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Kasseler Neueste Nachnchim
Hummer 166*
Sonnabend/Sonntag, 18./19. Juli 1931
21.Jahrgang
„England und Amerika werden Nein sagen"
Scharfe englische und amerikanische Kritik an den französischen Plänen / Hoover für ein Nüstungsfeierjahr? / Das Programm für die pariser Besprechungen
Einheitsfront der Londoner presse
Eigener Drahtbericht.
„Substantielle Garantien"
Landon, 18. Juli.
Die gesamte Londoner Preffe nimmt gegen die französischen Pläne Stellung. „Amerikas Nein zu den französischen Forderungen" ist die Hauptüberschrift der Hauptseite der heutigen Ausgabe des „Daily Herold". In Fettdruck heißt es weiter: Die Vereinigten Staaten und Großbritannien werden zu den Forderungen Frankreichs Nein sagen. Dies ist der springende Punkt in den heute beginnenden Pariser Verhandlungen. Macdonald hat eine Sondersitzung des Kabinetts auf Montag vormittag anberaumt, und man erwartet, daß Henderson rechtzeitig in London eintreffen wird, um noch mit Macdonald und seinen unmittelbaren Kollegen zu sprechen. Gestern nachmittag haben Besprechungen zwischen Vertretern der Regierung und denen der Opposition stattgefunden, als deren Ergebnis eine britische Einheitsfront für die Hauptprobleme geschaffen worden ist. In einem Leitartikel, gibt „Daily Herald"
der Hoffnung Ausdruck, daß man Deutschland in Paris nicht Forderungen stellen werde, die keine Nation mit Selbstachtung ugestehen könnte. „Englische Bürger aller Schattierungen", so heißt es im Fettdruck, „werden sich gegen jeden Versuch wenden, Deutschland in wirtschaftliche Knechtschaft zu stoßen".
„Times" vertritt den Standpunkt, daß eine Anleihe von 2 Milliarden Mark für Deutschland, die innerhalb 10 Jahren zurückzuzahlen. sei, augenblicklich mich! zweckdienlich wäre. Alles was Deutschland wirklich gebrauche, sei ein kurzfristiger Kredit. Deutschland hätte in den nächsten 10 Jahren außer den Reparationen auch noch die gestundeten Reparationszahlungen und weiter die Zinsen auf das Kapital und die-neue 2 Milliarden-Anleihe zu zahlen, sodaß die finanziellen Lasten unerträglich sein würden.
Der diplomatische Korrespondent des „Daily Telegraph" betont, daß
Deutschland die gestellten französischen Forderungen nicht werde annehmen können. Henderson werde aber in Paris auf die Deutschen einen Druck ausüben, eine entgegenkommendere Haltung gegenüber Frankreich einzunehmen. Auf der Londoner Konferenz werde Amerika voraussichtlich den Antrag cinbringen, daß parallel mit dein Schulden- feterjahr ein Rüstungsfeierjahr gehen sollte. „Daily Expreß" warnt Henderson, sich zu sehr von dem englischen Botschafter in Paris beeinflussen zu lassen, de,,en Hinneigung zu Frankreich bekannt wäre.
Keine poliiischerr Bindungen!
Präsident Hoover hat seine Weekendreise verschoben, um während der Pariser Verhandlungen in dauernder Verbindung mit Stimson bleiben zu können. Der Präsident wird mit führenden Bankiers erst in den Abendstunden des Sonnabend die Hauptstadt verlasien und bereits am Sonntag abend dahin zurückkehren.
Von zuständiger Stelle werden die Pressenachrichten dementiert, wonach Stimson genaue Anweisungen für die Pariser Verhandlungen erhalten habe. Der amerikanische Vertreter hätte vielmehr völlige Handlungsfreiheit. Allerdings wäre er
nicht ermächtigt, politische Bindungen einzugehen.
