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Handel Wirtschaft Börse

Kasseler Neueste Nachrichten

Montag, den 16. Novern ter 1931

Hessische Handelszeitung

beutet der bei einzelnen Ein- und Ausfuhrwarl wie z. B. bei der Einfuhr von Kohle und Bau mW c

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Erdöl- Uebersdiwemmung

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Waren und ihre Preise

notiert.

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80.19 14.410

88.29

16-79

112.79 68-940

fluni 14. Lire Dinar . Litas Kr. Eskudo Kr. . . Pro. . » Kr. . . isl Kr. Latte Fre. Lewa > Peseten

in Kelchsmark

Privatdiskont Ws

Riga . , Schwell . , .

Sofia . , .

Spanien .

Stockh. Gotbenb.

Tallinn (Estl.l Wien

6921 ?

< -29

Wellen, mark, ab Station Roggen, mark, ab Station Braugerste

Futtergerste.....

Hafer, mark ab Station Weizenmehl.....

Roggen mebi . » , Weizenkleie . . » « Roggeukleie . . » Viktoriaerbsen .... Kleine Speiseerbsen . . Futtererbsen ..... Peluschken ...» Ackerbohnen ..... Wicken . . » . . Lupinen blaue ....

gelbe .... Seradella, neue .... Leinkuchen Basis 37% . LrdnuUkuchen 50% Erduutikuchenmehl 50 % 1 rockeuscbuitzel Extr Sojaschrot 46 % ab Hamburg .... ab Stettin ...» Kar löffelt locken . . -

100 Kr.

100 estn Kr

100 Schill

14. November >22 00 - 225.00 193 00-195.00

m s 0%.

Budapest « «

Danzig . .

Helsiugfore. . Italien . .

Jugoslawien Kaunas (Kowno) Kopenbaget Lissabou-0 porto Oslo ....

Pari.....

26.75-29 00

10.50-11.0U 10.50-11.00 24.00-30.00

25.00_28.00

17.00-19.00

62.290 J.C63 66.39 81# 74

1100-12.50

13.00-15.00

13-7014.01 13.40-1370 1310-13-30

6-10b.2O

11.90

12.50

14. November

Tagt Geld 8»/ «fo

383 Mill. Ausfuhrüberschuß

Bisher geringe Auswirkung der Währungskrise

ES ift noch nicht sehr lange her, Latz Sie Tages- vrodukiwn an Erdöl Len Tagesbedarf kaum decken tonnte. Deshalb stürzten sich immer mehr Unter- nehmer auf das gewinnoersvrechende Geschäft, dieses toronrae Oel aus der Erde herauszuholen. Im 3tt6re 1929 aber schon produzierte man erstmalig "'kl mehr als man brauchen konnte und im Jahre 1930 kam bann noch die Entdeckung neuer Oelfelder in geringerer Tiefe in Texas dazu, und nun wurde ber Markt mit Rohöl direkt überschwemmt. Damit nicht die ganze Erdölindustrie in Amerika infolge des ungeheueren Ueberangebotes zufammenbrach. waren behördliche Matznahmen notwendig, durch die die Produktion sehr eingeschränkt wurde. Unser Bild zeigt, datz im August 1931 in der Welt nur noch die Hälft« der Oeloumven in Tätigkeit sind, datz in Amerika aber weniger als die Hälfte der vroöuk- tionssähigen Menge erzeugt wird. In den Sorgen, ine die ganze Welt heute bedrücken, hat man es dabei nahezu übersehen, datz die Leiter der Weltölkonzcrne tn diesen Wochen darüber beraten, wie die Förde­rung und der Verbrauch der Weit an Erdöl neu ge­regelt werden kann. Das Ergebnis ber Weltvetro- leumkonserenz soll eine einheitliche Regelung über alle Produkttonsstätten der Erde hinweg bringen.

Berliner Butterbericht vom 14. November. In der Be- richtsrpowe war eie Stimmung nichtmehrsog eor u a 1 uno da sich bisher die Käufer in Erwartung billigerer Preise stark zurückgeaalten batten, mutzten nunmehr doch wieder die Läger gefüllt werden. Im allgemeinen oerlann aber das Geschäft weiter recht ruhig und da der November erfahrungsgemäß immer zu den stillsten Geschäftsmonaten zählt, so kann mit einem besseren Geschäft nicht gerechnet ~ ' Auktion, wie . auch die

Buenos Aires . . 1 P»P- P« Cauada. .... ICau Doll Kauö : : : * l agi-pi. Pkck Kousta-tinopel . Iturk^to B^od°rJaneiro." J Ä. " Uruguay - * *'?,*. .Pee- 1

Amsterdam . . . 100 Guide» Athen . ... Ivb Drachmen Brusse* » . 100 Belga . Bukarest .... 100 Lei . .

