273 Slnun-zwanzigster Jahrgang
Kasseler Treueste Tkachrichfen
Sonnabend, 21./Sonntag, 22. November 1931 /'. Beilage
er-
Meister englischer
short-stories und gediegener,
Ruhepause nottut?
Hans Kafka.
Dem Gedächtnis der Htühoollkuürtru
fett* wußte auch, daß man dem Volk und besonders
nahe ist, ja daß man eine im besten Sinne des Wor-
„Jst diese Leit schwer, so ist es unsere Pflicht, sie zu lieben, mit einem Ernst und einer Liebe sie zu durchdringen,' die auch manches licbgewohnte Wahrzeichen unseres Herzens zerbricht, aber um so größer und schöner das Echte und Gestaltungsfähige in ihr zur Gestalt ruft."
zwer große Kamen ärmer: Ulrich von Wilamo- w l tz, der „Grieche unseres Zeitalters", der wie kein anderer die klassische Welt als vollkommene Einheit unJfr uns erstehen lassen konnte; er war noch Zeilge- uoise Mommsens und Nietzsches gewesen. Und grie= ®undols, der uns neu zu Goethe, Kleist, Eaiar, Shakespeare und den Romantikern brachte; „Dem lebendigen Geist" — dieses Wort stand als Matlo über seinem Lebenswerk und steht jetzt als steinerne Inschrift über den Pforten der Heidelberger
er fort, allen Pessimismus, alle aus der Not geborene Trübsal standhaft von sich weisend:
„Heute ist mir klar, daß das Geschenk dieses Lebens 'ür jeden, dem es zuteil geworden ist, nur Verantwortung bedeuten kann, die zu rechtfertigen jeder freilich nur dem tiefsten Gebot seines Innern folgen muß."
Er sollte das Geschenk des Lebens nicht mehr lange behalten: Ein Jahr später, am 8. September 1918, erlag er im Lazarett von Valenciennes seiner Verwundung.
„Doch später ist in Stein und Lied zu lesen.
Die im Kampfe fielen, sind unsere Pesten gewesen."
So heißt es in einem Gedicht des im Jahre 1915 bei Soissons gefallenen Dichters Walther Heyman n. Sein Wort ist wahr geworden, und zu diesen „Besten" rechnen wir auch Walter Flex, ihn, der in seinem sittlichen Wollen einer Unzahl junger Menschen — vor allem der Jugendbewegung — Führer und Wegweiser geworden ist. In dem letzten Brief seines Lebens, kurz bevor er am 15. Oktober 1917 bei einem Sturmangriff auf Oesel den Tod fand, erklärt er sein Kriegsfreiwilligentum: „Nicht nationale, sondern sittliche Forderungen sind's, die ich aufstelle und vertrete. Was ich vom der „Ewigkeit des deutschen Volkes" und von der welterlösenden Sendung des Deutschtums geschrieben habe, ist ein sittlicher Glaube, der sich selbst in der Niederlage eines Volkes verwirklichen kann."
Der Dichter des „Wanderer zwischen beiden Wel-
„Es ist ein Schnitter, der heißt Tod", so singt das Volkslied. Es ist der einzige Schnitter, dessen Ernte sich mehrt, je schlechter das Wetter wird. Blickt der Betrachter aus das Sturm-Jahr zurück, das zwischen diesem Totensonntag und dem letzten liegt, so nimmt er mit Grauen eine Todes-Ernte wahr, so groß wie nie zuvor.
treiben kann, wenn man bereit ist, die Leiden und die Freuden des Volkes zu teilen. Und so würde er uns wohl heute, wenn er noch lebte, wieder dieselben Worte sagen, die er einst aus dem Schützengraben in die Heimat schrieb, und die nun wieder — wenn auch in anderer Weise — aktuell sind:
„Nur wer beherzt und bescheiden die ganze Not und Armseligkeit der Vielen, ihre Freuden und Gefahren mitträgt, Hunger und Durst, Frost und Schlaflosigkeit, Gefahr und Krankheit leidet, nur dem erschließt das Volk seine heimlichen Kammern, seine Rumpelkammern und seine Schatzkammern. Wer mit hellen und gütigen Augen durch diese Kammern hindurchgegangen ist, der ist wohl berufen, unter die Führer des Volkes zu treten."
