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Nummer 231*
Rreifaq, 2. Oktober 1031
21 Jahrgang
Das englische Parlament wird aufgelöst
Wahrscheinlich Mittwoch oder Donnerstag / Oie Liberalen auf dem Rückzug / Oie neuen Maßnahmen der Reichsanstalt für Arbeitslosenversicherung
„Rationaler Wiederaufbau"
Eigener Drahtberichi.
London, 2. Oktober.
Die „Times" charakterisiert die innenpolitische Lage mit den Worten, daß sich Mardonald unter der Parole einer nationalen Wiederaufbaupolitik nunmehr endgültig zur Ausschrei* bung von Neuwahlen entschloffen habe.
Daß die öffentliche Ankündigung erst am Schlüsse der Parlamentsfitzungen erfolgen werde, sei nicht nur verfassungsmäßig korrekt und entspreche der Ueber- lieferung, sondern liege auch im Interesse der nationalen Mehrheit. Ob alle liberalen Mitglieder der Regierung Macdonald zur Seite stehen werden, wenn die Unterstützung der Liberalen für eine Politik der freien Hand gefordert werde, sei noch nicht sicher. Die Arbeiten des Kabinetts seien so weit vorgeschritten, daß man eine endgültige Entscheidung in der heute Nachmittag stattfindenden Sitzung des Kabinetts erwarten könne, auch wenn der Ministerpräsident wegen einer Reise in seinen Wahlbezirk nicht an ihr teilnehme. Auf reden Fall werde man heute feststellen können, ob alle Mitglieder des Kabinetts den Aufruf des Ministerpräsidenten unterstützen werde,».
Die Formel, auf die man sich bereits geeinigt habe, besagt dem „Daily Expreß" zufolge, daß es notwendig sei, die Einfuhr einzuschränken, und daß zu diesem Zwecke alle Methoden der Zoll- qtraten und Einfuhrverbote angewendet werden dürfen, und daß die landwirtschaftliche Erzeugung gefördert werden muffe.
Oie Liberalen geben nach
London, 2. Oktober.
Bei der Klärung der innerpolitischen Lage in England spielt Lord Reading eine ausschlaggebende Rolle. Nach seiner Audienz beim König, wird auch er, wie dies Sir Herbert Samuel am Mittwoch getan hatte, Lloyd George aufsuchen, um diesen über die Stimmung der Liberalen im Kabinett zu unterrichten. Wie die „Times" schreibt, haben auch die Liberalen erklärt, daß sich Neuwahlen nicht mehr umgehen lassen werden. Die liberalen Minister seien der Ansicht, daß Macdonalds Entschluß, Neuwahlen vorzunehmen, kein ausreichender Anlaß für ein Ausscheiden der nationalen Regierung sei, falls eine geeignete Grundlage für den Wahlaufruf gefunden werde.
Am Nachmittag traten die liberalen Minister des Kabinetts zu einer Sitzung zusammen, in der die neue Wahlreform erörtert wurde. Eine völlige Einigkeit wurde nicht erzielt, doch stellt man sich aus den Standpunkt, daß die sofortige Ausschreibung von Neuwahlen keineswegs den Rücktritt der liberalen Mini st er fordere. Aus der Kabinettssitzung ergab sich, daß die Minister hoffen, am Freitag zu einer Einigung zu kommen. Alle Minister der Arbeiterpartei werden, wie „Daily tzerald" meldet, Macdonald unterstützen und die Zolltarif-Formel schlucken.
Die Auflösung des Parlaments wird, wie allgemein angenommen wird, voraussichtlich am kommenden Mittwoch oder Donnerstag erfolge«, so daß die Neuwahlen Ende Oktober stattfinden könnten. Der genaue Zeitpunkt wird davon
abhängen, ob die Regierung die übliche Wahlkampfperiode abzukürzen gedenkt oder nicht.
Arbeitslosentumutte in Glasgow
Glasgow, 2. Oktober.
In Bristol und Glasgow kam es gestern zu Arbeitslosenkundgebungen gegen die geplanten Kürzungen der Arbeitslosenbezüge. An beiden Orten marschierten Tausende von Frauen und Männern nach dem Rathaus, wo eine Abordnung dem Stadtrat ihre Beschwerde überreichte. Einen besonders ernsten Charakter nahmen die Kundgebungen in Glasgow an, wo sie bis nach Mitternacht andauerten. Polizei unternahm zahlreiche Knüppelangriffe auf die nach Zehntausenden zählenden Menschenmaffen. Ein Unterhausmitglied wurde verhaftet und wird heute vor dem Polizeigericht erscheinen. Außerdem verhaftete die Polizei noch 12 Personen.
