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GnandManzlgfier Jahrgang
Kasseler Treueste Nachrichten
Dienstag, 4. August 1931 - 2. Beilage
Oie Stadt -es großen Attentats
Reiseerlebnisse in Jugoslawien
Eigener Bericht der K. N. N.
Sarajewo, Ende Juli 1931.
__»Fahren Sie auf alle Fälle nach Sarajewo, wenn Sre die jugoslawische Reviera besuchen. Dort finden Sie noch echten, unverfälschten Orient mit Schleier und Turban — wie es ihn in Konstantinopel schon längst nicht mehr gibt. Aber beeilen Sie sich, wer weiß, wie länge diese letzte türkische Insel in Europa noch besteht." Also sprach zu mir mein Freund Fred P.. ein anerkannter Globetrotter, und ich fuhr.
Die Reise von Dubrovnik — früher hieß es Ra- gusa — nach Sarajewo hat es allerdings in sich. Man reist geschlagene 12 Stunden auf einer kleinen Schaukelbahn, über hohe Gebirgskämme und schwindelerregende Grate, durch eine grandios einsame und kahle Felslandschtft, deren spärliche Baumreste wie eine Vision fremder Welten erscheinen. Unterwegs schon, in Mostar, begreift man zum ersten Male, daß e:ne neue und seltsame Welt sich hier aufschlietzr. Nach ruhigem Schlaf, der von Mücken und Kalkstaub nicht gerade angenehm gestört wird, sieht man im Morgendämmern auf dem Bahnsteige die ersten Fez- träger. Eine Türkin, mit schwarzem Schleier vor dem Gesicht, verabschiedet sich zeremoniell von ihrem Gatten. Dieser aber, schon von der westlichen Zivilisation angekränkelt, paradiert im Hellen Sommeranzug. Und der, Fez mit schwarzer Seidentroddel wirkt nur wie eine Konzession an den Urvätergeschmack.
Die ersten Minaretts tauchen auf. Ein türkischer Friedhof, ergreifend in seiner starren Melancholie und in einer trostlosen Verlassenheit, die keine Hoffnung übrigläßt, steht gleich hinter Bahngeleisen und Wellblechschuppen — ein schriller Anachronismus. Ueber eine schmale, kühn geschwungene Brücke zieht eine Eselkarawane. Die kleinen Tiere verschwinden fast unter ihrer Last von Heu und Holz. Aber oben drauf thront noch der glückliche Besitzer, die unvermeidliche Zigarette im Mund. „Die Leute sind ..steinreich" hier", meint der freundliche Rechtsanwalt aus Agram, — er hat in München studiert und war
Straßenszene in Sarajewo.
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österreichischer Offizier — der mein Abteilgefährte ist.
Der Bahnhof von Sarajewo ist ein Bahnhof, wie es sie zu Tausenden in der zivilisierten Welt gibt.
An dieser Straßenecke fand das Attentat auf Erzherzog Franz Ferdinand statt.
Nur daß die Stiefelputzer, Gepäckträger und Weichenschieber alle den roten Fez tragen. Auch in der Elektrischen, die ich als bescheidener Erdenbürger benutze, ist die rote Kappe das Dienstzeichen von Schaffner und Kondukteur. Außerdem befindet sich in den. Wagen ein besonderes Abteil für die mohammedanischen Frauen. Ich sehe, wie zwei Nonnen, drei Bäuerinnen in Pumphosen und vier Türkinnen gemeinsam ihr Abteil besteigen. Ein tolles und unwahrscheinliches Bild. Aber hier nimmt niemand Notiz von i^nen. Wir rollen eine endlose Straße entlang. Links liegen die Kasernen des jugoslawischen Militärs. Rekruten in grauen Sommerblusen üben Stechschritt. Fremdartige Hörnersignale. Die Offiziere in ihren weißen Litewken sehen aus wie Filmleutnants. Aber unter der Tünche liest man noch die halb verwischte Inschrift: „K. u. K. Gouvernement. 12. Infanterieregiment". Es ist auch kein Zufall, daß man überall deutsch hört. Die österreichische Erinnerung ist hier stärker und wirksamer, als der überspannte Nationalismus der neuen jugoslawischen Herrschaft es wahrhaben möchte.
