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Kasseler Neueste Nachrichten
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Nummer 287*
Diensiaa, 8. Dezember 1931
ri Labrgang
Frankreichs Wunschzettel für Basel
Oie französische Regierung zu -en Baseler Verhandlungen / Deutschland fordert Beschleunigung der Arbeiten /
Oie Notverordnung fertiggestellt
„Nur im Rahmen -es ssoungplanes"
Eigener Drahtbericht.
Paris, 8. Dezember.
Zur Eröffnung der Arbeiten des beratenden Sonderausfchuffes in Bafel hat die französische Regierung den beteiligten Regierungen ihre Ansicht über die Reparationsfrage mitgeteilt.
Die französische Regierung ist der Auffassung daß irgend eine Aonderung der int Aoungplan fest- gelegten Grundsätze nur bei gleichzeitiger Herabsetzung der zwischen den Regierungen bestehenden Schulden möglich ist, von der Deutschland Nutzen haben würde. Frankreich nimmt die deutsche Forderung an, die Loge int Reiche im Rahmen des Voung- tzlans zu untersuchen, da, nachdem Deutschland int Haag den Bedingungen des Boungplans zugestimmt hat, seine Forderung auf Einberufung des Ausschusses den ordniungsimüßigen Schritt eines Schuldners darstelle, der seine Verpflichtungen zu erfüllen wünscht. Da die Weltkrise die deutsche Zahlungs- nnfähigkeii zum Teil erklärlich erscheinen läßt, erkennt Frankreich die Notwendigkeit an, dem Reiche zu Hilfe zu kommen und wird dem Geiste des kürzlich in Washington veröffentlichten Kommuniques entsprechen.
Hinsichtlich der Arbeiten des Baseler Ausschusses hat sich Frankreich feine Handlungsfreiheit bewahrt, da ihm der Text der deutschen Forderung nicht zu endgültiger Einwilligung unterbreitet worden ist. Es prüfte die Notwendigkeit, das gegenwärtige Mo ent o rinnt im Geiste der Zu geMndniffe an die deutsche Lage zu verlängern: Frankreich besteht jedoch auf der Aufrechter- Haltung der Reparationszahlungen, da kein Beweis dafür gegeben ist, daß Deutschland ständig in einem Krisenzustand bleiben wird. Im blick darauf daß die Finanzschwierigkeiten des Reiches nicht geeignet sind, um eine endgültige Prüfung vorzunehmen, kann sich die gegenwärtige Untersuchung nur mit einer vorübergehenden Lage beschäftigen und durch einstweilige Maßnahmen Abhilfe schaffen. Erst in einer späteren internationalen Konferenz wird man bann die Zahlungsfähigkeit zu prüfen haben.
Diie französische Regierung lehnt .es ab, die Priorität der kurzfristigen Schulden anzuerkennen, bemerkt aber, daß die Frage in Wirklichkeit überhaupt nicht Mr Debatte steht, denn die Reparationen und Privatschulden sind nur Elemente des Fundamentalproblems der Jablungsfahigkeir und der Achtung von den Verbindlichkeiten.
Schließlich betont die französische Regierung die Notwendigkeit, daß der beratende Sonderausschuß für die Zurückführung der ins Ausland geflüchteten deutschen Kapitalien ejjitritt.
2,4 Milliar-en Franken verloren!
Paris, 8. Dezember.
Wie amtlich bekannt wird, haben Ministerpräsident Laval, Außenminister B r i a n d und Finanzmini-
fter FIandin die Absicht, am Mittwoch vor dem Finanzausschuß der Kammer Erklärungen über das zwischen dem Staat und der Bank von Frankreich zur Deckung derdurch den Pfundstürz erlittenen Verluste getroffenen Abkommen abzugeben. Am heutigen Dienstag wird der mit der Bank von Frankreich getroffene Abkommensentwurf der Kammer zugehen.
