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Kasseler Abendzeitung

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Kasseler Neueste Nachrichten

Nummer 179*

Moniaa, 3. August 1931

21. Jahrgang

Beginn der Baseler Finanzverhandlungen

Das StNIHaltekomtte ist zum Sonnabend einberufen worden / Zusammentreffen Macdonalds mit Stimson / Hugenberg beim Reichspräsidenten

Kurze Ruhepause in Berlin Frankreichs Bedingungen

(Von unserer Berliner Schriflleituns). (Eigene Drahtmeldung.).

th. Berlin, 3. August.

Die Beratungen der Reichsregierung haben während der gestrigen Sonntag-Nacht nach den ununterbrochen andauernden Sitzungen der' letzten Wochen zum erstenmal eine kurze Unterbre­chung gefunden. Sowohl der Reichskanzler als auch der Vizekanzler und der Außenminister haben das Wochenende außerhalb Berlins verbracht, und auch der Reichspräsident hat sich über Sonntag in sein Jagdhaus Werbellinsee begeben. Aber bereits in den nächsten Tagen werden die Kabinettsberatungen un­ter Hinzuzichung von Führern der Wirtschaft fort­gesetzt.

Der Schwerpunkt der finanzpolitischen Verhand­lungen liegt zunächst in Basel, wo heute bekanntlich die Beratungen des Eeneralrates und der B. Z. Z. stattfindea.

Reichsbankpräsident Dr. Luther nimmt an dieser Sitzung nicht teil, er wird vielmehr von Geheimrat Bocke vertreten. Es handelt sich bei dieser Sitzung um die Vorbereitung der in London geplanten Aktion, durch die die noch in Deutschland liegenden kurzfristi­gen Auslandskredite allenthalben in langfristige um­gewandelt werden sollen. In seiner gestrigen Vorbe­sprechung hat der Eeneralrat bereits den Beschluß ge­faßt, daß

das von der Tributbank am 31. Juli ernannte Still­haltekomitee am nächsten Sonnabend zum erstenmal. Zusammentritt. Man nimmt an, daß dieses Komitee sich nach der ersten Besprechung in Basel unverzüg­lich nach Deutschland begibt.

Als Unterlagen für diese Beratungen werden vor allem die in der letzten Zeit vom Kabinett und von der Reichsbank eingeleiteten Maßnahmen zur Her­stellung des normalen Bankcnverkehrs gelten. Für diese Beratungen kommt vor allem die am Sonnabend erlassene Verordnung, durch die die Auszahlung fremder Eeldsorten vorläufig eingeschränkt wird, in Betracht. Da die B. I. Z. die Umwandlung kurzfristiger in langfristige Kredite prü­fen will, muß für diese Ueberleitung eine gewisse Frist vorhanden sein. Dem gleichen Zwecke, eine Frist in der Kreditftage zu schaffen, gilt auch die Devisen- verordnung, durch die für alle ausländischen Schulden eine Art gesetzlicher Zahlungsaufschub einge­führt wird. Das wird sich besonders gegen jene Gläu­biger richten, die an den Stillhalteverhandlungen bis­her nicht teilgenommen haben, was sowohl für ein­zelne Länder gilt, wie auch für einzelne kleine Ban­ken. Man konnte es nicht zulassen, daß jene Banken und jene Länder, die sich in den Stillhalteverhand­lungen unfreundlich gezeigt haben, besser gestellt wer­den als diejenigen Kreditgeber, die freiwillig bereit sind, ihre Kredite vorläufig in Deutschland zu belassen. Durch die Devisenverordnung wird nunmehr den deut­schen Schuldnern eine gesetzliche Grundlage dafür ge­geben, daß sie die Rückzahlung von Krediten einstweilen ablehnen können, die lediglich aus unbegründeter Angst heraus gekündigt werden. Eine Schädigung der Gläubiger tritt dadurch keinesfalls ein, denn die Weiterzahlung von Zinsen und ein­zelner Tilgungsbeträge ist in der Devisenverordnung ausdrücklich als wirtschaftlich zulässige Maßnahme vor­gesehen.