Mittags gehe ich natürlich in die Türkenstadt. In kleinen Holzbuden und gemauerten Gewölben sitzen die Handwerker und Geschäftsleute. In der Gaffe der Schmiede dröhnt das Gehämmere auf Kupferkesseln und altväterisch-plumpen Handwerkszeug. Die Schuster verkaufen ihre roten Pantoffeln und Opanken. Nebenan hängen die Prachtgewänder der Schneider. Merkwürdig, daß alle diese Leute sich nicht um den Kunden bemühen. Sie trinken ihren Kaffee, rauchen ihre Zigaretten. Viele halten ein Schläfchen ab, unbekümmert um etwaige Diebe.
Ich staune und notiere: ein alter Türke schleppt in einer Kiepe eine Last blutigen Fleisches. Eine ungeheure Fliegenwolke umsummt ihn. In den Obstbuden schwirrt eine wahre Wolke von Insekten und Ungeziefer' um Wassermelonen, Pflaumen und Pfirsiche. Große Taubenschwärme trippeln gurrend über das Pflaster. Im Hof der großen Moschee knien die Gläubigen vor der Gebet swäW^-WMWWk uralten Brunnen steigt und fällt das Wasser. Alte Muselmanen hocken träumerisch in verräucherten Caftstuben, und der Rosenkranz gleitet unabläffig durch ihre Finger. Es riecht betäubend nach Moschus fremdartigen Blüten und Knoblauch. Hier steht die Zeit still.
Nachher, der Tag geht langsam zu Ende und die Sonne sinkt, geht man durch dämmrige Gassen und Bazargewölbe zur Stadt hinaus. Dort ist der Fluß.
Im Hintergrund hebt sich das Gebirge in Grau und Braun. Wie Finger Gottes recken sich die Minaretts Grüne und einsame Zypreffen ragen schweigend und trauernd. Und da ist auch der Korso. Musik und das fröhliche Treiben der Lcbewelt von Sarajewo, die sich hier ein Stelldichein gibt. An einer Straßenecke, an einem Tisch nehme ich einen türkischen Mokka. Offiziere flanieren Arm in Arm. Studenten in Kappen. Viele junge Türkinnen in koketten Sei- denfähnchcn, mit Sonnenschirm und Handtäschchen Der durchsichtige Schleier wirkt lediglich wie eine Attrappe. Jch-genieße das Glück dieses stillen Sommerabends. Es ist so schön, zu träumen und fern von den gewohnten Dingen zu sein!
Aufsehend, gewahre ich an einem Eckhause eine Marmortafel. Ich kann die kyrillischen Buchstaben nicht lesen. Aber eine Ziffer „15. Juli 1914" erregt meine Phantasie. Und plötzlich kommt mir eine Erinnerung. ,„Jst hier nicht. . .?" frage ich den freundlichen alten Herrn, der mir als freiwilliger Begleiter dient. Er nimmt mir das Wort aus dem Munde. „Ganz recht. Hier an dieser Stelle wurde am 28. Juli — die Slawen rechnen nach einem anderen Kalender — Erzherzog Franz Ferdinand erschossen. Ich war damals als österreichischer Beamter in der Stadt. Ich habe selber das Attentat nicht mit angesehen. Aber mein Diener war dabei und hat mir alles berichtet. Die Herzogin wollte ihren Mann schützen und warf sich vor ihn. Sie erhielt den ersten Schuß in den Leib und war sofort tot. Die ganze Stadt war damals in Aufruhr — wir haben seit jener Zeit wenig frohe Tage mehr erlebt. Sie wissen ja selbst am heften, was dann geschah". Er brummelt etwas Unverständliches vor sich hin und zündet eine neue Zigarette an.
„Wollen Sie mir nicht den Inhalt dieser Tafel übersetzen?" frage ich ihn.
