Nummer 123*
Freitag, 29. Mai 1931
21. Jahrgang
Hessische Abendzeitung
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Kasseler Abendzeitung
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Kasseler Neueste Nachrichten
Oie verwandelte Beschäftigungssteuer
Oas Kabinett sichert sich Rückendeckung nach links / Auch die Oeutfche Volkspartei tritt zusammen / Nach Briands Kammersieg
Kür und gegen Briand
Das Presse-Echo der Kammerabstimmung
Paris, 29. Mai.
In politischen Kreisen wird dem zweiten Teil der Kammerabstimmung, worin der Regierung bzw. Briand für die Fortführung der bisherigen Außenpolitik das Vertrauen ausgesprochen wurde (siehe 2. Seite!), größere Bedeutung beigelegt als den übrigen Abstimmungen. Briand erzielte somit, trotz der heftigen gegen ihn gerichteten Angriffe und der höchst unklaren parlamentarischen Lage, eine Mehrheit von 62 Stimmen.
Der „Figaro" richtet heute einen heftigen Angriff gegen Briand, der viele unklare Andeutungen und Drohungen enthält. ' Das „Journal" stellt dagegen dem Ministerpräsidenten das Zeugnis aus, daß er sich als wahrer Staatsmann erwiesen habe. Die Regierung Laval habe die Schlacht gewonnen und gut gewonnen. In demselben Sinne äußert sich der „Petit Parisien" und unterstreicht besonders, daß die Regierung und das Ministerium aus der gefährlichsten Schlacht seit ihrer Bildung siegreich hervorgegangen sei.
Das „Oeuvre" unterstreicht wieder, daß Briand
Berlin, 29. Mai.
Die Besprechungen bzw. die Beratungen des sogenannten Finanzkränzchens über die neue Notverordnung sind gestern abgeschlossen worden und heute werden nun die formellen Kabinettsberatungen über diesen wichtigen Gegenstand beginnen können. Wahrscheinlich wird das Reichskabinett an den Vorarbeiten des Kanzlers und seiner engeren Mitarbeiter nicht viel ändern, und man nimmt an, daß die Beschlüsse, die das Kabinett in der nächsten Woche fassen wird, im wesentlichen eine Bestätigung der bisher geleisteten Vorarbeiten darstellen werden. Dagegen hat sich noch gestern im Rahmen dieser Vorbereitungen einiges an dem bisher gemeldeten Stand der Entwürfe für die Notverordnung geändert, wenn auch im wesentlichen nur in formeller Hinsicht. Ursprünglich war .bekanntlich in Aussicht genommen, eine Erhöhung der Einkommensteuer und, gesondert davon, eine Kürzung der Beamtengehälter vorzunehmen. Im weiteren Verlaufe der Entwicklung wurde beides zusammengefaßt und unter den gemeinsamen Namen einer „Beschäftigungssteuer" gestellt. An diesem Namen ist von Anfang an viel Kritik geübt worden, weil diese Bezeichnung den Begriff der damit gemeinten Steuerbelastung nur unzureichend wiedergibt, denn von dieser Erhöhung der Einkommensteuer sollen ja nicht nur diejenigen Einkommen betroffen werden, die aus einer eigentlichen Beschäftigung stammen, sondern auch andere Einkommen, die z. B. aus dem Ertrag eines Vermögens erworben werden, womit selbstverständlich nicht die Vermögenssteuer gemeint ist, die im vorliegenden Falle überhaupt nicht in Frage kommt. Jedenfalls aber ist unter dieser Erhöhung der Einkommensteuer nicht etwa nur das Einkommen gemeint, welches aus Arbeit erworben wird, sondern auch jede andere Art von Einkommen, die überhaupt bei der Einkommendeklarierung in Betracht kommt.
