2. Seite — 5. Beilage
Kasseler Neueste Nachrichten
Waren und ihre Preise
I
Frankfurter Produktenmarkt
s etig
227.50—22850
Brief
Seid
150.00-157.50
21.UO-2:
. » . 100
Budapest
Danzig
49~950
AV weiß alles
■ Roman von Ludwig v.Wohl
und der»
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jedenfalls müssen dies«
sofort su Mr.
E 1:
100 100 11)0 100 100
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100 100
urHerfvtfr* tote »Bleibt brau»
Lill hockt auf Ihre Kleider
119U-12.1U e-40—b.bu iioo” 12.10 1230
Sparkassenzins 4Prozent?
Die voraussichtlichen ZinSvereinbarungen.
Die Verhandlungen der Svidenorganlsationen der Gelt, inftitute, der Banken und der Sparkassen, beim Bankenkom» missar über die Regelung der iZnSsätze am Geldmarkt ent»
30. Dezember
Tagt. Geld 7V,»A>
ta Reldismat Prfvetdlilont
raus."
Drevor hat «ine Luve in der Hand ßleidrt.
»Es scheint zu ft'mm en", sagt er, und
16.OO-19LO 1000-12.00 13.UO-15.UO 22.00-2700
NÄ-W
34.75 35.50
3.063
ZS.84
„Aber schnell. Mensch!"
^ja doch — ein Knoten ist scbon auf — so ..."
ES dauert nicht viel mehr al« ein- Minute, aber sie k"mmt chnen beiden tvie eine Elviakeit vor.
Dann ist Steffen frei unb Hirst oitf die Ver- bindunasnir los — die iss natflrli* verschlossen.
Aber das ist für Sassen kein Hindern!?
Er nimm» einen Anlauf wie damals in Paris, und die Tür acht nach. •
30. Dezember
215.00-21700 184.00-186 00 151.00-16400 14800-150.00
133.00 t4LÖu
Wellen, märk. an Station Koggen, märk. ab Station Braugerste • ■
Futtergerste ....
Hafer, märk ab Station . Weizenmeb.......
Roggenmehi Weizeukleie
Roggenkiele .<<•>> Viktoriaerbsen . . • . * Kleine Speiseerbsen . « . Futtererbben ..... Peluschken . . • ■ . Ackerbohnen ..... Wicken . > . . .
Lupinen blaue . . • . ■
„ gelbe . . . ■ .
Seradella, neue . . .
Leinkuchen Basis 37% . . KrdnuUkuchen 50 % Erduutikuehenmehi 50 % . Trockeiieehnltzel .
Extr Sojaschrot <6 % ab Hamburg . . . • . ab Stettin .... Karlotfelfloeken . . .
Der Edeka- Verband erklärt:
4. Notverordnung und Lebensmittelprese.
Som Edeka-Berbaud wird uns geschrieben: „Vs fei nachdrücklichst daraui hingewiesen, datz iich eine weitere Preis« fenkung für nicht preisgebunden« Kolonialwaren und Lebensmittel aus der Notverordnung nicht ergibt. Der Kolonialwaren» und Leben-rntttel-Tinzelhandel ist mit der Preissenkung längst norausgegangen. Im Durchschnitt stnd die Preise um 22 Prozent gesenkt. Die Notver- ordnung schreibt jedoch auch eine Senkung für Marken» artikel vor. Hier ist mit 10 Prozent zu rechnen."
Berliner Devisenkurse
Mtzderh-ll, weil nur in einem Teil der gestrigen Auslage.
Schokoladenhandel frei
Der Preisschutz in der Schokoladenindustrie aufgehoben.
Der Reichskommissar für Preis Überwachung verbandelte
Sestern mit dem Verband deutscher Schokoladesabrikartten und den Verbänden des Lchokoladebandel» über di« Preissenkung. Der Verband der Schokoladcsabrikanten erklärte, daß die Schokoladeinduftrie keine Preissenkung vornehmen kann, da bereits im ersten Halbjahre 1981 in stärkerem Umfange eine Verbilligung durchgeführt fei. Mil diesem Sntschluh fällt ab 1. Januar 1932 der Preisschutz für die Markenartikel in der Schokoladenbranche fort. Die Preisbindung hört auf. uni Industrie wie Handel treten für liefe Waren in freien Wettbewerb. Di« Preis- «ntwicklung wird vom Reichskounnissar beobachtet werden.
