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Nummer 29*
Donnerstag, 4. Februar 1932
22. Jahrgang
Englands Wendung zur Schutzzollpolitik
Dor einer grundlegenden Ltnterhausrede Chamberlains / Bisher 105 000 Stimmen für den Wahlvorschlag Hindenburg / Waffenruhe in Nanking
Mutterreich und Dominien
Oie Wurzel des Ltebels
V v - Eigener Drahtbericht.
‘ “ - London, 4. Februar.
Ganz England erwartet mit größter Spannung die Unterhausrede des Schatzkanzlers Neville Chamberlains über die neue englische Zollpolitik am heutigen Nachmittag. Die Rede wird die historische Wendung Englands vom Frei- handel zum Schutzzoll und die Verwirklichung des Ideals einer Wirtschaftseinheit des englischen Weltreiches, das schon dem Vater Sir Joseph Chamberlain vorschwebte, einleiten.
Der Schatzkanzler wird die vorbereitenden Finanzgesetze für die Einführung des Zolltarifes in Höhe von 10 v. H. einbringen. Alle Einfuhrwaren mit ge- wiffen Ausnahmen, wie Weizen, Eisen, Erz, Wolle und Baumwolle, sollen mit einem Zoll von 10. v. H. belegt werden. Einfuhren aus den Kolonien werden, wie man erwartet, von dem Zoll nicht betroffen werden.
Soweit die Dominien in Frage kommen, wird der Grundsatz der Vorzugsbehandlung ausgesprochen. Die Regelung der weiteren Einzelheiten bleibt der Konferenz in Ottrawa überlassen, die am 18. Juli beginnen soll. Außerdem wird ein Tarifausschutz einge- setzr» der den allgemeinen Zolltarif in den Fällen prüfen soll, wo eine höhere Verzollung wünschenswert erscheint.
Macdonalb-Laval-Brüning
; Paris, 4. Februar.
Die Genfer Abrüstungskonferenz und die Ereignisse im Fernen Osten füllen auch am heutigen Donnerstag die Spalten der großen Pariser Blätter. Als besonderes Ereignis hebt man die Tatsache hervor, daß der Führer der französischen Abordnung, Kriegsminister Tardieu, das Wort sofort nach dem englischen Vertreter ergreifen wird und nicht erst, wie dies anscheinend zunächst in seiner Absicht gelegen hat, die Ausführungen des Reichskanzlers Brüning abwartet.
Diese neue Taktik wird den Blättern verschieden ausgelegt. Während die einen behaupten, daß der französische Kriegsminister beabsichtige, die gesamte Aussprache durch seine Rede von vornherein auf das richtige Gleis zu führen, betonen die anderen, daß sich Tardieu bei seinem Entschluß von einer Art Höflichkeit habe leiten lassen. Er wolle nicht nach dem Reichskanzler sprechen, da er dann gezwungen sei, sofort gegen die deutsche These Stellung zu nehmen und zu polemisieren. Seine Ausführungen würden nunmehr den Charakter einer nochmaligen eingehenden Darlegung des französischen Standpunktes zur Abrüstungsfrage haben. Pertinax erklärt im „Echo de Paris" daß her amerikanische Vertreter Gibson sich in seiner Rede stark zurückhalten werde.
Die plötzliche Erkrankung des englischen Ministerpräsidenten, der sich einer Augenoperalio» unterziehen mutzte, hat euch in französischen Kreisen in Genf die verschiedensten Gerüchte aufkommen lassen. Der außenpolitische Berichterstatter des „Excelfior" glaubt zu wissen, daß gewisse Strömungen im Gange seien, um eine Zusammenkunft Macdonalds mit Brüning und Laval in Paris herbeizuführcn. Diese Zusammenkunft solle jedoch ausschließlich der Reparationsfrage gewidmet sein, die augenblicklich schwer aus der Abrüstungskonferenz laste.
Waffenruhe in Nanking
Nanking, 4. Februar.
