Hessische Abendzeitung
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Kasseler Neueste Nachrichten
Nummer 183*
Freiiaa, 7. Auaust 1931
21. Jahrgang
Brüning und Curtius in 3Rom
Mussolini begrüßt die deutschen Gäste / Oer Kanzler über den Zweck der DRomreife / Oie preußische Regierung zum Volksentscheid
Kundgebung
der preußischen Staatsregierung ' An Preußens Wähler und Wählerinnen!
Eine Erklärung des Kanzlers
(Eigene Drahtmeldung.)
Wir erhalten gleich allen anderen Zeitungen in Preußen von der preußischen Regierung auf Grund der Notverordnung vom 17. Juli 1931, § 1, die Auflage, die nachstehende Kundgebung in Fettdruck auf der ersten Seite unseres Blattes zu veröffentlichen.
Rechtsparteien, Stahlhelm und Kommunisten — unversöhnliche Todfeinde in unnatürlicher Paarung vereint — rufen zum Volksentscheid für Auslösung des Preußischen Landtags auf. Parteien, deren fanatische Anhänger sich täglich in Ueberfällen und blutigen Kämpfen gegenüberstehen, finden sich urplötzlich zusammen. Mit derselben Waffe des „Ja"-Zettels zum Volksentscheid wolle« beide Teile das denkbar Entgegengesetzte erreichen: Die Einen ein bolschewistisches, russischen Methoden nachgeahmtes Sowjetpreußen, die Anderen das alte volksfeindliche Preußen des Drei- klassen-Wahl-Unrechts oder eines faschistischen Gewaltregiments.
Und doch: Eines ist in der Tat den Rechts- und Llnksradikalen, die hier zum Sturm auf den Preußischen Landtag eiusetzen, gemeinsam, klassen auch ihre weiteren Ziele unvereinbar auseinander: National- soziottst-" »nd Kommunisten moOTt" da« Cbaos, «ollen oen Sturz des Bestehend-». Jeder deutr aber, an die Stelle des Gestürzten seine Herrschaft setzen und die Anderen — eben noch willkommene Bundesgenossen beim Volksentscheid — unter seine Füße treten zu können.
Der Preußische Landtag würde der Verfassung gemäß ohnehin spätestens im Mai 1932 neu gewählt werden. Selbst beim Gelingen des Volksentscheids würde frühestens Anfang Dezember gewählt werden können. Wegen der kurzen unterschiedlichen Frist von vier Monaten werden nunmehr schon seit dem Februar des Jahres die politische» Leidenschaften aufs Schärfste aufgestachelt. Ein für das Volkswohl ungemein schädliches Beginnen in einer Zeit schwerster wirtschaftlicher Rot, in der alles darauf an- kommt, die öffentliche Ordnung und Sicherheit als unentbehrliche Vorbedingung für jede Möglichkeit eines Wiederaufstiegs Deutschlands zu schützen.
Geht es wirklich nur darum zu erreichen, daß der Preußische Landtag um einige Monate früher gewählt werden soll? Rein! Vereint wollen die Linksund Rechtsradikalen, wollen Nationalsozialisten und Kommunisten das letzte große Bollwerk, die Zitadelle der Demokratie und Republik in Deutschland: Preußen erstürmen. Mit dem Gelingen des Volksentscheids wollen sie weithin sichtbar das Flammenzeichen gebe«, daß das E«de der Demokratie, des Bolksftaates, in Deutschland gekommen sei. Der Weg soll nunmehr frei sein zur Verwirklichung der Pläne auf Vernichtung all der Volksrechte, die nach dem Zusammenbruch von 1918 dem gesamten deutschen Volk erst die Kraft und den Mut gegeben haben, aus den Trümmern des alten Deutschen Reiches ein neues zu errichten und die Deutschen so vor der sonst sicheren Vernichtung als Staatsvolk zu bewahren.
Die Betteiber des Volksentscheids sind gewissenlos genug, der Preußischen Staatsregierung die Schuld an dem schweren wirtschaftlichen Unheil aufzuladen, das jetzt über das deutsche Volk hereingebrochen ist. In Wirklichkeit sind es die Folgen des verlorenen Krieges und der uns auferlegten Kriegslasten, die Folgen der Ruhrbesetzung und der Jnflatton und volkswirt
schaftlich verfehlter Maßnahme», nicht zuletzt aber auch das unverantwortliche Gebaren unserer radikale« Parteien, ihre Bürgerkriegsspielerei und großsprecherisch« Revanchepolitik, die sich nunmehr zu unser aller Unglück auswirken. Nichts wäre unheilvoller, als den Urhebern des Volksentscheids oder ihren kommunistische« Bundesgenossen auch noch das Staatsruder in Preußen in die Hand zu geben.
