Nummer 104*
Diensiag, 5. Mai 1931
21. Jahrgang
Hessische Abendzeitung
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Kasseler Abendzeitung
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Kasseler Neueste Nachrichten
Amerikaner fordern Revision der Verträge
Kein am-rikanisch-t Wideestav» gegen Moratorium? / Royalistische Bewegung in der spanischen Legion / Sozialdemokratisch« Kritik am Kabinett
Deutschland-Kundgebung in Neuyork (Eigene Drahlmeldung.)
Neuyork, 5. Mak.
Unter den Auspizien der American Legion, der amerikanischen Frontkämpfer-Vereinigung, hat am Montag abend im Hotel Astor eine bedeutsame Deuschland-Kundgebung stattgefunden, an der zahlreiche hervorragende Amerikaner, wie Major Walker, Senator Wagner, ferner deutsche und österreichische Kriegsteilnehmer, Führer der Deutschamerikaner, sowie Generalkonsul Kiep und Graf Luck- ner teilnahmen.
Die American Legion, die in den Vereinigten Staaten eine Machtstellung einnimmt, setzte die Annahme einer Entschließung durch, in der die Revision der unheilbringenden Friedens- Verträge gefordert wird. Präsident Hoover hatte der Versammlung ein Glückwunschtelegramm geschickt.
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Die Entschließung hatte folgenden Wortlaut: „Die Versammlung beschließt, daß entweder der Abschluß neuer Verträge oder die Revision alter Verträge dringend empfohlen werden soll, damit Liebe und Freundschaft den Neid und Haß um Bewußtsein kommender Generationen Europas ersetzen und uns gewährleisten, daß unsere Kindeskinder niemals wieder in die Schrecken eines neuen Krieges hineingezogen werden."
Paris grolli Henderson
Paris, 5. Mai.
Die gestern am Quai d'Orsey überreichte italienische Antwort auf die französische Note zur Flottenfrage enthält in ihrem ersten Teil einen historischen Ueberblick über die französisch-italienischen Verhandlungen. Der zweite Teil enthält eine kritische Analyse der letzten französischen Vorschläge. Diese entsprechen der in der letzten englischen Note dargelegten These. Rom wie London sind bereit, es der Konferenz von 1935 zu überlassen, zu bestimmen, ob Frankreich die Ersatzbauten für die 1936 außer Dienst zu stellenden Schiffe schon vorher in Angriff nehmen darf. Diese Note wird gegenwärtig von den zuständigen Stellen des Quai d'Orsey und des Marineministeriums geprüft.
Die Betrachtungen der Presse sind ziemlich scharf. Der offiziöse „Petit Parisien" erklärt: Für Italien und London handelt es sich vor allem darum, die gegenwärtige Tonnageüberlegenheit der französischen Marine über die italienische zu beseitigen. „Echo d e P a r i s" rät, die Verhandlungsgrundlage vom 1. Mai und die anschließenden Verhandlungen fallen zu lassen und der sicher zu erwartenden Auf-
London, 5. Mai.
In Spanisch - Marokko ist es, Meldungen aus Tetuan zufolge, zu großen republikfeindlichen Unruhen gekommen. Am vergangenen Freitag
stießen Fremdenlegionäre, die mit Fahnen der Monarchie durch die Straßen zogen, mit spanischer
Infanterie zusammen,
die noch durch eingeborene Truppen verstärkt wurden. Hierbei soll es eine Anzahl Toter und Verletzter gegeben haben. Als diese Nachricht im Hauptquartier der Fremdenlegion eintraf, bemächtigten sich die Soldaten ihrer Offiziere und hißten die königliche Flagge. Der Oberkommissar, General Sanjurjo, entsandte ein Regiment eingeborener Truppen mit drei Kompagnien Infanterie von Zeuta nach dem Hauptquartier, das umzingelt wurde. Am Sonntag vormittag ergaben sich die Legionäre.
Diese Ereignisse habe» auf die Eingeborenen bet Stadt Tetuan eingewirkt, wo es gestern zum
Generalstreik kam.
Ungefähr 3000 Personen veranstalteten eine Kundgebung und verlangten, daß spanische und eingeborene Arbeiter gleichberechtigt sein sollten, daß der achtstündige Arbeitstag eingeführt werden, daß die arbeitslosen Eingeborenen Arbeit erhalten sollten und daß der Sonntag als Ruhetag durch den Freitag ersetzt werde. Auch wurde die Naturalisierung marokkanischer Juden gefordert. General Sanjurjo empfing eine Abordnung von 20 Personen, schickte sie aber wieder
forderung Hendersons zur Wiederaufnahme der Verhandlungen nicht Folge zu leisten. Besser fei es, sich mit Rom direkt in Verbindung zu setzen unter Ausschaltung der Vermittlerrolle Londons, solange die Sozialisten im im Downingstreet säßen.
