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Nr. 250*

Sonnabend / Sonntag, 24. / 25. Ottober 1931

21. Lahrgan«

Ohne Revision keine wahre Abrüstung!

Aufsehenerregende Erklärungen des Senators Borah / War Hoover unterrichtet? / Entrüstung in Paris / Grand, nach Berlin abgereist

Lavals Thesen werden widerlegt

Eigener Drahtberichl.

Brücken schlagen!

Washington, 24. Oktober.

Senator Borah empfing am Freitag nachmittag die Vertreter der französischen Preffe. Der Senator betonte, daß er jede Form eines Sicherheitspaktes aufs äußerste bekämpfen würde. Die wahre Ab­rüstung in Europa sei unmöglich, solange nicht gewisse Bestimmungen des Versailler Vertrages aufgehoben würden. Insbeson­dere müsse die Frage des Weichselkorridors durchgreifend zugunsten Deutschlands neu geregelt werden. Auch das an Ungarn begangene Unrecht müsse wieder gut gemacht werden.

Wirtschaftliche Zwangsmaßnahmen zur Erhaltung des Friedens seien zwecklos, wenn sie gegen Groß­mächte angewendet würden. Der Boykott gegen Ja­pan beispielsweise würde unbedingt zum Kriege füh­ren. Zum Problem der Kriegsverschuldung über­gehend. erklärte Borah, daß er sich für die Streichung der interalliierten Schulden nur dann einsetzen werde, wenn gleichzeitig auch die Reparationen gestrichen würden.

Borah erklärte weiter, er sehe der kommenden A b- rüstungskonferenz mit ausgesprochenem Pessimismus entgegen, falls nicht die oben ge­nannten Voraussetzungen erfüllt, also der Versailler Vertrag geändert werde. Ebenso wenig könne cs eine wirkliche Abrüstung geben, wenn lediglich die Ziffern der Heereshaushalte als Maßstab genommen würden; denn militärisch starke Rationen könnten mit gerin­gen Mitteln ebenso leicht einen Krieg vorbcreiten, wie mit den gegenwärtigen Riefenausgaben. Dir wesent­lichste Grundlage der Sicherheitssrage besteht, so hob Borah hervor, im Gerechtigkeitssinn der europäischen Völker, in der Grenzenfrage.

Weiter wies Borah darauf hin, daß es jetzt zu spät sei, an eine Verlängerung des Hoover-Mora­toriums zu denken. Eine Besserung der weltwirtschaft­lichen Verhältnisse sei nur möglich, wenn die Repgr. rationen und interalliierten Schulden drastisch her- untergcstrichen würden.

Abschließend betonte Borah. daß die Lösung der Abrüstungsfrage auch die Anerkennung Ruß­lands durch die Vereinigten Staaten voraussetze. Niemand könne von den europäischen Mächten eine wesentliche Rüstungsverminderung erwarten, solange Rußland ein gewaltiges stehendes Heer unter den Fahnen halte.

Die überaus freimütigen Aeußerungen Borahs »lachten auf die französischen Pressevertreter offen­sichtlich tiefen Eindruck. Der heute stattfindenden Un­terredung zwischen Senator Borah und Ministerprä­sident Laval sieht man allgemein mit grösster Span­nung entgegen.

Bestürzung in Paris

Paris, 24. Oktober.

Während über den Fortgang der Washingtoner Besprechungen des französischen Ministerpräsidenten in der Morgenpreffe keinerlei neue Gesichtspunkte hervorgehoben werden, haben die Erklärungen, die Senator Borah gegenüber Pressevertretern abge­geben hat, in Paris Bestürzung ausgelöst.

Das .^Journal- sagt, man müsse Borahs Aeu­ßerungen die Auslegung geben, daß sie von einem Manne stammten, der sich stark genug fühle, allen Gegenargumenten zu trotzen. Die ungewöhnli­che Tragweite der Erklärungen Borahs brauche nicht erst unterstrichen zu wenden. Im allgemeinen erkenne er aber die Gerechtfertigkeit des französischen Standpunktes in Bezug auf Sicherheit und Repara­tionen an. Wenn seine Gedankengänge jedoch restlos angewandt und verwirklicht würden, so müsse man sich fragen, was noch von dem Frieden in der Welt übrig bleibe.

ImEcho de Pari§- wendet sich Pertinax scharf gegen die Ausführungen des Senators Borah. Alles in allem stelle die Erklärung Borahs einen ärgerlichen Zwisch fall dar, der große Zweifel an dem Ausgang der Besprechungen auf- kommen lassen müsse. Der Sonderberichterstatter des Petit Journal^, Marcel Ray, weist eben­falls auf die großen Schwierigkeiten hin, die einer Annäherung der beiderseitigen Srandpunkte auf säst allen Gebieten entgegenstehen. In Kreisen, die Hoover naheständen, hebe man immer wieder hervor, daß eine Zusammenarbeit mit irgendeinem europäischen Lande unnütz sei, solange der augenblickliche staius quo in Europa nicht grundlegend geändert werde.