Der republikanische Se..ator Reed, der Mellon nahesteht, weist in diesem Zusammenhänge darauf hin, daß Amerika nichts mit der deutsch-österreichischen Zollunion und dem Flottenbau-Programm zu tun habe. Während Stimson in manchen parlamentarischen Kreisen als Internationalist gilt, glaubt man in der Person Mellons die bestimmte Gewähr dafür zu haben, daß die amerikanischen Vertreter sich genau in den Grenzen der wirtschaftlichen Erwägungen halten werden. Im übrigen herrscht die Äus- faffung, daß ein von Mellon unterschriebener Plan auch die Zustimmung der amerikanischen Finanzwelt finden würde.
Der französische Anleihelffan, den man hier für einen Versuchsballon hält, wird in der amerikanischen Regierung nach wie vor glatt abgelehnt, weil er Amerika in die Rolle eines Anleihe-Garanten hineindrängen würde, ganz abgesehen davon, daß er auch die Souveränität des deutschen Reiches verletze. Man ist der Meinung, daß die französischen Vorschläge grundlegend abgeändert werden, wenn nicht durch völlig neue ersetzt werden müßten.
Oie neuen Notverordnungen
Das Kabinett hat gestern abend dann noch die innerpolitischen Beratungen zu Ende geführt, die ihren Niederschlag in drei neuen Verordnungen finden. Eine davon bezieht sich auf die Einschränkung der
Pressefreiheit und ist bereits veröffentlicht worden. (Siehe Seite 3). Die beiden anderen betreffen die Bekämpfung der Kapitalflucht und die Lockerung des Zahlungsverkehrs bei den Sparkassen und Banken. Diese beiden Verordnungen, über die auch der Reichskanzler Treviranus gestern abend in seiner Rundfunrede Näheres mitgeteilt hat (siehe Seite 2) werden erst im Laufe des heutigen Tages veröffentlicht werden.
Börsen bleiben geschloffen!
Berlin, 18. Juli.
Der Berliner Börsenvorstand hat beschlossen, mit Rücksicht auf die Beschränkungen des Zahlungsverkehrs die Eröfsnung der Wertpapier- und Metallbörse vorläufig auszusetzen. Sobald der Zahlungsverkehr es gestattet, wird über die Wiedereröffnung Beschluß gefaßt werde«. Die Produktenbörse soll in dem bisherigen beschränkten Umfange tätig bleiben.
Oie deutsche Mark in Nußland
Moskau, 18. Juli.
Auf Grund in letzter Zeit mehrfach erfolgte Ablehnung der deutschen Mark als Zahlungsmittel in Ausländerläden hat die Balum-Sektion des Finanzkommissariats der Sowjetunion der Preffe eine Mitteilung zugehen lassen, in der erklärt wird, daß eine solche Ablehnung auf Grund bestehender Gesetze nicht zu lässig, sei. Die Sowjetunion werde diejenigen, die eine Annahme der deutschen Mark abgelehnt haben, zur Verantwortung ziehen.
th. Berlin, 18. Juli.
Das Reichskabinett hat gestern abend, vor der Abreise der deutschen Delegation nach Paris, noch eine Sitzung abgehalten, in der zunächst die politischen Probleme durchgesprochen wurden, die mit den Verhandlungen in Paris und London in Zusainmen- hang stehen. Das Kabinett hat dabei dem Kanzler und dem Außenminister die erforderlichen Ermächtigungen und Vollmachten für die bevorstehenden Pariser Verhandlungen erteilt. Der Besuch in Paris wird zum Unterschied von der Konferenz in London den Charakter der internen Besprechungen von Chequers tragen, und deshalb wird auch, entgegen den ursprünglichen Dispositionen, nicht die gesamte deutsche Delegation mit nach Paris fahren, sondern Staatssekretär Schäffer vom Finanzministerium und Geheimrat Voüe von der Reichsbank werden sich direkt nach London begeben.
