Enthält alle amtl. Bekanntmachungen
Nr. 128
21. Jahrg
Donnerstag, 29. September 1910
Amtliche Bekanntmachungen
//
wie enormer
Die
Reiche ebenso denkt, so
würden ja recht erfreuliche Wahlen
ein anderes denkbar. Wäre es näm-
aber würde das Resultat der Stichwahl
Zum Zarenbesuch in Friedberg
im Zoologischen Garten
seines Aufenthaltes
über über
2000
1000
500
2000 Mk.
1000 Mk.
Lit.
Lit.
sich her und verletzten mehrere Personen durch Nach kurzer Zeit war es gelungen, die Straße Später kam es zu einem scharfen Zusammen- Erasmusstraße. Dort wurde verschiedentlich auf
seltsame Begebenheit bei der Anwesenheit
trug sich, wie erst jetzt des Zaren in Frankfurt
noch daß
sie auf das Löwesche Fabrikgrund- Werfen mit Steinen vom Hose des die Schutzmannschaft fortsetzte, ging vor und räumte den Vorhof.
Menge vor Säbelhiebe, zu säubern, stoß an der
500
200
100
2000 1000
500 200
100
folgte dem Zaren ein Mann, der sich als russischer Offizier ausgab und den Kriminalbeamten sagte, er müsse den Zaren unbedingt persönlich sprechen. Die Beamten sagten ihm, daß das nicht möglich sei; wenn er eine Bittschrift habe,
Angreifer vor und trieb stück zurück. Da sich das Fabrikgrundstückes gegen diese mit blanker Waffe
Sozialdemokratie noch weitere Tausende von die Hürden zu treiben, hat vom bürgerlichen aus eigentlich wenig Zweck.
Der Fall von Frankfurt-Lebus zeigt, ein
Wählern in Standpunkte
L.
M.
Folgende bekannt wird, a. M. zu:
Während
herauskommen.
Freilich wäre lich nicht möglich, ler" gänzlich dem len sind? Dann
empfehle Kamm- und 1400, pracht- rr R 8.75. Die berhaupt berühmt, iswert, dauerhafte 1.50,2.40,4.25,4.80; ,50 u. 4.80 M. werden Mengen gekauft.
schen Fabrik, die sich gegenüber dem Kohlcnplatz befindet, mit Steinen beworfen. Die polizeiliche Begleitmannschaft, verstärkt durch Wachmannschaften, ging energisch gegen die
Expedition: Selterrweg 85.
Druck und Verlag der Gießener Vcrlagsdruckcrci (Albin Klein).
_ die 2800 Stimmen der „Nichtwäh- bürgerlichen Kandidaten Winter zugefal-
uugstofi, seine dunkle schwere Ware, bester irt ansprechend nur
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Bekanntmachung.
Bei der am 22. d. Mts. vorgenommenen Verlosung der am 1. Januar 1911 zurückzuzahlenden Schuldverschreibungen der Stadt Gießen sind gezogen worden:
tz-iâner Zeitung
U,*UMU * ihren innen? fT»«h billig verkaufe sie »den Kredit. - öliger liefern, die Fabrikation
'Wirnerei und id Apparaten
zugute, kann, vermehrt Bedienung ist )n mein ganzes Ware unbedingt r einen schweren nchen Qualitäten ür zu erbringen.
üe!
ter! Das kostet verdientes Geld! ersprochen hätte. den. Wenn Sie Ager Mabrung.
Bezugspreis 40 pfg. monatlich vorauszahlbar, vierteljährlich 1,20 Mk., durch die Post 1/50 Mk. frei ins Haus. — Erscheint Dienstags, Donnerstags und Samstags. — Zwei Extrabeilagen: „Humoristische Blätter" und die „91 tue Lesehalle", liegen wöchentlich einmal gratis bei. — Redaktion: Seltersweg 83. - Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.
Telephon: Nr. 362.
a) vom 1893er Anlehen
60, 165, 217, 244, 252, 262
61, 75, 201, 236, 239, 285, 346, 375 i ;», 23, 50, 92, 145, 140, 104, 178, 213, 269, 271, 417, 445, o45, 612, 668
76, 109, 134, 201, 247, 278
P. 80, 126, 171, 183, 249, 303, 328, 365
b) vom 1894er Anlehen:
L. 326, 369
M. iv:, 435
N. 947, 948, 974, 1044, 1047, 1084
O. 372, 394, 439
P. 402, 454, 544, 593
c) vom 1 8 9 5 er A N l e h e n:
L. 425
M. 521
N. 1146, 1150
Die Verzinsung hört mit Ende Dezember 1910 auf.
