Einzelpreis 10 Pfennig
Nummer 22*
Mittwoch, 27. Januar 1932
22. Jahrgang
Hessische Abendzeitung
SttMteettyrttfe: TeschSstS. und Kamilteu-Anzetaen die SO mm. Seite 11 er,.-,
Kassel ta» Son 7 A. Auswärtige Kleine Anzeigen die PO mm breite Setlcii
78 mm breite Zeile 45 4. Cffertaebübr 25 A (bei Zustellung rs _n ’ ar.L «aetflen im Jieflametetl Ott beftimmien Ausgaben, an besonderen Plätzen und für telephonisch' erteilte Suftrfae iMne” äen>äb?M8«Re<i2 nunaebetraae innerhalb van 5 Tagen zahlbar. Gericht-,tand Kassel -'Paitscheclkanw 8rant®r”m $i. 8M
Kasseler Abendzeitung
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Englisches Ltnterseeboot gesunken!
Bestehen noch Heiiungsmöghchkeiien? / Oie Zusammenkunft Lavals mit Macdonai» aus unbestimmt« Zeit vertagt / Ftanbins Tributrechnung
X
Deutschland behaupte nun, bereits 56 Milliarden Goldmark, d. h. 330 Milliarden Franken gezahlt zu haben. Bei den Zahlungen in Devisen bestehe zwischen den französischen und den deutschen Ziffern kein großer Unterschied. Deutschland beziffere aber die N a t u- ralleist,ungen außergewöhnlich hoch und setze allein für die Abgabe der Handelsflotte 30 Milliarden Goldmark ein.
Leon Blum wies abermals auf die Notwendigkeit der Einsetzung eines internationalen Unter- suchun gsausschusses hin. Flandin erwiderte, die deutschen Zahlungsaufstellungen seien vollkommen aus der Luft gegriffen. Daher erübrige sich ein internationaler Untersuchungsausschuß.
Kreisen, daß die Besprechungen zwischen den Schatzämtern der beiden Länder fortgesetzt werden, und daß man sich bemühen werde, noch vor dem 30. Juni, d. h. vor dem Ablauf des Hovverjahres, zu einer Einigung zu gelangen.
amerikanische Regierung, zu einer Verständigung mit der britischen Regierung wegen einer gemeinsamen diplomatischen Aktion im fernen Osten zu gelangen Ein solches Einvernehmen habe bisher nicht bestanden, die amerikanische Regierung glaube aber, daß im Gegensatz zum Fall der Mandschurei Großbritannien in der S ch a n g h a i f r a g e mit den Vereinigten Staaten ein so großes Interesse habe, daß es Amerika dort seine Mitarbeit nicht verweigern könne.. Die gemeinsame diplomatische Aktion beider Länder würde darin bestehen, China an einem unbesonnenen Schritt zu verhindern, der von Japan mit der Erklärung der Blockade beantwortet werden könnte.
Paris, 27. Januar.
Finanzminister Flandin machte am Dienstag im Finanzausschuß der Kammer ausführliche Mitteilungen über die deutschen Reparationszahlungen, wie sie nach französischer Auffassung bis zum 30. Juni 1931 bewertet werden müßten.
Flandin erklärte, Deutschland habe bis zu diesem Zeitpunkt rund 6,1 Milliarden Goldmark an Devisen, 11,5 Milliarden an Waren und 3,7 Milliarden an abgetretenen Gebietsteilen geleistet. Von den Devisen und Warenzahlungen habe Frankreich 52 v. H. erhalten. Der Anteil Frankreichs betrage rund 2,4 Milliarden Goldmark an Devisen, 5,3 Milliarden an Waren und 0,4 Milliarden an abgetretenen Gebietsteilen. Insgesamt habe Frankreich also bis zum 30. Juni 8,35 Milliarden Goldmark erhalten. Von dieser Summe seien jedoch gewisse Summen (z. B. für die Be satzungsarmee) abzusetzen, die sich für die Alliierten auf rund 6,4 Milliarden Goldmark beliefen, wovon aus Frankreich rund 3 Milliarden entfielen. Ter Nettobetrag, der auf Tributkonto gutgeschrieben werden könne, betrage demnach rund 14,2 Milliarden Goldmark für die Alliierten insgesamt und 5,1 Milliarden Gold mark für Frankreich (!> allein (etwas mehr als 31 Milliarden Franken).
