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Kasseler Neueste Nachr!chke«

Donnerstag, S. Jul! 1931 2. BeNage

Oie

'XV

ahrheit über Tut-ench-Amun

Ole Llnweiier-Katastrophe im Erzgebirge

Oer,Todeszauber^ des pharaonengrabes

Von Georg Güntfche, München.

[mUlillUlülLTIl

Unser neuer Roman:

Elisabeth und derTonfilm

von Meldiior Vischer

Personen der Handlung«

Zur Gerichts-Bräunung

Beginn des Abdrucks: Sonnabend

Herbert Schütte

Hillsregisseur

Die Lüneburger Verhandlungen wegen der Miß­handlung von Fürssrgczöglingen in Scheuen sollen in der nächsten Woche endlich ihren Abschluß finden. Für Ende dieser Woche sind noch einige Sachverstän­dige zu vernehmen. Bereits am Montag der kom­menden Woche dürfte der Slaatsanwalt sein Plai- doyer halten. Das Urteil wird für Donnerstag oder Freitag erwartet.

Der Roman spielt zumeist in Berlin, in vornehmen Villen und bescheidenen Mietswohnungen» in Tonfilm» Ateliers, Modehäusern und Büros

Zerstörte Eisenbahnstrecke beim Bahnhof Erla.

Ueber dem westlichen Erzgebirge zwischen Schwarzenberg und Johanngeorgenstadt gingen derartig schwere Wolkenbrüche nieder, daß die kleinen Gebirgsbäche zu reißenden Flüffen anwuchsen und überall furchtbare Verwüstungen anrichteten. Auf mehreren. Eisenbahnlinien mußte der Verkehr eingestellt werden.

Anders

ein bekannter Filmregisseur

Philipescu

Produktionsleiter

Yvette

seine Braut, Zofe bei Ria Gall

Sarnetzki

Oberbeleuchter

aber auch zur Bräunung des ganzen Körpers bei Sonnenbäder» verwende man die reizmildernd« und kühlende Creme Leodor fettfrei in toter Packung; fetthaltig in blauer Packung, Tube 60 Pf. und 1 Mk. Wirksam unterstützt durch Leodor-Neljeffe Stück 50 Pf. Zu haben in allen CHIorodont-Berlaussstellen.

Fritz

sein Bruder, kaufmännischer Lehrling

Rais Hussen und Abdelad Achmed das Grab fand. W. läßt sie am Grabfluche ins Reich der Schatten ein­gegangen sein. Versteht man darunter das Westufer Luxors, die ehemalige Nekropole Thebens, dann stimmt das allerdings, denn dort, im Dorfe »Quarna, wohnen noch alle vier Aegyptcr, nur garnicht schatten­haft. Immer betrat Howard Carter als erster einen neuerschlossenen Grabraum, bei der Grabkammer war außer Carnavon noch Pierre Lacau dabei. Carnavon starb trotz W.'s spöttischer Bekrittelung an Moskito stich Carter, der doch eigentlich als allererster dem lötenden X hätte verfalle,, sein müssen, lebt immer noch und Pierre Lacau ist noch heute Direktor des Cairo- Museums, wie er auch schon 1922 Generaldirektor der Altertümer war und nicht ein M. Bönedite, welchen Unbekannten W. prompt sterben ließ.

Es gab auch keinen Dick Bethell als Sekretär Carters sondern dessen Helferin war die Engländerin Mrs. Newberrq. gemeinsam mit ihrem Gatten Pros. Rew- bcrry, früher Ehrenlektor für ägyptische Kunstge­schichte an der Universität Liverpool, heute beide an der Cairoer Universität, trotzdem W. sie sterben liest. Ebenso verhält es sich mit dem Generalinspetteur der Altertümer R. Engelbach in Cairo, der als erster der fernstehenden Grabbesucher gilt. W. ließ einen Sir Archibald Douglas Reed nach Durchleuchtung der Mumie sterben, wenngleich Dr Saleb Bey Hamdi von der ägyptischen Universität, heute noch in Cairo, es war, der sie untersuchte. Der Priester Ay ge­meint ist Eje habe an Tuts Grabe gebetet und sei später gestorben, sein Grab nie gefunden. Daß er heute, nach 3280 Jahren, noch leben sollte, ist aller­dings nicht gut möglich. Immerhin wurde sein Grab im westlichen Tal von Biban el-Muluk entdeckt und sein Sarg ins Cairo-Museum verbracht. Tut-ench- Amun habe eine Narbe int Gesicht gehabt richtig! und an der gleichen Stelle habe der tote Carnavon eine Wunde aufgewiesen. Nicht unübel für einen Kriminalroman, nur wurde Carnavon im Genick ge­stochen. Weitere Berichtigungen sind wohl überflüssig.

