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i* Gifersuebt.

Künden, 29. September.

’ Turtschmowitsch hat aq >er Jngenieurkunde Marti, Straße erschossen. Wege, ^den Schranken des hiesigen kreignis, das ein junges eder einmal, wohin wild, .fertigte Eifersucht Menschen * rstär^ genug besitzen, uw | bekämpfen und hinter di,' eit verweisen zu können. ; n Verhältnis mit einer igen Bürgerbräu-Ausschanl J war. Berta Ruf erklärte s mhrend mit »èantwnl und nicht von ihm lauen 1 ine Bewerbungen fort und |

es einmal krank zu wie | Kutter energisch abgewiesen. I rt^eit wieder im Restaurant g der Russe gleich wieder uns lmannes. Wieder holte er ; rh nachdem er ihr duch-t t Rosen hatte überreichen > war ihm nicht-"MM r Mädchen etwa um 1 W 1

IS-S« a-SLr trelste. ^“9 ,u decken | [ retten. Da .A^y «^indWl 1 Freund "“tiL^ sonn«-1

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1. Oktober 1906.

* ** Pfarrer Naumann- Gießen wurde anläßlich Liner Versetzung in den Ruhestand vom Großherzog die Lrone zum R -terkreuz der 1. Klass: des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.

* Ueber die Reise des Großherzogs schreibt die Rhein-Main-Korrespondenz": Wir konnten bereits am Sams­tag berichten, daß eine Reffe des Großherzogs wahrscheinlich zum Zwecke einer Zusammenkunst mit dem Zaren bworstth'. Der Großherzog hat nun in Begleitung seines Flügel­adjutanten, Frecherm von Massenbach, und des Gehermen Kabinkttèrats Römheld diese Reffe angetreten. Wie ver­lautet, hat man auch die Redaktion der „Darmstä)ter Leitung" und daS Wolffsche Bureau ersucht, von der be­absichtigten Reise nichts zu mtlben. Wenn solche Vor­kehrungen getroffen werden, muß es sich, das kann man annebmen, um etwas ganz besonderes handeln. Vermutlich geht die Re se nach Rußland oder es findet auf hoher See eine Zusammenkunft mit dem Zaren statt. Wahrscheinlich handelt eS sich nur um private Besprechungen der beiden vuschwägerten Fürsten. Es ist aber auch möglich, wie in Hoskreisen verlautet, daß es sich um politische Dinge handeln wirb. Manche wollen sogar wissen, daß der Kaiser sich van Rominten ebenfalls ircognito zum Zaren begeben und gleichzeitig mit bem Großherzog dort sein wird. Was daran richtig und inwieweit es Kombination ist, läßt sich j tzt noch nicht sagen, das kann erst in einiger Zeit definitiv mitgeteilt werden. Das „Berliner Tageblatt" läßt sich dagegen melden, der Großherzog befinde sich st't einigen Tagen in Künstler- Aolonie-Angelegenheiten in München. Ec reise unter dem Kamen eines Grafen von Starkenburg.

Je mehr Berichte über die Wahlmännerwahlen zur hessischen Landwirtschaftskammer einlaufen, j: mehr tritt die ungewöhnlich schwache Beteiligung hervor. Ja Mainz erschien von den 60 Wahlberechtigten nicht einer an der Wahlurne. Sonst liegen noch folgende Meldungen vor: Im ersten und zweiten Bezirk Darmstadt stimmten von 208 Wählern nur 13 und 11 ab, sie wählten den Kandidaten bei Bundes der Landwirte Karl Seibel. — Jm Bezirk Langsdorf ist die Wahl deS Abg. Köhler gesichert. — Ja Butzbach, Hausen und O;S wurde Oekonom Rertz in Butzbach gewählt, in der Gemeinde Nieder-Weisel Bürgermeister Kraus­grill und Philipp Hildebrand 1., in Ostherm Beigeordneter Schimpf, in Griedel Gastwirt V ssck, in Gambach Beige­ordneter Laux und Konrad Müller 2. — Die Wahl der Kammermrtglreder soll am 11. Oktober erfolgen. Es besteht die Absicht, die Landwirlschaflskamm"r in der zweiten Hälfte deS Oktober, etwa in der mit dem 22. Oktober beginnenden Woche, einzuberufen.

