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Gießener Jeitnng
Sezugspreis 40 pfg. monatlich vorauszahlbar, vierteljährlich 1,20 Mk., durch die Poft
1,50 Mk. frei ins Haus. — Erscheint Dienstags, Donnerstags und Samstags. — Zwei Extrabeilagen:
„Humoristische Blätter" und die „Neue Lesehalle", liegen wöchentlich einmal gratis bei. — Redaktion: Seltersweg 83. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.
Tel ep hon: Nr. 362.
Nr. 123
Bekanntmachung.
Belr.: Ausführung des Gesetzes, die polizeiliche Beaussich- | tigung von Mietwohnungen und Schlafstellen belr., j vom 1. Juli 1893.
Die durch die uachgenannten Bestimmungen des Gesetzes vom 1. Juli 1893 vorgeschriebene Anmeldung von Mietwohnungen, Schlafräumen und Schlafstellen oder von Aenderungen in der Person des Mieters oder Vermieters wird in vielen Fällen Unterlasten.
Anzeigeformulare sind auf unserem Meldebureau er - hältlich.
Gleichzeitig machen wir darauf aufmerksam, daß Bestrafung erfolgt, falls bei den demnächst stattfindenden Revisionen der Mietwohnungen 2C. die Unterlassung von Anmeldungen festgestellt wird.
Gießen, den 12. September 1910.
Großherzog l. P o l i z e i a m 1.
Gebhardt.
bärtiges Möbel- und schäft an Beamte und monatl. oder viertel- me Teilzahlung. Auf 'sönl. Besuch.
unter Nr. 19516 an 90 des B/at/es erbet.
. Artikel 14.
Anze i'gepf licht der V e rtm ii e t e r.
Derjenige, für dessen Rechnung eine Wohnung erstmals vermietet wird, oder dessen Vertreter ist verpflichtet, hiervon vor dem Einzuge des Mieters der Ortspolizeibehörde Anzeige zu machen, wenn entweder
1. die Mietwohnung (einschließlich der Küche und ausschl. solcher Räume, die in Aftermiete gegeben oder von anderen Personen regelmäßig mitbenutzt werden) aus drei oder weniger Räume besteht oder
6 Wohnung sich von heute ab D» II.
Mootz
Hmöchermeifter.
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Die Reichstagsersatzwahl in Frankfurt a. G.-Lebus.
(Nachdruck verboten.)
Im Wahlkreise Frankfurt a. O.-Lebus fand am Don- nccstag Reichstagsersatzwahl statt, die 17. seit der Reichs- sinanzresorm — und wie bei den 16 vorhergegangenen Wahlen war das Ergebnis: ein Anwachsen der roten Flut, ein Zurückgehen der bürgerlichen Stimmen. Es erhielten Schuhmacherin erster Faber (Soz.) 14 316 Stimmen, Geh. Archivrat Dr. Winter (Vereinigte Liberale) 7757 Stimmen und Arbeitersekretär Dunkel (kons.) 6595 Stimmen; 147 Stimmen sind zersplittert.
Nach dem für die Sozialdemokratie unlängst so gün- ftigen Ergebnisse der letzten Ersatzwahlen hatte man in bürgerlichen Kreisen mit einem gewiß nicht unberechtigten Pessimismus gefürchtet, daß die Sozialdemokratie den Wahlkreis Frankfurt-Lebus gleich im ersten Wahlgange erringen würde. Diese Besorgnis hat sich nun nicht erfüllt, der sozialistische Bewerber muß in der Stichwahl um den Sieg kämpfen, wenn er auch freilich nur 30 Stimmen weniger erhalten hat, als beide bürgerliche Kandidaten zusammengenommen.
