®»ieta8enb/®otmtafl, 5.flf. Vepkember 1931
Staffelet. Neueste Nachrichten
Sm ♦ — 1. Beilage
Berliner Kurszettel
Durch Funkdienst
4. September
40.00
4300
35.00
37.00
Waren und ihre Preise
5000
Berliner Produktenbörse
2100
Berliner Devisenkurse
in Reichsmark
4. September
Brief
21.
Sonn»
Der Mann, der sich seihst verlor
nachdem er noch mehr
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von von von von von
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.Tein Dowelgänger Alkohol getrunken hatte/
Die Berliner Börse bleibt heute, abend, geschlossen.
25.00 .62.00
3. September 20500-207.00 168.00-170.00
15200-16100
130.00-13900 25.50-32.25 23.50-2600 11.50-12.00
9.75-1025
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W 42.010 112.52 18.530 112.52 16500 12.468 92.360 81.220 82.040 3.052 36.96 112.61 112.39 59.130
weiteren 5—20 000 RM . . weiteren 20—50 000 RM . . weiteren 50—100 000 RM. . weiteren 100—1000 000 RM Mehrbeträgen......
10 Prozent 6 Prozent
4 Prozent
2 Prozent
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Buenos Aires . Canada. . . « Japan . . . . Kairo . . . . Konstantinopel London . . . Neuyork . . Bio de Janeiro. Uruguay . . . Amsterdam . . Athen . , , Brüssel . • • Bukarest . .
Helsingfors. • Italien . . Jugoslawien Kaunas (Kowno) Kopenhagen Lisaabon-Oporto Oslo .... Paris « « * e Prag . . • » Reykjavik « , Riga . . « « Schweis . . • Sofia .ist Spanien . . . Stockh.-Gothenb. Tallinn (Estl.) . Wien « . »
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»Gut, dann hören Sie zu, während ich Ihnen alles auseinandersetze. Vor einiger Zeit kam ich nach Engla d, um mit der britischen Regierung wogen einer Stahllieferung abzuschließen. Mein Kompagnon war ein Mann namens Stringer. Der Vortrag kam nicht zustande, und ich saß mit weniger als zehn Pfund da. Ich hielt mich gerade in der Halle des Savoy-Holels aus, als ein Mann her- eintrat, der mir' sofort bekannt vorkam, aber ich konnte mich auf seinen Namen nicht besinnen. Wir tranken in der Bar zusammen einen Cocktail, dann begaben wir uns wieder in die Halle. Er wollte mtt nicht sagen, wer er sei. »Sehen Sie hinter sich in den Spiegel", sagte er, „und Sie werden sehen, wer ich bin". Ich blickte in den Spiegel und sah den Fremden. Ich war sein Doppelgänger. Ich muß aber noch einschalten, daß ich ein paar Sektcocktails und Whiskys getrunken hatte. Ich bin Trinken nicht gewöhnt. Wir speisten zusammen und tranken wieder — dann schickte er mich nach seinem Hause, an seiner Statt —, ich hatte die Besinnung verloren. Als ich am nächsten Morgen aufwackte, sagte ich nichts, sondern wartete ab, da ich alles für einen Scherz hielt. Ich hätte gleich, alles erklären müssen, aber man begeht Fehler in seinem Leben."
„Das tun wir alle," warf der Herzog ein, »nur weiter!" „ .
„Später am Tage sah ich in einer Zeitung meinen Namen in Verbindung mit der Nachricht von meinem Selbstmord. Natürlich halte Rochester den Selbstmord begangen, und zwar auf einem Untergrun^ bahnhof. Jetzt saß ich in einer schönen Klemme, Ich stand da in Rochesters Keldung, ohne einen Pfennig in der Tasche. Ins Hotel konnte ich nicht gehen, ich konnnte nirgends hingehen — deshalb beschloß, ich, für eine Weile noch Rochester zu bleiben. Ich sand alle seine Angelegenheiten in einer schrecklichen Verwirrung. Ihnen ist ja die Dache mit der Kohlenmine auch bekannt. Es gelang mir, die Dinge zu ordnen. Ich dachte dabei nicht an irgendeinen Nutzen für mich selber — ich tat es nur, weil es eben das Richtige war. — Und jetzt möchte ich Ihnen gegenüber ganz offen sein. Ich hätte dies spiel vielleicht für immer weiter geführt und hatte als Rochester gelebt, wären nicht zwei Dinge dazwischen gekommen. Das eine ist seine Frau, das zweite ist em Genibl, daß ich vielleicht verrückt werde, wenn es io wetter- aeht. Bisweilen wußte ich in diesen Tagen nicht, wer ick eigentlich bin. Schuld daran ist , dies To^el- leben. Jetzt möchte ich zurück und totebejr ich selbst jein und dies alles hinter mir lassen. Sie können
6900 1700
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El. Licht u. Kraft Engelhardt Brauerei I. G. Farbenindustr. Feldmühle Papier Felten n. Guilleaume Gelsenkirch. Berge. Ges. f. el. Untern. Th. Goldschmidt Guanowerke Hackethal Draht Hamburger EL F. H. Hammersen Harbg. Wien. Gummi Harpener Berg Hirsch Kupfer Hösch Eisen u. Stahl Hohenlohe W. Ph. Holzmann Ilse Bergbau Ilse Genuß Kali Aschersleben Karstadt Klöcknerwerke Köln-Neuessen Gehr. Körting Lahmeyer n. Co. Laurahütte Mannesmann Mansfelder Berg Maschinenbau-Unternehmungen A.-G.
