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Gießener Jeitnng

Bezugspreis 40 Pfg. monatlich vorauszahlbar, vierteljährlich 1,20 Mk., durch die Post

1,50 Mk. frei ins Haus. Erscheint Dienstags, Donnerstags und Samstags. Zwei Extrabeilagen: Humoristische Blätter" und dieNeue Lesehalle", liegen wöchentlich einmal gratis bei. Redaktion: Seltcrèweg 83. - Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.

T e l e p ho n: 9Zr. 362.

Nr 42

Erstes Blatt

ide und liegende

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Vergebung von Bauarbeite«.

Tie für die Erbauung eines Schulhauses in

Steinbach nebst Abortgebäude und Einfriedigung, sowie für die Ver­längerung des Kanals in der Kirchstraße erforderlichen Ar­beiten und Lieferungen wie:

<^rd- und Maurer-, Steinmetz- (Lungstein), Zimmer-, Dachdecker-, Lpengler-, Schlosser-, Glaser-, Schreiner-, Weißbinder-, Tapezier- u. Kanalarbeiten, die Blitzableiteranlage, Misen-, Nöhren- und Zementlieferung sollen im Wege öffentlichen Angebotes vergeben werden.

Die Angebo-tsunterlagen liegen auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten, Zimmer Nr. 18, während der Dienst­stunden zur Einsicht offen.

Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen, sind verschlossen und postfrei bis spätestens

Freitag, den 18. März 1910, nachm. ll/2 Uhr auf Großh. Bürgermeisterei Steinbach einzureichen, wo­selbst die Eröffnung in Gegenwart etwa erschienener Be­werber erfolgt. Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt vorbehalten.

Gießen, den 5. März 1910.

Der Gr. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen.

I. V.: Knöll.

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tW) 5-7 UV. taten und fe fen.

In 0#itt»

8elä«ve-Berpacht«ng.

Montag, den 14. März, vormittags % 9 Uhr, wird die Verpachtung von Grundstücken der Stadt und des städt. Hospitals insbesondere auf dem Seltersberg, hinter den Kliniken, bei der Margaretenhütte und an der Erednerstrahe fortgesetzt.

Zusammenkunft auf der Schönen Aussicht.

Gießen, den 10. März 1910.

Großh. Bürgermeisterei Gießen. Keller.

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Hessischer Landtag.

Bei schwach besetztem Hause wurden am Donnerstag die Beratungen des Etats für das ^Ministerium des Innern fortgesetzt und die KapitelLandwirtschaftliches Versuchs­und Unterrichtswesen",Landwirtschaftliches Vereins- und Genossenschaftswesen" undBoden-Melorattons- und Wasser- versorgungswesen" ohne wesentliche Debatte genehmigt. Eine längere Diskustion entspann sich über Kapitel 75För­derung einzelner Zweige der Landwirtschaft", das in Ver bindung mit dem Antrag Bähr-Köhler auf Einstellung eines Betrages von 9000 Mk. zur Bekämpsung der Rebschädlinge beraten wurde.

In der Debatte verlangten die Abgg. M o l t h a n und Finger größeren Schutz für den rheinischen Wein­bau während der Abg. Raab die Abänderung des Wild­schadengesetzes anregte. Minister des Innern v. Hombergk erklärte, daß er bei der Reorganisation der Verwaltungs- aesetzgcbung auf die angeregte Frage der Schaffung einer höheren Instanz für den Wildschaden zurückkommen werde.

Der Antrag Bähr wurde schließlich abgelehnt und die Einnahmen und die Ausgaben des Kapitels genehmigt. Der Etat des Ministeriums des Innern wurde dann er­ledigt bis auf den Artikei 65 über denFonds für öffentliche und gemeinnützige Zwecke".

Das Haus begann darauf die Beratung des I u - st i z e t a t s bei Kapttel 8897, die unbedingt heute noch seftgestellt werden sollen. Abg. G u t f l e i s ch beleuchtete eingehend die Anstellungsverhältnisse der Gerichtsassestoren und Referendare, die oft fünf bis zehn Jahre auf An - stellung warten müßten, wobei ihre beste Arbeitskraft ver­loren gehe. Der Redner verlangte, daß sich die Gerichts­schreiber mehr stenographische Kenntnisse aneignen sollten. Abg. Dr. Winkler weist die von sozialdemokratischer Seite im Hause gegen einzelne Richter erhobene Angriffe ^trück und spricht dem hessischen Richterslande unter lautem Bravo des Hauses das volle Vertrauen aus.

