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Nummer 32*
Montag, 8. Februar 1932
22. Jahrgang
Genfer Generalaussprache eröffnet!
Nach englischer Auffassung ist die Zeit zum Ak rüsten geke mmen / Der litauische Staatsstreich im Memelland /
Warmbold gegen Brüning?
Oer erste Redner: Sir John Simon
(Eigener Drahtbericht.)
Genf, 8. Februar.
Die allgemeine Aussprache der Abrüstungskonferenz wurde heule vormittag eröffnet. Der Sitzungssaal war wieder bis auf den letzten Platz besetzt.
Die Aussprache eröffnete der englische Außenminister Sir John Simon mit einer einstündigen Rede, in der er u. a. sagte: Tie Unterzeichnerstaaten des Versailler Vertrages hatten nicht angenommen, daß die erste Abrüstungskonferenz erst im Februar
202000 Eintragungen
Wie der Hindenburg-Ausschutz mitteilt, haben sich nach den bisherigen Feststellungen au den vier ersten Einzeichnungstagen insgesamt 707000 Personen eingetragen.
Die Einzvichnuwgsfrist ist bis zum 13. Februar verlängert.
Wer die Kandidatur Hindenburgs zur Reichs- päsidentenwahl befürwortet, zeichne sich in die Listen ein, di? in der Hauptgeschäftsstelle der „Sof feier Neuesten Nachrichten" ausliegen. Di« Geschäftsstelle ist von */-8 Uhr vormittags bis * l 2Ai Ubr abends geöffnet.
1932 zusam.nentreten würde. Die zehnjährige Vorbereitungszeit War jedoch notwendig. Vielfach besteht die Auffassung, daß der Augenblick nicht glücklich gewählt, sei, da während der Genfer Verhandlungen im Fernen Osten ernste Feindseligkeiten im Gange sind. Zwei grundsätzliche Feststellungen sind notwendig:
1. Die Kriegsgeneration ist im Schwinden begriffen. In allen Ländern sind heute schon Männer und Frauen in leitenden Stellungen, die an die Ereignisse von 1914 bis 1918 nur die Erinnerung des Kindes haben. Je tiefer und bitterer die nationale Erinnerung ist, umso stärker lebt der Arawohn und die Furcht. Aber die Erinnerung der Einzelnen ist meist nur von kurzer Dauer. Deshalb ist jetzt unbedingt die Zeit gekommen, die Abrüstung zu erklären.
2. Seit dem Waffenstillstand sind die Staaten auf dem Gebiete der Abrüstung sehr verschieden vorgegangen. Einige Staaten leben noch heute unter den chnen in den Verträgen auferlegten Beschränkungen. Andere Staaten haben ein weitgehendstes Rüstungssystcm ent
wickelt, das ihren Auffassungen vm ihren Pflichten und Notwendigkeiten entspricht und daß anderer Art ist als die Abrüstungsbestimmungen des Völkerbunds- Paktes. Die Folge ist ein wachsendes Mißverhältnis des Rüstungen. Bei den Versuchen, eine klare Linie für die Abrüstung zu finden, ist unmöglich eine mathematische Zahl festzusetzen, da die nationalen Umstände verschieden sind und auch die Rüstungen verschieden sein können. Es ist aber unbedingt zunächst die allgemeine Grundlage für die Behandlung der Abrüstungsfrage festzulegen, auf der dann die weitere Herabsetzung der Rüstungen aufgebaut werden kann. Niemand glaubt mehr heute, daß der Frieden der Welt nur durch Vorbereitung des Krieges gesichert werden kann.
Neue Gefahr für Brüning?
th. Berlin, 8. Februar.
Während der Abwesenheit des Kanzlers werden sich in Berlin keinerlei innerpolitische Entscheidungen ergeben. Man rechnet vielmehr damit, daß alle Frg- gen, die mit dex Präsidentenneuwahl und mit der eventuellen Kabinettsumbildung in Zusammenhang stehen, erst jn der zweiten Hälfte dieser Woche spruchreif werden.
