21. Jahrgang
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———— Sonnabend, ^2. / Sonntag, 13. Dezember 193?
Neue Erklärungen Hoovers und Mellons / Keine Neichstagsetnverufung
Das Experiment
Dr.
Ich glaube nicht an die Revolution der Ehe.
Rudolf Predeek:
Ballonfahrt im Gewitter.
Besuch bei den Henschel-Arbeitern. Der Raubmörder von Oberzwehren. Die letzten Handweber von Eschenstru Flammen über Wolfhagen.
Handelsteil:
Die Echuldabschüttelung.
Reichsregierung jetzt trotz aller Bedenken diesen Weg beschreitet, so spricht aus diesem Entschluß der ganze Ernst der Lage, in der wir uns heute befinden. Wobei freilich die Frage offen bleibt, ab die Vielberedete, aber ernsthaft kaum betriebene „Ankurbelung der Wirtschaft- und die heute überhaupt noch nicht in Angriff genommene Verwaltungs- und Reichsreform nicht doch schon früher eingeleitet werden konnten.
Den Schlüssel zur Lage hat jetzt ein Mann in der Hand, der, noch dis vor kurzem, der weiten Oesfent- lichkeit unbekannt, in der großen Seestadt Leipzig seinen kommunalpolitischen Pflichten nachging. Dem neuen Reichskommissar für „Preisüberwachung- werden starke Energie und gute wirtschaftliche Kenntnisse nachgerühmt. -Dr. Goerdeler wird beides gebrauchen können, und er wird die Tatkraft durch Klugheit und taktische Gewandtheit ergänzen müssen, wenn sein Werk, der Preisabbau aus der ganzen Linie, vollbracht werden soll. Auch für ihn gibt es wie einst für die homerischen Helden eine Scylla und Charybdis, -zwischen denen das Ichifflein hinourchbugsiert werden muß: Hier droht die Gefahr, die Fehler der aus dem Kriege sattsam bekannten Preiszwangswirtschaft zu wiederholen, und dort stehen die Hemmungen, die sich beispielsweise aus der steuerpolitischen Gebundenheit der öffenüichen Werke und vor allem auch aus der Erhöhung der Umsatzsteuer ergeben. Mag die viel kritisierte Zinsherab-
Beachten Sie besonders folgende Artikel:
Eeneralmustkdirektor Wilhelm Furtwängler: Ueberdruß an der Musik?
Walter Hueck:
I td. Berlin, 12. Dezember.
1 „ Durch den gestrigen Beschluß der W i r t s ch a f t s- die Einberufung des Reichstages vor
SS Ä ^nAen, ist die Frage endgültig geklart, ob es zu einem derartigen Zusammentritt des Parlaments kommen wird. Wie zu erwarten war, hat I uch die Wirtschaftsparrei auf den Standpunkt gestellt daß ihr für den jetzigen Zeitpunkt ein Avu | sammentritt nicht angebracht erscheint, sondern daß man zum mindesten bis zum Januar warten müsse, da sich erst Dann die außenpolitische Lage und die Auswirkungen der neuen Notverordnung klarer übersehen lassen. Deshalb hat sowohl die Fraktion wie der Reichsausschuß der Wirtschaftspartei gestern die Auffassung vertreten, daß man für die erste Hälfte Januar den Zusammentritt des Reichstages herbei- I führen solle, daß man aber die Anträge, die jetzt auf sofortige Einberufung des Parlaments vorliegen, ab- lehnen müsse.
Damit ist die Frage der Reichstagseinberusung zu- I uachst entschieden, denn auch an der Haltung des Landvolkes und der Sozialdemokraten kann kein Zweifel mehr bestehen. Die deutsche Volksparrei hat zwar gestern gleichzeitig eine Sitzung abgehalten und dabei beschlossen, auf ihrem in Hannover eingenommenen Standpunkt zu beharren, d. h. f ü r die Einberufung des Reichstages zu stimmen, aber auch mit ter Volkspartei sind die Oppositionsparteien in Der Minderheit und der Aeltestenrat wird demnach in der nächsten Woche die Anträge für die Einberufung des Reichstages mit derselben Mehrheit wie in der vorigen Woche ablehnen.
