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Kasseler Neueste Nachrichten
Kummer 205*
Mittwoch, 2. September i 931
21 Jahrgang
Oie Wirtschaftsnot vor dem Europa-Ausschuß
Beginn der Beratungen Donnerstag / Oie Durchführung der Zollunion wird vorläufig vertagt / Oie Sparaktion der preußischen Negierung
Oer Präferenzgedanke marschiert Genfer Miniaturen
(Von unserer Berliner Schriftleitung). 8on unserem nach Genf ent sandten Dr. ^-.-Mitarbeiter.
Genf, 2. September.
Der am Donnerstag zusammentretenden vierten Tagung des Europa-Ausschusses fällt die Aufgabe zu, praktische Vorschläge und Maßnahmen für eine Behebung der europäischen Wirtschaftsnöte zu machen. Die Fragen, die hier zur Behandlung kommen, sind gestern im sogenannten Koordinationskomitee teilweise angeschnitten worden.
Was die besondere Lage der südosteuropäischen Agrar st aaten angeht, mit der sich der Völkerbund und der Europa-Ausschuß schon seit einiger Zeit beschäftigen, so hat die Aussprache mit aller Deutlichkeit gezeigt, daß
der Gedanke des Präferenzsystems sich durchzusetzen scheint.
Es ist besonders intereffant, daß F r a n k r e i ch heute seine frühere Abneigung gegen diesen Gedanken vollkommen aufgegeben hat und nun selbst mit einigen südosteuropäischen Staaten auf der Grundlage von Präferenzen verhandelt. Der Gedanke der Präferenzen im Sinne der Wünsche der Donau-Staaten ist jedoch bis jetzt praktisch verwirklicht worden nur von Deutschland in den im Sommer abgeschlossenen Handelsverträgen mit Rumänien und Ungarn. Die jetzige Tagung soll nun da;U benutzt werden, um die notwendige Zustimmung der meistbegünstigten Staaten zu erlangen.
Abgesehen von Rußland, das grundsätzlich die Präferenzen ablehnt, wurde von keiner Seite formell Einspruch erhoben.
der vorliegenden Frage zwangslos herauswachsen können.
Das Gutachten des Haager Gerichtshofes ist hier noch nicht bekannt. Soviel kann aber schon gesagt werden, daß ein endgültiger Verzicht auf die Zollunion nicht in Frage kommt. Eine vorläufige Zurückstellung der Durchführung des Planes ergibt sich auch aus der besonderen Lage Oesterreichs, die eine Zurückstellung der Durchführung der Zollunion als wünschenswert erscheinen läßt.
*
Wien, 2. September. Der Genfer Sonderberichterstatter des „Neuen Wiener Tageblattes" meldet, Vizekanzler Schober habe erklärt, daß eine klare taktische Linie zwischen den Außenministern Deutschlands und Oesterreichs gefunden worden sei. Es könne gesagt werden, daß eine Der- zichtleistung auf jede politische oder wirtschaftliche Kombination, die das europäische Statut ändern könne, nicht zu erwarten sei. Schober werde sich bemühen, den Franzosen die Unhaltbarkeit ihrer Verzichtforderung begreiflich zu machen. Intensiv sei der Vizekanzler um eine Ueberbrückung der Gegensätze bemüht, und er erwarte, daß die französischen Delegierten in Genf Verständnis für die Tatsachen zeigten, daß jeder moralische Druck auf Oesterreich unter der Flagge „Schaffung des Vertrauens" zu einem Fiasko führen würde.
Genf, 1. September.