Man ist sich in Berlin natürlich über die Bedeutung der Pariser Unterredungen im Klaren, und man weiß, daß nicht nur der Verlauf, sondern vielleicht auch das Zustandekommen der Londoner Konferenz von dem Resultat dieser Unterredungen in Paris abhängig ist. Die französische Einladung für Dr. Brüning und Dr. Curlius ist in sehr liebenswürdiger Form gehalten und enthält unter anderem auch die Aufforderung, die deutschen Minister sollten in Paris als Gäste der sranzösischen Regierung wohnen. Diese Einladung ist allerdings nicht angenommen worden, sondern Brüning und Curtius werden in der Deutschen Botschaft in Paris Wohnung nehmen. Der Besuch der englischen Kabinettsmitglieder in Berlin mußte bekanntlich verschoben werden. Jedoch bat der deutsche Außenminister durch den Botschafter in London der englischen Regierung noch einmal mitteilen lassen, daß die deutsche Regierung den größten Wert darauf legt, daß der englische Besuch später noch stattfinden wird.
Das Programm der Verhandlungen in Paris
bringt zunächst für heute nachmittag 4 Uhr die erste Unterredung der deutschen und der französischen Kabinettsmitglieder, nachdem die Delegation um 2 Uhr nachmittags in Paris eingetrofsen sein wird. Für Sonntag vormittag ist eine Besprechung in größerem Kreis, unter Hinzuziehung des amerikanischen Staatssekretärs Stimson und des englischen Außenministers Henderson vorgesehen. Eine bestimmte Tagesordnung ist in der Einladung nicht enthalten gewesen, ebenso hat ein Hinweis auf die Politischen Fragen, die verschiedentlich erörtert
W. tP, Es scheint, als ob uns in diesen Wochen nichts, aber auch gckrnichts erspart bleiben sollte, als ob die harte Prüfung, der das deutsche Volk seit Versailles unterzogen wurde, erst jetzt in das entscheidende Stadium eingetreten sei. Da war nun endlich nach Ueberwindung vieler Widerstände das „Reparationsfeierjahr" verkündet worden: wir begrüßten die neue Aera gewiß nicht mit der überschwänglichen Hoffnung, daß sich nun alles von heute auf morgen zum Besten wenden werde; was uns leitete, war nur der beste Vorsatz, die Atempause nach Kräften für. uns zu nützen, Beweise unseres ehrlichen Aufbau- und Arbeitswillens zu geben und die Wege zu suchen, d'e gefunden werden müssen, wenn Deutschland, wenn Europa und die ganze Welt aus den Widersinnigkeiten unserer Zeit einer besseren Zukunft entgegengeführt werden sollten. Und dann brachen in diese Welt der Pläne und Vorstellungen, in der wir, wenn auch von dunklen Ahnungen gequält, noch vor acht oder zehn Tagen lebten, jene neuen Schwierigkeiten ein, die aus dem Zusammenbruch der Danatbank entstanden und das ganze Gebäude der deutschen Wirtschaft ins Wanken brachten. Wieder überstürzten sich die Ereignisse; wieder drängte sich das Geschehen auf Stunden, auf Minuten zusammen. Das Reich, eben erst selbst mühsam aus arger Gefahr gerettet, mußte nun die Rolle dös Retters übernehmen, und immer unerbittlicher wurde für die Reichsregierung der Zwang, das große außenpolitische Spiel, zu dem sie der siegessichere Gegner seit geraumer Zeit herausgefordert hatte, zu wagen.
Es ist ein schwerer Gang, den der Reichskanzler
werden sollen, gefehlt. Man nimmt an, daß Henderson sich am Sonntag nachmittag bereits nach London begeben wird, während die deutschen und französischen Kabinettsmitglieder, gemeinsam mit dem amerikanischen Staatssekretär und wahrscheinlich auch mit dem italienische,t Außenminister G r a n d i, der über Paris zu reisen gedenkt, am Montag vormittag nach London fahren werden, wo am Montag nachmittag die große Konferenz beginnt, die mehrere Tage dauern wird. Der Kanzler wird frühestens Mitte der Woche in der Lage sein, nach Berlin zurückzukehren.