Am Mittwoch nachmittag wurde an Bors eines vor Nanking liegenden japanischen Kriegsschiffes eine Konferenz zwischen vier chinesischen Regierungsbeamten, dem japanischen Konsul und dem japanischen Seebefehlshaber abgehalten. Es wuroe vereinbart, daß von keiner Seit« das Feuer eröffnet Wersen soll, es sei Senn, daß sich eine Seite einer Herausforderung schuldig macht. Die japanischen Kriegsschiffe sind eine Strecke weiter stromaufwärts gefahren, währens sich Sie chinesischen Kriegsschiffe flußabwärts bewegten. Zwischen beiden Geschwadern liegen jetzt die englischen und amerikanischen Kriegsschiffe.
London, 4. Februar. Die „Times" veröffentlichen eine Erklärung des japanischen Außenministers, in der es u. a. heißt: Die japanische Regierung unterscheiset klar zwischen Sem mandschurischen Streitfall und den Ereignissen in Schanghai. Solange dieser UnterschicS nicht anerkannt wird, wird Sic ajpanifche Politik mißverstanoen. Die Mandschurei ist für Japan eine Angelegenheit von Leben und Tos, während die japanischen Interessen in Schanghai denjenigen der anseren Mächte ähnlich sind. Japan ist zur Annah mc eines vernünftigen Abkommens zur Wiederherstel
lung des Friedens unter ehrenvollen Bedingungen bereit. Durch Zurücknahme der chinesischen Truppen muß die Sicherheit der japanischen Staatsangehörigen erreicht werden. Das muß geschehen, bevor die japanischen Truppen zurückgenommen werden können.
Auswärtiger Ausschuß erst nach Gens
Berlin, 4. Februar.
Obwohl noch nicht alle Reichstagsfraktionen zu dem kommunistischen Antrag auf Einberufung des Auswärtigen Ausschusses wegen der politischen Verwicklungen im Fernen Osten Stellung genommen haben, läßt sich doch jetzt schon übersehen, daß ein Zusammentritt des Auswärtigen Ausschusses gegenwärtig nicht in Frage komme. Der sozialdemokratische Fraktionsvorstand !hat zwar beschlossen, den kommunistischen Antrag zu unterstützen, er hat sich aber mit einer Verschiebung der Ausschuhsitzung bis zur Rückkehr des Reichskanzlers aus Genf einverstanden erklärt. Zu diesem Zeitpunkt dürfte dann auch die Reichsregierung nach unseren Informationen nichts mehr gegen Beratungen im Auswärtigen Ausschuß einzuwenden haben.
Zentrumsabgeordneter Or. Heß t
Berlin, 4. Februar.
Der Führer der Fraktion der Zentrumspartei im Preußischen Landtag, Abgeordneter Dr. Heß ist am Donnerstag vormittag im St. Norbert-Krankenhaus zu Berlin verstorben.
Berlin, 4. Februar.
Der Vorsitzende des Hindenburg-Ausschusses, Oberbürgermeister Dr. Sahm, teilt folgendes mit: Die Nachrichten aus allen Teilen des Reiches lassen erkennen, daß die formell erforderliche Zahl von 20000 Einzeichnungen bereits am ersten Tage um ein vielfaches überschritten wuide. Der Hindenburg-Ausschuß ist von allen Seiten gebeten worden, sich mit der Erreichung der formalen Voraussetzung nicht zu begnügen, sondern die Listen weiter auslicgen zu lassen, um allen Bevölkerungskreisen Gelegenheit zu einer machtvollen Kundgebung für den Reichspräsidenten von Hindenburg zu geben. Dementsprechend werden die Listen noch etwa 10 Tage ausliegen.
Gestern hatten bis 11 Uhr abends von 191 Zeitungen, die sich nach den bisherigen Feststellungen an der Preffeaktion für die Volkskandidatur Hindenburgs beteiligten, 72 Blätter das vorläufige Ergebnis des ersten Einzeichnungstages mitgeteilt. Danach beträgt die Gesamtzahl der Einzeichnungcn am ersten Tag im Reich 105 300, davon in Berlin 28 400.
