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Juli 1910 Vorstellung.
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Einzelne rtikows usw.
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ferkt ferneht Mele Kauf- 5. Das ReaP len-Examen. ule. 10. Die en-Prüfung. Die Studien- Lyieum oder rium. Glänz, erkennungs-
Bezugspreis 40 vfg. monatlich vorauszahlbar, vierteljährlich 1,20 Mk, durch die Post
1,50 Mk. frei ins Haus. — Erscheint Dienstags, Donnerstags und SaniSrags. — Zivci Extrabeilagen: „Humoristische Blätter" und die „Neue Lesehalle", liegen wöchentlich einmal gratis bei. — Redaktion: Seltersweg 83. - Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.
Telephon: Nr. 362.
Nr. 97
Bckautttmackung
Vom 5. August bis 22. September d. Js. wird voraussichtlich keine Sitzung der Stadtvcrordncten-Vcrsammlung abgchalten. Dringliche, die Beschlußfassung der StadEer ordnctcn-Vcrsamnllung erfordernde Angelegenheiten sind daher spätestens bis zum 24. ds. Mts. bei uns vorzulegcn.
Gießen, den 16. Juli 1910.
Bürgermeisterei.
Mecum.
Bekanntmachung.
Es sind zu vergeben, die Zinsen aus der Stiftung der Daniel Moog Ww. am 2. Oktober an hiesige bedürftige unbescholtene Witwer und Witwen. Meldungen nimmt das Armcnamt, Asterweg 9, bis 5. August entgegen.
Gießen, den 1-6. Juli 1910.
Großherzoguckc Bürgermeisterei Keller.
Bekanntmachung.
Ter letzte diesjährige öffentliche I m p s 1 e r m i n für die Erstimpslinge der Stadt Gießen findet am Mittwoch, den 20. Juli d. Js. statt.
Gießen, 14. Juli 1910.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
J. V.: Keller.
Bekanntmachung.
Betrifft: Gesuch der Firma R. Sternburg zu Wrilburg um Genehmigung zum Umbau der Seifenfabrik in Gießen, Marburgerstraße 44.
Tic nachstehende Bekanntmachung Großherzoglichen Kreisamts Gießen bringen wir zur öffentlichen Kenntnis.
Gießen, den 13. Juli 1910.
Bürgermeisterei Gießen.
J. V.: Keller.
Bekanntmachung.
Bcirifft: Wie oben.
Die Finna R. Sternburg, Weilburg, beabsichtigt auf dem Grundstück Flur 2 Nr. 257 und 256 9—10 der Ge marlung Gießen eine Seifenfabrik umzubauen.
Pläne und Beschreibung hierüber liegen 14 Tage lang, vom Erscheinen dieses in der Diannstädter Zeitung bczw. im Kreisblatt für den Kreis Gießen an gerechnet, aus dem Bureau der Gr. Bürgermeisterei Gießen zur Einsicht der Interessenten offen. Etwaige Einwendungen sind binnen dieser Frist bei Mcidung des Ausschlusses bei Großh. Bürgermeisterei Gießen vorzubringen.
Gießen, den 11. Juli 1910.
G r o ßih. Krei 8 amt Gießen.
I. V. gez.: Langermann.
Bekanntmachung.
Betr.: Die Abhaltung des JUgendfestes.
Donnerstag, den 28. Juli l. I., nachmittags von 2 Uhr ab, wird das diesjährige Jugend- fest im Philosophcnwaldc abgehallcn werden.
Zwecks Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit bestimmen wir hiermit, daß am genannten Tage von 1 Uhr nachmittags ab der Fuhrwerksverkehr nach dem Philosophenwalde nur den Mittelweg entlang und von da
ischaltlichen L Schnelle. 1. Ersparnis
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Königin Luise von Kreutzen.
