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Nummer 243*

Freitag, 16. Oktober 1931

21 Jahrgang

Hessische Abendzeitung

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Mr Neueste Nachrichten

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Ungewißheit bis zum letzten Augenblick!

Oie Entscheidung lieg, bei »er Wirtsch-st-pariei / Wahrscheinlich noch eine Rede »es Reichskanzlers / Lavals Währung-Vorschläge für Washington

o wird die Mehrheit fein?

Die glieder die bei

«>^i,!,,!tu,ni^MÜb^fan. auf nationalsozialistisches Parteilokal. Tas Parteilokal der Neuköllner Nalio- nalsozlallsten in der Richardstraße 35 ist am Don- nerstcm. abend in der achten Stunde überfallen wor- aa"iz^-"L"°""llo;ialistifche Darstellung spricht von 30 bis.35 Kommunisten. Es seien etwa 20 Schüsse purch die Tur abgegeben worden. Drei Mann wurden durch Kopfschüsse verletzt, davon zwei schwer Ein vierter wurde durch einen Oberschenkelschuß verletzt.

ton aufgeworfen werden. Der Franke« sei eine Zu- fluchtswährung geworden, gegen die selbst der Dollar infolge der allgemeinen Kapitalflucht verblasse. Sollte Amerika jedoch vom Goldstandard abgehen, dann müsse Frankreich gezwungenermaßen diesem Beispiel folgen. Deshalb liege es in Interesse beider Länder, die gemeinsamen Bemühungen zur Liquidie­rung aller ungesunden Kredite fortzusetzen. Das allein ermögliche eine Lhsung der augenblicklichen Finanzkrise. Es frage sich nur, ob es überhaupt mög­lich sei, zwei so verschieden geartete Bankensysteme wie das der Bundesreservebank und der Bank von Frankreich einander anzüglichen.

Trendelenborg deutscher Vorsitzender.

Berlin, 16. Oktober.

Reichsregierung hat heute die deutschen Mil­der deutsch-französischen Wirtschaftskommission, dem Berliner Besuch Lavals und Briands be-

Die Tokugawas haben Bäume gepflanzt, aber die Vermehrung der Menschen haben sie in ven Grenzen gehalten, die sie für gut hielten mit dem ebenso einfachen wie furchtbaren Mittel der K i n d e r i ö - tung. Man hat berechnet, daß

die Bevölkerung Japans zur Tokugawa-Zeit um 30 Millionen Seelen betragen haben muß, etwa die Hälfte der Menschenzahl, die jetzt in­

nerhalb der Grenzen von Altjapan lebt.

Vor kurzem starb hier in Tokio der frühere Mini­sterpräsident Hamagutschi, der im vorigen Jahr durch einen politischen Attentäter verwundet wurde uns von seiner Verwundung nicht genesen kennte. Er war noch vor 1868 geboren, und in den Nachrufen aus ihn stand zu lesen, daß er eigentlich alsüber- Zähliges" Kind hätte getötet werden sollen, daß man ihn aber am Leben ließ, weil er ein besonders schö­nes und gesundes Bübchen war. Wollte man im heu­tigen Japan nach derselben Methode vorgehen, d. h. die Volkszahl innerhalb ihrer jetzigen Grenzen hal­ten, so müßten jährlich fast eine Million Kinder beseitigt werden, denn so groß ist der Ueh er schuß der Geburten über die Todesfälle. Er ist noch etwas größer als in Deutschland zur Zeit der stärksten Volksveruiohrung um die letzte Jahrhun- aerrwende. Altjapan aber ist ein kleines Land, nur halb so groß wie Deutschland vor dem Kriege, und mehr als die Hälfte des Grund und Bodens ist Ge- bikgsland, -das nicht beackert werben kann. Die Nah-

Paris, 16. Oktober.