Audi Bier wird billiger
Entscheidung bald nach Neujahr. /
Im Rahmen der PreiSfenkungSvorfchristen der lebten Notverordnung sollt« auch der BiervreiS ab 1. Januar gesenkt werden. Zu diesem Zweck stnd Verhandlungen mit den beteiligten Verbänden ausgenommen worben. Da «> aus technischen Gründen nicht möglich ist, die Verhandlungen bis zum 1. Januar zu Ende zu führen, ist di« Frist für di« Senkung beS BiervreifeS über den 1. Januar bin- aus verlängert worden. Die Verhandlungen werden »orausstchtlich halb nach Neujahr zum Abschluh kommen. Wie da» Nachrichtenbüro des Vd». erfährt, ist bestimmt mit einer Senkung der Biervreife zu rechnen, die sich auch im AuSschank auswirken soll.
iM
12.490
Verzögerte Bankenfusion
Der Stand
der Verhandlungen Danalbanl — Commerzbank.
Der Abkchluh der Fusion Darmstädter und Nationalbank — Commerz- und Privatbank dürste vorläufig noch verzögert werden. Di« Datfache. dass ein« AufstchiS- ratSsstzung der Commerzbank di« Krag« des Zusammenschlusses nur gestreift unb nicht eingehenb erbriert bat, legt man in eingeweihten Kreisen dahin aus, Latz di« Entscheidung jetzt auSschlietzltch bei den Regierungsstellen liegt. Ihnen bleibt «S Vorbehalten, für die Unterbringung der schwer liauidierbareu Werte beider Institute Sorge zu tragen, vor allem der eingefrorenen Kredite der Danatbank. Mit s-witzbest lätzt stch sagen, dab die Vereinigung in jr- genbeiner Form zustandekommen wird; offen bleibt vor allem die Frag«, zu welchen Opfern die Aktionäre Serange- zogen werben sollen.
»Leicht gesagt", hturrt der Kleine.
„Wa- ist los. W - steh''» M dir?"
»Gut — aut! Wo seid ihr denn?"
.Moment!"
.Drehen Sie sich herum. Heldruv! Rücken Rücken! So! Nun lassen Sie mich machen".
o33
1 Yen
1 ierypt. Ptd.
1 türk Ptd
1 ptd. Sterl.
1 Dollar
1 Milreia.
1 Gold Pes. 100 Gulden 160 Drachmen 100 Belga 100 Lei
Pengö Gulden Hunt 1 Lire Dinar Litas Kr Eskudo Kr. . Pro. . Kr . isl Kr. Latte Frc.
.Nicht hereinkommen!" schreit Lill.
.Was?"
Mit einem Blick sieht Stessen — einem ’n ei"« ^ecke gewickelt, liegen !m Zimmer verstreut.
„Mäbel um Gotte« willen!" .Das alt« Frnnenz'nwter mich
wur'elt
.Wollt ihr nun nickst endlich machen, daß ihr rau^kommt! ?*if) habe nicht« an".
Da sieden sie ab tävvjich, sich gegenseitia drängend wie zwei innge Kmnbe.
Man kann sich nich, schneller anziehen als Lill Dramderg.
Knapv drei Minuten freier frff- st» {n >en ranm. ein bisschen blaß ein bißchen krampfhaft lächelnd — aber eben doch lächelnd
„Danke" faot st« nnb sieht erst St-ifen itnh dann Klaus an ."st dieser Trevor n:rb’ ein 5>diot?"
T’» beiden Männer schnappen nach Lust.
.Woher...?"
.Du weinst bnst Driwor. .*
,No das ist doch Nar Großer Gott, Sten, du blutest ja!"
.dfch das ist nichts eine Schramme. Dn meinst, daß Trevor diese Tn-montif^ Geschichte hier inszeniert hat?"
Kasseler Getreidevrelse vom 30. Dezember. Die heutige Kasseler Geiretdebbrs« verlief ohne Umsatz, so datz die Preis« unverändert blieben.
Berliner amtliche Butter-Notierungen vom 31. Dezember. 1. Qual. 1,05, 2. 1 mal. 0,98, abfallende Qual. 0,68., Tendenz ruhig.
Sie hört zu, seit mehreren Mimten, das ist alles. Und vielleicht toi sie nicht einmal das.