Gelingen des Volksentscheids bedeutet: Sieg zweier für den Augenblick vereinter gegnerischer radikaler Flügel, die dann in einen erbitterten Kampf miteinander nm die Endherrschaft einttete» und Staat und Wirtschaft in diesen Vernichtungskampf mit hereinreißen würden.
Ei» ScheiterndesVolksentscheids ermöglicht eine Wetterführung der ruhigen und stetigen Regierungspolitik in Preußen zur Aufrechterhaltung der Ordnung und als wertvollste Stütze des Reiches bei allen Verhandlungen mit dem Ausland, die der Festigung des Vertrauens zu Deutschland und dem Wiederaufbau seiner Wirtschaft dienen.
Wer aus blindem Haß gegen die Errungenschaften der Demokratie den Sturz der Regierung der Weimarer Koalition in Preußen will,
wer an die Stelle »o» Ordnung «nd Sicherheit die gegenseitige Zerfleisch»«« der dann um die Herrschaft kämpfenden radikalen Parteien, allo den Bruderkrieg im eigene« Land, setze« will,
wer die mühsam wieder angek«Lpsten, von der deutschen Wirtschaft zur europäischen Umwelt führenden Fäden wieder zerreißen will,
wer «in Sowjet-Preußen oder ei» faschistisches Preußen will,
der gehe zum Volksentscheid und stimme mit „jo“.
Wer dagegen für den sozialen und demokratischen Ausbau der deutschen Republik und des Freistaates Preußen ist,
wer der Preußischen Staatsregierung mithelfen will, uns aus dem furchtbaren Elend der Wirtschaftskrise «nd der Arbeitslosigkeit in hartem und zähem Kampf wieder auswärts zur Gesundung zu führen,
wer Vernunft, Besonnenheit «nd tiefe, glühend« Liebe zu Volk und Vaterland gerade in schwerster Zeit beweise« will,
der folge der Parole:
Haltet Euch fern vo« Volksentscheid! Beteiligt Euch nicht am Volksentscheid!
Das Preußische Staatsministerinm:
Dr. h. c. Braun, Ministerpräsident.
Dr. Ing. e. h. Severiug, Minister des Innern.
Dr. h. c. Hirtsiefer, Minister für Volkswohlfahrt.
Dr.«h. c. Steiger, Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten.
Dr. Höpker-Aschoff, Finanzminister.
Dr. Schreiber, Minister für Handel und Gewerbe.
Dr. Schmidt, Juftizminister.
Grimme, Minister für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung.
* * *
Dieser Aufruf der preußischen Staatsregierung ist gestern der gesamten Presse in Preußen — es handelt sich um mehr als 2000 Blätter — zugeleitet worden, und sämtliche Blätter in Preußen, ganz gleich, ob sie die Politik der Regierung billigen oder bekämpfen, sind unter Berufung auf die Nowerordnung gezwungen worden, den Aufruf gegen den Volksentscheid an vorgeschriebener Stelle zu veröffentlichen. Dieses Verfahren der preußischen Regierung muß — ganz unabhängig davon, wie man zur Frage des Volksentscheides steht — allgemeine Mißstimmung Hervorrufen. Es hätte zumindest der naheliegende Weg offen gestanden, diesen Aufruf zunächst in der üblichen Weise zu veröffentlichen und erst dann diejenigen Blätter, die ihn nicht brachten, durch die Pressenotver- ordnung zum Abdruck zu zwingen. Statt besten hat die preußische Regierung alle Blätter sofort unter den Zwang der Notverordnung gestellt, und man kann nicht sagen, daß sie sich mit diesem Verfahren neue Freunde gewonnen hat. Die maßgebenden Organe der deutschen Preste, der Reicbsverband der Deulchen Preste und der Verein Deutscher Zeitungsverleger, werden sich voraussichtlich sehr bald mit dieser Angelegenheit beschäftigen.