Trotzdem ist der Sieg des nationalen Bewerbers in der Stichwahl keineswegs unmöglich. Dem sozialistischen Stimmengewinn von 2000 steht ein bürgerlicher Stimmenverlust von 3500 gegenüber, so daß also 1500 Wähler weniger ab- gestimmt haben, als 1907. Dazu kommt, daß seit dieser Zeit die Zahl der Wahlberechtigten sich um 1200 vermehrt half. (Es samt alsü än sich nicht schwer falten, bei der Stichwahl noch etwa 2500 Stimmen mehr auszubringen. Diese Stimmen aber gehören durchweg den bürgerlichen Parteien an, denn der Sozialdemokrat hat ja in der Hauptwahl 2000 Stimmen gewonnen, also seine Wähler aus - nahmslos zur Urne herangobracht.
Selbst wenn aber, was wir herzlich wünschen, der nationalliberale Bewerber in der Stichwahl siegen sollte, so ist doch das Ergebnis der Wahl für das Bürgertum recht unerfreulich. Die vereinigten Liberalen haben gegen 1907 23 Proz. ihrer Stimmen verloren, die Konservativen 16 Brozent. Im übrigen haben die Konservativen keinen rund, auf die verhältnismäßig geringe Stimmeneinbutze stolz zu sein. 1907 waren Ausnahmewahlen, die besonders für den Liberalismus günstig waren. Geht man auf die normalen Wahlen von 1903 zurück, so haben damals in Frankfurt-Lebus die Konservativen in der Hauptwahl 8260 Stimmen erhalten, die auch damals schon vereinigten Liberalen 7020. Die Konservativen hatten mithin vor sieben Jahren in diesem Wahlkreise vor dem Liberalismus einen Vorsprung von über 1200 Stimmen, diesmal stehen sie um etwa ebensoviel hinter den Liberalen zurück. Man kann also wahrhaftig nicht sagen, daß sich in Frankfurt-Lebus das Stimmenverhältnis zwischen den bürgerlichen Parteien zu Gunsten der Konservativen verschoben habe.
Der Stimmenrückgang beider Parteien ist abgesehen von der allgemeinen, ausschließlich der Sozialdemokratie nützenden Mißstimmung im Lande aus die wenig glückliche Auswahl der Kandidaten zurückzuführen. Weder der konservative noch der liberale Bewerber sind im Wahlkreise ansässig. Für die bürgerlichen Parteien aber sind — abgesehen vom Zentrum, das seine Wähler nach Belieben komman - vieren kann — im Wahlkreise bosvenständige Kandidaten von größter Wichtigkeit. Wird ein nicht im Wahlkreis ansaffiger Kandidat ausgestellt, so muß er zum mindesten ein allgemein bekannter Politiker sein, wie etwa bei der Frankfurter Wahl von 1904 Bassermann. Auch diese Vorausfetz- ung traf diesmal auf die beiden bürgerlichen Kandidaten nicht zu. Ein weiterer Nachteil war der bürgerliche Beruf der Bewerber. Die Konservativen glaubten, mit einer Ar beiterkandidatur einen guten Griff zu tun. Wie falsch diese Voraussetzung war, beweist schon das Wahlergebnis in der
Enthält alle amtt. Bekanntmachungen
der Großherzoglichen
Bürgermeisterei
des Großherzoglichen
Polizei-Amtes
sowie vieler anderer Behörden Gberhessens Expedition: Seltersweg 83.
Druck und Verlag der (Siebener Berlagödruckerei (Albin Klein).
Samstag, 17. September 1910
Amtliche Wekanntmachnugen.
2. Kellergeschosse oder nicht unierkellerte Räume, deren Fußboden nicht mindestens 0,25 Meter über Erde gelegen ist, oder
3. unmittelbar unter Dach (ohne Zwischendecke) befindliche Räume zum Wohnen vermietet werden sollen.