Mr. Baldinas ist ein Leiner, schmächtiger Mann, mit einer Schirmmütze; er hat ein kluges, ziemlich feines Gesicht und strahlt.
.Natürlich ist das dieselbe Schrift", sagte er überlegen. »Sie haben mir doch 'ne Probe gezeigt . . . na, und wenn Mac Baldinas 'ne Schrift einmal ge- sehen hat, dann kennt er sie auch unter tausenden
Helsingfore. » Italien . .
Jugoslawien
Kaunas (Kownol Kopenhagen Lissabou-0 porto Oslo . .
Paris .... Prag . . . .
Reykjavik . , Riga , . .
Schwel* , . .
Sofia . , »
Spanien Stock b Gothenb Tallinn (Estl.i Wien
'ne Strafgefangene", sagt Lill kläglich.
ßen — ick, Mn
Di» beiden sehen stch an und stehen wie festge-
neS Lächeln um die faltigen Mundwinkel zeigt, daß auch er zufrieden ist. »Gut, Baldmgs, hier ist Mr Kuvert."
Der Schmächtige reißt es auf und zählt unge» «tert die Pfundnoten nach.
»Danke. Sir."
.Sie können setzt geben, Daldings."
Der Schmächtige macht eine zierliche Verbeugung, eine zweite vor der Mollov. und geht,
Trevor hebt leicht den Kopf..
.Was saaen Sie letzt, Molloy?"
Sie zuckt die Achseln.
.Diese Menschen sind allem Anschein nach dümmer. als ich dachte, Mr. Trevor."
.Wieso?"
.Sie mußten eigentlich einen Angriff auf sie erwarten. fU»re Folgerung, wenn die Papiere nicht im Gepäck stnd, muß einer der drei sie auf sich tragen, ist so logisch — zu logisch beinahe. Sich da ittcht besser vorzusehen, einfach fo ein versiegeltes Kuvert in der Rocktasche mit sich umherzutragen . . /
Trevors dünnes Lächeln vertieft sich.
.s^ch begreife durchaus ftf'ren — sagen wir — beruflichen Aerger, Man zieht eine Persönlichkeit wie S'.e ez sind su. und dabei entwirrt sich die Sache fass von selbst, um von meiner bescheidenen Arbeit gar nicht zu sprechen."
Die Mollov steht auf. sie sieht unendlich gelangweilt aus. Sofort erhebt sich auch Trevor.
. 100 Lewa 100 Peseten 100 Kr.
100 estn Kr 100 Schill
4 Abschnitt«, nämlich allae- eaung unb Anwendung ein» für oefonber« Gruppen von
139ö40
78.42 16510 12.470 14.6^0 80.920 82.L70
3.057
Louboner Goldpreis. Der Londoner Goldpreis beträgt am 80. 12. 81 für eine Unze Feingold 120 fft 8 b = 86,7504 RM, für ein Gramm Feingold demnach 46,5548 ocncc --- 2.78938 RM.
ten beansprucht, eliebett sich in ------
meine Richtlinien für die auälej
»einer Vorschriften, Richtlinien für befonb Geschäften unb UeüergangSbeftimmungen.
stfermison", sagt er. .Gr hat sich ja seinen Sachvev.
ständigen mitqcbracht."
,Dr Kimura?"
.Ja. Kimura. Es darf keine Zeit verloren werden, sonst wird der alte Mann in Deutschland früher fertig als wir."
Wieder zuckt die Molloy die Achseln. I Hl 3
»Wenn dgs ^shre einzige Sorge ist."
Auch Trevor ist gerade kein Neuling mehr — Fev> guson sucht sich seine Leute aus.
Er hat die Molloy sofort begriffen.
Entsetzung folgt.!
Dir Neufassung ber Richtlinien für bi« Devisenbewirtschaftung. Die Richtlinien für bie Devisenbewirtschaftung werben vom Retchswirtschaftsminifterium im Reichsanzci- vom 30. b. Mts. in neuer Fassung bekannt gemacht, ittbem bie feit ber ersten Ergänzung vom 2. 10. 81 ben Stellen für . ,
Devisenbewirtschaftung erteilten Anweisungen berücksichtigt I Berliner Butterberichf vom 30. Dezember. „Das Weih worben ftnb. Die Neufassung ber Richtlinien, bie fall 4 Sei- nachtsgefchäft Hai nicht allgemein befriebtat. Ertte Quali-
Konkurs Adolf Plant., Qberaula. In der KonkurSsach« bei SandelsmanneS Adolf Plaut tn Qberaula ist bie Lchlussoerteilung auf ben 21. Januar anberaumt worden. Di« Jorberuna«M.betragen 7360.17 Mark und dte zur Verteilung stehende Masi« 637,83 Statt.
