Sinundzwanztgster Lahrg«»-
Raffder neueste Nachsichte«
Mittwoch 28 Okiob r 1931 /1. Beilage
Neues aus Kassel
Kassel, 28. Oktober.
Kraftstoff — zu teuer?
Man schreibt uns:
Zu den Wundern des deutschen Wirtschaftslebens, die wir niemals recht begreifen werden, gehört das Srößtc Rätsel der Bcnzinpreise. Wir tanken an omer Kasseler. Zapfstelle und beginnen unsere kleine Rundfahrt durch Deutschland.---39 Pfen-
c pro Liter Benzin zahlen wir und 43 -Mennige für Benzin-Benzolgemisch, ssleich ob wir Monopolin, Dapolin, Shell oder Cler in den Tank nehmen, Aral, Dhnamin. Esso und wie die Gemische heißen mögen. 39 und 43 Pfennige lind die Kasseler Einheitspreise der Benzingeschäste.
Wir geben Gas und sausen über Fritzlar und Marburg, über Gießen und Bad Nauheim gen Frankfurt. Unser Tank ist leer. Die Maschine fordert neues Futter. Wir halten an der nächsten Tankstelle und zahlen nunmehr nicht mehr 39 Pfg. fnr Benzin, wie in Kassel, sondern nur noch 35 und "icht mehr 43 Pfg. für das Gemisch, sondern 39.
Von Frankfurt aus folgen wir der schönen Rhein- «ferstraße nach Köln, über Andernach und Bingen und Bonn. Wiederum tanken wir Benzin, jetzt zu 33 Pfg. pro Liter und Gemisch zu 37 Pfg. Zwischen Kassel und Köln besteht demnach eine Preisspanne von 6 Pfg. pro Liter.
Der Kasseler Automobilist, der mit einem mittel- schweren Wagen monatlich 2500 Kilometer zurück- legt und durchschnittlich 10 Liter pro hundert Kilometer verbraucht, wendet pro Monat für Betriebsstoff 15 Mark mehr auf als der Rheinländer oder 180 Mark im Jahr. Das sind recht erhebliche Summen, so will uns scheinen, die für Großbetriebe mit 10 und mehr Wagen sogar wirtschaftlich fühlbar werden. Die Summe, die der Kasseler Automobilist an Mehraufwendungen für Betriebsstoff aufzuwenden hat, als der Rheinländer, erreicht bei dem mit- telfchweren Wa^-n ungefähr die Höhe der Steuern, die er für den Wagen aufzubringen hat. Eine nicht unerhebliche Beladung demnach, die der Automobilist nur deshalb nicht so empfindlich spürt, weil er die Einzelraten der Sondersteuer — 60 Pfennige für 10 Liter — nicht so beachtet.
Kassels Benzinpreise stehen, wie wir einer statistischen Erhebung vom 5. Oktober entnehmen, ungefähr an der Spitze aller deutschen Großstädte. Nur Regensburg (mit 40 Pfg. für Benzin und 44 für Gemisch), Breslau (mit 40,50 Pfg. für Benzin und 44,50 Mg. für Gemisch) und Königsberg (mit 39,50 Pfg. für ; 'nzin und 43,50 Pfg. für Gemisch) übertreten seine ^'»ise. Erfurt und Stuttgart halten mit Kassel, Preisniveau. Die mei'^n übrigen Gebiete Deutschlands jedoch, vor allem aber das Rheinland, verfügen über erheblich billigere Betriebsstoffe. So Io":' beispielsweise
litt
Benzin
Gemisch
Benzol
Hamburg
33
37
43
• Düsseldorf
33
37
43
Köln.