Nach weiteren Ausführungen der Abg. Osann, Stopl^r, Znckmayer und Schmitt, welche die Verhältnisse in dem Rechtswesen bemängelten, wurde die VorunttagssitzUng geschlossen.

In der Nachmittagssitzung nimmt bei der fortgesetzten Generaldebatte zunächst das Wort Abg. Dr. Fulda der die bekannten Klagen über die richterliche Tätigkeit 'vor- bttlchte. Er regt an, daß es den Arbeitersekretären ermög­licht werde, Arbeiter vor Gericht zu vertteten. Zum Schluß verbreitet er sich über die Not der kleineren und mittleren Estizbeamten. Abg. Wolf bringt Beschwerden vor über die Handhabung des Feldbereinigungsgesetzes und des neuen Weingesetzes. Abg. Schönberger bespricht die Praxis bei Grundstücksübertragungen. Abg von Brentano: Der «hessische Richterstand habe sich niemals

Enthält alle amft Bekanntmachungen

der Großherzoglichen

Bürgermeisterei sowie vieler anderer ^

des Grofzherzoglichen Polizei-Amtes Behörden Gberheffens

Expedition: Seltersweg 85.

Truck und Verlag der Gießener Vcrlagsdruckcrci (Stibin Klein).

Samstag, i2 März 1910

Amtliche Bekanntmachungen.

Frühjahrs-Pferdemarlt

verbunden mit der Feier des 10jährigen Bestehens der Gießener Pferdemärkte Mittwoch, den 6. April 1910.

Um 8^ Uhr beginnt die Pserde-Prämiier- u n g, für welche mit den Jubiläumspreisen über 3000 Mk. zur Verfügung stehen, darunter 300 Mk. aus Mitteln des Landwirtschastskammer-Ausschusses für die Provinz Ober- Hessen.

Mit dem Pferdemärkt verbunden ist eine A u s st e l l - u n g von Wagen, Geschirren, Stallmensilien und landw. Geräten rc.

Für hervorragende Leistungen, bei der Ausstellung wird Diplom erteilt.

Von 10 Uhr ab: Konzert. Restauration.

Nachmittags 2 Uhr finden aus dem R a d r e n n - platz auf Bichlers Hardt zur Feier des 10jährigen Bestehens der Gießener Pferdemärkte sportliche Ver­anstaltungen mit folgendem Programm statt:

1. Vorführung der aus dem Pferdemarkt prämiierten Pferde.

2. Preisretten. Offen für Offiziere, Mitglieder des Gießener und Wetterauer Reitervereins und deren Damen.

3. Spring-Konkurrenz. Offen wie bei Ord.-Nr. 2.

4. Vorfahren von Herrscyastswagen im Privatbesitz.

5. Vorfahren von Geschäfts- und landwirtschaftlichen Wagen.

6. Jagdreiten mit Auslaus über ausgeslpggtes Gelände. Offen wie bei Ord.-Nr. 2.

7. Landwirtschaftliches Rennen. Trabretten und Ga­loppretten (je 3 Geldpreise).

In allen Abteilungen werden Echren-Preise ge­geben.

Konzert der gesamten Kapelle des Inf.-Regiments Kaiser Wilhelm.

Am 7. April, nachmittags 2 Uhr, findet in der Stadt- kuabenschule eine Verlosung statt von Pferden, Wa­gen, landw. Maschinen und Gerätschaften, Fahrrädern, Näh­maschinen, Haushaltungs- und Gebrauchsgegenständen. Der Vertrieb der Lose a 1 Mk. ist dem Herrn R i ch a r d B u ch- acker-Gießen übertragen.

Die städt. Pferdemarktkommissiou Gießen.

Gg. Bichler.