Wie unsere Berliner Schriftleitung weiter meldet, hat auch in maßgebenden politischen Kreisen in Berlin (sofern sie nicht gerade zur preußischen Regierung gehören) dieses Verfahren lebhaftesEr-
ftaunen hervorgerusen, weil man der Ansicht ist, daß dieses Vorgehen Anlaß zu einer Verärgerung gibt, die geeignet ist, die Gegnerschaft gegen die preußische Regierung nur zu steigern. Nach der Preffenot- verordnung ist es bei Entgegnungen, die die Regierung einem Blatte sendet, nicht zulässig, sofort eine Erwiderung zu bringen, aber bei einfachen Mitteilungen und Kundgebungen ist diese Möglichkeit vorhanden und die oppositionelle Preste macht heute davon reichlich Gebrauch. So wird z. B. int „L o - kalanzeiger" scharf kritisiert, daß die oppositionelle Preste gezwungen worden sei, in einer Weise, die völlig gegen ihre Ueberzeugung gehe, für die Politik eines von ihr bekämpften Ministeriums Propaganda zu machen. In ähnlichem Sinne äußern sich der „T a g" und die „Deutsche Tageszeitung". Die „Börsenzeitung" meint, daß die zwangsweise Veröffentlichung dieser Kundgebung jeden darüber aufklärcn werde, was man in Preußen heute unter Demokratie verstehe. Die „Deutsche Allgemeine Zeitung" schließlich spricht ihre Entrüstung über den Inhalt der Kundgebung aus und verlangt den Rücktritt der drei Zentrums- m i n i st e r in der preußischen Regierung, weil durch die Unterschrift dieser Minister unter diesen Aufruf eine Illoyalität gegen diejenigen Parteien begangen worden sei, die im Reiche für die Politik des Zentrums und des Kanzlers Dr. Brüning eihtieten.
Rom, 7. August.
Punkt 8.15 Uhr lief der Sonderzug mit den deutschen Gästen in Rom auf dem Hauptbahnhofe ein. Der Empfang, der ihnen zuteil wurde, stand im Zeichen der persönlichen Anwesenheit des italienischen Regierungschefs. Mussolini hat es sich nicht nehmen lasten, dem Reichskanzler in Rom als erster die Hand $u drücken und dadurch zu betonen, wie herzlich die deutschen Gäste ausgenommen würden. Schon eine Viertelstunde vor Ankunft des Zuges war der Chef der italienischen Regierung, Muffolini, in Begleitung des Außenministers Grandi und zahlreicher hoher Beamter des italienischen Außenministeriums aus dem Bahnhof erschienen. Bis zum Eintreffen des Zuges unterhielt sich Mussolini angelegentlich mit dem italienischen Botschafter in Berlin, Orsini Baroni. Dem Sonderzug entstieg zuerst der Reichskanzler, gefolgt von dem deutschen Botschafter in Rom von Schubert, dem Außenminister Curtius und den Herren ihrer Begleitung.
Das Programm für den heutigen Tag steht bekanntlich für den Vormittag den Austausch der gegenseitigen Besuche vor. Anschließend wird der Kanzler um 12,15 Uhr die deutsche Presse im Grand Hotel empfangen. Um 1,30 Uhr findet das Frühstück statt, das Grandi zu Ehren der deutschen Gäste vorgesehen hat. Gleichzeitig gibt der Pressechef Mussolinis den deutschen Pressevertretern ein Frühstück. In das Programm ist noch ein kurzer Empfang für die deutsche Kolonie' um 16 Uhr im Granbhoiel eingeschoben worden.
„Vertrauensvolle Beratungen"
Rom, 7. August.
Anläßlich der Ankunft des Reichskanzlers und des Reichsaußenministers in Rom hat Reichskanzler Dr. Brüning der „Agenzia Stefani" folgende Erklärung übergeben:
Die Tatsache, daß mein Kollege Curtius und ich die Reise nach Rom in einer Zeit angetreten hab.-a, in der Deutschland unter Aufbietung aller Kräfte um Sicherung seiner wirtschaftlichen und politischen
Existenz ringt, zeigt, wie ungemein wichtig uns die persönliche Berührung und der vertrauensvolle Gedankenaustausch mit den leitenden Männern des heutigen Italien insbesondere dem hervorragenden Ehef der italienischen Regierung, erscheinen, und ich möchte schon hier meinen Dank zum Ausdruck bringen, daß die Einsicht der italienischen Regierung unserem Wunsch nach diesem persönlichen Gedankenaustausch in so besonders freundlicher und gastfreier Weise entgegengekommen ist.
Das deutsche Volk hat in seiner schweren wirtschaftlichen und politischen Lage die italienische Anteilnahme warm empfunden, die sich in der vollen und bedingungslosen Annahme und praktischen Durchführung des Hoovergedankens gezeigt hat. Im Zuge der freundschaftlichen internationalen Aussprachen, die in Chequers begonnen und ja auch bereits zu einem Zusammentreffen mit dem Herrn Außenminister Grandi geführt haben, werden wir sowohl die Fragen besprechen, die Deutschland und Italien gemeinsam interessieren, als auch alle jene Probleme erörtern, die zu lösen sind, um nicht Deutschland allein, sondern ganz Europa die Möglichkeit zu gemeinsamer friedlicher Arbeit, zu wirtschaftlichem Gedeihen und zur Heilung der Wunden zu geben, die die schweren Ereignisse der letzten zwei Jahrzehnte hinterlasten haben. In diesem Sinne hoffe ich auf einen glücklichen Verlauf der bevorstehenden Anssprache zwischen italienischen und deutschen Staatsmännern.