Wie viele giebt es heute, die dieser Forderung auch nur halbwegs entsprechen?
Wrr können dem Totenfest kaum einen schöneren um» lieferen »mit geben, als wenn wir derer gedenken. die im Weltkriege für uns fielen, die mit ihrem Leben und ihrem sterben, mit ihrem vollendeten und unvollendeten Werk heute wieder mehr denn je zu uns sprechen — wenn wir nur büren wollen.
Manche von den blühenden Menschen, die in dem großen Krieg den Idealismus ihrer Jugend mit ihrem Blut besiegelten, haben uns — nicht nur die Künstler unter ihnen! — in Zeugnissen privater Art einiges hinterlassen, was, lesen wir es heute, wie auf unsere Zeit gemünzt scheint. Auf unsere schwere Zeit, die in ihrer Not nur ertragen, nur über sich selbst hinausgeführt werden kann durch Selbstbesinnung und Ernst, durch Verantwortungsgefühl eines jeden gegen alle — ähnlich dem, wie es in den Briefen und Dokumenten der Gefallenen zu Tage tritt.
Und wenn wir heute der Toten gedenken und dessen, was sie uns sagen könnten, so wollen wir auch einen Spruch nicht vergeffen, der von einem dieser „Besten", dieser Frühvollendeten stammt, dem 36jäh- rigen in der Seeschlacht am Skagerrak gebliebenen Gorch Fock, der da lautet:
„Legt einen Kranz auf Eures Toten Heldenhügel, aber schmückt mit den schönsten Rosen die Stirn des Lebendigen in Eurem Herzen!"
Lv klingt es wie eine prophetische Mahnung an uns, wenn wir bedenken, daß die folgenden Worte von Bernhard von der Marwitz vor 17 Jahren, in einem Feldpostbrief aus den Vogesen, geschrieben wurden:
Trauer, Plastik vou Bruno Elkan
Universität, aus der ihn der Tod zwischen zwei Vorlesungen holte.
Und viele Dichter haben in diesem Jahr ihr letztes Werk geschrieben. Unvollendet bleibt der Roman, bei dessen Niederschrieft Arthur Schnitzler starb. — „Der Zug der Schatten". Viele Werke, die dieser scheue zurückhaltende Dichter Zeit seines Lebens der
wenn auch etwas langer Familien-Romanc.
In einem armseligen Maleratelier starb einsam, von zufällig dahergekommenen Freunden betreut, der unerreichte Berliner Impressionist Lesser Ury. Nach seinem Tode entdeckte man, daß der Arme ein reicher Mann gewesen war; er batte aber außer der Pastellpracht seiner Farben in lemom ganzen Leben nichts verschwendet. Aus dem Musikleben verschwand der beste Bruckner-Dirigent der alten Schule, der ehemalige Wiener Staatsopern- Direktor Franz Schalk. Um Heinrich G r ü n s e l d, den hervorragenden Cellisten trauert nicht weniger als die große Anhängerschaft seiner Kunst, die Berliner Gesellschaft, öte diesen witzigsten aller Causeure schwer entbehrt. Zwei internationale Sterne der Gesangskunst überlebten bis zu diesem Jahr den einstigen Ruhm ihrer Stimmen: die unvergeßliche Koloratur-Sängerin Nelly Melba und Bayreuths berühmter Loge, Lohengrin und Siegfried, Erik Schmedes. Tas Berliner Theater vermißt Victor Schwanneke, dessen Name durch sein Künstlerlokal mit einer zehnjährigen lebendigen Epoche Berliner Literatur- und Theaterlebens verknüpft bleibt.