Bekanntlich handelt es sich dabei um Maßnahmen, die der Emissionsbank erlauben sollen, ihre durch den Verlust von etwa 2,4 Milliarden Franken gestörte Bilanz wieder herzustellen. Das „Journal" führt in diesem Zusammenhang aus, daß die Bank von Frankreich bei der Stabilisierung der Valuta über 140- Millionen Pfund Sterling, bzw. 17,3 Milliarden Franken in englischen Währung verfügt habe. Heute betrage der Psundbesttz nur einige 60 Millionen, d. h. in französischer Währung 7,4 Milliarden Franken. Wenn man eine Entwertung des Pfundes um etwa 33 v. H. annehme, so werde damit der Verlust von mehr als 2,4 Milliarden Franken erreicht. Diese Tatsache sei von gewisser Seite ausgenutzt worden, um auch Frankreich als von der Finanzkrise betroffen hinzustellen und die Streichung der Kriegsschulden als das kleinere Uebel zu fordern. Um dieser Propaganda angesichts der internationalen Finanzverhandlungen die Spitze abzubrechen, habe sich die französische Regierung zu einem Eingriff entschlossen.
Zuletzt hebt das Blatt hervor, daß die französische Währung durch den Verlust der Bank von Frankreich in keiner Weise betroffen werde. Im gleichen Sinne hebt auch das „Petit Journal" hervor, daß die Regierungsvorlage dazu bestimmt sei, einer Lage ein Ende zu bereiten, die vom Auslande gegen Frankreich ausgenutzt werde. Finanzminister Flandin habe die Absicht, int Interesse des Landes eine möglichst rasche Erledigung Kt fordern.
Oeutschlan- mahnt zur Eile
Basel, 8. Dezember.
Der Sonderausschuß der B. I. Z. wird, wie schon gemeldet wurde, aller Wahrscheinlichkeit nach bereits am Dienstag vormittag seine Arbeiten fortsetzen, nm die geschäftlichen Frage» endgültig zu regeln. Dr. Melchior hofft voraussichtlich am Mittwoch zu dem eigentlichen Kernproblem, der Prüfung der deutschen Gesamtlage überzugehen, die er mit einem Bericht einleiten wird. Dentschland hat dazn den Vertretern bereits umfangreiches Material in drei Sprachen zugestellt. Der deutsche Vertreter ist bereit, den Mitgliedern des Ausschusses in eingehender Weise Aufschluß über alle Fragen zu geben und diese wenn gewünscht noch durch Hinzuziehung des einen oder anderen besonderen Sachverständigen ergänzen zu lassen. Deutschland dringt aber auf beschleunigte Beratungen, denn ein weiteres Hinauszögern der Regelung der Reparationsfrage gefährdet nicht nur die laufenden Kredite Deutschlands, sondern untergräbt seine ganze Kreditwirtfchast.
Oie Berkün-ung -er Noiveror-nung
Brüning spricht heute abend im Nundfunk
th. Berlin, 8. Dezember.
Die Dispositionen fnr die Verkündung der neuen Notverordnung find nunmehr endgültig getroffen. Im Lause des gestrigen Tages haben noch die letzten Besprechungen des Kabinetts und des Redaktiouskomitees stattgefunden, die heute vormittag ihren Abschluß finden werden. Dann wird fich der Reichskanzler zum Reichsprästdenten von Hindenburg begeben, um ihm hie neue Notverordnung oorzulegen und in den Abendstunden wird der Reichskanzler die Bertreter der deutschen Presse über die Grundlinien des Notoerordnungswerkes unterrichten. Bon 21 bis 21.25 Uhr wird Dr. Brüning im Rundfunk Ausklärungen für die gesamte deutsche Oefsentlichkeit geben. Sn dieser Rundfunkrede wird er fich jedoch nicht nur auf den Inhalt der Notverordnung beziehen, sondern wird über die gefirmte Politik sprechen, wobei er, wie man allgemein annimmt, auch eine Antwort anf die vor einigen Tagen von Hitler an die Auslandspresse gegebene« Erklärungen erteilen dürfte. Es ist jedoch nicht wahrscheinlich, daß der Kanzler fich dabei, wie von linksstehender Seite gewünscht wird, in ehre scharfe Polemik mit den Nationalsozialisten ein= lassen wird. Die Notverordnung selbst wird dann am Mittwoch veröffentlicht werden.