Metallbank Niederl. Kohle Nordd. Wolle Oberschi. Eisenbed. Oberschi. Koka Oesterr. Eisenb.Verk. Oesterr. Siemens- SchuckertWerke Orenstein u. Koppel Phönix-Bergbau Rhein. Braunkohle Rhein. Stahlwerke Rh. Westf. Sprengst, Riebeck Montan Rüttgerswerke Sachsenwerke Sachsenw. Vorzug Salzdetfurth Sarotti Schien. Bergb. u. Zinl Schien. Textil Schubert n. Salzer Schuckert n. Co. Schultheiß Patz. Siemens u. Halske Stöhr u. Co. Stolberger Zink Svenska-Aktien Thür. Gas Leipzig Leonhard Tietz Transradio Ver. Glanzet. Elberf. Ver. Stahlwerke Vogel Telegr.
Volkst. Porzellan Westeregeln Alkali Westf. Drahtind. Zellstoff Waldh. Otavi Minen Deutsch. Petroleum Bürbach Kali
Weizen, mark, ab Station Roggen, märk. ab Station Braugerste ......
Futtergerste......
Hafer, märk. ab Station . Weizenmehl......
Roggenmehl Weizenkleie Roggenkleie Viktoriaerbsen ..»■>• Kleine Speiseerbsen . » • Futtererbsen ...»•• Peluschken «•«••• Ackerbohnen «••••• Wicken . . s s • • •
Lupinen, blaue » » • • •
„ gelbe . « » i •
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Leinkuchen. Basis 37% . • Erdnußkuchen 50 % . . . Erdnußkuchenmehl 50 % . Trockenschnitzel . . Extr. Sojaschrot 46 %
ab Hamburg . . . « .
ab Stettin.....-
Kartoffelflocken . , . •
4. September
209.00-21100
171.00-17300
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2200-28-00
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Seid 1.180 4.191 2.078 2 095 w
Roman von Henry de Vere Stacpoole
gg 19 Uebertragung von Else v. Hollander.Lossow I Copyright by Meyer & Jessen.Verieb, München
1370-13.90
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12 00 680-690
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Berliner amtliche Sniternohernttflc« zwischen Erzeuger und Großhandel vom 5. September. 1. Qualttat 1,26, 2. Qualität 1,16, abfallende Qualität 1,02. Tendenz: freundlich.
Magdeburger Zuckeruotiernngeu vorn 4. September. Gemahl, «teblis prompt ver 10 Tag« 32.70. Tendenz: ruhig.
Qel«, Fette, Chemikalien (von Carl Heinr. Stöber K. a. 21., Hamburg 11). Das Geschäft war in der abgelaufe-
Heutiger Frühverkehr fester.
Berlin, 6. September. Bei wenig entwickeltem Geschäft ist die Grundstimmung sefter. Das Jnlandangebor von Brotgetreide hat ch nicht verstärkt, und die Fordern»» gen lauten wiederum höher. Am Lieferungsmarkt nennt man Weizen mit 1Ü Mark, Roggen bis 1 Mark höher. Im Effektivgeschäft dürsten gleichfalls 1 Mark höhere Preise zu erzielen sein. Hafer bei mäßigem Geschäft behauptet. Gerste ruhig.
Amtliche Notierungen vom Vortag
von den ersten 5000 RM der Aktivmaste den "
Der Konkursverwalter
Rechte und Pflichten/ Von Dr. H. Goebel-Arnsberg.