Oie Reise nach Rom

Die Beratungen des Reichskabinetts werden sich in den nächsten Tagen vor allem auch mit der Vor­bereitung des Rom-Besuches beschäftigen. Es bleibt dabei, daß der Kanzler und der Außenminister am Mittwoch abend nach Rom reisen. Dieser rö­mische Aufenthalt bleibt aber auf drei Tage be­schränkt, weil der Reichskanzler bereits Anfang der übernächsten Woche wieder in Berlin fein will, we­gen der dann eventuell notwendig gewordenen wei­teren politischen und wirtschaftlichen Maßnahmen.

Hugenberg bei Hindenburg

Innenpolitisch wird diese Woche im Zeichen der Propaganda für den Volksentscheid stehen. Im Zu­sammenhang damit wird eine Besprechung von Wich­tigkeit, die der Führer der Deutschnationalen, Abge­ordneter Hugenberg, am Sonnabend mit dem Reichspräsidenten hatte. Es soll sich bei die­ser Unterredung, wie dieDeutsche Allgemeine Zei­tung" zu berichten weiß, namentlich darum gehandelt haben, eine Art Vermittlung zwischen Brüning und Hugenberg ins Werk zu setzen. Anscheinend hat man in deutschnationalen Kreisen den Wunsch, bei Erfolg des preußischen Volksentscheids in eine engere Fühlungnahme zum Kabinett Brüning zu kommen. Ob diese Mitteilung allerdings zutreffend ist, kann

im Augenblicke schwer gesagt werden, da weder vo« amtlicher, noch von parteiamtlicher Seite irgendwelche Auskunft über diese Unterredung gegeben wird. Nach einer anderen Version soll Hugenberg versucht haben, den Reichspräsidenten für seinen Plan eines Mora­toriums für die Ostlandwirffchaft zu gewinnen.

*

Die deutfchna tion ale Fraktion des Preu­ßische N-Landtags beschäftigte sich am Sonnabend in einer Sitzung mit dem kommunistischen Antrag aus vorzeitige Einberufung des Landtags. Als Ergebnis der Beratung wird mitgeteilt:

Dem Antrag der kommunistischen Landtagsftak- tion auf Einberufung des Landtags noch vor dem Volksentscheid vermochte die deutschnationale Land­tagsfraktion nicht zuzustimmen, da sie sich die Be­gründung durch Vorgehen der Regierung gegen kom­munistische Agitationsmethoden nicht zu eigen ma­chen konnte, und da sie andererseits auch grundsätz­liche Bedenken hatte, überhaupt diesen Landtag noch zu irgend einer Aktton zusammentreten zu lassen. Die Fraktton war vielmehr der Meinung, daß nun unter Men Umständen erst der ausstchtsvolle Versuch gemacht werden muß, mit Hilf« des Volksentscheid» die Regierung Braun-Severing zu stürzen.

Professor Everling kündigt seinen Vertrag. Der Professor an der Technischen Hochschule Charlotten- burg, Dr. Everling, der ei» Gutachten im Interesse von Ford gegen die Firma Junkers erstattet haben soll, hat, wie dieMontagspost meldet, durch seinen Rechtsbeistand dem Reichsverkehrsminister von Guerard mitgeteilt, daß er seinen Privatdienst- verlrag mit dem Reichsverkehrsministerium kündige.

Paris, 2. August.