Frankreich habe jedoch 97,8 Milliarden Franken an Wiederaufbaukosten gezahlt und bleibe noch etwa 5 bis 6 Milliarden schädig. In dieser Zahl seien die Zinsen und Zinseszinsen nicht mitgerechnet. Auch sei ein Teil der Summen bereits bezahlt worden, als der Franc noch mehr als 20 Centimes wen gewesen sei. In Wirklichkeit habe Frankreich 175 Milliarden Franken ohne Zinsen gezahlt und 250 Milliarden, wenn man die Zinsen hinzurechne. An Wiedergutmachung fürPersonenschäden habe dieRegierung außerdem 49 Milliarden Franken bezahlt, die sich mit den Zinsen auf 69 Milliarden erhöhten und sogar aus 124 Milliarden, wenn man den Wert des Franken zur Zeit der Auszahlungen berechne.
Startspitze (Devonshire) gesunken, wobei die Besat- Mng von 68 Mann ums Leben kam.
Doch noch keine Spur?
London, 27. Januar.
Nach einer Melduna der Presse Association konnte bis 3.30 Uhr früh keine bestimmte Spur des gesunkenen Bootes „M. 2“ aufgefunden werden. Eine Anzahl Zerstörer haben die ganze Nacht hindurch unter Benutzung von Scheinwerfern ein weites Gebiet auf der Höhe von Portland-Heav vergeblich abgesucht.
Amerika, England
und die Schanghaifrage
London, 27. Januar.
Zur Lage in Schanghai berichtet der Timeskorre- spondent in Washington, offenbar bemühe sich die
Paris, 27. Januar.
Die französisch-englischen Unterhandlungen zwecks Aufstellung einer gemeinsamen Front in der Reparationsfrage scheinen endgültig gescheitert. Der allgemein erwartete Besuch des englischen Botschafters beim französischen Ministerpräsidenten, der für Dienstag nachmittag vorgesehen war, hat nicht ftattgefunden. Der erste Botschaftsrat bei der englischen Botschaft sprach im Lause des Dienstag nachmittags nur kurz im Autzcn- ninisterium vor, doch handelte es sich hierbei nicht um die Tributfrage, sonder» um die bekannte sran zösischc Sondersteuer von 15 v H.
Die beabsichtigte Unterredung zwischen den Ministerpräsidenten der beiden Länder ist auf u n - bestimmte Zeit verschoben und wird aller Voraussicht nach wahrscheinlich überhaupt nicht stattfinden. Man betont in französischen
*
Tokio, 27. Januar. Die japanische Rachvichten- agentur Rengo meldet aus Charbin: Nachdem die Versuche, eine friedliche Regelung herbeizuführen, fehlgeschlagen sind, sind in Charbin die Feindseligkeiten zwischen der chinesischen Schutzwache der chinesischen Ostbahn unter General Tingtschao und den unter Führung des Gouverneurs der Provinz Kirin, General Hsihsi, stehenden Truppen heute früh wieder ausgebrochen.
London, 27. Januar. Rach vielstündigem Suche» gelang es der Minenfuch und Nnterseebootadwehr flottille kurz nach Mitternacht, ein metallisches Hindernis etwa fünf Kilometer westlich von Portland .auf dem Meeresgrund fcstzustellen. Die an Ort und Stelle befindlichen Befehlshaber nehmen an, daß es das vermißte Unterseeboot „M 2" ist. Alan hofft sehr» daß die Mannschaft des Unter« feebootes, die aus 4 8 Mann, sechs Offizieren und dem Piloten des an Bord befindlichen Marineflugzeuges besteht, gerettet werden kann, da die Sauerstoffapparate etwa für 48 Stunden ausreichen müssen. Außerdem sind sämtliche Mannschaften mit Si- cherheflstauchhelmen versehen, mit denen sie im Notfall an die Oberfläche steigen können. Die endgültige Feststellung, ob es sich bei dem gefundenen Hindernis um das Unterseeboot handelt sowie die Rettungsarbeit kann nicht vvr Antritt des Tageslichtes in Angriff genommen werden.