Einlösung kann bei der Stadtkasse Gießen und bei der Mitteldeutschen Kreditbank in Frankfurt a. M. und Gießen erfolgen.
Von den in vorhergehenden Jahren ausgelosten Schuldverschreibungen sind noch nicht zur Rückzahlung vorgelegt worden:
Lit. N. 390, 626, 748.
Lit. O. 321.
Lit. P. 377, 531.
Gießen, den 23. September 1910.
G r o ß h. B ü r g e r m e i st e^ e i Gießen.
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Weiche mollige, dabei unverwüstliche hoch« aren. von extra /einer 'hwer per Meter, nicht 'und Recht als bester en der allen Anforde- spruchvoHsten gerecht : Psicb Muster senden, bestimmt diese ^re.
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Die Stichwahl in Frankfurt a. G.-Lebus
(Nachdruck verboten.)
Bei der Reichstagserfatz-Stichwahl im Wahlkreise Frankfurt (Oder)-Lebus wurde der Sozialdemokrat Faber mit einer Mehrheit von 172 Stimmen gewählt. Für Winter (ntL) wurden 15 625, für Faber 15 797 Stimmen abgegeben. Bei der Hauptwahl fielen auf Faber 14 319, aus Winter 7754 und auf Dunkel (kons.) 6595 Stimmen.
Wir hatten vor der Wahl in Frankfurt a. O.-Lebus die pessimistische Auffassung gehegt, daß der Sozialdemokrat im ersten Wahlgange gewählt werden würde. Wir müssen gestehen, daß wir jetzt nach dem Ergebnisse der Stichwahl wohl wünschen möchten, unser Pessimismus hätte recht behalten. Denn der Verlust des Wahlkreises an die Sozial- demokratte in der Stichwahl ist, wenn man näher zusieht, aus einem Grunde erfolgt, der dem Bürgertum die denkbar ungünstigsten Aussichten für die nächsten allgemeinen Wahlen eröffnet. Als Fürst Bülow im Dezember 1906 den Reichstag aufböste, ging er von dem Satze aus: „Fiectere si nequeo Superos Acheronha movebo". Ins Wahlpolitische übersetzt, würde dieser Satz etwa bedeuten: „Wenn ich nicht die polittsches Interesse hegenden Schichten der Wähler gewinnen kann, so muß ich den Untergrund in Bewegung zu setzen suchen, nämlich die trägen Massen der Nichtpolitiker". Diese Spekulation täuschte den damaligen Reichskanzler nicht, denn wenn es gelang, die Sozialdemokratie zu besiegen, so war dies nicht der Fall, weil etwa sozialistische Wähler zum Bürgertum übergegangen waren — die Sozi- aldemokratie erhielt ja 1907 noch eine Viertelmillion mehr, als 1903 —, sondern weil viele Hunderttausende bürger - licher Wähler, die sich sonst nicht an die Wahlurne bemüht hätten, am 25. Januar und 5. Februar 1907 ihr Wahl - recht ausübten. Dies war auch der Grund, weshalb es wohl gelang, der Sozialdemokratie eine erhebliche Schlappe beizubringen, nicht aber dem Zentrum. Denn die So-zial- demolratie besitzt eine große Menge zweifelhafter Wahl - kreise, in denen 2000 bis 4000 bürgerlicher Stimmen genügen, um den Sozialdemokraten den Wahlkreis zu entreißen. Das Zentrum hingegen besitzt zum weitaus größten Teil solche Wahlkreise, in denen cs nicht gefährdet ist, wenn einige Tausend bisheriger Nichtwähler nunmehr für die Gegner des Zentrums stimmen. Denn die Mehrheit des Zentrums in diesen Wahlkreisen ist so enorm, daß sie auch durch einige Tausend gegnerischer Stimmen nicht mehr erschüttert wird.
