Kasseler Abendzeitung
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Hessische Abendzeitung
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Kasseler Neueste Nachrichten
Kummer 257*
Moniaq 2 November 1931
21 Jahrgang
Die diplomatische Fühlungnahme mit Paris
Dienstag Ltnterre-ung -es deutschen Botschafters von Hoefch mit Laval / Frankreich unö -er Uoungplan / Beginn -es Rüstungsfeierjahres
Die Arbeit -es EMhalte-Ausschusses (Von unserer Berliner Schriftleitung).
th. Berlin, 2. November.
3m Mittelpunkt der politischen Arbetten stehen in Berlin gegenwärtig die Beratungen des Still halte ansschusses des Wirtschafts - beirates. Einmal handelt es sich nach wie vor in erster Linie darum, die Arbetten auf dem Gebiete der Lohn- und Tarisbildung möglichst zn beschleunigen, um auf Grund der Vorarbeiten des Wirtschaftsbeirats in etwa vier Wochen die neue Notverordnung herausbringe» zu können. Zum anderen dienen die Verhandlungen des Stillhglteausfchusies der Fundierung der weitere» außenpolitischen Verhaudlungen, die sich auf die Regelung der politischen und der kommerziellen auswärtigen Schuldenlast beziehen werden.
Aus diesem Grunde hat auch der Pariser Botschafter von Hoesch am Sonnabend an den Verhandlungen des Stillhalteausschusses teilgenommen, um ein genaues Bild von den Anschauungen der Wirtschaftssachverständigen über die Möglichkeiten der Regelung unserer kommerziellen Auslandsschulden zu gewinnen. Die ursprüngliche Absicht, die Ausschußberatungen auch am Sonntag fortzusetzen, ist wieder aufgegeben worden, und der Botschafter hat bereits am Sonntag früh Berlin verlassen.
Der ftanzösische Ministerpräsident Laval ist inzwischen von feiner Amerikareise wieder in Frankreich eingetroffen, wird aber den heutigen Montag selbstverständlich zu Besprechungen mit den französischen Kabinettsmilgliedern gebrauchen, sodaß die in Aussicht genommene Unterredung mit dem deutschen Botschafter erst am morgigen Dienstag stattfinden kann. Außerdem scheint es sich zu bestätigen, daß Laval am Mittwoch ein direktes Telefongespräch von Paris nach Berlin mit dem Reichskanzler Dr. Brüning führen will, wie er es auch früher schon einmal getan hat.
Allerdings ist anzunehmen, daß der Berichterstattung, die man von dem deutschen Botschafter in Paris erwartet, größere Bedeutung als dem telefonischen Gespräch zukommt, weil die zwischen Deutschland und Frankreich zu behandelnden Fragen gegenwärtig derartig kompliziert sind, daß man kaum erwarten kann, auf telefonischem Wege wesentliche Fortschritte darin zu erzielen. Es handelt sich vor allem darum, einen Weg zur gemeinschaftlichen Regelung der kommerziellen und der politischen Zahlungsverpflichtungen zu finden, denn Mttte Februar läuft die Stillhalteaktion ab, und von den zwölf Milliarden kurzfristiger Auslandsschulden find nur 8—9 Milliarden durch die Stillhalteaktion erfaßt. Man muß also dahin streben, rechtzeitig einen Plan für die langfristige Abdeckung dieser enormen Summe von kurzfristigen Schulden fertig zu stellen. Es liegen darüber bereits einige Anregungen vor, die im Stillhalteausschuß des Wirtschaftsbeirates weiter behandelt werden.
London, 2. November.
Aus der Mandschurei werden japanische Truppenbewegungen gemeldet, die möglicherweise zu einer Spannung zwischen Japan und Sowjetrußland führen können.
Einer Meldung aus Port Artur zufolge, ist ein chinesisch-russischer Geheimvertrag abgeschlossen worden, in dem der chinesische Präsident General Tschiankaischek sich verpflichtet, die diplomatischen Beziehungen zu Sowjetrußland wieder aufzunehmen. während die Sowjetregierung verspricht, sich nicht in die inneren Angelegenheiten der Mongolei einzumischen. 300 russische Güterwaggons mit Wafsen und Munttion sollen in den letzten Tagen über die mandschurische Grenze gerollt sein. Chinesische Führer glauben, daß 50 000 Mann Sowjettruppen bereit find, dem japanischen Vormarsch entgegenzutreten.