Vielfach kam es zu schweren Ausschreitungen. Die Fensterscheiben zahlreicher Geschäfte wurden zertrümmert und die Auslagen als Wurfgeschoße gegen die Beamten benutzt. Viele Personen erlitten Verletzungen. Drei Polizisten mußten ins Krankenhaus geschafft werden. Nach Mitternacht wurden zwölf Lebensmittelgeschäfte apsgeplündert. Um 1,30 Uhr war die berittene Polizei noch in den Straßen mit dem Auseinandertreiben der Menschenmaffen beschäftigt. Erst nach 2 Uhr früh trat endlich Ruhe ein.
tlnabhängigkettsvetvegung auch in der Mongolei
Moskau, 2. Oktober.
Nach Moskauer Meldungen aus der Mongolei haben etwa 300 Fürsten der chinesischen Mongolei die Absicht, dem Beispiel der mandschurischen Provinzen zu folgen und ihrerseits ihre Unabhängigkeit von der Zentralregierung in Nanking zu erklären. Die Meldungen heben hervor, daß Verhandlungen mit Japan über die Anregung ihrer Loslösung von China ausgenommen würden.
Oas Barometer steht auf Sturm
Bukarest, 2. Oktober.
Die gestrige Sitzung der Jnterparlamenta- rischen Union war durchweg dem Abrüstungsgedanken und der Weltwirtschaftskrise gewidmet. Alle Redner gaben hierzu feierliche Erklärungen ab. Auch der französische Redner forderte aufrichtige materielle und moralische Abrüstung und betonte die Notwendigkeit der Schiedsgerichtsbarkeit.
Besonderen Beifall erntete die Rede des Reichstagspräsidenten L o e b e, der vor allem von der Weltwirtschaftskrise sprach und als deren vernünftigste Lösung eine Zollunion zwischen Deutschland und Frankreich bezeichnete, welche den Ausgangspunkt für Paneuropa zu bilden hätte. Die Lösung müsse aber rasch gefunden werden; denn der Sturm der Krise drohe, über unsere ganze Welt hinweg zu fegen. Die Gefahr sei groß, wenn auch die kommende Abrüstungskonferenz keine positiven Ergebnisse bringen sollte. Anstatt, Kanonen und Festungen zu bauen und mörderische Waffen herzustellen, sollte man Wohnhäuser und Schulen bauen und Friedenswerke schaffen.
Statt 26 nur noch 20 Wochen!
Oie Neuregelung der Al beiislo enversickerung / Oie Lluterflützungsdauer wird herabgesetzt
th. Berlin, 2. Oktober.
Während das Reichskabinett die Arbeiten an der neuen Notverordnung ununterbrochen fortsetzt, ist die Reichsanstalt für Arbeitslosenversich e rung inzwischen zu einem bemerkenswerten Schritt übergegangen, der in das Kapitel der Reform der Arbeitslosenfürforge gehört und der eine praktische Auswirkung der durch die Notverordnung vom 5. Juni erteilten Ermächtigung darstellt. Die Reichsan- ftalt hat beschlossen, die Unterstützungsdaner von 26 Wochen auf 2v Wochen und für berufS» üblicheArbeitsloseaufltzWochenherab- zusetzen. Diese Reuregeluna tritt am 5. Oktober bereits in Kraft. .
Es handelt sich darum, daß die Reichsanstalt in Voraussicht der im Winter zweifellos noch stärkeren Arbeitslosigkeit, eine Sicherheftsmaßnahme getroffen
hat. um nicht in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Bekanntlich sind durch die Notverordnung vom 5. Juni der Reichsanstalt die entsprechenden Vollmachten gegeben worden, auf dem Verwaltungswege selbständige Abänderungen vorzunehmen, damit eine glatte Abwicklung ihrer Verpflichtungen gewährleistet wird. Man hält es nun für wahrscheinlich, daß
die Zahl der Arbeitslosen im Laufe des Winters eine Höchstgrenze von etwa Millionen erreichen wird.
Der Reichskanzler hat zwar in' einem Zeitungs- Interview vor längerer Zeit einmal von 7 Millionen gesprochen, aber nach den Schätzungen von unterrichteten Stellen, die selbstverständlich ebenfalls keine absolut sichere Voraussage machen können, dürste die Zahl von Millionen schwerlich überschritten wer
Glückwünsche für Hindenburg
Oer 84. Geburtstag des Reichspräsidenten
th. Berlin, 2. Oktober.
Der Reichspräsident von Hindenburg begeht am heutigen 2. Oktober seinen 8 4. Geburtstag. Er verbringt diesen Tag, wie schon in früheren Jahren, auch diesmal wieder außerhalb Ber-, lins in aller Stille. Der Ort, in dem er sich aufhält, wird amtlich nicht bekanntgegeben, um dem Reichspräsidenten für den heutigen Tag völlige Ruhe zu sichern. Es handelt sich um eines der in der Nähe von Berlin gelegenen Jagdreviere, die der Reichspräsident von Zeit zu Zeit zu einem kurzen Aufenthalt aufzusuchen pflegt.