Hebet den Inhalt dieses neuert Notverordnung?- Werkes sind mH einige Heinere Einzelheiten bekannt
geworden. So erfährt der „Sozialdemokratische Pressedienst", daß
die Sehaltssenkuug der Beamten fich aus 9 Prozent belaufe« soll und zum 1. Februar in Kraft treten
wird. Die Senkung der Löhne wird selbstverständlich eine außerordentlich komplizierte Angelegenheit sein und wird sich bei den Löhnen der Staatsarbeiter auf 10 Dozent belaufen, während sie in bei Privatwirtschaft oon Fall zu Fall durch Abänderung der Tarifverträge herbeigeführt werden mutz. Es handelt sich um nicht weniger als 5000 Tarifverträge, die nach und nach abzuändern find. Im Durchschnitt wird auf eine Senkung von zehn Prozent hingeftrebt.
Von den fiskalisch-finanzpolitischen Maßnahmen steht die Erhöhung der Umsatzsteuer auf zwei Prozent fest. Dagegen ist noch nicht zu übersehen, wie weit die Kapitalertragssteuer noch in Frage kommt. Wahrscheinlich wird man sich in dieser Hinsicht auf die
Einführung einer Ivprozentigen Couponsteuer beschränken. Dagegen ist die Herabsetzung des steuerfreien Existenzminimums vom Kabinett wieder fallen gelassen worden.
Sn wuckschafts- und sozialpolitischer Hinsicht ist zu
den bisherigen Einzelangaben, die in den letzten Tagen gemacht werden konnten, ergänzend zu berichten, daß die bisherigen Sätze der Invalidenrente unberührt bleiben werden, -.daß aber die Fürsorgeleistungen der Invalidenversicherung fort fallen. In der Unfallversicherung werden die kleinen Renten bis zu 20 Prozent wegfallen, wodurch 400 000 Personen aus. dem Kreise der Bezieher ausscheiden. In der Krankenversicherung sollen die Abkommen, die zwischen den großen Verbänden der Aerzte und der Krankenkassen getroffen worden sind, die aber noch nicht in Kraft gesetzt werden konnten, nun durch die neue Notverordnung verwirklicht werden. Auf dem Gebiete des Mietenwesens ist beabsichtigt,
die Neubaumiete« um 15 Prozent, die Altbaumieten nm 10 Prozent zu senke«.
Bei der Preissenkungsaktion steht die direkte Ermäßigung der Preise einiger wichtiger Rohstoffe (Kohle, Eisen, Baustoffe, Düngemittel) im Betrage bis zu 20 und 30 Prozent an der Spitze. Hinzu kommen die Ermäßigungen der Frachttarife bis zu 25 Prozent und der Tarife der kommunalen Versorgungsund Verkehrs-Unternehmungen.
Der Schluß der Notverordnung wird aus dem Ka
pitel über Waffentragen und Waffenbesitz, Schutz der persönlichen Ehre, Burgfrieden usw. bestehen.
politische Zusammenstöße
Görlitz, 8. Dezember.
Am Alontag abend kam es in Königshain lOber- lausttz) anläßlich einer von den Sozialdemokraten veranstalteten Verfanimlung zu schweren Znsammenstö- ßen zwischen Reichsbannerangehörigen und Nationalsozialisten. Die Versammlung, zu der zahlreiche Nationalsozialisten aus der Umgebung erschienen waren, nahm einen sehr stürmischen Verlauf. Die Zwischenrufe und Gegenkundgebungon nahmen schließlich einen derartigen Umfang an, daß die Versammlung geschlossen werden mutzte. Beim Abzug der Nationalsozialisten kam es zu einer Schlägerei, in deren Verlauf auch Schüsse abgegeben wurden. Die ganze Einrichtung des Saales wurde zertrümmert. Nach den bisherigen Feststellungen wurden fünf Reichsbanner- angehörige schwer und mehrere leicht verletzt. Auf Seiten der Nationasozialisten gab es neun Verletzte, darunter zwei schwer. Die Zahl der Verletzten dürste sich noch erhöhen.