Das Schwesterschiff des Unterseebootes „M 2", die „M 1", ist im Jahre 1925 auf der Höhe der
London, 27. Januar.
Die englische Admiralität teilt mit, daß das U n- f _e * f ™ 01 "M- 2" am Dienstag morgen etwa fünf Merlen von Portland ab bei Tauch Übungen gesunken ist. Torpedoboote und Unterseeboote eilten herbei, um die Unglücksstelle abzusuchen. Spaterhrn alarmierte der Chef der Marinestatiou in Portsmouth die dortige Minensuchboot-Flottille, deren Mannschaften sich gerade auf Landurlaub befanden und ans Lichtfpieltheatern und Restaurants herbeigeholt werden mutzten.
Die Boote der „M"-Klasse wurden gegen Schluß des Krieges in Bauangriff genommen und trugen ein schweres Geschütz. Ihre Konstruktion hat niemals recht befriedigt und fchon früher hat die englische Marine mit dieser Klasse schlimme Erfahrungen gemacht. „M. 2" ist jedoch mit den modernsten Rettungsvorrichtungen ausgestattet, darunter einem Rettungsapparat, der es der Besatzung ermöglicht, Mann für Mann an die Oberfläche zu kommen. Das Boot kann 48 Stunden unter Wasser bleiben.
Londoner Bläffer bestätigen in gewissem Sinne diese französischen Meldungen. Macdonald wird, wie vorgesehen, am Mittwoch nach Edinburgh, Seaham und anderen Städten Rordengländs abreisen. Vor Sonnabend wird er nicht nach London zuruckkehren. Dazu bemerkt die „Morningpost", daß also eine Zusammenkunft mit Laval in dieser Woche recht unwahrscheinlich fei. Das Blatt glaubt zu wissen, daß die englisch-französischen Verhandlungen ,ich hauptsächlich um die Frage der ungeschützten Zahlungen im Falle einer Verlängerung des Hoovcrmoratoriums drehen. Im Hinblick au’ den starken Widerstand Deutschlands gegen das gegenwärtige System der ungeschützten Zahlungen lege bie englische Regierung Wert aus eine Aenderung der iranzonschen Haltung. Es lägen jedoch noch keine Anzeichen vor, daß Paris feinen Standpunkt aufgegeben habe. England bevorzuge weder die eine noch die andere Auffassung, sondern wolle vor allem eine Grundlage für das Zustande- kommen einer Konferenz finden. Solange dies nicht geschehen sei. verspreche man sich keinen Nutzen von einer Zusammenkunft der beiden Ministerpräsidenten.
Briand Nachfolger Orummonds?
London, 27. Januar.
Einer Exchange-Meldung aus Genf zufolge ist unter den Delegierten eine Agitation im Gange, Briand zu veranlassen, der Nachfolger Sir Eric Drummonds als Generalsekretär des Völkerbundes zu werden. Drummonü habe es endgültig abgelehnt weiter im Amte zu bleiben.