Für die Stellung der Wirtschaftspartei sind, wie man aus der von ihr gefaßten Entschließung erkennt, vor allem außenpolitische Gründe maßgebend gewesen, aber gerade diese außenpolitischen Gründe werden vermutlich auch im Januar noch wirksam fein. In ihrer Stellungnahme zur Notverordnung hat die Wirtschaftspartei in der gestrigen Entschließung darauf hingewiesen, daß diese Verordnung ein außerordentlich schweres Opfer des deutschen Volkes darstellt, welches nur bann gefordert werden könne, wenn die Reichsregierung im Kampfe gegen den Versailler Vertrag unbedingt alle Tributzahlungen für die Zukunft ablehnen werde. Damit ist in der Entschließung eine durchaus berechtigte innere Verbindung zwischen innenpolitischen und außenpolitischen Gesichtspunkten hergestelll. (Siehe auch unseren Artikel „Tas Experiment- D. Red.) Die Wirtschafts- Partei dürfte vor allem anerkennen, daß die Notverordnung mancherlei für die Interessen der Hausbesitzer günstige Bestimmungen bringt. — Ebenso wird man in Landvolkkreisen festzustellen haben, daß auch die Landwirtschaft durch diese Notverordnung einige Vorteile erreicht. Jedenfalls aber steht fest, daß man auch außerhalb Der Regterungsgruppe Davon überzeugt ist, daß eine Aufhebung Der neuen Notverord-
Hinter den Kulissen -er französischen Politik
Ein« G-heimanw-isimg an 6ie französischen Botschaft«« jur Triöuisr-g«
nen mit äußerster Strenge eingreift, der von-jedem neue Opfer fordert, und der ein Experiment in Gang setzt, das ebenso groß wie gefährlich ist.
Ueber der gewiß nicht unberechtigten Kritik an den Einzelbestimmungen Der Notverordnung und über dem mehr geistvollen als nützlichen Spiel mit Begriffen tote „Staatskapitalismus- und „Staatssozialismus- sollte man niemals dieses GrunDsätzliche, sollte man vor allem die entscheidende Frage nach dem Sinn der Bruningschen Aktion, Die Frage nach dem Warum und Wozu dieser Tieferlegung der Lebens- und Produktionsbasis nicht vergessen. Die Antwort aus das Warum wird einerseits durch die Verknappung der Zahlungsmittel, wie sie die Deflation hervorgerufen Hat, und anderseits durch die Notwendigkeit, die Währung nicht zu gefährden, gegeben. Und das Wozu? Auch hier sind zwei innig miteinander verbun- | dene Gründe maßgebend: Der Wunsch, durch Senkung der Unkosten der Wirtschaft neuen Antrieb zu geben, und die Hoffnung, damit zugleich den Absatz, nicht zuletzt auch im Auslande, zu steigern. So ist der Plan, auf einer tiefer gelegenen oder, anders gesagt, auf einer eingeengten Basis die Arbeit noch einmal zu versuchen, aus recht verschiedenartigen Erwägungen entstanden, und zweifellos bekommt er seine Rechtfertigung erst dann, wenn man zum Maßstab feiner Eignung nicht die Einzel-, sondern die nationalwirtschaftlichen Interessen macht. Der Einzel- n e hat keinen Nutzen und keinen Schaden davon wenn Preise und Löhne gleichzeitig und in gleichem Maße gesenkt werden, wenn, mit anderen Worten, der Reallohn erhalten bleibt; er wird aber benachteiligt, falls die Preissenkung mit dcui Lohnabbau nicht Schritt hält, und da diese Möglich- ' leit erfahrungsgemäß leicht Wirklichkeft wird, har er von seinem Standpunkt aus Ursache genug, der weiteren Entwicklung mit Sorgen entgegenzusehen. Volkswirtschaftlich betrachtet ist aber die ganze Aktion ein letzter Versuch, unser Schicksal ans eigener Kraft zu gestalten, nachdem das Ausland seine Hilfe immer wieder versagt oder doch wenigstens auf unbestimmte Zeit vertagt hatte. Ein Versuch, der gewiß nicht von vornherein aussichtlos ist, der aber doch mit sovielen unsicheren Faktoren arbeiten muß, und der soviel Härten mit sich bringt, daß das Risiko und die Verantwortung für die Männer, die das Experiment wagen, ungeheuer groß ist. Und wenn die
nmtg außerhalb des Bereichs des Möglichen lieat Sa6inettad*Rnin-If0 Cl"e ^tigung der Stellung des zu stellen 8 ln parlamentarischer Hinsicht fest-
Kommt die Schlachtsteuer?