33
37
43
Aachen
34
38
44
Berlin
34
38
44
Dortmund
34
38
44
Essen
34
38
44
Frankfurt
35
39
45
Mannheim
36
40
46
Bremen
37
41
47
Hannover
37
41
47
Rostock
37
41
47
München
38
42
48
Nürnherg
38
42
48
Chemnitz
38,50
42,50
48,50
Dresden
38,50
42,50
• 48,50
Leipzig
38,50
42,50
48,50
Kassel
39
43
49
Stuttgart
39
43
49
Erfurt
39
43
49
Stettin
39,50
43,50
49,50
Breslau
40,50
44,50
50,50
Die Preisspanne von 7ss Pfennigen pro Liter Betriebsstoff von der billigsten zur teuersten deutschen Zapfstelle kann unmöglich allein mit der Höhe der Transportkosten erklärt werden. Sie ist vielmehr bedingt von der Wirksamkeit der Preiskonven- tion, die von den Großerzeugern getroffen wurde. Im Rheinland wurde diese Preiskonvention durch Außenseiter gesprengt die durch ihre Kampspreise auch die Großkonzerne zwangen, ihre Preise zu senken. In Kurhcssen und die Tankstellenbesitzer angehalten, sich an die Richtpreise zu halten, die ihnen Vom Erzeuger vorgeschrieben werden. -r.
Auch in Kaffel Parteienkrise
Herr Wiethofs schreibt uns:
Der vor einigen Monaten aus dem Magistrat ausgetretene wirtschaftsparteiliche Stadtrat Kaufmann Taver Wiethofs hat wegen der in der Parteileitung Berlin, der Wahlkreisleitung Frankfurt am Main und dem Vorstand der Ortsgruppe Kassel bestehenden unhaltbaren Zustände das Amt des 1. Vorsitzenden der Ortsgruppe der Wirtschaftspartei niedergelegt und ist gleichzeitig aus bet Partei ausgetreten, weil nach seiner Ansicht der seit einem Jahre eingesetzte Zerfall der Wirt- schastspartei nicht mehr aufzuhalten ist, und die Wirtschaftspartei infolgedessen dem um seine Existenz kämpfenden Mittelstand nicht mehr Helsen kann.
Dem 1. Vorsitzenden haben sich der 2. Vorsitzende Kaufmann Böttcher, der 1. Schriftführer Kaufmann Topf, der 1. Kassierer Kaufmann Stöhr und der 2. Kassierer Fleischermeister Breuer angeschlossen und ebenfalls ihre Aemter niedergelegt.
Der 2. Vorsitzende und der 1. Schriftführer sind auch gleichzeitig aus der Partei ausgetreten.
Erabriiche »Sne Ende. Dor einigen Tagen wurde aus der Lalderbolungsitätie Kragenbof durch Einbruch ein grüner 1 m breiter und 8 m langer Linoleumlamer, ein braun-lederner Medizinball (5 Pfund Gewicht). 2 Doll- gununibälle und ein lederner Lchlaaball entwendet, Es wird vermutet, da« die Svortbälle hier zum Berkaut ae- lansen. Lachdienliche Angaben, die zur Ermittelung der Täter führen können, erbittet die .tiriminalvolizei. Zimmer 69. — Zn der Nacht zum 27. 10. ds. Zs. wurde das Bcr- kaufshäuschen an den „Drei Brücken" (Wolthager -tratzei von unbekannten Tätern erbrochen und Zigarren, Zigaretten und Tabak entwendet.
Staatliches Theater. Heute abend findet nach einer Paufe Von Iahten eine Neueinstudierung der SMllingiwcn Tper „Mona Lisa" statt. Inszenierung: Hanns Friederict, musikalische Leitung Wilhelm Franz Reust. Die erste Wiederholung der Cper ist Sonnabend, den 31. Oktober. — Zu der sechsten volkstümlichen Nachmittagsvorstellung „G r ast n Mariza" am Sonntag, den 1. November, die zu ermäßigten Preisen II gegeben wird, sind nur noch starten im ersten Rang, Orcheftersenel und ersten Parkett sowie Galette zu haben. Tie Gatderobegebühren zu dieser Vorstellung sind ermäßigt; sie betragen 0,15 bzw. 0,10 RM. — Sonntag, den 1. November, abends, gelangt die Oper „Carmen von Bidet mit Ljuba Senderowna in der Titelvartie zur AüS- süLtung. Ten „Don Jose" singt der Kammersänger Fntz Libau. Musikalische Leitung: Maurice d« Abtavanel.
