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Nummer 171*

Freitag, 24. 3uli 1931

21. Jahrgang

Hessische Abendzeitung

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Kasseler Abendzeitung

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Kasseler Neueste Nachrichten

Neubesetzung des Wirtschastsministeriums?

Geheimrat Schmitz von der Z.G.-Farben als Kandidat / Das Programm für den englischen Besuch /Graf Zeppelin" auf der Arktisfahrt

Stimson kommt alsPrivatmann"

Eigener Drahibertcht.

Die schmale Basis

(Von unserer Berliner Schriftleitung.)

Zustand sei unnatirtid) und dürfe nicht andauern. Schließlich setzt dieTimes" sich erneut für eine französisch-deutsche Annäherung ein.

DieMorningpost" meint, es sei ein Fehler, daß man meine, Deutschland könne durch die aus der Londoner Konferenz beschlossene Empfehlung wieder saniert werden. Eine Wiederholung der Krise sei unvermeidlich, wenn im nächsten Juli die Uoung- zahlungen wieder ausgenommen werden sollen.

Der.Daily Herald" sagt, die Krise sei nur aufgeschoben, die Rivalen der Kriegsschuldenabkom­men sei notwendig.

Leon Blum gegen Laval.

Der Sozialiftenführer Leon Blum veröffentlicht imPopulaire" einen sehr scharfen Artikel gegen den französischen Ministerpräsiden- t e n, den er für den ergebnislosen Ausgana der Lon­doner Konferenz verantwortlich macht. Das fran­zösische Programm habe vollständig versagt. Laval habe zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen wol­len: Dem moralischen Wert einer Hilfe an Deutsch­land habe er die systematischen Vorteile eines poli­tischen Sieges hinzufügen wollen. Er habe jetzt weder einen Sieg, noch habe Deutschland die drin­gend notwendige Hilfe.

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Daß es ein sehr schwerer Gang sein würde, den der Kanzler und der Außenminister unternahmen, als sie sich nach Paris und London begaben, darüber ist man sich in Deutschland schon vor der Abreise allge­mein klar gewesen. Man kannte die Zielsetzung dieser beiden Zusammenkünfte, aber auch die Widerstände. Infolgedessen ist es kein Wunder, daß Dr. Brüning nach dem Abschluß der Londoner Konferenz heute selbst von einer Zwischenlösung gesprochen hat, die man als das Ergebnis der Beratungen in Paris und London anzusehen hat. Man kann noch einen Schritt weitergehen und unumwunden feststellen, daß das Re­sultat dieser Londoner Konferenz recht mager aus­gefallen ist, jedenfalls soweit die nach außen sichtbaren Beschlüsse und Vereinbarungen in Betracht kommen. Das sogenannte Stillhaltekonsortium und die Verlän­gerung des bereits bestehenden Rediskontkredits von 100 Millionen Dollar sind die einzigen greifbaren Ergebnisse, während ursprünglich erwartet wurde, daß eine beträchtliche Erhöhung des Rediskontkredites schon jetzt zustande kommen und außerdem die Aussicht auf Verhandlungen über eine langfristige Anleihe eröffnet werden würde. Diese beiden Fragen sind jedoch im Laufe der Verhandlungen ausgeschaltet worden, und

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Oie Sachverständigen wieder an der Arbeit

th. Berlin, 24. Juli.

Nachdem die Londoner Konferenz beendet ist, wird die deutsche Delegation Sonnabend früh gegen halb 8 Uhr wieder in Berlin cintreffen. Am Sonnabend nachmittag erwartet man in Berlin den amerikani­schen Staatssekretär S t i m s o n, der jedoch nicht in offizieller Eigenschaft, sondern als Privatmann nach Berlin kommen wird, was selbstverständlich nicht hindert, daß man mit ihm in Berlin weitere Bespre­chungen führen wird. Am Montag vornlittag wird der englische Außenminister Henderson eintreffen, und für Montag nachmittag steht die Ankunft des Premierministers Macdonald bevor, der, wie er es gern zu tun pflegt, die Reise im Flugzeug zurück­legt. Der Dienstag und der Mittwoch sind für Be­sprechungen mit tym englischen Gästen bestimmt, aber angesichts der Kürze der Zeit wird man den seiner­zeit geplanten Ausflug nach Hubertus stock unterlassen und die Unterredungen in Berlin führen.

Der Umstand, daß bereits Anfang der nächsten Woche derartige wichtige Unterredungen mit den Ver­tretern Amerikas und Englands in Berlin stattfin­den, wird als Beweis dafür angesehen, daß die Lon­doner Konferenz ihre unmittelbare Fortsetzung in Berlin findet. Infolgedessen wird auch eine Reise des Reichsfinanzministers Dr. Dietrich nach London, von der gestern die Rede war, vor­läufig nicht stattfinden können. Mit dem Ge­genbesuch des französischen Ministerpräsidenten Laval und dem Außenminister Briand in Berlin rechnet man für Mitte oder Ende August, jedoch ist darüber noch nichts Endgültiges bestimmt.