Der gestern von uns gemeldete Plan einer Einführung Der Schlachtsteuer in Preußen bat wie zu erwarten war sofort lebhaften Widerspruch gefunden. Vor allem sind es der deutsche Fleischerverband große Schlachterei-Gewerbe, ebenso aber^auch der Viehhandel, die dem Gedanken der Einführung un^dlr^ Schlachtsteuer entschieden widersprechen Nd daraus htnwetsen, daß eine derartige Maßnahme rm Widerspruch ben Bestrebungen nach toeh suft'T" Preissenkung stehen würde. Wie weit diese Einwendungen von der preußischen Reaie- rung berücksichtigt werden können, werden die wet teren Kabinettsberatungen ergeben.
Geht Brüning
auf die Abrüstungskonferenz?
Berlin, 12. Dezember.
-Auch deutscherseits sind die Borbereitungen für die Anfang Februar beginnende Abrüstunqskon- kerenz schon in vollem Gang. Entgegen anders lautenden Meldungen ist die deutsche Abordnung allerdings noch nicht bestimmt worden. Es ist jedock anzunehmen daß angesichts der großen Bedeutung dieser Konferenz Reichskanzler Vr ü n i n 8 persönlich die Führung Ü6 er nehm mtrb. Bei längerer Dauer der Konferenz dürfte ein ständiger Stellvertreter ernannt werden. Ob Eeheim- rat von Weizsätzer, der Abrüstungsreferent des Auswärtigen Amts, m der deutschen Abordnung vertreten fein wird, ist vorläufig noch ungewiß.
Maleski sucht neue Bekanntschaften
London, 12. Dezember.
Außenminister Zaleski trat heute vormittag die Rückreise nach Warschau an. Nach der „Times- sei der Hauptzweck seines Londoner Besuches gewesen, alte Bekanntschaften zu erneuern und neue zu machen. Er habe die Gelegenheit benutzt, um die europäischen Fraßen im allgemeinen und die Abrüstungsfrage im besonderen zu besprechen. Im Laufe einer langen Unterredung mit dem Außenminister Simon habe er die Bedingungen erläutert, unter denen Polen eine Begrenzung der Rüstungen annehmen könne. Die allgemeine wirtschaftliche Lage sei natürlich auch behandelt worden. Zaleski habe jedoch keine Vorstellung wegen der neuen englischen Zölle erhoben.
Ihre Dauer müsse jedoch unbedingt auf die Zeit- spanne der wirtschaftlichen Krise beschränkt bleiben. Eine andere Möglichkeit bestehe nicht; es sei denn, daß dte Vereinigten Staaten einer endgültigen Herab- setzung der interalliierten Schulden zustimmen würden.
bCr $ra0e' bis welchem
Ju^mafj das Reich von Zahlungen, die während der Krise zuruckgehalten wurden, als endgültig befreit angesehen werden könne, wolle sich Frankreich nicht wider sitzen, unter keinen Umständen aber könne Frankreich Beträge für interalliierte Schuldenzahlungen bereitstellen, die höher als die Nettoeinnahmen seien, die auf Grund der deutschen Tributverpflichtungen entgingen. Die Lösung der Privatschuld-n- frage liege außerhalb Der Zuständigkeit des Baseler Sonderausschusses. Frankreich könne einem Vorrecht der Prwatschulden vor den Tributen nichtzu- Itimmen, da es keine Verpflichtungen für die Folgen einer Politik übernehmen könne, Die es selbst nur ln ganz geringem Maße verfolgt habe.