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Der Hindenburg-Ausschuß gibt ferner eine Liste der Zeitungen bekannt, die Eintragungslisten für den Wahlvorschlag Hindenburg ausgelegt haben. Darunter befinden sich folgende größere Zeitungen: Berliner Tageblatt, B. Z. am Mittag, Dresdener Anzeigen. Frankfurter Zeitung, Frankfurter Generalanzeiger, Germania, Hamburger Fremdenblatt, Hannoverscher Anzeiger, Hannoverscher Kurier, Karlsruher Zeitung, Kölnische Zeitung, Kölnische Volkszeitung, Kölner Tageblatt, Magdebnrgischc Zeitung, Rene Mannheimer Zeitung, Neues Stuttgarter Tageblatt, Rheinisch-Mai- nische Volkszeitung, Tägliche Rundschau, Thüringer Allgemeine Zeitung, Vossische Zeitung. Von Interesse ist, daß sich-tuch verschiedene größere rechts st ehe n- d e Blätter, wie Sie Deutsche Allgemeine Zeitung, di« Düsseldorfer Nachrichten, die Essener Allgemeine Zeitung, sie Leipziger Neuesten Nachrichten und sie Münchener Neuesten Nachrichten, an oer Aktion beteiligen.
Oer Christlich-Soziale Volksdienst an Hindenburg
Berlin, 4. Februar.
Die Reichsleitung Ses Christlich-Sozialen Volks- sienstes hat an den Reichspräsidenten von Hinoen- burg nachstehendes Telegramm gerichtet: „In unwandelbarer Treue, in klarer Erkenntnis dessen, was unserem Volke not tutund in Sem festen Willen, bei der Wahl s«s Reichspräsidenten alle Kraft für die Wiederwahl Ew. Er;, einzusetzen, bittet die Reichsleitung Les Christlich-Sozialen Volksdienstes im Namen Ser
Von unserem Londoner
G. P. London, 4. Februar.
Das scharfe Vorgehen Japans in Schanghai, ausgerechnet wenige Tage vor Zusammentritt der Abrüstungskonferenz, hat ganz England in eine nicht geringe Aufregung versetzt. Kaum «in zweiter Platz im Fernen Osten hat für England politisch und wirtschaftlich eine so große Bedeutung, wie gerade Schanghai. Das Benehmen Japans, das sich weder um die Bestimmungen des Völkerbundes, noch um diejenige des Kellogg-Pakts kümmert, bekräftigt äußerlich die fatale Argumentierung, daß nur militärische Ueberlegenheit einem Lande Macht und Erfolg verleiht. Endlich bedroht der kaum mehr fortzuleugnende japanisch-chinesische Krieg den Weltfrieden in unmittelbarster Weise. Aus all diesen Gründen ist es nur natürlich, daß England im Augenblick von einem nicht geringen Schreck erfaßt ist. Dieser Schrecken bedeutet aber auch eine allgemeine Aufrüttelung der öffentlichen Meinung, die, unter dem Druck innerer Sorgen, in letzter Zeit für Fragen des Auslandes etwas allzu schläfrig geworden war.
Gleichgültig in welchem Teile der Welt ein Konflikt entsteht, englische Interessen sind stets irgendwie gefährdet. Das liegt am Wesen der britischen Macht, die eben in allen Weltteilen ihre Besitzungen hat. Doppelt bezieht-sich das Argument von der Gefährdung englischer Interessen auf solche Hafenplätze, wie Schanghai, das einen der allerwichtigsten Stützpunkte des britischen Ueberseehandels und das Haupttor für den britischen Handel nach dem Inneren Chinas dar-
hinter -ihr stehenden Bewegung Ew. Exz., sich dem Ruf des deutschen Volkes nicht zu versagen."