Die fremdartigste und zarteste Blüte der Tanzbühne welkte dahin. Nach einem Leben berauschendster Erfolge, die schwebende Innigkeit je erzielen konnte, starb an der Schwelle eines fchweren und harten Alters, Anna Pawlowa. Zwei Bahnbrecher des künstlerischen Films gaben unfreiwillig ihre dankenswerte Arbeit auf. F. 23. Murnau verunglückte auf einer Reise, als er seinen letzten fertiggestellten wunderbaren Jnselfilm „Tabu" transportieren wollte und Lupu Pick, an den man denken muß, wenn man sich an die künstlerisch stärkste Epoche des stummen Films („Scherben", „Sylvester") erinnert, kann seine Kraft den Aufgaben des Tonfilms nicht mehr zuwenden. Die Variete-Bühne wird Otto R e u t t e r niemals mehr singen und „sich über janischt wundern" hören. Und Lilian Leitzel, die beschwingteste aller berühmten Trapez-Künstlerinnen, stjjrzte durch einen Fehlgriff von der Höhe der Zirkuskuppel jäh ins Dunkel.
Ganze Arbeit, Schnitter Tod! Ob jetzt nicht eine
Oefsentlichkeit nicht übergeben wollte, brachte sein Nachlaß ans Tageslicht. Zwei Schöpfer volkstümlicher Werke, ein Erzähler und ein Dramatiker wurden von der Slrbeit wcggeholt: Georg Engel, der niederdeutsche Erzähler vieler gemütvoller Romane; und Walter Harlan, der Schöpfer handfester, im besten Sinne, deutscher Stücke. Das Theater, die Theaterkritik und die deutsche Epik verloren Felix H o l l ä n - d e r. Aus der Reihe der internationalen Erfolgs- Autoren verschwanden Claude A n e 1, Tennis- Champion und Poet dazu, der den Anstoß zu der ganzen Literatur-Richtung der französischen Reise- Roman-Literatur gab; und Arnold kennet, der
innerung.
Noch mehr haben der Wissenschaft ihr Leben geopfert. Vier zogen aus in diesem Jahr, der Polarforschung neues Material zuzuführen. Prof. Mfred Wegener und der Grönländer Rasmus von „unserer Seite" her,' die Forscher Krüger und Bjare von Kanada. Keiner ist wiedergekehrt. Und die wissenschaftliche Eroberung seines Sehnsuchtslandes, Feuerland, kostete Gunther Plüschow das Leben. Den Elan und die Taktik, mit denen der bravouröse „Flieger von Tsingtau" im Kriege berühmt wurde, bewährte er auch in friedlicher Forschungsarbeit. Nicht geringer als im abenteuerlichen Krieg war hier die Gefahr, der Gunther Plüschow und sein Genosse Dreblow zum Opfer fiel. Groß ist die Zahl der toten Flieger. Merkwürdig stimmen die tragischen Schicksale des Schweden Lundborg und des Italieners Madda- lena überein. Lundborg, der Nobile aus dem ewigen Eis geholt hatte, Maddalena, der die Balbo-Staffel bei ihrem kühnen Wettslug führte — beide verunglückten sie töblr' zu Hause bei harmlosen Uebungs- flügen. ■
Noch ein Name aus dem großen Krieg erlosch. Der Marschall Frankreichs, Jo sfr e, starb friedlich in seinem Bett. Und ein Pionier des Friedens auf dieser Welt, ein Nobelpreisträger und wahrhafter Fürst der Kirche, der schwedische Erzbischof Nathan Söderblom fand den ewigen Frieden. Sein pbi- lantropisches Werk während des Krieges und nachher wird dankbare Erinnerung bewahren. Ein anderer Philantrop und Millionär dazu wurde in Amerika begraben: Nathan Strauß.
Große Lücken zeigen die Reihen der politischen Kämpfer. Die deutsche Sozialdemokratie verlor ihren aktiven Parteiführer Hermann Müller-Franken, der zweimal als Reichskanzler, einmal als Außenminister auch Führer des Reichs gewesen war. Es starb Friedrich Payer, der Nestor der deutschen Demokratie, der auch einmal Vizekanzler gewesen war. Ullrich Rauscher, der deutsche Gesandte in War- schau, eine der bedeutendsten Persönlichkeiten heutiger Diplomatie wurde mitten in einer Arbeit hingerafft, die der wundesten Stelle europäischer Politik galt: der deutsch-polnischen Verständigung. In Wien, brach der leidenschaftliche sozialdemokratische Publizist und Führer Austerlitz am Schreibtisch zusammen. Rakowsky, der erste Präsident der ungarischen Nationalversammlung, Vintila B r a n t i a n u, der rumänische Oppositionelle und Sir Alfred Mond (Lord Melchatt), der ehemalige Führer der Zionisten sind nicht mehr.