Oer Kongreß tagt
(Von unserem Korrespondenten.)
Der amerikanische Songreh wurde am Montag am 12 llbr in Washington feierlich eröffnet. Wie allgemein erwartet wurde, wurde der demokratische Fraktionsführer Garner-Teras znm Sprecher des RepräsentantenhanseL gewählt. Heute werden die Hooverknndgebaagen dem Parlament bckanntgegcben werden.
Neuhork, Anfang Dezember.
Wenn in Viesen Tagen die Kongreßmitglieder sich wieder auf Cent Kapitolhügel versammeln, so beginnt eine Session, die nicht nur für Amerika, sondern auch für Deutschland, man kann fast sagen für die ganze Welt in politischer uns wirtschaftlicher Beziehung von weittragenver Bedeutung sein vürste. Sie wird unter dem Zeichen des Kampfes gegen die Wirt- schaftsvepression sichen; Wirtschaft und Politik können heute aber weniger denn je voneinander getrennt werden, und so stnv auch harte politische Kämpfe zu erwarten. Auch in Amerika ist man mehr und mehr zu der Erkenntnis gekommen, daß die Depression, unter der die Welt leidet, nicht allein die Folge von ungünstig zusammentreffenden wirtschaftlichen Ereignissen ist, die Schwere derselben beweist vielmehr, daß tiefgreifende, nicht zum wenigsten auf politischem Gebiet liegende Fehler sie zum allergrößten Teil verschuldet haben. Aus dieser Erkenntnis heraus haben die letzten Wahlen einen politischen Umschwung im Lande verraten und eine Umgestaltung der gesetzgebenden Körperschaften geschaffen, die in Anbetracht der im nächsten Frühjahr zu erfolgenden Nominierungen der Präsiventschaftskandidaten und der im Herbst statt- sindenden großen Wahlen beide Parteien mit schwerer Verantwortung belasten. Kompliziert wird die Lage noch durch den Widerstreit sicherlich ehrlicher Meinungs» innerhalb der Parteien, sowie der Parteien untereinander. Vor allem aber hat sich in diesem Sommer in der Weltpolitik soviel und Wesentliches ereignet, was ohne den Kongreß zum Teil entschieden werden mußte, daß das Arbeftsprogramm unerhört groß, der Kampf aber auch durch die oben skizzierten innerpolitischen Erwägungen besonders schwer und das Ergebnis für Europa und nicht zum wenigsten für Deutschland ein sehr weittragendes sein wird.
Nach dem wahrscheinlichen Verlust der Mehrheit int Repräsentantenhaus ist die Stellung Hoovers in diesem Kamps weder leicht noch bc- n e i d e n s w e r t. Es ist daher nicht verwunderlich, wenn er schon jetzt versucht, einen Burgfrieden für die nächste Session zu erzielen. Es scheint jedoch, daß es praktisch nicht dazu kommen wird.
