Nr. 198
Freitaa. Rn 24. Auqust 190b
15. Jahrgang
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Nnabhängige Tageszeitung
(Gießener Zeitung)
für Overhefseu und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalameiger für Gießen und iwräw Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großb. Polizeiamtes Gießen und anderer Peßördm ^m*
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€ine deutsche Rechnung an Rußland.
Die Revolution in Rußland hat vielen deutschen Reichsangehörigen Schädigungen und Nachteile gebracht, namentlich in den westlichen Gouvernements. In Lodz allein wohnten etwa zwanzigtausend Reichsdeutsche, und in Lodz ist jüngst die öffentliche Ordnung recht hastig „hergestellt" worden. Bei einem Deutschen, Karl Kühn mit Namen, haben die russischen Soldaten eine Durchsuchung der Wohnung vorgenommen. Das Ergebnis war, daß in der Wohnung kein Wertstück zurück- und von dem Uebrigen nichts heil blieb. Der Verweser des deutschen Generalkonsulats in Warschau, Baron Lerchenfeld, kam nach Lodz, und der Zufall wollte es, ba6 er in der Wohnung des Karl Kühn mit dem Obersten des Tomsker Regiments zusammentraf, der die Untersuchung des Vorfalls leiten soll. Herr v. Lerchenfeld war aus eigenem Antrieb nach Lodz gekommen, um sich der bedrängten und geschädigten Landsleute anzunehmen. Die Telegramme, die ihn rufen sollten. waren auf dem Telegraphenamt einfach zurückgewiesen worden — eine ziemlich bequeme Methode, einen unbestechlichen und nicht zu desavouierenden Zeugen von einer Untersuchung fernzuhalten. Selbstverständlich hat Baron Lerchenfeld es für seine Pflicht gehalten, alle geschädigten Reichsdeutschen in Lodz zu vernehmen und genaue Protokolle über die Vorkommnisse abzufassen. Die Schadenrechnung wird zusammen auf diplomatischen: Wege in Petersburg vorgelegt werden. Ihre Begleichung dürfte allerdings etwas auf sich warten lassen. In Rußland liebt man die Ueberstürzung auf keinem Gebiet, namentlich nicht im Bezahlen. Wahrscheinlich wird man die Gesamtrechnung in Einzelposten auflösen und die Geschädigten durch Ermüdung zur Ermäßigung ihrer Forderungen zu bestimmen suchen.
Wir bekennen, daß wir nicht wissen, wie sich Rußland zu der Frage der Enschädigungspflicht bei Störungen der öffentlichen Ordnung seinen eigenen Angehörigen gegenüber stellt. Vermutlich ablehnend. Es wäre merkwürdig und unlogisch, wenn es anders wäre, .-war fehlt es in Rußland weder an merkwürdigen noch an unlogischen Erscheinungen. Aber wenn die Logik von einer Zahlungspflicht befreit, so spricht auch in Rußland höchste Wahrscheinlichkeit dafür, daß die Logik zur Geltung kommt. Fremden Staatsangehörigen freilich darf die russische Regierung nicht so ohne weiteres „die kalte Schulter" zeigen. Der Anstand verbietet das, will sagen: der öffentliche Anstand. Wenn andere Regierungen nobel sind, muß man es doch nicht minder sein. Es geht nicht an, den Fremden an der Revolution Schuld zu geben, oder sie der Teilnahme daran zu bezichtigen. Auch sind die Zerstörungen, für die eine Enschädigung beansprucht wird, durchaus nicht immer von der Revolution verursacht, wie der Lodzer Fall zeigt. Verwundungen und Tötungen völlig Unbeteiligter sind nicht selten Dom Militär ausgegangen, das auf eine Volkskundgebung mit blinder Schießerei zu antworten pflegte. Eine Bombe platzt, und das Militär schießt — nicht etwa auf die Bombenwerfer, sondern auf harmlose Passanten und in die Häuser ftiedlicher Leute. Wen's trifft, das kümmert die Schießenden nicht. Wenn der betroffene ein Russe ist, so wird er begraben, und die Angelegenheit ist endgiltig erledigt. Ist aber der betroffene ein Ausländer, so bekommt die Geschichte noch eine Fortsetzung. Die Regierung des Verwundeten oder Getöteten nimmt sich seiner oder seiner Hinterbliebenen an und präsentiert der russischen Regierung eine Rechnung. In Lodz hat eine Soldatenkugel dem englischen Untertan Roche ein Bein zerschmettert. Roche ist an den Folgen der Verletzung gestorben. Kostenpuntt: 75 000 Rubel. Die Zahl dieser Rechnungen ist nicht klein. Wir Deutsche haben das Recht, in gleichem Fall Gleiches zu verlangen.