100 Peng» . . 100 Gulden

13. November

222.00-225-00 192.00-194.00 170.00-1/7 00 166 00-169.00 145.00 149.06 2850-32 50 26.75-2900 10.50-1100 1050-11.00 24 00-a0 Oll 2500-28-00

1700-1900

16-50 18 CO

17 00-20-00 iloo-SB

13 80-14-10

13 50-13.80 13.20-1340

6-20-6 30

1200

12.60

Berliner Produktenbörse

Heutiger Frühverlehr stetig.

Berlin, 16. November, Marktlage für Jnlandbrotge- treide stetig. Das Angebot war sehr klein, das Geschäft noch nicht entwickelt. Die Lieferungsvreise für Weizen und Roggen werben völlig unverändert zum Sonnabend-Bör- senuylutzniveau gesprochen. Auch effektive Ware hört man völlig unverändert.

4rmllchc Notierungen vom Vortag

Bullen: 1ütigere vollslet'chige höchsten Schlachtwerts 32, sonstige vollslenchiae oder ausgemästete 2730, fleischige 2426, gering genährte 2023.

S übe: Jüngere voMetschige höchsten Schlachtwerts 2720, sonstige vollfteischiae oder ausgemästete 2426, flei­schige 2023, gering genährte 1218.

Färsen i Kalbinnen): vollileischige ausgemästete höch­sten Lch ach.werte 33/33, vvllfleiichiae 28/32, fleischig« 24/27.

Fresser: Mätzig genährtes Jungvieh.

.«alber: iuppeicn er. veiler Mait beite Mall- und Saugkälber 3336, mittlere Mast- und Saugkälber 2932, geringe Kälber 2528.

Schate: Nicht notiert.

Schwnine: Fettschweine über 300 Ptd. Lebendge­wicht 4347. vollfleischige Schweine von ca. 240300 Psb. 4046. solche von ca. 200240 Pfund 3845, solche von ca. 160200 Pfund 8642, fleischige von ca. 120160 und solche unter 120 Pfund, Sauen 3543.

Die Preise find Marktpreise tür nüchtern gewogene Tiere und schließen sämtliche Spesen des Handels ab Stall für Fracht, Markt- und Verkaufskosten, Umsatzsteuer sowie den natürlichen Gewichtsverlust ein müllen sich alio wesentlich über die Stallvreike erheb n.

.. ______ mit einem besseren

werden. Sowohl die Hamburger i---------.,

Hamburger Notierung erzielten die gleichen Preise wie in der Vorwoche. Kopenhagen und Mamlö haben infolge, bei weiteren Verschlechterung der dänischen bezw. schwedischen Krone die Notierungen um einige Kronen erhöbt. Die Ser» kausspreiie des Großhandels sind heute: Jnlandsbutter: 1. Qual, in Ztr.-T 132136 RM, Jnlandsbutter 2. Qual, in Zir.-T. 122126. Auslandsbutter dänische 133136. kleinere Packungen entsprechender Ausschlag.

Di« Gebrüder Jnnghans A^G. Uhrenfabriken. Schramberg schließt das am 80. Juni 1931 abgelanfene Ge- schaktsiabr mit einem Verlust von 2 713 000 RM ab tt. B. 109 610 RM Gcwinnf. Der Verlust wird aus dem Reserve­fonds gedeckt, außerdem soll das Grundkapital durch Serab- sennng ans 12 Mill. RM der veränderten Gelamtwirttlhasts- lage angevatzt werden. *

Di« öffentlich« Schnlbenla« ,von Reich. Län- dem nnd Gemeinden znsam uenaenommenl bat am 31. Mar, d. I. rund 24.1 Milliarden RM betragen (1913 32 Mil­liarden Marks. Dagegen ist die Zinsbelastung ohne Til- gungoauoicn mit rnnb 1,7 Milliarden beute wert höher als vor dem Krieg mit rund 1,3 Milliarden Mark.

Die «utomobilf-brik Stoewer-W«tke H.*®.in Stettin, die bekanntlich wieder in Schwierigkeiten geraten ift. soll ihren Betrieb nun doch meiitrtubren, allerdings un­ter Einschaltung des vorläufigen Gläubigerausschnsses.

4

Im Mndenbecher-Sauzern wird die ..Albinaia". Lerftckeruugs A.-G. in Hamburg (ich die Allgemeine Saar- ßnbitoc Berftchernugs A.-G in Saarbrücken an" edern.

*

Im Rordftern-BerfrchernngSkvnzern wird die Geschäftslage durch die Verwaltung als belr>ed!aenl> be­zeichnet. In der Sachversicherung war der Schadeusoer- tanf im großen und ganzen b-sher günstig. In der Leb-"o- verfichernng"hat sich der Bcrftchernnssbestand weiter erhöbt.