Nicht soll abgestritten werden, daß von Carters Mitarbeitern oder Grabbesuchern inzwischen einige verstärken es wäre ja noch schöner, wenn das nicht der Fall wäre, sonst könnte man dem Grabe mit Recht Unsterblichkeitswirkung zuschreiben. W. soll da recht haben. Wenn er aber behauptet, Stücke im Cairo- Museum hättengehriilt", dort Angestellte seien hin- gcsiecht, nachdem sie mit Gegenständen Tut-ench- Amuns in Berührung gekommen seien, W. auch ver­langt, deutsche Besitzer von Souvenirs aus dem Grabe möchten ihre Erfahrungen berichten, so er­kläre ich nach Obigem gern weiter, daß ich Tut-ench- Amun tm Aegyptischen Museum zu Cairo photogra­phierte mit Erfolg daß ich viele Dinge aus sei­nem Grabe berührte und schließlich auch im Besitze eines Souvenirs aus denselben bin. Man wird mir glauben, daß ich noch lebe. Sterbe ich einmal, wie auch Carter, Lacau, Newberrys und wie sie alle heißen, sicherlich einmal sterben werden, dann, aber auch erst dann, wenn der letzte Grabbesucher gestor­ben ist. den wohl niemand aller zurzeit die Erde be­völkernden Lebewesen überdauern wird, wollen wir von einem Fluche Amen-Ras reden. Bis dahin fort mit allen kindischen Märchen vom Fluche und dem übermächtigen X im Grabe Tm-ench-Amuns!

Oer Rudolfstädier Mord-Prozeß

Eine Krau als Anstifterin

Rudolstadt, 9. Juli.

Ein sensationeller Raubmordprozeß gegen das be­reits Ende 1929 einmal zum Tode verurteilte Leip­ziger Mörderpaar, die ledige Klara Paschold und den Dachdecker Reinhold Werner, denen sich diesmal der Malergehilfe Arthur Zange aus Gräfenthal als drit­ter auf der Anklagebank hinzugesellt hat. begann die­ser Tage vor dem Schwurgericht in Rudolstadt. Alle drei sind des gemeinschaftlichen Raubmordes an dem betagten Uhrmacherehepaar Grosch in Gräfenthal bei Saalfeld, begangen am 17. November 1928, angeklagt das auf bestialische Weise und unter ähnlichen Um­ständen wie ein späteres Opfer der beiden Leipziger obgeschlachtet und beraubt wurde.

In den zur Erörterung stehenden Mordfällen wird die Hauptrolle als Anstifterin und Ausführende der Frau zufallen, der Wirtschafterin oder Jugendliebe der beiden männlichen Angeklagten, in deren Händen die beiden Männer zu willenlosen Werkzeugen, zu Verschwendern. Betrügern und schließlich, als letzte Stufe zu Mördern wurden!