Moratorium für Deutschland?
Washington, 5. Mai.
Silas Strawn, der Vorsitzende der amerikanischen Sektion der Internationalen Handelskammer, erklärte in einem Presseinterview, Amerika werde sich nie zur Streichung der 11 Milliarden Dollar Kriegsschulden bereitfinden, denn der amerikanische Steuerzahler sei jetzt schon schwer belastet. Eine andere Frage sei eine Ausdehnung der Zahlungsfristen; dies ließe sich
th. Berlin, 5. Mai.
Obwohl das Reichskabinett sich in diesen Tagen rm wesentlichen der Beratung der sozialpolitischen nnid finanzpolitischen Refovmarbeit zuwenfeen will, stecht doch Vie Frage der Brot Preiserhöhung entschieden noch im Vordergrund. Es läßt sich nicht leugnen, daß in dieser Frage von der Regierung einige Ungeschicklichkeiten und Unterlassungs- fünd-n begangen worven sind.
Von Seiten der Sozialdemokratie Wirch nun gegen die Brotpreiserhöhung in Berlin schärfster Protest erhoben. Der „Vorwärts" spricht heute rund heraus von einem sozialen und politischen S k a n d a l, der sich in der Frage der
Brotpreisbildung
herausgestellt habe, und der dadurch gegeben sei, daß die Reichsregierung bekanntlich gesetzlich verpflichtet ist, Brotpreiserhöhungen zu verhindern, was jedoch im vorliegenden Falle in Berlin nicht geschehen ist. Allerdings sind die Meinungen darüber geteilt, mit welchen Mitteln in der Brotpreisfrage vorzugehen sei, und im Gegensatz zu der in anderen Berliner politischen Kreisen herrschenden Auffassung ist Vie SPD. der Meinung, daß man die Kanellverordnung nicht
fort, bevor sie ihre Vorstellungen beendet hatten. Hierauf wurden
die Fenster des Regkerungsgebäudes eingeworfe« und europäische Läden geplündert.
Eingeborene Kavallerie versuchte mit gezogenen Säbeln, die Menge zu zerstreuen. Da dies nicht gelang, wurde Infanterie und eine Maschinengewehrabteilung herangezogen und das Feuer eröffnet. Gestern um 16 Uhr wurde noch in den Straßen gekämpft.
Oer neue spanische Botschafter in Berlin
Madrid, 5. Mai.
Der Ministorrat hat Professor Americo G a st r o w zum spanischen Botschafter in Berlin ernannt.
Darf Trotzki nach Spanien kommen?
Paris, 5. Mai.
Nach einer Meldung aus Madrid hat die Regierung zu Trotzkis Anfrage, in Spanien Aufenthalt nehmen zu dürfen, noch nicht Stellung genommen. Die Regierung stehe auf dem Standpunkt, daß sie nur provisorische Machtbefugnisse habe und deshalb nicht in der Lage sei, einen formellen Beschluß zu fassen.
Madrid, 5. Mai. Der gestrige Ministerrat beschäftigte sich hauptsächlich mit der W a h l re f o r m f r a g e. Ein entsprechendes Dekret wurde ausgearbeitet. Es sieht vor, daß jede Provinz einen einzigen Wahlkreis bilden wird. Die Städte Madrid und Barcelona bilden eigene Wahlbezirke. Auf je 50 000 Einwohner soll 1 Abgeordneter entfallen. Frauen und Geistliche sind wählbar.
erwägen. Es sei jedoch Sache der Schuldnerstaaten, hierfür überzeugende Argumente vorzubringen. Eine andere Frage sei auch Deutschlands Zahlungsfähigkeit;
jedermann sehe ein, daß der Fall der Weltpreise Deutschlands Reparationslasten beträchtlich erhöhe. Wenn Deutschland ein Moratorium erklären sollte, so würde es dafür in der amerikanischen Geschäftswelt großes Berständnis finden.