Das Genfer Sekretariat, der dauernde Zentralorganismus des Völkerbundes, hat sich längst schon das ölgetränkte Gefieder der Schwäne zugelegt, die voller Würde auf dem See kreuzen: Ereignisse und Krisen, die Europa und die ganze Welt erschüttern, gleiten auf diese Weise spurlos an seinem wohlgepflegten Körper ab, und nach den gewaltigsten Krisen erhebt es voller Unschuld und Optimismus das Haupt, den alten Gesang von der „Völikersolida- rität" anstimmend. So ist es auch jetzt wieder aus seinem Dornröschenschlaf erwacht: Die „Genfer Saison", die beinahe schon wie ein Anachronismus inmitten der nationalen Röte wirkt, hat begonnen!
Es begann der Aufmarsch der zahllosen Körperschaften, deren Kongreß und Besprechungen sich wie ein bunter Kranz um das eigentliche Herzstück, die Bundesvollsitzung, herum legen. Um nur wenige davon zu nennen: Der ständige Ausschuß für Opium und Rauschgifte, der Unterausschuß der „Koordination" für europäische Fragen, das internationale Finanzkomitee, der Studienausschuß für die europäische Union, die Kommission des Gold- Problems, der Ausschuß für internationale Kreditfragen, die 64. Tagung des Völlerbuudsraies, und endlich, letzter doch nicht geringster, der Sachverstän- digenausschuß für internationale Regelung des Wal- fjschfanges ..., Aber dies alles sind erst die großen offiziellen Körperschaften: die Zahl der Mitläufer,
Konferenzen in der Reichskanzlei
Eigener Drahtbericht.
An der formellen Zustimmung der meistbegünstigten Staaten wird daher nicht gezweifelt. Die Aussprache im Koordinationskomitee hat aber auch ergeben, daß eine Ausdehnung des Präferenzsystems auf andere Produkte als Getreidearten nicht möglich ist.
Es verdien» festgehalten zu werden, daß in dem Bericht über die handelspolitischen Fragen, den das Koordinationskomitee heute beraten hat, die
Zollunion als em Mittel für eine wirtschaftliche Annäherung zweimal besonders erwähnt
wird. Auf Vorschlag des deutschen Vertreters, der die Unterstützung des englischen und holländischen Delegierten fand, wird dieser Bericht den Regierungen überwiesen. Auf diese Weise bleibt die Möglichkeit, auf die Frage der Zollunion bei geeigneter Gelegenheit immer wieder zurückzukommen.
Sehr bemerkenswert ist es, daß die Kartellidee, die in den französischen Plänen einer europäischen Wirtschaftsorganisation im Mai eine hervorragende Rolle spielte, in dem Bericht vollkommen in den Hintergrund getreten ist. Dasselbe gilt von den französischen Wünschen bezüglich einer internationalen Kreditpolitik. Ungewiß ist im Augenblick noch das Schicksal des Francqui-Planes, bezüglich der Gründung einer Internationalen Jndustrie- und Handelsbank für langfristige Kredite.
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Die für Mittwoch vorgesehene Sitzung des Bölkerbundsrates ist auf Freitag verschoben worden. Als Grund für die Verschiebung wird angegeben, daß der morgige Tag voraussichtlich vollständig mit den Beratungen des Koordinationskomitees ausgesüllt sein werde, und daß am Donnerstag der Europa--Ausschuß zu seiner 4. Tagung zusammentrete.
Vertagung, ober kein Verzicht!
Die österreichisch-dentsch« Taktik in der Zollunionsfrage.
Genf, 2. September.
Das Gutachten des Haager Gerichtshofes in Frage des deutsch-österreichischen Zollunionsplans wird, wie von unterrichteter Seite mitgeteilt wurde, aller Wahrscheinlichkeit nach am Sonnabend vormittag hier in Genf eintrefsen. Rach den bisherigen Dispositionen wird sich der Völker- bundsrat am Sonnabend nachmittag versammeln, um das Gutachten entgegenzunehmen und zu behandeln. Es bestätigt sich, daß auf ö st e r r e i ch i s ch e r und deutscher Seite beabsichtigt ist, zu der Frage gewiffe Erklärungen abzugeben.