Neues Konkursverfahren: Leberdanblung Schröder u. Simon in Mühlhausen ($6.) K.-B. Kaufmann Kleeberg: anmelbefrift bis 30. 1.
Zwaugsvergleichstermiu: Konkurs Arthur R ö m i b in Kassel, am 23. Jan.
Aufgehobene Vergleichsverfahren: Vorschuss- und Credit- verein A.-G. in Qrtenberg: Kaufmann Albert Thiemann, Inh. b. 8a. C. Schaefer Nachf. in Mühlhausen Tb.
„Burian — ich kann mir nicht Helsen — jemand muß mir das Ding in den Rock gesteckt haben".
„Donnerwetter!"
— ich weitz ganz genau, datz ich •
Steff! S'eff!
Das ist Lill!"
Ja — im Nebenzimmer".
Dir sind hier!" schreit Stessen la8. „Dir — wir kommen gleich".
Aber jetzt erst ist so recht erkennbar, in was sür einem Stadtviertel sie sind.
»Eine schauderhafte Gegend".
„Ja — und kein Polizist zu sehen — trotz der Revobverschüffe".
j Sie brauchen fast zwanzig Mnuten bis fu be. ' lebteren Straßen wo sie endlich einen Taxi finden, der sie ins Hotel zurückbringt.
„Du mußt dich jetzt ein paar Stunden hinlegen, Lill!"
„Uch. Unsinn KlauS.
„Unbedingt. Lill!" Dar ist Steffen. „Du legst dich jetzt ins Beuchen Heute qibt'S doch n'chtS mehr zu tun. und du brauchst deine Nerve» noch für später"
„Gu , wenn du meinst..."
Eine halbe Stunde später schläft sie, traumlos und tief.
KlauS und S essen haben gebadet unb sich umge» zogen. Nun sitzen sie rauchend in der Halle, und nie- mand könnte den bck.den tadellos gekleideten Gent- lemen ansehen, datz sie sich vor einer knappen Stunde in einem Übeln Vorsta'-' viertel mit einem Hausen Gesindel herumgebalg- haben.
„Lill darf das nicht weiter mitmachen", sagt Klaus Steffen ruckt die Acksseln.
„Wie wollen Sie das verhindern?"
„Man sollte sich hinter den alten TraMberg stecken" „Mir dem mack» sie, was sie will — genau wie.." Das „wie uns" verschluckt S'cffen gerade noch.
„Ernstlich", sagt Klaus kopffchütternb. „So geht das nicht weiter Heute hä le ihr allerhand passieren können. Ein Sv atz ist bte^e ganze Sache nicht, darüber wollen wir uns klar fein".
Steffen schweig« sich eine Weile aus.
„Mit A. X. ist es im übrigen wieder nicht? gewesen", sagt er langsam. „Und das mit dem versieg l en Brief .. Hm. Ganz klar sehe ich noch nicht".
Klau» locht.
„Die Sach: ist auch verworrener als je", meint er.
„Ja — übrigens — ich habe mich beute ein paarmal über Sie gewunden. Burian. Was für eine Energie — und wie Sie sich gekeilt haben, alle Achtung — und mt* d-»n Rer-'ver ^«""»'chifss— f»virt schießen — wie der selige Karl May. Bisher habe ich immer gedacht. Sie könn en nicht allein bis zehn zählen".
Maus Burian hat das Gesicht eines Pvälfjährigen Jungen, als er antwortet:
„Ich freue mich wenn Sie eine bessere Meinung von mir bekommen, lieber Heldrup".
Steffen schweigt.
Seltsame Gedanken steigen in ihm aus. Lassen sich nicht abweisen.
Er hat den Klanen nie leiden können.
Man mutz Lill jedenfalls fragen, was sie Über ihn weitz.
Heutiger Freiverkehr
Undurchsichtig.