Angesichts dieser Sachlage hat man den Namen „Veschäftigungssteuer" gestern wieder fallen lasten und man hat nun wieder den ursprünglichen Standpunkt eingenommen, daß eine Erhöhung der Einkommensteuer, und gesondert davon, eine Kürzung der Ve- amtengehälter vorgenommen wird, wobei die Einkommensteuererhöhung als Krisensteuer bezeichnet wird. Eine Doppelbelastung der Beamten kommt jedoch nicht in Frage, denn für die Beamten würde an die Stelle der Krisensteuer eben die direkte Kürzung der Gehälter treten. Eine Doppelbelastung wäre nur bei solchen Beamten möglich, die außer ihrem Dienstgehalt, welches der in Aussicht genommenen Kürzung von 4 Prozent unterliegt, auch noch Einkommen etwa aus dem Ertrag eines Vermögens Haden, welches dann von der Krisensteuer in der gleichen Höhe von 4 Prozent getroffen würde.
Als die wesentlichsten Stücke der neuen Notverordnung, die insgesamt ein Defizit von 700—800 Millionen zu decken bestimmt ist, wird man daher vor allem diese neue Krisensteuer und die beabsichtigte Ge-
stärker gewesen wäre, wenn er seine Demission aufrecht erhalten hätte. Man könne feststellen, daß die Regierung am Donnerstag abend alle Stimmen für sich gehabt hätte, die Briand in Versailles gewählt hätten. Die radikal-sozialistische „Republique" schreibt, daß der Radikalsozialismus stets für Briand gewesen sei und seine Freude an dem gestrigen Erfolg nicht verberge.
Pertinax wendet sich im „Echo de Paris" sehr scharf gegen Brignds gestrige Rede. Der Außenminister habe seine Zuhörer geradezu mißbraucht, indem er behauptet habe, daß er sich in Genf auf allen Gebieten dem deutsch-östereichischen Anschluß widersetzt habe. Tatsächlich feT Briand darauf eingegangen, daß das Zollunions-Problem an den Haager Gerichtshof überwiesen wurde. Damit habe er den Wünschen Dr. Curtius entsprochen.
„Ami du Peuple" findet die Geschicklichkeit des Außenministers hauptsächlich darin, daß er immer neue Methoden findet, um das Vertrauen Frankreichs zu täuschen. Er hasche zum Schaden seines Landes nach einer ganz persönlichen Weltpopularität.
Haltskürzung der Beamten anzusprechen haben. Hinzu kommen die Reformmaßnahmen bei den Sozialversicherungen, die Abstriche am Etat und die Maßnahmen auf dem Gebiete der indirekten Steuern, insbesondere bei Benzin, Zucker und Tabak. Alles das zusammen wird voraussichtlich einen Ertrag ergeben, der etwas größer ist als das oben erwähnte Defizit, so daß der Regierung ein gewißer finanzieller Spielraum bleiben würde, der jedoch angesichts der Möglichkeit, daß auch weiterhin die Steuereingänge schlecht sein werden und angesichts der Notwendigkeit, für die bevorstehenden Reparationsverhandlungen einigermaßen freie Hand zu haben, dringend erforderlich ist.
Entschließungen der SPD.
Bei einer Durchführung der jetzt ausgearbeiteten Vorlagen durch das Reichskabinett wird eine Verständigung mit den Sozialdemokraten möglich sein, da die vorläufigen Beschlüsse des Kanzlers und feiner engeren Mitarbeiter, die nun dem Kabinett vorgelegt werden, in weitgehendem Maße mit den Wünschen der sozialdemokratischen Fraktion übereinstimmen. Die S. P. D. hat gestern eine Fraktionssitzung im Reichstag abgehalten und dabei eine Entschließung gefaßt, in der sie die Regierung vor jeder einseitigen Deckung des Defizits auf Kosten der sozialen Leistungen warnt, ebenso vor jeder Einseitigkeit der in Aussicht genommenen Maßnahmen und in der sie zur Belebung der jetzigen Arbeitslosigkeit eine besondere allgemeine Krisensteuer fordert. Dieser Wunsch ist bereits im wesentlichen erfüllt. Da nun auch vom Standpunkt einer. Linkspartei von einer Einseitigkeit der Regierungsmaßnahmen keine Rede sein kann, so wird die SPD. sich ihrerseits wohl damit abfinden müssen, daß die Regierung bei ihren Maßnahmen nicht an einer Reform der sozialen Leistungen vorübergehen kann. Jedenfalls ist, wenn man den jetzigen Stand der Vorarbeiten des Kanzlers für die Notverordnung mit der Entschließung der SPD. vergleicht, kein Grund zu eventuellen Konflikten innerhalb der jetzigen hinter der Regierung stehenden Parlamenismehrheii gegeben.
