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Montag, Pen 10. September 190b
15. Jahrgang
leerte« u.H<mytexveditton: Gieße», Seltersweg 16» Ger»ft»»ech««kchl»k Nr. 368.
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Neueste Nachrichten
(chieK-nee Uagevratt)
Hlnaööängige Tageszeitung
lHießener Weitung)
ftrdObNchesim und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalauzeiger für Gießen und Umgebung.
»nthUt alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großb. Voli,eiamtes Gießen und anderer Bcßörden von Oberdessen
Sechs Millionen Qeterrchuß.
Es gibt kaum einen Großstaat, deffen Budget so leicht cvrS dem Gleichgewicht zu bringen wäre, wie das Reich. Das • hat auch seinen ausreichenden Grund: Die Einnahmen des Weiche; fließen aus Zöllen und indirekten Steuern, nur ui j einem sehr geringen Teil aus direkten oder den direkten gleich Vi achtenden Abgaben. Aber nur diese zeigen eine gewisse 2 tetigfeit, wachsen mit der zunehmenden Bevölkerung; jene
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sind in ihrem Ertrag von den wechselnden Konjunkturen ab= 1 bingig. Wenn Handel und Industrie stark beschäftigt sind, itrnn Produktion, Umsatz, Verkehr steigen, so steigt auch der Ertrag der Zölle und indirekten Abgaben, im entgegengesetzten Falle gehen sie zurück. Nun kann das Reich so wenig wie eiln anderer Großstaat auf indirekte Abgaben verzichten, ja I noch weniger als irgend ein anderer Staat, denn die Mehr- , z,hl aller direkten Steuern ist, zwar nicht formalrechtlich, aber tatsächlich den Einzelstaaten vorbehalten. Das Budget tes Deutschen Reichs in stetem Gleichgewicht zu halten, ist ; daher eine ungemein schwere und zuweilen überhaupt nicht zu lösende Aufgabe. Wollte man die Ausgaben des Reichs auf das äußerste einengen, wollte man jede neue Aufgabe — auf sozialem, hygienischem oder sonst einem Gebiet — fern- faltcn, so würde es am Ende möglich sein, das Gespenst des Defizits immer wieder zu bannen. Doch solche Vorsicht behütete den Verzicht auf jeden kulturellen Fortschritt, und , tamit wäre das Gleichgewicht des Budgets zu teuer erkauft. Ta ist es schon besser, man läßt sich einmal ein Defizit ge- f-llcn, das sich ja nicht gerade auf 100 Millionen zu belaufen braucht.
In dem nbgelaufenen Rechnungsjahr 1905/1906 hat sich enn Ueberschuß von rund 6V4 Millionen herausgestellt, ob=> wohl die Ersparnisse an bewilligten Ausgaben durch die Leberschreitung von bewilligten Ausgabeposten nicht blos auf- -«ezehrt worden sind, sondern darüber hinaus noch rund 91/* Millionen Mark erfordert haben. Das ist ein starker 11m- 1 schwung gegen das Jahr zuvor. Man könnte beinahe auf den Gedanken kommen, daß man gewisse Etats kunststücke angewendet habe, um die Reichsboten durch einen anscheinend «ngih stigen Stand des Budgets von der Notwendigkeit der Bewilligung neuer Steuern zu überzeugen. Doch täte man mit solcher Vermutung den Geheimrechnern des Reichsbudgets umrecht. Die Erklärung der auffallenden Erscheinung ist ziemlich einfach: Vor dem 1. März d. I., dem Zeitpunkt des Inkrafttretens der neuen Handelsverträge mit Dem wesentlich erhöhten Zolltarif, haben alle Interessenten sich bemüht, so rncl Waren als nur irgend möglich noch zu den billigeren Zollsätzen hereinzubringen. Das ergab einen plötzlichen und ungewöhnlichen Exportaufschwung und ein beträchtliches Anziehen der Zolleinnahmen des Reichs. Freilich bedeutet das für dir Reichskaffen keinen reinen Gewinn; es ist vielmehr riur eine vorweggenommene Einnahme, deren Gegenstück — Mückgang der Einfuhr — später in die Erscheinung tritt.
Die neuen Steuerbewilligungen, die an die Reichsfinanzreform an knüpfen, sind also nicht etwa überflüssig gewesen, wie sich bald genug herausstellen wird. Höchstens wird man dahin gelangen können, abermalige neue Steuerforderungen um einige Jahre hinauszuschieben.