Mit Sicherheit kann erwartet werden, daß in der russischen Presse die Behauptung laut wird: die deutsche Entschädigungsforderung sei nur der Vorwand für eine beabsichtigte Intervention, für einen Einmarsch. Daran ist kein Wort wahr — aber das schadet nichts, in manchen Kreisen macht es für die russische Regierung Stimmung. Die russische Regierung selbst ist völlig davon durchdrungen, daß man auf deutscher Seite nicht daran denkt, ihr den Gefallen einer Intervention, eines Einmarschs zu erweisen, ihr einen Teil ihrer Sorgen abzunehmen. Dazu sind wir nicht befreundet genug, solchen Liebesdienst hat die russische Regierung nicht um uns verdient — zu solchem Liebesdienst sind wir auch zu prakttsch geworden. Aber die Rechnung wird präsentiert.
Ausgaben nicht gewachsen waren, wie fie beim Ausbruch des Aufstandes in Südwestafrika Plötzlich an sie gestellt wurden. Der Ankauf bedeutender Materialien, die schnellen Abschlüsse von Lieferungskontrakten setzen Kenntnisse unt Erfahrungen voraus, über die rein juristisch geschulte Beamte und Offiziere nur in seltenen Fällen verfügen. Durch diesen Mangel seien Ausgaben entstanden, die man als Verschwendung bezeichnen muß. Der Gedanke liegt nahe, entweder durch organisatorische Aenderungen in 01 ” waltung oder durch Berufung kaufmännisch geschulter Persönlichkeiten Besserung herbeizuführen.
Ob mit diesen Veröffentlichungen die neuerdings wieder umlaufenden Gerüchte von der Erschütterung der Stellung des Erbprinzen zu Hohenlohe in Verbindung zu setzen sind, muß dahingestellt bleiben. Eine solche Beziehung ist in der Wirklichkeit aber kaum anzunehmen, La die Mißlichkeiten in der Kolonialverwaltung aus einer Zeit datieren, die lange vor der Uebernahme der Geschäfte durch den Prinzen liegen. Immerhin erscheint die Aufnahme kaufmännisch geschulter Kräfte in den Kolonialdienst unter möglichster Schonung der bisherigen verdienten Beamten nicht unsympathisch. Straffes Abwägen von Einnahmen mib Ausgaben, wie man es vom Kaufmann erwartet, kann für die Zukunft unserer Kolonien nur nützlich jenu
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orüert worden, zum Schutz des Lebens und (Eigentums der dortigen deutschen Reichsangehörigen.
Paris, 23. August. Der Generalgouverneur von Indochina verlangt Aufnahme einer Anleihe von 100 Mill Fr um das Land mit Kirchen, Schulen, Kasernen und Be- wässerungskanälen zu versehen. Dagegen sei es nicht nötig, bei dem gegenwärtig bestehenden Einvernehmen mit England Indochina in Verteidigungszustand zu versetzen.
Konstantinopel, 23. August. Es verlautet hier, daß bei den Schutzmächten Kretas neuerdings die Absicht in den Vordergrund trete, die Insel mit Griechenland zu vereinigen. Die Pforte sieht dieser Entwicklung mit Unruhe entgegen.
Newyork, 22. August. Versicherte Bewohner von San Franzisko klagen in Deutschland und Oesterreich gegen die Gesellschaften, welche die Schäden nicht voll bezahlen wollen.
Tokio, 22. August. Japan hat den auswärtigen Regierungen heute mitgeteilt, daß Dalny vom 1. September ab Freihafen sein werde.
Kaufleute für Südwestafrika.
®ht großes süddmttsches Blatt, dem man gute Beziehungen zur Reichskanzlei nachsagt, hat Informationen aus Berlin über die jüngsten Konferenzen zwischen dem Kaiser und dem Reichskanzler in Wilhelmshöhe erhalten. Es sollen manche Entschließungen auch persönlicher Natur zu Ler KolouialsraA gefaßt worden sein.'
Die Beschlüsse und Resultate der Besprechung sollen aach Rückkehr des Kanzlers aus Norderney nach Berlin praktische Gestalt annehmen. Das heißt also, daß für die nächste Zeit größere Veränderungen bei den für die Kolonien tätigen Beamten und Offizieren zu erwarten find. Iw seinen gibt das Blatt folgende Aufschlüsse:
In Wilhelmshöbe sei die Erkenntnis durchgedrungen. 1 daß sonst ganz tüchttge Geheimräte und Offiziere doch den
politische Rundschau.