Man hat int übrigen in Berlin den Eindruck, daß auch das" Kabinett Laval schließlich kein Interesse daran haben kann, die Pariser Verhandlungen in einer Linie zu führen, die das Kabinett Brüning eventuell zum Rücktritt nötigen würde.
Als der Kanzler und der Außenminister gestern abend in der 10. Stunde sich nach dem Bahnhof Friedrichstraße begaben, um nach Paris abzureisen, hatte sich eine größere Menschenmenge eingefunden, unter der sich auch der französische und der englische Botschafter, Finanzminister Dr. Dietrich, Staatssekretär Pünder und eine Reihe Herren vom Auswärtigen Amt befanden. Der Bahnhof war polizeilich gesichert, da man kommunistische Unruhen befürchtete, es ereignete sich aber kein Zwischenfall.
*
Paris, 18. Juli. Botschafter von Hoesch ist den deutschen Ministern an der französisch-belgischen Grenze entgegengefahren.
Empfangs-Musik
Paris, 18. Juli.
Die gesamte Pariser Morgenpreffe macht, nachdem sie noch gestern ihre Forderungen sehr deutlich angemeldet hatte, heute in Zweckoptimismus. Die deutschen Unterhändler, so schreibt der „Petit Parisien", könnten überzeugt davon sein, daß sie in Paris die beste Aufnahme und den besten Willen zur Herbeiführung einer Entspannung finden würden. Wenn man von Deutschland finanzielle und politische Garantien verlange, so handele es sich hierbei in keiner Weise um ultimative Forderungen.
Andere offiziöse Blätter verfolgen die gleiche Taktik. So schreibt der „Excelsior", die französische Regierung habe sich bemüht, dehnbare und weitgehende Formeln zu finden, um in ein „politisches Moratorium" alle die Fragen einzugliedern, die bisher die deutsch-sranzö fischen Beziehungen trübten. Der politische Berichterstatter des „Matiu" Sauerwein sagt, daß Dr. Brüning in Paris mit der Achtung empfangen werde, die man seiner Persönlichkeit, seinem Charakter und seiner Ehrlichkeit schuldig sei.
und der Reichsaußenminister antreten, wenn sie sich heute nachmittag in Paris zu den Verhandlungen mit dem französischen Ministerpräsidenten und seinen Kollegen begeben, und vor allem in der oppositionellen Presse wird das Wort vom „Gange nach Canossa" seit dem Bekanntwerden der Brüningsehen Reisepläne mit Eifer zitiert. Eins wird dabei freilich von diesen Freunden geschichtlicher Erinnerungen offenbar übersehen: Rach dem Urteil der neueren Geschichtsschrei- bung ist Heinrichs IV. Zug nach Canossa durchaus nicht die schmachvolle Niederlage gewesen, die man früher in diesem Bußgange des deutschen Königs gesehen hat. Man ist heute vielmehr der Ansicht, daß Heinrich damals „ein diplomatisches Meisterstück ersten Ranges" geliefert und dem Papste einen großen real- politischen Erfolg abgerungen hat. Und Brünings Reise nach Paris? Wird sie auch in diesem erfreulicheren Sinns ein „Canossa" werden können, oder ist sie vornherein dazu verurteilt, als zweckloses Unternehmen, ja als neue Demütigung Deutschlands in die Geschichte einzugehen?