Die Anzeige muß Auskunft geben über
a) den Eigentümer, sowie die Lage des Hauses nach der Straße und Nummer,
b) die Lage der Wohnung (ob im Haupt- oder Nebengebäude und in welchem Stockwerk),
c) die Anzahl und Bestimmung der Räume,
d) den Beruf des Mieters, sein Verhältnis zu den in seiner Hausgemeinschaft befindlichen Personen, sowie Namen und Alter derselben.
Die Vermieter sogenannter möblierter Wohnungen sind von dieser Anzeigepflicht befreit, wenn und solange der Mietpreis für das Zimmer den Betrag von monatlich acht Mark überschreitet.
Artikel 5.
Der Ortspolizeibehörde ist ferner binnen einer Woche Anzeige zu machen, wenn in der Person des Vermieters oder Mieters einer Wohnung der im Artikel 4 bezeichneten Art eine Aenderung eintritt, oder wenn durch Verminderung der Zahl der Mielräume oder durch Aftervermietung die Wohnung nachträglich anzeigepflichtig wird.
Die Anzeigepflicht trifft bei Aenderungen in der Person des Vermieters den neuen Vermieter.
Bei Aenderungen in der Person des Mieters sind zugleich die im vorigen Artikel unter d vorgeschriebenen Angaben zu machen.
Stadt Frankfurt selbst, wo doch die meisten Arbeiter ansässig sind. Hier hat der konservative Arbeiterkandidat nur 313 Stimmen erhalten, während der konservative Bewerber vom Jahre 1907 auf 668 Stimmen gekommen war. Die Konservativen haben also in Frankfurt a. O. über die Hälfte ihrer Stimmen eingebüßt. Bedenkt man, daß Frankfurt a. O. als Sitz eines Regierungspräsidiums, eines Landgerichtes und eines Amtsgerichtes, der Generalkommission, eines Zoll- und Hauptsleueramtes 2c. eine große Beamtenstadt ist, so darf man wohl sagen, daß unter den 313 Stimmen für den konservattven Bewerber kaum eine einzige Arbeiterstimme enthalten sein dürfte. Die National- liberalen hatten einen Archivdirektor aufgestellt. Eine solche Kandidatur ist gewiß für eine Großstadt oder eine Univer- sttätsstadt nicht ungeeignet, in einem Wahlkreis aber, in dem die ländliche Bevölkerung den Ausschlag gibt, ist sie kaum am Platze. Der Wähler will schließlich wissen, was der Mann, den er wählen soll, ist und treibt.
Nun, diese Fehler sind einmal begangen worden und wir rügen sie hier bloß, damit sie nicht anderwärts wiederholt werden. Gerade weil die Sozialdemokratie jetzt und leider wohl auch bei den nächsten Reichslagswahlen die günstigsten Aussichten hat, müssen die bürgerlichen Parteien bei der Ausstellung ihrer Kandidaten sehr geschickt sein. Ein guter, d. h. im Wahlkreise beliebter und angesehener Kandidat bedeutet den halben Sieg.
Das Ende des Luftschiffes „Z. 6."
Ueber den Zeppelin-Luftschiffen waltet ein böser Unstern. Echterdingen, Weilburg, ToMoburger Wald sind schwarze Tage in der Geschichte der Luftschiffahrt, die ewig denk - würdig bleiben werden, auch wenn die Zeppelinschiffe vielleicht einmal neueren Errungenschaften Platz gemacht haben werden. Und jetzt kommt die K a t a st r o p h e von B a - d e n - O o s hinzu, der das Luftschiff „Z. 6" zum Opser gefallen ist. In wenigen Minuten wurde Mittwoch nachmittags 3% Uhr das Schiff durch Feuer vernichtet, nicht während der Fahrt, nicht infolge von Kon- sttuttionsfehlern oder mangelhafter Führung, sondern infolge einer Unvorsichtigkeit beim Reparieren eines Motorschadens. So bedauerlich dieser Umstand ist — man kann hier mit Recht von kleinen Ursachen und großen Wirkungen sprechen — so muß doch gleich von vornherein betont werden, daß die Katastrophe mit dem System der Zeppelinschiffe nicht das geringste zu tun hat. Das zerstörte Luftschiff gehörte der Frankfurter „Deutschen Luftschiffahrts- gesellschaft" und wurde als Ersatz für das im Teutoburger Wald zu Grunde gegangene Luftschiff „Deutschland" gebaut. Der „L. Z. 6" hüt Mitte August seine wohlgelungene erste Fahrt von Friedrichshasen nach seinem Bestimmungsort Oos bei Baden gemacht und dort seitdem eine Reihe von Pas- sagiersahrlen ausgeführt, die alle ohne Zwischenfall verliefen.