tt. Stadttheater Gießen. Auch an bisset Stelle sei darauf hingewiesen, daß am Dienstag, dem 2. Okt. die Eröffnung der Spielzeit mit einer Neueinstudierung von Schillers „Braut von Messina" beginnt. — Bei der lebhaften Teilnahme, die dies s Jahr für u^fer Stadttheater herrscht, dürste es von Jnterffs: fein, emigeS über die neu"N Mitglieder zu erfahren. Der eine Oberrcgsfmr unserer Bühne, Hermann Bakos, speziell berufen zur U ter* stützung des Direktors in Ausübung der Regie, kommt vom Hostheater in München, wo er die letzten 3 Jahre tätig war. Ec wird darstellerisch die ersten Charakter- und Väter­rollen geben. In ihm dürfte unsere Bühne einen entschieden das Durchschittsnw au überragenden Künstler gewonnen haben, fassen Leistungen dem Direktor übrigens aus mehrjähriger früherer gemeinschaftlicher Tätigkeil bekannt sind. — Für das Fach der 1. Helden ist Conrad Kost verpfichtet, ein mit schönen Mitteln ausgeftatt^r Vertreter seines Faches. — Die jugendlichen Helden werden von Herren Ehrich Kober gegeben werden, dem Sohn des bekannten Wies­badener Hofschauspielers Richard Kober. Dem tewp'rament- vollen sympathischen Künstler, der sich schon aus den bisherigen Proben als vortrefflicher Sprecher erwies n hat, stchm oie besonderen Empfehlungen Joseph Kainz zur Seite. Von weiteren neuen Äräft^n sei Han - Karl Greff, der Sohn deS renommierten Frankfurter Opernsänger?, erwähnt, der für zweite Li bhaberrolbn bei pfl egtet ist, für die er vor allem ein hervorragend schönes Oroan mitbringt.

§ Gestern Vormittag 11 Uhr wurde eine Lösch- und Retiungsübung der Freiwilligen Gießener Feuerwehr und der Freiwilligen Sanitäts-

tolonne an der Sta^tmäochensHule in der Westanlage ab­gehalten. Es war angenommen worden, im 1. Obergeschoß fänbe ein Wohltätigkertsbasar statt Infolge des s hr regen Besuchs seien sämtliche Räume von Personen überfüllt. Es

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entsteht eine Panik, aCkS drängt nach Den Ausgängen, die Entleerung der Räume steckt. Die Sicherheitsposten sieben dem Vorkommnis machtlos geg-nüber. Die telephonische Meldung lautet: Reuet m der Stadtmädchenschule Mastanlage — Menschen in G-fahr — Feuerwehr und eanhätSfotonne alarmieren. Nach Ar.kunst der F uerwache wurden sofort Rettungsversuche durch Eindringen in das Innere des Ge­bäudes und mittelst Sprungtuches, R ttuvgèfchwuchs usw. vor- genommen. Da die Feuerwehr l ute in erster Linie zur Rettung von Menschenleben verwandt werden muss n, kann das Feuer an Ausdehnung gewinnen, es w'rd inzwischen das Löschen mit einigen S^lauch'eitung-n vorgenommen. Das Feuer bricht durch und setzt das zweite Obergeschoß u d den Dach- ßuhl in Flammen, weshalb sämtlich: Löschzüge zur Tätigst be* orbert werden. Das Herausholen der im Gebäude eénaefp^trten Verwundeten, Ohnmächtigen re, die sich rucht selbst r^tt^n tonnen, wurde von den ^teigermannschastcn aus alle mögliche Arten vorgenommen. Die Santtälèkowrne wurde von ihrem Kolonnensührer, b:r vor ausg« eilt war, sogleich nach den verschiedenen Punkten üemilt. Eme etfeion läßt sich sofort

in der Turnhalle, die als Verbandsplatz el koren wurde, räum­lich nieder, sie richtete provisorische Lagerstätten ein. Gleich kamen auch schon die ersten Verwundeten, die von den übrigen Sektionen, soweit sie nicht wegen Kaochenbrüchen gleich im Hose mit dem ersten Nowerband Vers hen wurden,

