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8) Nr. nR ah f^^el: Kapelle I

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Gießener Jettnng

n-masoreis 40 Pfa. monatlich enthält alle amtl. Bekanntmachungen anzeigenpreis 15 Pfg.

Yozugspreis 40 pfg. monatlich

Enthält alle amtl. Bekanntmachungen

stritt 11,

vorauszahlbar, vierteljährlich 1,20 Mk., durch die Post 1,50 Mt. frei ins Haus. — Erscheint Dienstags, Donnerstags und Samstags. — Zwei Extrabeilagen: „Humoristische Blätter" und die „Neue Lesehalle", liegen wöchentlich einmal gratis bei. — Redaktion: Seltersweg 83. - Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.

Telephon: Nr. 362.

der Großherzoglichen

Bürgermeisterei

des Großherzoglichen

Polizei-Amtes

sowie vieler anderer ^^^M Behörden Gberhessens Expedition: Zeltersweg 85.

Truck und Verlag der (Siebener Berlagödruckcrci (Albiu Klein)'

die 44 mm breite Pctitzcile oder deren Raum, auswärts 20 Pfg.; die 90 mm breite Peülzeile im Reklamcteil 50 Pfg., auswärts 60 Pfg.; Tabellen mit 50°,o Aufschlag. Extrabeilagen werben nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt fonum bei UeberschreilungdeS Zahltmgs- zieles (30 Tages, bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall Platzvorschriften ohneVerbindlichkeit.

Telephon: Nr. 362.

I

Nr. 77

Donnerstag, 2. Juni 1910

21. Jahrg

Amtliche Bekanntmachungen

Bekanntmachung.

Bei der am 26. Mai 1910 borgenommenen planmäßi­ger: Verlosung wurden auf 1. Oftober 1910 folgende Schuld­verschreibungen der Stadt Gießen zur Rückzahlung bestimmt:

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per Pfd. 80-96 ^Mfb. M W. 80-84 er Pfd 60-81 ) Kilo 6.00—000; tr. 9.00-10« Stk. 0.20—or

03.00-00.

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bei

vom 1 8 9 0 er A n l e h e n:

A. 9, 68, 131, 149

B. 4, 25, 69, 140, 266, 275

C. 44, 50, 75, 93, 216, 245, 299, 398

421

D. 9, 22, 48

E. 18, 30, 135

b. vom

F. 8, 51, 113

G. 19, 51

H. 28, 43, 52

6

K. 28

Es wird dieß mit gebracht, daß die und zwar

1 8 9 2 er A n l e h e n:

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a a a a a

2000

1000

500

300

200

2000

1000

500

300

200

Mk.

Mk.

Mk.

Mk.

Mk.

Mk. Mk. Mk. Mk. Mk.

dem Bemerken zur öffentlichen Kcnnl- Einlösung dieser Schuldverschreibun-

vom 1 8 9 0 er A n l e h e n:

der Stadtkasse Gießen und

Frankfurt a. M.; vom 1892er

bei der Dresdner Bank in

A n l e h e n:

Bekanntmackung

Im städtischen Elektrizitätswerk ist alsbald die Stelle eines Elettrotechnikers zu besetzen. Bewerber mit Erfahr­ungen im Jnstallationswesen, Zählerwesen und Kabelnetz- unterhaltung für Hoch- und Niederspannung wollen ihre Meldung unter Angabe der Gohattsansprüche und Beifüg­ung von Lebenslauf und Zeugnisabschriften alsbald bei der unterzeichneten Behörde einreichen. Kenntnisse im Schwach­stromwesen erwünscht.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

J. V.: Keller.

Bekanntmachung.

Bett.: Feldbereinigung in der Gemarkung Gießen links der Lahn; hier: das topogr. Gütervcrzcichnis über die Baupläne in der Stephansmark.

zur

Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit allgemeinen Kenntnis.

Gießen, den 31. Mai 1910.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

J. V. : Keller.

. Uhr MmW Btgim btt Mü- btr SßarftjtH la

M Md dir 0. Mai 1910 FleWreile “ in Steh»

kg 80-88 Psg.

. 89-84 r

reife in 9üjci

bei der Stadtkasse Gießen, bei der Mitteldeutschen Kredit­bank, Filiale Gießen, und bei den Bankhäusern Ephraim Diener u. Sohrr-Hanmover, Mauer u. Plaut-Kassel erfolgen kann unb daß die Verzinsung mit Ende September 1910 alifhört.

Von den in vorhergehenden Jahren ausgelosten Schuld- Vtrschreibungen sind noch nicht zur Rückzahlung vorgelegt worden.

vom 1890er Anlehen: Lit. B. 6 über 1000 Mk.

Lit. E. 127 über 200 Mk.

Gießen, den 28. Mai 1910.