Paris ist politisch ein heißes Pflaster, das wissen wir, uns das haben selbst die Vertreter eines Landes wie Amerika, das viele und hohe Trümpfe int Spiel hat, zu spüren bekommen. Wer in dieser Arena, in dieser gefährlichen Atmosphäre, den Kampf aufnimmt, muß also von der Notwendigkeit seines Kampfes überzeugt fein, er muß sich vergewissert haben, daß es keine andere Möglichkeit gibt, die Entscheidung herbeizuführen. Die Reichs- (rfegieruug ist, nachdem sie immer wieder versucht hatte, den deutschen Besuch so lange hinaiiszuschie- iben, dis die politischen Auseinandersetzungen abgeschlossen fein würden, nunmehr doch ju dieser lieber» zeugung gekommen. Die letzten Tage haben uns deutlich genug gezeigt, welche bedeutsame Rolle -Frankreich in der Anleih esrage spielt, und nichts war bezeichnender als die Tatsache, daß selbst Amerika aus leiser Furcht vor französischen Quertreibereien das Anleichegeschäft nicht allein zu managen wagte. Deutschland aber braucht Geld, es ist auf ausländische Hilfe angewiesen, wenn es arbeiten, wenn es die gegenwärtige Misere überwinden will, und so stehen wir zwischen den Notwendigkeiten, die das wirtschaftliche Leben gebietet, und den Befürchtungen, die Frankreichs Bemühungen, die Erfüllung unserer wirtschaftlichen Wünsche von politischen Zugeständnissen abhängig zu machen, nicht zur Ruhe kommen lassen. Diesen Zweifel zu lösen und eine klipp und klare Antwort aus die Frage zu erhalten, ob und inwieweit Frankreich endlich erkannt hat, daß die Ueberwindung der deutschen Wirtschafts- und Finanzkrise nicht mehr eine nureuropäische Angelegenheit ist, daß es vielmehr jetzt um das ganze System der heutigen Wirtschaftsorganisation geht — das wäre die wichtige Aufgabe, die vom deutschen Kanzler und feinen Mitarbeitern bei ihrem Parifer Besuche erledigt werden müßte.
Pierre Vienot, ein einsichtiger Franzose und vielleicht eben deshalb wie mancher andere ein Mann, dem der Zugang zu den Stätten, an denen die offizielle französische Politik gemacht wirb, versperrt ist, hat vor kurzem in der „Europe Nouvelle" seinem Bedauern Ausdruck gegeben, daß Frankreich die große Chance zur Verständigung mit Deutschland, die ihm der Hooverplan bot, durch seine Verschleppungstaktik verdorben habe, und er hat an diese — seinen Mut und seine Ehrlichkeit ehrende — Feststellung die Hosfnung geknüpft, daß „Vernunft und kühle Ueberlegung" doch noch die Voraussetzungen für die nottoenbige Zusammenarbeit der beiden Völker schaffen würden. Die Reichsregierung hat durch ihren Entschluß, zwei Prominente aus ihren Rechen nach Paris zu entsenden, bKundet, daß sie trotz allem, was vorgesallen ist. chre Entschlüsse nicht durch „Psychosen", sondern nur durch ,stühle Ueberlegung" bestimmen lassen will. Und Frankreist? Es ist neuerdings bekannt geworden, daß sich Pierre Laval, der französische Ministerpräsident, mit dem Plane eines Zwei-Milliarden-Kredits für Deutschland beschäftigt. Aber es ist ein eigen Ding mit diesem Plane, uno es ist erst recht ein eigen Ding mit der Solidarität", von der in der französischen Presse jetzt so oft die Rede ist. Als Mitte der Woche die Pariser Börse zum erstenmal die Auswirkungen der deutschen Krise verspürt hatte, erschien wenige Stunden später ein Kommunique des Havas-Büros über die Ministerberatungen, aus dem man bei einigem Optimismus hätte schließen können, daß auch Frankreich — spät zwar, alber vielleicht doch noch nicht zu spät — die großen Zusammenhänge zu erkennen beginne. Es wurde da von der Notwendigkeit, Deutschland hilfreich unter die Arme zu greifen, gesprochen, und auch der Vorbehalt, der mit dem Wunsche nach „substantiellen Garantien ausgesprochen wurde, klang nicht gar ;o mihmm. Inzwischen hat es sich aber gezeigt, daß es diese „substantiellen Garantien" in sich haben! Gewiß:
Brünings schwerer Gang
Von unserer Berliner Schriftleitung.