M
Moskau, 2. November. Nach Meldungen aus China wurden von dem japanischen Oberkommando in Mukden große Razzien in der Stadt
Andernfalls könnte die gesamte Leistungsfähigkeit der deutschen Finanzen und der deutschen Wirtschaft wiederum erschüttert werden, wenn nach deni Abschluß des.Abkommens über die Rückzahlung der kommerziellen Schulden später eine Neuregelung der Reparationszahlungen getroffen würde, die etwa höhere Zahlungsverpflichtungen für uns bringen würde, als «nan sie nach dem jetzigen Stande der Dinge überhaupt noch für tragbar ansieht. Infolgedessen ist es notwendig, aus diplomatischem Wege — und dazu dient in erster Linie die Fühlungnahme mit dem französischen Ministerpräsidenten Laval — eine gewisse Sicherheit im voraus darüber zu erlangen, daß nach dem Ablauf des Hooverfeierjahres die Reparationszahlungen nicht wieder nach dem Aoung-Schema ausgenommen werden. Nun hat
Laval allerdings der ftanzösische» Presse bereits erklärt, daß die Ersetzung des. Hooverfeierjahres durch eine Neuregelung der Tributzahlungen „auf der Grundlage des Aoungplanes" ins Auge gefaßt werden solle.
Daraus würde hervorgohen, daß die Franzosen den Aoungplan als solchen noch aufrecht erhalten wollen, aber selbstverständlich ist damit noch nicht gesagt, welche Höhe die deutschen Reparationsleistungen künftig haben sollen, bezw. auf welches tragbare Minimum sie herabgesetzt werden können. Jedenfalls legt man in Berlin entschiedenes Gewicht darauf, daß die kommerzielle Schuldfrage uns die politische Schuldsrage gleichzeitig geregelt werden müssen, und selbst wenn die Reichsregierung den beratenden Sonderausschuß der Bank für internationalen Zahlungsausgleich in Basel anrufen sollte, würde eine derartige Ausschutzbera- mng wahrscheinlich nur den Uebergang für eine neue Reparationskonferenz bilden können. Die Beratungen des Stillhalteausschusses des Wirtschaftsbeirates und die deplomatische Fühlungnahme zwischen Berlin und Paris werden jedenfalls nebeneinander weitergeführt werden müssen.
Gachlieferungen für französisches Kolonialprogramm?
London, 2. November.
Zu der angeblichen Absicht Lavals, den größeren Teil der Tribute weiterhin durch Sachlieferungen zahlen zu lassen, meldet der Pariser Mitarbeiter der „Times", daß diese Sachlieferungen insbesondere für die Durchführung eines Kolonialprogramms im großen Sttt Verwendung finden sollen. Im übrigen messe man den deutschen Ab- sichten die größte Bedeutung für die kommenden Ver- andlungen bei. Sobald sich in Frankreich die Uelber- zeugung festsetzte, daß Deutschland nur eine sofortige Erleichterung seiner Lage wünsche, werde sicherlich eine Reaktion selbst gegen die geringsten Zugeständ-
durchgefführt. Die japanische Polizei hat die ganze Stadt nach Waften durchsucht. Es wurden eitoa 7000 Gewehre und viel Munition gefunden. Das japanische Oberkommando hat ferner mitgeteilt, daß alle Ueberfälle auf Japaner durch die Feivgeruhie abgeurteilt und die Todesstrafe zur Folge haben würden.
Das Rüstungsfeierjahr
Genf, 2. November.
Bis zum 1. November sollten sich nach dem Beschluß der Völkerbundsversammlung die zur Abrüstungskonferenz eingeladenen Staaten darüber äußern, ob sie bereit sind, den Vorschlag eines Rüstungsfeierjahres, das mit dem 1. November beginnen soll, anzunehmen.
Tie deutsche Antwort ist hier inzwischen einge- trosfen. Es liegt lein Grund vor, daran zu zweifeln,
daß die Antwort zustimmend ausgefallen sein kann, lieber die Einzelheiten der deutschen Antwort wird die Oeffentlichkeit im Lauft des heutigen Tages unterrichtet werden.
Das französische Ministerium des A e u ß e r n Hai die Antwort der Regierung auf den Vorschlag einer Rüstungspause an das Generalsekretariat des Völkerbundes abgeschickt. In dieser Antwort teilt die französische Regierung mit, daß sie bereit sei, die Rüstungspause unter den in der Resolution des Völkerbundes definierten Bedingungen anzunehmen, vorausgesetzt, daß die Frankreich benachbarten Regierungen diese Pause gleichfalls annehmen und einhallen. Auch die Regierung der Vereinigten Staaten hat dem Generalsekretär des Völkerbundes eine Note übermittelt, worin sie erklärt, daß sie das Rüstungsfeierjahr annehme unter der Voraussetzung, daß die übrigen maßgebenden Militär- und Flotienmächte das gleiche tun. Dabei macht sie den Vorbehalt, daß sich das Feierjahr nicht auf die Bauten beziehe, die begonnen seien oder für die vor Inkrafttreten des Feierjahres Kontrakte abgeschlossen seien.