Zürich. 14. November. Paris 2011*4, Sonbon' 1925, Neuvork 5'3, Belgien 7140, Jia len 2640, Spanien 4420, Holland 206,15, Berlin 121%, Wie» 7150. S.ockholm iMtz, Oslo 107Ü, Kopenhagen 109%, Sosia 872. Prag 1519, War­schau 5750, Budapest 9002*4, Belgrad 910. Alben 6-jg. Kon. stantinovel 2-0. Bukarest 807, HelstngforS 1000. Buenos Aires 140. Japan «8. ,

Amsterdam, 14. November. Berlin 5895o905, SonW. 93536, Neunork 248.95249,05. Paris 975%976%, lckl. gien 346065, Madrid 215070.

Paris, 14. November. London 9575, Neuvork 2549%, * Belgien 354«, Spanien 220, Italien 13L Schwel, JTl.

Was ist billiger geworden?

Die Einzelpreise im Oktober.

Das Preußische Statistische Landesamt gibt einen Bericht über die Preisgestaltung der wichtigsten Leb en s b ed llrfn ist e im Oktober 1931 und stellt zugleich die Pretrveranderun- gen gegenüber den beiden Boriahren (1930 und 1929) fest. Bei den einzelnen Waren sind nach den Berichten von 51 preußischen Städten im Oktober überwiegend P r eisrück- gänge zu verzeichnen. Unter jahreszeitlichen Einflüssen sind besonders die Preise für Gemüse im Oki^er weiter gesunken, der Rückgang beträgt im Gesamtdurchschnitt 9,4 bi» 10.5 Prozent (im September 18 brs 23 Prozent). Da- gegen hat ftdt der Preis tur Eßkartofseln. der stch un September noch um 15.6 Prozent (1,4 Rvlg. ie kg.) er­mäßigte, im Oktober nicht weiter gesenkt. Bon den übrigen

Mweüen, ferner bei der Ausfuhr von Geweben aus Seide und Kunstseide fostzustellende Rückgang »er Durchschnittswerte auf solche Wirkungen hin. Die an sich von den Währungsentwertungen ausgehen­den ungünstigen Folgen für die Mengengestaltung der Ausfuhr sind im übrigen möglicherweise durch Vorausfuhr (im Hinblick auf neue Zollmatznahmen im Ausland) und beschleunigte Abrufe zunächst ausgeglichen woioen.

Die Handelsbilanz ist im Oktober mit 383 Mill. RM. aktiv.

Unter Berücksichtigung der Reparations-Sachlieferun­gen beträgt der Wertüberschuß der Ausfuhr über die Einfuhr 396 Mill. RM. Der Ausfuhrüberschutz Januar-Oktober d. I. beläuft sich auf 2358 Mill. RM. Davon entfallen 347 Mill. RM. auf Re- - parations-Sachlieferungen. Von den restlichen 2 Milliarden RM. sind fast 350 Mill, durch erhöhte Ausfuhr nach Rußland entstanden. Die Gesamt­ausfuhr nach Rußland Januar-Oktober 1931 beträgt 592 Mill. RM. Im Oktober allein stellte sie sich auf 85 Mill. RM. Aehnlich starke Verschiebungen im Außenhandel Deutschlands haben sich in diesem Jahre mir keinem anderen Land ergeben.

Die Ausfuhr nach europäischen Ländern

ist vom zweiten zum dritten Vierteljahr stärker (plus 5,4- v. H.) gestiegen als die Ausfuhr nach Uebersee (plus 3,1 v. H.). Diese Verschiebung zugunsten Eu­ropas ist im wesentlichen der starken Zunahme der Ausfuhr nach Rußland zu verdanken, die von 133 Mill. RM. im zweiten Vierteljahr 1931 auf 244 Mill. RM. im dritten Vierteljahr gestiegen ist. Schaltet man Rußland aus, so ergibt sich für die Ausfuhr nach europäischen Ländern nicht nur keine Zunahme, sondern sogar eine allerdings geringe Abnahme. Diese Entwicklung, die in einem gewissen Gegensatz zu der saisonüblichen Tendenz sicht, der Anteil Europas ist in früheren Jahren vom Zweiten zum dritten Vierteljahr regelmäßig etwas gestiegen läßt die Schwierigkeiten erkennen, denen im besonde­ren der Absatz nach europäischen Ländern unter dem Einfluß der Wirtschaftskrise neuerdings begegnet. Dabei dars man nicht übersehen, daß die Ausfuhr durch die namentlich in wichtigen europäischen Absatz- ländern eingetretene Währungsentwertung noch in keiner Weise beeinflußt worden ist.