Verhältnismäßig frisch und unbekümmert erschie­nen die Angeklagten, und die 23jährige Hauptbetei- litzte, die «iNen-durchaus sympathischen Eindruck et- wecken könnte, zeigte sich bald als ein eigenartiges Gemisch von Naivität, Kaltschnäuzigkeit, Lebendigkeit, Rührung und Frechheit, sie redete über ihre Per­sönlichen Verhältnisse befragt, fließend und klar, so daß Zwischenfragen kaum notwendig waren. Den Vater hat sie im Kriege verloren. Mit 16 Jahren verließ sie ihr kleines dörfliches Heimatstädtchen und begab sich gegen den Widerspruch der Mutter nach Leipzig. Zwei Jahre später lernte sie Werner ken­nen, und was nun weiter folgte, war das häufige

Von Zeit zu Zeit tauchen Scnsationsartikel, meist Euglischer Herkunft, auf, die bald vontodbringen­den Mumien", bald von verderblichenschwarzmagi- Men Wirkungen" zu berichten wissen, die Tut-ench- Amun, jenem vor Jahren ausgegrabenen Pharao zugeschrieben wenden. Ich beabsichtige nicht, jede magische Wirkungsmöglichkeit abzuleugnen, doch ver­anlassen mich persönliche Forschungen und Feststel­lungen, übertriebene oder gar zum Platten Unsinn aufgebauschte Märchen um Tut-ench-Amun und seine nunmehr auf 20 Tote angewachsenen Opfer zu be­richtigen.

Wie ist nun die Sage entstanden, daß jeder, der mtt Tut-ench-Amun, dem Grab oder seinen Schätzen in Berührung kommt, bald eines un­erwarteten Todes stirbt?

Der Aegypter hat von alterscher Sinn und Hang für Magie und Mystik und in der Verschmelzung des Urvolkes mit den Orientalen Mohammeds, die heute noch im innigen Kontakt mit Geistern, Dämonen und übernatürlichen Dingen leben, wuchs diese Faszina- tton eher, als daß sie abnahin. Die märchenhaft rei­che Grabausbeute tat ein Uebriges, sodaß auch viele Europäer an ein Wunder glauhlen, wo doch den meisten Menschen das nervenlitzelnde Spiel mit über­sinnlichen Dingen sympathisch ist. Der Landfremde steht überwältigt von der jahrtausende alten Größe und Herrlichkeit vor Tempeln, Statuenkoloffen und Gräbern, er betrachtet mit leichtem Gruseln sonder­bare Symbole, Amulette, Bildnisse und Schristzei- chen, denen wunderbar magische Kräfte innewohnten nach dem Glauben der Alten, die bei aller unbe- sttitten hohen Kultur ebenso gewiß zu den primitiven Völkern rechnen. Er ist erstaunt, ja, erschrocken, dar­über. daß ein Volk schon vor Jahrtausenden sb Voll­kommenes in der Kunst leistete, und demnach nur all^u leicht geneigt diesem Wundervolle übernatürliche Kraft« zuzubiüigen, auch wenn er selbst heute nicht mehr darüber verfügt. Welche Rückentwickelung nicht besonders schmeichelhaft und dann auch unlogisch wäre. Ueber Tut-ench-Amun schwirren auch in Aegypten die tollsten Gerüchte. Bald hat Carter einen neuen Grabraum mit fabelhaften Schätzen ent­deckt. bald ist das Grab wieder geschlossen worden, weil es ein neues Todesopfer forderte, bald will ein Amateurphotograph anstatt des schwarzen Tut-ench- Amun im Cairo-Museum einen weißen auf seiner Platte gefunden haben, bald ein anderer gesehen, wie die goldene Uräusschlange seines Stirnreisens wahrhaftig züngelte.

Geht man aber den Ursachen nach, so entstammen sie fast regelmäßig geschäftstüchtigen, europäischen Sen- fationsblättern. die, wie mir der Generaldirektor, des Aegyptischen Museums in Cairo, Pierr« Lacau, verärgert sagte: von gewissenlosen Correspondenten bedient werden.

