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külfen j tzt unter der ÄufUnft: „Soldatrndlies. ^1^
Angelegeuhe,t des Empfängers" portofrei beförbert w«1 >
Der 5. Oktober soll unsere Peiniger in Blut ersticken. Haltet Euch bereit! Man glaubte unsere gute Sache zu röten, wenn man die Führer abschlachtcte. Niemals! Für jeden toten Revolutionär sollen hundert Offiziere bluten.
In bestimmten Fällen ist die Anwendung M Portosrelyec Vermerks „Milttärsachen" ober „Heereèschen" kb^f
27. September 1906.
Gr. Mannheim, 26. September.
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Bauernkrieg in Rußland.
Die Saat, die unter den Bauern ausgesäet worden ist, beginnt ihre Früchte zu tragen. Ueberall im Lande Ivbcrn die Flammen des Aufruhrs auf, der Muschik bewaffnet sich und setzt fi., gegen die Obrigkeit zu Wehr. Friedliche Dörfer, die Stätten ländlichen Fleißes, liegen in Schutt und Asche, und blutgetränkt sind die Felder, die niemand bearbeitet Der Revolution in den Städten folgt der Bauernkrieg — das eben ist der Fluch der bösen Tat!
In Flammen und Ranch
ist Rußland gehüllt. Die Bauern setzen den Versuchen der Behörden, Soldaten auszuheben oder andere Registrier- und Kontrollarbeiten vorzunehmen, heftigen Widerstand entgegen. Die Weigerung der Gutsbesitzer, den Bauern Land zu verpachten, hat weitere Unruhen veranlaßt. Im Bezirk Kriubary in der Nähe von Kischinew haben die Bauern sämtlicher Dörfer durch Anzünden von Sttohschobern einen großen Brand verursacht, der sich infolge gewalsamer Verhinderung von Löschversuchen seitens der Bauern über den ganzen Distrikt verbreitet hat. Die Bauern haben die Gutsbesitzer verjagt und sich bewaffnet, um den anrückenden Truppen Widerstand zu leisten. Ein anderer gefährlicher Bauernaufruhr tobt im Bezirk Wjatka und Malmysch infolge der Prüfung von Reservistenpapieren durch die Behörden. Der Aufstand hat bereits 70 Dörfer ergriffen. Dorthin entsandte Justizbeamte hoben unverrichteter Sache zurückkehren müssen, weil die Bauern alle wichtigen Punkte besetzt halten. Von den Amtspersonen des Kreises fehlt jegliche Nachricht und man fürchtet für ihr Leben.
Die Attcntnte dauern fort.
Im ganzen Lande herrscht Panik, die Unsicherheit ans den Straßen nimmt zu, Bombenattentate und Ueberfälle sind alltäglich, wie folgende Meldungen besagen:
Helsingfors, 26. September. Kurz nach Mitternacht explodierte vor dem Hause des Generalstaatsanwalts Albrecht eine Bombe. Der Generalstaatsanwalt war gerade abwesend, überhaupt wiirde niemand verletzt; das Haus wurde stark beschädigt. Die Täter entkamen.
Riga, 25. September. Heute abend wurde in der Waisenstraße eine Bombe in einen Sttaßenbahnwagen geworfen ; auf den Wagen wurden außerdem Flintenschüsse abgegeben. Ein Fahrgast wurde getötet, der Schaffner, ein Unteroffizier und zwei Fahrgäste wurden schwer verletzt. Lodz, 25. September. Von einem betrunfenen Dragoner sind heute vier Personen, darunter drei Kinder, erschossen worden.
Jekaterinoslaw, 26. September. Der Direktor der Brjansker Werke Iwanow wurde gestern in der Nähe der Werke ermordet und sein Gehilfe verwundet.
Tod für Tod!
So gewaltig das Vorgehen der Revolutionäre ist, so streng sind die Urteile der Gerichte, die über jene richten, und der Nachrichter hat reiche Arbeit. Der unbekannt gebliebene Mann, der sich für den Bauern Wasiliew ausgegeben hat, und der am 15. Juli im Peterhofer Park den General Koslow tötete, den er für General Trepow ^itlt, ist zum Tode durch den Strang verurteilt worden. Das Kriegsgericht in Sweaborg hat das Urteil über die Meuterei der Minen- fompagnie gefällt. Von 174 Angeklagten wurden 4 zum Tode durch Erschießen verurteilt. In Nifka wurden neun Revolutionäre verhaftet, einer, der auf das Dach geflüchtet war, erschossen. Aber diese drakonischen Maßnahmen helfen nicht biet Immer neue Führer treten an die Stelle der fallenden.