«. 81. Dezember. Im heutigen yrübverkebr 5«trft6te trückhaltung. unb bie ienbenj musste al» undurch. sschtig berechnet »erben. ES bleibt ab,uwarten, ob ft» bie Deckungen, dte gestern in erheblichem Itmfana ben AuSstblag für bie Kursbewegungen gaben, beute fortiehen werben. Neuvork bat allerbings roieber einen festen Schluss «emelbet, sodass bie Grunbftimmuua doch weiter freundli» zu bleiben scheint. Am Devisenmarkt nannte man: Bfunbe Pari» 80>/;. Pfunde Mailand 66%. Tfunbe ®»anien 40’4. Pfund« Amsterdam 8.47, Pfunde Schwei» 6,40, Pfunde Kabel S.S9-4.
ßaeooe Aires .
Cauads. . . .
Japan . . .
Kairo . .
Konstantinopel London
Xeuyork Rio de Janeiro. I ruguay . . Amsterdam . . Athen . ■ , Brüssel . . Bukarest . . ,
Benzinpreissenkung
Bekanntmachung über gebundene Preise von Aulotreibstoffen.
„ Der ReichSwirtschaftSminister veröffentlicht im gestrigen Retchsanzeiger eine Bekanntmachung, tn der auf Grund ber Sterten Notverorbnung vom 8. Dezember für gebunbene Preise von Autobetrieosstoffen sBeuziu. Benzol, Gemischei tahme.do« ben Porschrttten der Par. 1 und 2 batst wirb, dass die önlichen Zavfstellenvreise bi in. 1932 in den Zonen, 7, 8, 8a 9 unb ben Aussen btefer Zonen um mindestens LS Rvfg. ie ?tr., ihrigen Gebieten um mindestens 2 Rvfg. je Liter dem Stande vom 80. Juni 1931 zu senken ftnb.
„ "t der Masgabe, dass in ben Orten, in denen am 10. 12. A dem Verbraucher bei Entnahme aus der Zapfstelle auf den offiziellen Zavfstellenvreis Nachlässe mit ober ohne Beichränkung auf eine bestimmte Absatzmenge gewährt werden der strliche Zavfstellenvreis bis zum 1. L 32 um den vollen Betrag des jeweils gewährten höchsten Nachlasses ;e Mer gegenüber dem Stand am 10. 12. 81 zusätzlich ge- fenft werben mutz.
„Natürlich! Das dicke alte Vieh wollte mich doch aussicrchen und sprach von A. L".
„Nein!"
^Za, ja. Ich habe ihr gesagt sie solle Herrn Trevor grüßen Stess, ich hab' wahrsinmge Angst ashabi. mau soll sich nichts vormachen. Ich habe mc solche Angst gehabst wie in der letzten Lrunde. Ich hörte euch da draußen toben. Na, ihr sehr ja gut aus, beide. Wie seid ihr denn nur mir den Kerls fertig geworden. Es waren doch so viele — ich — richtig — ich hab' sie doch unten im Hausflur gesehen. Ein Dutzend waren daS".
„Wir sind auch nicht mit ihnen fertig geworden", sagt der kleine Klaus.
„Sondern sie mit uns", ergänzt Steffen trocken. „Und dabei ist etwas ganz Merkwürdiges passiert — sie haben mir einen versiegelten Brief aus der Tasche gezogen — auf den hin sind sie dann abgerückt — und ich habe keine Ahnung, wie er in meine Tasche gekommen ist — keine blasse Ahnung".
Lill greift sich an den Kopf.
Ist es die knapp übers andene Gefahr? Fast sieht es auS. a s n nite sie wieder ohnmächtig werden Aber sie bezwingt stch.
„Ich kann noch nicht denken" sagt sie. Wir wollen erst einmal fort — wenn sie uns weglaflen".
Dar werben wir gleich wissen.
S essen rüttelt an der Tür.
Verschlossen. Natürlich
„Ich kann nächstens öffentlich als Türsprenger austreten", knurrt er. „Das ist die dritte in acht Tagen".
„Da liegen wahrhaftig unsre ganzen Dachen", sagt der kieine K.'aus. „Sogar Ihr Revolver. Heldrup. Sie hatten es oFp nur auf den Brief abgesehen".
Steffen nickt, ohne ihn dabei anzusehen.
Nur als Klaus ihm seine Sachen in die Taschen steckt, wirft er ihm einen kurzen prüfenden Blick zu.