Die französische Regierung begünstigte die Einberufung einer Regierungskonferenz, sei aber entschlossen, unter dem Kapitel „Reparationen" seinen ihm zustehenden Anteil an allen deutschen Auslandszahlungen zu beanspruchen. Dagegen fei es bereit, Zahlungsmethoden anzustreben, die auf einen Ausgleich der widerstrebenden Interessen hinzielten und zwar befonders hinsichtlich der Sachlieferungen'
Zum Schluß werden die französifchen Botschafter angewiesen, bei den verschiedenen Gläubigern Deutschlands nicht die Annahme auftommen zu lassen, als ob Frankreich nach Dem Zustandekommen einer Verstau Dtgung mit Den Vereinigten Staaten in Der Tributfrage allein handeln wolle. Das deutsche Ersuchen an die B. I. Z. fei Der französischen Regierung vorher nur zur Kenntnis gegeben worden. Frankreichs völlige Handlungsfreiheit werde dadurch nicht beeinträchtigt.
Dämme gegen die Oeflationswelle
Renyork, 12. Dezember.
Staatssekretär Mellon stellt in einer Erklärung fest, daß das Beharren der Vereinigten Staaten auf völliger Wiederaufnahme der Krieüsschuldenzahlun- gen angesichts der finanziellen Lage einiger euro- pifcher Staaten sowohl der Verantwortung der Washingtoner Regierung gegenüber dem amerikanischen Volk als auch gegenüber den Schuldnern, deren Zahlungsfähigkeit zu prüfen Amerika übernommen habe, widerfprechen würde. In Verteidigung Der Kriegsfchuldenpolitik Hoovers wies Mellon besonders auf England hin. Alle von den verschiedenen Staaten an England zu leistenden Schuldenzahlungen seien in Pfunden zu begleichen, ausgenommen Die Tribute, die jedoch in Diefetn Jahre wahrscheinlich nur zum Teil einlaufen würden. Demgegenüber lauteten die Verpflichtungen Englands an Amerika auf Golddollar. Unter diesen Umständen erhöhe sich die Schuldenlast Englands sehr stark. Das sei der beste Beweis Dafür, daß Die amerikanische Regierung die Verpflichtungen Der Schuldner und ihre Zahlungsfähigkeit während Der Weltkrise einer neuen Prüfung unterziehen müsse. Die Erklärung Mellons schließt mit der Feststellung, daß es unbedingt nötig fei, sich mit Wirklichkeiten zu be- I fassen, von denen eine die fei, daß Europa feine Schulden zur Zeit nicht vollständig befahlen könne. I
Präsident Hoover, der sich gleichfalls in einer j
W. P. Allmählich gewinnen wir Distanz zu dem umfangreichen Gesetzwerk, das der Reichsprästdent am 8. Dezember durch Notverordnung in Kraft gesetzt ^at. Aus Der zunächst DertoirrenDen Fülle Der Einzelmaßnahmen, Die fast kein Lebensgebiet unberührt lassen, formt sich immer deutlicher ein Gesamtbild eine Gesamtvorstellung von den Zielen, Die dem Kanzler unD seinen Helfern bei ihrer Arbeit vorgeschwebt lhaben. Denn mögen auch einige Bäume in diesem Paragraphenwalde angepflanzt sein, Die zu ihren Nachbarn schlecht passen und ihnen sogar Die zum Wachsen nötige Luft und den zum Gedeihen erforderlichen Raum nehmen, so unterscheidet sich doch Diese vierte Notverordnung von ihren Vorgängerinnen, Die Nichtzusammengehöriges mehr oder minder locker zusammenfaßten, Dadurch, daß sich Die große Mehrzahl ihrer Bestimmungen auf einen Generalnenner bringen läßt, und Daß eine Grundtendenz gefunden werden kann, die aus dem Vielerlei beinahe ein einheitliches Wollen macht- Herunter um zehn Prozent mit den Preisen, herunter mit Den Löhnen und Gehältern, mit Den Zinsen unD Den öffentlichen Ausgaben, herunter auf eine neue Produktionsbafis und auf ein tiefer li e- 5°"bes Lebensniveau - das etwa ist, mit em paar Schlagworten gesagt, diese Generalparole tetzt von Der Reichsregierung ausgegeben und na$ Der nun von Der Regierung gehandelt wird Lin GrunDgedanke tritt eamit in den Vordergrund in Dem bu Lehren Der Deflation in letzter Konse- i«"0' lmb E Imperativ bestimmt alles Tun und Lassen, der in Das Leben jeDes Einzel-
Immer wieder der Uomigplan!