Ein Jahrhundert ist am 19. Juli d. Js. dahingegan gen, seit die Königin Luise, erst 34 Jahre alt, den Ihren und dem Vatcrlandc durch den Tod entrissen wurde. Ihr Andenken aber lebt fort im Herzen des Volkes und wird sorllcbcn, solange es Menschen gibt, die zu der hehren, würdevollen Hoheit einer idealen Fraucngcstatt bewundernd aufblicken. Von der strahlenden Sonne weiß man, daß sic Flecken hat, und von den berühmtesten Menschen, die über die Erde gegangen sind, verzeichnet die Geschichte auch Züge, die ihr Bild in minderem Glanz! erscheinen lassen. Das Bild der Königin Luise dagegen wird durch keinen häßlichen Zug entstellt; es ist fleckenlos der Nachwelt überliefert. So viele Federn auch ihr Lebensbild gezeichnet haben, alle stimmen überein in der bewundernden Verehrung für die Dahingeschicdcne. Napoleon, ihr höchster Feind, bekennt nach der Zusammenkunft in Tilsit seinem Minister Tallcyrand: „Ich wußte, daß ich eine schöne Königin sehen würde, aber ick habe die schönste Königin und zugleich die interessanteste Frau gefunden." Der alte Haudegen Blücher geriet bei der Nachricht ihres Todes ganz außer sich und schrieb: „Ich bin wie vom Blitz getroffen. Ter Stolz der Weiber ist also nun von der Erde geschieden. Gott im Himmel, sie muß for uns zu gut gewesen sind. In meiner jetzigen Stimmung is mich nichts lieber, als das ich erfahre: die Welt brennt an allen vier Ecken und Enden." Und doch war Königin Luise vom Schicksal vor eine schwere Aufgabe gestellt. Auf der glanzmngcbencn, viel beneideten Höhe eines Königsthrones hat sie die schwersten Schicksalsschläge zu erdulden gehabt; sie hat erfahren müssen, daß Kronen gar hart drücken. Sie konnte mit Recht Goethes Wort auf sich anivenben: Wer nie sein Brot mit Tränen aß, wer nie die kummewollen Nächte auf seinem Bette weinend saß, der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte."
Als Kind von 6 Jahren verlor sie durch den Tod ihre Mutter; 5 verwaiste Kinder blieben zurück. Tic Sorge um diese Kinder legte es dem Vater nahe, sich wieder zu ver-
Enthält alle amtl. Bekanntmachungen der Großherzoglichen ^ des Großherzoglichen
Bürgermeisterei^
> Behörden Gberhesfens
Polizei-Amtes
sowie vieler anderer ^M^
Expedition: 5eltersweg 85.
Druck und Verlag der Gießener VcrlagSdruckcrci (Albin Klein).
Dienstag, 19. Juli 1910
Amtliche Bekanntmachungen.
zurück nach der Stadt nur durch die Eichgärten, von 6 Uhr nachmittags ab aber in umgekehrter Richtung zu bc werkstelligen ist.
Das Publikum wird gebeten, sich nicht in den Zug hineinzudrängen, auch nicht die Spielplätze im Philosophen - Walde zu betreten oder in die Spiele cinzugrciscn und ins- j besondere beim Passieren des Zuges durch die Festplayein gänge diese frcizulassen.
Gießen, den 15. Juli 1910.
Großherzog l. P o l i z e i a m 1.
Gebhardt.
Bekanntmachung
In der Zeit vom 9. bis 16. Juli 1910 wurden in hiesiger Stadt
gesunden: 2 Ringe, 1 Zwicker, 1 Satteltasche mit Inhalt, 1 Rasiermesser und 1 Damenuhr;
verloren: 1 schwarzer Stock mit Silbergriff, 1 Panamahut, 1 Zwicker, 1 schwarzer Regenschirm, 1 Umhang und 1 silberne Damenuhr mit Goldrände.
Entflogen: 1 Papagei.
Zugeslogen: 1 Kanarienvogel.
Tie Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen.
Tic Abholung der gefundenen Gegenstände kaun an jedem Wochentag von 11—12 Uhr vormittags und 4—5 Uhr nachmittags bei unterzeichneter Behörde Zimmer Nr. 1 erfolgen.
Gießen, den 16. Juli 1910.
Großherzogliches Polizeiamt. Gebhardt.
Bekanntmachung.
Wegen Vornahme von Straßenarbeiten wird die Südanlage zwischen Bleichstraße und Seltcrslor von heute an bis auf Weiteres für jeglichen Fuhrwerks- und Radsahrver kehr gesperrt.
Gießen, den 15. Juli 1910.
Großherzogliches P o l i z e i a m r. Gebhardt.
Warnung.
Schon wiederholt ist vor dem unlauteren Geschäftsge- bahren zahlreicher inländischer und besonders ausländischer Unternehmen von sog. Serienlos-Spielgescllschaftcn gewarnt worden.
Das Wesen dieser Unternehmen besteht darin, daß der Unternehmer einen Anteil an Serienlosen oder die Aussicht aus den Gewinn aus einer größeren oder kleineren Anzahl solcher Lose verkauft und daß die Zahlung des Kaufpreises in der Regel in Raten erfolgen kann.
Der Betrieb dieser Geschäfte ist strafbar. Tenn handelt cs sich um den Verkauf von Gewinnaussichten, so ist dies als öffentliche Veranstaltung einer Lotterie ohne obrigkeitliche Erlaubnis anzusehen (§ 286 des R.-S.-G.-Bl.), und werden Losanteile gegen Teilzahlungen verkauft, so liegt ein Vergehen gegen § 7 des Reichsgesetzcs, betreffend die Abzahlungsgeschäfte, vom 16. Mai 1894 <R.-Ges.-Bl. S. 450) vor. Der gewerbsmäßige Verkauf von Los-Anteilen wird aber auch in der Regel gegen das Großherzoglich Hessische Gesetz, betr. den Handel mit Anteilen und Ab - schnitten von Losen zu Lotterien und Ausspielungen, vom 11. April 1896 (Reg.-Bl. S. 47) verstoßen.