Sämtliche Bilder eigene Aufnahmen der Kasseler Neuesten Nachrichten
Vineta-Romantik
-es Waldecker Landes
Herbst-Ebbe im Edersee / Oie Lleberreste der überfluteten Dörfer tauchen wieder auf
Links oben:
Die Trümmer der Kirche von Berich ragen aus dem Wasser
Rechts oben:
Keine nordische Land« schäft — der Edersee bei Ebbe mit den Inseln des Hopfenbergs
Rechts unten: Uferböschungen, die sonst das Wasser bedeckt.
Mitte:
„AufsTrockene gesetzt"
schk. _ Wenn bei windstillem Wetter die Wellen des Edersees sich glätten, erblickt man vom Boot aus versunkenes Land, das schemenhaft aus der Tiefe dämmert. Dann steht das Auge in verschwommenen Umrissen Mauerreste und alte Straßenzüge auf dem Grund des Sees. Glocken klingen über das Wasser — von den Bergen herunter, auf denen die neuen Dörfer stehen. . .
Nur manchmal noch wird für kurze Zeit diese versunkene Welt wieder dem Wasser entrissen. Das ist, wie augenblicklich, die Zeit der großen Ebbe im Edersee, in der man sich auf die Bewältigung der Wasserfluten des kommenden Winters und Frühjahrs einrichtet. Dann sinkt der Wasserspiegel weit unter den normalen Stand — und das versunkene Land wird für kurze Zeit wieder sichtbar.
Ein fruchtbares Tal war es einst, durch das hier die Eder floß; — hier, wo heute bei gesunkenem Wasserstand zwei „Inseln" aus dem See ragen, hielt einst auf dem Hopfenberg der Wanderer Rast und schaute ins Tal hinunter zur klappernden Stoll- m ü h l e. Dort schritt er zur alten Kirche von Berich, die am Waldessaum hoch über dem Dorfe fand, wanderte den Weg hinab zur steinernen Eder- brücke und kehrte im gastlichen Dorfe am jenseitigen Ufer gerne ein. Das Wenige, was heute aus dem Wasser ragt, erinnert ihn daran: die Trümmer der Kirche, deren festgefügte Mauern dem Zerstörungswerk des Wassers nun schon siebzehn Jahre Wider- tand leisten, die immer noch feste Fahrstraße, die hinunterführte und an deren Hang heute wie früher zrünes Gras sproßt — und auch der alte Flurgrenz- tein, der, etwas wackelig zwar, aber immer noch un- verrückt, heute noch die Gemarkungsgrenze anzeigt.
Die alten Einwohner von Berich, Bringhausen, Asel, von Niederwerbe und auch von Herzhausen können noch heute nicht das Schicksal begreifen, das sie einst des Wassers wegen von angestammter Scholle vertrieb. Rauh wie im Kriege war damals das äußere Geschehen: Sprengungen und Schüsse hallten im stillen Edertal, in Trümmer sanken die bäuerlichen Anwesen, in denen Generationen bis dahin ge
lebt — Betondecken wölbten sich über den Gräbern Bis das Wasser kam, mit blitzenden Wellen alles der fällen Dorffriedhöfe, um sie vor den Wasserfluten bedeckte und der blaue Himmel ein lachendes Antlitz zu schützen. Ein Bild der Zerstörung ringsum die dort spiegelte, wo einst der Landmann hinterm Fluren. Pfluge schritt.
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3m Auepark ist Laub-Auktion.