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Der Wahlkreis-Vorstans von Hessen-Nassau der Deutschen Volkspartei beschäftigte sich in seiner Sitzung am Dienstag auch mit der Frage Ser Reichsprä- sidentenwahl und faßte hierzu den einstimmigen Beschluß: „Für die Deutsche Volkspartei gibt es nur einen Kandidaten: HinSentzurg!"
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Wer die Kandidatur
Hindenburgs zur Reichspräsidentenwahl befürwortet, zeichne sich in die Listen ein, die in der Hauptgeschäftsstelle der „Kaäeler Neueste Nachrichten" ausliegen. Die Geschäftsstelle ist von %8 Uhr vormittags bis Vit Uhr abends geöffnet.
Meißners Dementi
th. Berlin, 4. Februar.
Im Zusammenhang mit der Frage der Reichs- Präsidentenwahl von Hindenburg ist auch wiederholt davon die Rede gewesen, daß eine Umbildung des Kabinetts Brüning herbeigeführt werden sollte. Di« „Münchener Neuesten Nachrichten" haben dabei die Behauptung aufgestellt, daß auch der Staatssekretär Meißner an den Verhandlungen mit der Rechten über die Umbildung des Kabinetts beteiligt gewesen sei. Der Staatssekretär hat demgegenüber ein Dementi erlassen, daß er über diese Frage keine Verhandlungen mit oppositionellen Politikern geführt habe. Das Dementi erweckt aber den Eindruck, daß es einen stark formalen Charakter trägt, und es wäre, um wirklich klar zu sehen, wünschenswert, wenn mit größerer Deutlichkeit festgestellt werden könnte, ob derartige Bestrebungen, die zweifellos bestanden haben, gegenwärtig weiter verfolgt werden oder nicht. In deutschnationalen Kreisen glaubt man immer noch, daß eine solche Umbildung des Kabinetts unmittelbar bevorsteht, obwohl weder der Reichspräsident, noch der Kanzler, noch der Reichsinnenminister Groener (der wiederholt als neuer Kanzler genannt wurde) der Ansicht sind, daß der richtige Augenblick für ein Umbildung es Kabinetts gekommen wäre.
Ob ber Reichskanzler am Sonnabend nach Genf fährt, stehl noch nicht endgültig fest. Die Abwesenheit Macdonalds und Lavals wird allerdings kein entscheidender Gesichtspunkt für ihn sein, da ber, Kanzler zugleich Außenminister ist, und da die Außenminister mehrerer anderer Staaten ebenfalls nach Genf kommen. Es ist daher durchaus möglich, daß der Kanzler bei seiner bisherigen Absicht bleibt und in der nächsten Woche an Der großen Generaldebatte aus der Abrüstungskonferenz teilnimmt.
Korrespondenten
stellt. Auf Grund bescheidener Berechnungen wird das britisch« Kapital, das allein in Schanghai und Umgebung investiert ist, auf nicht weniger als 5 Milliarden Mark geschätzt. Die „Hongkong and Shanghai Banking Corporation", die in Schanghai ihren Hauptsitz hat, stellt eines der mächtigsten Finanzunternehmungen des Fernen Ostens dar. lieber große Besitzungen und Interessen in und um Schanghai verfügt auch die „British American Tobacco Company". Desgleichen eine Reih« britischer Dampfschiffahrtsgesellschaften und zahlreiche andere kaufmännische Unternehmungen von Weltruf, von Denen viel« in Schanghai nicht nur Büros und Lagerhäuser, sondern auch modern eingerichtet« Fabriken haben. Endlich ist der größte Teil bei städtischen Nützlichkeitsanlagen Schanghais, Ivie Elektrizität, Gas, Telephon, Straßenbahnen, Wasserwerke usw., fast ausschließlich mit Hilfe britischen Kapitals errichtet worden. Eine arotze Anzahl englischer Beamten und kaufmännischer Angestellten ist in all diesen Unternehmungen tätig. Und die Gesamtzahl der in Schanghai zur Zeit ansässigen britischen Staatsbürger wird auf nicht weniger als auf 7000 Männer, Frauen und Kinder geschätzt.