(Segen Wirtschafte!- und Arbeitsnot
Die Reichstagsfraktion der SPD. hat in einer gestern gefaßten Entschließung folgende Forderungen ausgestellt:
Gegenüber der furchtbaren Wirtschafts- u. Arbeitsnot haben sich die bisherigen Maßnahmen der Reichsregierung als unzureichend und teilweise verfehlt erwiesen. Die Drosselung der Massenkaufkraft mußte umso verhängnisvoller wirken, als die Opfer der kapitalistischen Monopolwirtschaft auch durch verstärkte hochschutzzöllnerische Maßnahmen in ihrer kargen Lebenshaltung weiter belastet wurden. Die Fraktion vermißt ferner eine strenge Handhabung und Ausgestaltung der Kartellkontrolle, um die monopolistischen Hemmnisse gegen eine der
Preise -zu überwinden und so die Krise verkürzen zu können. Trotz der Ankündigungen der Reichsregierung ist bisher nichts geschehen, um durch gesetzliche Arbeitszeitverkürzung Die Arbeitsplätze auf mehr Arbeitshände zu verteilen. Die Fraktion verlangt an erster Stelle eine Anspannung aller finanziellen Mittel des Staates und beschleunigte Durchführung aller wirtschaftspolitischen Maßnahmen, um die Konjunktur zu beleben. Sie warnt vor allen Plänen, die darauf hinauslaufen, die Bezüge der Arbeitslosen, Sozial- und Kriegsrentner weiter zu verkürzen.
Die Fraktion fordert vor allem die Heranziehung der leistungsfähigen Kreise der Bevölkerung. Im Kamps gegen die Not der Arbeitslosen wird sich das deutsche Volk seiner ungeheuren Verantwortung bewußt und bereit sein müssen, ein? besondere allgemeine Krisensteuer auf sich zu nehmen.
„Als Leser Ihres Artikels muß ich Sie darauf aufmerksam machen, daß neue Steuern, sei es erhöhte Umsatzsteuer oder Zuschläge zur Einkommensteuer, bei der jetzigen wirtschaftlichen Lage ganz untragbar sind."
So beginnt ein Bries, der uns auf einen unserer letzten Artikel hin zugegangen ist. Wir hatten darin die Grundzüge bet bevorstehenden Regierungsmaßnahmen und die damit verbundenen Härten und Schwierigkeiten dargelegt. Der Brief trägt die Unterschrift „Ein Gewerbetreibender". Im übrigen ist das Schreiben leider anonym, gehört also eigentlich in den Papierkorb. Von dieser Regel soll jedoch eine Ausnahme gemacht werden. Zeitungen erhalten bekanntlich sehr viele Zuschriften aus ihrem Leserkreise, in denen meistens mit scharfer Kritik zu den Aenßerun- gen des Blattes Stellung genommen wird. Der vorliegende Brief ist diesmal jedoch außergewöhnlich typisch. Er spricht ganz offensichtlich nicht nur die Meinung des Briefschreibers, sondern die Anschauung weiter Bevölkerungsschichten aus. Das, was in dem Briefe weiterhin gesagt wird, bekommt man gegenwärtig so oft zu lesen und zu hören, daß diese Einwände einmal ganz unmittelbar beantwortet werden müssen. Die Zeitungen haben ja zumeist ihre eigene Berechnungsweise für die Bewertung solcher Zuschriften aus der Leserschaft. Ein großer Berliner Verlag geht z. B. von der Anschauung aus, daß jeder derartige Brief mindestens die Meinung von tausend Lesern wiedergibt. Die anderen 999 pflegen nur nicht zu schreiben. Im vorliegenden Falle kann man jedoch ohne Bedenken eine viel höhere Zahl einsetzen, denn schon das, was der Brief im oben wiedergegebenen ersten Satz sagt, entspricht ganz bestimmt der festen Ueberzeugung weitester Berufs- und Wirtschaftskreise. Der nächste Satz lautet;
„Es ist Ihnen wahrscheinlich nicht bekannt, welche Rekordziffer an Selbstmorden und Konkursen zu verzeichnen ist, und in welcher mißlichen Lage sich der größte Teil des deutschen Volkes infolge der bereits überdrehten Steuerschraube befindet, so daß der Lebensstandard schon soweit herabgedrückt ist, daß man Dort einem Hundeleben, aber keinem menschenwürdigen Dasein mehr sprechen kann."