Geld, das der Herbst von den Bäumen schüttelt
An einem ebenso sonnigen wie kalten Herbstmorgen treffen sich am Marmorbad — unten am Aueeingang — dreißig Mann. Ein Paar Männer in Dienstnnisorm sind dabei, die übrigen in Zivil. Dann kommt der „Herr der Aue". Ein lautes „Guten Morgen!" schallt ihm entgegen. Lbersekretär Eggert, d. i. der „Herr der Aue", eröffnet die diesjährige Laubversteigerung. Er verliest die Vorschriften. Die Interessenten hören kaum zu; einmal hält der „Herr der Aue" im Lesen inne: „Ruhe, meine Herren!" Irgendjemand murmelt etwas wie „Olle Kamellen" und „Kennen wir längst". Seit zwanzig, dreißig Jahren und mehr kommen immer wieder dieselben Gärtner, wenn der erste Frost fällt, zur Laubver- fteigerung in der Aue. Aber jedes Jahr fehlen ein Paar Mann, die hat Bruder Hein
geholt; an ihrer Stelle
Obersekretär Eggert, der „Herr der Aue
sind viele
garnicht. Sie sind unter sich einig: Der Müller bekommt dies Stück, der Hoffmann jenes — ganz wie es immer war. Wenn aber die Neuen überbieten?
Es geht los! Der Trupp wandert gemächlich hinüber zum Hirschgraben. Der Wegemeister kennt die Stücke, die ausgeboten werden. Fünfzig Stücke mit teils recht närrischen Namen sollen wsgeschlagen werden. Für die Stücke hier vorn ist kein großes Interesse. Die bringen fünfzig Pfennig und eine Mark. Tann gehl's tiefer hinein in die taufrische Aue Am Reitrondcll entfpinnt sich der erste Kampf. Bis zu fünf Mark klettert der Preis je Hälfte für Laub-
Auktionator „unter sich" zum „soliden" Preis etwas unterbringen können. Im übrigen findet Buchenlaub mehr Freunde wie Eichenblätter, und dies immer noch eher wie das staubige Laubwerk der Kastanien. So sinv denn auch die Preise. Das kleine Buckendreieck hinterm Zoo bringt sieben Mark, die ganze Affenallee wegen der Kastanien nur vier Mark. Zum Schluß bietet man — ohne Vorbesichtigung — die Flächen vor der Regierung aus.. Sie bringen fünfundzwanzig Pfennig! Insgesamt ist also gute Konjunktur für Herbstlaub. Weit über zweihundert Mark gegenüber siebzig im Vorjahr hat die Versteigerung dem Staatssäckel eingebracht. E.K. B.
Junge da. Diesmal sind ....
Junge und Neue erschienen. Das gefaßt den Alten
Nutzung. Ein paar Alte schimpfen. Für fünsundsieb- zig Pfennig ungefähr haben sie es seit Jahrzehnten zugeschiagen bekommen.
Die Nachfrage nach Laub scheint groß zu sein. Das mutz doch der Obergärtner der Aue wissen. „Ja!" fegt er „die Pferde sind rar geworden. Stallmist kostet ein Sündengeld. Ta ist Laub noch das beste und billigste als Ersatz. Zum Pslanzeneinschlagen, für die Frühbeete war's ja immer schon sehr begehrt." Und weiter geht's hin und her durch die herbstliche Aue. Die Schuhe werden naß, die Füße auch. Unter Eichbäumen darf man nicht nach oben schauen, so reichlich fallen die Eicheln. Ein Stuck Aue nach dem andern findet feinen Mann. Die Alten brummen Über die hohen Preise. Parzellen, die heute für zehn zwölf Mark losgescklagen werden, kosteten früher bloß eine Mark, bisweilen noch weniger. Manchmal freuen sich and) die Alten; wenn sie nämlich vorweg mit dem
Was die Beamten fordern
Vom Allgemeinen Deutschen Veamtenbund wird uns geschrieben:
In Bad Nauheim fand ein Vertretertag des Landesverbandes Hessen und des Provinzialausschusses Hessen-Nassau der Reichsgewerkschaft Deutscher Kommunalbeamten statt.