Bis jetzt haben folgende Staaten außer den oben genannten ihre Bereitschaft zur Annahme zu erkennen gegeben: Luxemburg, Aegypten, Sowjetrußland, Albanien, die Schweiz, Japan, Siam, Lettland, Tschechoslowakei, Chile, Belgien, die Niederlande, Ungarn, Neuseeland. Australien. Italien und Dänemark. Ja-
Dr. Pz. Paris, 2. November.
Jacques Kayser, ein angesehener Führer bei französischen Radikalismus, Mitarbeiter der „Repu- blique" Taladiers und ausgezeichneter Kenner deutscher Verhältnisse, einer der Wenigen, die sich ehrlich bemühen, Deutschland nicht mit französischen Augen zu sehen, ja sogar, um mit seinen eignen Worten zu reden, „vergessen wollen, daß sie Franzosen sind", legte in den vornehmen Räumen des „Palais- Royal" Rechenschaft ab von seiner letzten Deutschlandreise. Die äußerst zahlreiche Versammlung bestand aus einer Elite des Pariser Geistes: Professoren der Sorbonne, Journalisten, Abgeordnete, politische Schriftsteller, führende Persönlichkeiten der Wirtschaft und der Finanz.
Jacques Kayser
begann mit der französischen Ministerreise nach Berlin: „Was der Anfang zu einem großen Geschehen hätte werden sollen, ist eine bloße Episode geblieben. Mit gewaltigen Hoffnungen hatte das deutsche Volk die Herren Laval und Briand begrüßt: es wurde bitter enttäuscht. Dem Besuch hat jede Dynamik gefehlt, der feste Wille zum Handeln. Wo man das Größte erwartete, wurde — eine Kommission geboren. Und zwar ist es so, daß um diese Körperschaft herum ein ganzer Zaun von Poincars-Schildern mit der bekannten Aufschrift „Verboten" steht. Verboten, von den Reparationen zu sprechen, von den Krediten, von der Abrüstung; noch viel mehr verboten, gar politische Dinge, die Revision der Grenzen etwa, in den Fragenkreis hereinzubeziehen. Alles dies sind, wie Herr Laval sagt, „questions dslicates", an die man nicht rühren darf. Die Folge ist, daß man offene Türen einrennt, sich in Prozeduren verliert, und in belanglosen Nebensächlichkeiten: das ewige Bild der Theologen von Byzanz, die um das Geschlecht der Engel streiten, während die Türken vor den Toren stehen.
Der N o u n g p l a n ist im Bewußtsein des deutschen Volkes tot. Kein einziger Deutscher teilt, die merkwürdige Illusion fast aller Franzosen, daß nicht nur der „Rahmen", sondern auch die „Substanz" dieses Planes beibehalten werden können, daß mit andern Worten Frankreich nach dem Hooverfeieriahr wiederum seinen „ungeschützten Anteil" einkassieren wird, den der Budgetminister Pietri mit 2 Milliarden Franken in den neuen Haushalt setzte. Warum rafft sich in Frankreich kein Staatsmann zu einer klaren Sprache auf? Warum nährt man Illusionen, deren Folgen die gleichen sein müssen wie in der langen Leidensgeschichte von 1919 bis 1924? Eine deutsch- französische Annäherung ist unmöglich, solange das furchtbare Mißverständnis auf diesem Gebiet weiter- dauert.
Das Kreditproblem ist eine Lebensfrage der gesamten deutschen Wirtschaft; Amerika hat deutlich zu erkennen gegeben, daß es darin nichts ohne die vorherige Zustimmung Frankreichs unternehmen will, und so 'liegt die Entscheidung wiederum zwischen Paris und Berlin Frankreich hat gegen den sogenannten „Franquiplan" Bedenken, und der Unter-
Pan, Belgien, die Schweiz und die Niederlandö machen Vorbehalte bezüglich ihrer Nachbarstaaten.
Washington, 2. November. Die amerikanische Regierung hat das Flottenbaufeierjahr heute Montag in Kraft gesetzt. Es werden lediglich noch fünf seit längerer Zeit bestellte Zerstörer gebaut. Die Entscheidung wird jedoch hinfällig, wenn der Völkerbund nach Eingang der noch ausstehenden Antworten das allgemeine Rüstungsfeierjahr nicht offiziell erklärt.
Faschisten un- Antifaschisten
Zwischenfälle in Frankreich.
Paris, 2. November.