Er sieht sich erst um, ob kein Lauscher in der Nähe ist. Dann sagt er leise: „Hier an diesem historischen Platze hat am 15. Juli 1914, dem St. Veitstage, Gavrilo Princip, die Freiheit verkündet". Es ist einen Augenblick ganz still. Wir denken beide an dasselbe. Zwölfeinhalb Millionen Tote sind die Bilanz dieses St. Veitstages!
„Und was geschah mit dem Attentäter?" frage tch weiter. Mein Begleiter zuckt die Achseln: „Er war noch nicht 17 Jahre alt und konnte deshalb nicht zum Tode verurteilt werden. Er starb in der ungarischen Festung Arad an der Schwindsucht. Er hat seine Tat bitter bereut — aber da war es schon zu spät."
Wir zahlen und gehen. Die Muflk spielt gerade „Drina und Sawe". Es ist eine fröhliche, mutige Melodie. Aber mir klingt sie wie ein Trauermarsch. Man nennt so etwas eine Ideenassoziation.
Bruno Mönckeberg.
So sieht heute der Schauplatz des Attentats aus.
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Hochwafferkatastrophe in Hankau
Hunderte von Chinesen ertrunken
Aus aller Well
Höllenmaschine im Schnellzug
Budapest, 4. August.
Nach Belgrader Meldungen wurden bei der Einsfahrt in die Station Zimony-Neustaot in dem direkten Wagen München—Belgrad infolge einer Explosion zwei Personen getötet und mehrere schwer verletzt. Das jugslavische Verköhrsmintsterium hat angeordnet, daß zur Vermeidung ähnlicher Anschläge die direkten Waggons an der Grenze abgekoppelt und der Verkehr durch jugslavische Wagen abgewickelt wird.
Der Pester Lloyd erfährt aus Belgrad verschiedene Einzelheiten zu der im Schnellzug München—Agram ^Belgrad erfolgten Bombenexplosion. Die Explosion erfolgte im direkten Wagen München—Belgrad, verursachte aber auch in den beiden Nachbarwagen schwere Schäden. Nicht nur die Sitze, sondern auch die Seitenwände wurden zerstört. Es entstand eine furchtbare Panik. Auch die unverletzt gebliebenen Reisenden flüchteten, wobei mehrere in dem Tumult leichte Verletzungen erlitten. Die drei Höllenmaschinen hatte man unter die Wagensitze verborgen. Das Attentat ist das schwerste der in den letzten Monaten verübten Anschläge,
Ein altes Grab als Seuchenherd
Budapest, 4. August.
In der katholischen Kirche des jetzt tschechoslowakischen, srüher ungarischen Ortes Kesmark, in der Wiederherstellungsarbeilen vorgenommen werden, wurde nach dem Bericht eines Budapester Blattes von einem Maurer ein altes Grab aufgedeckt. Am folgenden Tage wurde dieser Mann von furchtbaren Krämpfen und Durchfällen befallen, blau« Flecken zeigten sich an seinem Körper, und er starb nach 24 Stunden schrecklicher Qualen. Die Untersuchungen, die daraufhin angestellt wurden, ergaben, daß das Grab die Leichen einer Frau und eines vierjährigen Kindes enthielt, die vor 240 Jahren hier bei gesetzt waren: sie waren noch nicht verwest. Nach alten Chroniken wütete zu jener Zeit eine postähMche Seuche, die verschiedene Dörfer vollständig enivöl- kerte. Die Aerzte ließen das Grab sofort fest verschließen, um es nicht M einem Seuchenherd zu machen. und untersuchen die hier gefundenen Bazillen, die nach fast zweieinhalb Jahrhunderten nichts an ihrer Wirkungskraft eingobutzt zu haben scheinen. Es ist aber fraglich, ob es sich um Pestkeime handelt oder ob der Tod bes Maurers durch Wundstarrkrampf oder Milzbrand hervorgerufen wurde.
