna Anfchl.: üiorgenanmniifttf 7.15: Wetterbericht

Anschi.: Frühkoiizert auf Schallvlatten

12.05: Von Berlin: Konzert

13.05: Von Köln: Konzert

15.20: Hausfrauen - Nach­mittag

17.00: WirtfchaftSnieldunaen

17.05: Nachinitaaskonzcrt

18.30: Wirtfchaftsmelbungen

18.40: Tas neue Goethemn- feuin in Frankfurt a. M. Vortrag

19.05: Neuestes aus der So- zialversicherung

19.45: Unterhaltungskonzert

21.00: Literarische Stunde

22.15: Walter Niemann fvielt aus eigenen Kla­vierwerken

22.45: Nachrichten

2824.00: Aus deut Cafe Schanz.Freiburg: Unter» daltungskonzert der Ka­pelle Zofö Aormanns

Königswufterbauieu

14.00: Von Berlin: Konzert

16.30: Nachmittagskonzert von r-eivzia ,, .

17.30: Tas Problem. der Aufrichtigkeit in der fran­zösischen Literatur

Aus dem Kreise Rotenburg

Rotenburg. Generalversammlung des Männcrgc- sangvercins Harmonie. Die langjährigen Mitglieder des Vereins August Stiehl, der längere Zeit auch den Vorsitz führte, und Wilhelm Küllmer werden für ihre nunmehr 25jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Fer­ner wurde beschlossen, die Feier des 75iährigen Be­stehens des Vereins In Verbindung mit dem Alhei- mcr Bundesfest im Juni festlich zu begehen. Der Tag soll zu einem Tressen aller Sänger in Rotenburg aus­gestaltet werden.

Rotenburg. Feierlicher Festakt in der Altstädter Kirche. Anläßlich der Beendigung der Erneuerungs­arbeiten an der Altstädter Kirche, welche seit Ende Juli ununterbrochen angedauert hatten, wurde das Gotteshaus der Gemeinde wieder übergeben. Der erste Gottesdienst am Sonntag gestaltete sich zu einem Festakt von besonderer Feierlichkeit. Die Predigt des Tages hatte Landespfarrer Dr. Fuchs übernommen. Ter Chorverein und der Posaunenchor trugen durch

ftrau @. M. te k.

keine testen Lohnsätze. _ der freien Vereinbarung zivile lilb ist e8 angebracht, dost auch sprechen!» der allgemeinen Sol etwa« Wenn Ihre Ebe kinderlos bleiben

sollte, dann geht da« gesamte Vermögen zurück, wie tat Testament bestimmt Ist. Ane Möglichkeit.,bi«? abzmven- den. besteht darin. Last Sie Ihr Pflichtteil, das ist die Hälfte de» gesetzlichen Erbteils, beanspruchen. Der Pittcht- teilSansvruch verlährt in drei Jahren nach dem irrt all.

sie durch öffentliche Mittel allein in erforderlicher Weise betreut werden könnten. Uebei zwei Millionen deutscher Rrieaetgräber harren dieser Betreuung, und diese nach Möglichkeit Durchzuführen, hat sich der Volksbund zur Ausgabe gemacht.

Eschwege Dietemänner in Berlin. Die in Berlin lebenden Eschwege Tietcinanner haben sich zu einer Vereinigung zusaminengeschlosscn. um die Verbin­dung untereinander zur Pflege des Heimatgedankens aufrecht zu erhalten. Der Vereinigung gehören be­reits 120 Mitglieder an Im ganzen sollen etwa 500 Eschweger in Berlin wohnen.

Altenbrunslar. Grmcindrvcrtretrr>Sit,ung. Die Wassergcldsätzc wurden tm Durchschnitt um 20 Proz herabgesetzt. Die Anträge auf Reduzierung des Dek- kungsgeldes und der Bullenunterhaltung führten zu einer Senkung von 45 Prozent. Dem Gemeinderech- ncr wurde die Hälfte der Unkosten zur Aufstellung der Rechnung bewilligt.

Wanfried. Die Arbeit zur Beschulung der jugend­lichen Erwerbslose» soll auch in diesem Jahre fort­gesetzt werden. Es sollen Vorträge über hessische Kul­turgeschichte. Siedlungsfragcn. Arbeitsrecht, Obstbau, Gesundheitswesen, Heimatkunde, Auslandsdeutschtum moderne Verkehrsmittel, Lebenskunde, Staats- und Büracrkunde usw. gehalten werden.