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über schlechte Behandlung seitens der Kammer zu beklagen gehabt. Umsomehr müsse die Kritik zurückgewiesen werden, die sich in einem Protokoll einer Sitzung des Richtervereins vom Mai 1909 finde. Vizepräsident Korell behält sich vor, auf diese Angelegenheit nach Rücksprache mit dem Präsidenten Haas zurückzukommen. Abg. Ulrich ver­breitet sich ausführlich über den Fall des Amtsgerichtsrats Meyer, der sich beleidigt fühle, weil seine Briefe veröffent­licht worden seien. Nach wetteren Bemerkungen der Ab­geordneten Winkler und v. Brentano nimmt Ju­stizminister Ewald das Wort. Er freut sich über die An­erkennung der Tätigkeit des Richterstandes. Von einer M- vorcuaung der Mainzer Juristen bei der Besetzung der Rich­terstellen in Mainz sei nicht die Rede. Auch im Justizetat müsse Sparsamkeit angewandt werden.

Ministerialrat Vorbacher gibt auf eine Reihe von Anfragen und Anregungen Auskunft. Nach weiteren Be­merkungen der Abgg. Dr. Winkler und Dr. Fulda und einem Schlußwort des Berichterstatters Dr. Gut- s l e i s ch, in dem dieser nochmals eindringlich davor warnt, die Examennolen bei der Anstellung maßgebend sein zu lassen, wird die Generaldebatte geschlossen.

*

Die Sitzung am Freitag wurde um 9% Uhr durch Vizepräsident Korell eröffnet, und es wurde vorerst Ka­pitel 65, Fonds für öffentliche und gemeirtnützige Zwecke, beraten. Es wird beschlossen, von dem Fonds, der zurzeit auf 1 099 300 Mark anaewachsen ist, den Betrag von 40 000 Mark für Provinzialsichenanstalten zu entnehmen. Hierauf wird der Justtcetat weiter beraten und zu Kapitel 89, Ge­richte, Land- und Amtsgerichte, nach längerer und teilweise sehr scharfer Debatte ein Antrag des Abg. Lutz angenom­men, 8 Landrichter- und 25 Amisrichterstellen nur auf den Inhaber zu bewilligen. Sowohl Regierung als Ausschuß traten den Antrag scharf entgegen. Der Rest des Justiz- etats wird debattelos genehmigt. Ebenso eine ganze Reihe weiterer Kapitel aus dem Vermögensteil bis Kapitel 137. Bei Kapitel 138, Anlegung neuer Grundbücher, hält Abg. Leun eine längere Rede, in der er den vom Bauernbund seinerzeit eingenommenen Standpunkt verteidigte, daß mit der Anlegung der Grundbücher langsamer vorgegangen wer­den müsse. Nach vollständiger Erledigung des Justizetats wird in die Beratutzg des Etats des Finanzministeriums eingetteten. Finanzminister Braun bittet mit Rücksicht auf die Geschäftslage sich mögiichst kurz zufassen, da der Etat unter allen Umständen heute erledigt werden müsse.

Tie KapitelFinanzministerium" werden daraus ohne wesentliche Debatte genehmigt.

Ohne Debatte wurden auch nachchem Ausschußantrag die einzelnen Kapiteln des Vermögens,etats er- ledigt. Auch das KapitelS t a a t s e i s e n b a h w fand ohne Debatte Annahme. .

Eine längere Debatte entspann sich dann noch bei Ka­pitel 40 der BauverwaltungTerritorial-, Fluß- und Tamm-

Anzeigenpreis 15 pfg.

die 44 mm breite Pctitzeilc oder deren Raum, auswärts

20 Pfg.; die 90 mm breite Petitzeile im Reklaineteil 50 Pfg., auswärts 60 Pfg.; Tabellen mit M/o Altffchlag. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt fomnit bei Überschreitung des Zahlungs­zieles (30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall Platzvorschriften ohneBerbindlichkeit.

Telephon: 91r. 362.

21. Jahrg

Gebäude-Abbruch.

Die Gebäude der Hofreiten Tiefenweg Nr. 9 und 13, Kieme Mühlgasse Nr. 3, Große Mühlgasse Nr. 10, 12, 13, 15 und 21 (Vorderhaus) sollen

Freitag, den 18. März d s. I s., vormittags 10 Uhr, im Wege öffentlicher Verdingung auf den Abbruch verkauft werden. Die Besichtigung der Gebäude ist Interessenten ge­stattet. Die Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin an uns einzureichen.

Zuschlagsfrist 14 Tage.

Gießen, 10. März 1910.

Städtisches Hochbauami.

___________________________Gerbel.___________________________

Vergebung von Weitzbinderarbeite«.

