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Kasseler Neueste

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r SonnaVend/Sonntag, 23 /24. Mai 1931

«ufere Heimat

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Siegeszug und die begeisterte Auf«

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was immer es in Küche und Haus zu

spülen, zu reinigen und aufzuwasdieif

es so schnell, sd

ihre Gesundheit. Sie haben immer und

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f&ßtoffelauf 10 Liten Steißes Wasser das jrsf die erprobte Men> tge für alle normalen fieinigungsz wecket

lieh vielseitig in der Anwendung und denkbar sparsam im Gebrauch! Nun

überall absolute Sauberkeit! Nutzem auch Sie die starken

Prüfung der Gehaltsstufen vorzunehmen Gemeindebeantten nahezulegen, freiwillig

Einführung der Bürgersteuer und der erhöhten Bierfteuer nicht notwendig

wird. Angenommen wurde ein Vorschlag des Ge­meindevorstandes, den Invaliden, Sozialrentnern und Wohlfahrtsempfängern den Bezug von elektri- Strom insofern zu verbilligen, daß denselben in den Wintermonaten Januar bis Mär; je 2 Kilowatt­stunden nicht angerechnet Wörden sollen. Beschlossen wurde ferner der Beitritt der Gemeinde zum Kom- sum- und Sparverein Kassel. Dem Arbeiter-Tama- riterbund sollen 50 RM. Beihilfe gewährt werden, wenn er 5 Kranlentransvorte für die Gemeinde un­entgeltlich übernimmt. Die Anregung, die Melde­pflicht der Wohlsahrtsempsänger aus zwei Tage in der Woche zu beschränken, wurde dem Gemeindevor- stand überwiesen. Einer Anregung, Zwischenzähler zu beschaffen, um den elektrischen Strom zu ver­billigen, soll spater nähergetreten werden.

und dem auf einen diesen als

tum Geschirraufwaschen u.Spülen und für jede 'Reinicpingsarbeit

in Haus und Betrieb

gründlich und so billig, wie es nie zuvo|

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möglich war. Blitzsauberes Geschirr, er» frischende Reinheit in Küche und Haus) .alles mühelos

Hausfrauen, die gebrauchen, sparet! Zeit, Geld und Mühe und schonen)

Teil ihres Gehaltes zu verzichten und

Rotopfer für die Erwerbslosen abzuführen, wurde Kgen eine Stimme zum Beschluß erhoben. Der Ge- inetat schließt mit 915 872 RM. ab. Nach seiner Auslegung soll über Annahme oder Ablehnung ab- gestimmt werden. Zu begrüßen ist, daß eine

Keine Bürgersieuer in Niederzwehren

Auch wird die Biersteuer nicht erhöht.

In der Gemeindevertretersitzung wurde anstelle des wegen Wegzuges ausgeschiedenen Lehrers Buch­horn und der wegen Krankheit zurückgetretenen Frau Dr. Seibert als Nachfolger die Gemeindevertreter Baumann und Hörichi (SPD.) eingeführt und ver­pflichtet. Alsdann widmete der Vorsitzende den bei­den Gemeindevertreiern Martin und Rudolf, die auf eine 25jährige Zugehörigkeit zur Vertretung zurück­blicken tönnnen, Worte des Dankes. Die Jahrcs- rechnung für 1929 die mit einem Überschuß von 17 280 RM. abschließt, wurde gutgeheißen und be­schlossen,

15000 RM. dieses Ueherschuffes zur Ausgleichung des Etats

z« verwenden, 2000 RM. zur Erneuerung der Ge- meindebelriebe und den Rest für die Beschaffung eines Klaviers für die Volksschule bereitzustellen. Hierauf wurde nochmals Stellung zum Etat genom­men. Es wurde erwähnt, daß-eine Prüfung der Wohlfahrtssätze durch den Kreisausschuß erfolgen solle und evtl, auch eine Herabsetzung in einzelnen Fällen eintreten werde. (Während der Beratungen vollführten Anhänger der extremen Parteien vor dem Bürgermeisteramt einen wüsten Lärm). Der Antrag der SPD., den Betrag für Gehaltserhöhun­gen der Gemeindebeamten zu sperren; eine Nach-

lichkeit nur 6000 Mark zu dem obenerwähnien niedri­gen Prozentsatz von den Stadtverordneten zu bewil­ligen wären. Die Vorlage wurde mit 8 gegen < Stimmen der Sozialdemokraten und Kommunisten angenommen.