Bad Gooden-Allendorf. Neuer Einbruchsversuch Im Hause des Kreispfarrers ist erneut ein Ein- bruchSvcrsuch unternommen worden. Die Tat schei­terte an Der Wachsamkeit der Hausangestellten,

Aus dem Kreise Marburg

Welda. Spanische Mönche lassen sich nieder. Spa­nische Mönche wollen sich auf dem Gut des BaronS von Bröckeln niederlassen. Die Jesuiten wurden von der neuen spanischen Regierung des Landes verwiesen

Aus Waldeck

Adorf. Der MännergesangvereingieDettafel Batte zu einer schlichten Feier eingeladen. Forsche Weisen der Kapelle Herguth, Frankenberg, Ansprachen Vorträge und Liedcrvorträge unter der bewährten Stabführung des Dirigenten Kleemann wechselten ab Corbach. Im Umversttätsbund Marburg hielt Pri­vatdozent Dr. Wiskemann, Marburg einen Vortrag überDas deutsche Geldwesens

OdcrShaufe». Im landwirtschaftlichen Verein sprach nach einführenden Worten von Dr. Estor Dr. Stocwe Kassel über landwirtschaftliche Fragen.

Reinholterode. Eine Schäsercigenossenschaft wurde dieser Tage gegründet.

Aus dem Kresse Ziegenhain

Treysa. Nachcichung der Maße und Gewichte. Die Eichung der Maße und Gewichte im Kreise Ziegen­hain findet nach folgendem Rundreiseplane statt: Pom 15. Februar bis 23. Februar in Oberaula, vom 24. Februar bis 27. Februar in Weitzenborn, vom 29. Februar bis 4. März in Lingelbach, vom 7. März bis 11. März in Immichenhain, vom 16. März bis 23. März in Schrecksbach, vom 4. bis 7. April in Rolls­hausen, vom 8. bis 16. April in Willingshausen, vom 18. bis 19. April in Wiera, vom 21. bis 22. April in Mengsberg, vom 25. April bis 14. Mai in Gilser­berg, vom 19. Mai bis 21. Mai in Lischeid.

Aus dem Kreise Kirchhain

Langenstein, lieblet Scherz. Junge Leute vergnüg­ten sich mit Klopfen und Ziehen an den Haustüren der Einwohner. Ein Hausbesitzer nahm sein TeschiNg und schoß nach den Störenfrieden, wobei ein Betei­ligter einen Schutz in den Oberschenkel erhielt. Der Arzt mußte geholt werden.

Amöneburg. Unerlaubte Flugblattverteilung. In den Basaltstcinbrüchcn hatte eilt Arbeiter gcnehmi- gungspflichtige kommunistische Flugblätter verteilt, ohne die polizeiliche Erlaubnis eingeholt zu haben. Das Landgericht Marburg verurteilte ihn zu 50 M. Geldstrafe.

Halsdorf. Auf Grund der Notverordnung. Die zweite Lehrstelle ist ein Opfer der Notverordnung ge- worden. Die gesamten Schulkinder, rund 70, sind in einer Klage vereinigt worden. Die Elternschaft hat Protest eingelegt.

Merland. Bürgermeisterwahl. Drei Bewerber um den Bürgermeisterposten sind in engere Wahl ge­treten, Landwirt Kochendörfer, Landwirt Sartorius und Landwirt Kühl. Die Wahlvorschlägc müssen bis zum 21. Februar cingereicht werden.

ihre Mitwirkung zur festliche» Ausgestaltung des Got- tcsdiknstes in besonderem Maße bei. Ter Gcsamt- eindruck des Airchenschisses, da« gewissermaßen völlig neu erstanDcn ist, gefällt außerordentlich. Tas Ge­stühl, Das morsch und zerfressen war, ist durch neues in geschmackvoller Weise ersetz, worden. Die Farben­gebung tm Innern, tue besondere des Chores, weist in Schlichtheit und Feierlichkeit auf den Zweck deS Gebäudes hin. Man darf ruhig zugeben, daß die unter Leitung des Herrn BezirkstonfervatorS vurch- gcführtcn Arbeite» allgemeinen Beifall gefunden haben.

