Nummer 244*
Sonnabend Sonntag, 17./18. Oktober 4931
21. Jahrgang
25 Stimmen Mehrheit
Oie neue Bewährungsprobe
ausgestellt
™uul «Vipern. t|t me Barriere geöffnet: 3 I ning und feine Kollegen haben -den Passierschein
er-
Paris, 17. Oktober.
Unter der Uebcrschrift „Die Grundlinien der fran-
,Malin" in seiner Sonnabendausgabe einen vermut
lich offiziös inspirierten Artikel, der den französischen amtlichen Standpunkt richtig wiedergeben dürste.
Was die zwischen st aatlichen Schulde» anbelange, so stehe Frankreich auf dem Standpunkt, das. die von Amerika gewünschte Methode des Moratoriums ernste Bedenken Hervorrufe. Durch ein Moratorium werde die Schuldenlast nicht aufgehoben. Dagegen wäre die Herabsetzung der Schulden, z. B. um 50 v. H. eine wahre Erleichterung^ Die dadurch gleichfalls herabgesetzten deutschenZahlungen könnten auf unbestimmte Zeit nicht in Devisen geleistet, sondern in Mark der B. I. Z. überwiesen werden, die sie ihrerseits zu einer Hilfeleistung an Länder benutzen könnte, die in finanzielle und wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten seien.
meinen Befriedigung hervorgerufen. „Daily Mail" meint, es sei wichtig, daß während der Verhandlungen Lavals mit Hoover eine Verantwortliche Regierung in Deutschland vorhanden sei. Sollte eine Art Abkommen in Washington erzielt werden, so könnten die Verhandlungen dann zwischen Hoover, Laval und Brüning fortgesetzt werden. Es verlautet, daß die Saarfrag« als Grundlage für solche Verhandlungen dienen werde. Die liberale „News Chronicle" läßt durchblicken, daß die geringe Mehrheit enttäuscht, aber sie genüge, um die Regierung Brüning wenigstens für einige Zeit im Ämte zu belassen. Ein Regierungswechsel hätte ernste Folgen haben müssen, die auch im Auslande verspürt worden wären.
„Financial News" betont, daß man in Bör- senkmisen das Ergebnis der Rcichstagsabstimmung mit großer Befriedigung ausgenommen habe. Aber trotzdem betrachte man die Lage in Deutschland noch immer als seh r e rn st. _____
Japan völkerbunösmüöe?
Tokio, 17. Oktober.
Das japanische Kabinett hielt am Freitag eine Sitzung ab, in der der Außenminister seiner Genugtuung über die Bemühungen oes Völkerbundes Ausdruck gab, jedoch hervorhob, daß der Vorschlag, ein Nichtmitglied des Völkerbundes (die Vereinigten Staaten) zu den Ratsverhandlungen hinzuzuziehen ohne Beispiel dastehe. Das japanische Kabinett hat ledoch noch keinen Beschluß gefaßt, weil man, wie in amtlichen Kreisen erklärt wird, die Hoffnung hat, daß der Völkerbund doch noch den von dem japanischen Vertreter dargelegten Standpunkt Japans anerkennen werde.
Für den Fall, daß der Völkerbundsrat Beschluß fassen sollte, die Japans Souveränität und Ansehen verletzten könnten, werde selbstverständlich die Frage des Austritts Japans aus dem Völkerbund aukae- worfen werden.
Befriedigung in Paris
Paris, 17. Oktober. -
Während die Mehrzahl der Blätter sich noch auf die Wiedergabe der Tatsachenberichte ihrer Berliner Korrespondenten über die gestrige Reichstagssttzung beschränkt, unterziehen einige Frühblätter das Abstimmungsergebnis bereits einer kritischen Wertung, wobei die Befriedigung über die Sicherung des Kabinetts Brünings deutlich hervortritt.