Bürgermeisterei Gießen.

J. V.: Keller.

Bekanntmachung.

Das 1. Ziel Gemeindesteuer und Kanalgebühren für 1910 ist binnen acht Tagen bei Meidung der Beitreibung zu entrichten.

Gießen, den 31. Mcri 1910.

S 1 adtkasse Gießen.

In Erl.: Peter.

Bekanntmachung,

Die unterm 9. Mai 1910 angeordnete Sperre der Gro­ßen Mühlgasse wird hiermit aufgehoben.

Gießen, den 30. Mai 1910.

Großh erzogt. Polizeiamt Gebhardt.

Bekanntmachung.

Am 2. Juni d. Js. ist das Kabel in der Ostanlage und Landgrafenstraße in der Zeit von 6 Uhr vormittags bis 3 Uhr nachmittags ausgeschaltet und die Stromlieferung un­terbrochen, was wir den anliegenden Konsumenten hiermit zur Kenntnis bringen.

Gießen, den 30. Mai 1910.

Elektrizitätswerk und Straßenbahn der Stadt Gießen.

Stolte.

Bekanntmachung.

Betr.: Wie oben.

In der Zeit vom 1. bis einschließlich 16. Juni 1910 liegen Werktags aul dem Bureau des Gr. Feldbereinig - ungsgeometers Ludwig zu Großen, Löberstraße 18:

das topographische Güterverzeichnis über die Baupläne in der Stephansmark nebst alphabetischem Namensver zeichnis

zur Einsicht der Beteiiiglen offen.

Einwendungen hiergegen sind bei Meidung des Aus­schlusses innerhalb der obenangegebcncn Offcnlegungssrist bei Gr. Feldbereinrgungsgeo)ne1er Ludwig zn Gießen schriftlich einzureichen und zu begründen.

Friedberg, den 281 Mai 1910.

Der Gr. Feldbereinigungs-Kommissär:

gez.: S ch n i 1 t s p a h n, Grvßherzoglicher Kreisamtmann.

Bekanntmachung.

Am Mittwoch, den 1. Juni d. Js., nachmittags 4 Uhr, wird im Schulhof des Schulhauses an der Westanlage eine Anzahl abgängiger Schulbänke meistbietend versteigert.

Gießen, den 30. Mai 1910.

Bürgermeisterei.

J. V.: Keller.

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Das belgische Sönigspaar in Derlin.

Am Montag trafen König Albert von Belgien und Ge­mahlin auf der Fürstenstation Wildpark bei Potsdam zum Besuch des Kaiserpaares ein. Zum Empfang waren die Kaiserin, der Kronprinz als Vertreter des Kaisers, die Kronprinzessin und die meisten Prinzen und Prinzessinnen des kaiserlichen Hauses erschienen. Der Kaiser war fern geblieben, obwohl sein Befinden andauernd befriedigend ist. Er ist jedoch durch den Verband verhindert Uniform anzu- legen. Ihn vertrat der Kronprinz, der die Kaiserin führte. Der König begrüßte die Kaiserin mit tiefer Verbeugung und Handkuß, der Kronprinz küßte den König. Die Begrüßung der Königin Elisabeth durch die Kaiserin war herzlich. Die Truppen empfingen den König mit Hurra. Der Kaiser trat feinem Gaste aus dem Muschelsaal auf der Freitreppe ent­gegen. Im Muschelsaale war Empfang mit großem Vor­tritt. Nach dem Empfang geleitete die Kaiserin die belgi­schen Herrschaften in ihre Gemächer. An dem Tee, der so­dann in der Wohnung der Königin der Belgier genommen wurde, nahmen mit der Kaiserin auch der Kaiser teil, der den rechten Arm in einer Binde trug. Am Abend war Fa- milicntafcl. Am Dienstag! fand voynittags die große Früh jahrsparade der Potsdamer Garnison in Gegenwart des Königs der Belgier im Lustgarten statt. Der Kronprinz hielt in Vertretung des Kaisers die Parade ab. Am Abend war im Neuen Palais zu Ehren der belgischen Majestäten Festtafel in der Jaspisgallerie. Der König der Belgier führte die Kaiserin, der Kronprinz die Königin zur Tafel. Gestern fand die Parade der Gardetruppen der Groß-Ber­liner und Spandauer Garnisonen statt. Der Kaiser hatte seine Teilnahme an der Parade absagen lassen. An seiner Stelle nahm der Kronprinz mit dem König der Belgier die Parade ab, zu der auch die Kaiserin mit der Königin Eli­sabeth von Belgien erschienen war.

einer Vereinfachung des Verfahrens bei Erlaß von Steuern, Gefällen 2c., der Aenderungen im Vermessungswesen, die Frage einer Vereinigung von Hauptstaatskasse, Staatsschul- denkasse, und Staatsschuldbuch, einer Kommission zur Be­ratung über die Vereinfachungen. Die Mitglieder der Kom­mission wurden sodann ersucht, die ihnen weiterhin geeig­net scheinenden Anregungen zur Vereinfachung der Ver - waltung der Kommission zu unterbreiten. Sobald genügen­des Material vorliegt, wird die Kommission zur weiteren Beratung zusammentreten und alsdann auch Beschluß da­rüber fassen, ob zur Bearbeitung des Materials die Bestell­ung von Referenten genützt, oder auch besondere Unteraus­schüsse zu bilden sind.