"^«pEsche Berichterstatter desEcho de Paris Pertinax schreibt zu den kommenden Ver­handlungen zwischen Hoover und Laval, daß Prä­sident Hoover endgültig sich darüber aussprechen muffe, ob Amerika gewillt sei, die Klausel von der sogenanntenFreiheit der Meere" fallen zu lassen und dem Kelloggpakt einen Artikel anzufügen, der sich gegen etwaige Angreifer richtet. Diese Frage werde in Washington unbedingt aufgeworfen werden, aber selbst wenn dieses Problem im Sinne der französi­schen Auffassung gelöst werde, würde die Abrüstungs­frage dadurch nicht wesentlich gewinnen. Man müsse sich in erster Linie vor Hirngespinsten Wilsonscher Art hüten, deren Unhaltbarkeit und Wirkungslosig­keit erst jetzt wieder in Genf zu Tage getreten sei. Immerhin bestehe die Hoffnung, daß in der Sicher­heit und in der Abrüstnngsfrage geeignete Formeln gefunden werden könnten, die allen Teilen gerecht würden.

Die Frage der Solidarität des Dollars und des Franken werde ebenfalls in Washing­

Oie deutsch-französische

Wirtschaftskommission

chloffen wurde, ernannt. Zum deutsche n Vorsitzenden ist Staatssekretär Dr. Trendelenburg vom Reichswirt- schaftsministerium, der bis zum Amtsantritt Dr. Warmbolds das Wirtschaftsministerium leitete, be­rufen worden. Ursprünglich war der bisherige Außen­minister Dr. Curtius für den deutschen Vorsitz aus ersehen, er hatte jedoch abgelehnt.

Mittwoch abend von der Zentrumsfraktion veröffent­lichte Erklärung zu wenig beachtet, in der betont wurde, daß das ZentrumunterkeinenUmständen ein solches Kabinett der nationalen Opposition tole­rierenwerde. Wie wir hören, wird in maßgeben­den Zentrumskreisen dieser Erklärung der Fraktion außerordentliche Bedeutung zugemeffen, sodaß ein Kabinett Hugenberg in diesem Reichstag keine parla­mentarische Mehrheit finden würde. Darm bliebe nur noch die Wahl zwischen einer sofortigen Auflösung des Reichstages und Neuwahlen, oder dem Ver­fahre», bei welchem unter Außerachtlassung der ver­fassungsmäßigen Bestimmungen ein rein außerparla­mentarisches Regime geführt würde.

An einer Reichstagsneuwahl können die bürger­lichen Parteien selbstverständlich gegenwärtig kein In­teresse haben. Der Gedanke, ein Zwischenstadium ein­zuschalten, in dem man vor der Berufung eines eigentlichen Hugenberg-Kabinetts erst eine andere Persönlichkeit mit der Kanzlerschaft betraut, die ledig­lich die Aufgabe hätte, die Reichstagsneuwahl durch- zuführen, um dann der eigentlichen Opposition Platz zu machen, ist ebenfalls erwogen, aber wieder verwor­fen worden. Jedenfalls werden all diese lleberlegun- gen wohl bei den Mittelparteien (Deutsche Volks- paitei, Landvolk und Wirtschaftspartei) noch «ine j Rolle spielen.

Kurz vor der Abstimmung wird heute i» der zwei­ten Rednerreihe voraussichtlich auch der Reichs- | kanzler »och einmal das Wort ergrei- i feit.

th. Berlin, 16. Oktober.

Scho« heute »achmittagSUHr, vielleicht auch früher, wird die entscheidende Abstimmung im Reichstag stattfinden, wo cs sich zeigen wird, ob die gegen Brüning gerichteten Mißtrauensanträge eine Mehrheit finde« werden oder nicht. Troll der Erklärungen, die in der politischen Debatte im Reichs­tag gestern abgegeben worden sind, läßt sich doch nicht mit voller Deutlichkeit feststellen, ob diese Mehrheit Zustandekommen wird, oder ob das Kabinett über die parlamentarische Klippe der Mißtrauensanträgc un­versehrt Hinwegkommen wird.