Zu ernsten Zwischenfällen kam es am gestrigen Allerheiligenfest in Chambery nach einer Gedenkfeier ehemaliger italienischer Frontkämpfer. Im Anschluß an die Friedhofseier fand in einem Italienern gehörenden Hause eine faschistische Veranstaltung statt, bei der es zwischen Faschisten und Antifaschisten, die in den Saal Einlaß gefunden hatten, zu schweren Auseinandersetzungen kam. Der italienische Vizekonsul von Chambery und ein Beamter des dortigen Konsulates, sowie der italienische Vizekonsul von Albertville wurden nicht unerheblich verletzt. Die Polizei mußte eingreifen, um die Ordnung wiederherzustellen.
gouverneur der Bank von Frankreich, Professor Rist, hat ein anderes System ausgearbeitet, dessen Last den schwachen Schultern der Reichsbank wohl zu schwer sein dürfte. Jedenfalls mutz in kürzester Frist eine Lösung erfolgen. Weite Kreise in Deutschland selber sprechen sich gegen eine unbegrenzte Kreditwirtschaft aus, und es erscheint vielleicht angezeigt, das Problem auf einen allgemeinen Plan zu bringen, denn es greift ja in der Tat über den engen deutschen Rahmen weit hinaus.
Die militärische Gleichberechtigung ist eine notwendige Voraussetzung jeder Verständigung zwischen Deutschland und Frankreich. Kein Deutscher wird je Zutrauen zu einem militärisch übermächtigen Frankreich haben; kein Deutscher fühlt sich wahrhaft frei, solange dieses aus dem Siegerwillen geborene Unrecht weiterdauert. Der verhängnisvolle Satz, den Laval in Washington sprach, datz „Frankreich auf kein Bataillon verzichte", muß berichtigt oder widerrufen werden; denn trotz aller Not tragen die Deutschen keine „verminderte Seele" in sich, und ihre sittliche Kraft ist ungebrochen.
In den dü st er st en Farben malt dann der Vortragende das Bild der materiellen Lage in Deutschland. Berlin ist eine „tieftraurige Stadt", deren Pulsschlag kaum noch vernehmbar ist; ein „schrecklicher Winter" stehe bevor, und mit Grauen müsse man all des Elends gedenken, das sich hier zusammenballt. Irgendwelche Diagnose zu stellen, sei nicht möglich; eine Welt von Widersprüchen tue sich auf, die wahre Tiefe der Not erscheine nie erreicht, und ihre Größe habe ein Gegenstück nur in der ungeheuren Widerstandskraft dieser Nation. Allgemein aber sei die Ueberzeugung, datz Deutschland nicht untergehen könne, hilft ihm die Welt nicht, so bringe es wahnsinnige Opfer, auf daß das Deuischland von morgen lebe. Die sozialen und wirtschaftlichen Erschütterungen. so schloß Jacques Kayser, werden Deutschland noch eine Zeit lanag beherrschen: das wahre Drama, die wahre Entscheidung auch wird erst dann eintreten, wenn das junge Geschlecht die Macht in Händen hat. Denn dessen tiefste Ueberzeugung heißt: Die Zukunft darf unter keinen Umständen der Vergangenheit gleichen.
Hochinteressant gestaltete sich die nun folgened allgemeine Aussprache, bei der Vertreter aller gemäßigten Richtungen zu Worte kamen. Zunächst
der »typische Franzose"
der davon überzeugt ist, im Namen der ungeheuren Mehrheit seines Volkes zu sprechen. Daß sich die beiden Nationen nicht verstehen können, hängt allein von Deutschland ab, das immer wieder „schlechten W i li en" zeigt. Es hat we seine „Schuld" zahlen wollen, hat nie abgerüstet, denkt nur an Revanche — in diesem Augenblick fallen drei Schüsse, es entsteht eine gewaltige Aufregung, die sich erst dann legt, als jemand ruft, nebenan in der „Comedie Francaise" werde das Revolutionsdrama „Danlons Blut" gespielt. Der typische Franzose fährt fort: „Wir wollen nicht immer die Belämmerten sein. Deutschland r- hält Kredite, aber nur gegen entsprechende Garantien, die man in Berlin wohl kennt. Das vielgerühmte Gold in den Kellern bei Banque de France
Selbstverständlich hat von Anfang an die Ueberzeugung bestanden, daß man zu einem haltbaren und vernünftigen Abkommen über die kommerziellen Schulden nur gelangen tonn, wenn man gleichzeitig Sicherheit darüber hat, in welchem Ausmaße künftig überhaupt noch polttische Zahlungsverpflichtungen bestehen werden.
niffe einsetzen. Sobald aber Anhaltspunkte für eine deutsche Berei.Willigkeit vorlägen, die tieferen Gründe des französischen Mißtrauens zu unter'uchen was beim'Besuch in Berlin nicht geschehen sei, so bestände Grund zu der Annahme, daß man französischerseits noch einmal zu einem Versuch bereit sein werde, eine wirkliche und dauernde Annäherung her- beizuführen.
Chinesisch-russischer Geheimvertrag?
Eigener Drahlberichi.
Ein Franzose sieht Oeutschlan- (VonunserempariserKorrespondenten.)