*

ges zu erörtern. Die Pressevertreter sollten sich durch die Aeußerungen Borahs nicht eeinfluffen lassen, denn der Senator gäbe nur feiner persönlichen Mei­nung Ausdruck.

Lavals erste Unterredung mit Stimson

Washington, 24. Oktober.

Staatssekretär Stimson hatte bereits gestern eine halbstündige Unterredung mit Ministerprä­sidenten Laval, in der die Reihenfolge der zu disku­tierenden Probleme festgelegt worden ist. Stimson war sichtlich befriedigt, daß Laval auf alle diesbezüg­lichen, allerdings rein formalen Vorschläge eingegan­gen ist.

Im Staatsdepartement wurde mitgeteilt, daß zu­erst die Finanzfragen erörtert werden sollen, da die politischen Probleme leichter angegangen werden könnten, wenn durch eine Verständigung über die Maßnahmen zur Sanierung der Wirtschaftslage eine Art Basis für die gemeinsame Arbeit gefunden sei. Es wurde betont, daß hier in Washington keinerlei Ab­machungen, getroffen würden, die man dann den andc- ren als vollendete Tatsachen vorlegen wollte. Dian werde keine Neuverteilung der Welt beschließen, ande­rerseits aber auch nichts festlegen, was zum Beispiel deutsche Opfer erfordere.

Man wolle mit Laval sprechen, um genau festzustel- len, wie weit die beiden Regierungen in der Frage einer Beteiligung an der internationalen Zusammen­arbeit gehen könnten. Sollte, wie man hoffe, in gewis­sen Punkten eine Einigung über den einzuschlagenden Weg erzielt werden, so werde man diese Vorschläge den übrigen beteiligten Regierungen zur Begutachtung un­terbreiten.

Rom, 24. Oktober.

Der italienische Außenminister Grandi ist Frei­tag abend kurz nach 10 Uhr mit dem regelmäßigen Nachtschnellzug, dem ein Salonwagen beigegeben worden war, nach Berlin abgereist. In Begleitung des italienischen Außenministers befinden sich der Direktor der Europaabteilung des Außenamtes, Ge­sandter Guariglia, der stellvertretende Pressechef und der frühere Berliner Botschaftsrat Rocco, sowie die Sekretäre Nonis und Talvacchia. Für die Mitglieder der deutschen Botschaft überreichte Geschäftsträger Dr. Smend Frau Grandi, die sich ebenfalls nach Ber­lin begibt, einen Blumenstrauß.

. *

Rom, 24. Oktober. Der Außenminister Grandi empfing wenige Stunden von seiner Abreise die deut­schen Pressevertreter in seinem Arbeitszimmer im Palazzo Chigi. In der zwanglosen Unterhaltung er­klärte Grandi, daß es ihm eine Freude und Ehre fein werde, den Reichskanzler wiederzusehen und die unmittelbare Fühlung mit ihm wieder aufzunehmen. Eine große Ehre sei es für ihn, dem Reichspräsiden­ten v. Hindenburg vorgestellt zu werden. Er be­dauerte, daß er sich infolge des offizellen Charakters seines Besuches und der knappen Zeit bis zu seiner Amerikafahrt diesmal nur kurze Zeit in Deutschland aufhalten könne, hoffe aber, später einmal aus län­gere Zeit nach Deutschland zu kommen, um das Land näher kennen zu lernen. Er verwies im übrigen auf den Widerhall, den die deutsch-italienischen Besuche in Rom und Berlin in der öffentlichen Meinung bei­der Länder ausgelöst haben, der beweise, welche Be­deutung diese Besuche über den offiziellen Charakier hinaus für das gegenseitige Verständnis und die Zusammenarbeit beider Völker habe. Der deutsche Ministerbesuch in Rom sei seinerzeit so begeistert ausgenommen worden, wie das sicher bei solchen Anlässen kaum je der Fall gewesen sei.