Ueber die Frage, inwieweit die internationalen Schulden zur Weltkrise beigetragen haben, wollte Strawn sich nicht äußern; er erklärte jedoch, er könnte dem Standpunkt. Dr. Dernburgs, daß sie die Weltkrise verursacht hätten, nicht beistimmen, denn auch diejenigen Länder, welche den Vereinigten Staaten nichts schulden, litten unter wirtschaftlicher Depression.
anwenden oder das Nachtbackverbot aufheben könne, vwdenfalls wird aber 6er Frage -Der Brotpreiserhö- tyung die größte Aufmerksamkeit zugewendet, beson- bers nachdem vor kurzem auch der Reichsfinanzminister Dietrich in einer öffentlichen Rede darauf htngewtesen hat, daß das ganze System mit feer Aufrechterhaltung des Brotpreises stehe und falle. Auch auf dem Gebiete feer
finanzpolitischen Reformen
W feie Reichsregierung mit der Kritik der Sozialfee- «nokraien zu rechnens Der finanzpolitische Sachver- standige der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion, Der Abg. Dr. Hertz, wendet sich heute im „Vorwärts" vor allem gegen die von den bürgerlichen Parteien und Dem Kabinett ausgegebene Parole, daß keine Steuererhöhungen vorgenommen werden sollen. Die Sozialdemokraten vertreten feen Standpunkt, daß man mit den Sparmaßnahmen (titeln das gegenwärtige Defizit unter keinen Umständen werde decken können, wenn man nicht etwa eine neue Kürzung feer Beamtengehälter oder einen Generalan- Srif! auf die Leistungen der sozialen Versicherungen beabsichtige. Die SPD schlägt feaher vor, man möge zu neuen steuerlichen Maßnahmen beiden hohen Einkommen, bei der Aufsichtsratssteuer und bei ähnlichen Gegenständen schreiten. Außerdem wird der Weg der Krositbeschaffung empfohlen, und wenn man Ersparnisse, Steuererhöhungen und Kroditmaßnahmen zusammenfasse, dann würde sich der größte Teil der Finanznot überwin- feen lassen, ohne daß man die sozialen Ausgaben anzugreifen brauche. Andernfalls würde mit dem schärfsten Widerstand der breiten Massen zu rechnen fein. Eine absolute Schonung der sozialen Versicherungen erscheint aber nach der Auffassung des Kabinetts unmöglich, und ebenso hält man es für undenkbar, feaß man lediglich mit einer einseitigen Erhöhung von Besitzsteuer oder mit Kroditmaßnahmen dem Defizit zu Leibe gehen könne.
Zur Reform der Arbeitslosenfürsorge
sind bekanntlich vor einiger Zeit bereits vom deutschen Städtetag und vom deutschen Landkreistag mehrere Gesetzentwürfe eingereicht worden. Der deutsche Landgemeindetag hat nun ebenfalls einen derartigen Gesetzentwurf ausgearbeitet, der heute dem Reichskanzler, den Länderregierungen und den Parteien überreicht werden soll. Der Präsident des deutschen Landgemeindetages, der Reichstagsabgeordnete Dr. Gereke, hat diesen neuen Gesetzentwurf gestern abend auf einem Presseabend in Berlin erläutert und hat dabei vor allem betont, daß die wichtigste Frage jetzt die Aufbringung der Mittel für eine neue Reichsarbeitslosenfürsorge ist. Grundsätzlich wird dabei 'die Forderung erhoben, daß das Reich und die Länder beteiligt werden müssen, während bekanntlich die Ländei seit 1927 von den Kosten der Erwerbslosenfürforge befreit waren In zahlenmäßiger Hinsicht unterscheidet sich der neue Entwurf von den bereits oben genannten Entwürfen des Städtetages und des Landkreistages insofern, als eine andere Lastenverteilung geplant ist. Der Städtetag wünscht, daß das Reich 50 Prozent, die Länder 25 und die Gemeinden 25 Prozent der Kosten für eine einheitliche Reichsarbeitslosenfürsorge tragen. Der deutsche Landgemeindetag schlägt statt dessen vor, das Reich mit 50 Prozent, die Länder mit 35 Prozent und die Gemeinden nur
* mit 15 Prozent HU belasten.
Oer gefährliche Brotpreis
Dr. Th. Die Meldung, daß in Berlin feas Brot um 2 Pfennige teuerer geworden ist, mag vielen Leu-? ten im Reiche gleichgültig sein, aber eine solche Gleichgültigkeit wäre eine bedenkliche Vogel-Strauß-Politik. Zunächst einmal sind für die mittellosen Schichten bei; Bevölkerung, vor allem für feas Heer der Arbeitslosen, zwei Pfennige mchr oder weniger für das Hauptnahrungsmittel durchaus keine Kleinigkeit, und dann hat viese Angelegenheit eine starke grundsätzliche Bedeutung, und zwar nicht nur für Berlin, sondern für das ganze Reich. Es handelt sich hier um einen Fall, der jefeen persönlich angcht, den jeder versteht, und über feen sich jeder ein Urteil bilden kann, auch wenn er im übrigen schon längst nicht mchr durch die verwickelten Finanz- und Steuermaßnahmen der Regierung hindurch jtt schauen vermag. Die Maifeiern sind zwar in diesem Jahre erfreulicherweise im allgemeinen ruhig verlausen, aber zweifellos mutz man feststellen, feaß die Menschen aller Klassen und Schichten in Deuffchland innerlich durchaus nicht so ruhig sind, sondern daß überall eine dumpfe Unzufriedenheit brütet. In einer solchen Atmosphäre muß die Regierung erst recht daraus bedacht fein, Dinge zu vermeiden, feie diese schlummernde Unzufriedenheit plötzlich einmal aufflackern lassen könnten. Aus diesem Grunde kommt der Brotpreis frage gegenwärtig eine Bedeutung zu, die weit über einen lokalen Streit mit feem Berliner Bäckereigewerbe hin- ausgeht, und die vor allem als ein wichtiges Symptom unserer politischen Gesamt« ftimmung zu beachten ist.
