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Mnaöhängrge Iagrszeitung tchießener Zeitttng)

für ObertztsisN und die Kreise MarbMg und Wstzlar; LokalKRZsiger für Gießen und Umgebung.

Enthält alle anttlichen Bekanntmachuuflen der Großb. Bürgermeisterei Giestnn. des drasch. Buli^eiamtes Giesten und and^r^r ^edönd^u n^n ^,^^^ . -v> ^^t^jtm-^F«MOT MMIIII 1MWgXfUMUPVWCI»W V»rff»MB^<ftOSSayjPTtt^*Mr-*:.X^^ .^^^..^.. x>^:^_. -^...",:, , -/^^^q-^ .r sVttATteMWMttMTOa^ r-T^Wt^^^^^raTMMIUM

(HteHener U^rSkstir

Das neueste.

Berlin, 14. Olt. Major Fischer ist gestern Abrnd aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Das Strafverfahren gsgen ihn ist eingestellt. Das ehrengerichtliche Verfahren schwebt jedoch weiter.

Grheimrat Dr. Paasche, Vizepräsident des Reichs­tags, hat seine Pcopssur an der Technischen Hochschule nieder gelegt und ist aus dem Staatsdienst geschieden, um sich ganz der Politik zu widmen.

Posen, 14. Oktober. Heute ist von allen Kanzrln der katholischen Kuchen ein Rundschreiben des Erzbischofs Stablewski verlesen worden, das betont, daß der RellglvnSunterricht nur in der Muttersprache der Kinder erteilt werden müsse.

Erfurt, 14. Oktober. Hier wurde der dreizehnjährige Schulknabe Hartmann verhaftet, der eingestand, in drei hiesigen Kirchen die Opserstöcke erbrochen und beraubt zu haben.

Die Monarchisten protestieren.

A^. Moskau, 12. Oktober.

Der bereits aufgegebene Besuch der englischen Abordnung zur Syrnpathiekundgebung an die Mitglieder der aufgelösten Duma hat jetzt noch ein bemerkenswertes Nachspiel gehabt. Die MoskauerMonarchistenpartei" hat sich unmittelbar an die Adresse des Königs von England gewandt. In dem Telegramm heißt es, die Monarchisten Moskaus erblickten in der geplanten englischen Deputation an den Dumapräsidenten eine Beleidigung des ganzen russischen Volkes. Die Monarchistenpartei gebe sich der Erwartung hin, daß König Eduard seine Antipathie gegen die Entsendung der Deputation ausdrücken werde, die Feindschaft zwischen dem englischen und russischen Volke säen könne, da die Abordnung offenbar den Zweck habe, die Feinde des Kaisers und Rußlands zur Fort­setzung chrer frevelhaften Tätigkeit zu ermuntern. In einem Brief an den englischen Konsul in Moskau weist die Monarchistenpartei darauf hin, daß sie stets bereit sei Konflikten vorzubeugen, doch würde es ihr schwer fallen, den Unwillen des Volkes zurückzuhalten, falls die englische Ab­ordnung nach Moskau käme.

Dieses nach dem Ausgeben des ganzen Planes ziemlich deplazierte Vorgehen ruft die Erinnerung wach an die über­raschende Depesche, die vor kurzer Zeit aus Odessa an Kaiser Wilhelm gerichtet wurde. König Eduard wird sich hüten, rrgeiidwie Stellung zu nehmen oder etwa dem sonderbaren Verlangen zu entsprechen, seiner Antipathie in irgend einer Richtung Ausdruck zu geben. Immerhin ist das Telegramm bezeichnend genug für die augenblickliche Lage.

