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M letzter iStnte richtet sich die Revolution gegen die ameri­kanische Herrschaft, von der man auf Kuba mehr enttäuscht ist, als es nach offiziellen Verlautbarungen jemals den An­schein hatte. Die Kubaner warfen die spanische Willkür- Wirtschaft von sich, um geordnete Zustände zu bekommen. Man stellte sich das auf Kuba so vor, daß die Amerikaner llnrücken und ihr Geld über die Insel ausschütten würden, damit die Herren Kubaner es nur aufzuheben brauchten. Aber es kam anders. Statt der geldausgebenden, kamen geldsuchende Amerikaner, die den Havanesen ihre Talerstücke abnahmen und schleunigst damit nach den U.SA zurückkehrten. Daher die Mißstimnlung gegen Onkel Jonathan, die sich ab und zu In Nevolutiönchen Luft macht. Dem General Gomez wird es nicht schwer gefallen sein, Anhänger zu werben. Aller­dings hat er die Unklugheit besessen, sich zu früh sangen zu lassen, und die Regierung, deren Truppen von General Munez befehligt werden, wird mit den ihres Führers be­raubten Jnsurgententrupps leichteres Spiel haben, wenn es ihr gelingt, die geordneten Elemente des Bürger- standes gegen die Aufrührer zu bewaffnen. Es heißt, daß stegreiche Gefechte gegen die Revolutionäre stattgefunden haben, daß diese an mehreren Punkten in die Flucht ge­schlagen worden seien. Immerhin wird die Plänkelei noch eine Weile andauern und in Washington wird man die Augen weit aufhalten müssen. Denn ein Aufstand auf Kuba ist keine Sache, mit der zu spaßen ist. Das wissen die Amerikaner recht gut.

Dos und Gesellschaft.

* Kaiserin Charlotte von Mexiko, die Witwe des unglücklichen Kaisers Maximilian, soll von ihrem geistigen Leiden völlig wiederhergestellt sein. Sie hat dieser Tage ihren Bruder, König Leopold von Belgien^ besucht und soll dabei keinerlei Spuren früheren Irrsinnes mehr gezeigt haben. ____________

Die zweite Heimsuchung Valparaisos.

Noch rauchen die Trümmer der zerstörten Stadt Valparaiso und schon hat ein zweites Erdbeben die ge­ängstigten Bewohner in neuen Schrecken versetzt, zu den ersten schweren Schäden weitere hinzugefügt. Die Lage in der Stadt ist dadurch noch bedenklicher geworden, um so mehr als es den Truppen nicht gelingen will, die Ordnung auf. rechtzuerhalten.

Ein Trupp Sträflinge war aus den Gefängnissen ent- wichen und zog plündernd in den Straßen umher. Erst nach längerem Kampfe konnten 50 der Banditen gefangen werden, die man sofort niederschoß. Die Fleischerläden wurden von einer lärmenden Menge gestürmt, da trotz aller Vorkehrungen der Regierung Mangel an verfügbaren Lebensmitteln èin- getreten ist oder wenigstens die Verteilung nicht schnell genug vor sich geht. Nur ein Teil der Obdachlosen ist bisher in Zelten und Holzhütten untergebracht worden, die Mehr­zahl kampiert noch im Freien. Die Zahl der Toten wird jetzt auf 300, die der Verletzten auf 800 geschätzt. Ihre Unterbringung macht Schwierigkeiten, da u. a. auch das deutsche Hospital zerstört worden ist. Auch die Bestattung der Toten ist bei der herrschenden Panik infolge der wieder­holten Erderschütterungen fast unmöglich. Seitens der chilenischen Regierung sind 4 Millionen Pesas für die ersten drmgenden Bedürfnisse angewiesen und weitere erhebliche Summen zum Wiederaufbau der Stadt vom Kongreß ver­langt worden. Die Bahnverbindung ist bis Limache wieder in Betrieb.