Mir liegen 2 Artikel vor,Fluch dem, der meines Leib berührt!" von Gotthard Brodt, undDer Fluch des Amen-Ra" von Edgar Wallace. Der eine läßt sämtliche Teilnehmer jener denkwürdigen Tut-ench- Amun-Expeditiön gestorben sein, der andere gönnt wenigstens noch einem von ihnen das Leben, beide aber bringen Leute und Namen mit der Oefsuung und Ausräumung des Grabes in Verbindung, die nie auch nur das Geringste damit zu tun hatten: Dor Wunsch:Fluch dem, der meinen Leib berührt!" prangt nach der Behauptung seines Urhebers in Gra­nit gemeißelt über den meisten der bisher entdeckten Pharaonengräber. In Wahrheit jedoch nicht über einem einzigen, auch befinden sich noch alle altägyp­tischen Gräber in Kalk- oder Kreidesandstein, dem so­genanntennubischen Sandstein". Auch die Grab- wände Tut-ench-Amuns sind nicht mit zahlreichen Todesdrohungen gegen etwaige Eindringlinge be­schrieben, sondern mit religiösen Texten aus dem Buche AmduatVon dem. was in der Unterwelt ist". Weiß jener Artikel von der angeblich langen Namen- liste der toten Grabentdecker nur Carnavon, Carter. Herbert, Reid und Lafsleur zu nennen, so ist auch dazu zu berichtigen, daß die drei letzten Phantasie­figuren darstellen.

Carnavon ist tot. Carter aber erfreut sich bester Ge sundheit

und sucht gegenwärtig in Alexandria nach dem Grabe Alexanders des Großen. Während der sechs Jahre dauernden Grabarbeiten waren außer Carters enge­rem Mitarbeiterstabe: Callender, Nace (dieser kürz­lich infolge langjähriger Krankheit verstorben), Bur­ton, Hall und Hauser, wiederholt mehr als insgesamt 50 ägyptisch« und europäische Siandespersonen im Grabe, zahlreiche Aegypw- und Archäologen besuch­ten es, Journalisten und Tausende von Touristen, so­daß die Arbeiten zeitweise stockten. Und die sollen alle gestorben sein? An Tut-ench-Amun? Was für ein blühender Unsinn.

Wallace' kriminalistische Schriften sind bekannt. Noch unmöglicher als die Fesselung seiner Erzählun­gen sind feine Ansichten und Behauptungen, dte er imFluch des Amen-Ra" über Tut-ench-Amun auf­stellt: Als Ungläubiger sei er verflucht gewesen, weil er Amun beleidigt«. Welch sonderbarer Gott, der den verflucht, der seine Religion wiedereinführt! Das Buch der Toten sei nicht in seinen Sarg gelegt worden. Plaketten mit Götterfiguren hätten sich nicht in der Nähe befunden, in der pechschwarzen Kammer habe der Fluch der Rache geschwebt. Hat W. Tut- ench-Amuns Grab besucht? Dann müßte er von Fi­guren und Schriftzeichen an den Wänden berichten, deren freudig-frische Farben geradezu leuch'en. Nie gab man einer Mumie ein Buch der Toten mit, wohl aber, wie auch dem jungen Pharao, Sprüche des Bu­ches Amduat. Im Grabe wurden Figuren und Sym­bole von Anubis, Osiris, Horus. Bcs, Eme-wet, Ne- phthys, Sachmet. Amun-R« und Hathor gefunden, aller Hauvtaottheiten der Toten. Was soll man dazu sagen, daß W. das Grab mit Hoodoo-Männern in Berührung bringt undmit dem übermächtigen X darin, das den Tod bringt" graulen machen will?

Bisher brachte dieses famose X noch keinem Menschen den Tod.

Rais Achmed Gurgar, ein Fellachen-Vorarbeiter, war der erste, der mit seinen Kameraden Hassan Awad,

Beispiel einer Liebelei, Stellungslosigkeit, Durchhal­ten durch den Liebhaber mit schönen Kleidungen, Ver­gnügungsreisen und schließlich Diebstahl und Ver­brechen. Werner. 42 Jahre alt, war Schieferdecker­meister, aber schon von früher Jugend an wiederholt bestraft, ebenso wie Pfanne, der aus angesehener bür­gerlicher Familie stammt und auch bald auf Abwege geriet. Ihr mehrfach abgelegtes Geständnis hat di« Paschold inzwischen widerrufen. Sie erklärte heute ebenso wie im Vorverfahren, sie habe mit dem Grä­fenthaler Morde nichts zu tun. Sie habe wohl ein Geständnis abgelegt, sei aber dazu gezwungen wor­den. Werner und Pfanne beteuerten ebenfalls ihre Unschuld.