Auch dieser Satz ist zweifellos nicht Tausenden, sondern Millionen von Deutschen heute aus der Seele gesprochen, nur ist die Voraussetzung natürlich naiv, daß uns alles das nicht bekannt fei. Oft genug ist auch bei uns das Wirtschaftselend der Gegenwart in seiner jetzigen Erscheinung und in seinen Ursachen dargelegt worden. Oft genug sind Erörterungen über die Möglichkeit angestellt worden, wie diesem Elend am besten gesteuert werden könnte. Auf diese Entwicklung — vom verlorenen Kriege über die Inflationszeit bis zum heutigen Tage — noch einmal einzugehen, ist im Augenblick nicht erforderlich. Nähere Betrachtung verdient jedoch her folgende Satz des Briefes:
„Und Sie wagen zu schreiben, daß wir uns auf neue Steuern gefaßt machen müßten, anstatt den Herren von Oben zu sagen, baut erst mal noch 20 Prozent von euren Bezügen ab, streicht die Wohnungsgelder für die höheren Beamten, kürzt Pensionen usw."
Dieser Satz enthält zunächst eine vollkommene Verkennung der Aufgaben einer Zeitung. Was gibt es dabei zu wagen, wenn wir der Oeffentlichkeit Bericht darüber geben, auf welche Maßnahmen der Regierung man sich gefaßt machen muß? Ist es nicht vielmehr die erste und wichtigste Aufgabe eines jeden Blattes, feine Leserschaft von den Vorgängen zu unterrichten, die sich innerhalb der Regierung abspielen, und auf die bevorstehenden Beschlüsse schon so früh als möglich hinzuweisen? Ist die Zeitung für diese Maßnahmen verantwortlich oder die Regierung? Will der Leser die Augen vor der Wirklichkeit verschließen, will er We Wchchttt nicht Men? BeMders der Berlin«
Da sich die Unwirksamkeit der bisher von der Reichsregierung gegen die Brotpreiserhöhung durchgeführten Maßnahmen erwiesen hat, muß die unverzügliche Herabsetzung der Zölle für Brotgetreide und Futtermittel erfolgen. Diese Maßnahme ist auch notwendig, weil sonst in kurzer Zeit die bei der Landwirtschaft vorhandenen Roggenvorräte zur Viehsütte- rung verbraucht sind und die Teuerung des Brotes noch durch einen empfindlichen Mangel an Brotgetreide verschärft würde.
• -J
Einberufung der Reichstagsfraktion der DBP.
Die Reichstagsfraktion der Deutschen Volkspartei ist von ihrem Vorsitzenden für kommenden Montag zu einer Aussprache über die politische Lage einberufen worden.