Dann rennt er gegen die Tür an — aber die hält.
„Verdammt!" sagt Steffen.
Der Reine Klaus aeht hin.
„©in uraltes Schloß*, sagt er. „Aber das Holz ist sehr fest. Erlauben Sie. ." Und er zieht Dtesfea den Revolver wieder aus der Tasche. „Ich schieße die Krampe heraus", erklärt er „Verzeih. Lill, aber ich mutz jetzt ein bißchen Krach machen".
Er drückt ab. zweimal, es dröhnt in dem engen Raum wie Kanonenschüsse.
„Ich denke, jetzt wird er aehen" mehtt et.
Steffen siebt ihn abermals prüfend an.
Dann rüttelt er an der Tür die sofort nachgibt Das Schloß ist glatt erledig'.
Die treten hinaus, erst Stessen, dann Lill. zum SMntz Klaus.
Der Flur ist leer.
Nichts reat sich.
Tie steigen hinab.
Sie treten aus die Straße hinaus. Cs ist kein Mensch zu sehen.
16 00-19.00 10.00-12 00 13.00-15-Ou 22.00-27.00 £8T12-20 ^-6.50
10.40*
11.0J
12.10-12.30 •
Schlechtes Weihnachtsgeschäft
Die wirtschaftliche Lage des Handwerks im Dezember.
Für bte Gestaltung der Wirtschaftslage be» Haubwerks waren tm Berichtsmonat bet wtritt afttich« Rückgang und bas Aeihnachtsfeft ausfchlaggebenb. Sür bt« Hanb- werksperufe. bie direkt von ber Auttrasserteüung ber 3n» buftrie abhängen, wirken sich bas Darnieberliegen. unb bte Betriebseinschränkungen in ber Jnbuurte ungumttg aus. aoer auch bie übrigen Hanbwerksherufe wurden mbtrelt durch bie zahlreichen Arheiterentlassunaen betroffen, da btefe Bevölkerunaskretfe nur noch als Käufer notroenbtafter Gebrauchsartikel in Srag« kommen unb ihre Nachfrage auf billige Massenware statt auf teurere Qualitätsware . des SandwerkS richten müssen. Besonders enchwerenb wirkte sich in diesem Jabr noch die N o t v e r o r d n u n g für den Absatz beS Handwerks aus. da in Erwartung etneb Preis- rückaanges »um Teil in auffälligem Maß« mit Aufträgen zurückgehalten wurde. DaS Weihuachtsgeschatt wurde für bas Handwerk durch diese Einstellung erheblich beeinträch- tiat. In zahlreichen Handwerksberusen blteb die sonst vor Weihnachten übliche Geschättsbelebung togar völlig ans, in anderen wiederum bat daS Geschäft erst sehr ivas und zögernd eingesetzt. Ueberwtegend beschränkte sich bte Nachfrage auch auf kleinere Gebrauchsgegenftänbe und geringwertige Artikel. Infolge der schwierigen Berhsslintsse hat bl« Zahl der Betriebsabmelbungen zugenommen.
Donnerstag, 31. Dezember 1931 Freitag, L Januar 1932
sprechend den Beftimmungen der Vierten Notverordnung de- Reichspräsidenten dauern noch an. Di« endgültige Regelung dürfte, wie W. T. B.-Handelsbienst erfährt, erst im neuen Jahre getroffen werden unb von Begin» 1932 ab Geltung haben. Bet bett Einlagen-ZinSfätzen wirb von bett Svitzenverbänben ein Zinssatz für Spareinlagen von 4 Prozent unb für Kündigungsgelder von 5 Prozent tn Vorschlag gebracht. Diese Sätze werben nach unseren Informationen wahrscheinlich auch enbgültig festgelegt werben. In der Frage der S o l l, i n f e n unb Provisio- neu ist es bisher zu einer Entscheidung nicht gekommen: hierüber werden noch eingehende Beratungen gepflogen. ES wird jedoch auch in dieser Hinsicht mit freiwilligen Vereinbarungen gerechnet, fodatz aller Voraussicht nach ein zwangsweise- Eingreifen des Bankenkommissars nicht nötig fein wird.
täten, die in früheren Jahren besonders gut geSranSt waren, blieben in diesem Jahre etwas vernach'aisigt, dagegen waren billigere Sorten mehr begehrt. Nach den Keiertagen war ber Konsum, wie stets nach einem Jest. schwach. Die Verkaufspreise des Grosshandels sind heute: Jn- lanbäbutter la Qual, in 1/1 Ztr.-Tonnen pro 100 Pfund 125—129, Jnlandsbutter 2. Qual. 118—122 RM. Außlanbs- butt«r dänische 127—180, kleinere Packungen entsprechender
Wiederholt, weil nur in einem Teil der gestrigen Auslage.