In der Provinz Valparaiso und im Bezirk Aconcagua sind die Verwüstungen weit schlimmer als in der Stadt Valparaiso. Auch hat neuerdings eine Flutwelle in Talca große Ver­teerungen angerichtet. In Quillota haben neue Erdstöße Len letzten stehengebliebenen Rest der Häuser vernichtet. Es ibestättgt sich auch, daß fast sämtliche Orte an der Küste zer- Wrt sind, teilweise auch San Franzisko del Monte, San Antonio und Cartagena. In der Umgebung von Valparaiso Ifmb die Städte Limache, Llai-Llai und Novoviejo vollständig vom Erdboden verschwunden. Man schätzt den Verlust für ganz Chile auf 200 Millionen Mark, jedoch wird der Handel bricht sonderlich davon betroffen; man hat wenigstens für das vorgeschlagene Moratorium im Lande wenig Meinung. Zur Hülfelcistung haben sich in Deutschland, so in Hamburg und Merlin, bereits Komitees gebildet, es ist indessen fraglich, ob jsie in Wirksamkeit zu treten brauchen.

Nach den neuesten Nachrichten haben die weiteren Erd- ^öße Valparaiso fast völlig zerstört. Die dorthin entsandten Spezialberichterstatter melden, daß es ganz unmöglich ist, Einzelheiten zu telegraphieren, die Lage sei trostlos. Die Zahl der Toten ist noch immer nicht ermittelt; die Angaben schwanken zwischen 2 und 12 000.

Christliche Propheten in Japan.

(Sonder-Bericht.) Tokio, im Juli.

Der überraschende Aufschwung, den das Land des Mikado in militärischer und wirtschaftlicher Beziehung genommen hat, ist nicht ohne Rückwirkung auf die religiösen und moralischen Anschauungen geblieben. Auch in dieser Beziehung zeigen sich überall Reformbestrebungen, die manchmal allerdings sonderbare Formen annehmen. Mit eigentümlichen Empfindungen wird man in Europa die Âtunbe vernommen haben von der Einsetzung einer Kommission, die untersuchen soll, welches Kultussystem aus der alten oder neuen Welt sich zur Einführung als Staats- TcItgion am besten eignen würde. Jedenfalls gebt ein Zug durch das Land, der auch auf diesem Gebiete Befreiung von veralteten und nicht mehr haltbaren Anschauungen fordert.

Nicht in letzter Linie gewinnt das Christentum an Boden. Man erinnert sich vielleicht, daß während des russisch­japanischen Krieges ein lutherischer Japaner, der von den Russen gefangen genommen und zum Tode verurteilt wurde, vor dem Sterben nicht nur den größten Mut zeigte, sondern auch den größten Glaubenseifer an den Tag legte. Da er die Friedens lehren Christi mit der militärischen Pflicht in Einklang bringen wollte, bestimmte er, daß das Geld, das er hinterließ, zur Pflege der russischen Verwundeten verwendet werden sollte; er verriet dadurch, daß seine Seele zwischen zwei entgegengesetzten Pflichten hin und her schwankte: zwischen der Pflicht, sein Vaterland zu verteidigen und der Pflicht, alle Menschen als Brüder anzusehen

Es gibt seit zwei Jahren in Japan mehrereBekenner" und glaubensfreudige Cristen dieser Art; man bezeichnet in Japan einen solchen Mann, der im Dilemma zwischen alb

japanischer Tradition und christlicher Bruderliebe sich für die letztere entscheidet, kurzweg als Messias. Es wird behauptet, daß der plötzlich erwachte christliche Glaubenseifer das Zeichen einer äußerst regen Glaubensströmung sei. Man zählt ver­schiedene japanische Propheten, die nach ihrer eigenen Angabe hier auf Erden eine göttliche Mission erfüllen.