Witzenhausen. Zwei Motorradfahrer verunglück­ten an der Ecke des Weges zum Nordbahnhof. Sw wollten in der Kurve einem Wagen und einem Auto ausweichen. Der Fahrer konnte die Richtung nicht halten und fuhr mit voller Kraft gegen den Garten­zaun. Er kam mit leichteren Verletzungen am Kops davon, während ein vorübergehender Herr von dem rasenden Motorrad am Fuß verletzt wurde Das Motorrad wurde arg beschädigt. Postautomaten. Am Rathaus sind neuerdings von der Postverwal- mng zwei moderne Postmarkenautomaten angebracht worden.

Oberkaufungen. Wäschediebftahl. In der Nacht vom Donnerstag zum Freitag wurde der Arbeiterin Rosa K Bettwäsche aus dem Garten gestohlen.

Hann.-Münden. Politische Tagung. In der ersten Woche des Monats Juni hält in Hann.-Munden di« Deutsche Staatspartei eine Wochenendtagung, aus der Professor Dr. Obst überdie Industrialisierung Sowjetrußlands" und Dr. Th. Heuß, M d R überdie deutsch-österreichische Zollunion sprechen "'^Hann.-Münden. Betreuung der Arbeitslosen. Ar­beitslose junge Mädchen machten zum ersten Male in unserer Stadt einen Ausbildungskursus im Kochen. Nähen, Kranken- und Säuglingspflege usw. unter Leitung der Gewerbelehrerin Westermann durch. Jugendliche Metallarbeiter, welche zur Zett arbeitslos'sind, wurden von Schlossermeister Hampe im Schweißen unterrichtet und erhielten durch Ge­werbeoberlehrer Fürding theoretischen Fachunter­richt. Beide Kurse dauerten zwei Monate.

Guntershausen. Erfolg der Viehversteigerung. Die am Mittwoch vom Verband Kurheflischer Niöde- rungsviehzüchter und vom Verband kurhessischer Schafzüchter abgehaltene Zuchtoiehversteigerung nahm einen guten Verlauf. Das Bullen- und Bock­material war im Durchschnitt sehr gut. so daß fast alles restlos abgesetzt werden konnte. Allerdings die erzielten Preise dürften die Züchter nicht immer ganz befriedigt haben. , , .

Niedermöllrich. Eine schnelle Aufklärung hat ein in der vorigen Muhe begangener Diebstahl gefunden. Der Verdacht richtete sich von Anfang an gegen einen Zögling von Wabern. Erst als genügend Beweis­material gegen ihn vorhanden war, bequemte er sich zu einem Geständnis. , ...

Corbach Der rote Hahn. Donnerstag nachmittag schüttete ein Mädchen Kohlenasche in den Stall, an den eine Scheune anschließt. Durch die noch glühen­den Kohlen entzündete sich das Streustroh. Schnell fraß sich das Feuer weiter. Bis es durch die Cor- bacher Freiwillige Feuerwehr gelöscht werden konnte, war das Dach des Stalles und eines Teiles der Scheune und der größte Teil der Inneneinrichtung ausgebrannt. _

Arolsen. Doppelter Freudentag. Dieser Tage feierte Schreinermeister Hachenberg gleichzeitig 70. Geburtstag und 40jähriges Geschäftsjubiläum, wozu wir ihm herzlichst aratulieren.

Trauriger Ausgang einer Schlägerei

Ein junger Mann an seinen Verletzungen gestorben.

In das Krankenhaus zu Beverungen wurde vor kurzem der 27jährige Anton Hegertch aus Dalhausen eingeliesert. Er war von jungen Leuten, aus Haar- brück angefallen und mit Steinen beworfen worden, wobei er eine gefährliche Kopfwunde davontrug. Jetzt ist der Bedauernswerte an den Folgen der schweren Verletzung gestorben. Die Leiche wurde beschlagnahmt. Die polizeilichen Ermittlungen führten zur Verhaf­tung des Täters.