Gelang es nun 1907 dem Fürsten Bülow, die Partei der Nichtwähler mobil zu machen, so ist dieser Versuch im Wahlkreise Frankfurt a. O.-Lebus vollständig mißlungen. Nicht nur die bürgerliche Presse des Wahlkreises selbst, sondern die in Frankfurt a. O. — das ja nur wenige Meilen von Berlin entfernt liegt — vielgelesenen
der Großherzoglichen
Bürgermeisterei^
sowie vieler anderer <
des Großherzoglichen Polizei-Amtes
> Behörden Gberheffens
bürgerlichen Berliner Blätter aller Parteischattierungen bestürmten die Liberalen und die konservativen Wühler bezw. Nichtwähler, bei der Stichwahl bis aus den letzten Mann ihre Schuldigkeit zu tun. Und was war das Ergebnis dieses Appells an den Pjatriotißmus? Wohl haben etwa 2800 Wähler mehr ihre Stimmen abgegeben, als bei der Hauptwahl, aber von diesen bisherigen Nichtwählern haben nur 1275 für den bürgerlichen, hingegen 1477 für den sozialdemokratischen Kandidaten gestimmt. Der Appell an die Nichtwähler hat also zur Folge gehabt, daß der brave deutsche Michel in Frankfurt a. O.-Lebus zum großen Teile zwar seine Schlafmütze abgenommen, aber dafür die Ballonmütze aufgesetzt hat. Wenn die Ermahnung an die Nichtwähler, ihre Bürgerpflicht zu erfüllen, kein besseres Ergebnis hat, ja dann wäre es eigentlich doch wünschenswerter, sie — zu unterlassen. Tenn der
Kontrast zwischen der Stimmung von 1907 und der heutigen besteht. Wir wollen an einem drastischen Beispiel zeigen, wie damals der Appell an die Nichtwähler wirkte. Bekanntlich wurden bei den Wahlen von 1907 die vorher lange Jahre hindurch im Besitze der Sozialdemokratie befindlich gewesenen beiden Breslauer Mandate von bürgerlichen Bewerbern gewonnen. Im Wahlkreise Breslâu-Ost erhielt der gemeinsame Kandidat des Bürgertums 22 200 Stimmen, während bei den Wahlen von 1903 mehrere bürgerliche Kandidaten zusammen nur 16 100 Stimmen auf sich vereinigt hatten. Es bedeutete also dies einen Stimmengewinn für das Bürgertum von 6100. Im Wahlkreise Breslaus-West erhielt im Jahre 1907 der gemeinsame bürgerliche Bewerber 21 100 Stimmen, während im Jahre 1903 mehrere bürgerliche Kandidaten zusammen 14 900 Stimmen bekommen hatten. In beiden Wahlkreisen zusammen betrug mithin der Stimmenzuwachs des Bürgertums 12/300. Der sotziatMsche Bewerber im Wahlkreise Breslau-Ost erhielt im Jahre 1907 nur 16 500 gegen 17 600 im Jahre 1903, sein Stimmenverlust dabei betrug mithin 1100. Im Wahlkreise Breslau-West entfielen auf den sozialistischen Kandidaten im Jahre 1907 nicht mehr als 19 700 Stimmen gegen 17 500 im Jahre 1903. Zieht man von dem sozialistischen Stimmengewinn in Breslau-West von 2200 Stimmen den Stimmenverlust von 1100 in Breslau-Ost ab, so gewann die Sozialdemokratie im Jahre 1907 in beiden Breslauer Wahlkreisen zusammen nur 1100 Stimmen gegen 12 000, die das Bürgertum erhielt. Wir meinen, daß ein schreiender Gegensatz wie zwischem diesem Ergebnisse des Appells an die Einigkeit des Bürgertums im Jahre 1907 und dem traurigen Resultate desselben Appells am 26. September 1910 in Frankfurt' Lèbus schlechterdings nicht denkbar ist. Gerade deshalb stimmt uns, wie wir im Eingänge dieser Betrachtung sagten, das Wahlergebnis in Frankfurt a. O. ganz besonders traurig, denn wenn man sich das Resultat'der Einigkeitsparole bei den nächsten allgemeinen Wahlen im ganzen
nichts anderes besagen, als daß etwa 1500 Stimmen, die im ersten Wahlgange dem konservativen Kandidaten zugefallen waren, diesmal für den Sozialdemokraten abgegeben worden waren. Ist dies zutreffend, so müssen wir sagen, daß es ein erwünscht schwacher Trost wäre, denn es würde dann zwar nicht unsere oben bargelegte Auffassung von der bedenklichen Stimmung der Nichtwähler gerechtfertigt sein, aber es würde andererseits gewiß sein, daß der Appell der Einigkeit bei den Wählern nur zum Teil befolgt wird. Wie man also die Sache auch dreht und wendet, das Ergebnis der Reichstagsersatzwahl in Frankfurt a. O.-Lebus ist ein ungemein unerfreuliches.
Ein Straßenkamps in Derlin.
Am Montag ist es in Berlin bei den Reibereien zwischen Arbeitswilligen und Streikenden zu schweren Zusammenstößen gekommen. Im wesentlichen handelt es sich um Arbeitswillige der Kohlenfirma Kupfer u. Co. in Berlin-Moabit, bei welcher kürzlich ein Streik ausgebrochen ist. Als mittags mehrere leere Kohlenwagen, mit denen Arbeitswillige nach ihrer Arbeitsstätte verbracht wurden, nach dem Kohlenplatz in die Sickingerstraße zurückkehrten, wurden die Kutscher eines Wagens von Arbeitern der Löwe-
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die 44 mm breite Petitzeile oder deren Raum, auswärts 20 Pfg.; die 90 mm breite Petitzeile im Reklameteil 50 Pfg., auswärts 60 Pfg.; Tabellen mit 50° o Aufschlag. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei UcberschreitungdcsZahlungS- ziclcs (30 Tages, bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall Platzvorschriften ohneBerbindlichkeit.