Man hat den Eindruck, daß die Angriffe, die be. sonders von deutschnationaler Seite gegen das Kabinett gerichtet worden, sind, und die eine lliübildung der Reichsregierung nach rechts hin zum Ziele haben, vielleicht schon etwas an Stoßkraft eingebüßt laben. Dagegen tauchen jetzt Erwägungen auf, die sich auf die Finanzlage beziehen, und die ebenfalls in der Richtung einer Gefährdung des Kabinetts Brüning gehen.
Ein linksstehendes Montagsblatt weist daraus hin, daß angesichts der immer schlechteren Steuereingänge und der daraus hervorgehenden Schwierigkeiten in der Kasienlage des Reiches Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Kanzler, der vom Reichsbankpräfidenten Luther unterstützt werd«, und dem Reichswirtschastsminister Profesior W a r m b o l d entstanden seien, da Warmbold in gewissem Grade mit den finanzpolitischen Eedankengäu- gen des Präsidenten des statistische» Reichsamtes Profesior Wagemann sympathisiere, während Dr. Brüning und Dr. Luther diesen Plan bekanntlich scharf ablehnen.
Litauen überfällt Memel
Oie deutsche Beschwerdenote in Genf überreicht
Seit mehreren Wochen gingen im Memelgebiet Gerüchte um, die von einem Staatsstreich Les litauischen Gouverneurs M e r k h s wissen wollten. Im Zusammenhang mit chnen wurde von den litauischen Chauvinisten eine maßlose Hetze gegen den memel- känd.schen LaUdesprästdenten Böttcher be rieben. Man beschuldigte ihn geheimer Umtriebe mit Deutschland und ähnlicher beliebter „Vergehen'. Der Höhepunkt dieser Hetze wurde erreicht, als die litauische Regierung den memelländischen Vertre ent die Ausreise zur Völlerbundsragung nach Genf verweigerte. Damals hegte man sch-n in amtlichen deutschen Kreisen ernste Besorgnis. Der litauische Gesandte in Berlin erschien jedoch in der Wilhelmstraße und versicherte, daß sich Litauen streng an die Bestimmungen des Autonomrestatu.s halten würde.
Wie die letzten Vorgänge beweisen, war diese Versicherung eine Lüge. Der berüch.igte Gouverneur Merkys Hai nach den Methoden Pilsudftis im Wilna- gebiet zu den verbrechenf-^en Mitteln eines Staatsstreiches gegriffen. Tie Völlige Unterwerfung des der int-rnaüonalen Kon roue ^.uerstehmden Landes unter Litauen srll damit hergcstellt werden. Erstaunlich nur, daß dieses Saryrspiel ausgerechnet während der Abrüstungskonferenz in Gens inszeniert wurde Es ist selbstverständlich, daß die Botschaf erkonferenz der Signatarstaaten des Memelsatuts und der Vin- kerbuckdsrat sofort gegen diese unerhörte Verletzung eines internal analen Vertrages Front zu machen haben. Es ist ebenso klar, daß die deu 'che Regierung einem derartigen Verbrechen an ihrer Ost grenze nicht zusehen wird, sondern alle politischen Mittel für die Wiederherstellung der Freiheit des Memellandes in Gang setzt. Ter Reichskanzler weilt -m Zeit sÄbft in Genf, und et wird alle Mittel ein
setzen müssmt, um diese Verletzung der Memelkonven- kion durch Li.auen zu unterbinden.