Es kommt ferner das Großh. Hess. Gesetz vom 14. Februar 1906 (Reg.-Bl. S. 45) in Betracht, wonach das
! heiraten, er wählte die Schwester seiner ersten Gattin. Tvch [ auch diese starb schon nach dem ersten Jahre der Ehe und hinterließ ihrem Gatten noch einen Sohn. So waren nun I 6 unmündige Kinder zu erziehen. Ter Vater, der Herzog Karl von Mecklenburg, war bis dahin Gouverneur der damaligen englischen Provinz Hannover gewesen. Die harten Schläge hatten ihm feinen bisherigen Aufenthaltsort Hannover und den Dienst verleidet; er zog sich nach Darmstadt zurück und übertrug das schwierige Amt der Erziehung so vieler Kinder feiner Mutter, der Landgräfin von Hessen. Mit echt großmütterlicher Liebe hat sich die edle Dame dieser Aufgabe hingegeben. Heiter Und lebensfroh wuchs Prinzeß Luise heran. Frühzeitig zeigten sich aber auch schon bei ihr die edlen Eigenschaften des Herzens, die sie ihr ganzes Leben hindurch auszeichneten. Viele liebliche Züge aus dieser ersten Jugendzeit bekunden diese Herzensgüie. Körperliche Anmut und wahrer Seelenadcl zeigten sich aufs in niaste vereint. Prinzeß Luise entwickelte sich zu jungfräulicher Schönheit. Ein bestrickender Zauber ging von ihr aus und nahm Die Herzen für sie ein. Dieser Zauber wirkte dawm so mächtig, weil er nicht gleißnerischer Schein, sondern der Ausfluß ungekünstelter, natürlicher Anmut war. Kein Wunder, daß der schlichte, allem Unwahren abholde Kronprinz von Preußen, der nachmplige König Friedrich Wilhelm 3., beim ersten Anblick dieser holden Mädchen - knospe in herzlicher, inniger Liebe entbrannte und sich gelobte: „Diese oder keine andere '." Es ist allgemein bekannt, daß diese Heirat aus innerster Herzensneigung entsprungen und daß die Ehe, bis der Tod sie schied, eine vorbildlich glückliche gewesen ist. Tie ersten Jahre dieses Ehclebens sind des Lebens Sonnenglanz für beide Gatten gewesen. Diese Jahre haben aber auch das Gold der Treue für das ganze Leben geprägt. Am Hofe des Schwiegewaters schritt Kronprinzeffin Luise wie eine Lichtgestalt dahin, ohne daß das wenig saubere Treiben dieses Hoses auch nur den Saum ihres Gewandes zu berühren vermocht hätte. Was Schiller von dem Mädchen aus der Fremde zu berichten weiß, galt auch von ihr: „Beseligend war ihre Nähe, und alle Herzen
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21. Jahrg
I Spielen in außerbcssischen Lotterien, die nicht mit staatl. ; Genehmigung im Großherzogtum Hessen zugelassen sind, bei I Geldstrafe bis zu 600 Mark im Großherzogtum Hessen ver i boten ist.
Wenn hiernach einerseits derjenige, der einer dcrarti ! gen Sericnlosgescllschaft beitritt, nicht nur hierdurch sich an dem strafbaren Tun des Unternehmers beteiligt, son ' dcrn in den meisten Fällen (sofern es sich nämlich nicht ! ausschließlich um im Großherzogtum Hessen zugclasscnc Lot- I tcriclose handelt) selbst eine mit empfindlicher Strafe bc drohte Handlung begeht, so ist andererseits hiermit für ihn in den meisten Fällen auch eine erhebliche Vermögensschä- digung verbunden, wie sich aus Nachstehendem ergibt.
Die Sericnlosgcscllschastcn beruhen säst alle ohne Ausnahme auf schwindelhafter Grundlage. Die Beitrittserklärungen lassen die Natur des Geschäfts und die den Teil nehmern zustehcndcn Rechte nicht klar erkennen. Das Publikum wird durch die 'Anpreisung, daß jedes Los gewinnt und Nieten nicht existieren, sowie durch die fettgedruckten Gesamtbeträge der Gewinne angelockt. Tckbci ist meist nicht bekannt und kann auch aus den Ankündigungen gar nicht ersehen werden, daß die Zahl der Teilnehmer an den fraglichen Gesellschaften unbeschränkt ist, die Summen der ein seinen Beträge den von dem Unternehmer gezahlten Raul* preis der Lose um ein vielfaches übersteigen und daß des halb der aus den Teilnehmer entfallende Gewinnbetrag fast ausnahmslos nur einen verschwindenden Teil der Gesamt summe der gezahlten Beiträge ausmachen wird. Dazu besteht nicht einmal die Gewähr, daß der Unternehmer sich I im Besitze der Lose befindet, an denen die Teilnehmer einen Anteil erwerben sollen. Zweifel der letzterwähnten Art sind namentlich hinsichtlich der ausländischen Unternehmer gerechtfertigt, welche das Geschäft in Deutschland betreiben oder durch Agenten betreiben lassen.