Laut den aus Schanghai hier eingetroffenen Nachrichten, ist dort das Eefchäftslebcu znrZeisi völlig zum Stillstand gekommen. Das chinesische Stadtviertel Tschapei, wo die Kämpfe stattfinden, ist keineswegs eine Stadt für sich. Es bildet ebenso einen . untrennbaren Teil Schanghais, wie Whitechapel nur einen Teil Londons darstellt. Der Uebergang vom Chinesenviertel Tschapdi nach dem französischen Viertel und nach der „Internationalen Niederlassung" ist äußerlich ebenso unsichtbar, wie der Uebergang zwischen verschiedenen Teilen einer beliebigen europäischen Großstadt. „Schanghai ist im Moment vom Schicksal Smyrnas bedroht!", meint der „Economist" warnend. Und fragt weiter mit ernster Besorgnis: „Werden England und die Mächte in passiver Tatenlosigkeit, ebenso wie sie es vor 10 Jahren in Smyrna taten, der Zerstörung ihres Besitzes in Schanghai zuschauen, oder werden sie in zwölfter Stunde zusammentreten und retten, was noch gerettet werden kann?"
Diese Frage ist umso dringlicher, als der Konsilitt um Schanhai nicht nur sie Interessen Ser „Hongkong and Shanghai Banking Corporation" und all der anderen Filialen des britischen Welthandels, sondern den Weltfrieden selb st bedroht. Die englische Oeffentlichkeit ist sich auch dieser größeren Gefahr voll und ganz bewußt. „Die Gefahr, daß Ser .japanisch-chinesische Konflikt sich auswächst", meinen Die „Sunday Times", „und dann keine Macht der Welt sen weiteren Lauf der Ereignisse mehr auszu- halten vermag, ist nicht von der Hand zu weisen. Die Welt mutz es nun zeigen, daß sic die Lehre von 1914 nicht umsonst gelernt hat . . ." Die Presse verlangt also, «atz unverzüglich „Matznahmen" ergriffen werden. Gegen Japan! Gegen dasselbe Japan, oas England seit Jahrzehnten als seinen „treuen und loyalen Freund" betrachtet! Englanv hat seit jeher für Die beispiellose Entwicklung, sie Japan im Lause von nur zwei Generationen „von Kettenpanzern, Pfeil und Bogen bis zu völliger westeuropäischer Zivilisation" durchzcmacht hat, die vollste Bewunderung bezeugt. Es hat auch Japans kürzliches Vorgehen in Ser Mandschurei, das immerhin durch verletzte Vcrtragsrechtc und wirkliche Lebensinteresien gerechtfertigt schien, Im Inneren seines Fühlens gebilligt. Doch es gibt Augenblicke in der Geschichte von Völkern, tn denen die Stimmung oer öffentlichen Meinung sich von einem Tag auf den anderen kraß zu ändern vermag. Solch ein« Wandlung der öffentlichen Meinung Englands in Bezug auf den ehemaligen japanischen Verbündeten scheint nun zurzeit in Ser Entwicklung begriffen zu fein.
Was wird England tun? Diese besorgte Frage konnte man vorigen Sonntag, unmittelbar I nach eent Gerücht von der sogenannten chinesischen Kriegserklärung, in sämtlichen englischen Blattern lesen. Sie zeugt Deutlich von der überaus ernsten Stimmung, anik Der ganz England di« beorobliche Lage im Fernen Osten verfolgt. Eine präzis« Antwort hierauf vermochte allcroings zunächst — nicht zuletzt wegen Der vom Völkerbünde in Der mandschurischen Frage an Den Tag gelegten Impotenz — noch nie» mand in England zu erteilen. Doch aller Blicke wand-
Heute beginnen die
Olympischen Winterspiele
in Lake placid (siehe Sportzeitung)
Oie Mion des Hindenburgausschuffes
Am ersten Tage 105000 Eintragungen