Besonders bemerkenswert ist, daß die Aufwendungen der Marlneverwaltung hinter dem Voranschlag um fast anderthalb Millionen zurückgeblieben sind. Freilich stammt dieses günstige Ergebnis zum größeren Teil aus dem Umstand, daß aus dem Verkauf von Schiffen 776 000 Mark mehr als vor. gesehen gewonnen wurden. Jmmerhiii ist daraus zu erkennen, daß die Bewilligungen des Reichstags den Ansprüchen der Marineverwaltung genügt haben. Die Einnahmeri aus dem Branntwein — Verbrauchsabgabe, Maischbottich- und Braunt- weinmaterralsteuer — sind um rund 73/4 Millionen hinter Jem Etatsansatz zurückgeblieben, dagegen haben die Reichs, stempelabgaben für Wertpapiere (Börsensteuer) fast 14V2 M'Ulonen über Erwarten gebracht. Auch die Wechselstempel- steuer hat über 2 Millionen Mark mehr gebracht Dagegen schließt der Etat der Zuckersteuer mit einem Minderertrag von 17 Millionen, der Etat der Reichspost- und Telegraphen- oerwaltung bei einer Mehreinnahme von 9,8 Millionen und uner Mehrausgabe von 18,4 Millionen um 8,6 Millionen Mark ungünstiger ab, als der Voranschlag vermutete
Das Gesamtergebnis des vorjährigen Etats ist nicht gerade dazu angetan, zum Uebermut zu verleiten. Aber auch zum Unmut gibt es keine Veranlassung. Das Reich hat das notige getan, um zum Gleichgewicht zu kommen. Im vorigen Eayr ist das Gleichgewicht und noch ein kleiner Ueberschuß ohne besondere Künste erzielt worden. Hoffen wir, daß es
^kihe von Jahren dabei bleibt, ohne daß es neuer ^htfhjerfé bedarf. Erfüllt sich diese Hoffnung, so können wü jusrieLen fern.
politische Rundschau.
Deutsches Reich,
* ^^ iu diplomatischen Kreisen verlautet, wird Kolonial- orrcktor Dernburg, der neue Leiter der Kolonialverwaltung, m Kürze die Kolonien besuchen, um sich persönlich zu informieren.
* Die in Frankfurt a. M. tagende L«mdes-Versammlung loer kriminalistischen Vereinigung beschloß zur Frage _ber
Reform oes Strafprozesses, einem Anträge ves tscq. mar Prof. Dr. von Liszt-Berlin nachzugeben. Danach soll eine Studienkommission nach England und Schottland zu Studienzwecken entsendet werden, um das gewonnene Material bei der Reformierung des Strafprozeffes zu verwerten. Die Kommission soll auch Dänemark und Schweden besuchen. Die Versammlung erklärte sich ferner für den Erlaß eines deutschen Reichs-Auslieferungsgesetzes. Der Vorstand wurde ermächtigt, diesen Beschluß dem Reichskanzler zu unterbreiten. Professor Frank aus Tübingen wurde beauftragt, einen Entwurf auszuarbeiten.
* Auf dem Delegiertentag des Reichsvcrbandcs der nationalliberale« Jugend in Hannover erstattete der Vorsitzende, Rechtsanwalt Fischer, den Geschäftsbericht. Danach ist die Zahl der Vereine von 58 auf 64 gestiegen mit 10 113 Mitgliedern. Der Zugang beträgt 11, der Abgang 5 Vereine. Daran schloß der Vorsitzende eine kritische Besprechung der politischen Lage. Die Haltung der Reichstagsfraktion rechtfertigte in längeren Ausführungen Abg. Bassermann und die der preußischen Landtagsfraktion Kammergerichtsrat Schiffer.
* Für beide Mecklenburg sollte ein Parteitag der mecklenburgischen Sozialdemokraten innerhalb der Landesgrenzen stattfinden. Die Regierungen von Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz haben jetzt für den Bereich ihrer landesherrlichen Gewalt den Parteitag verboten. Dieser wird nun in Lübeck abgehalten.
* Jm ersten Monat ihres Bestehens hat die Fahrkarten- stcucr, soweit zu übersehen ist, dem Reichssäckel erhebliche Summen gebracht. Größere Bahnhöfe haben 500 ODO Mark und mehr abzuführen. Das genaue Ergebnis muß noch ermittelt werden.
Russland,
** Revolutionäre suchen die Bauern zur Zerstörung der Ernte zu bewegen, sodaß eine allgemeine Hungersnot unausbleiblich ist. Neue, ausgedehnte Unruhen werden die Folge davon sein. Die Terroristen sind überdies wieder kräftig an der Arbeit, wie die folgenden Meldungen zeigen:
Sebastopol, 7. September. In der letzten Nacht wurde ein Gendarmerie-Offizier in einem Wagen der Straßenbahn ermordet; den Tätern gelang es, zu entfliehen.