Die am Donnerstag nach langen Vorbesprechungen erfolgte Bildung eines umfassenden Ausschusses zur internationalen Wirtschaftsver­ständigung muß als ein Ereignis angesehen wer­den, das für die zukünftige Gestaltung der europäischen und im besonderen der deutsch-französischen Beziehun­gen von entscheidender Bedeutung werden kann. Re­ben dem sogenanntenMayrisch-Ausschuß", der auf ganz andern Voraussetzungen beruht und in der letz­ten Zeit etwas eingeschlafen ist, vereinigt die neue Körperschaft die Elite des gesamten fran­zösischen Lebens in Politik, Hochfinanz und Wirtschaft. Gehören ihr doch als Mitglie­der an die Senatoren Ehaumet, Vorsitzender der demo­kratischen und radikalen Union, Henry de Jouvenel, der ehemalige Minister Le Trocquer, Präsident der europäischen Zollunion; die Abgeordneten Durand, Pierre Cot, Mistler, Queuille von der radikal- sozialistischen Partei, Laurent Eynac und Graf de Fels von der radikalen Linken, Barsty und Fougöre, Links­republikaner, Eignoux, von der demokratischen Aktion, die Sozialisten Spinasse und Marquet, die Volksdemo­kraten Pezet und Simon; die Hndusttiefiihret de Veyerimhoff (Kohlen), Dalvrouze (mechanische In­dustrien), Detoeuf (Elektrizität), Duchemi» (Vorsitzen­der der Wirtschaftsverbände), Dubrulle (Wolle), Eou- nod (chemische Industrien), Lepage (Leder und Häute), Laurent' (Schwerindustrie); die Vertreter der Hoch­finanz Fran<:ois-Marsal, ehemaliger Ministerpräsi­dent, Parmentier, usw. Die lange Aufzählung ist nö­tig, um darzutun, daß es sich um anerkannte Führer handelt, die ernste Arbeit leisten wollen, um maß­gebende Persönlichkeiten aus allen Lagern mit

Macdonald als Optimist eigene* Drahtbericht.

London, 3. August.

Ministerpräsident Macdonald, der sich zurzeit in Lossiernouch aufhält, teilte mit, daß der amerika­nische Staatssekretär Stimson in Schottland ein Häuschen für seinen Erholungsurlaub gemietet habe, unv daß er ihn »ort voraussichtlich am Donnerstag treffen werde. Es handele sich hierbei um einen Höflichkeitsbesuch, der Gelegenheit bieten werde, die Besprechungen Wer die internattouale Lage, die auf der Londoner Konferenz begannen, fortzusetzen-

Pressevertretern gegenüber sagte Macdonald, daß die derzeitigen Schwierigkeiten in erster Linie psychischer Natur seien, Englarchs Ansehen auf dem Kontinent fei niemals höher ge­wesen als jetzt. Die Redensart: .So sicher wie die Bank von England" habe niemals höheres Gewicht gehabt als gerade jetzt (?). Wenn die deutschen Banken wieder vollständig aulgemacht hätten, werde man die Lage besser Wersehen können. Er hoffe, daß sich die internationalen Angelegen­heiten schrittweise wieder ein renkte», und er werde fein Bestes dazu beitragen.

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London, 3- August. Zu dem Abkommen über einen 5V-Millionen-Pfunb Kredit für die Bank von England, das endgültig abgeschlossen ist, sagt der Daily Herold", daß unter leinen Umstän­den die Absicht bestände, diesen Kredit für wei­tere Vorschüsse an Deutschland zu be­nutzen. Ein solches Verfahren würde natürlich be­deuten, daß das französische und amerikanische Geld auf dem Umweg,- über England nach Deutschland gehe, mit anderen Worten, daß England eine Art Garantie für Deutschlands Stabilität geben müsse, was man aber nicht von England erwarten könne.

Eine umstrittene Hilfsaktton

Amerikas Weizen, und Baumwollangebot.

Berlin, 3. August

Die amerikanische Regierung hat Deutschland einen neuen Plan zur Hilfeleistung bei der Behebung seiner finanziellen Schwierigkeiten unterbreitet. Wie mehrere Berliner Blatter infolge einer Indiskretion zu melden in der Lage sind, ist durch Vermittlung des Botschafters Jackett bei der deutschen Regierung ungefragt worden, ob das amerikanische Farmamt Deutchland dadurch unterstützen könne, daß es einen Teil der in Amerika vorhandenen Weizen- und Baumwollüberschüfse zu lieberalen Bedin­gungen verkaufe. Die Vertmtfe sollen durch laug-

fristige Kredite finanziert werden. Eine Entschei­dung der deutschen Regierung liegt noch nicht vor.