Die Ratifizierung des Hoover-Moratoriums und ie Aussprache über den Laval-Besuch wird für uns Deutsche das Wichtigste der kommenden Session fein. Eine Zustimmung zum Mo- ratorium dürfte nicht zweifelhaft sein, die Erledigung wird und muß schnell vonstalten gehen. Anders liegen die Dinge bezüglich der außenpolitischen Haltung der Regierung im letzten Sommer. Die Ansichten der Opposition zu den Laval gegebenen Versprechungen werden in einem Aufsatz der „New Kork Evening Post" wiedergegeben, toeldie behauptet, daß das Ergebnis der Hoover-Laval-Unterrevung eine Bestätigung der Jsolierungspolitik der amerikanischen Regierung gewesen sei. Die französische Delegation habe die amerikanische Stoffe mit her Gewißheit verlassen, daß Amerika nichts in der Reparations- und
Kriegsschulvenfrage weiter zu unternehmen beabsich- tige, keinen Druck auf Frankreich zwecks Revision der Friedensverträge oder in der Abriistungssrage ausüben werde, aber auch nicht für einen neuen Sicherheitspakt zu haben fei. Was die ersten Punkte anbe- trifft, so sei daraus hingewiesen, daß schon aus konstitutionellen Gründen das Resultat nicht positiv gewesen ist, daß vielmehr die französische Propaganda es fertiggebracht hat, diese Auffassung in der Welt zu verbreiten. Treffend fährt das Blatt dann fort: „Die europäischen Probleme der jetzige» Zeit und unter den jetzigen Umständen Europa zu überlassen, bedeutet nichts anderes als sie Frankreich zu überlassen." lieber den Dawes- und Poungplan fagt es: „Jetzt ergibt sich, daß keine von diesen Regelungen die Feuerprobe bestanden hat . . . Daraus sagen wir tatsächlich zu Frankreich: Hier, nimm den ganzen europäischen Dreck und mach' damit, was du willst. Es ist ja schließlich doch deine Angelegenheit." . . . Aber es ist, gelinde ausgedrückt, immerhin ungewöhnlich, den Schlüssel zu unserem Juwelenkasten (gemeint sind die amerikanischen Kapiailanlagen in Europa) einem anderen zu überlassen."
Aöhnlich äußert sich die „World-Telegram", indem sie nachweist, daß Deutschland beides zusammen, die privaten Schulden und die Reparationen, nicht bezahlen kann. „Wenn Frankreich sich nicht bescheidet, dann tritt der Fall ein, daß die Vereinigten Staaten umso weniger bekommen je mehr Frankreich erhält... Eine Regelung muß aus der Erkenntnis heraus erfolgen, daß das, was der eine bekommt, dem anderen entzogen wird." Erinnert man sich ferner der bekannten Äeußerungen des Senators Vorab, vergegenwärtigt man sich andererseits die kürzlich wieder einset- zende Propaganda, welche die deutsche Zahlungsfähigkeit al» „neuen deutschen Betrug" abzustempeln versucht, so geht man wohl in der Annahme nicht fehl, daß sich über all dies ein heftiger Kampf ent- spinnen wirb.
Dieser dürfte sich auch auf die Haltung der Regierung im mandschurischen Konslikt ausdehnen. Der „zeitweilige Beitritt" Amerikas zum Völkerbund, oder, wie man vas Hin uns Her der Regierung während der Völkerbunvsverhandlungen bezeichnen will, hat Freund und Feind der Jsoliernngs- politik wieder auf den Plan gerufen. Er hat vor allem die Bafis für di« Ratifizierung des Beitritts Amerikas zum Völkergerichtshof wesentlich unsicherer gemacht.
In wirtschastlicher Beziehung werden die Vorschläge Hoovers, mit denen er das Geschäftsleben wieder in Gang bringen will, an erster Stelle stehen. Es sind dies meist Rezepte inslationi- st i s ch e r Art mit dem Ziel den Umsatz anzuregeit und somit der Wirtschaft zu dienen. Ihnen werden sich Vorschläge von anderen Seiten zugesellen. Genannt feien die Gründung der National Credit Corporation, der Plan, das Federal Reserve-System weiter auszugestalten und feine Kreditbasis zu erweitern, dabei aber die Verwendung feiner Gelder zu spekulativen Zwecken zu verhindern, die Liquidierung von Depositen der in letzter Zeit geschlossenen Banken, der kürzlich bekanntgegebene Plan eines Rediskont-Banksystems für Hvpotheten, sowie die Frage weiterer Agrarhilfen. Ein Moratorium für Agrardarlehen. Herabsetzung der Zinsen hierfür. Ausgestaltung und Wetterführung ües Farmboaids. sind nur einige der