Die Berliner Presse gedenkt selbstverständlich des heutigen Tages mit Worten des Dankes und der Würdigung. Von den verschiedenen Presseäußerungen seien nur einige wenige Sätze hervorgehoben. So schreibt die „E e r m a n i a" unter anderem: „In dem verantwortungsvollen Amt des Reichspräsidenten, welches Hindenburg nunmehr schon über sechs Jahre in vorbildlicher entsagungsvoller Pflichttreue bekleidet, spiegeln sich die Sorgen und Nöte, an denen unser Volk gegenwärtig leidet, stärker wider als sonst im Staatsleben. Der heutige Tag sollte darum allen Deutschen in ganz besonderem Maße ihre Pflicht gegenüber der Staatsobrigkeit und der Staatsgemeinschaft ins Gedächtnis zurückrufen. Der Geburtstag des Reichspräsidenten könnte so in besonderem Maße ein Tag nationaler Selbstbesinnung werden." In der „Börsenzeitung" heißt es: „Alle guten Deutschen denken an diesem Tage in Dankbarkeit und mit aufrichtigen Segenswünschen des würdigen Mannes, der in Deutschlands schwerster Zeit die Bürde des hohen Amtes des Reichsptäsiden- ten auf seine Schultern nahm, dem Vateüand die Stille des Lebensabends opfernd und auch in hohem Alter das leuchtende Beispiel treuester Pflichterfüllung gab." In ähnlichem Sinne äußern sich die meisten übrigen Blätter zur Würdigung des heutigen Gedenktages.
In allen Winkeln des Reiches gedenkt man heute des ehrwürdigen Führers der Nation. Es geschieht nicht oft in der Geschichte, daß Männer zum Symbol werden, es gehört zu den großen Ausnahmen, daß ein einzelner das Vertrauen von Millionen genießt. Hindenburg, der Heerführer des Weltkrieges, ist tn iten Jahren seiner Reichspräsidentenschaft längst der vornehmste Repräsentant des deutschen Volkes in den Augen der fremden Völker geworden. Er verkörpert in seiner ehrfurchtgebietenden Gestalt die Idee der Einheit und Einigkeit des
ganzen deutschen Volkes. In den letzten Jahren geschah es gar manchmal, daß der Reichspräsident den zerstörenden Kräften des Klassenhasses Einhalt gebieten mußte. Es fällt schwer, sich vorzustellen, was geschehen wäre, wenn nicht von ihm die Gegner schließlich doch besänftigt worden wären.
„Einigkeit und Recht unb Freiheit . . Im Geiste unseres deutschen Nationalliedes versuchte Hindenburg auch in den schwersten Zeiten sein Amt zu sichren. Unser Blick schweift sechs Jahre zurück. Frühjahr 1925: Im heißen Ringen um das erste Älmt des Reiches war der Generalfeldmarschall» des Weltkrieges als Sieger hervorgegangen. Endloses Fragen: Was wird der Mann tun, der seiner seelischen Haltung nach noch ganz im Banne des alten Staatsgedankens lebte? Getreu dem Schwure, den er auf die Weimarer Verfassung in einer feierlichen Stunde abgelegt hatte, führte Hindenburg fein Amt. Der Pflichtgedanke stand ihm über alles. Ihm brachte er sogar das schwere Opfer, sich von manchem alten Kriegskameraden zu lösen.
Neue Sorgen lasten jetzt am Tage dieser Hinden- burgfeier auf uns: Das Geflüster der Parteimänner dringt bis an unser Ohr. Die Amtszeit des amtierenden Präsidenten läuft mit diesem Fahre ab. Im Frühjahr steht uns die Unriche neuer, nicht weniger erbitterter Wahlen bevor. Jeder weiß, daß sich eine erdrückende Mehrheit des deutschen Volkes hinter Hindenburg schlägt, wenn er sich zur Wahl stellt. Aber tut er das? Drückt ihn nicht schon die Last des Alters allzusehr. . Dürfen wir das Opfer einer erneuten Präsidentschaft von ihm verlangen? _ Im grauen Nebel liegt noch die Zukunft. Es weiß niemand genau anzugeben, wie sich das Schicksal des deutschen Volkes noch gestaltet. Aber gerade darum schleicht sich in unsere heutige Feier so tiwas wie Trauer. Ungewißheit, ob die guten Wunsche pch erfüllen werden, drückt uns nieder. Daß Hindenburg noch viele Jahre dem deutschen Volke und Staate erhalten bleibe, das aber ist unter dringlichster Geburtstagswunsch.
Ministerpräsident Braun an Hindenburg
Berlin, 2. Oktober.