Deutsches Reich,
♦ Der in den letzten Jahren so oft erwogene Gedanke einer Reise Kaiser Wilhelms nach Amerika gewinnt jetzt besondere Aktualität durch eine Meldung aus St. Louis folgenden Inhalts:
Eine Vereinigung hervorragender Bürger beschloß, - Kaiser Wilhelm einzuladen, Amerika zu besuchen.
Diese Einladung wird in Deutschland sicher mit dem gebührenden Interesse ausgenommen werden. Trotzdem erscheint die Verwirklichung des Planes recht fraglich.
*, Eigenartige Auffassungen über den Fall Podbielski und Hie Verschiebung der kaiserlichen Entscheidung treten in Darlegungen zutage, die ein höherer Offizier nach einem größeren Frankfurter Blatt jüngst gemacht haben soll. Der Offizier vertrat danach die Ansicht, fb wie der Fall liege, konnte der Kaiser sich garnicht anders verhalten. Herr von Podbielski sei zunächst General z. D., Offizier mit allen Vorrechten eines aktiven Generals. Als solcher unterstehe er in erster Linie dem militärischen Ehrengericht. Es sei ganz natürlich, daß bei der militärischen Auffassung des Kaisers diese Qualität von Podbielski's zunächst maßgebend sei. Minister sei Herr von Podbielski gewissermaßen im Neben- a m t e. Ohne ehrengerichtliche Untersuchung könne die Angelegenheit nicht erledigt werden, erst nachher könne die Entscheidung über den Ministerposten fallen. — Es ist anzunehmen, daß hier nur eine rein private und vom Stand- ounkte der Staatsraison nicht zu haltende Ansicht ausgesprochen ist, die in maßgebenden Kreisen wohl schwerlich ge- teUt wird.
* Der Ausschuß der ständigen Kommission für die Ausarbeitung der Reform des Personen- und Gepäck-Tarifs hat seine Arbeiten beendigt. In dem fertig gestellten Entwurf sind alle Bestimmungen des jetzt geltenden Tarifs, welche sich auf die Rückfahrkarten, festen Rundreisekarten, die Gewährung von Freigepäck, von Fahrpreisermäßigungen bei Gesellschafts- fabrten beziehen, beseitigt und an ihre Stelle neue Vorschriften gestellt worden. Für die zusammenstellbaren Fahrscheinhefte soll die Gültigkeitsdauer verlängert werden; sie beträgt jetzt bei Reisen von 600 bis 2000 km 4 5 Tage, vei Reisen bis 3000 km 60 Tage und darüber hinaus 90 Tage. Die Geltungsdauer der Fahrscheinhefte soll bei Reisen bis zu 3000 km auf 60 Tage, bis zu 5000 km auf 90 Tage und für weitere Entfernungen auf 120 Tage erhöht werden. Ob der Entwurf in dieser Form zur Annahme gelangt, muß allerdings abgewartet werden.
Hm eriha.
** Der Bürgerkrieg auf Cuba ist noch nicht zu Ende, obwohl der Präsident erklärt, daß kein Grund zur Befürchtung vorliegt. Die Aufständischen haben sich der Stadt San Luis bemächtigt, wobei eine Anzahl Personen getötet und verwundet wurde. San Luis wurde durch 100 Mann Landgendarmerie verteidigt, von denen fb 50 den Aufständischen ergaben. Mit der Einnahme der Stadt haben die Aufständischen einen wichtigen Stützpunkt für die Durchführung künftiger Operationen gewonnen. Ferner haben die Rebellen Catalina eingenommen und der Aufstand breitet sich immer weiter aus, zumal das reguläre Militär vielfach zu den Auf- üändischen, die schon über 2000 Mann stark sind, Lbsegeht. Reibungen aus San Luis besagen, daß eine Avrestung Landgendarmerie eine Bande von 300 Aufständischen zerstreute, wobei viele Rebellen getötet oder verwundet wurden. San Luis ist jedoch noch immer in den Händen der Aufständischen. — Gegen den Gouverneur der Provinz Havanna, General Munez, ist ein Mordversuch verübt worden.
Kleine politische Nachrichten.
Berlin, 23. August. Der Kreuzer „Falke" ist als das nächste erreichbare deutsche Kriegsschiff nach Valparaiso be-
Dof und Gesellschaft.