Jede geschäftsfähig« Person (außer dem Gemeinschuldner) kann zum Konkursverwalter ernannt werden. Ernennung und Wahl beruhen auf dem persönlichen Vertrauen des Gerichtes und der Gläubigerschaft. Daher darf der Konkursverwalter seine Obliegenheiten nicht durch Bevollmäch- ttguna auf Dritte übertragen. Er bat alles zu vermeiden, was den Anschein einer parteilichen oder eigennützigen Geschäftsführung erwecken könnte. Er und seine Angehörigen sollen keine Gegenstände aus der Maste erwerben.
Der K.-V. bat das Verfahren so schnell wie möglich zu betreiben und versügbare Gelder den Gläubigern durch Abschlagszahlung zuzuführen. Bevorrechtigte Forderungen stnd auch ohne Betreiben der Gläubiger zu regeln.
Anfragen der Gläubiger
sind tunlichst zu beantworten, namentlich. wenn Rückporto beigefügt ist. Auskunstsgebübren werden nicht erhoben. Konkursbeteiligte dürfen die Akten nicht einseben.
An Ort und Stelle hat der K.-B. die Maste zu besichtigen und die Handelsbücher einzuseüen. Gläubiger, die es wünschen, sind hinzuzuziehen. — Die Geschäftsbücher des Gemeinschuldners sind binnen 3 Tagen nach Konkurseröfs- nung zur Schließung einzureichen, ebenso sind die Listen der Gläubiger und Schuldner zu den Akten zu geben. Bei der ersten Gläubigerversammlung sind di« Bilanz und das Inventar vorzulegen. Wenn es das Konkurstntereste rechtfertigt, so ist die Hilfeleistung des Gemeinschuldners bei der Fortführung des Geschältes oder bei der Verwertung der Maste hinzuzuziehen. Spätestens 3 Tage vor dem Prüfungstermin muffen die dem Verwalter zur Prüfung über- lastenen Forderungsanmeldungen und die Tabellen dem Gericht zurückgegeben werden.
Die Schlußrechnung
des K.-V. soll ein vollständiges Bild seiner gesamten Geschäftsführung geben. Die Rechnungslegung über die Ge- schästsforttührung oder eine Hausverwaltung ist in einer besonderen Anlage zur Schlußrechnung niederzulegen, lieber den Verbleib hinterlegter Beträge ist nach Erledigung der Angelegenheit unter Beifügung der Belege zu berichten, es fei denn, daß es sich um nicht erhobene Beträge handelt. Der Prozentsatz der Verteilungsanote ist dem Gericht nach beendigter Verwaltung unausgefordert mitzuteilen.
Der KV. hat einen Anspruch auf Gebühren für seine Tätigkeit. Die Verwaltungsgebühren betragen:
der Berliner
..... ». ---------- „ei,en: September
223—224.50, Okt. 223—225,50, Dez. 224—225,50: Roggen: Sept. 183,50—184,50. Okt. 183—185, Dez. 184,25—185,50: Hafer: Sept. 143,50—144,75, Okt. 145,50—146 G., Dezbr. 146,50—147 G.
rist bis 23. 9. — Kaufmann Paul Schneider tnAuwal- lenburg. Poft Herges-Bvqtet: , K.-B. R.-A. Dr. Müller in Schmalkalden: Anmeldefrist Rs 19. 9. — Rittergutsbesitzer Baron Julius von He lldorss - R u n ste dt tn Went- aenlupnitz: K.-V. R.-A. Pracht m Eisenachs Anmelde,rtft bis 19. 9. — Bäcker und Konditor Otto Schröder in Trepsa: K.-V. Herch«: Anmeldefrist bis 21. y.
Aufgehobenes Vergleichsverfakreu: Kaufmann Josef Rofenbach in Kastel.
Ueberhöhte fadenmieten
Zur Frage der Mietpreise für gewerbliche Räume.
Uns wird geschrieben: Seitdem die Preisfrage im Mittelpunkt der öffentlichen Erörterungen steht, ist der Einzelhandel mit Erfolg bemüht, das Preisniveau den Stauf« kraft-Verhältnisten des Konsums anzuvasten. Er ist in diesen Bestrebungen sehr stark durch die sachlichen Unkosten feiner Geschäfte behindert worden, insbesondere bat die M i e t s v r e i s b i l d u n g für freie gewerbliche Räume infolge der katastrophaleu llmsatzrückgällge zu einer unerträglichen Belastung des Unkosten-Etats geführt. Diese Belastungen, deren Tragbarkeit schon bei normalen Zeiten nicht mehr für den Einzelhandel möglich war, aber vollends jetzt bei der Zuspitzung der wirtschaftlichen Ber- hältnist« dazu angetan sind, die mittleren und kleinen Einzelhandelsbetriebe aus der Wirtschaft vollkommen verschwinden zu lassen, bat der Reichsverband Deutscher Herrenausstattungs-Geschäfte E. B„ Sitz Berlin, seit lau-
»Urtb könnten Sie Ihre Adresse in Philadelphia angeben ?" . , , . . „ . ,
,Walmut Street Nummer etntcmseMdetnhundert- undeins", erwiderte Jones.