Mittwoch mittag % 12 Uhr, stieg das Luftschiff mit 12 Fahrgästen unter Führung von Dr. Eckener zu einer Fahrt nach Heilbronn auf, mußte aber über Karlsruhe infolge Motorschadens drehen und die Rückfahrt zur Halle antreten, wo die Landung um % 1 Uhr glatt erfolgte. Man schritt sofort zur Reparatur des Schadens, die mebrere Stunden in Anspruch nahm. Kurz nach 3 Uhr entstand in der hin- j teren Gondel Feuer, wo Leute damit beschäftigt waren, ' mit Benzin, das sich naturgemäß in offenen Gefäßen be- i fand, das Getriebe zu reinigen. Das Benzin fing aus bis- I her noch unbekannter Ursache Feuer. Tie Flammen schlugen I hoch empor und erfaßten trotz aller Löschversuche das Lust- schiff selbst. Tas Gas begann zu brennen, und das Feuer : ' verbreitete sich über das ganze Luftschiff aus, das in etwa 10 Muntten langsam niederbrannte. Hülle und Gaszellen sind völlig zerstört, ebenso das Gerippe, nur die Motoren 1 sind unversehrt. Einer der mit dem Reinigen beschäftigten Hilfsarbeiter und ein Monteur haben Brandwunden er-
Anzeigenpreis 15 pfg.
die 44 mm breite Petitzeile oder deren Raum, auSwärtS
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Telephon: Nr. 362.
21 Jayrg.
I Artikel 6.
Wer dritten, nicht zu seiner Familie gehörigen Perso- i nen Schlafstellen, mit oder ohne Berechtigung zum Aufenthalt über Tag, vermietet, hat hiervon vor Beginn der Mietbenutzung der Ortspolizeibehörde Anzeige zu machen.
Die Anzeige muß Auskunft geben über
a) Lage des Hauses nach Straße und Nummer, sowie über den Vermieter,
b) Lage, Länge, Breite und Höhr der zu Schlafstellen bestimmten Räume,
c) die Anzahl der in jedem einzelnen Raume vorhandenen Schlafstellen.
Von jedem Wechsel in der Person des Vermieters der Schlasstellen hat der neue Vermieter der Polizeibehörde binnen einer Woche Anzeige zu machen.
Artikel 11.
Mit Geldstrafe bis zu 30 Mark wird bestraft, wer die nach Arttkel 4 bis 6 vorgeschriebenen Anzeigen zu machen unterläßt oder in diesen Anzeigen wissentlich unrichtige Angaben macht.
Bekanntmachung.
Der Heberollen-Auszug über die für'svierte Vierteljahr 1909 an die Versicherungsanstalt der Tiefbau - berufsgenossenschaft zu zahlende Prämie liegt vom 21. ds. Mts. an während zweier Wochen bei uns — Zimmer 2 — zur Einsicht der Beteiligten aus.
Gießen, den 15. September 1910.
Bürgermeisterei Gießen.
J. V.: Keller.
«»^^"""^■»■■"■«■■■■■■■■■■■■■■»■■■■iliwi > «WIMIIIj— II B l>m litten, jedoch sind diese nicht lebensgesährlich. Tie Halle ist bis auf eine geringe Beschädigung des Daches unver - sehrt. 5 Mann der Besatzung wurden zum Teil erheblich, jedoch nicht lebensgefährlich verletzt. Graf Zeppelin und Direktor Evlsmann wurden von der Katastrophe sofort benachrichtigt.