nach dem Verbandsplatz der Turnhalle gebracht. Hier sah man, mit meldet Vorsicht und dennoch wie rasch die V.'r- wundetkn und Ohnmächtigen von der Tragbare aus die im« probierte Lagerstätte gehoben würden. Es ging alles nach miluäcischem Kommanvo und dennoch konnte man deutlich f ^n, daß das Zagreifen derart war, daß den Verletzten im Ernstfälle Ecschüttecungen, oder durch unnötiges Bewegen der einmal gegebenen Körperlage verursachte Schmerzen usw. erspart blieben. Mehrere Bewußtlose wurden gebracht, die durch Einatmen der Rauchgase niedergefall 'n und alsdann noch von den den AuSgang mit allen Mitteln Suchenden niedergetreten zu s'rn schienen. An diesen wurde sofort künstliche Atmung versucht. Man konnte in der Turnhalle zum Schluß alle möflrchen Arten von angelegten Verbänden s hen. Die zu der Uebung eingeladenen Gäste, mitunter Vertreter des Kreièamts, der Stadt und auswärtiger Wehren sich befanden, sprachen sich, wie mir hören, sehr lobenswert über b-n Verlauf der Uebung aus. Nachmittags vereinigten d e Kameraden sich in „Steins Garten" zu einer harmoncstzen Familienfeier.

V Der Kaufmännische Verein und der Ge­werbe-Verein Gießen veranstalten im kommenden Wmterhalbjahre 7 Vorträge, die auf sozialem, natuc- wissmschastlichem, gesundheitlichem, technischem und literarisch m Gebiete liegen. Wir wollen hoffm, daß die Vorträge einen recht guten Besuch finden, besonders da sie durch Experimente und Lichtbilder unterstützt werden.

• X- Der Wetterau-La hngau-Säng er bund fand sich am Sonntag, dem 23. September zu einer Sängerfahrt auf dem Windhof b. Gießen zusammen. Dec Besuch war recht gut. Auch Heuchelheimer und Gießener Sangesfceunde hatten sich eingestellt. Recht schöne Leistungen boten die Vorträge dec Bundesveceine aus Leihgestern (Eintracht und Liedeckcanz), Großen- Linden (Germania und Harmonie), Großen-Buseck (Germania), Lollar (Liedertafel und Männergefangvecein- Germania) und Kcoidorf (Germania), während einige Bundesveceine nur durch Abordnungen vertreten waren bezw. durch lokale Verpflichtungen verhindert, fehlten. Auch drei Gruppenchoce unter Leitung des Bundeschoc­meisters wurden gesungen. Es waren dies die drei Pceischore vom Lallacer bezw. Langgönser Wettstreit „Botho, dec Abt" und „Im Wald" von Jean Pauli, sowie „Lob des Frühlings" von C Kern. Die ^Ehöce klappten vorzüglich und trugen sowohl bei Sängern als Höcern viel zur Freude an der wohlgelungenen Sängerfahct bei. Zwei kurze markige Ansprachen hielten dec Bundesvorsitzende Kcapf'Leihgestecn und dec Bundes- Bibliothekar Lehrer Buß-Lethgestern, die in begeistert aufgenommenen Hochs auf dm Bund und auf Kaiser und Gwßherzog gipfelten. Hoch befriedigt und mit neuem Mut für weitere Arbeit im Dienste des Männer- gesanges und des Bundes gestärkt wurde gegen 7 Uhr mit dem Extra-Zug der Bibertalbahn die Heimfahrt angetreten, nicht ohne gegenseitig den Wunsch zu äußern: So etwas müssen wir bald mal mieder machen.