¥

Neuyork, 3. August. Gewisse amerikanische Wirt- schastskreise stehen dem amerikanischen Angebot, Wei­zen und Baumwolle an Deutschland zu verlausen, skeptisch gegenüber. Das »Journal of Commerz" hält die Angelegenheit für gänzlich verfehlt. Es werde dadurch lediglich der Eindruck erweckt, als ob Amerika die deutsche Notlage zugunsten des schwer bedrohten Farmerstandes ausnützen wolle.

Vertrauen -

aber keine langfristigen Kredite

Neuyork, 3. August

Der Monatsbericht der Nattonal Sich Bank be­schäftigt sich auch eingehend mit der Lage in Deutschland. Er gibt der Ueberzeugung Aus­druck, daß bk Krise erfolgreich überwun­den werden könne, wenn das deutsche Volk hinter seinen Führern stehe, denn Deutschland sei innerlich gesund. Die Beschaffung der langfristigen Kredite wird in Anbetracht der niedrigen Notierungen deut­scher Obligationen für ausgeschlossen erklärt. Das Hauptproblem sei deshalb die Beibehaltung kurz­fristiger Anleihen.

Von Paris aus gesehen?

Paris, 3. August

Pariser Blätter beschäftigen sich mit der bevor­stehenden Volksabstimmung in Preußen und geben der Befürchtung Ausdruck, die nationale Opposition könnte einen Sieg davontragen. Wenn die Volks­abstimmung einen Sieg der Opposition so schreibt der .Slatin" bringen werde, ober wenn die Rechts­kreise auch nur einen zahlenmäßigen Erfolg davon tragen würden, so würde bi? Sage Deutschlanbs stark bedroht fein. DieEre Rondelle" macht dem Reichskanzler den Vorwurf, das Hindernis der Op- positton in Deutschland nicht einfach gebrochen zu haben. Dr. Brüning habe sich bisher stets damit begnügt, dieses Hindernis entweder zu verbergen oder zu umgehen. Unter diesen Umständen müsse man sich fragen, ob die bevorstehende Reise nach Rom als eine Gefälligkeit gegenüber den Rechtskrei­sen ausgelegt werden müsse, denn zwischen Mussolini u. Hitler gebe es zu viel gemeinsame Gesichtspunkte, als das mm nicht von einer gegenseitigen Sym­pathie sprechen könne.

besonderer Betonung der nationalen Wirtschaft, dis durch ihre gesamten Spitzenverbände vertreten ist.

Es erschien uns von Wichtigkeit, an einem drama­tischen Wendepunkt der Nachkriegszeit aus dem Mnnbe dieser Leute die grundsätzlichen wie die praktischen Bedingungen zu hö­ren, die Frankreich für die geplante dentsch-sranzö- stsche Zusammenarbeit als erste Forderung einer neuen europäischen Organisation stellt; wir wandten uns aus diesem Grunde an je einen hervorragenden Vertreter derPolitik, derWirtschaft und der Hochfinanz, und geben deren Darlegungen in voller Sachlichkeit wieder.