Cavendish hob den Kopf, und der Herzog strich sich über das Kinn. Nur Simms regte sich nicht.
»Danke sehr", sagte Simms. »Haben Sie Angehörige?"
»Nein." „ „ , ,
^Jch möchte auch eine Frage stellen", Unterbrach Cavendish. ,®t kam es, Herr JoneS, daß Sie sich in Lord Rochester verwandelten?"
»Mein Gott!" sagte Jones. Dann wandte er sich zu dem Herzog: »Erzählen Sie es ihnen."
.Gern", sagte der Herzog. »Herr Jones saß in der Halle eines Hotels, als ein Herr eintrat, den er kannte, aber auf dessen Namen er sich nicht besinnen konnte. Der Herr sagte zu ihm: „Drehen.Ste sich um und sehen Sie in den Spiegel"
»Sie Haden die Cocktails vergessen", unterbrach
„Ganz recht. Herr Jones ititb der Herr hatten zusammen ein paar Gläser getrunken."__
„Was hatten Sie getrunken?" fragte etmm8.
»Serteocktails, Whiskd und Soda, dann hinterher eine Flasche Bollinger", sagte Jones.
„Herr Jones sah in den Spiegel", fuhr der Herzog fort, „und sah. daß er der andere Herr war, das heißt, Lord Rochester."
„Nein, fein Doppelgänger", warf Jones ein.
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erreichen Gewichtsabnahmen von 15—20 Pfd. in Kürze durch Ebus-Tee. Ein Versuch überzeugt auch Die. Den echten Ebus-Tee kann Ihnen jede Apotheke und Drogerie zu M. 1.50 besorgen. Bestimmt: Mo- ritzstr. 1, Wilhelmstr. 9, Kronprinzenstr. 1—2, Untere ÄOElftr. 14, Wilhelmshöher Allee 315.
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Berliner Schlachtviebrnarkt vom 4. September. Ochse«: vollfleischig« ausgemästete höchsten Schlachtwerts. lüngcre 44—46, ältere —, sonstige volltleischige jüngere 39—48, altere —, fleischige 86—38, gering genährte 31—35; Bullen: jüngee vollste tschige höchsten Ärchlachttvetts 36—40, sonstige vollueischig« ober ausgemästete 30—86, sleischige 30—32, gering genährte 26—28: Kühe: jüngere vollsieischlge höchsten Schlachtwerts 30—34. sonstige volltleischige oder ausgcmä- ftete 24—28, fleischige 19—23, gering genährt« 14—17; Karsen: vollfleischige ausgemästete höchsten Schlachtwerts 40 bis 42. vollflnschige 34—38, fleischig« 25—32! Fresser: mäßig genährtes Jungvieh 25—30: Kälber: Doppellender bester Mast —, beste Mast- und Saugkälber 50—58, mittlere Mast- uni Saugkälber 48—55, geringe Kälber 35—45.
Schafe: Mastlämrncr und jüngere Hafthammel a) Weidemast 42—45, b) Stallmast 50—55. mittlere Maftlam- mer, ältere Masthammel 45—49, gut genährte Schafe 37—40, fleischiges Schasoieh 38—43, gering genährtes schasvieh 30 bis 34. Schweine: Fettschweine über 300 Pfd. 58—60, vollfl. von ca. 240—800 Pfd. 57—59, »ollsl. voi ca. 200—240 Pfd. 56—57, volls. von ca. 160—200 sü. 52—55, fleischige von ca. 120—160 sd. 49—51. unter 120 Psd. —, Sauen 50—52. Auftrieb: Rinder 2649, darunter Ochsen 942„ Bullen 743, Kühe und Färsen 964 a) zum Schlachthof dir. 101, b) Auslandsrindcr 71, Kälber 1410 a) lum s-chlachtbof dtr 7, b) Auslandskälber —, Schafe 4781, a) zum «-chlachthof direkt 20, b» Auslandsschafe —, Schweine 8785, »um Schlachthof dir. 1335, b) Auslandsschweine — Markt, verlauf: Rinder schleppend, Ueberftanb, Kalber langsam, Schafe glatt, Schweine ziemlich glatt, fette Schweine geiucht.