XWetterau-Lahngau-Sängerbund. Die Bundesleitung beschloß gelegentlich der Sitzung in dec „Linde" zu Großenlinden zur Erledigung dec noch schwebenden Fragen in Bundes-Einrichtungen auf Sonntag, den 14. Oktober einen Sängect ag an­zusetzen, dessen Zeit und Ort den Vereinen noch näher mitgeteilt werden wird. In Aussicht genommen 'ist Kirchgons als Oct der Tagung. Es sollten bei dieser Gelegenheit zur Ergänzung dec Bundesleitung die Wahlen der Bezirks-Vertreter stattfin^en und zur Grund­lage für Bundes-Slatistik und Rechnungsführung die Sänger-Listen der Bundesveceine entgegengenommen werden. Zur Einrichtung einer Partitur-Bibliothek wurde der Bundeschormeistec beauftragt, mit Musikalien­handlungen und Verlegern in Verbindung zu treten. Damit der Bundesbibliothekar bald in dec Lage ist, den Vereinsdirigenten bei Wahl ihrer Chore mit einem dankbaren und musikalisch wertvollen Material zur Ver­fügung stehen zu können. Desgleichen wurde dec Bundeschormeistec beauftragt, eine kleine Auswahl Volkslieder auszuwählen und für den sich der Vertreter- Versammlung anschließenden Dicigenten-Tag vier Lieder in Vorschlag zu bringen, die dann von den Vereinen während des Winters zu studieren sind, beim Bundes­feste als aufgegebene Chore fungieren und am Fest- Nachmittag als Massenchöre des Bundes vorgetragen werden sollen. Als Termin für das Bundesfest 1907 wurde der 2. Juni bestimmt (mit Rücksicht auf die Landwirtschaft.) Eventl. Meldungen betreffs Ueber­nahme des Bundesfestes werden bis zum Vertceterrag entgegengesehen.

* Die israelitischen Religionsgemeinden in Hessen. Um den ücm Ministerium ausgearbeiteten G sch ntwurf: Verfassung und Verwaltung der israelit scheu ReUgionszemeinöcU in Hffsm zu beraten, tagten in d r Frankfurt Loge die Vorstände der größeren Gemeinden. Außerdem waren der Justizrat Oppenheimer-Mainz, Kommerzienrat H e i ch e l h e l m - Gießen und Professor Landsberg-Darmstadt, die eigentlichen Versass'r des G sch- cntwurfks anmefenb. Verschiedene Herren lehnten das Gesetz in der vorliegenden Form ab, denn es würde den Gemeinden sehr große finanzielle Opfer auferlegen, die sie nicht tragen könnten. Anders wäre es, w-nn der Staat den Gemeinden Zuschüsse gewähre. Folgende R solution wurde angenommen: „Der vorliegende Entwurf kann als Grundlage benützt werden, bedarf aber erheblicher B:rb'sserungen und Ad- änderungen.

* Preß-Prozeß. R:v firn gegen das Urteil der Strafkammer in b^m Beleidigungsprozeß gegen die Redakteure Hannemann und V^nlow hat Rechtsanwalt Dc. Fulda, der Vertreter des Nebenklägers RerchStagtzabgeordneten Bertholo, beim Reichsgericht eingelegt.

* Lustiges aus der Wetterau. War da in vorletzter Woche in einem niedlichen Dörfchen der Wckterau

Versteigerung der G:me?ndeäcker. Nach ihrer Beendigung zogen sich die B.t iligten zum Bcertisch zurück. Bei sröhlrcher Tafelrunde kam man auf a n Gedanken, eine Aktiengesellschaft zum Bestrllm der A cker zu gründen. Der Direktor war denn auch bald gefunden. Da man nicht mit Dampf oder Elektrizität pflügen wollte, schritt man zur Bestellung des dazu nötigen PferdematerialS nnd zwar zwei schweren Acker­pferden. Somit war düse Frag- zur allgemeinen Zufrieden­heit der Tafelrunde gelöst. Die Sache bekam aber ein anderes G>sicht, als am anderen Tag; der Pferdehändler bep'feierte, er stände mit zwei schweren Belgiern zur so* fertigen Verfügung. Da man über das Bestehen derAktien- Gff:llschast garnicht orientiert war, kam die Depffche an einen Unberufenen. Hier klärte die Sache sich auf. Als der aus biet Weise hinterS Licht geführte Pferdehändler andern Tages eintraf, j doch ohne Gäule, um nach den Auf­traggebern zu suchen, war der Herr „Direktor" nebst Getreuen nicht aus^ufiuden. Wie man hört, f:D der Geschäftsmann die Teilhaber der Akcienges^llschast ausfindig gemacht und mit diesen durch gütigen Vergleich die Sache zur beider­seitigen Zufriedenheit erledigt haben. (Butzb. Z'g.)