Blättermeldungen sprechen davon, daß der Fi­nanzdirektor der I. G. Farben. Geheimrat Schmitz unmittelbar nach der Rückkehr des Reichskanzlers nach Berlin, zum Reichswirtschaftsminister ernannt werden soll, und zwar unter Verleihung be­sonderer Vollmachten. Es ist erinnerlich, daß schon vor kurzem der Plan erörtert wurde, Ge­heimrat Schmitz zum Reichsminister für das Bank­wesen und für die Wirtschaft zu ernennen. Dieser Plan ist jedoch nicht verwirklicht worden, aber die Vermutungen über die Ernennung von Geheimrat Schmitz zum Wirtschaftsminister haben einen hohen Grad von Wahrscheinlichkeit.

Schmitz hät jetzt in London an mehreren Bespre­chungen teilgenommen und der Kanzler hat davei Gelegenheit gehabt, mit ihm eingehende Fühlung zu nehmen. Die nächsten Aufgaben des Reichskabinetts lassen es auch was übrigens besonders von der Wirtschaft immer wieder betont und gefordert wird als wünschenswert erscheinen, den seit längerer Zeit unbesetzten Posten des Reichswirtschaftsministers neu z« besetzen, und da eine Ernennung des Geheimrats Schmitz keinerlei parteipolitischen Cha­rakter trägt, so Würde dadurch auch das Problem der viel umstrittenen Umbildung des Kabinetts nicht berührt werden.

Oie Zeitschrift ^Deutsche Revolution" beschlagnahmt!

e Berlin. 24. Juli.

Die nationalsozialistische ZeitschriftDeutsche Revolution" ist wegen eines ArtikelsZusam­menbruch der Dresdener Bank" polizeilich beschlag­nahmt worden, weil der völlig unzutreffende Inhalt des Artikels geeignet ist, Unruhe in die Bevölkerung zu tragen.

Lieber kurz ober lang eine neue Konferenz

Paris, 24. Juli.

Die ganze Pariser Morgenpresse ist sich darin einig, daß die in London gefaßten Beschlüsse nur eine vorläufige Lösung darstellen und kaum geeig­net sind, der deutschen Finanzkrise eine wesentliche Hilfe zu bringen. Man unterstreicht allgemein, daß eine zweite Konferenz über kurz oder lang man rechnet 12 Wochen zusammentreten wird, die sich mit den gleichen Fragen wie in London befassen müsse.

Alle Blätter, selbst dasEcho de Paris, weisen immer wieder auf die g u t e n B e z i e h u n - gen hin, die sich zwischen Laval und Brüning angebahnt hätten. DasEcho de Paris" meint, es sei sicher, daß die drei Bankier-Sachverständigen in ihrem Bericht auch die Frage des Youngplanes er­örtern würden. Frankreich werde sich dann in kurzer Zeit neuen feindlichen Plänen gegenüberjehen, die es eben erst in London ausgeschaltet habe.

Das Blatt weist ferner daraus hin, daß es im- prer und) Sieger und Besiegte gebe. Dieser

London, 24. Juli.

Dem diplomatischen Korrespondenten desDaily Telegraph" zufolge wird der Sachverständigenaus schuß für den Hooverplan heute feine Sitzungen wie­der aufnehmen.

London, 24.Juli. DieTimes" beginnt ihre Kritik an der Londoner Ministerkonferenz mit star­kem Zweifel an der Kun st der Staats­männer und meint, daß deren Ansehen kaum durch die Konferenz gehoben worden sei. Das konservative Blatt wirft der englischen Regierung vor, daß sie es an der nötigen Energie habe fehlen lasten. Es gebe ein oder zwei Probleme politischen und finanziellen Charakters, die durch eine Erklärung über eine beabsichtigte Inangriffnahme an Schärfe verlieren würden, nämlich die Herabsetzung der Kriegsschulden und die Revision der Verträge. Ein derartiges Versprechen würde wie eine Blitzableitung auf die Gewitter gewirkt haben, die über Europa heraufzuziehen beginnen. Es genüge nicht, wenn die Vertreter der Mächte in aller Oeffent-- lichkeit in die bestehenden Schwierigkeiten eingeweiht würden, sondern diese Schwierigkeiten müß-

Friedrichshafeu, 24. Juli.

Das LuftschiffGraf Zeppelin" ist zu seiner Arktis­fahrt um 9 Uhr 47 Minuten gestartet.