Der preußische Ministerpräsident Brau n hat zu- aleick int Namen des preußischen StaatsmiNlstertums de mR eich s p räsid en t c n zu seinem 84. Geburtstage die herzlichsten Glückwünsche und die Wünsche für ferneres Wohlergehen ausgesprochen.
den. Diese Zahl gewinnt man aus dem Vergleich der bisherigen Entwicklung der Arbeitslosenkurve^mit der entsprechenden Entwicklung der Vorjahre. So war die 3a6I der Arbeitslosen in der Zeit vom sommerlichen Tiefstand bis zum 15. September um rund 370000 gestiegen, während diese Zunahme in der gleichen Zeit des Vorjahres sich auf 348000 belief. Die Differenz ist, wie man sieht, nicht allzugroß. Trotzdem muß man selbstverständlich mit einer weiteren Zunahme der Arbeitslosigkeit rechnen, und die Rcichsanstalt hat daher vorsorglich zu dem von Reichsarbeitsminister Stcgerwald wiederholt angeratenen Mittel einer Herabsetzung der Unterstützungsdauer gegriffen. Die Folge davon ist, daß die von dieser Maßnahme beiroffenen Personen 6 Wochen früher als bisher in die Krisenfürsorge überführt werden und von dort ebenfalls wieder 6 Wochen früher in die Wohlsahrtsunterstützung der Gemeinden kommen.
Es handelt sich also im wesentlichen um eine Lastenverschiebung, die sich zwar für die Reichsanstalt für Arbeitslosenversicherung finanziell günstig answirken wird, die aber ber Allgemeinheit nur in sehr beschränktem Umfange Erleichterung fdjafft. Die betroffenen Per- fonen werden selbstverständlich stark benachteiligt, weil sie um 6 Wochen eher als sonst auf die niedrigen Bezüge der Krisensürsorge bezw. der Wohlfahrtsfürsorge angewiesen sind und die höheren Bezüge der Arbeitslosenfürsorge entsprechend früher entbehren müffen.
Die Maßnahme findet fast allgemein eine kritische Beurteilung. Die meisten Blätter verweisen auf die für die Gemeinden dadurch entstehenden Mehrbelastungen, daß die Erwerbslosen schneller als bisher in die Krisenfürsorge und weiter in die Wohlfahrtsunterstütznug übergeführt werden. So bezweifelt der „Börfenknrier" die Möglichkeit einer wesentlichen Eb»parnis. Der „Lokalanzeigerist der Auffassiv.g, daß die aufgewendeten Mittel aus die Gesamtheit berechnet fast die gleichen bleiben würden. Andererseits bedeuteten di- Beschlüsse der
Reichsanstalt eine neue starke Beunruhigung. Der „Tag- bezeichnete die Maßnahmen der Reichsaustalt als einem „Druck von links" nachgebeud. Nur eine wirkliche Reform werde Verständnis finden. Schaukelpolitik und Zauderpolitik mache jedoch nur böses Blut. Die kommunistische Zeitung „Berlin am Morgen" spricht dagegen von einem entscheidenden Schritt der Reichsregierung gegen die Arbeitslosen, durch den etwa 300000 Arbeitslose die Unterstützung aus der Arbeitslosenversicherung verlören.
Der Kampf um das Tarifrechi
Im „Vorwärts" beschäftigt sich der Abg. Auf- Häuser mit den Schlichtung?- und Tariffragen, mit Fragen also, die für die Sozialdemokratie ebenso grundsätzliche Bedeutung haben wie die Frage der Arbeitslosenversicherung. In dem Artikel heißt es u. a.: Die Tarifrechts- und Schlichtungsfrage wird der neuen Notverordnung das Gepräge geben. Wir wünschen, daß die bestehenden Bestimmungen von der kommenden Notverordnung unberührt bleiben. Bringt dagegen die Notverordnung Aenderungen, so käme dies einer Kriegserklärung an die sozialdemokratische Arbeiterschaft gleich. Wolle der Reichskanzler gemäß der industriellen Kundgebungen Handlungen vermeiden, die im Widerspruch zum individualistischen Wirtschaftssystem stehen, dann hätte er das Tarifrecht in der neuen Notverordnung preiszugeben. Wolle er aber eine politische Krise und den offenen Gegensatz zu den schaffenden Volkskrästen vermeiden, dann müsse er die restlose Aufrechterhaltung des Tarifrechtes gewährleisten. Was hier von sozialdemokratischer Seite zum Tarifrecht und zur Schlichtungssrage ausgeführt wird, dürfte, wie gesagt, in der gleichen Schärfe auch für die Frage der Arbeitslosenunterstützung gelten. Aus diesem Grunde wird sich die Regierung kaum zu einer grundsätzlichen Reform entschließen. Welche Stellung die Sozialdemokratie int übrigen zu den neuen Verwaltungsmaßnahmen der Reichsanstalt eiunehmen wird, bleibt abzuwarten.