Die festlichen Tage sind vorüber, in denen man in Ruß- land einhellig die erste Duma feierte und ihre Mitglieder für Helden und Weise zugleich erklärte, da man besonders rn dem heiligen Mütterchen Moskau dieKadetten" für Himmelsboten und für Himmelsstreiter hielt. Die Begeisterung ist geschivunden, die Ernüchterung ist eingekehrt, an Stelle der sanguinischen Urteilslosigkeit ist mäkelnd-abfällige Kritik ge­beten. Die Schuld an diesem Wandel liegt einzig bei der Dmna und denKadetten." Warum haben sie auch keinen Erfolg gehabt? Warum haben ihre Reden den Minister- pralidenten Stolypin nicht gestürzt, den Landhunger der Bauern gestillt, dem Bürger Freiheit gebracht und den diebischen Beamten zur Ehrlichkeit bekehrt I Das hat man von der Duma erwartet, und das zu leisten war sie verpstichtet, wenn sie auf die Fortdauer der Liebe und Verehrung des russischen Volkes Wert legte Sich auflösen lasten das war kein Kunststück, das konnte man überall erreichen, wo es eine Revierpolizei und einen Pristaw gab den eine unmittelbare Aufsicht gegen die Versuchungen der Bestechung stark machte. Schon die Flucht der Auf­gelösten nach Wyborg konnte nicht gut mehr als Heldenstück aufgefaßt werden; immerhin aber machten die heftigen Worte des Wyborger Anfrufs noch einigen Eindruck. Freilich nicht lange. Das Wort verhallt und verliert seine Wirkung, ^zetzt war die Zeit der Reaktion gekommen. Diese hätte am Ende schneller eingesetzt, wenn nicht auf die Dumaauflösung unmittelbar die interparlamentarische Konferenz in London gefolgr wäre, die den anwesenden Dumamitgliedern lebhafte Huldigungen darbrachte und der russischen Duma die anerkennende Sympathie Europas zum Ausdruck brachte. Vor dem euro­päischen Ausland hat man hier immer noch großen, wenn auch widerwilligen Respekt. Wenn Europa die Duma preist, so mug etwa- an ihr sein, so muß sie gleichfalls preisen, wer rn Rußland für seine Person auf europäische Bildung Wert legt. Dnrch diesen Londoner Zufall hatte die Duma in des Wortes buchstäblichster Dederrtung eine Respektsfrist oder einen Fristrespekt erlangt. Die Frist fand sogar eine Ver­längerung, als in England von Vertretern der derzeit regie­renden liberalen Partei aus die Absicht ausgesprochen wurde, dem Präsidenten der aufgelösten Duma durch eine Depu­tation eine Adä-überreich^ zu. iasten, die eine Zustim­

Montag, Pen 15. Oktober 190b

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mung zu den Bestrebungen der Duma ausdrücken sollte. Das war eine Art parlamentarischer englischer Intervention, die Aufsehen erregen mußte, fc^on weil sie die russische Regierung selbst in ^"-segenheit brachte. Jetzt aber ist auch die verlängerte Frist <ber. Die russische Regierung hat erfahren, was sie ohneyiu hätte wissen können, daß die eng­lische Sympathiekundgebung nur eine private Veranstaltung war, und legte sich keine Gene auf, der geplanten Demon­stration entgegenzutreten. Sie tat das durch ihre Leute, die Männer des russischen Gedankens", diePatrioten" von der Großfürstenpartei, die Beamten der garnicht mehr heimlichen Nebenregierung, die in Wirklichkeit die Hauptregierung ist. Zunächst hielt man durch allerhand publizistische Vorstellungen die Absendung der englischen Deputation auf, dann verlegte man ihr den Weg nach Moskau, und endlich verstieg man sich zu Drohungen, die in der Depesche an Eduard VII. un­verhüllt ausgesprochen werden.

Dem außergewöhnlichen Unternehmen derMonarchisten" liegt ein leicht erkennbarer Zweck zugrunde. Man will im Auslande den Anschein erwecken, als sei die Revolution im Verscheiden. Richtig!ist, daß die Revolution schwächer ge­worden ist, daß die Kontrarevolutionäre wieder die fresse beherrschen. Man geht aber zu weit, wenn man annimmt, daß die Revolution schon am Boden liegt. Bis dahin ist noch ein langer Weg.

politische Rundschau.

Deutsche Reich.

* Einer Meldung aus Straßburg zufolge, soll der Statt­halter von Elsaß-Lothringen das Disziplinarverfahren gegen den Prinzen Alexander von Hohenlohe wegen Veröffentlichung der Tagebücher des Fürsten Chlodwig zu Hohenlohe ein­geleitet haben. Die Nachricht wird jedoch verschiedentlich an­gezweifelt.