Bebra. Heimat Werbeabeifd. Der Büraerverein und die Ortsgruppe vom Deutschen Iugendherbergs- verband veranstalten unter Mitwirkung der Gesang­vereine und der Feucrwehrkapelle einen Werbcabend Schriftsteller S. Ide hielt einen Lichtbildervortrag.

Bebra. Bcttlerschccks werden eingeführt. Der Ge- meindevorstand hat beschlossen, Bettlerschecks einzu- führcn. Der Wen eines Schecks beträgt 2 Pfg. Sie sind an Der '''*

Niedervellmar. Schwerer Zusammenstoß. Sams­tag morgen stießen aus der Holländischen Straße bei Niedervellmar Ecke Gastwirtschaft Winzenborn ein Milchlieferwagen und ein Fleischlicferwagcn zusam- il. Von

tarn» habe der Magistrat abgelehnt. Der Arbeitslose Pickel sprach dann gegen die Bcamtengehälter, dabei aber die unteren Beamten ausdrücklich ausschaltend. Der Geschäftsführer König legte den städtischen Be­hörden ans Herz, alles zu versuchen, die Steuerlast zu erleichtern. Kaufmann Gäßler erwähnte, daß die Verschuldung Frankenbergs verhältnismäßig größer ~ iffels. Am Schlüsse der Besprechungen

Erfatzkasseil in der Krankenversicherung und die 4, Notverordnung. Man schreibt uns: Von den Ve. stimmungen der Notverordnung, wonach die Kranken­kassen ihren Mitgliedern ab 1. Februar grundsätzlich nur vie Regeltetstungen der Reichsoer- jicherunasordnung gewähren bürfen, werden auch die für die Berufe der Angestellten, vorhandene» E r s a tz k a f f e I, betroffen. Die Wiedergewährung bisheriger Mehrleistungen ist davon abhängig daß der Höchsts Betrag einer Kasse nicht mehr als 5 % des Grundlohns beträgt. Tie bedarf außerdem be­sonderer Zustimmung des Reichsversicherungsamts. Bekannte Ersatzkassen haben ihren Mitgliedern deren erworbene Rechte dadurch erhalten, Daß sie einen Um­bau ihrer Satzungen vorgsnoinmeil und neben beit vorgeschriebenen Regelleistungen besondere Zü­sch u ß « b t e i l u n g e n für Mehrleistungen einge­richtet haben. Die Barmer Ersatzkasse hat für die Stammverstcherten keine solchen Zuschußabteilun­gen für Mehrleistungen geschaffen, sondern die Vor­aussetzungen der Notverordnung so erfüllen können; d. h. sie hat ihre Beiträge in einem Umfang ermäßigt, daß der höchste Beitrag weniger als 5 % des Grund­lohns beträgt. Sie hat daher die Genehmigung des Reichsversicherungsamts erhalten, vom 1. Februar ab ihren Mitgliedern nach wie vor die bisherige» Mehrleistungen unter Berücksichtigung des in der Reichsversicherungsordnung vorgesehenen Höchstmaßes zu gewähren.

wies. RLttgerodt wurde nunmehru ntcr Anklage ge­stellt, weil ber Verlag DesHannoverschen Tageblattes" annahm, daß er sich unberechtigterweise eine höhere Provision habe sichern wollen, indem er nachträglich den Bestellschein auf ein Vierteljahr änderte. Der An­geklagte bestritt, sich schuldig gemacht zu haben und glaubt, daß die Besteller sich auf Drei Monate verpflich­tet hatten. Diefc bekundeten aber bas Gegenteil. Der ganze Verdienst, den Rüttgeroüt sich gegebenenfalls hätte verschaffen können, belief sich auf 7,50 RM., einen Betrag also, der kaum der Rede wert ist.

Der Staatsanwalt beantragte gegen RLttgerodt wegen Urkundenfälschung zwei Monate Gefängnis. Das Gericht hielt nur einen versuchten Betrug für vorliegend und beließ es bei einer Geldstrafe von 5 0 Mark.