(Eigener Drahtbericht.)
London, 12. Dezember.
^uyorker Berichterstatter des „Dafly Tele- graph hat Kenntnis von einer Geheimanwei- fung der französischen Regierung erhal- ten, die im Anschluß an das deutsche Ersuchen an die L- mJmX bet Zahlungsfähigkeit an
Botschafter versandt wurde. Das Schriftstück ent- halt genaue Richtlinien für die Verhandlungen über dte Tribute, die Kriegsschulden und die kurzfristi- genKreditc. 01 '
3« Geheimanweisung toirD u. a. darauf hinge- totefen, Daß DeutschlanD auf Grund Der Haager Abmachungen an den Doungplan gebunden bleibe, und zwar unbeschadet des Hoover-Feierjahres. Die voll- ftanDige ~rennitng zwischen geschützten und ungeschütz- bleiben.0^“1*66” m“^e unbedingt aufrechterhalten
bestehende Unsicherheit über die J" £ $ 8 V * 18 * e«t des Youngplanrs werde dadurch zerstreut, daß das Reich selbst Zuflucht zu den tm Uoungplan angeführten Maßnahmen ge- Obwohl Deutschland zum großen ^.eil selbst dre Verantwortung für seine finanziellen Schwierigkeiten trage, sei die französische Regierung zu dem Zugeständnis bereit, gewisse Berich rigungen innerhalb des Rahmenwerkes angesichts I der außerordentlichen wirtschaftlichen Krise als ae = rechtfertigt anzusehen.
Günstigere Aussichten für Brüning
Von unserer Berliner Schriftleitung.
hinrh«6,lF„lt” Deffenttichkeit wendet, weist darauf hm, daß in feinen Empfehlungen an den Kongreß und in der Schaffung einer Finanzorganisa- em endgültiges Programm enthalte» fei, um Die Welle Der Deflation abzudämmen und Die Berel- "Ae? Staaten wieder zu wirtschaftlichem Wohlstand zuruckzufnhren. Die Wiederherstellung fester und gc= Verhältnisse im Auslande fei zwar »üblich für Amerika und Die Welt, und er glaube auch daß « dieser Beziehung Fortschritte möglich seien,' aber letzten Endes müsse sich Amerika auf sich selbst verlassen. Abschließend stellt Hoover fest, daß fein Programm de» Zweck habe, die K r e d i t b e w e g u n- g en, die jetzt durch Angst und Unsicherheit gehemmt wurden, wieder in Fluß zu bringen.
Verboten!
Hitlers Rundfunkrede an Amerika.
...... , Berlin, 12. Dezember,
in V hu"e die Absicht, am Freitag abeno
l-in- amerikanischen Rundfunk über
feine politischen Ziele zu sprechen. Die Rede sollte über Das Verstärkerkabel nach London und von dorr nach Amerika übertragen werden. Das Reichspostmi- faoLrhi,mhi^amICb^ blese Rundfunkansprache unter- “8t’ ba die Benutzung des Kabels Dem Monopolver- trag Zwischen der ReichsriinDfunkgefellschaft und der
Rational Broadcasting Compagny wi Versprochen hatte. Daneben war die Auffassung maßgebend, daß diese Rundfunkansprache den Bestimmungen über ben Weihnachtsburgfrieden zuwiderliefe