Da sind zunächst Miyazaki und Suchiro, die vor einigen Monaten fast gleichzeitig sich als Retter der Welt ausgaben. Dann richtete vor ganz kurzer Zeit ein gewisser Jhichi Zenyn an die Menschheit die Bitte, zu ihm zu kommen und sich retten zu lassen: er will die Sitten bessern und den reinen Glauben predigen. Ein vierter Messias Namens Kawakami Hajime hat eine Reihe bemerkenswerter Artikel über den Sozialismus veröffentlicht. Diese Arttkel, so erzählte er, seien ihm durch eine ganz besondere göttliche Offenbarung in die Feder diktiert worden, in einer Art hypnotischen Schlafes, in welchem er zehn Tage lang keine Speise zu sich genommen habe. Dann hat Kowakami Hajime noch einen Arttkel über denEndzweck des menschlichen Lebens" veröffentlicht. Ein fünfter Prophet endlich, Tsunazima Ryosen, hat ein Buch mit dem TitelByokanroku" (Rekord der Krankheit) her­ausgegeben, in welchem er sich direkt als Gottes Sohn einführt.

Das sind natürlich Geburten einer überhitzten Phantasie, wie sie jede das Innere des Menschen bewegende allgemeine Bewegung zeitigt. Unbestreitbar vollzieht sich auf seelischem Gebiet eine hefttge Gärung im japanischen Volke, die zu neuen Weltanschauungen drängt. E. T.

Flab und fern.

f Ein Eholcrafall in Berlin? Das achtjährige Töchterchen des Zimmermanns Weimann in der Köpenickersttaße kam dieser Tage krank aus der Schule. Es bekam Durchfall uni Erbrechen und starb am Sonntag.

Auf Anzeige des behandelnden Arztes ließ der Kreisarzt die Leiche wegen Choleraverdachts beschlagnahmen und nach dem Schauhause bringen. Die Wohnung wurde desinfiziert. Die beiden Brüder der Verstorbenen, die neun und sechs Jahre alt sind, dürfen die Schule vorläufig nicht besuchen. Sie sind aber ebenso wie die Eltern gesund.

f Erdbeben in Schlesien. In Zaborze wurden ziemlich starke Erderschütterungen wahrgenommen. Man hörte donner­ähnliches Rollen. Die Fensterscheiben sprangen entzwei Stubentüren und Schränke wurden aufgerissen und wieder geschlossen, Bilder und Spiegel fielen herunter von den Wänden.

Die Einwohner gerieten in Furcht und Schrecken unt eilten auf die Straße in der Meinung, die Häuser müßten einstürzen. Eine Anzahl von Häusern unb Stallungen erhielt Risse und Senkungen. Es ist noch nicht festgestellt, ob es sich um Senkungen infolge Bergwerkbetriebs oder um Erdbeben handelt.

t Die wiedergefundenen Diamanten. Der Dieb, der kürz­lich in Ostende einer Dame ein Halsband im Werte von 200 000 Franks gestohlen hatte, ist in der Person des ehe­maligen Kellners Galle in Lüttich verhaftet worden, gleich­zeitig in Gent zwei seiner Komplizen. Das Halsband wurde wiedergefunden.

t Ein ausdauernder Schwimmer. Der DampferBenshaw" von Liverpool fischte im Mittelmeer einen Mann namens Paul Seidler auf, der an Bord des DampfersCarpathia" der Cunard-Linie als ungarischer Dolmetsch angestellt gewesen war. Seidler erzählte, daß er am Abend vorher nach der Abfahrt von Genua über Bord gefallen sei. Er ist die ganze Nacht hindurch geschwommen.

f Hochflut in Antwerpen. Auf der Schelde setzte eine plötzliche Flutwelle die Bemannung der vor Anker liegenden Schiffe in Schrecken. Der deutsche DampferHippolit Wör­mann" aus Hamburg stieß mit dem DampferThomas Melville" zusammen. Der letztere wurde von der Welle voll- ständig in die Höhe gehoben und drehte sich um sich selbst. Noch mehrere ähnliche Unfälle ereigneten sich. DerMelville" ist infolge der erlittenen Havarien gesunken; die Mannschaft konnte gerettet werden. Der Wörmanndampfer ist nur leichl beschädigt.