L. P. in Kassel. Sic können nach S 828 BGB. »cha- ftcnäerfaBanfprüaje Hellen. Mit der Pcriichcrungsgesellfdiiiit babei* Sic nichts zu tun. sondern nur mit der Firma. Die Surtfifnmitna solcher Lchadciisersapviozcsse ist recht schwer, wesbalb cS unbcbmgt ratsam ist, einen Rechtsanwalt wi­der Führung 6c# Prozesses zu beauftragen. _

98. Schl, in ft. Das Licht mutz in diesem Fall beton« der« befahlt werden. Durch die X'eauna des Lichtes tft eine Werterböhung der Wohnungen einqcirettn, io datz der Ver­mieter unter Umständen die Dokmuuacn neu abtoaeeH lassen könnte, wodurch Sic in Nachteil geraten würden.

ft. 8. Nach S 1001 BGB. sind Verwandt« In gerader Linie verpflichtet, einander Untcrbalt zu gewahren. Unter- baltsvilichtiq ist nicht, wer bei Berücksichtigung seine sonftt- gttt Verpflichtungen autzerstande tft, ohne Gefährdung fei­ne« stanbesmatzigcn Unterhaus den Untcrbalt su ge» 11 dl^Cnä. in Kassel. Nach S 477 BGB. verjährt der An- fpruch aus Wandlung oder auf Minderung sowie der An« svruch auf Schadensersatz wegen Mangel« einer zuaesiwer- ten Eigenschaft, fofern nicht der Berkäitfcr den Mangel arglistig verschwiegen hat. bei beweglichen Sachen, also in Ihrem Fall, in sechs Monaten von der Ablieferung ab. Die Schwierigkeit befte&t in dem Beweis, daß der Verkäufer den Mangel arglistig verschwiegen bat.

®. ft. R. Sic müssen Arbeit«losen Versicherungsbeiträge zahlen. Wenn Sie sonst all« Vorbedingungen erfüllt ha­ben, sieht Ihnen dock eine Arbeiisloscnunterstützung für 20 Wochen »u: jedoch keine Krisenuntcrftützun«.

Knndignng" ftassrl. Die Kündigung beträgt ein vol­le« Vierteliabr. Sie können die Wohnutfg nur siet« von Quartal zu Quartal kündigen.

. A. in M. . Tic Nngcftcllienversichcrunaskart« versällt drei Jahre nach Ausstellung, also In Ihrem Fall am 25. März 1032. Wenn Sic die Karte nicht nörgelest haben, dürsic eine nachträgliche Regelung durch das Arbeitsamt nicht mehr in Frage kommen. Sie können die Versicherung freiwillig fortsetzen. Die Höhe der monatlichen Beiträge mindestens 4 RM. Für das zweite bi« elfte Kalenderjahr müssen mindestens acht Bcttragsmouatc und nom 12. Ka­lenderjahr mindestens vier BeitragSmonate im Jahr su- rüctacteat werben. _

6. (?. 1982. Kassel. Die Hypothek besieht auch fo zu Recht. Sie können dieselbe nur nach den Bestimmungen der Elntragungsbcwilliaung zuriickverlanaen. einerlei ob Sic wohnen bleiben oder auszieben. Sprechen Sie doch einmal in der Sprechstunde vor und bringen tämtlfche Un­terlagen mit.

20.00: Allerlei Narretei- Sitnirt Abends d d n 11 g: 20.20: ö^rcheiterkonzert. *» <>o* «tUitarrnitfU ft ooenbagc n: 19.50: ,.Tic Rose".... etambul , Mailand: 20.15: »eichte Musik2100 Qperektenubertragung. <$> Rom- 2100- Konzert Vokal.

T°W°rfch-u°: Iubb lantnskonzert «er Phtlharmontc.

@i i n b e r u f e rt: 2U8 Zollsuvermtmerar der Zivtlan- wärtCr Zink tu Staffel; als Stcuerwachtmclfter der Berfor- güngsanwärter Langgutb in Ziegenhain und Hardtke In ftassel. W t« d e r b e i ch a s t i g t : der fteitakifetrelät i. e. R Borbc In Kassel. Ernannt: Gerlchtsgssessor Dr. Woelftcl in Kassel »um Rcgkerungsassessor Steuerinspektor Hilmes in Kassel zum Lbecktetierinspevor; Stcnersekretär Gossa In Kassel »nm Cberiteucrfctrctär: Stcueiaffl«ent Bornemann tn Eorlmch »um Steuersekretär: Zollassistent Klug in Fulda uud Böhl tu Äieäbadcn zu Zollfekrelären. Versetzt: Steuerinspektor Hühn von St. Gcmrsboulen nach Marburg: Oberfteuersekretär Rosenkranz von Roten- bürg nach Aranfsnrt- Cito von Krankenberg nach Höchst. Fkach.-hgar von Biedenkopf nach Frank'urt. Hag- von vttnfeto nach Wiesbaden. Mell von Htinsclb nach Baft Homburg. ^Manteuffel von Hofgeismar nach f^tcitcrfcfretär Wnblkoof non Hnfgel-mar nach leucrassisfent Möller von Melsungen nach 4 nng von Witzcnhaulen nach Wiesbaden, Wünlü lar nach Hom berg: St.-Betr.-A . Weimar von nach Kassel: St.-Wachtmeister Kohlhepp non -------------

