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über die Herstellung von Palminj

Es besteht vielfach noch die Ansicht, Palmin sei ein aus verschiedenen Fetten zusammengesetztes Kunstprodukt, das irgend welche unbekannten Zusage oder Beimischungen enthalte.

Obwohl schon der überaus reine Ge­schmack des Palmin erkennen läßt,daß diese Anschauung auf einem Irrtum beruht, erklären wir, um Mißverstände niste zu beseitigen:

Palmin ist absolut reines Pflanzen» fett und besteht einzig und allein aus dem sehr fettreichen Fleisch der Kokosnuß; es wird daraus durch Pressung und Reinigung ge­wonnen und weift keinerlei Zu» säße irgend eines anderen Stoffes auf (auch kein Wasser), enthält vielmehr 100% reines Fett

Palmin ist neuerdings aud> weich (fcbmalzäbnlid)} zu. haben»

H Sd)linck & Cie. ffcCL

Bekanntmachung.

Wir beabsichtigen im nächsten Sommer wieder eine Anzahl armer ferophnlofer Kinder, deren Eltern im Sparkassebezirk wohnen, ans Kosten unserer Kasse behufs Gebrauchs einer Kadekur im Elisabethhaus in Bad-Nauheim unterzubringen.

Anmeldungen, welche durch die Pfarrämter oder Bürgemeistereien

bis spätestens Ende Januar k. I. einzureichen find, müssen mit ärztlichem Attest belegt fein, woraus hervorgeht, daß die Kur notwendig ist und mit einer amtlichen Bescheinigung, daß die Eltern nicht in der Lage find, die Kosten selbst bestreiten zu können.

Gießen, den 7. Dezember 1911.

Bezirkssparkaffe Gießen. Doering.

Bekanntmachung.

Es wird beabsichtigt, auch diesmal wieder eine PrSmiieruug von Dienstboten des Sparkastenbe- ffrks eintreten zu lassen. Prämien können von 5 zu 5 Jahren solche Dienstboten im engeren Sinne erhalten, welche bei der Herrschaft Kost und Logis haben und sich darüber, sowie über gute Führung durch Zeugnisse aus- weiße» können. Von Vollendung der 5 Dienstjahre kann nur dann abgesehen werden, wenn der Dienstaus tritt durch Einberufung zum Militär, durch Auflösung des Haushalts, oder durch Gründung eines eigenen Hausstandes erfolgt.

Es werden hiernach alle diejenigen Dienstboten, welche nach diesen Bedingungen auf eine Prämie glauben Anspruch erheben zu können, aufgefordert, sich unter Vor­lage der Dienstbücher, eines Zeugnisses der Herrschaft über gute Führung, sowie eines etwaigen Sparkassen­buches (die Angabe der Nr. des Buches genügt ebenfalls) bei unserer Kasse oder der Bürgermeisterei des Wohn» orts bis zum

3L Dezember tfd. Is. zu melden.

Die Großh. Bürgemeistereien des Bezirks werden ersucht, vorstehende Bekanntmachung auf geeignete Weise zur Kenntnis der Ortseinwohner zu bringen.

Gießen, den 7. Dezember 1911.

Bezirkssparkasie Gießen.

Doering.

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Die für den Neubau eines Schu'hauses mit Neben­gebäuden der Einfriedigung und der Hofanlage, sowie den Neubau eines Backhauses zu Kersrad erforderlichen Arbeiten und Lieferungen, nämlich die Erd- u. Wan- rer-, Steinmetz- (Lungstein), Zimmer-, Dachdecker-, Schindler-, Spengler-, Schiesser-, Glaser-, Schrei­ner-, Meihdinder-, Tapezier-, Master- n Chans sterungsarbeiten-, Klitzableiteranlage, Trager-, Eisen-, Röhren- und Zementlieferung sollen im Wege des öffentlichen Angebots vergeben werden.

Die Angebotsunterlagen, Pläne, Voranschlag und Bedingungen liegen auf dem Amtszimmer des Unter- zeichneten, Landgraf-Philipp-Platz 3, Zimmer Nr. 18, während dec Dienststunden zur Einsicht offen.

Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen, sind verschlossen und postfrei, spätestens bis zum

15 Dezember 1911 vormittags 10 Uhr, bei Großh. Bürgermeisterei Sersrod emzureichen, Wo­selbst die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Be­werber erfolgt.

Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt Vorbehalten. Gießen, den 30. November 1911.

Der Großh. Kreisbauinspektor.

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