* Dem braunschweigischen Ministerium ging ein Schreiben des Herzogs von Cumberland zu, worin er bedauert, daß der Kaiser sich außer stande erklärt habe, seiner Bitte näher zu treten. Die zur Ablehnung seines Vorschlages vorgebrachten Gründe könne er in keiner Richtung anerkennen, denn durch die vorgeschlagene Neuregelung der Regierungsverhältnisse im Herzogtum habe sich doch die Rechts- und Sachlage wesentlich geändert. Ganz unerklärlich sei es ihm, inwiefern die Regierungsübernahme seines jüngsten Sohnes im Herzogtum Braunschweig die Interessen des deutschen Reiches gefährden könne. Der Bundesratsbeschluß von 1885 sei doch nur gegen ihn, nicht aber gegen feine Familienmitglieder aerichtet.

* Zu den Kollmral'MßheMgkekten ist eine Nachricht interessant, die aus Berliner unterrichteten Kreisen kommt. Dem Hoftat Tesch in der Kolonialallteilung ist durch einen Erlaß des Kolonialdirektors die Funktionszulage entzogen worden, die er für Wahrnehmung der Geschäfte des Kalkulatur- Vorstandes auch dann noch bezogen haben soll, nachdem diese Funktion auf einen anderen übergegangen war.

* Ein Berliner Blatt, das manchmal aus amtlichen Quellen schöpft, bringt Andeutungen über Maßnahmen zur Milderung der Fleischtenerung. An eine Aufhebung der Grenz­sperre gegenüber solchen Ländern, aus denen Verseuchungs­gefahr drohe, dürfe nicht gedacht werden. Wohl aber würde zu prüfen sein, ob die veterinären Einrichtungen und die sanitären Verhältnisse in dem einen oder andern, namentlich der westlichen Nachbarländer, seit Durchführung der Grenz­sperre sich so gebessert haben, daß ohne Gefährdung des Ge­sundheitszustandes unseres Viehbestandes die Einfuhr von Schlachtvieh etwa unter denselben Vorsichtsmaßregeln gestattet werden könne, unter denen die Einfuhr des vertragsmäßigen Schweinekontingents in Schlesien jetzt bereits stattfindet. Der Gemeinderat in Gera beschloß, die Regierung zu ersuchen, dringend die Oeffnung der Grenzen zur Linderung der Vieh­not zu fördern.

* Den Bundesregierungen wird in Kürze ein Gesetz­entwurf über die reichsgesetzliche Regelung des Apothekenwesens zur Prüfling übersandt worden. Der Entwurf soll hinsicht­lich der Apothekenkonzession auf dem Grundsatz der Personal­konzession stehen. Der bei den früheren Verhandlungen viel­fach erörterte Gedanke, die Apotheken zu verstaatlichen oder zu kommunalisieren, ist in dem Entwurf angeblich ganz un­berücksichtigt geblieben.

Russland.

* Die Maßnahmen der Behörden haben wieder zu Gewalttaten der Revolutionäre Anlaß gegeben, mit denen diese die Strenge der Polizei beantworten. Es liegen folgende Meldungen vor:

R 0 st 0 w am Don, 12. Oktober. Heute wurden die Geschäftsräume der Firma Friedberg überfallen und beraubt. Sechs Räuber wurden auf ftischer Tat festgenommen, ein siebenter entkam mit 6180 Rubeln. Ein Angestellter wurde bei dem Ueberfall verwundet.

Tiflis, 13. Oktober. Bei Durchsuchungen in zwei armenischen Kirchen in Schuscha wurden im Altarraume 29 geladene Bomben, Gewehre, Pattonen, Dolche und Säcke mit in Petroleum getränkten Hobelspähnen gefunden, die da^u bestimmt wuxen, die Kirche in Brand zu setzen.

15. Jahrgang

In einer anderen Kirche sand man 17 geladene Bomven. Drei Priester sowie mehrere Angestellte der Kirchen wurden verhaftet.

Petersburg, 12. Oktober. Im Wilnaer Gouverne­mentsgefängnis werden politische Gefangene grausamen Peinigungen unterworfen. 26 Gefangene bezeugten vor dem Bezirksgericht, daß vier ihrer Leidensgeiwssen unter der Folter gestorben sind und acht schwer trant darnieder­liegen.

Balhanstaaten.

Aus Saloniki wird abermals ein griechischer Racheakt gemeldet. Eine starke Bande überfiel das Dorf Seskowo im Wilajet Monastir, wo sie zwanzig bulgarische Einwohner tötete und dreißig Häuser niederbrannte.

Hmerika.