.*^ Der Kaiser trifft, von der Mainzer Truppenschau kommend, am 25. August Nachmittag 5 Uhr in Cronberg ein, übernachtet im Schlosse Friedrichshos und reist am Sonntag. Abend 93/4 Uhr nach Berlin ab. — Der Kaiser und die Kaiserin treffen mit der Prinzessin Viktoria Luise am 13. September direkt vom Manövergelände kommend, im Automobil zum Besuche des Herzogpaares Ernst Günther zu Schleswig-Holstein auf Schloß Primkenau ein. Der Kaiser gedenkt dort bis zum 15. September Aufenthalt zu nehmen und sich an diesem Tage nach Schloß Klitschdors im Kreise Bunzlau zu begeben zum Besuche des Fürsten zu Solms- Baruth. Die Kaiserin wird mit der Prinzessin-Tochter vier Tage in Pr ckenau verweilen.
*** Von Reiseplänen des Papstes ist in letzter Zeit oft gesprochen worden, doch werden diese immer nach kurzer Zeit wieder dementiert. So verlautet jetzt wieder, daß Papst Pius X. demnächst, spätestens aber im kommenden Jahre den Vatikan zeitweilig verlassen wolle. Ueber die Wahl des Ortes, den Papst Pins für seinen Erholungsaufenthalt in Aussicht genommen hat, weiß man nichts Bestimmtes.
Soziales Leben,
X Die Zkgarcttcn-Produktrvgeuosie^ die der Tabak- arbeiterverband in Dresden nach dem vorjährigen großen Streik gründete, ist in Konkurs geraten.
X 100 000 Mark für ein Frauenheim. Kommerzienrat Wacker in Nürnberg hat seiner Vaterstadt Heidelberg aus Anlaß der bevorstehenden Jubiläumsfestlichkeiten im Großherzoglichen Hause von Baden 100 000 Mark zur Beschaffung eines Heimes für den Frauenverein geschenkt.
X Die Milchversorgung der Städte. Der Deutsche Verein für öffentliche Gesundheitspflege versendet soeben die Tagesordnung für seine diesjährige, 31. Versammlung, die Mitte September in Augsburg abgehalten werden soll. In diesem Jahre sind es zwei Punkte, die in Folge ihrer Bedeutung für das allgemeine Volkswohl allenthalben Beachtung finden werden. Es sind: die Milchversorgung der Städte, mit besonderer Berücksichtigung der Säuglingsernährung und die Bekämpfung des Staubes im Haus und auf der Straße. Zu der ersten Frage hat der Beigeordnete Brugger-Köln eine Reihe von Leitsätzen aufgestellt, die unter anderm eine Ergänzung der ortsgesetzlichen Vorschriften für den Milchhandel sowie die Errichtung städtischer Milchzentralen anregen. Zu dem zweiten Punkt wird hauptsächlich eine Reform der Straßenreinigung und Besprengung gefordert.
X Zum Streik in Bilbao. Die Lage im spanischen Grubengebiet hat sich verschärft. Die Zeitungen haben ihr Erscheinen eingestellt. Gestern kam es zwischen Ausständigen und Truppen zu einem Zusammenstoß, bei dem viele Personen verwundet wurden. Der Marineminister ist in Bilbao eingetroffen, der Belagerungszustand ist erklärt. Ausständige, die von Bilbao kamen, machten den Versuch, bei Castro Urdiales den Eisenbahnverkehr zu verhindern. Die Bürgerwehr, die dieses zu verhindern suchte, wurde mit Steinwürfen empfangen. Sie gab hierauf Feuer und zwei Personen wurden getötet und drei verletzt.
Gepanzerte russische Polizisten.
In den Rigaer Zeitungen erschien dieser Tage ein Aufruf des Generslgouverneurs, worin die Bewohner zur Stiftung von Geldspenden zur Anschaffung von Panzern für die Poli. Listen, denen gegenwärtig große Gefahr droht, aufgefordert werden. Da es der Krone jetzt an Mitteln fehlt, die nötige Anzahl Panzer anzuAaffen, so sei es Pflicht der Gesellschaft nach dem Prinzip „Emer für alle und alle für einen" und im Interesse des allgemeinen Schutzes, der Obrigkeit entgegen- zukommen und nicht zuzulassen, daß der Terror die Tätigkeit Der Polizei lähme.
Es scheint eine eigenartige Verwirrung bei den russischen Behörden zu herrschen, daß man durch solche Mittel der Revolutton und ihren Schrecken zu steuern hofft. Bisher
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