Petersburg, 8. Seprembcr. Hier wurden wegen eines Anschlags auf den Großfürsten Nikolai Nikolajewitsch sechs Personen verhaftet, von denen vier wieder entkamen. Man fand bei ihnen einen Plan seiner Villa und das gegen ihn von den Revolutionären gefällte Todesurteil.
E y d t k u h n e n , 8. September. Ein an das deutsche General onsulat in Petersburg gehender Geldbrief mit 7800 Mark ist auf unerklärliche Weise verschwunden.
Odessa, 7. September. Heute versuchten Revolutionäre den politischen Verbrecher Pokotilow aus dem Gefängnis des Kriegsgerichts zu befreien. Der Anschlag mißlang. Zwei Revolutionäre wurden verhaftet, Pokotilow selbst ins Gefängnis zurückgeführt.
Tiraspol, 8. September. Anläßlich der Verhaftung von Revolutionären kam es zwischen einer Volksmenge und Militär zu Zusammenstößen. Das letztere gab mehrere Salven ab; mehrere Personen wurden getötet, zahlreiche verwundet.
Also immer noch eine hübsche Reihe von Gewalttaten und kein Anzeichen einer beginnenden Beruhigung.
** In den letzten beiden Wochen wurden 3000 Ver- Haftungen wegen politischer Vergehen vorgenommen. Alle Gefängnisse sind überfüllt. — In'der Staatsbank zu Wladiwostok wurde ein Betrag von über hunderttausend Rubel von Unbekannten durch Betrug erbeutet.
Hfrika.
Auf Umwegen kommt eine alarmierende Nachricht aus Marokko zu uns. In Mogador hat sich der Kalif Anfloos mit einer bewaffneten Bande niedergelassen und terrorisiert die Einwohner, auch die Europäer. Es heißt sogar, daß eine vollständige Revo'ution ausgebrochen ist. Der Kalif greift bereits die Nachbarftadt an, in welche sich der Gouverneur mit seinen wenigen Soldaten geflüchtet hat. Der französische Kreuzer „Gaillet" ist von Tanger nach Mogador abgegangen. Die Vertreter der übrigen Mächte haben bei ihren Negierungen die Entsendung von Kriegsschiffen beantragt.
Hmcrika,
** Trotz der Friedensschalmeien, die Präsident Palma ertönen läßt, scheint die Lage auf Kuba unverändert ernst zu sein und die Aufständischen erringen Vorteile über Vorteile. Pino Guerra hat die Negierung wissen lassen, daß er keinen Waffenstillstand annehmen und die Feindseligkeiten nicht eher einstellen werde, bis die Negierung das Versprechen abgeo t hätte, daß die Wahlen jedes Jahr und zwar im D Dezember stattfinden werden. Die Streitkräfte Pino Gue. y wachsen so schnell an, daß die Einwohner der Meinung sind, die Regierung werde nicht imstande sein, den Aufstand zu unterdrücken. Bleibt also als einzige Rettung: Bruder Jonathan.
Kleine politische Nachrichten.
Paris, 8. September. Der Minister des Innern Clemenceau erklärte, daß in Frankreich niemals eine Kirche gesperrt werden soll, solange er Minister sei. Er werde sich im vorkommenden Fall anderer Mittel bedienen.
Rom, 8. September. An Stelle des verstorbenen Gene- cals der Jesuiten P. Martin wurde zum Ordensgeneral P. Wernz, ein Deutscher, gewählt. Er war bisher Rektor der Gregorianischen Universität in Rom.
Dos und Gesellschaft.
Zum 80. Geburtstag des Großherzogs von Bade» war eine Deputation von 40 früheren Badensern aus Amerika eingetroffen. Sie wurden auf der Insel Mainau vom Groß. Herzog empfangen und überreichten als Geschenk ein Meister, stück der Feinschmiedekunst, ein großes reichgeschmücktes Etul aus Metall. In der kostbaren Hülle die kunstvoll gefertigte Huldigungsadreffe, die sechshundert Unterschriften der dem Großherzogpaar huldigenden alten Badener enthält. — Dio Stadt Konstanz und die anderen am badischen Ufer des Bodensees gelegenen Ortschaften veranstalteten eine glänzende Kundgebung. Am Abend verließen drei Festdampfer mit 1600 Personen Konstanz. Hunderte mit Lampions geschmückte Fischerboote umschwärmten das Hauptschiff der Stadt Konstanz^ auf dem ein Transparent angebracht war. Als die Schiffe vor der Insel Mainau angelangt waren, trugen die Männergesangvereine einige Chöre vor. Schloß Mainau erstrahlte in bengalischer Beleuchtung. Der Großherzog und die Großherzogin dankten für die Huldigungen durch Tücherschwenken.