Man spricht von der Möglichkeit, daß diese Erklärungen in dem Europa-Ausschuß abgegeben werden, an der Stelle also, wo die Frage ihrer wirtschaftlichen Bedeutung entsprechend auch im Mai eingehend behandelt worden ist. Der Wortlaut der Erklärungen steht noch nicht fest. Da aber der Europa-Aus- schuß sich eingehend mit der wirtschaftlichen Neuorganisierung Europas befassen will, und in diesem Zusammenhang der Gedanke der Zollunion auch zweifellos wieder eine Rolle spielen wird, ist der Boden ohne weiteres gegeben, auf dem die Erklärungen des demschen und des österreichischen Vertreters zu
th. Berlin, 2. September^
Das preußische Staatsmini st eriuyt hat gestern seine Beratungen über die in der Staats- und Gemeindeverwaltung erforderlichen Ersparnismaßnahmen begonnen. Es handelt sich im preußischen Staatshaushalt vor allem um die Deckung eines Fehlbetrages von insgesamt 356 Millionen, der sich zusammensetzt aus 121 Mllionen Mark Fehlbetrag des Vorjahres, 110 Millionen Mindereinnahmen in den ersten fünf Monaten des laufenden Haushaltsjahres und 125 Millionen ungedeckter Anleiheausgaben.
Die Deckung dieses Fehlbetrages ist ausschließlich durch Sparmaßnahmen beabsichtigt. Dabei muß natürlich die öffentliche Bautätigkeit eine sehr wichtige Rolle spielen, schon weil sie mit die größten Aufwendungen erfordert. Weiterhin sind, wie schon angekündigt. Kürzungen auf allen Gebieten der Verwaltungen geplant, wobei aber ausdrücklich nicht an eine Kürzung der Beamtengehälter, sondern lediglich an eine Kürzung der Funktionszulagen gedacht ist. Die wiederholt aufgetretenen Gerüchte über eine besondere Belastung der Volksschullehrer treffen nicht z u. Auch die Volksschullehrer werden allerdings im Rahmen der Einschränkung des Zulagesystems betroffen.
Die Beratungen des preußischen Staatsministeriums konnten bei dem Umfang der Materie gestern naturgemäß noch nicht zu Ende geführt werden. Sie werden heute fortgesetzt und vielleicht noch mehrere Tage in Anspruch nehmen, da insbesondere auch die zur Entlastung der Gemeindefinan- zcn erforderlichen Maßnahmen genau überprüft werden müssen.
Oas preußische (Sparprogramm
Die Beratungen des Staatsministeriums gehen weiter th. Berlin, 2. September.
In der Reichskanzlei fand gestern mittag zunächst die angekünoigte Besprechung des Reichskanzlers mit den Finanzministern der kleineren Länder statt, die über die Notlage ihrer Länder der Reichsregierung berichteten. Rach Lage der Dinge dürfte der Kanzler aber kaum imstande sein, den Länoern irgend eine Reichschilfe in Aussicht zu stellen, da vieles von den Einsparungen «der Länder und Gemeinden auf Grund der bekannten Nowerordnung abhängt. Ferner ist auch ein Ueberblick über die Finanzlage des Reiches erst nach Abschluß der noch schwebenden Beratungen über das Winterprogramm der Reichsregierung möglich.
Am Nachmittag fand dann eine Besprechung des Reichskanzlers mit den sozialdemokratischen Abgeordneten H i l f e r d i n g und Hertz statt. An dieser mehrstündigen Unterredung, m der die sozialde
mokratischen Wünsche aus gewisse Abänderungen der Juni-Notverordnung über die Einschränkungen der AvbUtslosenversicherung vorgetragen wurden, nahmen auch Reichsarbeitsminister Dr. Ste- gerwald sowie Finanzminister Dietrich teil. Bei der Erörterung der sozialdemokratischen Wünsche spiele natürlich die augenblickliche finanzpolitische Situation und die voraussichtliche Entwicklung der nächsten Wochen eine wesentliche Rolle. Der Reichs- avbeitsminisier hat ja bereits in seiner Rede auf dem Gewerkschaftskongreß angekündigt, daß während der Wintermonate einige weitere Abänderungen der Ar- beitslosensürsorge erforderlich sein werden. Auch diese Besprechungen wurden gestern noch nicht beendet. Sie sollen vielmehr Ende der Woche weiterge- sührt werden.