Auch die der Politik so nahe stehende Wissenschaft, die Soziologie, hat Ursache zu trauern. In hohem Aller ging der berühmte Sozialpolitiker Lujo Brentano, der Begründer der historisch-soziologischen . .
Schule, der lange der Münchener Universität borge- Bernhard von der Marwttz war 23 Jahre, als er standen hatte, dahin. Der monistische Soziologe Rudolf m den Krieg zog. Nach drei Jahren furchtbaren Er- Goldscheid, dessen Finanzsoziologe den stärksten lebens, als ihm sein Bruder Gebhard von einer praktischen Einfluß auf die Aktionen der österreichi- Kosakenkugel hinweggerafft worden ist, schreibt er, er scheu Sozialdemokratie hatte, starb in jüngeren Jab- hätte erst nicht geglaubt, daß er ihn noch überleben ren. Die Philosophie und Philologie zugleich ist um dürfe. Auch nicht, daß er es wünsche. Aber dann fahrt
Ern st Stadler lebte als Dozent für deutsche Sprache und Literatur in Straßburg. Er war einer der ersten und wenigen, die in der kurz vor dem 'Kriege einsetzenden literarischen Strömung des sogenannten Expressionismus wirklich Wesentliches und im Ausdruck Neues zu sagen hatten. Eines seiner schönsten, leider viel zu wenig bekannten, Gedichte lautet:
„In einem alten Buche steht ein Wort,
Das traf mich wie ein Schlag und brennt durch meine Tage fort.
Und wenn ich mich an trübe Lust vergebe,
Schein, Lug und Spiel zu mir anstatt des Wesens hebe,
Wenn ich gefällig mich mit raschem Sinn belüge, ?lls wäre Dunkles klar, als wenn nicht Leben tausend wild verschlossene Tore trüge,
Und Worte wieder spreche, deren Weite nie ich ausgeftillt,
Und Dinge, deren Sein mich niemals aufgewühlt, Wenn mich willkommner Traum mit Sammethänden streicht,
Und Tag und Wirklichkeit von mir entweicht, Der Welt entfremdet, fremd dem tiefsten Ich, Dann steht das Wort mir auf: Mensch, werde wesentlich!"
Stadler fiel gleich in den ersten Kriegstagen. Der uns dieses „Mensch, werde wesentlich", vor 17 Jahren zurief, daß es heute wie damals Geltung besitzt, was hätte er Deutschland und der deutschen Dichtung noch sagen und schenken können, wäre er uns nicht so früh entrissen worden!
. Aus ganz anderem Milieu als Walter Flex, der, bevor er in den Krieg zog, jahrelang Hauslehrer in adeligen Häusern gewesen war, stammte Gerrit E n g e l k e, der junge Dichter, der neben diesem Beruf noch den eines Tünchers hatte: „auf schwindelnden Gerüsten zwischen Wolken und Großstadtrauch", wie er von sich selbst sagt. Auch von ihm. dem Arbeiter und Dichter, der den Frieden eines langen Lebens erhoffte, der ihm nicht vergönnt sein sollte — er zog hinaus und starb drei Tage vor Waffenstillstand — klingt eine bedeutsame Mahnung zu uns. Sie ist in einem Bries enthalten, den er an seinen Freund Kneip schrieb, auch hier wieder in einem letzten, kurz vorm Tod:
„Der in den letzten Jahrzehnten in allen Ländern Europas riesenhaft aufgestandene Industrie-Materialismus stürzt in blinder Tierheit gegenseitig auseinander los und zertrümmert sich selbst. Möge dieser Selbstmord vollkommen sein, damit der reinen Vernunft zum Siege verhalfen werde und ein neues Leben der Menschheit auf den Ruinen Europas erstehe."
Deutschland ruft er zu: „Das Schicksal prüft und schlägt uns und wirft uns in unser eigentliches Zentrum, durch das wir immer „Weltbeherrscher" sein werden, — in unsere Geistigkeit zurück! lieber alles triumphiert der Geist."