Der „F i g a r o" schreibt, die Mehrheit von 24 Stimmen sei mehr als man erwartet habe und doch gering im Kampfe gegen die kommunistische Pest und die Hitlerleute. Immerhin sei das Schlimmste vorläufig abgewandt und die kleine Mehrheit gestatte die Fortführung der Verhandlungen. Es sei zu hoffen, daß die deutschen Vertreter für den deutsch-französischen Wirtschaftsausschuß nunmehr ernannt würden.
Die „E r e N o u v e l l e" führt aus, Brüning werde viel Kraft brauchen, um seine Front gegen die Nationalisten aufrecht zu erhalten. Das ,F)euvre" bezeichnet die Mehrheit von 24 Stimmen als eine erfreuliche Ueberraschung. Die Atempause, die sich Reichskanzler Brüning für einige Monate verschafft habe, könne entscheidend für die Politik des Friedens sein, vorausgesetzt, daß tatsächlich eine Friedenspolitik gemacht werde.
Von London aus gesehen?
London, 17. Okwber.
Das Abstimmungsergebnis für die Regierung Brüning har in der englischen Presse im allge -
W. p. Mitternacht zog langsam näher schon, als endlich im Plenarfitzungssaal des Hanfes am Platz der Republik die Lichter gelöscht werden konnten: Die große Abstimmungsschlacht war geschlagen, und die Stätte, die vier Tage hindurch vom Kampfe der Reden erfüllt war, wird nun wieder vier Monate lang ein Ort des Friedens sein, den nur hin und wieder eifrige und gewissenhafte Putzfrauen auf sanfte Art stören werden. Funk und Telephon haben die letzten Kampfergebnisse in die deutschen Gaue und in das nicht miiwer nachrichtenhungrige Ausland getragen; die Bilanz dieser kurzen, akber bewegten Reichstagssession kann werden.
Bilanzen zu ziehen, ist eine nüchterne Aufgabe; aber diese kaufmännische Nüchternheit und Sachlichkeit ist gerade heule bei politischen Betrachtungen wohl angebracht. Wer aus parteipolitischen Gründen dazu verpflichtet ist, mag nach den gestrigen Beschlüssen des Reichstages kräftig in die Saiten greifen, er mag Siege feiern oder Niederlagen mit schönen Phrasen freu redlich verschleiern, der Erkenntnis der Wahrheit wird mit diesen Methoden jÄenfalls wenig gedient. Heinrich Brüning hat gestern im Parlament — auf dieses Fazit weisen sich seine Freunde uns feine Feinde, soweit in ihnen edr Wille zum Ehrlichsein lvbeädig ist, einigen können, — einen starken persönliche Ersslig erhielt, der für den Kanzler uns sein Kabinett zunächst einmal die Basis, auf der weiter gearbeitet werden kann, geschaffen hat. Aber dieser Erfolg ist noch nicht die letzte Entscheidung, er ist nur die Vorbereitung dieser großen Entscheidungen. Mit diesen Feststellungen sind Mahnzeichen nach beiden Seilen errichtet, Zeichen, die ebenso vor einer Ueber- wie vor einer Unterschätzung dieses für Vas Kabinett gewiß nicht schwarzen Freitags warnen. Der Weg der zweiten Regierung Brüning war bisher durch einen Schlagbaum gesperrt. Jetzt ist die Barriere geöffnet: Brü-
hat das Kabinett Brüning erst hier zu bestchen.