Heimische Wirtschaft
Stillegungen bei Buderus. Im Hinblick auf den Absatz- rückgaug der im Lahn-Dill-Gebiet geförderten Eisenerze sicht sich die A.-G. Buderusschc Eisenwerke gezwungen, die Grube „G r ä v e n e ck" (bei Weilburg) und die bei Hungen in Oberhesicn gelegene Grube „A b e n d ft e r n” »um 1. Oktober stillzulegen, wodurch 135 Mann Belegschaft entlasten werden. Die Eifenerzförderung in Metern Gebiet ist jetzt aus 20 000 Tonnen gesunken, während sie in der gleichen Zett des Vorjahres noch etwa 80 000 Tonnen betrug. Weiter verlautet, daß zwischen den Bnderusschen Eisenwerken und den Angestelltenorganisationen eine Vereinbarung dahin zustande gekommen ist, daß ab 1. Oktober bei der Kürzung der wöchentlichen Arbeitszeit um 6 Stunden 10 Prozent Gehaltskürzung in Kraft tritt
Neuer Konkurs in Kastel: Hanbarbeitsgeschäft Eduard Künzel, Hobenzollernstraße 32: K.-B. R.-A. Dalberg: Anmeldesrist bis 30 September.
Neues Vergleichsverfahren in Kastel: Off. Houd.-Ges. Sander u. Köhler, Hohenzollernstr. 87; V.-P. R.-A. Dr. Ellenberger und Bücherrevisor Schliever: Vergleichstermin 28. September.
Reue Konkursverfahren: Frau Fda Katz, Jnb. d. Fa. Jakob Katz in Arolsen: K.-V. R.-A. Brunner: Anmelde-
gem schon zum Anlaß genommen, gemeinsam mit der Hauptgemeinschaft des Deutlchen Einzelhandels eine Regelung dieter Fragen aus gesetzliche nt Seqe ,u erreichen. Neuerdings ist der Reichsverband Deutscher Her- renausstattungs-Geschäste an die Hauptgemernschast des Deutschen Einzelhandels und an die zuständigen Mtntste- rtett mit dem dringlichen Antrag herangetreten, diese Fragen im Wege der Not-Gesetzgebung vorläufig interimiiiuch zu regeln. An diesem Antrag wird verlangt, im Wege der 'Notverordnung paritätische schiedsstellen mit Erscheinnngszwang und der Befugnis verbindlicher Schiedssprüche zur Abänderung überhöhter Ladenmieten zu jchaffen, und zwar an solchen Plätzen, wo die zuitan- oigen Einzelhandels-Organisationen einen derartigen Antrag stellen und die begründete Vermutung erbringen können, daß das Ladeninieten-Nivean an dem betreffen« den Ort ganz oder teilweise erheblich überhöht ist. Die jüngsten Umfragen ergaben, daß die Ladenrnieten weitgehend als überhöht angefehen werden können, und baß sich die Klagen hierüber nicht nur auf Großstädte beichrankcn, sondern auch aus mittleren und kleineren Städten kommen.
Zum Devisenaufruf
Ablieferungsfrist bis zum 19. September verlängert.
Da die am 29. August erlassene Verordnung über den Aufruf der Devisen- und Goldbestände, soweit es sich um Beträge mit einem Gegenwert von über 1000 RM. handelt, anscheinend nicht zur Kenntnis aller Betroffenen gelangt ist, hat sich die Reichsregierung im Benehmen mit der Reichsbank entschlossen, die für die Ablieferung der Devisen- und Goldbestände vorgesehene Frist (vom 29. August bis 5. September 1931) um 14 Tage vis zum 19. September 1931 M verlängern, damit alle davon Betroffenen auch wirklich Kenntnis von per sie treffenden Verpflichtung erlangen.
Die hierfür notwendige Durchführungsverordnung wird heute veröffentlicht werden. Sie enthält außer der Fristverlängerung insofern eine Erweiterung der bisherigen Bestimmungen, als nunmehr Ansprüche aus Konten bei ausländischen Banken ohne Rüpsicht auf den Tag der Begründung oder der Fälligkeit der Ansprüche der Reichsbank oder den Devisenbanken anzubieten sind. Für solche Bankguthaben gilt also nicht mehr die im § 6 der Verordnung vom 29. August vorgesehene Ausnahme, nach welcher Ansprüche, die später als am 29. November 1931 fällig werde», nicht angeboten zu werden brauchten. , .
Tagt. Geld Ablösungssch. Abi. Sch ohne Ausl. 6% Dt. Reichsanl. 27 Young-Anleihe 7% Berl. Hypothek.