Oie politischen Probleme

Es erscheint nach französischer Auffassung nicht an­gebracht, die großen politischenPtobleme.die sich zwischen Frankreich und Deutschland stellen, gegen­wärtig in den Vordergrund zu rücken. Nicht etwa daß sie nebensächlicher Natur seien, oder daß sie sich wie durch ein Wunder eines Tages von selber lösten: nur erscheinen sie viel zu schwierig, zu verwickelt und heikel, als ob dieser Augenblick höchster Spannung da­zu geeignet wäre, eine in ihren Folger uiä Nach­wirkungen unabsehbare Diskussion auf die Tagesord- nung zu stellen. Anderseits mag es auch unange­bracht seist von Deutschland auf politischem Gebiet ^gendwelche Garantien zu verlangen: die jüngste r gelehrt, daß Dinge, die den Franzosen

selbstverständlich erscheinen, für das deutsche National- bewußtsein schlechthin untragbar sind. Zwei stolze Na­tionen, die ein unglückseliges Geschick jahrelang als Todfeinde gegenüberstellte, reden notwendigerweise verschiedene politische Sprachen: ein Zwang ist dort ebenio unmöglich wie das Bestreben, in kürzester Frist über z e u g e n zu wollen. Verzichten wir also vor­erst auf die Lösung dieser Probleme, und besch-iden wir uns mit dem beiderseitigen guten Willen, daran nicht zu rühren, bis eine Gesundung der allgemeinen

Plattform schafft, die stark genug ist, um felbft solche Verhandlungen ohne ernsthafte Gefahr zu gestatten. Das politische Vertrauen, das mit Recht als die Grundlage jeder wirtschaftlichen und finanziellen Zusammenarbeit angesehen wird, würde sich auch bann wieder einstellen, wenn Frankreich und Deutschland so etwas wie einGentiemen- Agreement" abschlössen, worin sie sich gegenseitig ihrer freundschaftlichen Gesinnung versicherten, und auf Grund der Pakte von Locarno und Paris' jedes machtpolitische Bestreben verneinten. Eine solche Er- ffärung fände auf der ganzen Welt einen gewaltigen Widerhall und schüfe nebenbei auch die psychologischen Bedingungen zur Abrüstung, die auf dem Wege des Zwanges nicht erzielt werden kann. Vielleicht könnte man sogar noch einen Schritt weiter gehen die im der Verhandlungen herrschende Atmosphäre müßte über die Möglichkeit entscheiden und ein förmliches Earantieabkommen treffen, wobei für Deutschland besonders die Sicherung seiner Ostgrenzen in Frage käme. Unmöglich wäre es auch nicht, daß Frankreich hinsichtlich der ehemaligen deutschen Kolonien Zugeständnisse machte, unter bet Voraussetzung natürlich, daß auch England und Nordamerika ein Gleiches tun; für diesen Fall würden diese Mächte einen entsprechenden Antrag an den Völ­kerbund stellen, der für die Neuverteilung der Man­date allein zuständig ist, und wobei allerdings mit den Forderungen Italiens gerechnet werden müßte.

Oie finanzielle Krise

In finanzieller Beziehung sind die französischen Führer ausnahmslos davon überzeugt, daß die deut­sche Krisis nur unter zwei Bedingungen lösbar ist: Einmal muß das Reich selber mit seinen Anstrengun­gen bis an die Grenze des eben noch Möglichen ge­hen, und die Nation muß Disziplin und Opfermut genug besitzen, um auch die schärfsten Maßregeln ohne moralischen Zusammenbruch zu tragen; andererseits ist dazu die maietielle und moralische Hilfe Frank­te i ch s unerläßlich. Die letzten Wochen haben wei­tet nach französischer Auffassung gezeigt, daß der ur­sprüngliche Plan einer Großanleihe aus ver­schiedenen Gründen nicht verwirklicht werden kann: das System an sich erscheint mehr als fragwürdig, und die Frage der Garantien läßt Schwierigkei­ten erstehen, denen man schon aus politischen lieber« legungen heraus lieber aus dem Wege geht. Es kommt alfo nur das viel bescheidenere SRittel eines langfristigen Kredits in Betracht, der natürlich auch mit gewissen Garantien versehen sein muß, aber in der Hauptsache bloß technischen. Setzen wir so sagt man den Erfolg der innerdeutschen Ge- undungsmaßnahmen voraus, so ist der Rest doch nur eine Sache des Verttauens: und warum sollte Frank-