Rerchütagbersatzwahl in Friedberg-Südingen.

Im Kampfe um Friedberg-Büdingen entwickelt jetzt die nationalliberale Partei zweifellos die stärkste Tätigkeit. In der letzten Zeit fanden täg­lich 4 bis 6 Versammlungen statt, die durchweg einen gro­ßen Erfolg für die Kandidatur van Ealker bedeuteten. Die großen Sympathien, auf die der nationalliberale Kandidat an allen Orten stößt, müssen selbst von bündlerischer Seite

Parlamentarisches aus Hessen

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Vereinfachung der Hess. Staatsverwaltung.

Auf Einladung der Regierung trat im Sitzungssaal der Ersten Kammer der Stände die aus Mitgliedern der Ersten

und der Zweiten Kammer gebildete Kommission zur Be­ratung über die Vereinfachung der Staatsverwaltung zu- fornmcn. Zunächst wurde der Arbeitsplan der Kommission erörtert. Die Minister entwickelten in großen Zügen das vorläufige Arbeitsprogramm. Danach ist die Regierung in eine Prüfung darüber eingetreten, ob sich die Ueberttagung der Revision nichlstaallichcr Rechnungen von der Oberrech- Mlngskammer auf die Lokalvcrwaltüngsbehörden empfiehlt ...... und welche Vereinfachungen im Geschäftsbetriebe der Ober­las u Rechnungskämm er möglich seien. Weiter sind bei den ein-

Ä tt!«felS. »einen Ministerien zur Zeit folgende Fragen Gegenstände der Prüfung: Vereinfachung im Strafvollzug, Aufhebung der Weiberstrafanstalt, Vereinigung der Stellen der Ge-

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fangenivärter an Haftlotalen, die wenig belegt sind, mit mit" denjenigen der Gerichtsdiener, Verminderung der staat- Hichen Aufwendungen für das Gerichtsvollzieherinstitut, Aen­derung von Gerichtsbezirken; weiter die Fragen der Neu- wrganisation des Meliorationsbauwesens, Aufhebung der Oberen Bergbehörde oder Angliederung an eine bestehende Behörde, Aenderung im Gewerbefördcrungsdienst, Entlass­ung der oberen Behörden durch Dezentralisation, Aender­ungen auf dem Gebiete des Schulwesens, die Fragen einer «nderweiten Lokalorganisation im Forst- und Steucrwcsen,

anerkannt werden, und das hat zur Folge, daß die Ver­treter des Bundes der Landwirte jetzt ihre Tak­tik geändert haben: sie rühmen die vornehme Art und die aufrichtige Gesinnung des Professors van Ealker und lassen nunmehr ihre ganze Wut am Deutschen Bau­ernbund aus, der seit einigen Tagen in den Wahlkampf eingegriffen hat. Mit den stärksten Mitteln wird gegen die : Führer dieses Bundes vorgegawgen, allerorts wird das ganze Heer der Landwirtebündler zusammengelrommell, um die Redner des Bauernbundes niederzubrüllen. In Holz- Haufen wurde diese Taktik in solchem Maße geübt, daß sich der Bürgermeister des Ortes zum Eingreifen genötigt sah, um zu protestieren, daß Leute aus anderen Dörfern in solcher Weise seine Gemeinde in schlechten Ruf bringen. Nichtsdestoweniger hören die ländlichen Wähler in ihrer großen Mehrzahl den Ausführungen der Vertreter des Teutschen Bauerwbundes aufmerksam zu, und der Wahltag wird zeigen, wie viele von ihnen dem überhebendem Ge­schrei der Landwirtebündler folgen oder den überzeugenden Worten jener Männer, die sich die Jntereffenvertretung der kleinen und mittleren Bauern zum Prinzip gemacht haben. Gan; besonders wirft die wahre Darstellung der Wirkung der vom Bunde der Landwirte abgelehnten Erbanfallsteuer, bei der von letzterer Seite Verschleierungen und Verdreh­ungen schlimmster Art geleistet werden. Als besonderes Ku­riosum des Wahlkampfes verdient aber hervorgehoben zu werden, daß der bündlerische Kandidat Dr. von Helmoll nur in geheim gehaltenen Versammlungen spricht, sodaß lhm überhaupt niemand entgegentreten kann. Fluchtartig durcheilt er die Dörfer, und wo er sein Programm ent­wickelt, da werden nur Frrunde seiner Kandidatur geladen, die ihm Beifall klatschen.