nach Kassel: Oberzollsekretär lieber non Frankfurt nach Kassel: Zollpraktikant Gerbt« von Eorbach nach Kassel. Isclnain von Waienberg nach Kassel: Zollinipcktor Schütte von Kassel nach Eorbach unter Ernennung zum Bezirks- loHlommiffat.

Verurteilt wegen Betrugs.

Vor dem Schöffengericht in Göttin­gen hatte sich Freitag der frühere Verleger der Niederfächsischen Morgenpost", in Göt­tingen, August RLttgerodt, wegen ver­suchten Betruges zu verantworten. Das Ver­fahren stand in keinem Zusammenhang mit Dem Zusam­menbruch derMorgenpost", sondern beruhte ans ganz enbeter Grundlage. Wie erinnerlich, hatte RLttgerodt ibald nach seinem Zusammenbruch versucht, mit Hilfe des Hannoverschen Tageblatts" eine neue Zeitung in Göt­tingen herau-zugeün, das Unternehmen war aber von Anfang an zum Tode verurteilt. MttgeroDt betätigte sich danach als Abonnentenwerber für dasHan­noversche Tageblatt" und scheint dabei auch eine ganze Anzahl neue Bezieher für das genannte Blatt gewor­ben zu haben. Aus feinen Agitationsreisen kam er auch nach Trögen, Kreis Northeim, wo er mehrere alte Be­zieher des Blattes neu gewann. Die Besteller gingen aber nach ihrer Behauptung nur ein Monatsabonne­ment ein, in diesem Sinne unterschrieben sie auch den Bestellschein, den sie aber nicht durchlasen im Vertrauen darauf, daß RLttgerodt die Bestellung in der verabrede­ten Weise aufnehmen werde- Sie waren aber erstaunt, als sie erfuhren, daß ihre Bestellung auf ein Viertel­jahresabonnement lautete, wie der Bestellschein aus«

18.00: Das Wesen ber Hanfe

18.30: Gespräch über Musik: Musik- in ler Einheit ler

19JO: Gedanken zur Zeit: Arbeitsbiensspslicht'?

20.00: Von Köln: Abcnö. konzert

21.00: Der Fall Emma Badcckc, Lehrspiel von Lulwis Spitzer

21.35: Aus dem Großen Kon^rthaussaal Breslau» Konzert ber Breslauer Singakademie

Lauacubeig

13.05: Mitiagskouzert

17.00: Konzert

18.00: Meine Heimat Paul Zech

19.80: S. Dbiek«: Erfahrun­gen tm freiwilligen Ar» beitsbienit

20.00: Leichte Musik

Sie»

15.20: Alte Meister

17.00:. -erenoden nnb Sn» riattonen

18.40: Von ber Stimme bet Memchcn unb ben Sau. ten ber Tiere

20JJ.1:Mäbl aus Wien". Operette in drei Akten nach Robert Bobanzkn Musik von H. Strecker

22.30: Tanzmusik auf Schallvlatten

.Der Volksbund Deutsche Kriegsgräber- I ? e e, V., Be-irksveiband Kurhessen, welcher am Volkstrauertage ein« größere offenlltche Feter abzuhalten pflegt, wird an deren liefern Jahre vom 18. bis 21. Februar eine Der Allgemeinheit kostenlos zugänglit^e Ä u s st e l - luna in der Vorhalle des Kasseler Rat- Hauses veranstalten. Er wird dort vom Donnere- tag, den 18. bi, Sonntag, den 21. Aufnahmen und Jielt«t0 sowie sonstiges Material aus der Arbeit seines Betreuungsgebietes zur Schau stellen und dabei be- jkJui 6te Kriegerbegräbnis st älten be­rücksichtigen, auf denen Angehörige Kurhesfi-

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^6*11. ter Besuch Der Ausstellung dürfte §.?lb nicht nur für alle Krieaetetlnebmer son tut die fehlen.

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