England konferenzmüde!
London. 2. September.
Der diplomatische Mitarbeiter des „Daily Telegraph" schreibt, daß mit der Errichtung der nationalen Regierung die Zeit der Seitensprünge Großbritanniens auf dem Gebiete der auswärtigen Politik vorläufig ein Ende finden würde. Die laufenden Fragen würden natürlich wieder behandelt werden, doch würde die Regierung neue Verhandlungen und neue Konferenzen, die nicht absolut dringlich seien, zu vermeiden suchen. Internationale Konferenzen würden in diesem Jahre nicht mehr in Betracht gezogen, auch nicht mehr eine Konferenz wie z. B. die. die im Juli d- I. sich mit den kurzfristigen Krediten für Deutschland befaßt habe. Noch viel weniger komme für England in diesem Jahre eine Einberufung einer Konferenz über Reparationen und Kriegsschulden in Frage. Es wird allgemein angenommen, daß der Außenminister Lord Reading nicht die Vorliebe seines Vorgängers Henderson für vorschnell anberaumte Konferenzen sowohl in England als auch im Auslande teile.
Verbot einer polni,chen Monatsschrift in Deutsch oberschlesien. Ter Obcrpräsident per Provinz Oberschlesien hat aufgrund der zweiten Notverordnung des Reichspräsidenten zur Bekämpfung politischer Ausschreitungen vom 17. Juli die monatlich erscheinende periodische Druckschrift „Zjednoczenie" Organ der Polnischm Berufsvereinigung in Deutschland- auf die Dauer von drei Monaten, und zwar vom Dienstag, den 1. Septenwer. bis Montag, den 30. November verboten. Das Verbot erfolgte wegen eines Artikels, in dem gegen die Notverordnungen des Reichspräsiden'er in grob ungehöriger Weise Stellung genommen wurde.
der Gelegenheitskongressisten ist noch viel größer, und wer immer eine Tagungsseele in sich verspürt, macht sich rn diesen Tagen auf nach Genf, dem neuen Völkerbabel.
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Dies Völkerbabel besitzt merkwürdig starke Nerven! Denn der ganze internationale Jahrmarkts- ttubel spielt sich völlig außerhalb der eigentlichen Stadt Genf aib, die vornehm und stolz ihre kalvinistische Ruhe währt. Ueberührt von dem bunten Getriebe liegt sie abseits, zieht sich von den Quais und dem See zurück in die alte Eite, gibt neuerdings sogar auch das Universitätsviertel Preis, weil jetzt die Bundesversammlungen im derb hergerichte- ten „Wahlgebäude" stattfinden. Zehn Jahre Völkerbund haben nicht vermocht, kine Stadt von 140 000 Einwohnern moralisch zu erobern: eine Niederlage die auch den begeistertsten Anhänger nachdenklich machen muß. Mit einer beinah beleidigenden Kühle läßt der Genfer Bürger die buntbewimpelten Wagen und exotischen Trachten an sich vorbeiziechen. Er sorgt sich lediglich um 'das Schicksal der ^öauque de Gensve", die aus eine ihm unerklärliche Weise Pleite ging.