Verbandsvorsitzender Max Dillmeister- Berlin, sprach über: „Die organisationspolitische Lage der RDK. und die Notwendigkeit der Verschmelzung mit dem Gesamtverband." Das Ziel ist, sämtliche Arbeitnehmer der kommunalen Verwaltungen auf dem Boden der Betriebsorganisation zu gemeinsamer Front zusammenzuschließen. Die neue .Aeichsgewerkschaft Deutscher Äonununalbeamten und
Angestellten" wird im Gesamtverband die Kollegen der kommunalen Verwaltung, der Feuerwehr und des Gesundheitswesens umfassen.
Nach lebhafter Aussprache wurde dem in einer Entschließung zugestimmt.
Weiterhin wurde zur besoldungspolitischen Lage Stellung genommen und gefordert, daß endlich Schluß gemacht wird mit der Politik der Lohn- und Gehaltskürzungen. Bei Ueberprüfung der Besoldungsordnungen der Gemeinden auf Grund der preußischen Notverordnung vom 12. September 1931 sind Verschlechterungen gegenüber gleich zu bewertenden Beamtenkategorien von Reich und Staat unbedingt zu vermeiden. Im Hinblick auf den gemeinsamen Beschluß der Regierungsparteien und der Deutschen Volkspartei im preußischen Landtag vom 23. d. M., der eine Aenderung der preußischen Notverordnung verlangt, sind die Aufsichtsbehörden zu veranlassen, daß Ungerechtigkeiten und Härten für die Kommunalbeamtenschaft wieder beseitigt werden
Gammeln genehmigungspflichtig
„ Es sind neuerdings auf Grund irreführender Veröffentlichungen Zweifel über die gesetzlichen Vo r s chr i f t e n für Genehmigung und Beauffichti- gung von öffentlichen Sammlungen laut geworden. Die Pressestelle der Regierung in Kassel macht deshalb nachdrücklich darauf aufmerksam, daß jede öffent- llcheSammlung oder sonstige Werbeveranstaltung zu gemeinnützigen oder mildtätigen Zwecken genehmigungspflichtig ist. Unter diese Bestimmung fallen auch die gegenwärtig überall in so erfreulicher Weise geplanten und zum Teil auch schon in der Ausführung begriffenen Sammlungen von Geld Lebensmitteln, Kleidung usw. zur Behebung der im kommenden Winter drohenden Notlage weiter Kreise (soge- nannte Winterhilfe). Es ist selbstverständlich, daß solche Sammlungen behördlicherseits weitestmögliche Forderung erfahren.
Solche Sammlungen indes, für die die notwendige Genehmigung nicht erteilt worden ist, müssen im allgemeinen Interesse polizeilich verhindert werden. Die- jentgen, die solche Sammlungen ausführen, laufen außerdem Gefahr, strafrechtlich verfolgt und gerichtlich verurteilt zu werden. Lediglich solche Sammlungen, sie unmittelbar rein parteipolitische Zwecke zum Ziele haben, insbesondere solche zur Förderung der Partei- agitation, zu Wahlzwecken usw. bedürfen einer Anmeldung und Genehmigung nicht. Zu solchen Sammlungen mit unmittelbar parteipolitischen Zwecken werden Sammlungen von Geld, Lebensmitteln, Kleidung usw. zur Linderung wirtschaftlicher Not nicht dadurch, daß |te von parteipolitischen Organisationen durckae- führt werden.
Wie wird das Weiter?
Wettervoraussage bis Donnerstag abend:
Vorwiegend bewölkt und zeitweise Niederschlagsneigung, bei milden westlichen Winden erneute Abkühlung und ausklarend.