Die zur Unterhaltung des Gebäudes Seltersweg Nr. 9 erforderlichen Weißbinderarbeilen sollen

Mittwoch, den 16. März ds. I s. vormittags 10 U h r, öffentlich vergeben werden.

Die Unterlagen liegen bei uns zur Einsicht offen. An­gebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin an uns einzureichen.

Zuschlagsfrist 14 Tage.

Gießen, den 10. März 1910.

Städtisches Hochbauamt. _____ Gerbet. _________________

Arbeits-Vergebung.

Die Pflaster- und Chaussierarbeiten für den Ausbau der Verbindun^sstraße zwischen Hamm- und Lahnstraße sollen

Montag, den 21. ds. Mts., vorm. 11 Uhr, öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen lic gen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht offes Angebote aus Vordruck, der daselbst erhältlich, sind späte stens bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mf entsprechender Aufschrift versehen an uns einzureichen.

Zuschlagsfrist 4 Wochen.

Gießen, den 8. März 1910.

Städtisches Tiefbauami. Braubach.

I bauten" und bei dem Antrag des Abg. Winkler auf Streichung der Restsumme von 450 000 Mk. für Dammbau­len und die Rheinstromregulierung bei Oppenheim. An der Debatte beteiligten sich die Abg. Dr. Winkler, Rein­hart, Dr. Osann und Minister Dr. Braun. Schließ­lich wurde der Ausschutzantrag genehmigt, der dahingehl, die 400 000 Mark zu bewilligen und den Rest erst dann zu bewilligen, wenn das Projekt der Regierung in dem Gut­achten als das beste anerkannt worden sei. Nachdem auch die Restkapitel und das Finanzgesetz genehmigt worden waren, schloß der Präsident die Sitzung lUr$ vor 2 Uhr. Nächste Sitzung Dienstag, den 22. März.

* * *

* * Die Erste Kammer der Stände wird am nächsten Mittwoch zu einer Plenarsitzung zusammentteten.

Lokalls.

12. Gießen, März 1910.

* * Die Großherzogin hat am 11. März, als am Geburtslage der Prinzessin Elisabeth, folgende Ehren­zeichen für langjährige, treugeleistete Dienste in ein und der­selben Familie u. a. an folgende Dienstboten verliehen. Das Goldene Kreuz mit Brillanten: Elisabeth Stern von Düdelsheim, 40 Jahre bei Frau Moritz Bial Ww. in Offenbach; das Goldene Kreuz: Sidonie Alt von Lauter­bach, 25 Jahre bei Herrn Ludwig Trapp in Darmstadt, Margarete Bauer von Blitzenrod, 25 Jahre bei Herrn L. Trapp in Darmstadt, Anna Martba Metzger von Schrecks­bach, 25 Jahre in der Familie des Herrn Zahnarzt O. Köhler in Darmstadt, Marie Ehrmann von Wallhausen, 25 Jahre bei Herrn Professor Dr. Karl Groos in Gießen, Emilie Wehn von Biedenkopf, 25 Jähre bei der Familie des Herrn Rechtsanwalt Homberger in Gießen, Johannette Dörr von Münster, 25 Jahre bei der Familie Joh. Georg Hahn in Bellersheim, Karoline Lepper von Alten-Buseck, 30 Jahre bei Herrn Friedrich Klug in Alten-Buseck und Marie Rau von Berstadt, 25 Jahre bei Herrn August Wolf 3. in Berstadt.

* * Provinzial-Ausschuß. Nächsten Mitt­woch findet eine Sitzung dos Provinzial-Ausschusses der Provinz Oberhessen mit folgender Tagesordnung statt: 1. Rekurs des Ph. Pfeffer 3. zu Bad-Nauheim gegen einen Polizeibefehl Gr. Kreisamts Friedberg; 2. Klage der Orts­krankenkasse Gießen gegen die Ortskrankenkasse Butzbach we­gen Unterstützung des Wilhelm Becker 15.; 3. Klage der Betriebskrankenkasse der Domäne Marienburg gegen die Ge­meindekrankenkasse Laubach wegen Unterstützung des St. Scimala: 4. Baumpflanzung zwischen Bahnhof und Ort Ranstadt; 5. Polizeibefehl gegen Fr. Heil 1. Ww. zu Schlitz.