Die Deutsche Volks Partei hat gestern er­klärt, daß sie das Kabinettnicht unterstützen" könne. Das Landvolk hat sich deutlicher ausgesprochen und festgestellt, daß seine Stimmen positiv für das Mißtrauensvotum abgegeben werden sollen.

Das Zünglein an der Waage

Die Wirtschaftspartei hat sich überhaupt noch nicht geäußert. Sie wird vielmehr erst heute vormittag in einer neuen Fraktionssitzung über ihre Stimmenabgabe Beschluß f aff en; daher wird sie auch erst in der zweiten Rednerreihe das Wort er­greifen. Jnzwifchen sind gestern nachmittag die ver­traulichen Verhandlungen über die Mehrheitsbil­dung fortgesetzt worden, nachdem eine Verständigung der Regierung mit der Deutschen Volkspariei und der Landvolkpartei nicht gelungen ist. Die Wirt­schaftspartei hat weitgehende finanzielle Gegenforderungen gestellt, um durch gewisse Reichsgarantien die Genossenschafts­banken sanieren zu können. Von der oberen Grenze des Entgegenkommens, zu dem der Kanzler bereit wäre, und der unteren Grenze der Forderungen der Wirtschaftspartei liegt aber noch ein weiter Abstand,

run-g des Japaners bestecht Mm größten Teil aus Reis unv Fischen. In der Ebene zwischen Tokio und Nikko, der größten des Landes, sieht man nur Felder von Reis, Hirse, Mais und Wurzelgewächsen. Trotzdem ist noch in jedem Hausgärtchen in den zahl­losen Dörfern Platz für blühende Blumen. Sogar in der Dorfstratze sind Blumen gepflanzt, und überall sieht man Kinder, Kinder in einer Menge, eie dem Besucher erst zum Bewußtsein bringt, wie groß der Unterschied zwischen deutschem und japanischem Kin­derreichtum auch auf dem flachen Lande schon ist. Man glaubt gar nicht, daß es so viele Kinder in einem einzigen Dorf geben kann, und all« sind nett, freundlich, manierlich, sauber, die kleinen nach japa­nischer Art von den größeren auf dem Rücken ge­tragen. Es ist wirklich keine 'bloße Redensart, wenn man von Japan als dem Blumen- und Kin­derlande spricht. Beiläufig: zwischen japanischen Kindern soll Zank nicht vorkommen, weil das jüngere immer dem älteren gehorcht, das ältere aber das jüngere väterlich oder mütterlich betreut.

Ein Gegenbilv zu den Kindern im Dorf liegt eben in Gestalt einer graphischen Darstellung vor mir, wie sich in den letzten elf Jahren die Stadtbevölke­rung in Japan vermehrt hat. 1920 machte sie erst 18 Prozent der Gesamtzahl aus, 1930 schon über 24 Prozent, und diese Aenderung in einem einzigen Jahrzehnt! Das flache Land ist tatsächlich nicht im- stande, noch mehr Menschen zu tragen. Von den Großstädten hat Tokio im engeren Sinne zwei Millionen Einwohner; nach der jetzt geplanten Ein- gemeinoung der Vororte wird der Verwaltungsbezirk Groß-Tokio vier Millionen Einwohner umfassen. Die Industriestadt Osaka am Nordufer der japanischen Jnlandssee stählt über zwei Millionen uns die Zah­len für die dicht bei Osaka liegenden Städte Kobe und Kyoto, -der alten Residenz, reichen auch bald an eine Million heran. Im japanischen Jnnenministe- rium^w'.rd jetzt eine besondere Abteilung gegründet,

Problem der Uebcrvölkerung

stl behandeln. Es kommen drei Mittel in Frage- Geburtenbeschränkung, Industrialisierung, Auswan­derung, und dieser Fragenkomplex bildet jetzt einen Schwerpunkt der japanischen Politik. Er wirkt glei­chermaßen auf Japans Haltung nach außen zurück wie auf die inneren Maßnahmen.