Militärrevolte in Sicht.
. Eine unheimliche Gärung herrscht unter den Soldaten. Man fürchtet eine neue Revolte und in Petersburg und Moskau werden in den Kasernen Aufrufe verbreitet, die zur Ermordung aller Offiziere am 5. Ottober auffordern. Es heißt darin u. a.:
Das Land geht also entsetzlichen Ereignissen entgegen, selbst wenn es gelingen sollte, diese Bewegung im Keim zu erwürgen. Niemand weiß, was aus diesem blutigen Kriege toerben soll, nur einer ist imstande, dem Morden Einhalt zu tun, wenn er die Forderungen des Volkes erfüllt. Aber der gar ist weit ....
Bebel über den Massenstreik.
Heute begannen die Verhandlungen über das Thema, das vielleicht den wichtigsten Programmpunkt des sozialdemokrattschen Parteitages bilden wird — über den politischen Niaffenstteik. Auf dem letzten Parteitage in Jena trat eine Verschiedenheit der grundsätzlichen Anschauungen über diese Frage zutage, die bisher durch keinerlei Auseinandersetzungen gemindert werden konnte. Gewerkschaften und politische Partei- Organisation traten sich in heftigen Dis kussioicen gegenüber. Besonders wurde der erste Führer der Partei, Bebel, als Feind der Gewerkschaften angegriffen. Er hat nun eine vermittelnde Resolution dem Parteitage vorgelegt, in der die Gewerkschaften als unumgänglich notwendige Organisationen anerkannt werden. Trotzdem soll der politische Maffenstreik von den diesem Kampfmittel abholden Gewerkschaften anerkannt werden, wenn der Parteivorstand die Notwendigkeit des Massenstreiks für gegeben erachtet. Parteivorstand und Gewerkschaften sollen in solchen Fällen die für erforderlich gehaltenen Maßnahmen gemeinsam ergreifen.
Die Verteidigung des Partcivorsiandes.
Zur Begründung seiner Resolution nahm Bebel heute morgen zunächst das Wort. Der Parteihäuptlmg suchte zu erklären, warum die Maffenstreik-Frage eine solche Bedeutung gewonnen habe. Es hätten verttauliche Besprechungen zwischen dem Parteivorstand und der General- kommission der Gewerkschaften stattgefunden, die durch die Indiskretton der sogenannten „Einigkeit", eines angeblichen Pu leiblattes, an die Oeffentlichkeit gekommen seien, da die „Einigkeit" dieses Protokoll veröffentlicht und in tendenziöser Weise entstellt hat. Das war ein Treubruch schlimmster Art. Der Name „Einigkeit" für dieses Blatt sei der bitterste Hohn. Leider hätten viele Genpffen eine abfällige Kritik an dem Parteivorstand geübt. Bebel fuhr fort: Ich kann mir kein größeres Verbrechen denken, als wenn eine Partei- lc iuna mit einer anderen, der von der Partei ein Be-
chlu^ur Beachtung übergeben worden ist, hinter dem Rücken
)er Parteiorganisation Ziele verfolgt, die dem Parteitags- beschluß zuwiderlaufen. Daß man mir nach 46 jähriger Tätigkeit für die Partei so etwas vorwerfen kann, eine solche Felonie, eine solche Niederttacht, hätte ich niemals für möglich zehalten. Noch nie sind wir in eine so unangenehme Lage gekommen. Wir durften auf den Inhalt des Protokolls nicht üngehen, weil es als geheim galt. Wir versuchten das Einverständnis zur Veröffentlichung zu erlangen. Die Generalkommission der Gewerkschaften lehnte das ab. Um aber der herrschenden Unzufriedenheit ein Ziel zu setzen und größere Schäden zu vermeiden, haben wir endlich aus eigener Macht das Protokoll veröffentlicht. Wir wolllen keinen Vertuschungs- versuch machen. Ich habe darauf hingewiesen, daß ein Streit in Deutschland und Preußen etwas anderes ist als in einem anderen Lande. Unter den bestehenden Umständen einen Massenstreik zu propagieren, ist ein Ding der Unmöglichkeit, wir würden da zweifellos Fehlschläge erleiden. Ein General, der in den Kampf zieht, obgleich er sicher weiß, daß er unterliegt, ist sicherlich wahnsinnig und muß vor ein Kriegsgericht gestellt und standrechtlich erschossen werden. Das gilt auch für den Parteivorstand. Wir stehen heute noch fest auf dem Boden des Jenenser Programms, ober es ist eine ganz falsche Ansicht, zu glauben, ich wollte bei nächster Gelegenheit mir nichts, dir nichts einen Massenstreik in Szene setzen. Massen können wir nicht künstlich erregen. Ein Massenstreik ist nicht eher möglich, als^ nicht die Maffe in Gärung gerät. In Rußland hat der Massenstreik versagt. Zu glauben, daß man jeden Augenblick in einen Massenstteik ziehen kann, ist ganz falsch.