Wenige Minuten vor dem Start trat Dr. Ecke­ner an das Mikrophon, dem alle deutschen Sender angeschlossen waren. Dr. Eckener erinnerte daran, daß es die Lieblingsidee des Grafen Zeppelin gewesen sei, das Luftschiff im Dienste der Wissenschaft zu sehen. Auch der Gedanke der Verwendung bei der Erforschung des Nordpolgebietes habe ihn bewegt. Dr. Eckener bedauerte, daß die Fahrt in einer so kri­tischen Zeit angetreten werden müsse; aber es sei eine ernste Expedition, die Ansehen und Zukunftshoffnun­gen erstarken ließe. Die Kosten der Reise trägt zu 75 Prozent das Ausland, zu 25 Prozent der Brief­markensammler. Es folgte dann eine Unterhaltung über die besondere Ausrüstung des Schiffes, über die wir unsere Leser schon unterrichtet haben.

Der russische Gelehrte Prof. Samolowitsch, der die wissenschaftliche Leitung inne hat, äußerte sich ebenfalls sehr zuversichtlich. Er sprach die Hoffnung aus, daß diese Nordreise, die bis auf etwa 600 Kilo­meter an den Pol heranreichen wird, recht fruchtbar für die Erforschung der Wetterverhältnisse sein dürfte. Im übrigen sei es nicht ausgeschlossen, daß man un­bekanntes Land entdecken wird.

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Bei dem Arktis-Flug desGras Zeppelin^ han­delt es sich nicht tun einen Vorstoß des Luftschiffs

ten auch gelöst werden. In Krisenzeiten wäre manchmal eine offene Sprache sehr angebracht.

Brüning dachte an Änderung der Reichsbankstatuten

London, 24. Juli.

Reichskanzler Brüning hat, einer Meldung des diplomatischen Vertreters desDaily Telegraph" zu­folge, während der Londoner Verhandlungen angedeu­tet, daß er eine Aenderung der Statuten der Reichs­bank, die unter dem Druck des Dawes- und Poungpla- nes geschaffen worden sind, sehen möchte. Es sei sein Gedanke gewesen, daß beim Fallen der Golddeckung unter 40 vom Hundert der Bankdiskont jedesmal um 1 Prozent erhöht werden solle, wenn die Golddeckung um 3 Prozent abgenommen habe. Man habe ihm aber gesagt, daß eine Abänderung der Reichsbankstatuten ernstliche Rechtsschwierigkeiten Hervorrufen würde, die man im gegenwärtigen Augenblicke lieber vermeiden sollte.

zum Nordpol, sondern um eine Forschungsfahrt an die

Rordgrenzen des asiatischen Kontinents.

Das Unternehmen wird in erster Linie der Klärung wichtiger meteorologischer und geographischer Fragen dienen, deren Bedeutung für die Durchführung des kommenden Luftverkehrs nicht hoch genug veran­schlagt werden kann. Die Erzielung von Rekord­leistungen ist nicht geplant.

Die Kosten des Unternehmens werden durch Ver­mittlung der veranstaltenden Forschungsgesellschaft aus den verschiedensten Kreisen in einer Anzahl von Ländern aufgebracht. Deutschland ist hieran nur in geringem Maße und nur mit privaten Mitteln betei­ligt. Besonders umfangreich ist die Unter­stützung durch Rußland und Amerika. Durch Rußland sind erhebliche Aufwendungen für den Empfang und die weitere Versor­gung des Luftschiffes mit den erforderlichen techni­schen Hilfsmitteln gemacht worden. Auch sollen die inzwischen ausgelaufenen russischen EisbrecherMa­lygin" undLomonnossow" in enger Zusammenarbeit mit der Luftschifführung die Durchführung des Unter­nehmens unterstützen. Durch Errichtung von besonde­ren H i l f s st a t i o n e n durch Rußland sind die in jeder derartigen Forschungsfahrt liegenden Gefahren auf ein so geringes Matz herabgesetzt worden, daß die störungsfreie Durchführung des Fluges nach menschlichem Ermessen als gesichert angesehen werden darf.

wir müssen uns damit begnügen, durch die Londoner Konferenz eine Gewähr dafür erhalten zu haben, daß unser jetziger Zu st and sich in der nächsten Zeit nicht weiter verschlechtert, d. h., daß die recht beträchtliche Zahl von Milliarden, die sich an kurzfristigen Auslandsguthaben trotz der enormen Ab­züge der letzten Wochen immer noch in Deutschland befindet, bis auf weiteres im Lande bleibt, und daß auch die Rückzahlung des Rediskontkredites zunächst nicht von uns verlangt wird. Es wird also ein Loch zugestopft, durch welches die in Deutschland so schwer entbehrlichen Kapitalien dauernd abflossen, aber darüber hinaus wird keine neue effek­tive Unterstützung gewährt.