. Japan hat zwei Hauptprodukte für seine Aus­uhr, um den Bevölkerungsüberschuß W ernähren: Rohseide und baumwollene Gewebe Abnehmer für die Rohseide ist zu mehr als 90 Pro- jent Nordamerika, d. h. in normalen Zeiten. Wäh­rend der jetzigen Wirtschaftskrise in Amerika ist aber die Seideneinfuhr aus Japan bis auf einen Brust- teil zurückgegangen, un© hier im Lande haben sich ge­waltige Vorräte aufgehäuft. Ein Meter gewöhnlicher ungefärbter Seidenstoff kostet zurzeit in Tokio in deutschem Gelde 1,50 Mark.

m Tokio, im Septembe-r.

«JT? Tokio nach Nikko sind es 150 Kilometer durch m öer «an auf der Autofahrt einen Begriff davon bekommt, was intensive Bodenbestel- und wieviele Menschen von einem Stück leben können, wenn bas Letzte aus ihm heraus- Ä.TrJf 6le|'er dreistündigen Fahrt bekam

^ne Anschauung davon, welch ein Problem die ^^"".^ungssrage für das heutige Japan ist.

Man fahrt nach Nikko, um die Tempel und Grä- ver der ersten Shoguue aus dem Tokugawa-Haufe zu scheu. Die Shoguue waren die japanischen Hausmeter, die eigentlichen Regenten, die anstatt v-s machtloien Kaisers herrschten, und die Tokugawas regierten vom Anfang des 17. Jahrhunderts bis zu der großenRestauration", der Wiederherstellung der Kaisermacht im Jahre 1868. Von da an datiert das moderne Japan. Es hätte schon mehr als 200 Jahre früher beginnen können, wenn nicht die große Christenverfolgung unter dem zweiten Tokugawa- Shogun Jyemitsu ausgebrochen wäre. Wie in China, so hatte auch in Japan der plötzliche Bruch der Regie­rung mit dem im 17. Jahrhundert zunächst gedulde­ten, ja begünstigten Christentum zur Folge, daß das Land für Jahrhunderte abgesperrt wurde.

Nikko ist großartiges japanisches Barock, eine quellende, rauschende Fülle von Formen in all den Tempelbauten, durch die der Weg zu -den Tokugawa- Grabern führt. Die Gräber selbst sind einfach, sie verschmähen den Prunk und zeigen nur edle japani­sche Kunst. Das Wunderbarste an Nikko sind aber die meilenlangen Alleen mehrhundertjähriger maje­stätischer Kryptomerien (ein zypreffenähnlicher Baum mit hohem säulenförmigem Stamm), die zu der Tempelstadt führen und die Landschaft um die Tem­pel und Gräber erfüllen.

Oerverblassende" Dollar

Eigener Drahtbericht.

Heute schon Abstimmung!

LVo« unserer Berliner Schriftleitung).

Angelpunkte bet japanischen Politik

Von vr. Paul Rohrbach.

Wenn unter diesen Umständen die Wirtschaftspartei gegen den Kanzler stimmt, so wäre die Annahme des Mißtrauensvotums voraussichtlich sicher, weil so starke kommunistische Abkommandierungen nicht möglich sind, um den Stimmenüberschutz für das Mißtrauensvotum wieder auszugleichen. Es ergibt sich daher folgendes Bild:

Bestimmt für die Regierung stimmen: Sozialdemokraten . . 136 Mandate

Zentrum ..... 68

bbriftl. Bolksdieust « . 21

«cnr. Bot.....19

Ltaatsoartei .... 14

Deutsche Saueriw. . . 6

Lolksuatiouale ... 6

Zusammen: 270 Mandate Bestimmt gegen die Regierung stimmen: Nationalsozialisten . . 108 Mandate Kommunisten ... 77 Deutschnationale ... 41 Parteiloses Landvolk . . 2 ..