Nun hat auch der Deutsche Handwerker­bund zu der Wahl Stellung genommen. An sich ist ja angesichts der geringen Anhängerschaft dieser Gruppe diese Stellungnahme bedeutungslos, doch hat sie eine Erschein­ung gezeitigt, die nicht ohne pikanten Beigeschmack ist. Der Handwcrkerbund beschloß nämlich, den Kandidatssn des Bundes der Landwirte zu unterstützen, der das Bundes- Programm (u. a. Einführung der Erbfchaf 1 s - ft c u c r) unterschreibt. Das hat Herr v. Helmolt getan! ! !

Der Sonderausschuß für die Revision Verwaltungsgesetze setzte am Montag die ratung über die Städteordnung fort und erledigte die tikel 121—153. Es wird darin zunächst die Tätigkeit des Bürgermeisters und der Beigeordneten geregelt. Der Bür­germeister führt als verantwortlicher Leiter der gesamten Stadtverwaltung den Vorsitz in den Sitzungen der Stadt­verordneten und erteilt nach Anhörung der Stadtvertretung die Bearbeitung der einzelnen Zweige der städtischen Ver­waltung unter sich und die Beigeordneten. Diese sind die Vertreter des Bürgermeisters und besorgen die ihnen zuge­wiesenen Amtsgeschäfte oder Geschäftszweige der städtischen Verwaltung; doch kann der Bürgermeister unter seiner Ver­antwortung auch andere städtische Beamte mit der laufen­den Bearbeitung dienstlicher Angelegenheiten beauftragen. Sowohl der Bürgermeister wie die besoldeten Beigeordne­ten und besoldeten Magistratsmitglieder dürfen keinen an­deren Erwerbszweig haben, kein anderes befoldetes Amt bekleiden und nicht Mitglied des Vorstandes und Aufsichts- rats einer Aktiengefellfchaft oder Kommanditgesellschaft auf Aktien sein. Ausnahmen hiervon können nur unter belon- deren örtlichen Verhältnissen mit Zustimmung der Stadt­verordneten und Genehmigung des Ministeriums zugclassen werden. Gegen Entschließungen und Verfügungen des Bür­germeisters ist innerhalb zwei Wochen Beschwerde an den Kreisrat und gegen dessen Entscheidung innerhalb der glei­chen Frist Beschwerde an das Ministerium zulässig. Die Artikel 131—138 behandeln die Tätigkeit der Ausschüsse Deputationen und Kommissionen, die Artikel 139 ff. die Rechtsverhältnisse der städtischen Beamten. Ueber die wich­tigste dieser Bestimmungen wurde die Entscheidung im Aus­schuß noch vorbehalten.

der Be- Ar-

Der W'ahlrechtsauK schuß der Erst en K am- m e r trat an demselben Tage vormittags zu einer Berat­ung zusammen, bei welcher es sich besonders um die ge­schäftliche Behandlung der Wahlrechtsvorlage bezw. der bei­den Gesetzentwürfe über die Abänderung der Verfassung u. die Landstände drehte.

Am Nachmittag hielt auch der Gesetzgebungs­ausschuß der Ersten Kammer eine bis abends 7 Uhr ausgedehnte Sitzung ab; es wurde darin eine Anzahl kleinerer Gesetzentwürfe, u. a. die Novelle zum Fischerei­gesetz, erledigt.

Friede im Saugewerbe?

Die Emigungsverhandlungen im Baugewerbe haben am Sam-Iag im Reichstagsgebäude begonnen und dauerten bis Dienstag. Die Verhandlungen wurden von drei Unpartei­ischen iGeh. Regierungsrat Dr. Wiedfeldt im Reichsamt des innern, Oberbürgermeister Dr. Butler-Dresden und Ge- richtsdirettor Dr. Prenner-München) geleitet. Ein positives Ergebnis wurde nicht erzielt. Es wurde jedoch ein Haupt- Vertrag aufgesetzt, zu dem beide Parteien sich bis zum 6. Juni beim Reichsamt des Innern zu äußern haben. Im Falle der Annahme haben sofort die örtlichen Verhandlun­gen zu beginnen, die bis zum 13. Juni abzuschließen sind. Soweit örtlich keine Einigung zustande kommt, sollen die Vertrüge durch ein Schiedsgericht, welches ebenfalls am 13. Juni in Dresden zusammentreten würde, endgültig erledigt iverden unter Ausschluß der Bei-Vfung. Diè Aussperrung