Die Entwicklung der Einfuhr nach Ländern läßt im wesentlichen nur die saisonüblichen Verschie­bungen in dem Anteil europäischer und überseeischer Länder erkennen. Während die Einfuhr aus europä­ischen Ländern gegenüber dem zweiten Vierteljahr nur um etwa 16 v. H. abgenommen hat, ist die Ein­fuhr aus Uebersee um rund 30 v. H. gesunken. Dieser Unterschied erklärt sich daraus, daß im dritten Vier­teljahr die Einfuhr überseeischer Rohstoffe besonders stark zurückzugehen Pflegt.

Rinder weniger. 800 ger und 40 st*-1* - «I 9486, «H ~_

bis 25; Kübe: o 2327. b 2124, c 1620: biS36. b 3033. c 2529; Salbei b 4043, C _________

bis 84, Schafe: g 2529. b 2226: Schweine b 4446. c 434«, b 4245 e 38-42, f, g 3239. Marktverlauf: Rinder rubtfl. »wwetne schleppend, Kälber und Schate mittelmäßig.

_ Die Zahl 6er auf dem Markte zum Verkauf stehenden Tiere: 20 Ochsen. 30 Bullen. 81 Kühe, 108 Rinder, zusam­men 240 Stück Grotzvieh; 479 Schweine, 247 Kälber, 19 Schafe/Hämmel).

Die Zahl der seit dem letzten Markte dem Schlachtbofe direkt, ohne Benutzung des Schlacktviehmarktes angeführten Tiere: 2 Bullen. 32 Kühe, 12 Rinder, zusammen 46 Stück Großvieh; 417 Schweine, 87 Kälber. 70 Schafe/Sämmel.

Schlachtvieboreise für 50 kg Lebendgewicht: Ochsen: vollsleischige ausgemästete höchsten Schlacht- roer.s jüngere 33 RM, ältere, sonstige Ochsen nicht

Frankfurter Buttergrotzhandels»reise vom 15. November. Der Buttermarkt liegt trotz der niedrigen Preise weiter ruhig und matt,' und der Absatz der schon längere Zett sehr zu wünschen übrig lätz. ging aus ein Minimum zurück. Wahrend das Angebot von ausländischer Butter stärker geworden ist, sind die Anlieferungen in deutscher Ware sehr knapp. Hin­sichtlich der weiteren Aussichten ist mit einer Besserung der Preislage kaum zu rechnen, zumal die Produktion eher im Steigen begriffen ist. Die Verkaufspreise des Großhandels lauten für Auslandsbutter 145150, für deutsche Molkerei- Hui er 125130, kleinere Packungen entsprechender Ausschlag. Tie Preise verstehen sich in RM. per 50 Kg. ab Frankfurt.

Viehmärkte

Kasseler Schlachtviehmarkt vom 16. November. Ohne Gewähr.

Kündigung eines Schwerbeschädigten nur mit Einwilligung der Fürsorgestelle.

Das Reichsarbeiisgerichr beschäftigte stch in seinem Ur­teil vom 4. Juli 1931 (612'80) mit der. Frage, ob die Sauotfürsorgeftell« die Einstellung eines Schwer- beschädigten anstelle eines anderen Schwerbeschädigten in einem Betrieb davon abhängig machen könne, daß ne selbst einen Nachfolger bestimm: bezw. der Einstellung des in Betracht gezogenen, schwerbeschädigten zu stimmt. DaS Reichsarbeitsgericht bejahte die Frage.

Fuldaer Schweinemarkt vom 14. November. Abgefahren waren insgesamt 285 Ferkel und 9 Läufer. Verlangt und bezahlt wurden für das Stück: kleinere Ferkel 5 RM. mitt­lere 10 RM und größere 15 RM Läufer kosteten je nach Alter uno Nährzustand 35^45 RM das Stück. Während

Die a. o. GB der Bereinigten K na eil a a e r faoriken Ai-G.. Berlin, beschloß die angekündigte Herab­setzung »es Grnnrckavl-ats von 4u wliU. MM nm 10 M*U. au! 30 Mill. RM. Das laufende Geschäftsjahr wto infeige der ständigen Pre Sieninngen und des Auftragsrückganges

Marktverkauf; Bei Kälbern und Schweinen lang­sam, jedoch bet Schweinen bester wegen geringem Angebot; bei Kühen Ueberstand: bei Ochsen ganz langsam.

frankfurter Biehmarkt vom 16. November. Auftrieb auf den Hauvtrnarkt: 1168 Rinder, darunter 254 Ochsen. 152 Bullen. 526 Kilbe. 383 hätten, 283 Kalber, ferner 131 Schafe. 5605 -chweine. Verglichen mit dem Au'trieb des letzten Hauvtmarktes der vergangenen Woche waren 478 Rinder weniger. 800 «chweine weniger. 86 Kälber weni- * chatt weniger angetrieben. Preise: Ochsen: [ £083. b 2589: Bullen: a 2830. b 22 - . * hüu irfen: a 34

--3«. 6 28

Ein- und Ausfuhr sind bisher üblicherweise im Oktober gestiegen. Diese Entwicklung des deut­schen Außenhandels wird auch in diesem Jahre von der Handelsstaiistik aufgezeigt.