Ist es überhaupt möglich, einen gefunden Ausgleich zwischen den einander zuwider laufenden Interessen zu finden? Zweierlei läßt sich anführen, wenn man nach Gründen forscht, die Hoffnung wecken: Das ist einmal das starke Ansehen, das Brüning als Mensch und Politiker trotz mancher Enttäuschungen auch heute noch in fast allen Lagern genießt, und es war überaus bezeichnend, daß in diesen zwei Tagen selbst führende Männer der Opposition, wie Adclf Hitler und Din- geldey, das ehrliche Wollen des Kanzlers unverhohlen anerkannt haben. Brüning hat in den letzten Monaten viel Kapital an Vertrauen durch seine Zauderpolitik verbraucht, aber erbesitzt, wie es schein:, immer noch genug Autorität in vielen Kreisen, daß sein Beginnen nicht von vornherein aussichtslos erscheinen mutz. Diel, wenn nicht alles wird davon ab- hängon, ob es ihm gelingt, den Grundsatz der parteipolitischen Unabhängigkeit, den er bei der Bildung seines zweiten Kabinetts so stark bcront hat, zu verwirklichen. Di« Verhandlungen der letzten Tage haben gezeigt, daß es nicht ganz einfachist, diese I Parole in die Praxis umzusetzen. Aber sollte der starke Rückhalt, den der Reichspräsident sei- I nem Kanzler neuerdings gegeben hat, nicht ausreichen, um die parteipolitischen Einflüsse auf das gehörige Maß herabzudrücken, und sollte schließlich die I große Notz die über uns alle gekommen ist, nicht end- I lich das Ihrige tun, um im deutschen Volke das Gefühl der Schicksalsverbundenheit zu wecken? Hindenburg hat mit seinem Entschluß, bei den Verhandlun- | gen der Arbeitnehmer und der Arbeitgobervertreter das Prst^>tum zu führen, das ganze Gewicht seines
Kurzer Urlaub Brünings
lh. Berlin, 17. Oktober
Der Erfolg, den der Reichskanzler Brüning in der gestrigen Reichstagssitzung (über den Verlauf der Sitzung berichten wir auf Seite 2!) mit der Abstimmung über die M ißtrauens anträge im Reichstag erzielt hat, iväre nicht vollständig geivesen, wenn nicht auch die Ablehnung der Aufhebungsanträge zu den Notverordnungen und wenn nicht vor allem die erneute langfristige Vertagung des Reichstages hinzugekommen wäre. Nachdem einmal die Mehrheit für die Ablehnung der Mitztrauensanträge feftstand, konnte auch kein Zweifel mehr vorliegen, daß die übrigen Fragen ebenfalls im Sinne der Regierung glatt gelöst würden, und in der Tat ist das dann auch der Fall gewesen. Hervorzuheben sind aus der langen Reihe der Abstimmungen noch zwei interessante Anträge. Der eine betrifft die Fürstenabfin- düng, wurde aber in den Rechtsausschuß verwiesen. Der andere war ein kommunistischer Antrag, die Mittel für den Weiterbau des Panzerkreuzers B. zu streichen. Dieser kommunistische Antrag wurde angenommen, hat aber nun nicht etwa zur Folge, daß das Panzerschiff B. nicht weiter gebaut wird, sondern es handelt sich hier lediglich um eine Aufforderung an die Regierung,.der diese keineswegs Folge zu leisten braucht, besonders, da die Mittel für das Panzerschiff B. im Etat langst fefi- gclegt sind.
In der Zeit, in der der Reichstag vertagt ist, werden verschiedene Ausschüsse tagen; der Aeltesten- rat hat selbstverständlich auch jederzeit die Möglichkeit, eine frühere Wiodereinberufung des Reichstagsplenums zu beschließen. Das Reichskabinett wird jedoch bemüht sein, daß ein solcher vorzeitiger Zusammentritt des Parlamentes nicht erforderlich wird.
Als nächste Sorge wird in Kreisen der Reichsregierung nach der Vertagung des Reichstages die Bildung des Wirtschaftsbeirates angesehen. Reichskanzler Brüning wird jedoch am Sonnabend erneu kurzen Urlaub antreten.
I halten. . Aber werden sie nicht bald auf neue Schlagbäume stoßen? Nach den Parteien stehen die großen Wirtschaftsverbände am Wege, und wer weiß, wieviel Barrieren die winterliche Notzeit noch errichten wird!