AusgeartetePolitik"

Marburg, 22. Mat.

Das Marburger Schöffengericht tagte gestern in Ziegenhain, um Beteiligte an einem Land­

friedensbruch abzv urteilen. Am 4. März dieses Jahres hatten Nationalsozialisten einen Werbe­marsch durch das Dorf Niedergrenzebach (Ärets Zie­genhain) veranstaltet. Sie wurden hierbei von der gegnerisch eingestellten Dorfjugond beschimpft und chließlich mit Steinen beworfen, wodurch 19 Per- onen mehr oder minder schwer verletzt wurden. Die fünf als Haupttäter ermittelten Angeklagten, alles unge Leute aus Niedergrenzebach, wurden wegen chweren Landfriedensbruch zu je sechs Monaten Gefängnis verurteilt.

Turnhallenweihe in Hohenkirchen bei Kassel am 80. und 31. Mai.

Nach langwieriaen Scrbtittblttnaett wurde am ISO. ® e. hurtstaae des Turnvaters Jadn. am 11. Awgust 1928. in SvLenkirch-n bei Kassel der erst- Spatenstich zu diesem Werk der Selbstbilse getan Wenn auch die-Gemeinde durch kostenlose 6er@aoe des Bauplatzes. der Kreis Hos- aeisttnar und die Landcsoerrvaltuna durch geldliche Bei- hilse den Bau förderten, so ölieb dem Turn verein eine Unterstützung seitens der Regierung versagt. (!) Trotz­dem ist die Halle im Innern nun vollendet, der Kühe re Putz fehlt noch und noch manche Mark grlt es »u beschäl- sen. Als zweckentivrechender Ban von 20 Metern Lange und 11 Meter Breite enthält die Halle im Rovdgiebel eine Bühne von 4:11 Meter und im Jüdgieb-l eine etznso- grobe Empore. Unter der Bühne find Umklelderdume und Bedürfnisanstalt vorgesehen. Jedem sei empfohlen, der Wetbe der neuen Halle am 30. und 81. Mai benu- wodnen.

Ablehnung des Gemeinbeetats

In Sandershaufen.

In der letzten Gemeindevertretersitzung wurde be­schlossen, den Kanal und Bürgersteig in der Heiligen- roder Straße bis zum Grundstück Hämmerling legen zu lassen, wenn H. die Hälfte der Kosten und die Ver­zinsung des Restbetrages auf ein Jahr übernehmen will. Dem Samariterbunde wurde eine Beihilfe von 30 Mark bewilligt unter der Bedingung, daß biet Freitransporte ausgeführt wurden. Bei der Bera­tung des Haushaltsplanes für das Jahr 1931 wurde nach längerer Aussprache beschlossen, ab 1. Juni d. I. die Zahlungen an Bürgermeister Lich­tenstein einzustellen und ihn zunächst für die vom Kreise festgesetzte rückwirkende Zahlung der Zinsen für 10 000 Mark Hypothek des Gemeindehauses re­greßpflichtig zu machen. Im- übrigen soll in dieser Hypothekenangelegenheit die Entscheidung des Re­gierungspräsidenten eingeholt werden. Der Voran­schlag des Haushaltsplanes weist einen Fehlbe­trag von 11 000 Mark auf und sah die Ein­führung der Bürger st euer, eine Erhöhung der Biersteuer und die Erhöhung und Nachzahlung der vom Kreisausschutz beschlossenen Zinsen für die Hypo­thek des E meindehauses. Der Voranschlag wurde mit 5 Stimmen der Unparteiischen und Bürgerlichen bei Stimmenthaltung der 6 sozialdemokratischen Ge­meindevertreter abgelehnt.

Nächtlicher Einbruch

In Sandershausen.