Die Einfuhr ist wertmäßig von 448 im Sep­tember auf 483 Mill. EM. im Oktoher, also um 7,8 b. H. gestiegen. Mengenmäßig ist die Zunahme grö­ßer, da der Durchschnittswert erneut, und zwar um 3L v. H. zurückgegangen ist. Die wertmäßige Ein­fuhrzunahme entfällt ausschließlich auf Lebensmittel und Fertigwaren. Die Rohstofseinfuhr ist dagegen von 228 auf 225 Mill. RM. zurückgegangen, mengen­mäßig hat dagegen auch die Rohstoffeinfuhr zuge­nommen.

Die Ausfuhr ist wertmäßig von 812 auf 866 Mill. RM., also um 54 Mill. RÄk. oder um 6,7 v. H. gestiegen. Dazu kommen Reparations-Nachliefe­rungen im Werte von 13 Mill. RM. (Vormonat 23 Mill. RM.). Mengenmäßig ist die Steigerung noch etwas größer, da der Ausfuhridurchschnittswert um 2 v. H. gesunken ist. Die Ausfuhrerhöhung entfällt nahezu vollständig auf Fertigwaren, deren Ausfuhr um 48 Mill. RM. zugenommen hat.

Auswirkungen der Währungsentwertung in England und in den anderen Ländern auf den deutschen Außenhandel können aus den Gesamtzahlen der Oktoberstatistik nicht ersehen werden. Jedoch

... andere Version an Jnlandsgerste zu einer ______________________________Tonne Auslanösgerste bei einer Zollsenkung aus 30 RM festhält. Es ist vorerst nicht abzuseben, welchen Vorschlag stch die Regierung zu eigen machen wird, jedenfalls dürste aber das Reichsrabi- nett, das wegen der tn Frage kommenden Zolländerung ,u der Angelegenheit Stellung nehmen muß, bereits an Beginn dieser Woche eine Entscheidung treffen.

Zn Kürzet

Die vom Statistischen Reichsamt für den 11 November berechnete Jnoerzisser dertorotzbandelsvreiletft mit 107,(1 gegenuber Oet Vorwoche nm 0,3 Prozent gesunken.

Frankfurter Eiergrotzhandelspreise vom 14. November. Die Tendenz des hiesigen Marttes ist als stetig zu bezeichnen, nachdem auch tn dieser Bericht-Woche keine Veränderung in den Preisen etngetreten ist. Tie Anlieferungen waren zu­weilen, infolge der jetzt emsetzenden Jungbennenproduktion, etwas größer, lind aber der Jahreszeit enisprechtnd normal. Frische Ware ist allerdings sehr knapp, und das wenige An­gebot wird ofort placiert. Der Verkauf an den De ail stag­nierte fast v.llkommen aus den hinreichend bekannten Grün­den. Interesse erhält sich nach wie vor nur für dte billigsten Sorten. Es notierten in Pfennigen per Stück ab loko Frank­furt a SOI.: Italiener nicht om Markt, Holländer 12,5015, Bulgaren 1111,50. Jugoslawen 1111.50, Rumänen 10,5011. Russen 1010,50, Polen 101050, Chinesen nicht am Markt, Dänen 12,5015, Flandern, Franzosen, Schlesier Sonern, Tt. Frischeier nitftt am Markt. Kühl­hauseier: Hollander 10,5011, Rumänen S9,50, Bulgaren 5.5010. Polen 99.50.

Weizenaussubrscheine Nov 1505 Dez. 151, Jan. 153 Wert. Roggenausfuhnchetne 111.5) Wert, Gerstel)ezugstchelne 51 Wert, Maisbezugsicheine 92 nominell.

Handelsrechtliche Lieferuugsgekchäste an der Berliner Prosnktertbiirse. Weizen: Dez. "23/238, Mörz 246247. Roggen: Dez. 204,5205,25, März 210212. Hafer: Dez 159.5159, März, danach 169.25.