Die Regierung hat i m Pa rla m ent erreicht, was sie erreichen wollte: Sie hat den Ansturm der Opposition, der von der rechten Seite in vier und von der linken in vielleicht noch mehr Angriffswellen vorgetragen wurde, abgewiesen. Sie hat sich, da die Anträge auf Aufhebung der Notverordnungen das Schicksal der Mißtrauensanträge teilten, die Ävbeits- basis gesichert, und sie hat überdies wie ihre Vorgängerin eine Frist von mehreren Monaten zum Sicherproben und Sichbewähren erhalten. Kleine Zwischenfälle bei den Abstimmungen wie beispielsweise I die Annahme des kommunistischen Antrages aus Ein- I stellung des Panzerkreuzevbaues, gehen nicht in erster Linie auf ihr Verlustkonto; die Rechtsopposition wird inzwischen erkannt haben, daß ihr hier ein Malheur- I chen in der Regie passiert ist, und im übrigen bleibt abzuwarten, ob diese Demonstration prak- I tische Wirkungen haben wird. Immerhin: I Der Erfolg der Regierung steht auch jetzt noch unter so vielen Vorbehalten, daß für die Veranstaltung großer Siegenfeiern im Augenblick kein Anlaß I ist. Die M t ß trauensanträge sind abgelehnt worden, aber einige der Parteien, die der Regierung bei der Abwehr dieser Angriffe gcholfen haben, gaben doch deutlich genug zu erkennen, daß ihr I V e r t r a u e n erst durch neue Leistungen erworben I fein will. Die Notverordnungen sind geblieben, aber sie sind für die Regierung nicht nur Arbeitsgrundlage, sondern sie sind zugleich auch Belastung, und I es ist an dieser Stelle schon mehr als einmal gesagt I worden, daß diese Verordnungen nur zu rechtfertigen I seien, wenn sie die Voraussetzung für ein umfassendes Wirtschaftsprogramm bildeten, und wenn die Opfer, die dem deutschen Volke auserlegt wurden, durch eine klare Zielsetzung begreiflich uns erträglich gemacht würden. Und endlich und immer wieder: Ein Winter, «der für Deutschland schwerer sein wird als alles, was uns in den letzten Jahrzehnten auferlegt wurde, steht bevor, und es gilt, schnell und entschlossen zu «handeln, um das deutsche Haus zu reparieren und zu festigen, ehe die Winterstürme cinsetzen.
Große, unendlich schwierige Aufgaben müssen bezwungen werden, und schon die nächsten Wochen werden zeigen, in welchem Geiste und mit welcher Energie das zweite Kabinett Brüning ans Werk gehen will. Die erste Etappe auf dem Wege, den der Kanzler gehen will, ist bereits angekündigt: Das lang versprochene und immer wieder vertagte Wirtschaftsprogramm soll gestaltet werden. Es soll geschaffen werden durch die Zusammenarbeit von Arbeitnehmern und Arbeitgebern, und es ist kaum nötig, hier noch einmal an den vorliegenden Denkschriften und Gegenkundgebungen die Größe und die Bedeutung der Schwierigkeiten, die sich auf diesem wichtigsten Schaffensgebiete auftun, ju demonstrieren. Die Ueberwindung der parlamentarischen Gefahren war, wenn man sie mit dieser Aufgabe vergleicht, nur ein Gesellenstück. Die Meisterprüfung
Berlin, 17. Oktober.
Bei der entscheidende« Abstimmung im Reichstag wurden am Freitag die Mitztrauensanträge der Nationalsozialisten, der Doutschnationalen und der Kommunisten gegen das Kabinett Brüning mit 295 gegen 270 Stimmen bei 3 Enthaltungen abgelehnt
gcrnet wurde der Mißtrauensantrag gegen Minister Eroeuer mit 321 gegen 233 Stimmen bei 16 Enthaltungen, gegen Minister Schiele mit 337 gegen 233, gegen Minister Sieger- Wald mit 326 gegen 235 «bei 16 Enthaltungen gleichfalls abgelehnt. Abgelehnt wurde ferner der Antrag auf Auflösung des Reichstags mit 320 gegen 255 Stirn- men, sowie der Antrag auf Aufhebung sämtlicher Notverordnungen mit 366 aegen 233 Stimmen. Abgelehnt wurden auch die Anträge auf Aushebung einzelner Notverordnungen.