*% In Forti (Italien) istdiePrinzessinFriederike Wilhelmine von Hohenzollern, Witwe des Marchese Pepoli, gestorben. Die Verstorbene gehörte der älteren fürstlichen Linie des Hauses Hohenzollern an, war eine Tochter des Fürsten Karl von Hohenzollern-Sigmaringen und war am 24. März 1820 geboren.
*** Nach beendeter Kur ist König Eduard von England von Marienbad nach England zurückgekehrt und bereits in Windsor eingetroffen.
Soziales Leben,
X Städtische Rechtsauskunftsstelle. Infolge eines De- 'chluffes der Stadtverordneten wird am 1. Januar 1907 in Luskirchen (Rheinland) für die unbemittelten Klaffen eine öffentliche unparteiische Rechtsauskunftsstelle eröffnet.
X Deutsches Seekrankenhaus. An dem zum hamburgischen Slmte Ritzebüttel gehörenden Sahlenburger Strande wurde :m Beisein der Behörden das erste deutsche Seekrankenhaus eröffnet. Es trägt die Bezeichnung „Nordheimstiftung", da rür seinen Bau und seinen Unterhalt anderthalb Millionen Mark aus dem Nachlaß des verstorbenen Markus Nordheimhamburg zur Verfügung gestellt worden sind. Dieses See- Hospiz ist ein wirkliches Krankenhaus an der See, das nur Under aufnimmt, die an ausgesprochener Skrofulose oder Tuberkulose leiden, und das während des Sommers und • Winters gleichmäßig betrieben wird.
X Boden-Reform. Der 16. Bundestag deutscher Boden- reformer wird am 20. und 21. Oktober in Düsseldorf abge- halten werden. Oberbürgermeister v. Wagner aus Ulm wird aus der Praxis einer bodenreformerischen Gemeinde-Verwaltung sprechen; ferner werden behandelt die Reform des preußischen Bergrechts und das Thema „Baugewerbe und Bodenreform". In geschlossenen Mitgliederversammlungen soll eingehend über Fragen der Taktik und Organisation beraten werden. Die deutsch-, n Vodenreformer versprechen sich von diesem Kongreß, der als erster im rheinisch-westfälischen Industriegebiet tagt, große Förderung ihrer Bestrebungen.
Kaisermanöver 1906.
PL Breslau, 8. September.
Es war zu erwarten, daß die gestrige Paradetafel dem Kaiser Gelegenheit zu einem Dank an die Armee geben würde, die im Begriff steht, auf historischem Boden den Manöverkampf auszufechten. Dieser Dank ist denn auch erfolgt. Der Kaiser hat sein Glas den Regimentern geweiht, die vor ihm in Parade gestanden hatten und dabei u. a. folgendes geäußert:
„Wer heute die seit 36 Jahren zum ersten Male auf Kriegs zustand gebrachten Bataillone im ehernen Tritt ihren sturmge- peitschten neuen Fahnen folgen sah, der konnte ermessen, das jedenfalls die letzten 10 Jahre Friedensarbeit nicht umsonst «e. arbeitet worden ist, und daß, soweit aus der Parade auf Aus bildung und Haltung der Regimenter zu schließen ist, das Korp^ in vorzüglicher Verfassung sich befindet. In ihm stehen Regi' menter mit hohen und herrlichen Namen, Chiffren ihres König«! tragend, vor allem das älteste Regiment der Armee, mein Leib- Kürasfier-Negiment. Sie dienen iu Garnisonen auf historisch geweihtem Boden! So mögen denn die Regimenter des Korm im Manöver zeigen, was sie auf der Parade versprochen haben Mir aber ist es eine besondere Freude, gerade in diesem Jahr« einen Beweis dafür zu besitzen, daß in meiner Armee frisch uni flott gearbeitet wird. Hundert Jahre sind es her, seit unter der furchtbaren Prüfungen, die der Himmel uns auferlegte, dar Vaterland zusammenbrach und die alte fridericianische Arme« zu Grunde ging. Der heutige Tag hat gezeigt, daß wir nich! vergessen haben, daß wir arbeiten müssen, und daß, wenn wü Gelegenheit haben, das „halten werden, was wir in drei Feldzügen versprochen haben.
General Woyrsch dankte mit dem Gelübde, daß das VI. Armeekorps jederzeit und allerorts bereit sein werde, zu ‘ sterben mit dem Ruf: Seine Majestät der Kaiser und König, unser allergnädigster Kriegsherr, hurra! hurra! burra 1