Berliner Produktenbörse
Heutiger Frühverkehr ruhig.
Verliu. 31. ^ezem^r. ieuuenj rupig. tim Lteferungs. markt nennt man für Brotgetreide und Hafer gestrige Schlussvreiie Geld. Das JnlandSangebot für Promvtver- ladung ist gering, und die Gebote lauten «her etwas höher.
Amtliche Notierungen vom Vorraa
Weizenausfuhrscheine Jan. 161. 2. Hälft« Jan. 182 Br.. Roggenansfuhrfcheine Jan. 116 (Selb. Gersteoezugscheln. sofort 24,5, Jan. 1. Hälfte 24 bei. MaiSbezugsfcheine 72 G
Handelsrechtlich« LiesrruugsaefchSft« an ber Berliner Produktenbörse vom 30. Dezember. Weizen: Dezember 225,50—228. März 237,50 u. B„ Mai Roggen: Dez. 196—196,75, März 205,50, Mai —, danach 218: Hafer: Dez. 150—145, Mär, —. danach 154, Mai 161,50—160.
Tenaenz ...
Weizen (Hessen n. Prov. Hessen Nassen auu L'nterfranken). Durehachoittsquali tat. hl Gewicht v. 74 eg gut. geauod und trocken
Roggen (Hessen, Prov. Hessen-Nassau O- Lnterfrank.) Dnrchschn. Qual, bl G» wicht v. 72 kg, gut, gesund u. trocken
Wintergerste, neue Ernte......
Hafer Inl. . .......
Hafer auel
Weizenmehl, südd. Spez. 0 in Austausch- weizen ........... .
Weizenmehl, südd. Spez. 0. Sondermahlg.
Weizenmehl, niederrn. Spez. 0 in Aus- tausebweizen ...........
Weizenmehl, nlederrh. Spez. 0. Sondermahlg.
Roggeumehl 60 Prozent Ausmahlung .
Weizenkleie ...........
Roggenkleie .... . . . . >
Magdeburger Zuckernotieruugeu vorn i mahlen« MebUS-prompt per 10 Tage —. 3. Weißzucker 2.4üMklass«-Rohzucker 2,70—2
Bo» den Jnte-Märkten. Nach dem Marktbericht der Interessengemeinschaft Deutscher Jute-Jnbuftrieller, G. m. b. H„ Berlin, lagen am Robiutemarkt Ealcutta und London ruhig. Firfts kosten Dezember/Jan.-Berschiffung 19 Psd. St le Tonne, Jan./Jcbr.-Berschiffung 197/6 Pst>. St. je Tonne. Aus dem Baorifatcmarft In Dundee und auf dem deutschen Markt ist das Gekchäff gleistfalls ruhig.
Die mitteldeutsch«« HSuteversikiseruuge« tm ersten Jab- reSviertel 1932 sind vorn Tchutzverband der Häuteverwer- tungen Mitteldeutschlands G. m. b. H. in Kassel rote folgt festgesetzt worben: am 14. unb 15. Januar mitteldeutsche Häuteversteigerunä für das sächsische Gefall«, am 21. und 22. Januar für das thüringische Gefälle, beide In Leipzig: am 29. Januar für das hessische Gefälle in Kassel: am 8. und 9. Januar für das sächsische Gefälle, am 18. unb 19. Februar für bas thüringische Gefälle beibe in Leipzig: am 25. Jebruar für bas hessisch: Gesälle in Kassel: am 10. und 11. März für bas sächsische Gesälle, am 17. unb 18. März für das thüringische Gesälle, beide in Leipzig: am 30. März lür das hessische Gesälle in Kassel.
Heimische Wirtschaft
Äei«e Stillegung des Kasseler Karstadtbetriebes. Entgegen der Meldung eines Berliner Blattes, wonach die Stillegung der Kasseler Fabrikationswerkstätten der Firma Karstadt in Angriff genommen sei, hören wir, datz von einer solchen Maßnahme in absehbarer Zeit keine Rede sein könne. Es werde im Gegenteil eine Umorganisation geplant, die für bie Stadt Kassel von Nutzen sein werde.