S. A. P......7

Zusammen: 235 Mandate

Zur Opposition stoßen wahrscheinlich noch

15 Abgeordnete vom Landvolk

2023 Abgeordnete von der Deutschen Volks­partei

Den A u s s ch l a g geben also die vier Landvolkab­geordneten, die sich nicht der Opposition anschließen wollen. Die restlichen 810 Mandate der Deutschen Volkspartei und vor allem die 22 Mandate der Wirt­schaftspartei.

poliiische Erwägungen

Die rechnerischen Aussichten für das Kabinett Brü­ning sind also recht ungünstig, aber man mutz feststel­len, daß im Reichstag von rechts bis links, im Gegen­satz zu diesen Erörterungen Erwägungen poli­tischer Art vorherrschen, wonach das Kabinen bet der Entscheidung doch über eine knappe Mehrheit ver­fügen werde. Diese politischen Erwägungen beruhen vor allem auf dem Gedanken, daß diehalbrechts" stehenden bürgerlichen Mittelparteien schlietzlich wissen müssen, wohin sie marschieren, wenn das Kabinett Brüning zu Fall gebracht wird.

Allgemein wird angenommen, daß in diesem Falle der Reichspräsident von Hindenburg eine rechts­stehende Persönlichkeit (fei es nun Hugen- berg perfönlich oder einen seiner engeren Freunde) mit der Kabinettsbildung beauftragen wird. Eine solche rechtsstehende Regierung, die sich aus Deutsch »ationalen, Nationalsozialisten sowie aus den anderen rechtsstehenden Gruppen zusammensetzen würde, köimte nur mit Billigung des Zentrums eine parlamentarische Mehrheit finden. Mau hat aber bisher die bereits am

sodaß die Wirtschaftspartei sich ihre letzte Entschlie­ßung vollkommen Vorbehalten hat.

Die Berechnungen, die man über die Mehr- heitsbildung im Reichstag anstellt, enthalten immer noch

starke Llnsicherheiisfakioren

besonders im Hinblick auf die wahrscheinlich zu erwar­tenden kommunistischen Abkommandierungen. (Der kommunistische Redner hat allerdings gestern in der Reichstagsdebi'te den Gedanken der Abkommandie­rungen abgelehnt. (Die Red.) Von der Wirtschafts- Partei verlautet, daß Stimmenthaltung für sie nicht in Frage kommt, daß also die 22 Abgeordneten dieser Partei entwederfürodergegendasKabi- nett Brüning stimmen werden. Bei der Deut­schen Volkspartei, die ebenfalls erst heute vor­mittag ihre letzte Entscheidung treffen will, ist der Ge­danke erwogen worden, F r a k t i o n s z w a n g für die Stimmenabgabe zugunsten der Mißtrauensanträge zu beschließen. Dazu gehört aber eine Zweidrittel-Mehr­heit innerhalb der Fraktionen, die wahrscheinlich nicht zustande kommen wird. Wenn dieser Zwang, Ja- Stimmen für das Mißtrauensvotum abzugeben, zum Befchluß werden füllte, so wäre damit zu rechnen, daß mehrere Mitglieder vom linken Flegel bet Fraktion aus der Partei austreten. Das soll natürlich vermieden werden. Da aber andererseits die natürlich vermieden werden. Da andererseits die Be- zu bringen, erfolglos geblieben sind, so wird damit zu rechnen sein, daß etwa 2023 Volksparteiler für die Mißtrauensanträge stimmen, die anderen sich der Stimme enthalten, oder von der Abstimmung über­haupt fern bleiben. Beim Landvolk hält man es für wahrscheinlich, daß ungefähr drei Viertel der Frak­tion für das Mißtrauensvotum stimmen, der Rest sich nicht beteiligt.

Für Baumwollgewebe liegt der Hauptaus­fuhrmarkt in China. Hier hat die japanische Baumwolltnduitrte es verstanden, die früher herr- chend gewesene englische Einfuhr weithin aus dem reifee ju schlagen. >>ch habe in Tokio eine moderne Textilfabrik besichtigt, die es an maschineller Ausstat-