Oesterreichische Chronik
A. K. Wien, 26. Januar.
SSie nitfit anders zu erwarten war bat Oesterreichs Bundeskanzler Dr. Buresch aus Genf nichts anderes nach Wien mitgebracht, als neue „Empfehlungen" des Finanzkomitees des Vötkerbundes. Da- sur daß Dr. Buresch das hochheilige Versprechen ab-> gab, die österreichische Regierung denke unter keinen Umständen daran, sich ihrer ausländischen Verpflich- ungen durch ein Transfermoratorium, wie es Ungarn schon vor einiger Zeit verkündet hat, zu entledigen, durfte er eine handvoll Ratschlage zur Kenntnis nehmen: Oestereich müsse mit allen Mitteln eine akttve Finanzgcdarnng der Bundesbahnen sichern, das Gleichgewicht des Staatshaushalts aufrechterhallten, wenn notwendig, auch durch weitere rigorose Er- sparungsmaßnahmen, durch eine noch schärfere Devisenzwangsbewirtschaftung als bisher und eine restriktive Eskomptepolitit der Nationalbank dis Währung sichern und energisch danach streben, ohne Rücksicht auf die tollet, ivoe r t rag sichen Verhältnisse tiicht nur bei der Creditanstalt, sondern überhaupt für das gesamte österreichische Bankwesen eine Verbilligung des Verwaltungs- und Geschäftsappavates herbetzu,uhrcn. Von dem 60 Millionen Schilling- Kredit, der in den sonderbarerweise vor jeder Genfer Tagung optimistisch gehaltenen Präludien des größten Teils der Wiener Presse auch jetzt wieder eine beträchtliche Rolle gespielt hat, wurde scheinbar aus der Veilvaltungsratsfitzung ver BIZ überhaupt nicht gesprochen, uno alles was Oesterreich, wenn man so sagen darf, auf dar Aktivseite buchen kann, ist die ohnehin selbstverständliche Verlängerung der 190 Millionen Kredite an die Bank von England und die BIZ. auf weitere drei Monate sowie die übereinstimmende Erklärung des Finanz- und Mr'tschafts- kom'.tees, unter den gegenwärtigen Verhältnissen könnten für Oesterreich die Abmachungen vom Sommer 1931 über die sukzessive Tilgung der kurzfristigen Kredite nicht eingehalten werden und es sei daher mit den ausländischen Gläubigern ein neues S ill-- halteübereinkommen auf der Basis nur mchr der Zinsenzahlungen anzustteben.
Es ist nun bezeichnend, daß die finanzielle Erleichterung, die dieses von Genf empfohlene Schuldentilgungsmoratorium, denn um ein solches handelt es sich ja, mit sich bringen würde, vom Bundeskanzler auf 150 Millionen Schilling jährlich geschätzt wird, während die führende österreichische Wirtschaftszeitschrift, der „Volkswirt", lediglich einen Betrag von 74 Millionen errechnet Wie dem auch fetj die maßgebenden Wirfchaststreise halten auch diese Erleichterungen für völlig unzulänglich und stehe t, wie dies soeben in einer Entschließung des Nieder- österreich'.schen Gewerbevereins zum Ausdruck gekommen ist, auf dem Standpunkt, falls die Regierung Buresch auf dem von Genf empfohlenen Wege einer weiteren Verschärfung der Devisenpolitik der Nationalbank fortschreffe, sei ein Zusammenbruch unvermeidlich.
Die Lage hat sich in der Tat in den letzten Wochen in Oesterreich so verschärft, daß die innerpolitischen Auswirkungen bereits einen ausgesprochen krisenhaften Charakter angenommen haben. In bett Alpensänderit. von wo schon feit Monaten der Ruf nach der „starken Hand" ertönt bat die Unzufriedenheit mit dem ..^nrtUntrMn" der Regierung bereits einen so gefährlichen Grad erreicht, daß inan die Frage eines dikta arischen Reaimes mit außerordentlichen Vollmachten immer lebhafter erörtert. Jedenfalls haben jene Kreise, die aus der Not der Zeit _bic Forderung nach einer großen Koalition mit der soztaldemokratiühen Ovposi io» ableiten, im österreichischen Bürgertum so gut wie jede Resonanz verloren, nachdem die ohnehin vorhandenen Gegensätze zwischen den beiden großen Parteilaaern, dem christlich-sozialen und dem sozialdemokratischen, durch die Aufdeckung des sozialdemokratischen Ottakringer Waffenlagers eine außerordentliche Verschärfung erfahren haben. Zuerst beichlaanahmte man auf einen Hieb 4000 Ha »daran,a en hülfen und dann hob man ein Waffenlaaer in deut von der Gemeinde Men
Das phantastischste an Flandins Berechnungen sind die Berechnungen der französischen Wiederauf- baukosten. Ter französische Ftnanzminister ist hier in einen Milliardenrausch geraten, der um so verblüffender wirkt, als Herr Teligne, feines Zeichens französischer Minister für öffentliche Arbeiten und dementsprechend doch wohl nicht ganz fachunkundig, selbst den Gesarntschaden auf 14 Milliarden angegeben hat.