Und ähnliches hat Franz M a r c gesprochen, der herrliche Maler, der 1916 vor Verdun fiel, von dem wir die schönsten Tier-Bilder besitzen:
„Wie schön, wie einzig tröstlich zu wissen, daß der Geist nicht sterben kann, unter keinen Qualen, durch keine Verleugnungen, in keinen Wüsten." „Dies zu wissen", machte ihm, wie er selbst aussagte, „das Fortgehen leicht."
Aon Totensonntag ju Totensonntag
Sir grohen Toten des vergangenen Jahres
Da sind viele Helden der Technik dahingegangen Roch ist die Trauer frisch um den Tod des Mannes, der unser ganzes heutiges Leben konstruierte und fand: Thomas A. Edison. Kein Tag vergeht, an dem wir nicht durch Ausnutzung eines seiner Einfälle an ihn erinnert werden. 12 Millionen Dollar hat er hinterlassen — doch wurde die Summe, die ihm bei richtiger Auswertung aller jetner Patentrechte heute noch zukäme mit einer halben Billion Dollar annähernd errechnet. Er starb während der Beschäftigung mit Versuchen neue Arten, von Gummi auf Plantagen hervorzu- ztichten. Oesterreich betrauert zwei universelle Geister der Wissenschaft. Richard A. W e t t st e i n, der berühmte Botaniker ging in seiner Heimat dahin, kurz nachdem er von einer Forschungsreise neues seltenes Pflanzenmaterial zur Bearbeitung mitgebracht hatte. Aber dieser Botaniker war nicht nur Botaniker, sondern arbeitete ebenso hingebungsvoll als Vorsitzender der deutsch-österreichischen Arbeitsgemeinschaft an dem großen Werk der deutsch-österreichischen Rechts-Angleichung: eine Persönlichkeit, die man auch zum österreichischen Bundespräsidenten ausersehen hatte. Hans Hörbiger, der Mann, der das Werden der Welt aus dem Widerstreit zwischen Glut und Eis, aus feiner „Welt-Eis-Lehre" erklärte, der Erfinder zahllofer technifcher Kleinigkeiten starb in Wien und das heroische Ringen des Röntgenologen Guido H o l z k u e ch t, der sich bei feinen Versuchen Krebsverletzungen zuzog und ohne Hand, ohne Arm, ja als er nicht mehr zu retten war, buchstäblich bis zum letzten Atemzug toeiter experimentierte, steht noch in aller Er-
Was sie uns heute ;u sagen hätten.
Tbor Gootes neues Werk „Sie werden a Ufer ft eben" (Verlag s. Mittler und Sohn. Berlin. 3.80 Mark) vertritt einen besonderen Tvv in der Kriegsliteratur. Geichildert wird hier das Wiedersehen mit den Stätten, an denen vor anderthalb Jahrzehnten die groben Kämvse tobten, und dieses WiKtenehen der Schlachtfelder von B«dun und Voretto, der Champagne und Flanderns weckt in dem Besucher die Erinnerung an das Vergangene. Tie Front wird wieder lebendig: Thor Goote, der uns bereits mit seinem „Wir fahren den Tod" eins der wenigen wertbeständigen Kriegsbucher geschenkt batte, gestaltet hier mtt noch reiferer Darftellungskunst Bilder menschlichen Ringens. Leidens und Ovferns von überzeugender Echtheit und Ehrlichkeit. sein Buch ist eine Mahnung und ein Ausruf au .... —„„---„ —„ ----- ------ --------- ------- uns Heutigen: es ist ein mutiges Bekenntnis zu dem grobem Volk in Not nur helfen kann, wenn man ihm ■ 6en Cpferoebanfen, der dem Sterben der Taufende und
nabe ift ia haft man eine im besten Sinne des 23or- Abertausende einen sinn gibt: „Wir standen auf und ga-
naye in, ja oaß man eine im oinuijjinne oes Wor ben uns, und wir werden auferstehen, wenn Ihr be-
tes völkische, nämltch volknahe Politik nut bann be- reit seid, Euch zu geben".
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