Telephon: Nr. 362.
Die Polizei, die den Kohlenplatz von Kupfer u. Co. mit 2 Offizieren und 50 Mann abgesperrt hatte, trat dem Ansturm der aufgeregten Menge mit der blanken Waffe entgegen. Als dann aus der Mitte der Tumultanten heraus mehrere Revolverfchüsse fielen, war das Signal zu einer förmlichen Straß' enschlacht gegeben. Es dauerte etwa eine halbe Stunde, ehe alle Straßenzüge geräumt und für den Verkehr gesperrt waren. Gegen 9 Uhr abends hatten sich wiederum in der Sickingerstraße und in den Querstraßen eine gewaltige Menschenmenge angesam- mett, die unter Johlen gegen die Beamten vorging. Ein Leutnant wurde durch einen Steinwurf am Kops schwer verletzt. Kurz nach 12 Uhr sammelte sich in der Beusselstr. wieder eine sehr große Menschenmenge an. Die Polizei war fast völlig machtlos. Mit den Feuermeldern wurde Mißbrauch getrieben. Gegen % 1 Uhr wurde die Reform- Kirche in der Beusselstraße von der Menge gestürmt. Die Polizei hatte inzwischen Hilfsmannschaften herbeigeholt und rückte gegen die erregten Massen mit der blanken Waffe vor. Die Zahl der verletzten Polizeibeamten wird auf 38 angegeben. Die Zahl der verletzten Exzedenten ist entsprechend groß. Von den Verhafteten werden sich einige wegen Landfriedensbruches zu verantworten haben.
Am Dienstag nahmen mit dem Einbruch der Dunkelheit die Streikkrawalle von neuem einen bedrohlichen Charakter an. Zum ersten ernsten Zusammenstoß kam es an der Ecke der Wicklef- und Beusselstraße. Mit dem Säbel in der Hand stürmten die Beamten, von ihren berittenen Kollegen begleitet, die Straße hinunter, trieben die johlende
Offiziere und Mannschaften geschossen, jedoch niemand getroffen. Auch das übliche Steinbombardement fehlte nicht. Der Tumult erreichte um 10% Uhr an der Beusselstraße, Ecke Sickingerstraße, seinen Höhepunkt. Um diese Zeit hatten sich reichlich 4 0 0 0 Personen, darunter sehr viele Frauen und Mädchen an der bezeichneten Stelle versammelt. Der Polizeileutnant forderte die Menge dreimal auf, au'seinanderzugehen. Diese johlte um so stärker und fing nun an, mit Steinen aul die Schutzleute zu werfen. In dem gleichen Augenblick öffneten sich zahlreiche Fenster der Häuser und ein wahrer Hagel von Bier- und Sellersfla- schen prasselte auf die Beamten nieder. Dazwischen wurden brennende Feuerwerkskörper geschleudert. Die Polizei zog blank und attackierte die Exzedenten, die unter fortwährenden Steinwürfen und Schüssen langsam zurückwichen. Der Polizei-Offizier ließ die Browning-Pistolen ziehen u. wiederholt Schüsse auf die Menge und die Fenster, aus denen die Wurfgeschosse kamen, übgeben. Ein großes Polizeiaufgebot wurde hinzugezogen und Schutzleute zu Pferde ritten eine Attacke. Das half endlich. Nach wenigen Minuten war die Straße leer. Man rechnet mit annähernd 100 Verletzten.
In den Morgenstunden des g e st r i g e n T a g e s war es in den Straßen von Moabit ruhig. Die nach dem Lagerplatz der Firma Kupfer u. Co. führenden Straßenzüge, insbesondere die Sickingersttaße, wurden durch eine Schutzmannskette gesperrt.
Der Transportarbeiter-Verband teilte der Firma Kupfer u. Co. mit, er sei zu Verhandlungen geneigt. Der KohlenhändleEerband beschloß jedoch, mit ihm nicht zu verhandeln, dagegen fetzte sich der Arbeitgeber-Verband zwecks Verhandlungen mit den Arbeitern mit dem Magi- stratsrat v. Schulz in Verbindung. Er stellte auch eine Lohnerhöhung in Aussicht. Zu den Verhandlungen selbst ist es noch nicht gekommen.