Aber Herr Flandin muß, mags gehen wie es will, beweisen, daß die deutschen Zahlungen die Wiederaufbaukosten noch nicht gedecktHaben, und da die deutschen Leistungen, die von deutscher Seite auf 53,9 Milliarden und von einer neutralen Instanz — dem Institute of Economic; in Washington schon 1922 immerhin auf 25,8 Milliarden (unter Hinzurechnung der weiteren Zahlungen würde man auch hier auf eine Summe von 38,152 Milliarden Mark kommen» berechnet werden, nicht hinwegdisputiert werden können, hat der französische Ftnanzminister eben die andere Seite der Rech nung einfach aufgebessert.
So unglaublich auch die Flandinschen Rechenkünste anmuten, die Reichsregierung wird doch nicht umhin, sehr energisch gegen diese Verfälschungen anzugehen
55 Mann an Bord von M 2
Eigener Drahtbericht.
(£fa offener Brief Laytons
London, 27. Januar.
In einem offenen Brief, der als Antwort an Lord Rothermere auf einen von diesem in der „Dailv Mail" veröffentlichten Artikel gesacht ist führt Sir Walter Layton u. a. aus, die Tatsache oatz Deutschlano für die ungeschützte Annuität kein Recht aus Zahlungsaufschub habe, und der Umstand daß etwa 80 Prozent dieser Annuität Frankreich zu- gutekommen, bedeute keineswegs, daß diese Annuität irgendetwas mit ser Wiederherstellung der zerstörten Gebiete Frankreichs zu tun habe. Keine einzige Stelle ves Noungplanes, der Haager Vereinbarungen oder irgendein anderes Dokument berechtigten zu der Auffassung, daß die ungeschützte Annuität für eine be- sttmmte Art von Kriegsschulden vorgemerkt sei. Es sei auch keine Rede davon, daß irgend ein Reparationsanspruch, außer dem belgischen, irgend eine P r i o r i t ä t v o r etnean anderen habe. Layton drückt die bestimmte Erwartung aus daß bet der unvermewlichen Revision des Young- planes die anderen Reparationsgläubiger Deutschlands für alle etwaigen fünftiaen deutschen Zahlungen eine neuen Verteilungsschlüssel beanspruchen, und rzrankreich dies als recht und billig anerkennen werde.
Keine Llnterredung Macdonald-Laval
(Eigener Drahtbericht).
neuerbauten Arbefterheim im Ottokringer Viertel aus. das allein 730 Gewehre. 20 Maschenemiewebre, 600 gebrauchsfertige Handgranaten 50 W) Schuß Munition. und dazu noch zahlreiche Glasballons mit Kaliumchlorat zur Gasherstellung enthielt. Eine gleichzeitig aufgeftmdene Kassette mit einem bis in die kleinste Eitnelbeit au^gearbeiteteu Büraerkttegs- vlan für den Fall daß bie sozialdemokratischen Machtposi tonen von einer Heimw-hrdiktafftr bedroht werde» wurden läßt de» ganzen Ernst der Situation erkennen der die Wiener Regierung machtlos gegen- übersteht, da es nach Lage der Dinae völlig undenkbar ist die Wehror.stm'saftonen von Rechts und Link- zur Entwaffnung z» -winoen.
In diesem Augenblick lv'tzen sich die Verhältnisse 'n Oesterreich nod) weiter durch di- Tröstung der Heimwehren mit einem Matsch auf Wen zu, und der Name «seipel tritt wiederum in den Vorder-
Flandin als Rechenkünstler
(Eigener Drahtbericht.)