Drei Mitglieder der Wegener-Expedition, Dr. W. Kopp, Dr. Peters und Ingenieur Ernsting, trafen mit dem Motorschiff „Dronning Alexandrine" aus Island in Kopenhagen ein. Sie waren mit dem Dampfer „Gertrud Rask" von Scoresbysund auf Grönland nach Island gebracht worden.
Hankau, 4. August.
Nachdem der Jangtse bereits seit einigen Tagen infolge der starken Regensälle über die Ufer getreten war, und auch das Messer der Seen in der Nähe der Stadt stieg, barst plötzlich der Schutzdamm gegen die Seen und eine ungeheure Wassermenge ergoß sich in die Stadt, die in ganz kurzer Zeit bis zu fast 1,25 Meter Höhe überschwemmt wurde. Hunderte von Einwohnern der dichtbwölkerten Armenviertel, die von der Flut überrascht wurden, ertranken. Truppen arbeiten fieberhaft an der Errichtung von provisorischen Staudämmen, um die Ueberschwemmung einzuschränken. Sehr ernst ist auch die Frage der Lebensmittelversorgung der Stadt, die vollkommen von
der Umwelt abgesperrt ist und nur über geringe Lebensmittelvorräte verfügt.
Ein Flugzeug des zweiten tschechischen Fliegerregiments, das einen llebungsflug in Zusammenarbeit mit dem Kavallerieregiment in Gödinz durchführen sollte, stürzte bei Eroßparlowitz aus einer Höhe von etwa 40 Metern ab und verbrannte. Die beiden Flieger fanden dabei den Tod. t
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Durch Großfeuer wurde die Zigarettenfabrik Arditti in Saloniki, die für 83 000 Pfund Sterling versichert war, zerstört. In der zerstörten Fabrik befanden sich Steuerbanderolen im 'Werte von 600 000 Drachmen.
3« höchster Geschwindigkeit
Augenblicksaufnahme von Caracciolas Siegesfahrt über die Avus.
Der deutsche Meisterfahrer Earacciola, der erst kürzlich den Großen Preis auf dem Nürburgring errang, konnte auch beim internationalen Automobilrennen auf der Avusbahn überlegen siegen. Mit mehr als 4 Minuten Vorsprung ging Earacciola durchs Ziel und fuhr eine Durch- schnittsgeschwindigkeit von 186 Kilometern pro Stunde.
Das Sü-polarfchiff „Oiscovery"
aus -er Antarktis zurückgekehrt
Das berühmte englische Expeditionsschiff „Discovery", mit dem einst Kapitän Scott seine tragische Südpolarfahrt unternahm ist jetzt von seiner Antarktisexpedition nach zweijähriger Abwesenheit zurückgekehrt. Neben wichtigen geographischen Entdeckungen konnten auch neue Walfischplätze aufgefunden werden.
-13 jähriger Einbrecher
Neu-Ulm, 1. August.
Die Ulmer Ausflugsstätten in Friedrichscm, von denen vereinzelte auch Privateigemum von Vereinen sind, wurden in letzter Zeit wiederholt von Dieben helmgesucht, ohne daß man ihrer habhaft werden konnte. Die Einbrüche in den Wirtschaftsgebäuden nahmen kein Ende. Wie sich nun herausstellie, yat ein 13-jähriger Mittelschüler aus Ulm sämtliche Einbrüche in die Wirtschaftsgebäude in Friedrichsau allein ausgeführt und die gestohlenen Lebens- und Genußmittel brachte er in geeigneten Verstecken im Freien unter. Nach und nach hatte der jugendliche Einbrecherkönig ein ganzes Warenlager zusammen- gestohlen. Der Junge gab bei seiner Feststellung an, daß er hauptsächlich durch Lesen von Räubergeschichten zu den nächtlichen Diebesabenteucrn verleitet worden sei. Er ist körperlich ein außerordentlich entwickelter Bursche und kann für einen 17- bis 18- jährigen gehalten werden.
Panik im Seebad
London, 4. August.