G. Pf. S. 11
8% do. Gpf. S. 15 8% do. Gpf. S. 16 8% do. G.-K.-O. 6 8% Ld. Zentr. G.-P. 8% Meckl. Hyp. u.
Wechsel 2
8% Preuß. Centralb. Goldpfbr. v. 1928 7% do. v. 26 416% do. Liq Goldpf. do. Liq. Anteilsch.
8% do. Gold Komm. Schuld v. 1925
8% do v. 1928 10% do. 5 u. 7 8% do. 3 u. 6 6% do. 1 5% do..
8% Pr. Ldpfbr. Anst Goldpfbr. B. 19
7% do. 21
8% do. K.-O. 20 Oesterr. Goldrente Oesterr. Silberrente 4% Türk. Bagdad I 4% Türk. ZollobL II Ung. Goldrente Aachener Kleinbahn Canada Pao. Hamburg. Paketf. Hamburg-Südam. Hansa Dampfschiff Nordd. Lloyd Allg. Kreditanstalt Barmer Bankverein Bayr. Hypotheken-
u. Wechselbank Berl. Handelsges. Commerz- u. Privatb. Danatbank Deutsche Bank Deutsche üebereeebk. Dresdner Bank Reichsbank
Accum ulatoren A, E. G.
Augsb. Nürnberg Basalt Linz Julius Berger Bergmann Elektr. Berlin Karlsr. Ind. Berl. Maschinen Buderus
Charl. Wasser Chem. Heyden Cont.Gummiw.Hann. Daimler Motoren Dt. AtL Telegr.
Dt. Conti Gas Dessau Deutsche Erdöl Deutsche Kabelw. Deutsche Linoleumw. Deutscher Eisenhd. Dynamit Nobel El. Lieferungen
„Der Mann machte mich durch Alkohol bewußtlos und schickt« mich dann an seiner Statt nach seinem Hause", sagte Jones. „Und ich erwachte in einem fremden Bett, während ein Diener die Vorhänge öffnete. Church heißt er. Ich dachte, man hätte sich einen Spaß mit mit gemacht, deshalb beschloß ich. die Rolle des Lord Rochester einstweilen zu spielen. Sie wissen das übrige", fügte er, zu dem Herzog gewendet, hinzu.
„Ich glaube", meinte Cavendish, »wir brcmchen Herrn Jones keine weiteren Fra^n zu stellen. Wir sind wohl überzeugt, daß Herr Jones und... hm... Lord Rochester zwei verschiedene Personen sind?"
„Unbedingt", sagte Simms. »Wir sind über-- zeugt, und natürlich muß jetzt die Familte bestimmen. wie man sich in dieser ungewöhnlichen Situation verhalten soll. Ich bin überzeugt, daß sie Aufsehen vermeiden möchte. Es ist ja unverkennbar, daß Herr Jones keine schlimmen Absichten hatte."
»Da haben Sie vollkommen recht', sagte Jones.
»Dann wäre also alles erledigt", führ Simms fort. »Nur einen Punkt muß ich noch berühren, als Arzt. Hat diese ganze Sache Sie nicht sehr angegriffen, Herr Jones? Ich sollte meinen, die Gesundheit eines Mannes könnte wohl unter solchen Erlebnisse« leiden?"
73.5:
81.9!
Handelsrechtlich« Liesernngsgefchäfte an Produktenbörse »em 4. September, äßet*
sich nicht vorstellen wie schwierig dieses Doppelleben für mich war. Jetzt aber ist alles zu Ende. Ich möchte nach Amerika zurück..."
Der Herzog hatte aufmerksam zugehört. Dann stellte er allerlei Fragen betreffs Amerika, schien aber kaum zuzuhören. Schließlich kam die Unterhaltung auf em ganz allgemeines Gebiet, und endlich öffnete sich die Tür. und ein Diener erschien.
„Doktor Simins ist gekommen, Euer Gnaden!"
Der Herzog von Melford erhob sich. »Einen Augenblick", sagte er zu Jones, verließ das Zimmer und schloß die Tür.
Jones war erstaunt und etwas aus der Fassung gebracht durch die kühle Aufnahme, die sein seltsames Geständnis gefunden hatte. „Wollen sie etwa die Polizei benachrichtigen?" dachte er. Diese Frage beschäftigte ihn noch, als die Tür sich öffnete und der Herzog wieder eintrat mit einem kahlköpfigen, älteren, angenehm aussehenden Herrn; diesem folgte ein zweiter, der wie ein Skelett wirkte und eine Brille trug. Der Kahlköpfige war Dr. Simms, der Skelett- tchste Dr. Cavendish. .