Es handelt sich für das Gericht also darum, den Indizienbeweis zu führen, für den vorläufig 41 Zeu­gen und drei Sachverständige vorgesehen sind. Der Leipziger Gerichtsarzt Dr. Göhler, dem die Paschold das erste Geständnis preisgegeben hat, wurde von der Verteidigung als Sachverständiger abgelehnt, weil der Arzt dort als Hilfsbeamter der Staatsan­waltschaft und nicht als Mediziner tätig gewesen fei. Das Gericht sucht einen Mittelweg und behält den Arzt vorläufig als Zeugen bei.

Am Nachmittag findet nach vorausgegangenem kurzen Verhör der Angeklagten ein Lokaltermin an der Mordstelle statt.

Gestern fand ein Lokaltermin am Tatort statt. Die Angeklagte Klara Paschold erklärte nochmals, daß ihr früheres Geständnis erpreßt, worden., wäxe, und wi­derrief ihre Aussagen. Der als Zeuge geladene Kri­minalbeamte Dietze aus Sechzig erklärte, daß er die Angeklagten Paschold und Werner am Mortüag bei einem Preiskegeln in einer Leipziger Gastwirtschaft angetroffen habe. Auf diefe Erklärung hin hat sich die Staatsanwaltschaft Vorbehalten, weitere Zeugen zu laben.

Heckendorf will kein Dieb sein

Berlin, 9. Juli.

Der vor einigen Tagen zufammen mit feinem Bruder Walter wegen Diebstahls und Hehlerei ver­haftete Berliner Maler Franz Heckendorf hatte zu­nächst ein Geständnis abgelegt, wonach er seinem bereits vorbestraften Bruder bei dem Diebstahl einer wertvollen Bronzefigur aus einer Billa geholfen habe Da der Fall zwar psychologisch unklar, sonst aber für die Anklagebehörde außerordentlich eindeutig ist. will der Potsdamer Staatsanwalt ohne lange Vorunter­suchung das Verfahren gegen dieses bisher geschätzte Mitglied der Berliner Gesellschaft und seinen miß­ratenen Bruder durchführen. Neuerdings behauptet aber der Maler Franz Heckendorf, daß er die Bronze­büste nicht habe stehlen wollen. Er habe sie vielmehr nur forknehmen helfen, um sich einen Abguß davon Herstellen zu lassen. Franz Heckendors wird seine Schwierigkeiten mit dem Versuch haben, diese Be­hauptung zu erweisen. Man glaubt,, daß bereits 'N kurzer Zeit das Hauptverfahren gegen die Brüder in Potsdam eröffnet werden wird.

Eine -SicherheiiS-Gtromschwimmbahn"

Breisach, 9. Juli.

Eine in Deutschland einzigartige Sicherheitsan­lage für Schwimmer wird die Gemeinde Breisach auf dem Rhein einiichten. Unterhalb der Breisacher Schiffsbrücke, in einem Teile des Rheines, der eine besonders starke Strömung aufweist, soll eineSicher- hcits-Stromschwimmbahn" errichtet werden. Diese Bahn besteht ans sieben Schwimmbojen, die in Ab­ständen von je 100 Metern verankert werden und. oberhalb der Wasserfläche breite Handgriffe und als Kennzeichen eine rote Flagge besitzen. Den einzel­nen Bojen sind Rettungsposten zugeteilt, die sich so­fort an ihre Plätze begeben, wenn ein Schwimmer in Gefahr gerät, um ihre Rettungsmaßnahmen von dort aus schnell und gefahrlos durchführen zu können.

Elisabeth Hartwig

19 Jahre alt, Stenotypistin

Ria Gall

eine gefeierte Filmschauspielerin

Dr. Franz Müldner

Inhaber des PelzmodenhausesAide"

Harald Lindstedt

zunächst ohne Beruf, spät. Modezeichner

Annemarie

genannt Ami, sein Töchterchen

Marie und Martin Hartwig

Elisabeths Eltern

Herr Pelikan

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