Magdeburger Zuckern»iierttngen vom 14. November. Gemahl. Mehlis prompt per 10 Tage, per Nov. 81,50, per Nov.-Dez. 81,50. Tendenz: rugig.

tal 1929. Dementsprechend zeigen bte steueraufk o m m e tt tu den Monaten Juli und September gegenüber den 9?er? gleichszissem des Jahres 1929. also aus der Seit der noch nicht cryduten Bierneue.n. t u staue von 12,4, ia wgar kUdi Prozent gegenüber dem damaligen Ertrag für dte Rctchskaf- 1 In den Monaten Oktober und November stad die an­gegebenen Rückgänge noch erheblich gröher geworden, wdatz zahlreiche Brauereien vor die Frage einer Betriebs» ftillegung gestellt stnd. Namentlich gilt dies in allen den Gebieten, in denen das übersteuerte Bier dem Wettbe­werb des steuerbegünstigten Weines und Apfelweines aus­gesetzt ist.

Die Kortoffelflocken-Aktion

Auflockerung der Futtergerste-Eiufuhr bevorstehend.

Handbuch d es SteuerrechtS. Die gesamten ! keichssieuergeletze (oyne Hölle und Verorauchssteuerm nut Erläuterungen tn einem Karteibande. 2. Auslage, Preis skM 85., 2. Teillieferung. Verlag Dr. Otto Schmidt, köln, Hansahaus. Von dem gesamten Werke, daS in 4 Lie- erungen erscheint und bis Ende dieses Jahres vollständig ein wird, ist nunmehr die 2. Siefetung erschienen. Dte 2. Lieferung umfaßt die Gesetze bett. Rentenbankarundschuld Jndustriebelaftung, Grunderwerbssteuer. Schuldenverschrei­bungssteuer, Wechseliteuer. Krastfabrzeugsteuer, Rennwett- und Lotteriesteuer. Besörderungssteuer. ferner das Reichs besteuerungsaefetz. das Finanzausglcichsaesetz, das Gesetz betr. Erschließung von Einnahmen für die Gemeinden, die Bestimmungen des Reichsrates über die Vergnügungssteuer, das SauSzinssteuergesetz und das Realsteuersenkungsgesetz mit den jeweils als Ergänzung erforderlichen Durchfüh­rungsbestimmungen ufro. In die Erläuterungen teilen ftd die Reichsfinanzräte Dr. Boeibke, Huihmacher, Mirr« und Arlt. Zugleich mit dieser 2. Teillieferung wird die erste Ersatz- und Ergänzungslieserutia mit den inzwischen be­kanntgegebenen steneramnestie-Notverordnungen u. Durch- siihrungsbestimmungen versandt. Bereits die erste Auslage des Werkes hat die Anerkennung aller Fachkreise und be-

leiqliche Produktionsmöglichkeit im August 1931 in 1000 Foß

W___Anteile U.6A. Amerika Europa

Lebensmitteln stnd Fletsch (Preissenkung im Oktober 3.4 bi8 8.3 Prozent), eimgc Hülsensruchtarten (Bohnen 5. Lin­sen < Prozents und Molkeretbutter (4,5 Prozents als Artikel mit erwähnenswerten Preisrückgängen im Oktober beroor- zuheben. Gestiegen stnd die Preise im Oktober: in geringem Maße Brot (LI Prozent), Roggenmehl (1 Proz.), geräucherter Kveck (1,3 Prozent) und inländisches Schweine­schmalz (1.4 Prozent), in etwas stärkerem Maße Eier (15,9 Prozent. Der Brotvreis hat sich im Monatsdurchschnitt Oktober in 19 e-tadten, darunter tn 10 Großstädten, erhöht und ist IN 4 Stadien 12 Großstädten) gesunken. Braun­kohlenbriketts haben mit Eintritt der kälteren Jahreszeit etwas angezogen.

r.. Im Berg'eich zum Vorfahr befinden stch die Preise sämtlicher Waren (mit Ausnahme des Zuckerpreises, der um 22 Prozent gegen Oktober vorigen Fabres höher ist) auf einem niedrigeren Stand. Da bei manchen Waren bereits tm Lause des Jahres 1930 eine absteigende Preis- 6eroegung tor Auswirkung kam, ergibt sich beim Vergleich mit Oktober 192« zum Teil eine stärkere Senkung als beim Vergleich mit 1930.

Di? Lebenshaltungskosten (nugrunbegeleat ist Sterbet die Summe der Ausgabegruppen Ernährung. Wob- nung, Heizung und Beleuchtung) haben sich im zweiten und rx von vorübergehenden, iahreszeit-