Nach diesen Abstimmungen erklärten die Nationalsozialisten und die Deutschnationalen, datz sie den Reichstag wieder verlassen würden. Schließlich wurde die Vertagung des Parlaments bis zum 23. Februar 1932 beschlossen.
Hessische Abendzeitung
Washington bittet. Außerdem soll verabredet worden .... , ____________________________ ^in, daß die Unterredungen zwischen Präsident Hoo-
zösisch-amerikanischen Aussprache" veröffentlicht der' I Der und Ministerpräsident Laval streng privaten Cha- “ • — - ratter tragen und datz die Sachverständigen getrennte
Sitzungen abhalten würden.
Zur Abrüstungsfrage wird festgestellt, daß Frankreich als Gegenleistung für eine Herabsetzung der Schulden bereit sein werde, einer fortschreitenden Abrüstung seine Zustimmung zu ertetten, und zwar unter zwei Bedingungen: 1. müsse die Rüstungsbeschränkung auf dem Wege der Herabsetzung der zur Zeit bestehenden Heeres haushalte und nicht auf dem Wege des Rüstungsausgleiches durchgeführt werden.
2. Der Kelloggpakt müsse durch einen oder zwei Punkte^ ergänzt werden, in denen festgelegt werde, daß sich die Vereinigten Staaten im Falle eines drohenden oder ausgebrochenen Konfliktes ungesäumt den übrigen Mächten an - schl i eße » müßten und daß der als Angreifer erkannte Teil jeder Unterstützung oder Hilfe, gleich viel, welcher Art, beraubt werde.
Borah bittet Laval um eine Unterredung
Paris, 17. Okwber.
^ Nach einem Funkspruch von Bord des Dampfers „Jsle de France" hat Ministerpräsident Laval ein Telegramm von Senator Borah erhalten, der ihn um eine private Unterredung bei seinem Aufenthalt in
Maiuschka gesteht
Wien, 17. Oktober.
Matuschka hat nunmehr gestanden, das Attentat in Jüterbog und das Attentat in Bia- To rbagy allein verübt zu haben. Die früheren Angabe» über den Unbekannten hat er völlig widerrufe». Im April hatte er nach seinen neuerlichen Angaben ebenfalls ein Attentat in Jüterbog geplant und zu diesem Zweck einen Schweitzapparat angeschafft Zur Durchführung dieses Attentates ist es jedoch nicht gekommen.
Weiter wollte er noch mehrere Attentate im Auslande, so an der Strecke Amsterdam-Paris-Marseille und bei Ventimiglia an der italienischen Grenze verüben und hat sie auch vorbereitet. Nähere Einzelheiten über sein Geständnis, dessen Wahrheit, wie die Polizei meint, nicht bezweifelt werden kann, können 'm Augenblick im Interesse der Untcrsuchuna nicht gemacht werden. *
Kasseler Abendzeitung
zx Kf?AsM^bu6r. In Kallen von höherer Gewalt besteht kein Ansvrnch auf Liefenrng der Zeitung odA auf 8wU8ih>ret{t3. Verlag, Schristleitung und Druckerei: Kölnische Straße 10. — Televhom Eaouuelnlsmwer 6800. Juristische Svrechstunben Dienstag und Freitags 17—19 Uhr Kölnische Strotze 10 L
Lavals Programm
Eigener Drahtbertcht.
__ Einzelpreis 20 Pfennig
Kasseler Neueste Nachrichten
Oer Reichstag für Brüning
Sämtliche Mißtrauensanträge abgelehnt / Vertagung des Reichstages bis Februar / Die Abstimmung im Urteil des Auslands