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Bild et also datz Sekretariat des Völkerbundes einen Staat für sich, so ist es umso stärker darauf bedacht, seine Würde und diplomatische Verschlossenheit der ganzen Welt gegenüber zu wahren. Es gibt gewisse Operettenarmeen, die-mehr Generäle zählen als einfache Soldaten. Auch hier nennt sich der letzte Angestellte voller Stolz „Attache" und Protestiert mit beleidigter Würde, wenn man von seinem „Ches" pricht. Fühlt er sich doch als Hüter wichtigster Staatsgeheimnisse, deren Fäden am Wilfonquai zusammenlaufen, und hat Hm nicht dieses beständige Wissen eine diplomatische Seele gegeben, bte seine Sprache zurückhaltend, salbungsvoll, im goetheschen Sinne „-bedeutend" macht?
Ein „Attache" wird aus folgende Weise rekrutiert: Das Sekretariat läßt eine bestimmte Regierung wissen, daß eines Hrer Landeskinder unter Umstanden Aussicht habe, in Genf angestellt zu werden. Dieser Mitteilung selber sind natürlich allerlei Intrigen vorausgegangen, denn die Länder kämpfen gegemvärtig mit Nägeln und Zähnen um jene zwar untergeordneten, doch nicht schlecht bezahlten Posten. Die Regierung hält Ausschau unter ihren Lieblingen — langst ist sie mit Angeboten geradezu' überschwemmt — und entscheidet sich ein wenig aufs Geratewohl für drei oder vier AiHänger. Sie machen mit vielen andern, nicht besonders Bezeichneten, die Reise nach Gens, werden im Vorhof oder im Heiligsten des Tempels empfangen, je nachdem, und es wird üjnen zu verstehen gegeben: Eure persönliche Tüchtigkeit, eure Papiere, eure Prüfungen, eure bisherige Arbeiten und Erfolge, alles dies ist sehr gut und nützlich, doch nicht entscheidend. Entscheidend ist allein der „Piston".
Was ist der „Piston"? — Ein französisches Wort und eine französische Einrichtung. Der Ausdruck „Empfehlungen" gibt den Sinn nur sehr abgeschwächt wieder. „Piston" ist der Kolben eines Musikinstruments, der zum Tönen hin- und hergeschoben wird. So braucht auch der zukünftige Attache jemand, der ihn schiebt. Und er tastet den ganzen Horizont seiner Bekannten und Verwandten ab, studiert mit Bienenfleiß alle seine Beziehungen, wendet all seinen Scharfsinn auf, die mannigfach verschlungenen Interessen bloßzulegen, die er auf irgendeine Weise in den Dienst seiner Sache stellen kann. Schließlich marschieren, auf: ein 'belgischer Unterstaatssekretär, ein französischer Senator, ein polnischer Woiwode, eine Menge anderer Leute, die in dringenden (?) Telegrammen sich für ihren „lieben Freund", den Referendar X. verwenden. Der Fall ereignete sich noch vor wenigen Tagen, als es sich darum handelte, einen kleinen Verwaltungsposten für «das Saarge - biet und Danzig zu besetzen: Sieger blieb in diesem Rennen um den stärksten „Piston" ein blut- unger Advokat aus einem franzosenfreundlichen Lande, dem nunmehr ein Teil, vielleicht auch nur ein Teilchen des saarländischen und des danziger Schick- äls in die Hände gegeben ist.
Nach diesem Gesetz der Affinität muß das Sekretariat als dauernde Kernzelle des gesamten Völkerbundes das bleiben, was es von Anfang war: Ein Ausfluß von Versailles, worin Frankreich die unbe- trittene Vorherrschaft ausübf. Deutschland dagegen trotz her ihm gnädigst ,zugestandenen dekorativen Amtsstellen immer noch eine Aschenputtelrolle spielt.
Rein äußerlich scheint «der Völkerbund jetzt bereits unter dem Zeichen der Abrüstungskonferenz zu stehen, für die allenthalben fieberhafte Vorbereitungen getroffen werden- Unter gewaltigen Mühen u. Kosten werden Straßen verbreitert, prmwolle Villen dem Erdboden gleichgemacht, neue Trambahnm und sonstige Verkehrsmittel geschaffen, indes große