Wir sehen uns veranlaßt, auf diese Gesichtspunkte wiederholt hinzuweisen, da trotz häufiger Warnungen in der Presse, trotz zahlreicher Bestrafungen von Unternehmern derartiger Spielgesellschaften, trotz der traurigen Erfahrungen vieler Spieler sich immer noch Leute finden, die auf die verlockenden Anerbieten dieser klugen Geschästsunlernehmcr bcreiniaUen, namentlich tvenn diese unter einer hochtrabenden Firma wie „Internationale Vereinsbank", „Nationale Renten und Kreditbank", „Teutsch-Ocsterreichischcs Bank - cffclien- und K ommerz Haus" oder dergleichen auftreten.
Gießen, den 11. Juli 1910.
Großh. Polizeiamt Gießen.
Gebhardt.
Arbeitsvergebuug.
Zur Entwässerung des Gebietes rechts der Lahn sollen die Arbeiten für die Verlegung eines doppelten Dückers, sowie für die Herstellung des anschließenden T o n- rohrkanales,
Samstag, den 30. Juli dieses Jahres, nachmittags 3 Uhr, vergeben werden. Tie Verdingungsunterlagen liegen bei uns offen und werden gegen Erstattung der Kosten abgegeben. Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum vorgenannten Zeitpunkt an uns einzm reichen.
Zuschlagsfrist 6 Wochen.
Gießen, den 16. Juli 1910.
Städtisches Siefbauamt.
Braubach.
I wurden weit; dock eine Würde, eine Höhe entfernte die 1 Vertraulichkeit." An geistiger Begabung ihren Gatten weit überragend, fühlte sie sich doch am wohlsten als Hausfrau 1 und „Mutter der Kinder". Gutssrau von Paretz zu sein, ■ dünkte ihr beneidenswert Ganz und gar fremd war ihr das , krankhafte, sogenannte „Nichtverstandensein" unserer heutigen überreizten Modedamen; sie war eine an Körper und Geist gesunde deutsche Frau. Die Liebe zmn Gatten und zu den
I Kindern war bei ihr treudeutsch, wahr und echt.
Am herrlichsten offenbarte sich die Seelengröße der Königin Luise in der Zeit des Unglücks. Des Vaterlandes I Stur; beugt zwar die Dulderin nieder bis zur Hoffnungslosigkeit, aber sie richtet sich bald wieder auf und wird andern eine Trösterin. Schwerkrank flüchtet sie im strengen i Winter von 1807 an die äußerste Ostgrenze des Reiches, i nichtahnend, daß 5 Jahre später der Sieger von Jena, ihr i größter Hasser, herabgeschleudert aus stolzer Höhe, im Schlitten finster vor sich hinbrütend, den Weg in umgekehrter Richtung dahinjagen würde. Die Ursache^ der Niederlage : Preußens erkennt die Königin klar: „Wir sind auf den Lorbeeren Friedrichs des Großen eingeschlüsen", schreibt sie. : Die Anmaßung des übermütigen Siegers aber pariert sie treffend, wenn sie Napoleon antwortete: „Dem Ruhme Fried richs des Großen war es erlaubt, uns über unsere Kräfte zu täuschen". Die Königin war sich vollkommen klar, aus welcher Grundlage die Wiedergeburt des Staates allein I möglich war: sie beginnt die Resormation zunächst am eig neu Herde: ihr Familienleben ward vorbildlich für Palast : und Hütte. Friedrich Wilhelm 3. bekennt: „Du, liebe Luise, bist mir im Unglück noch lieber und werter geworden. Nun • weiß ich aus Erfahrung, was ich an Str habe". Ihre , Söhne sollen tüchtige Männer werden, damit sie wieder erobern, was verloren worden ist. Sie ist die zärtlichste 1 Gattin und sorglichste Mutter. Um des Vaterlandes willen bringt sie das vergebliche Opfer ihrer schwersten Demütig- ; ung vor dem stolzen Sieger. Ob Napoleon, als er später aus dem einsamen Felseneilande St. Helena Zeit genug hatte, über d-e Vergangenheit nachzudenken, wohl der Ge-