Simms nickte Jones zu, als sei er mit ihm bekannt.
„Ich habe diese Herren als Freunde der Familie gebeten, den Fall mit uns zu besprechen, bevor sie zu der Baronin gehen", sagte der Herzog. »Sie ist jetzt in ihrem Zimmer und kann noch keine Besucher empfangen."
»Es ist mir eine Freude, Ihnen dienlich sein zu können", sagte Simms. Er setzte sich und wandle sich zu Jones. »Jetzt erzählen Sie uns alles", sagte er.
Cavendish nahm auf einem anderen Stuhle Platz, und der Herzog blieb stehen. Jvnes fühlte sich gereizt, etwa wie ein Artist der seine große Nummer vorgeführt hat und nun aufgefordert wird, sie noch einmal zu zeigen. »Ich habe ja alles schon erzählt", sagte er, „ich kann es nicht wiederholen. Der Herzog weiß Bescheid," m
Da ergriff Cavendish das Wort. „Soweit ich Euer Gnaden draußen verstanden habe, handelt es sich um die Identität?"
„Sie sind Herr Jones?" warf Simms ein.
„Jawohl, Victor Jones bin ist getauft worden", erwiderte Jones
„Ganz recht. Amerikaner?"
„Allerdings." ~
„Gut. Darf test Sie der Form halber fragen.
Herr Jones, w" Sie in Amerika wohnen?"
„In Philadelphia."
» 1 Pap.-Peso , . 1 Can. Doll. . . lYen . . . . . 1 ägypt. Pfd.
. 1 türk. Ptd . 1 Ptd. SterL . . 1 Dollar . < . 1 Milreis. . ■ . 1 Gold Pes. < . HW Gulden . 100 Drachmen . 100 Belga .
. 100 Lei .
. 100 Pengö .
. 100 Gulden . 100 flnnl. M. . 100 Lire . . . 100 Dinar . »
. 100 Litas
. 100 Kr. s . 100 Eskudo . 100 Kr. . . . 100 Fro. . e . 100 Kr. . k . 100 isl. Kr. , MO Latte . 100 Fro. j « . 100 Lewa » . 100 Peseten
. 100 Kr. . . . 100 estn. Kr. k 100 Schill
(Die Mindestgebühr ist 150 RM)
Di« Gebühr für Vertrauensperfonen in Vergleichsverfahren beträgt 1/5 bis 1/3 der Konkurssätze, je nach Zeit- raum, Umfang unb Schwierigkeit der Sache.
Falls trotzdem die Anwendung des Tarifes im Einzelfall zu einem Mitzverhältnis zwischen Leistung und Vergütung führen würde, bleibt es dem Konkursrichter vorbe- halten, die Vergütung unter Berückfichtigung der besonderen Umstände nach sretem Bemesten zu bestimmen.
Di« vor der Konkurseröffnung geleistete Gutachtertätigkeit
Stift als abgegolten 6urch die Gebühr. Die Gebühren ftnb o zu bemessen, daß sie nicht nur die persönliche Mühewal- ung, sondern auch den gesamten Büroauswand des Verwalters abgelten. Daher dürfen auch nicht j. B. Angestelltengehälter u. Schreibunkosten anteilig der Konkursmaste tn Rechnung gestellt werden. Der Tarif ist auch in folchen Fällen anzuwenden, wenn der K.-B. genötigt war, fein Personal über die Übliche Zeit hinaus (Ueberstunden) zu beschäftigen oder zu vermehren. Für Reiten werden nur die tatsächlichen Kosten erstattet. Dre Entnahme eines Vorschusses auf die Gebühren oder Auslagen aus der Mast« fetzt die gerichtliche Genehmigung voraus. Der etwa bestellte Gläubigerausschuß foll mit der Gebührenfrag« nur befaßt werden, wenn das Gericht feine Stellungnahme für wünschenswert erachtet.
Der K.-B. untersteht der Anfstcht des Konknrsgerichts.
Er kann bei Verfehlungen in eine Ordnungsftrafe bis zu 200 RM genommen werden. Für die Erfüllung der ihm obliegenden Verpflichtungen ist er allen Beteiligten verantwortlich. Das Gericht kann den K.-L. vor der auf feine Ernennung folgenden Gläubigerversammlung von Amts wegen, später nur aus Antrag der Gläubigerver- fammlung oder des Gläubigerausschusses seines Amtes entheben. In Rechtsstreitigkeiten, die die Masse Betreffen, kann der K.-B. klagen und verklagt werben. Richtlinien für den Konkursverwalter haben die Aeltesten der Kaufmannschaft in Berlin herausgegeben.