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Die Meldungen über Len Verlauf des Staatsstreiches geben noch nicht in allen Punkten Klarheit. So ist insbesondere noch nicht endgültig festgestellt, ob der Präsident B ö t t ch e r, der von den Litauern verhaftet wurde, nach Kowno gebracht wurde, ober ob er sich noch in Memel befindet. Tie Litauer haben im Memelland eine außerordentlich strenge Ueberwachung des gesamten Nachrichtendienstes eingeführt, sodaß z. B. der deutsche Generalkonsul, als er am Sonnabend seine Meldung nach Berlin geben wollte, erst von Memel nach Tilsit fahren mußte, weil von Memel aus eine telefonische Verbindung mit Berlin nicht mehr möglich war.
Im einzelnen verzeichnen wir folgende Meldungen über die litauische Gewalttat:
Der seit langem geplante Staatsstreich im Memelgebiet ist Sonnabend Wirklichkeit geworden. Der Präsident der Memeler Landesregierung Böttcher wurde am Sonnabend vormittag von litauischen Offi zieren im Landesdireklorium festgenommen und in einem Au o entführt. Mit der Führung der Regierungsgeschäfte hat Gouverneur Merkys unter Außerachtlassung des Autonomistenstatuts einen groß litauischen Landesrat beauftragt.
Ueber die Einzelheiten dieses „kalten Putschest wird ferner berichtet: Am Sonnabend wurde der Präsident des Direktoriums Böttcher durch zwei litauische Offiziere in ein «uwmobil gebracht, das dann mit un bekannt gebliebenem Ziel davonfuhr.
Der Gouverneur Merkys war Sonnabend aus Kowno zurückgekomme». Er erschien im Landes Direktorium, nachdem er erklärt hatte, daß die von ihm
ergriffenen Maßnahmen auf Veranlassung der Kow- noer Zentralregierung durchgeführt werden. Auf dem Landcsdirektorium verlangte er von einem der anwesenden Direktoren, dieser solle die Führung der Geschäfte übernehmen, was aber von dem betreffenden Direktor abgelehnt wurde. Daraufhin hat der Gouverneur einen provisorischen großlitauischen Landesrat eingesetzt.
Der Gouverneur hat die Amtsräume des Präsidenten Böttcher versiegeln lassen; die Telephonverbindungen mit Landtag, Magistrat und Gericht find gesperrt. In Memel soll eine außerordentlich gespannte Atmosphäre herrschen. Prästdent Böttcher soll in die litauische Kaserne geschasst word"n fein.
Weitere ^personalveränderungen"
Memel, 8. Februar.
Der an Stelle von Böttcher eingesetzte Landeskommissar Tolischus hat seine Arbeit im Sinne des Gouverneurs Merkys begonnen, indem er die memel- ländischenPolizeikommissarevorläufig beurlaubt und weitere „Personalveränderungen" im Beamtenkörper des Direktoriums vorgenommen hat. Ferner hat er die Vertrauensleute des Gouverneurs in leitenden Poften untergebracht. Weitere Verhaftungen und Verfahre» vor dem Kriegsgericht sind für die nächsten Tage zu befürchten. Die Absicht des Gouverneurs wht letzten Endes dahin, außer dem Direktorium auch den Landtag zu beseitigen,
Oeu!schran- verlangt Ratstagung
Genf, 8. Februar.
Die Reichsregierung hat den Beschluß gefaßt, angesichts der flagranten Verletzung der Memelkonven- tion durch die litauische Regierung an de» General
sekretär des Völkerbundes das offizielle Ersuchen zu richten, den Völkerbundsrat unverzüglich zu einer außerordentlichen Ratstagung zur Behandlung dieses Falles einzuberufen.
Die Rote, die von Reichskanzler Brüning unterzeichnet werden wird, wird heute vormittag dem Generalsekretär übermittelt werden. Dieser ist pflichtgemäß gebunden, unverzüglich den Volkerbundsrat ein zuberufen. Wann die Sitzung des Völkerbundsrats stattfinden wird, steht noch nicht fest, da der Generalsekretär zunächst die litauische Regierung von der Anrufung des Völkerbundes telegraphisch in Kenntnis fetzen muß. Sollte die litauische Regierung den hier anwesenden Gesandten Sidsikauskas nicht zur Vertretung int Rat bevollmächtigen, so wird voraussichtlich der litauische Außenminister Zaunius nach Genf kommen. In diesem Falle mutz mit einer ein- bis zweitägigen Verzögerung der Ratssitzung gerechnet werden, da der litauische Außenminister in Kowno weilt.