Zu aufregenden Szenen kam es gestern abend bei Cavdifs, als der 200 Meter lange Seesteg uns eine auf ihm befindliche Tanzhalle in Brand gerieten. Bei Ausbruch des Brandes befanden sich ungefähr 800 Personen auf der Brücke, die sich größtenteils in Sicherheit bringen konnten. Rur etwa 50 Tänzern und Tänzerinnen und den Mitgliedern des Orchesters, die sich auf den glücklicherweise aus Zement erbauten Brückenkopf geflüchtet hatten, war der Rückweg abgeschnitten, doch wurden auch sie sämtlich von herbeigeeilten Booten an Bord genommen und gelandet. Der Seesteg und die Tanzhalle wurden vollständig zerstört. Der Schaden wird auf 20 000 Pfund Sterling geschätzt.
Ein kleiner Filmstreifen
hg. Wien.
Die unwahrscheinlichsten Geschichten passieren bekanntlich nicht in Romanen, sondern im Leben. Man pflegt in solchen Fällen zu sagen: Nun ja, ganz genau wie in einem schlechten Roman.
Herr X., der mit seiner Frau einige Wochen zur Exholung in Tirol verbrachte, lernte dort auch einen jungen Mann kennen, der ein begeistener Amateurphotograph war, an sich keine Seltenheit. Doch einige Monate später hatte Herr £. die ganze Tragweite und Seltenheit dieser Bekanntschaft erfaßt.
Nach der Erholungsreise schöpfte Herr X nämlich auf einmal Verdacht, daß seine Gattin ihm nicht mehr treu sei. Er vermutete zuerst, daß der junge Amateurphotograph „derjenige welcher" sei, doch bald hatte er Gegenbeweise, und zog ihn las Vertrauen. Der junge Mann, dem der unglücklich: Gatte sein Lejd klagte, wußte vorerst keinen Rat. Doch einige Wochen später war seine Zeit gekominett. Auf einmal wußte er nicht nur Rat, sondern auch eine richtige Hilfe. Er wohnte nämlich im Haus gegenüber und gab nun vor, eines Tages die Frau des Hauses in ihrem Schlafzimmer mit einem fremden Mann gesehen und selbstverständlich — wie es nun einmal, seine Lebensaufgabe war — photographiert zu haben. Er erklärte sich bereit, im Scheidungsprozeß als Zeuge gegen die Frau auszusagen und zur Bekräftigung seiner Aussagen wollte er die Photographie vorlegen. — Die Gerichtsverhandlung verlief ohnedies sehr stürmisch, denn die Frau leugnete mit aller Entschiedenheit alle ihr zur Last gelegten Beschuldigungen und verlangte eindeutige Beweise, — Da erschien der jung« Mann und rettete die Situation, indem er seine Photographie vorlegte.
Doch kaum hatten die Richter einen Blick auf das seltsame Indiz geworfen, als sie sich bei aller Beherrschung eines Lachens nicht enthalten tonnten. Auf dem Photo sah man — Herrn 3t in inniger Umarmung mit der Hausperle Frieda... Den Ausgang der Scheidungsklage kann mau sich vorstellen!
Reichspräsident von Hindenburg, der zu einem kurzen Jagdaufenthalt in seinem Jagdhause in der Schorfheide weilte, erlegte am Sonnabend einen Zwanzigender. Das ist der stärkste Hirsch, der dem Reichspräsidenten bisher vor die Büchse kam. Die Leistung ist um so höher zu bewerten, als von Hindenburg aus 90 Meter Entfernung bei starkem Zwielicht einen guten Blattschuß anbringen konnte.
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Gestern abend ging ein englisches Derkehrswasser- flugzeug, das sich auf der Fahrt von England nach Dessau befand, in der Nähe von Blankenese nieder. Das Flugzeug wurde auf den Strand gezogen und wird morgen früh die Reife fortsetzen.
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Die Weltrundflieger Pangborn und Herndon teilten ihrem Neuyorker Vertreter mit, daß sie ihren gegenwärtigen Versuch, den von den Fliegern Post und Gatty aufgestellten Rekord zu verbessern, aufgegeben haben.