Bebel beantragt schließlich, seine Resolutton dahin zu modifizieren, daß ein noch festeres Zusammenarbeiten von Partei und Gewerkschaften zum Ausdruck kommt.
Der Standpunkt der Gewerkschaften
Nach Bebel erhielt der Korreferent, Vorsitzender der Generalkommission der Gewerkschaften Legien, das Wort, der beantragt, den ersten Absatz der Resolution Bebel wie folgt zu fassen : „Der Parteitag bestätigt den Jenaer Parteibeschluß zum politischen Massenstteik, der mit der Resolutton ves Kölner Kongresses nicht im Widerspruch steht". Der Parteivorstand habe seine unangenehme Situation selbst verschuldet. Legien bezeichnet den politischen Massenstreik, wie er von den Anarchosozialisten verlangt werde, als undurchführbar. Etwas anderes sei es mit der modifizierten Stellungnahme, wie sie jetzt bertreten werde. Es müsse ruf dem Parteitag zum Ausdruck kommen, daß Einheitlichkeit in der Auffassung dieses Kampfmittels bestehe. Regien schließt: Wir sind zugleich Sozialdemottaten und Gewerkschaftler, wie sollten wir uns da teilen können? Handelt es sich um die Verteidigung der heiligsten Rechte des Proletariats, dann sind wir eins und werden auch mit Em- |d) los jenseit zum Ziele gelangen.
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Kein frieden auf Kuba!
Was lange erwartet wurde, tritt nun ein: Amerika wird in der kubanischen Angelegenheit sein Machtwort sprechen, nachdem Präsident Palma erklärt hat, die FriedcnSbcdingnngcn nicht annehluen zu können. Die Nachricht kann nicht überraschen. Nach dem Verhalten der Rebellen, die nur noch eine gesetzlose, zum Rauben und Plündern geneigte Bande sind, ist die Intervention unvermeidlich, soll nicht unnennbares Unheil über die Insel kommen.
Demgemäß hat Präsident Roosevelt an geordnet, daß alle verfügbare Marineinfanterie sofort nach ihrem Eintreffen auf Kuba gelandet werden soll, wozu bereits Befehl an die Kreuzer „Prairie" aus Boston, „Brooklyn" aus Philadelphia und ba§ Schlachtschiff „Texas" aus Norfolk ergangen ist, die ebenso wie ein in New-Orleans gecharterter Kauffahrer nach Kuba unterwegs sind, um Truppen dorthin zu bringen. Man nimmt an, daß in kurzer Zeit eine Streitmacht von 12 OOO Mann, die teils bereits in Kuba sind, teils Marschorder erhalten hatten, unter dem Befehl des Oberst Waller, der seizeit die Marineinfanterie auf dèm Atarsche nad) Peking befehligte, auf Kuba versammelt sein werben.