Aus allen seinen schweren Prüfungen — das darf bei allem Schmerz über das neueste Unglück nicht vergessen werden — ist das Zeppelinsche System wie ein Phönix aus der Asche zu neuem Leben und zu neuer Blüte emporge - stiegen. Gleichwohl muß mit Bedauern festgestellt werden, daß trotz aller traurigen Erfahrungen, die man schon in diesem Jahre gemacht hat, es anscheinend immer noch an der erforderlichen Vorsicht mangelt. Die Zeppeliningenieure könnten jetzt allmählich genug gewitzigt sein und es ist an- ; zunehmen, daß dieses neue schwere Unglück von Oos dazu I beitragen wird, in Zukunst die schärfsten Dorsichtsmaßre- I geln zu treffen, um eine Wiederholung derartiger durch vure Nachlässigkeit herbeigeführten Katasttophen zu vermeiden, die doch bei den Parseval- und Militärluftschiffen bis- I lang vermieden worden sind. Der Name Zeppelin und sein . Lebenswerk könnten am Ende unter solch fortwährenden Katastrophen doch schwere Einbuße erleiden und daß möchte doch jeder von uns im Interesse der guten Sache und des I deutschen Namens vermieden sehen.
Zum Zarenbesuch in Friedberg.
Das Großherzogspaar machte Donnerstag nachmittag % 3 Uhr mit dem Zaren und den Kindern in 6 Automobilen einen Ausflug zum Besuche be£ Fürsten von Solms- Lich in Lich. Nach herzlicher Begrüßung wurde auf der Terrasse des Schlosses der Tee serviert. Hierauf machten die hohen Herrschaften einen Spaziergang durch den Schloßgarten, welcher für datz Publikum gesperrt war. Um % 6 Uhr wurde der Heimweg über Hungen wieder angetreten. Der Großherzog steuerte selbst das Auto, in welchem der Zar mitfuhr. Die Ankunft im Friedberger Schloß erfolgte : kurz vor 7 Uhr. Die Zarin machte in der gleichen Zeit : mit ihrer Hofdame eine Ausfahrt im Wagen nach Bad - Nauheim und den dortigen Waldungen über den Johan - ; nisberg.
Gestern vormittag traf Prinz Waldemar und die Prinzessin Heinrich von Preußen in Friedberg ein. Letztere wurde durch ihren Bruder, den Großherzog, sowie die Groß^- j Herzogin am Bahnhof empfangen.
Die geplante Illumination zu Ehren des Geburtstages i der Großherzogin fand schon gestern statt. Die Ehrenpforte i war aus diesem Anlaß schon wieder neu hergerichtet worden. Der Triumphbogen wurde bei eintretenoer Dunkel - heit elektrisch beleuchtet, ebenso das Kriegerdenkmal in der Allee. An verschiedenen Stellen der Stadt spielten Musikkapellen.
Lokales.
Gietzeu, 17. September 1910.
* Zum Geburtstag derGroßherzogin. ! Heute feiert die Groffherzogin Eleonore ihren 39. Geburtstag. Viel Liebe hat die hohe Frau auf Hessens Thron gesät und geerntet. Ernst ist es ihr um die schönen Pflichten der Landesmutter. Wo es große Werke der Nächstenliebe zu erfüllen gibt, ist es ihr stets Herzenssache, mttzuwirken im Dienste des Wohltuns, in der Anregung und Förderung aller charitativen Bestrebungen. Ihre großen Wohfiätig - keitsveranstaltungen, „die Verkaufstage der Großherzogin", die die hohe Frau in warmer Fürsorge für die armen Lungenkranken ins Leben gerufen hat, haben bereits viel