W. P. Die paar Urlaubstage, die der Kanzler am Rhein verbracht hat, sind vorüber. Sie waren ihm nach den Anstrengungen des parlamentarischen Kampfes und vor der Inangriffnahme neuer, schwe­rer Aufgaben, deren Durchführung kühle Ueberlegung und starke Nerven fordert, wohl zu gönnen. Was Dr. Brüning aus dem Idyll von Königswinter in die rauhe Wirklichkeit der Wilhelmstraße so schnell zu­rückruft, ist zunächst die S t a a t s v i s i t e, die Dino Grandi, der außenpolitische Gehilfe des Duce, an­gemeldet hat. Aber wenn auch die Themen, die für diese Besprechungen unter vier Augen vorgemerkt wurden, wichtig genug sind, so drängen sich schon jetzt, ehe dieses Intermezzo, das vor allem den Außen­minister Brüning angeht, beendet ist, die inner- politischen Sorgen gebieterisch wieder in den Vorder­grund. Und sie sind es auch, die in den nächsten Wochen, sofern nicht das Kabel mit Ueberraschungen made in U. S. A.- aufwartet, die Arbeitskraft des Kanzlers vor allem in Anspruch nehmen und die deutsche Oeffentlichkeit in Atem halten werden. Ge­wiß, der Reichstag hat sich einen viermonatigen Winterschlaf verordnet, aber es regt sich doch bereits neues Leben auf den innerpolitischen Gefilden! Der Wirtschaftsbeirat will seine Tätigkeit aufneh­men, und seine Beratungen werden sich sicherlich bis in jene Zeit hineinziehen, die sonst unter den stim- munstnoollen SäortenCs weihnachlet sehr- steht, die uns aber in diesem Jahre statt der üblichen Nikolaus­geschenke nur eine neue Notverordnung bringen wird.

Allerdings: diese Dezember-Notv epord- nung wird, so hat man uns verheißen, von beson­derer Art fein. Auch sie wird vom deutschen Volk Opfer fordern darin wird sie sich von ihren Vor­gängerinnen nicht unterscheiden. Aber wenn diese anderen, mit denen wir bisher beglückt wurden, nur die dringlichsten Notstände und die ärgsten Folge­erscheinungen der Banken- und Wirtschaftskrise zu beseitigen suchten, wenn sie bedenkliche Spuren fis­kalischen Denkens trugen und von großen wirtschafts­

über entstanden, ob eventuell zwischen der Regierung Brüning und den Nationalsozialisten unter Uöbergehung der Deutschnationalen eine ir­gendwie geartete! Arbeitsgemeinschaft zustande kom­men könnte.

Von Interesse ist da eine Aeußerung des Hugen- bergischenSchnelldienstes-: Preußen ist und bleibt/ so heißt es dort, ,Her Angelpunkt der Politik und ohne Aenderung der Dinge in Preußen würde auch eine Regierungsbildung im Reich, selbst wenn sie die groteske Form einer ,Hitler-Brüning-Regie- rung annehmen sollte, nichts als Schall und Rauch bedeuten. Es mag Phantasten geben, die einen sol­chen Gedanken pflegen, aber die Phantasten werden bald erkennen müssen, daß die Methoden, die einmal einem Treviranus zur Ministerherrlichkeit verhalfen, an dem g esch lo ss e n en Will en der natio­nalen Front scheitern müßten.*

Auch die Zeitschrift des Deutschnationalen Hand- lungsgchilfen-Verbandes beschäftigt sich in einem Artikel von Max Habermann, einem Verwaltungs­sekretär dieses Verbandes, mit diesem Thema. In diesem Artikel wird darin der Besorgnis Ausdruck gegeben, daß die Nationalsozialisten sich allzuweit mit den Deutschnationalen einlassen könnten, während doch gerade bei den Nationalsozialisten eine freundli­chere Einstellung gegenüber oen Interessen der Ar­beiterschaft in manchen Punkten ursprünglich vorhan­den gewesen sei. Wenn man die Möglichkeiten eines Zusammenwirkens von Hitler und Brüning durchprüfe, bann fei es klar, daß gemeinsame Ansatzpunkte gefunden werden könnten. Der Artikel Habermanns schließt mit den Worten: das deutsche Volk müsse einen Weg finden, seinen revolutionären Nationalismus mit den christlich- sozialen Mächten zu einem geschlossenen Einsatz zu­sammenzuführen-.

Sehr bemerkenswert ist auch die Tatsache, daß der Habermannsche Artikel von einem dem Zentrum so nahestehenden Blatt wieDer Deutsche- ausge­nommen worden ist, und gerüchtweise wird auch da­von gesprochen, daß Bemühungen im Gange sind, eine Vciftändiguna zwischen der unter Hitlers Führung stehenden legalen Richtung der Nationalsozialisten und der katholischen Kirche aniubahnen.

politischen Ideen unbeschwert waren, so soll nun in diesem Edikt endlich das oft angekündigte und eben­so oft abgesagte umfassende Wirtschaftspro-: gra mm enthalten fein. Es soll darin der Weg der Selbsthilfe gewiesen werden, den Staat und Wirt­schaft gehen müssen, wenn sie die Stürme dxr Welt­krise überstehen wollen, und hier, bei der Ausarbei­tung dieses Programms, der Regierung mit Rat unb Tat zur Seite zu stehen, ist die Aufgabe, die dem in diesen Tagen ernannten Wirtschaftsbeirat gestellt ist. Er soll der Lotse sein, der neben dem Steuer­mann steht, der Lotse, der die Strömung kennt unb die Wetterkarten zu beuten weiß, und der fein Bestes tut, damit das Schiff sicher durch alle Gefahren hin­durchbugsiert wird.