In dieser Lage hat sich Präsident Palma endlich zu dem entschlossen, was er schon längst hätte tun sollen. Er hat den Kongreß zu einer außerordentlichen Tagung auf Donnerstag ein berufen, und will demselben seinen und des Vizepräsidenten Rückttitt anheimstellen, nachdem er persönlich Taff und Bacon die unbedingte Verwerfung bei Friedensbedingungen seitens der Regierung mitgeteilt hat. Der Vizepräsident hat sich bei einer Unterredung im Namen der gemäßigten Partei über die unbillige Behandlung seitens der Kommissare Roosevelts beklagt
•h erklärt, daß Taft und Bacon sich rückhaltlos auf die .eite der Liberalen gestellt hätten im Gegensatz zu der begehenden und anerkannten Regierung. Tast erklärt Palmas Vorgeben für ungerechtfertigt, da er zuerst in Verhandlungen eingetreten wäre mit dem freiwilligen Versprechen, sich an die Entscheidung der amerikanischen Abgesandten zu halten, dann aber gleich den ersten Vorschlag, der gemacht wäre, abgelehnt habe. Alle Mitglieder des Kabinetts haben ihre Demission angeboten. Da Amerika die Bedingungen der Rebellen billigt, wird Palmas Beschwerde nicht viel helfen und sein Rücktritt sann einzig und allein der Insel .Kuba den Frieden verschaffen. _____________
” ptab und fern/
t Ei« homöopathisches Krankenhaus wird demnächst in Elberfeld errichtet. Der gegründete Verein hat für den Bau jetzt ein neun Morgen großes Grundstück im Norden der Stadt mit aufstehenden Gebäulichkeiten, großem Garten, Baumhof und Wiesen erworben. Die zu dem Kauf erforderliche Genehmigung des Regierungspräsidenten ist bereits ein« getroffen.
t Bei der Arbeit erschlagen. Der 35jährige Schlosser Günter war in einer Geldschrankfabrik zu Berlin an der Fräsmaschine beschäftigt. Ueber der Maschine hing von der Decke herab, an Stangen und Ketten befestigt, eine eiserne Tür, die zu einem großen Tresor gehörte. Plötzlich brachen zwei Stangen, die Tür stürzte herab und erschlug den unmittelbar darunter stehenden Günter.
f Gasvergiftung. Einer Gasvergiftung erlegen ist der 60 jährige Ma^or a. D. Artur Hickmann, Steglitz. Als Major H. nicht zur gewohnten Stunde im Speisezimmer erschien, suchte ihn seine Gattin in seinem Schlafzimmer auf. Als die Tür geöffnet wurde, fand Frau H. das Zinimer völlig von Gas angefüüt. Der Major lag leblos im Bett. Aerztliche Hilfe erwies sich erfolglos, denn der Tod war bereits einge
treten. ^er wcajor patte tm iöett gelesen und den Gashahn^ nicht ordentlich geschlossen.
f Ju de» Tod zespruuoen. Der Notar Sanders in Rotterdam, der Kompagnon des in voriger Woche wegen großer Betrügereien verhafteten Notars Bland van den Berg war, sprang aus seinem im vierten Stock gelegenen Kontor und verletzte sich schwer. Man nimmt an, daß er durch du» Untersuchung gegen seinen Kompagnon schwer kompromittiert worden war.
f Älpeudiebe. Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen wurde das Observatorium auf dem Mont Blank von Dieben geplündert und zerstört. Alles transportfähige Material, Instrumente und Lebensmittel, wurde geraubt, das Zurückbleibende vernichtet.
t DaS Grab in den Wellen. Der evangelische Haupi- Pfarrer zu St. Leonhard in Basel, Oskar Braendlin, hat sich in den Rhein gestürzt und ist ertrunfen. Infolge eines Augenleidens zeigte er in jüngster Zeit Spuren von Schwer, mut, die nicht ernstlicher Natur zu sein schienen. Der Ber- unglückte zählte erst 53 Jahre und hinterläßt Frau und drei Kruder. Er war ein Führer der kirchlichen Reformrichtung, schriftstellerisch tätig und von der Gemeinde hochverehrt und geachtet.
t Dreizehn Bergleute in die Tiefe gestürzt. In einer Kohlengrube in Ayrshire stürzte ein Förderkorb infolge weißend des Seiles, in welchem sich 13 Personen befanden, in die Tiefe. Viele von ihnen wurden schwer verletzt.
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** LandwirtschaftSkammer-Wahlen. Für den 14. Wahlbezirk (Bad-Nauherw) der Provinz Oberheffin ist an Stelle des Großh. Kreisamlmanns Muhl der Grohh. Kre'samtmann Spamer zu Friedberg zum Wahlkommissar ernannt worden.
* Die Kaisermanöver im nächsten Jahre finden wie verlautet, zwischen dem 13., 14. und 15. Korps statt.
* Die Hessische Landeshypothekenbank legt bis zum 9. Oktober 5 000 000 Mk. 4°/eige reichSmündeh sichere, bis 1913 unverloSbare und unkündbare Pfandbriefe | und Kommunal-Obligationen zu lO2,45°/o zur Z ichnung auf.