Ii6 bedingten Erhöhungen im Sommer abgesehen, in fast alle» preußischen Orten gesenkt. Die Rückgänge stnd. entsprechend dem Rückgang im Reichsdurchschnitt (bte Sen­kung der gleichen Gruoven tm Reichsinder beträgt 2,4 Pro- jent), metft gering. Gegenüber bett beiden Vorjahren ha- ben stch im britten Vierteljahr 1931 bie Gesamtsummen und aic Ernahrunasausgaben überall vermindert, gegenüber 1929 meist starker als gegenüber 1930. Die Gesamtsummen Ernährung. Wohnung. Heizung und Beleuchtung) stnd im Staatsdurchschnitt gegenüber 1929 um 12 Prozent zurückge­gangen. Die Rückgänge für bie Gruvoe Ernährung betragen 'm allgemeinen gegenüber 1929 zwischen 16 und 22 Prozent, die Senkung im S-aatsdur»schnitt beträgt 18,6 dcozent. Die Ausgaben für Wohnung stnd gegenüber 1930 tn den meisten Orten, jedoch nur in geringerem Um­fang, gegenüber 1929 tn allen Orten, und zwar in stärke­rem Ausmaß gestiegen. Die Steigerungen gegenüber 1929 Hegen »wtichen 3 und 10 Prozent, tat Staatsburchfchnitt stnd bte Ausgaben für Wohnung um 6,6 Prozent gestiegen.

Starker Bierabsafy-Rückgang

3b den Sommermonaten gegenüber 1929 um 40 %.

Der Deutsche Brauer-Verband e. B. teilt mit: Die nnn- mebr vorliegenden Zifteisn über das Auskommen an R e i ch s b t« r st e u e r tn bet ersten Hälfte des laufenden Rechnungstabres 1931/32 zeigen, in welch starkem Ausmaß ter Bterabiatz im gesamten Reichsgebiet infolge ber im Vot- ahre erfolgten rb. 50vrozentigen Erhöhung der Reichsbier­teuer und der Vervielfachung der örtlichen Gemeindebiet- teuern lurudgegongen ist. Das Aufkommen aus ber Reichsbier,teuer non Avril bis September 1931 ist trotz V- um bte Hälfte erhöhten Biersteuersätze mit 211 Mill. RM um 10,o Prozent nieoriger ats in oer gleichen Veit des Vor- s?öres. in der die Sieuererböhuna nur wahrend ber letz*-" drei Monate wirksam gewesen ist, und nur um 4 Prozent bdber als tn der ersten Hälfte des Rechnungsjaares 1929'äu. also der Zeit vor Eintritt der Bierstener-Gteböhungen. gg.-i einem Vergleich ber Auskommen in ben Monaten Juli bis e-eptember d. I. und dem gleichen Zeitraum des Vortabres, in dem erstmalig bie um 50 Prozent erH6te Reichsbie- steuer erhoben wurde, ist ein Rückgang von 143 aus 116 Mill. RM, also um 19 Prozent eingetreten. Das entspricht einem gleich hohen Rückgang des Bierabsatzes in den Som­mermonaten gegenüber 1930 und einem um rb. 40 Prozent verminderten Bierausstotz im Vergleich zum gleichen Quar-

3u den bereits fett längerer Seit schwebenden Verhand­lungen wegen der diesjährigen Handhabung der Kariös- selslockenaktion und der Verkoppelung der Flocken­abgabe mit der Erteilung von Bezugsscheinen auf zollver­billigte Futtergerfte erfährt WTB.-Handelsdienft, daß gegen­wärtig zwei Projekte zur Beratung stehen, bie beide von den Bntereffenten in Vorschlag gebracht worden stnd. Der eine lan siebt bte Erteilung von Bezugsscheinen tür bret Ton­nen Futtergerfte je Tonne Kartosfelflocken vor bet einem Verkaufspreise von ca. 206 RM pro Tonne Kariosselflocken und eine Senkung des verbilligten Gerftezolles aus 40 RM (bisher 50 RM) je Tonne, wahrend die andere Version an der Verkoppelung von einer Tonne f * Tonne Kartoffelslocken mit ie einer 1 bei einer Zollsenkung aus 30 RM '

6ehl

tiB 2.058 16-280 IS 5.195 5t .57 2.t27 73.28 82.22 8.210 21.730

7.473 42.160

90.01 14.390

88.11 16 b3u WL 81.220 62 130

3.057

Heimische Wirtschaft

Die Rhönwerkstätten G. m. 6. H. in Gersfelb (Rböu) ift aufgelöst. Die Gläubiger der Gesellschaft werben aufgefor­dert. stch bet ihr zu melden.

Nene Konkursverfahren: Hotelbesitzer August Meter (Hotel zur Krone) tn Hann.-Münden, K.-V. R.-A. Dr. Hinz; Anmeldefrist biS 7. 12. Ingenieur Bruno Ditt- m a r in Bad Salzungen. K.-B. A.-A. Böller, Anmeldefrist bis L 12.

Neues Vergleichsverfahren: Firma Gebr. Di eh mm Lauterbach, Inh. Walter Struth, V.-P. Gerichtsassessor Scheer; Vergieichstermin 4. 12.