Die deutsche Abordnung wird im Laufe des Montag vormittags mit den vier Unterzeichnerstaaten des Memelabkommens, England, Japan, Frankreich und Italien, Fühlung nehmen.
Die Lage wird in Kreisen der deutschen Abordnung außerordentlich ernst beurteilt. Die Reichsregierung ist sest entschlossen, alle Maßnahmen zu ergreifen, um die litauische Regierung zu einer sofortigen Zurückziehung des Staatsstreiches im Memelgebiet und zu Wiedergutmachungsmaßnahmen zu zwingen.
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Gens, 8. Fsbr rar. Die vom Reichskanzler D r ü. ning unterzeichnete Noe an den Generalsekretär des Völkerbundes, in der die Reichsregierung beantragt, die Vorgänge im Memelgebiet auf di« Tagesordnung einer außerordentlichen sofort einzuberufenden Sitzung des Völkerbundsrates zu setzen, ist heute vormittag dem Generalsekretär "des Völkerbundes übermittelt worden. -
Frankreich ohne Maske
Wie die „Nüstungsdenkfckrifl^ zustande kam
Dr. Pz. Paris, 8. Februar.
Es ist sehr lehrreich, einmal zu prüfen, wie die französische „Rüstungsüenk sehr ist", mit der Tardieu jetzt in Genf aufwartere, zustande kam. Die Anfänge dieser Entwicklung liegen etwa sechs Monate zurück. Das französische Memorandum vorn 15. Juli, das Werk des großen Generalstabs, und des Kriegsministers Andre Maginot, hatte die halbe Welt in Aufregung versetzt. So alsi. werden Frankreichs Vorschläge auf der Abrüstungskonferenz aussehen? Besser ist dann, man findet einen triftigen Grund, sie zu vertagen, und zwar gleich trS zu den griechischen Kalenden, die bekannttich nie eintrafen. Die Freunoe des Völkerbundes machten schwerste Bedenken gellend: Wohl und Wehe der Genfer Einrich- tung erscheint in den Augen aller Nationen mit dem Schicksal der Abrüstungskonferenz verknüpftest es in Frankreichs Interesse, ein Jnsttmt, das ihm so viele Beweise seiner Ergebenheit geliefert, durch schroffste Ablehnung endgültig zu diskreditieren? Im Innern drängten besonders Zwei Männer: Paul-Bon- e o u r und Eduard H e r r i o t. Beide vertreten angeblich das „andere Frankreich", nämlich die notwendige Ergänzung oes chauvinisch «nilttaristtschen, für den Gebrauch des Auslandes berechnet. .Die Republik hat noch nie gut daran getan, wenn sie die Stimme der Jakobiner überhörte. Es ist schließlich der Ruf der Mutter, die ein feines Gefühl besitzt für die Notwendigkeiten der Stunde . . . Paul-Boneour stellte seinen offiziellen Austritt aus der sozialistischen Partei in nahe Aussicht, und die dadurch erlangte Bewegungsfreiheit des talentvollen Mannes konnte dem Kabinett Tandieu, zumal bei dem „Verluste" Brianos, nur nützlich sein; Herriol ist noch immer Vorsitzenoer der radikalen Partei, des „Rückgrats der Repuvttk", und Millionen aufrichtiger Friedensfreunde schwören auf ihn.