„ Einschränkungen in bet StMner Bafaltlnbustrl«. DaS öaialtroerf Nordheim v. b. Rhön wurde stillgelegt, da der Abwtz völlig stockt. 80 Arbeiter verlieren dadurch ihre» Erwerb. Auch auf dem Bafaltwerk Maroldsweisach mutzten 30 Arbeiter entlassen werden.
Z-hluusseinstellnug eines BerlagSnnternehmeus. Der Verlag des „Einbecker Tageblattes". I. Lckroed- ters Bttchdruckeret G. m. b. S„ oat am 23. Dezember feine Zahlungen eingestellt. Damit ist eine ber ältesten Druckereien tn Düdbannover. die sich «inst des besten Rufes er» freute ein Cofer ber wirtfchaftlichen Notlage geworben. DaS „Einbecker Tageblatt" erschien bereits im 152. Jahr- gang. Wie wir hören, strebt bie Firma einen Vergleich an.
Zwangsversteigerungen und oKukurfe i» Fulda 1831. Die Zahl ber eröffneten ZwangsversteigerungSverfähren im Sabre 1931 bat die Zahl der Konkurse im gleichen Zeitraum erheblich überflügelt. Das ist ein Beweis dafür, dass in ber Zeit der gefchäftlichen Zusammenbrüche daS Grunbvermöaen »eute eine grössere Rolle spielt als in früheren Jahren. 1931 ftnb beim Amtsgericht Julda 62 Zwangsversteigerungsver» fahren einaeleitet (gegen 44 1930). Von bieten entfallen auf bie Stabt Fulda allein 30 (gegen 24 19801, bie anderen verteilen sich auf die Sanborte. Von diesen Verfahren sind bis fetzt verhältnismässig viel« durchgeführt unb mit der Erteilung bes Zuschusses beendet worden. — Die Zahl ber Zwangsverwaltungen stieg von 10 auf 17. 1931 wurden beim Amtsgericht Fulda 23 Konkursverfahren (gegen 81 im {fahre 1930) anhängig gemacht, davon aus Fulda allein 21 (38). Einige mussten mangels Masse eingestellt werden und verschiedene beantragte Verfahren konnten mangels Masse überhaupt nicht eröffnet werden.
Die Molloy sitzt löfsiq in einer Ecke des scustlichen Hotelzimmers, in dem Gene Trevor Mr. Baldings i, empfängt.
9» Dezember
MM
151.1« 164.00
PreiSerarStziMMsi für HandarbeltSsaru«. Die Stribaga (SSeretntgurta deutscher Fabrikanten von Baumwoll, Ltick- und Hanbarbettsgaruen e. V.) gibt, wie die Textilzettung berichtet, davon Eenntniö, batz sie lyit iWrkung vom 2. Jan. 1982 eine Ermäßigung der Preis« ihrer letzten gifte von 10 Prozent vorgenommen hat.
VreiSfeukung be£ Feinblechverbandes. Um der Notver- ordnung Genüge zu leisten, hat der Feinblechverband be- fchlossen, die bUbgrtaett Verbanbsvreffe mit Wirkung vom 1, DeiemLer, 1ur| EM-ryeni zu ermäßigen.
Aushebung der Preisbindung für Krawattenstoffe. Der Verband der Krawattenstoff-Fabrikanten Deutschlands hat mit Wirkung ab 1. Jan. 1932 den Zwang zu einheitlicher Kalkulation und die. gemeinsame Feststellung von Verkaufs- preisen durch die Mitglieder des Verbandes ausgehoben doch wird die serienmässige Einteilung der Krawattenstoffe beibehalten. DK Befchlutz ist zurückzuführen auf das lieber» Handnehmen der Aussenseiter.
Herabsetzung des Preises für Qrigiuak-Hsittenalumiuinni. Der Preis für Hüttenaluminium wird ab 1. Januar 1932 um 10 RM für 100 kg herabae' sst, d. h. eS kosten Walzbarren 98/9vroz. 164 (bisher 174 RM) pro 100 kg und Blöckchen 96/99proi. 160 RM (bisher 170 RM) pro 100 kg.
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