Oeuischlan-sBaumwoll-Kaufangebot
Reuyork, 7. August.
Das Angebot der deutschen Reichsregierung, gegen einen mit 4% v. H. zu verzinsenden dreijährigen Kredit 600—800 000 Ballen Baumwolle aufzukaufen, lag bereits dem Bundesfarmamt zur Prüfung vor. Während die amtlichen Stellen eine Aeußerung vorläufig ablehnen, scheint das Farmamt, trotz des Protestes der Baumwollstaaten geneigt zu fein, auf bie deutschen Vorschläge einzugehen.
Stahlhelm protestiert bei Hindenburg
Eigener Drahtbertcht.
Berlin, 7. August.
Das Stahlhelm-Bundesamt überbrachte gestern dem Reichspräsidenten ein Schreiben, in welchem gegen den Aufruf protestiert wird, den das preußische Staatsministerium zur Frag« des Volksentscheids der Presse zugeleitet hat. Das Verfahren der preußischen Staatsregierung stellt, so heißt es in dem Schreiben, einen Eingriff in die Pressefreiheit dar. Der Reichspräsident wird gebeten, „zu verhindern, daß preußische Blätter das Gegenteil von dem schreiben gezwungen seien, was sie als Wahrheit und Recht erkannt haben."
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Der Stahlhelm veröffentlicht ferner in seiner Korrespondenz ein Prote st schreiben, das dem Reichskanzler noch kurz vor seiner Abreise nach Rom übermittelt worden fei. Das Schreiben zählt eine Reihe von Umständen auf, die, wie der Stahlhelm erklärt, die ordnungsmäßig« Abstimmung beim Volksentscheid in Frage zu stellen und das Abstimmungsergebnis herunterzudrücken geeignet wären.
Der Stahlhelm behält sich vor, bei weiterer Behinderung des Volksentscheids durch amtliche Regierungsorgane das Ergebnis der Abstimmung anzuzweifeln. Als Beschwerdepunkt werden u. a. folgende angeführt: Volksentscheidsplakate, Flugschriften und Klebezettel, die dem preußischen Minister des Innern vorgelegt und von diesem nicht beanstandet worden seien, würden von Nachgeordneten Instanzen in den Provinzen verboten und beschlagnahmt. Propagandawagen, Aufmärsche usw. würden verboten, Schreiben, in denen sich der, Stahlhelm beschwerde- führend an den Reichsminister des Innern und den preußischen Justizminister gewandt hätte, blieben unbeantwortet.
Wie es die anderen sehen!
London und Paris zum Volksentscheid.
London, 7. August.
Der Berliner Korrespondent des „Daily Telegraph" betont, daß die von der französischen Preste ausgehende« und im Ausland vertretenen Befürchtun- j
gen über die Auswirkungen eines erfolgreichen Ausganges des Volksentscheides in Deutschland unbegründet feien. Viele Politiker in Deutschland seien jetzt überzeugt, daß es ein schwerer Fehler war, nach den Reichstagswahlen die Nationalsozialisten von der Regierung ausgeschlossen zu haben. In diplomatischen Kreisen wird erklärt, daß die preußische Regierung, die unter dem Einfluß ihrer Parteigenossen im Reich gestanden habe, bis zu einem gewissen Grade für diesen Fehler verantworttich fei.
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Paris, 7. August. Der bevorstehende Volksentfcheid beschäftigt die Pariser Presse nach wie vor in lebhaftem Maße. Der außenpolitische Berichterstatter des „Journal" stellt fest, daß man es doch verstehen könne, wenn die nationale Opposition mit der Volksabstimmung den Zweck verfolge, die Sozialisten und ihre Mißwirtschaft vom Ruder der Regierung zu bringen. Sie verfolgte dabei den Zweck, sich von den Ketten des Versailler Vertrages zu befreien, der Deutfchland ausgezwungen worden fei. lieber den Ausgang des Volksentscheides könne man noch nichts sagen.
Die radikal-sozialistische „Republique" stellt fest, daß ein Wahlsieg der nationalen Opposition noch nicht feststehe. Umso begrüßenswerter feien die Anstrengungen, die man in französischen Regierungskreisen einer deutsch-französischen Zusammenarbeit mache.
Der Berliner Berichterstatter des „Excelsior" schreibt seinem Blatte, Artikel 48 der Reichsverfassung habe es der Regierung ermöglicht, viele Notverordnungen zu erlassen, die nicht immer gerechtfertigt seien. Nachdem man das deutsche Volk nunmehr mit derartigen Nowerordnungen überschüttet habe, fordere man es zur Selbstdisziplin auf. Der Berichterstatter hält sie für unzutreffend und ist davon überzeugt, daß die notwendige Anzahl von Stimmen beim Volksentscheid noch überschritten werden wird.