** Die Vertreter - Versammlung desAmerikanischen. Arbeiterbundes" nahm eine Resolution an, worin Präsident Roosevelt ersucht wird, der Friedenskonferenz im Haag einem Vorschlag zur Beschränkung der Rüstungen aller Staaten ders Welt zu empfehlen. DerAmerikanische Arbeiterbund" um­faßt über 100 Verbände mit 27 000 Ortsvereinen, die zu­sammen 2 Millionen Mitglieder haben.

Chile.

** Die Regierung hat einen Gesetzentwurf betreffend den Wiederaufbau der Stadt Balparalso eingebracht, der die Ent­eignung der erforderlichen Grundstücke, die Ausführung hygienischer Arbeiten und Arbeiten gegen lleberschwemmungen vorsieht. Der Staat, die Gemeindeverwaltung und die Eigen­tümer sollen die Kosten tragen. Der Entwurf erteilt der Regierung die Ermächtigung zur Aufnahme einer mit vier Prozent verzinslichen und alljährlich mit zehn Prozent amortisierbaren Anleihe. Zum Wiederaufbau der öffent­lichen Gebäude sollen zwei Millionen Pesos verwandt werden.

Kleine politische Nachrichten.

Eutin, 13. Oktober. Dem Provinzialrat des Fürsten­tums Lübeck ist ein scharfes Gesetz gegen die Serien- und Prämienlosgesellschaften zugegangen.

Oldenburg, 13. Oktober. Das Deutsche Reich beabsichtigt, in der Nähe von Emden mehrere 100 Hektare Land zu Marinezwecken zu erwerben. Die Verhandlungen haben be­reits begonnen.

Darmstadt, 13. Oktober. Es darf als sicher bettachtel werden, daß die Zarin seit Anfang dieser Woche auf Schloß Jugenheim weilt, obwohl ihre Anwesenheit geheim gehaltet wird.

Dos und Gerellscbaft.

Zum Ehrendienst beim Kaiser sind während der Dauer seines Aufenthalts in München aus Anlaß der Grund­steinlegung des Deiitschen Museums für Meisterwerke der Technik iL a. befohlen: der Generaladjutant des Regenten Kriegsminister und General der Infanterie Freiherr von Horn und der Ministerialbevollmächtigte in Berlin Oberst Freiherr Ludwig von Gebsattel. Der gesamte Ehrendienst wird dem Kaiser bis zur Landesgrenze entgegenfahren.

Auf dem Standesamt Bredeney bei Essen fand am 13. die Zivilttauung des Legationsrats Dr. von Bohlen und Halbach mit Fräulein Berta Krupp statt. Trauzeugen waren der Bruder des Bräutigams und der Großindustrielle Artur Krupp aus Berndorss bei Wien.

Soziales Leben.

X Geschenk für Krupps Arbeiter. Anläßlich der am Montag stattfindenden Vermählung von Berta Krupp erhalten die Arbeiter der Kruppschen Werke Geldgeschenke im Gesamt­bettage von 600 000 Mark.

X Streik in der Metallindustrie. Infolge Ablehnung von Lohnforderungen sind die Arbeiter in sämtlichen Schnitt- und Stanzenbau-Bettieben Berlins in den Streit getreten. Bei der Bedeutung, welche der Schnitt- und Stanzenbau für die gesamte Berliner Metallwaren-Jndustrie besitzt, dürfte diese Lohnbewegung nicht ohne störende Folgen bleiben. Auch in Offenbach stockt der Bettieb. Die MetallWarenfabrikanten von Offenbach und Umgegend haben ihre gesamten Arbeiter airsgesperrt. Die Kündigung war vor 14 Tagen erfolgt und die in der Zwischenzeit gepflogenen Verhandlungen haben eine Einigung nicht zustandegebracht. Bettoffen werden etwa 2000 Arbeiter. Die Schleifer in der Metallindusttie hatten schon vor drei Tagen Die Arbeit niedergelegt.

Banditenherr schäft in Mechelsdorf.

§ Hirschberg i.Schl^ 13. Okt. Wegen Mordes an bent Dienstknecht Paul Nixdorf in Michelsdorf wurde der r Arbeiter Felix Büchner -m» Tode, der Bäckergeselle Gustav MoschinSky (der bei der Begehung des Mordes das 18. Ärbensjahr noch nicht erreicht hatte) M 15 Jahren Gefängnis und der der Beihllfe be­schuldigte Schleifer Gustav Schulz zu zehn Jahres Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust verurteilt.