Vertreter jedes Blattes im Reiche hat die Aufgabe, den Entwicklungsgang zu beobachten, der über kurz oder lang zu Kabinettsbeschlüssen und diesmal zu einer neuen Notverordnung führen wirb. Es ist doch nicht feine Schuld, wenn er über Maßnahmen berichtet, die unpopulär sind. Es ist vielmehr seine Pflicht, rechtzeitig anzukündigen, worauf man „sich gefaßt machen mutz". Daneben besteht selbstverständ- lich für jede Zeitung die andere Pflicht, „den Herren von oben zu sagen, . . .". Mit anderen Worten, der Leser kann von seiner Zeitung nicht nur eine genaue und rasche Unterrichtung, sondern auch ein Urteil und eine Meinung verlangen. Dieser Aufgabe find wir gerade in letzter Zeit oft genug mit aller Deutlichkeit nachgekommen, aber schließlich würde man der eigenen Urteilskraft der Leser doch wohl allzuwenig Zutrauen schenken, wenn man es für nötig hielte, mit jeder neuen Meldung und jeder neuen Schilderung der Sachlage immer aufs neue im selben Atemzuge Meinung und Urteil immer wieder auszusprechen und zu verknüpfen. Dieser Satz des Briefes bedarf aber auch einer sachlichen Erwiderung. Ein weiterer Abbau von 20 Prozent bei den Bezügen der höheren Beamten, eine Streichung der Wohnungsgelder und eine Kürzung der Pensionen würde zwar den Wünschen vieler Gewerbetreibender entsprechen, würde aber den stärksten Widerstand der Beamtenschaft Hervorrufen. Hier liegt also keine so einheitliche Volksmeinung wie im Hinblick auf den ersten Satz des Briefes vor. Außerdem würde ein Abbau, der sich nur auf die höchsten Beamtenstufen beschränkt, finanziell für das Reich nur ganz geringe Erträge bringen, abgesehen davon, daß es dann wohl kaum noch möglich sein würde, für die hohen und außerordentlich verantwortungsvollen Beamtenposten noch geeignete Kräfte zu gewinnen. Die Frage der Pensionskürzung ist bekanntlich stark umstritten. Seit langem liegt ein Pensionskürzungsgesetz dem Reichstage vor, und es braucht im Augenblick nicht moch einmal erörtert zu werden, warum dieses Gesetz angesichts der darin enthaltenen großen Härten bisher vom Parlament noch nicht verabschiedet werden konnte. Dann wendet sich der Briefschreiber einem anderen, ebenfalls sehr aktuellen Thema zu und sagt:
„Diese Vergeudung von Geldern ist dem feindlichen Ausland besser bekannt als Ihnen, daher drängt man auch dort auf Erfüllung der von den Erfüllungspolitikern übernommenen Reparationsverpflichtungen."
Auf welchem Gebiete bei uns von einer Vergeudung von Geldern die Rede fein kann, darüber dürften die Meinungen weit auseinander gehen. Wir mochten uns der Ansicht nicht änschließen, daß bei den Beamtengehältern eine Vergeudung vorliege. Es soll aber nicht bestritten werden, daß der Haushalt des Reiches, der Länder und der Gemeinden in mancher anderen Hinsicht überspannt ist, und daß deshalb durch eine einschneidende Verwaltungsreform und mit der gebotenen Vorsicht auch durch Maßnahmen auf dem Gebiete der Reichsreform noch viele Ersparnisse gemacht werden können. Das Reichskabinett hat bekanntlich auch derartige Schritte in Vorbereitung. Dem Ausland sind alle diese Dinge zweifellos sehr gut bekannt. Dafür haben schon die regelmäßigen Berichte des früheren Reparationsagenten Parker Gilbert ausreichend gesorgt,' der bekanntlich schonungslos auf viele Nachteile unserer Etatgestaltung hingewiesen hat. Trotzdem dürfte man uns auch im Auslande heute kaum noch für übermäßig reich halten, obwohl z. B. in England oft genug darauf hin-
Heute Artikelserie: Abenteuer unterer Zeit
Heute heißt es „Krisensteuer
Einigung des Kabinetts mit der SPD.?
Von unserer Berliner Schristleiiung.
Em anonymer Bries
(Von unserer Berliner Schriftleitung.)