Die Aufrufe, mit denen die Spitzenorganisationen ber Wirtschaft noch zu Lebzeiten des ersten Kabinetts Brüning hervortraten, zeigten mit beängstigenber Deutlichkeit, wie weit wir in Deutschland von einer einheitlichen Willensbildung in wirtschaftlichen und sozialen Fragen entfernt sind. Die Gefahr, daß das deutsche Volkin zwei scharfe, sich restlos verneinende Fron­te n- zerfallen werde, stand uns wieder in ihrer gan­zen Größe vor Augen. Und doch: Trotz dieser un­günstigen Vorzeichen horchten wir auf, als der Kanz­ler die Einberufung eines Wirtschaftsb^rates, der an der Lösung derlebenswichtigsten Fragen unserer Wirtschafts- und Sozialpolitik- Mitarbeiten sollte, an­kündigte. Trotz alledem regte sich damals die Öff­nung, daß es diesem Sachverständigen-Ausschuh ge­lingen werde, B r ü ck e n von einem Ufer zum anderen zu schlagen unb diese Hoffnung wuchs, als der Reichspräsident dem Plane seines Kanzlers seine Autorität verlieh und in feierlicher Form seine Bereitschaft, den Vorsitz im Wirtschaftsbeirat zu übernehmen, ankündigte. Mußte nicht das Beispiel, !das dieser Mann, der stets das Vaterland über aöe Sonderinteressen gestellt hatte, und der sich nun von neuem ohne kleinliche Bedenken dem Dienste am Volke widmete, nicht anfeuernd wirken, und mußte schließlich nicht auch die große Not, die auf uns allen lastet, das Gefühl der Schicksalsgemeinschaft wecken?

Inzwischen ist manches geschehen, was unseren ge­wiß wohltemperierten Erwartungen Abbruch getan hat. Die Liste der Männer, die demWirt- schaftsbeirat angehören, ist veröffentlicht worden, und mit Betrübnis mutz man feststellen, daß diese Veröffentlichung das Signal zum Kampf, zum Kampf auf der ganzen Linie gegeben hat. So ist der Sinn, den diese Institution hatte oder bekommen sollte, entstellt worden; der Ausschuß, der die Gegensätze aus gleichen sollte, hat, schon ehe er seine Arbeit aufgenommen hat, den Anstoß zu einer Verschärfung der Meinungsverschiedenheiten gegeben.

Wer trägt die Schuld an dieser Entwicklung?. Die Frage ist nicht damit beantwortet, daß man einfach den Verfechtern der wirtschaftlichen und politischen Sonderinteressen die Schuld in die Schuhe schiebt. Die sind gewiß keine Unschuldslämmer, aber hat nicht auch wieder die Regie bei der Durchführung die­ser Aktion, die mit dem Einsatz ber moralischen vom Namen Hindenburg ausgehenden Kraft so glücklich eingeleitet wurde, schlecht geklappt? Wäre der Kanzler nicht besser gefahren, wenn er seinem eigenen gesunden Menschenverstand gefolgt wäre und ein Dutzend Männer, deren Autorität aus ihren Lei­stungen erwächst, kurz entschlossen und nach eigener SVahl ernannt hätte? So ist anscheinend wieder die

Beachten Sie besonders folgende Artikel:

Hauptblatt:

Dr. A. Pütz: Paris, die Stadt der Rätsel.

Victor Auburtin: Das Ende des Odysseus.

1. Beilage:

Der letzte Türmet von Schmalkalden.

Der Dornenweg der deutschen Studenten.

2. Beilage:

Auf Feldwegen nach Chicago.

Ein Dichter erobert Amerika.

3. Beilage:

Zwei Maler radeln zum Eismeer "Ucht. Josef Martin Bauer: (5^irt e-

raturbeilage).

5. Beilage:

Bilderbogen: Am Sßerrajtraub, da wachsen un­sere Reben.

£ Beilage:

Handelsteil: Bitte, sanieren Sie sich!

Washington, 24. Oktober. Die Boraherklärung hat in französischen Kreisen so großes Aufsehen erregt, daß Laval durch ein Mitglied feiner engeren Be­gleitung die Erklärung abgeben ließ, er fei nicht nach Washington gekommen, um mit Borah zu pole mifieten oder eine Aenderung des Versailler Bertra-

Brüning und Hitler

Gerüchte und Kombinationen.

th. Berlin, 24. Oktober.

Im Anschluß an die Auseinandersetzungen, die im Reichstag und im Preußischen Landtag stattgesunden haben, sind in politischen Steifen Erörterungen dar-

Grandi unterwegs

Eigener Drahtbericht.