= Er wäscht sich nicht. Der Mann, der sich nie wäscht, ist ein Apotheker des Namens Federico Cerboni, ein alter Herr von 75 Jahren, der in Gelsomino bei Florenz wohnt. Dieser Wasserscheue hat sich folgendermaßen über sein kurioses Prinzip ausgesprochen:Ich bin rüstig, frisch, lustig, hatte nie mit Kopfschmerz zu tun und habe einen vorzüglichen Appetit, ttotzdem ich mich nie wasche, nicht einmal morgens das Gesicht. Ich habe, soweit mein Gedächtnis zurückreicht, nie gebadet, niemals einen Teil meines Körpers gewaschen. Wenn ich bedenke, daß manche Toilettenkabinette ganze Ver­mögen kosten, durchschauert es mich. Ich habe nie den Schlaf und App. fit verloren. Können das gleiche diejenigen sagen, die am Mceresstrand, in klimatischen und Hydropathischen Kurorten deu Beutel der Spekulanten füllen? Ich gehe in Stiefeln zu Bette und trage Winter und Sommer denselben Rock."

Bunte ^ageö-Cbromk.

Posen, 22. August. Leutnant v. Kalden vom 6. Grenadier­regiment wollte seinem Burschen den Mechanismus seines Dienstrevolvers zeigen. Die Waffe ging los, und der Bursche wurde tödlich getroffen.

Osnabrück, 21. August. Wegen fortgesetzter Einbruchs­diebstähle sind zwei im attiven Dienst stehende Lokomotiv- führer verhaftet worden.

Kaiserslautern, 21. August. Ein Teil der Pulverfabrik Schopp ist in die Luft geflogen, zwei Personen wurden dabei getötet, eine tödlich verletzt.

Verden, 21. August. Auf dem Schießstande beimGrünen gager" hat sich der Unterprimaner Lewin erschossen. Als Beweggrund der Tat wird gekränkter Ehrgeiz angenommen, weil Lewin am Tage vorher zwei Stunden Karzer zudiktiert erhalten hatte.

Melsungen, 22. August. Der Schreinermeister Jakob, der seiner Ehefrau mit einem Rasiermesser den Hals durch, schnitt, erhängte sich im Walde.

Elberfeld, 22. August. Wegen eines vor 15 Jahren Vev übten Lustmordes wurde hier der 41jährige Hausierer Erns Halst verhaftet und dem Untersuchungsgefängnis zugeführt

Vigo, 22. August. Bei einer Enterübung auf dem Schul, lchiffCharlotte" stürzte der Schiffsjunge Lorenz ab und wm sofort tot '

47. Allgemeiner Senoslrnlcbâtag.

' or. Kassel, 21. August 1906."

' Unter dem Vorsitze des Verbandsdirektors Oppers mann-Magdebucg fand nachmittags um 2 Uhr die Seperatvechandlung der Konsumvereine statt. Nach Worten herzlicher Begrüßung seitens des Vorsitzenden referierte Dr. Schneider-Potsdam eingehend über folgenden Antrag des Anwalts:

Der Allgemeine Genossenschaftstag empfiehlt den Konsumvereinen für die Divldendenvecteilung folgende Grundsätze anzuerkennen:

a) Zunächst wird auf die Geschäftsguthaben, wie sie am Schluffe des Vorjahres ermittelt sind, höchstens eine den landesüblichen Zinsfuß nicht übersteigende, für volle Mack berechnete Kapital­dividende verteilt;

b) der verbleibende Ueberschuß wird, wie schon der Vereinstag Deutscher Konsumvereine (1896) emp­fohlen hat, an die Mitglieder als Einkaufs­dividende nach Verhältsnis ihrer Warenentnahme aus dem Verein gewährt;

c) die Warenentnahme dec Mitglieder wird nach- gewiesen durch den am Schluffe dec Rechnungs- Periode bis zu dem vom Vorstände festgesetzten Tage abgeliefert^n Betrag an Dividenden­macken.

Der nächste Punkt betraf die Regelung des Arbeits- Verhältnisses der Lagerarbeiter.

Hierauf hielt Assessor Donath-Berlin einen längeren Vortrag über gewerbliche Bestimmungen. Referent be­zeichnete als den Zweck des Vortrages die Belehrung.