Dazu gesellten sich ein paar außenpolitische Erwägungen: Mil Loudon will man »bei kur; oder lang zu einer neuen Entente eordiale gelangen, und im Hinblick auf dieses Ziel darf die Haltung Frankreichs in Genf nicht rein negativ sein. Polen uno die Länder der Kleinen Entente, in erster Linie aber das verbündete Belgien, beschworen Frankreich, irgendeine starke Initiative zu ergreifen, da die Folgen eines glatten Bankrotts der Abrüstungskonferenz in ihren Ländern starke Rückschläge haben müsse, Die Regierung Laval schwankte lange hin und her. Sie ließ es ruhig zu, daß nach und nach das ganze Land von einer wahren Kriegspanik ergriffen wurde.
Nachdem sich alle diese außen- und innenpolitischen, diplomatischen, militärischen, moralischen und psychologischen Faktoren genügend ausgewirkt hatten, trat die C. F. P. 6. D. („Commission Fran^aise pour la
Pröparation de la Conference du befarmement", zu deutsch: Französischer Ausschuß zur Vorbereitung der Abrüstuilgskonferenz) zu ernster Arbeit zusammen. In dieser wichtigen Körperschaft sind folgende hohe Stellen vertreten: die Regierung durch den Vorsitzenden Laval selber, die Kammer und der Senat durch den Oberst Fabry und Paul-Boneour, die Armee durch den Marschall Petain und den Generalstabschef Weygand, das Außenamt durch Massigli, das Kriegsministerium durch die Generäle Gamelin, Bineau und Requin, die Marine durch die Admiräle Durand-Viel und Laborde, das Luftamt durch Oberst Mouchard, die Kolonien durch die Generäle Claudel und Peltier; außerdem Vertreter der Finanzen, des Haushalts, der Völkerbundsstellen, und natürlich des Obersten Kriegsrates. Die politischen Stellen forderten in erster Linie die unbedingte Aufrechterhaltung des Versailler Statuts als Grundlage jedes europäischen „Rechtssystems"; es dürften also unter keinen Umständen Zusagen gemacht werden, die bei einer zukünftigen Neuordnung (Teil V der Denkschrift) die Gkenzen der verschiedenen Länder oder sonst irgendein Artikel des Versailler Vertrags dem obligatorischen Schiedsgericht unterwerfen könnten. Von militärischer Seite wurde geltend gemacht, daß keinerlei Rüstungsbeschränkung in Frage kommen könne; Frankreich besitze gegenwärtig ein „Sicherheitsminimum", und es sei völlig ausgeschlossen, daß ohne grundlegend'' Veränderung der politischen Gesam läge irgendwelche Abstriche gemacht werden könnten. Es wurde ferner darauf gedrängt, daß die französischen Vorschläge in Genf eine genaue Kontrolle der deutschen „Rüstungen" ermöglichen müßten; sei es mittelbar dadurch, daß die dem Völkerbund zu übergebenden Waffen (Transpor'flugzeuge) eine solche Kontrolle von vornherein einschlössen, oder unmittelbar infolge ausdrücklicher Bestimmungen. Zum Schluß wurde betont, daß Frankreichs Wehrsvstem ein einheitliches Ganzes bildet, das nid), willkürlich zerrissen werden darf; hierhin gehören die Forderungen für den Fall eines „Angrifsskriegcs", über dessen Natur letzten Endes Frankreich selber entscheidet, und wobei es sofort feine säm lichen Streitkräfte in freier Verfügung einsetzt. Was die Ta.fache der Bündnisse angeht, so hob man hervor, daß sie nicht an getastet, nicht verkleinert werden darf.
Dies sind in kurzer Zusammenfassung die „Prinzipien", auf die sich das französische Memorandum auf baut; die endgültige Fassung erfolgte durch den Tienstchef für Informationen am Obersten Rat der nationalen Verteidigung, Aubert, der das volle Vertrauen der Heeresleitung besitzt. Es ist Grund zur Annahme vorhanden, daß sie schon vor mehreren Wochen den französischen Ostverbündeten unterbreitet