„Ach, meine Gesundheit ist ausgezeichnet", sagte Jones. »Ich kann essen und alles, aber manchmal hatte ich das Gefühl, als wäre ich weder der eine noch der andere. Das ist unter anderem auch einer meiner Hauptgründe, warum ich mich zurückziche. Ich mutzte hier bis zu einem bestimmten Punkt gehen, und ich denke, ich habe meine Sache nicht schlecht gemacht. Ich hätte das ganze Geld an mich nehmen können, wäre ich nicht ein ehrlicher Mann. Das müßte man doch Wohl in Betracht ziehen. Ich verlange nicht viel, nur eine Provision von dem geretteten Gelde."
»Da sind Sie durchaus in Ihrem Recht", sagte Simms, „aber meine Frage «alt Ihrer Gesundheit".
„Nun, die Rückreise nach Amerika wird schon das Ihre tun."
^Sicherlich, aber mir als Arzt fällt eine gewisse nervöse Erschöpfung an Ihnen auf. Zeigen Sie Ihre Zunge."
"> Jones streckte die Zunge heraus.
„Nicht schlecht", fagte Simms. »Jetzt legen Sie ein Bein über das andere."
Jones legte das rechte Bein über das linke, und Simms, der vor ihm stand, gab ihm einen kurzen, scharfen Schlag unter die rechte Kniescheibe. Das Bein schlug nach vorn. Jones lachte. ^Starker Reflex", sagte Simms. »Nervenüberreizung, nichts anderes. Ein paar Pillen genügen. Das Sprechen fällt Ihnen nicht schwer."
»Nicht sehr", sagte Jones lachend.
»Sagen Sie: „Der Potsdamer Postkutscher putzte den Potsdamer Postikutscherrasten."
»Der Potsdamer Postkutscher potzte den..." begann Jenes. Dann lachte er.
»Sie können es nicht sagen?" sagte Simms stirn- ruuzelnd.
„Aber natürlich", rief Jones. »Der Potsdamer Potzkutscher potschte..."
„Nervenüberreizung", sagte Simms.
„Aber bitte, Herr Dokter", warf Jones ein, der sich etwas beunruhigt zu fühlen begann, »was wollen Sie denn eigentlich? Ich bekomme ja förmlich Angst. Es ist doch nicht etwa wirAich etwas in Unordnung?"
„Nichts, was nicht durch sorgfältige Behandlung wieder beseitigt werden könnte", erwiderte Simms.
(Fottsetzung folgt.)
nett Woche außerordentlich ruhig, dte^Preise weiMnd. Leinöl ging zurück bis auf 31.5p RM erd. fite Sag« gonbezüg«. Sonaöl jäb ungefähr tm gleichen Maße nach, notiert wird 31 RM erd. bet Waaaonbezügen. Rüb - ö l konnte 6en Preis behaupten, die Umsätze biteben gertng. Rizinusöl wurde um 1 Pfd. ©tert. Rrobgefetzt auf 34 Pfd. Stert, für I. Prestung. 32 Pfd. Steil, für II. Prestnng. Rindertalg: die gestrtge Londoner Auktion,tft ausgefallen. Dän. Schweinefett: Angebot, gering, Nachfrage gut. Soeifefchmalz: Tendenz ftettg, Blafen-war gefucht, aber knapp angeboten. Deutsches 'Toetse-»chwetne- schmalz. gar. rein in Drittel-Tonnen 94—96 RM. O le t n: geschäftslos. In Tran war dte Nachfrage nach Btebleber- krau etwas freundlicher, wettzltche Sotten 64 3M. bellgelbe 53 RM. Schwiertran -unke' 32—33^RM. mww. Dampf. Losoten-Med.-L«bettran 110 RM. Har»: schwacher. amerik. FG 4.50 Dollar, HI 4.60. WW 7.60, tzan. Er- celstor 6.50 Dollar. Kristall 6.70. 5terpenttnöl: gute Nachfrage, amerik. Balfam 65 RM. Balsam-Terventtnöl in Kisten 84.50, nord. Terpentinöl 39.50—A RM. G I tz - cerin: weiter belebt, 280Be DAB6 frachifret Empfangsstation 71—79 RM. Leim: lustlos, Knochenleim tn Ta- fein 81 RM, in Perlen 80.50, dunkle Perlen 75.50, Seher» leim in Tafeln 105—, HaMteim, 110.—. Lederverlletm A—. Schellack: kleines Bedarfsgefchaft. TN orange 145 RM, lernen 170.— bei Kiftenbezugen ab Hamburger Lager.