Dieses Bild ergibt sich jedenfalls aus den offiziek- len Meldungen über den Abschluß der Londoner Konferenz. Man wird selbstverständlich darüber hin­aus die Rückkehr der deutschen Delegation nach Ber­lin abwurten müssen, denn man kann Wohl mit eini­ger Sicherheit voraussetzen, daß im Laufe der sehr umfangreichen, sehr eingehenden, aber auch sehr streng geheimgehaltenen Besprechungen zwischen den füh­renden Staatsmännern noch mancherlei Dinge er­örtert und vielleicht auch verabredet worden sind, die sich nicht für amtliche Kommuniques und nicht für die telephonische Berichterstattung aus London nach Berlin eigneten, die aber möglicherweise von erheb­licher Bedeutung für die weitere Entwicklung der in­ternationalen Bemühungen um die Herstellung der finanziellen und wirtschaftlichen Ordnung in Deutsch­land sein können.

So wenig man verkennen darf, daß wichtige Vor­sätze, mit denen unsere Delegation noch London ging, nicht verwirklicht werden konnten, so wenig wird man auch die zustandegekommenen Vereinbarungen unterschätzen dürfen. Denn bei einem vollständigen Scheitern der Londoner Konferenz, das durchaus nicht außerhalb der Möglichkeit lag, würde unsere augenblickliche Situation wesentlich schlechter und gefährlicher sein. Die Gefahr eines völligen Schei­terns war jedoch durch die politischen Forderungen der Franzosen gegeben, und in diesem Zusammen­hang mutz festgestellt weiden, daß politische Zu­geständnisse irgendwelcher Art vom Kanzler und vom Außenminister nicht gemacht worden sind. Es wäre ungerecht, wenn man nachträglich behaupten wollte, daß dieses poli­tische Moment bei der Pariser und Londoner Zu­sammenkunft überhaupt nicht akut in die Erscheinung getreten wäre, weil ja der Plan einer langfristigen Anleihe, mit dem in erster Linie die französischen Gegenforderungen verknüpft waren, überhaupt nicht über unverbindliche Vorbesprechungen hinausgcvie- hen ist. Wenn unsere Delegierten irgendwelche Nei­gung zum Eingehen aus diese französischen Wünsche bekundet hätten, würde wahrscheinlich auch der An­leiheplan weiter behandelt worden sein. Dr. Brü­ning und Dr. Curtius haben aber offensichtlich mit aller Konsequenz an der Auffassung festgehalten, daß eine solche Anleihe nicht mit denjenigen politischen Opfern erkauft werden dürfte, die von der öffent­lichen Meinung in Deutschland fast ohne Unterschied der Partei abgelehnt worden sind. Man wird unse­ren Unterhändlern die Anerkennung für ihre feste Haltung in dieser Frage nicht versagen können..

Die Entscheidung, derartige politische Wünsche der Franzosen garnicht erst zum Konferenzthema werden zu lassen, kann unseren Unterhändlern angesichts der außerordentlichen Schwierigkeiten unserer finanziel­len und wirtschaftlichen Lage nicht leicht gefallen sein. Sie sind sich zweifellos darüber klar gewesen, wie schwer es sein wird, in Deutschland auf der schm a- l e n B a s i s der Londoner Zwischenlösung ohne weiteren Rediskontkredit und ohne Aussicht auf eine baldige große Anleihe über die nächste Zeit Hinweg­zukommen, und, was mehr sagen will, den Weg zu einer dauernden Sanierung zu finden. Ob das schließlich überhaupt möglich ist. kann nicht mit Si­cherheit vorausgesagt werden. Man ist ja auch in London allgemein zu der Ueberzeugung gekommen, daß aus die Londoner Konferenz weitere Verhand­lungen und Vereinbarungen folgen müssen, um die deutsche Wirtschaft wieder aufzurichten. Bei einem Teil der Konferenzteilnehmer ist dabei auch die Ueber­zeugung zum Ausdruck gekommen, daß im Rahmen dieser weiteren Zusammenkünfte und Vereinbarun­gen auch die Revision der Tributfrage grundsätzlich in Angriff genommen werden muß.

Zunächst ist es jedoch notwendig, sich angesichts der unzulänglichen Londoner Zwischenlösung stark auf den Gedanken der nationalen Selbsthilfe einzustellen. Wir werden jetzt genötigt fein, durch einschneidende Reformen und Ein­schränkungen zu beweisen, daß wir auch ohne sofortige fremde Hilfe weiterzukommen verstehen. Die Tatsachen des Reparationsfeierjahres und des Still- haltekonsortiums werden diese Bemühungen erleich­tern. Daneben wird jedoch der Ausgang der Lon­doner Konferenz zugleich der Anknüpfungspunkt für eine künftige internationale Lösung auf besserer M breiterer Basis sei» müsse»,

Oer Start zur Arktisfahrt

,<5raf Zeppelin" heute vormittag 9 Uhr zur ersten Etappe gestartet