* Die „Darmft. Ztg." schreibt offiz öS: Wie wie hören, sind die Verwaltungsbehörden angewiesen worden, auf den I Erlaß von Polizeiverordnungen hlnzuwrrken, welche die Ein« I richtung und den Betrieb von Bäckereien und solchen I Konditoreien regeln, in denen neben Konditorwaren aucj I Bäckerwaren hergestellt werden. Ein Entwurf, der für die I fragliche Polizeiverordnung vorbildlich sein soll und die zu I stellenden Mindestforderungen enthält, ist im Bundsscat au3« | gearbeitet worden. Der Entwurf enthält LiUueifi Vor- | fristen zum Schutze der Gesundheit und Sittlichkeit der I Arbeiter, teils solche, die im Interesse der Nahrungsmittel- | Hygiene die bei der Betriebsführung aller Bäckereien gebotene I Reinlichkeit sichern. Da auch die übrigen Bundesstaaten I entsprechend vorgehen, wird eine im wesentlichen einheitliche I Regelung für das ganze Deutsche Reich zu erwarten fmi. |
** Zählung der Veteranen. Die Bürger« I meistereien sind kürzlich von der Regierung beauftragt worden I eine Zählung der Kriegsteilnehmer auS den Jahren 1849, I 1864, 1866 und 1870/71 vorzunehmen. Die Zählung be« I zieht sich nur auf ehemalige Unteroffiziere und Mannschaften
k. Fr eiwillige Feuerwehr und Sanität-- | kol 0 nne. Nächsten Sonnrag wird die Gießener F.-eiwilligt I Feuerwehr in Gemeinschaft mit der Freiw. EannätSkolonnt I an einem größeren Gebäude mitten der Stadt eine Lösch« I und Rettung-übung abhalten. Wie wir erfahren, st I sollen die Ausgaben der Feuerwehr sowie der Sanität-kolon« | sehr schwierig gestellt sein. Wir wollen wünschen, daß von bet I selben alle Maßnahmen und Aufgaben in vollendeter Wes I gelöst werden. Eine solche Uebung der be.den Rettung-« I faktoren, welche sich für den Dienst der Nächstenliebe Hergebrr | ist sehr anerkennenswert zu bezeichnen.
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* Angesichts der nahe bevorstehenden Einstellung lei Rekruten sei auf folgende- aufmerksam gemacht: Til Rekruten sind verpflichtet, vor ihrer Einstellung ein eiet gegen sie schwebendes Gerichtsverfahren der MllttärbkhöDl anzuzeigen. Sie werden eventuell nicht eher eingestellt, H die Strafsache einschließlich StrasvoÜstrcckung erledigt 1 Wer die Artige unterläßt, wird bei einer Berutteilu c behufs Verbüßung der Strafe wieder entlassen und 2 folgenden Jahre erneut auSgehoben, ohne daß die DtreJ zurückgelegte Dienstzeit angerechnet wird. — Die Rckrutli. , die der JnvaliditätS- und Altersversicherung unterliegt! haben ihre QaittungSkarten der zuständigen OrtLbehölde Ausbewahrung zu übergeben, weil die Karte ungültig wi:) wenn sie nicht innerhalb zweier Jahre nach dem Ausstellung datum umgetauscht oder verlängert wird. Eine Unterlauf kann später Schwierigkeiten, bet eventuellem Anspruch ein: Rente große Nachteile haben.
* Soldatenbriese. Ueber die Beförderung *1 Soldatenbriefen sind vom Reich-postamt zum Teil neue re fiimmungen ergangen. Insbesondere soll in Zukunft * Nachsendung portofrei beförderter Briese und ande« S ndungen an Militäipersonen, die vorübergehend beulla» oder bereit- au- dem Militärdienst befreit sind, ohne ansatz geschehen. Mahnbriefe, in denen Soldaten an ' Bezahlung von entnommenen Waren usw. erinnert ^erd»
ia t* Rèich (tal I Âiblung bet ^rüpf I fty^l durch dir OtHpc MiS Alztr-, mhmd Lit Uug Dom Deutle! übernjmmen moibea pnl j.'iifukn enthalten zth
* 8ert der O in wüsttemberg sjen 1 vier )tr knister biS 3> h3l^n Chfüänif, de! Men Sw von 175 Mi
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