Aufgehobene Vergleichsverfahren: Juwelier Paul H i l d- »er iun.. Inh. d. Sa. Joies Diel in Kassel, Wwe. Gertrutz Schneider. Inh. b. Fa. Jean schnetoer. Golb- nnd Sil» berwarenhandlung in Kassel; Sri. Hildegard Kecke, Jnhabe» rin der Elektrogroßhandlung Hen, u. Letihold in Euenach; aKufmann Franz Sonbergeld, Inhaber des Zigarren. EiMiÄr- und Versandgeschasts Oskar Part ecke in Eisenach.

Mietsruckgang

und Einheitsweri

Bei Mietsrückgängen kann der Hausbesitzer die Ber- mögenserlläruna berichtigen.

Bei ber gegenwärtigen Einheftsbeweriung erfolgt die Be­wertung ber Grundstücke »umeift in einem Vielfachen der Jahresrohmiete. Hat stch aber die Rohiäiete in der Zeit vom 1. Januar 1981 bis zum Ablauf der (Stift für die Abgabe der Vermögenserklärungen (26. DttoBer 81) geändert, oder stand bei Ablauf btefer Frist fest, daß sich Sie Rohmiete noch im Lause des Kalenderiahres 1931 lin­dern wird, so ist bie neue Ml e t e zu berücksichttgen. Bei dem immer weiter um stch greifenden Absinken der Miet- einnaSmen ist es für die Hausbefitzer daher von Wichtigkeit, daß sie bie Berücksichtigung ber neuen gegenüber dem Stand vom L Januar 1931 geänderten Jahresrohmiete verlangen können, sosern bte Mietänberung bis zum 26. Oktober 1931 eingetreten war ober bis zu bteiem Zeitpunkt ichon feftstanb. daß bte Robmiete stch noch im Laufe des Kalenderiahres 1931 ändern wird. Die Berücksichtigung bei neuen Miete kann auch noch im Einspru.chsverfabren geltenb ge­macht werden. Es emvsiehlt stch, bie Bermöaenserklärun- gen zu ergänzen und dem Finanzamt bte Mietänderunaen unter Berücksichtigung des 26. Oktober 1931 als Stichtag mitzuteilen.

Der Kampf um die Börse

Berliner Börfenoorstand fordert Wiedereröffnung.

Nachdem durch die 7. Notverordnung zur Durchführung der Verordnung des Reichspräsidenten Ober di« Devisen­bewirtschaftung bie Gefahr einer Berfchlechteruna der deutschen Devisenlage aus Wertpapierverkäusen aus dem StuSlande tm Börsenverkehr beseitigt ift, hält der Berliner Börfenvorftand die unverzügliche Wiederher­stellung des amtlichen Verkehrs der Berliner Börse tm allgemeinen wirtschaftlichen Interesse für brin«= genb geboten. Sollten bei maßgebenden Stellen noch unüberwindliche Bedenken gegen die unverzügliche Wieder­herstellung des amtlichen Verkehrs bestehen, w ist für ein« Ueberaangszeit mindestens der F r ei der k e h r in den Börtenf älen zuzulassen. Der Borfenvorstand beaus- trant das Präsidium und die Zehnerkommission, in Fühlung­nahme mit den Aufsichtsbehörden mit größter Beschleunigung die erforderlichen Vorbereitungen zu treffen. Dieser Be­schluß ift nach eingehender Aussprache einst.-mmig gefaßt worden. .

Heutiger Freiverkehr

Abwartend und weiter unsicher.

Berlin, 16. November. Der schwächere Verlauf her Ncu» norker Sonnabendbörfe hatte schon in bett Sonnabetib-Nach- mittagsftunben, soweit Überhaupt noch gehanbelt wurde, etwas rückgängige Kurse zur Fo*ge gehabt, wobei man noch Abgänge einer Großbank beobachten wollte. Sunt Wochen­beginn «ar bte Tenbenz tm heutigen Vormittagsverkehr abroartenb ttnb weiter unstcher, zumal man über bte Folgen des Ausfalls ber gestrigen Lanbtagswablen m,Hessen »er» schi-M-e Meinungen hört. Auch ber heutige ©fettertertnte« und *?ifferenzeuMbltag trug zur Zuruckhaitang bet. Order« tagen bei ben Banken noch nicht vor, auch Kurstaren war« noch nicht ,n hören. Am Devif enm arki horte meae Ptunde-Kabel 3,76 ca Pfunbe-Paris 96 « - /Bfunbc Maftanb 73 ca., PfundeSvanien 4314 ca.. PfundeAu», fterbam 9% ca., PfundeSchweiz 19,30 ca.

Berliner Devisenkurse

B davon die tatsächlich produzierte «ÄWÄBTT8I