' Nachts gegen %3 Uhr wurde in die Gastwirtschaft Vaterland" eingebrochen. Der Dieb war durch die Veranda eingestieqen und hatte die Kasse erbrochen, in der er aber kein Bargeld vorfand. Dafür hielt er sich aber an Zigarren und Zigaretten schadlos. Der Nachtwächter, welcher einen, schwachen Lichtschein m der Wirtschaft bemerkt hatte, alarmierte die Nachbar­schaft und den Landjäger, so daß es gelang, den Ein­brecher zu fassen, der sich als ein stellenloser Melker aus der Göttinger Gegend entpuppte. Er will aus Not gehandelt haben.

Einbrecherjagd in Weimar

Bis jetzt erfolglos.

Während der Landwirt Br. mit seiner Familie vuf dem Felde war, öffnete ein Einbrecher mit einem Dietrich die Haustür und durchwühlte alle Schränke und Schubladen. Was verschlossen war, erbrach er. Als er mit seiner Beute verschwinden wollte, kam der Besitzer gerade zurück. Der Einbre­cher, der ein Damenfahrrad bei sich führte, ergriff schleunigst die Flucht tu der Richtuna nach Kassel, wohin ihm ein Motorradfahrer schnell folgt« und seine Wohnung in Harleshausen in der Wegmann- scheu Plantage feststellte. Da sich der Einbrecher beim eintreffen der Landjäger schleunigst entfernt hatte, sind die Ermittlungen noch nicht abgefchlossen.

Verdoppelung des Gpeeler Etais

Einführung der Bürgersteuer.

In der Gemeindeausschußsitzung bildete der Haus­haltsplan für 1931 den Hauptverhandlungsgegenstand. Unter Beachtung allergrößter Sparsamkeit stellt sich die Endsumme des Etats mit 56 309,40 Mark um mehr als das Doppelte höher als im Vorjahre (27 448,32 Mark). Die Hauptausgabeposten des Etats bilden die Fürsorgelasten mit rund 38000 Mk. (1930 : 9000 Mark) und die Schullasten mit 9600 Mk. (9900 Mark). Zur Deckung der Ausgaben wurde die Einführung der Bürgersteuer beschlossen und die Grundvermögenssteuer vom bebauten Grundbesitz auf 305 Prozent und vom unbebauten Grundbesitz aus 350 Prozent festgelegt. Jedoch braucht das eingemeindete Gut Wißmannshof bis zur Entscheidung des schwe­benden Verwaltungsstreitverfahrens nur 150 Prozent Gemeindezuschläge zu zahlen. Die Gewerbesteuerzu­schläge aus dem Ertrage und ans dem Kavital be­tragen einheitlich 400 Prozent. Der Gemeinderat be­schloß die Instandsetzung der ausbesserungsbedürftig­sten Stratzentetle.

Arbeit an Mihenhauseus Gotteshaus

Ein Beschluß der Stadtverordneten.

In der am Donnerstag stattgefundenen Stadtver­ordnetensitzung stand nur ein Punkt auf der Tages­ordnung. Es handelte sich um die Bewilligung der Kosten für die Instandsetzung der Stadtkirche. Eine Besichtigung der Kirche hat ergeben, daß die. Mittel­decke vollständig erneuert werden mutz,' und wer die Kirche kennt, wird ohne weiteres i :geben müssen, daß auch der Anstrich und dte Ausmalung einer gründlichen Erneuerung bedürfen. Außerdem soll mit diesen Arbeiten gleichzeitig die Orgel sowie die Sän- gcrempore höher gelegt werden. Die Angelegenheit hat den Magistrat und die Verirauenskommistton in mehrfachen Sitzungen beschäftigt und infofein töte Zustimmung gefunden, als die Stadt die Hälfte bei entstehenden Kosten bis zu 10 000 Maik übernimmt, und für die Tilgung der Zinfen des von der Kirchenverwaltung zur Verfügung gestellten Ka­pitals in Höhe von SVi Prozent jährlich einen be­stimmten Betrag sicherstellt. Für die Ausmalung der Kirche läuft schon seit Jahren ein Betrag von 4000 Mark nebst Zinsen durch den Etat, sodaß in Wirk­

noch nicht gäbe, es müßte unbedingt erfunden werden! © ist unvergleichlich Ins seines fett* und schmutzlösenden Kraft, ist erstaun*

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