Die Ausführungen fanden lebhaften Beifall. Auf Antrag Nolte-Lüdenscheid wurde beschlossen, den Herrn Anwalt zu ersuchen, von dem Vorträge Sondecabdcucke herstellen zu lassen. Wegen vergerückter Zeit wurde dec letzte Punkt: Die Notwendigkeit dec Warenunter­suchungen von dec Tagesordnung abgesetzt und die Versammlung um G1^ Uhr geschloffen.

*

Kassel, 22. August.

Die 3. Hauptversammlung wurde heute morgen 91/4 Uhr durch Justizrat Wolski-Allenstein eröffnet. Nach einigen geschäftlichen Mitteilungen des Octsaus- schuffes erhielt Justizrat Dr. Hacniec-Eaffel das Wort zu seinem sehr interessanten und lehrreichen Vortrag über wichtige Rechtsfragen aus dem Sparkaffenveckehr. Redner entwickelt zunächst den Unterschied zwischen den sogenannten Inhaber- und den Legitimationspapiecen, zu welch letzteren sowohl die auf einen bestimmten Namen ausgestellten als auch die etwa infolge der inneren Einrichtung der betc. Kasse nur mit einer Nummer versehenen Sparbücher unbedingt gerechnet werden müssen; denn Jnhaberpapiere im Sinne des B. G.-B. können nur mit staatlicher Genehmigung herausgegeben werden.

Besondere Vorsicht ist bei der Behandlung der auf Minderjährige lautenden Sparbücher geboten. Gesetz­licher Vertcetec und verfügungsberechtigt über solche Einlagen ist zunächst dec Vater, nach dessen Tode die Mutter, sofern ihc nicht ein Beistand gegeben ist, dec seine Zustimmung zu den Verfügungen geben muß. Sind beide Eltern tot so wird ein Vormund bestellt; er kann, wenn er im Testament alsbefreiter" Vor­mund bezeichnet ist, allein verfügen, andernfalls nuc mit Zustimmung des Gegenvocmundes oder des Vor- mundschaftsgecichtes.

Lebhafter Beifall lohnte diesen lehrreichen und klaren Vortrag.

Hierauf teilte dec Vorsitzende mit, daß bereits gestern auf das Huldigungstelegcamm an Se. Majestät folgende Antwort eingegangen ist:

Wilhelmshöhe Schloß, 21. August.

Se. Majestät der Kaiser und König lassen für den treuen Gcuß bestens danken. Auf Allerhöchsten Befehl: Dec Geh. Kabinettscat v. Lucanus.

Zu dem nächsten Punkt referiert Anwalt Dr. Crüger über den Antrag des Gesamtausschusses:

Der Allgemeine Genoffenschaftstag stellt für btc Behandlung der Giroverbindlichketten folgende Grund' sätze auf:

1. Die Girovecbindlichkeiten sind nicht in die Bilanz einzustellen, wohl aber im Geschäftsbericht, und zwar getrennt nach Verbindlichkeiten a) aus Geschäfts­wechseln, b) aus Pcimadiskonten, auszuführen.!

2. Wird durch die Weiterbegebung von Geschäfts- Wechseln für die Genossenschaft regelmäßig Betriebs­kapital beschafft, so sind die daraus entstehenden Gico- Verbindlichkeiten als Betriebskapital aufzufassen und als solches bei Berechnung des Verhältnisses der Reserven zum Betriebskapitat in Ansatz zu bringen.

Sodann referiert über den Antrag des Anwalts:

Der Allgemeine GenossraschaftStag erklärt:

Unter § 49 Nr. 2 des GenoffmschoftSgesetzeS fallen Kceditgewähcungen jeder Art ohne Rücksicht aus die Art der Sicherstellung.

Dagegen werden Bürgschastsübernahmen von § 49 Nr. 2 nicht betroffen, sie sind jedoch b i der Beurteilung der Kreditfähigkeit des betreffenden Mitgliedes in Betracht zu ziehen"

Justizrat Dr. Alberti-WieSbaden.

Redner empfiehlt den Antrag zur Annahme mit dem Hinweis darauf, daß die stetig fortschreitende Entwicklung

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