§ Krofdorf, 29. Sept. Bei einem verendeten Schweine deS Philipp Feuser zu Krofdorf ist die Rotlauf seuche festgestellt und Gehöftsperre verhängt worden.

* Allendorf a. d. L. Unfall. Hier geriet der Land­mann Peter Wickenhöfer unter seinen mit Kartoffeln be­ladenen Wagen und wurde so schwer verletzt, daß er nach kurzer Züt verstarb.

^Hochweisel, 30. Sept. Unsere Feldbereinigung ist beendet. Vorige Woche wurden bie Massengrnndstücke verkauft. Drr Morgen Acker kam aus 1600—2100 Mk., Wiesen sogar auf 1800—2400 Mk. Im gauzm wurden 150—160 000 Mk. auS den Straßeugrundstücken gelöst. Der Bodenpreis ist schr gestiegen. Die Feldbercinigung kostet u. 80 000 Mk.

* Bad-Nauhe'M, 30. September. In der abgelaufenen Woche sind 333 Kurgäste angekommen, die Gffamtsrcquenz beträgt b.s zum 27. September 27 192 P-isonen, wovon an genanntem Tage noch 1 806 anwesend waren. Bäder wurden b's zum 27. September 372 377 abgegeben.

8Ü. Friedberg, 1. Oktober. Die Zuckerfabrik nimmt heute ihre diesjährige Kampagne auf. DaS zu ver­arbeitend" Rübenquantum ist bedeutend.

• Friedberg. An der großen Eisenbahnbrücke über das Ufutal wuroen umfangreiche WiederherftellungS- arbeiten ausgeführt, die eine dreimonatige Bautätigkeit er­forderten .

Gietzeaer landwirtschuftlicher Wette^dIenft.

Voraussichtliche Witterung in Hessen für Dienstag, den 2. Oktober. Meist Hüter, morgens Nebel, trocken, etwas mariner, auff ischende westliche Winde.

(Näheres durch die Gießener W;tterkarte.)

Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Giehen.

Was ist Krankheit?

Fast alle Kcankheiten entstehen dadurch, daß die Verdauung und Assimilation eine falsche ist und das Blut, das durch Verdauung und Assimilation geschaffen wird, anstatt in vollkommen reinem und kräftigem Zustande zu sein, durch Unreinigkeiten und Krankheits­stoffe korrumpiert ist. Wenn bei den Menschen immer eine normale Verdauung und Assimilation vorhanden wäre und^infolgedeffen auch gesundes, reines Blut, so wären wahrscheinlich alle Krankheiten ausgeschlossen. Somit liegt dec Keim aller Krankheiten in der Ver­dauung, Assimilation und in dem Blute.

Leider treten durch unrationelle Lebensweise, speziell im Essen und Trinken, Störungen der Verdauung und Assimilation hervor, welche, wenn auch anfangs nicht sehr lästig erscheinen, doch allmählich ein Blutzustand Hervorrufen, durch welchen Krankheiten aller Art ihren Einzug halten.

Deshalb ist es eine hervorragende Errungenschaft, in Fecromauganiu (enthält: Eisen, 0,5, Mangan 0,1, [an Zuckec gebundenf, Kognak 15, aromat. Bestandteile und Wasser) ein Mittel gefunden zu haben, das bei der heutigen Lebensweise unbedingt notwendig ist, um mangelhafte Verdauung und Assimilation zu korrigieren, das Blut zu reinigen und demselben die ihm nötigen Elemente zuzusühren.

✓ Die ersten Krankheitserscheinungen obiger Störungen zeigen sich in Bleichsucht, Blutarmut, Schwächezustand Herzklopfen, Hautausschlag, Kopfschmerzen, Gliederreissen, Neuralgie, Unterleibsstörungen bei Frauen und Mädchen. Bald treten aber ernstere Krankheitszustände auf, wenn nicht Abhilfe geschaffen wird.

Ferromanganin hat noch nie verfehlt, wirkend und kräftigend einzugreifen________________

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