Es braucht an dieser Stelle kein eindeufiges Urteil darüber abgegeben zu werden, welche Maßnahmen im Einzelnen zu ergreifen sind, um nicht nut weitere Steigerungen des Brotpreises zu vermeiden, sondern mögiichst bald wieder eine Senkung herbeizuführen. Wege dazu sind vorhanden und von feen daran interessierten Wirtschaftsgruppen auch öffentlich besprochen worden. Ob die Reichsregierung entsprechend auf die preußische Regierung einwirken soll, daß diese mit Hilfe feer Kartellverornung die Brot- preisbiwung in Berlin beeinflußt, ob man durch Beseitigung gewisser Bestimmungen im Brotgesetz die völlig freie Konkurrenz im Bäckereigewerbe herstellt, oder ob man durch neue zollpolitische Maßnahnten in noch größerem Umfange als bisher für billiges Mehl sorgen soll, mag der Entscheidung der feazu berufenen Stellen überlassen fein, und ebenso mag es unerörtert bleiben, ob das Bäckereigewerbe in feer Lage ist, eine Steigerung des Brotpreises mit triftigen Gründen zu belegen. Für feie Regierung wird sicherlich in dieser Frage allein die Feststellung ausschlaggebend fein, daß eine solche Preissteigerung in unmittelbarem Gegensatz zu der Hauptlinie der vom Reichskanzler nun einmal betriebenen Innenpolitik steht, die auf Lohnabbau und Preisabbau hinausgeht, wobei jedoch diese beiden Parolen nicht voneinander getrennt werden können. Aus feie Tauer ist es aber gewiß unerträglich, wenn man ein solches Programm etwa nur nach der einen Seite hin durchführen wollte.
Man kann die Brotpreisfrage selbstverständlich nicht als eine von den sonstigen wirtschaftlichen und finanziellen Aufgaben der Gegenwart losgelöste Angelegenheit betrachten. Jefee Erörterung des Brotpreises führt sofort in die Zollpolitik und weiterhin in feie Lohn- und Gehaltspolitik, sowie in die Fragen feer Finanz- und Sozialresormen hinein. Es zeigt sich, feaß in einem nicht nur zeitlichen Zusammentreffen mit der Debatte über den Brotpreis auch aus den anderen feier erwähnten Gebieten neue Meinungsverfchiefeenheiten und neue Beunruhigung Platz gegriffen haben. Es ist bekannt, daß die Reichsregierung in den kommenden Wochen an Reformmaß- nahmen besonders auf sozialpolitischem Gebiete Herangehen will. Die SPD. hat nun in diesen Tagen durch ihre Presse und durch ihre führenden Abgeordneten der Regierung schon mehrere nachdrückliche Warnungen zukommen lassen, aus denen hervorgcht, daß diese Partei einen wesentlichen Abbau feer Versicherungsleistungen nicht dulden will. Wer auch von der anderen Seite werden Warnungen ausgesprochen, so z. B. gegen den Gedanken, die Ängestelltenversiche- rung zur Sanierung der übrigen Zweige »er Sozialversicherung heranzu ziehen. Diesem Plane widerspricht die Deutsche Volkspartei, und eines ihrer offiziösen Organe hat jetzt dazu erklärt, „eine Verwirklichung dieser Absichten könnte auch andere Parteien veranlassen, einer Einberufung des Reichstages zuzustimmen." Wenn solche Ankündigungen selbst aus diesem Lager kommen, so kann die Regierung an diesen von feier und dort gegebenen Signalen nicht ohne weiteres vorübergehen.
Die Zahlen, feie in den letzten Tagen über die Fehlbeträge bezw. den Mehrbedarf des Reiches, der Länder und der Versicherungsanstalten genannt worden sind, (man spricht von 1% Milliarden Mark Gesamtdefizit für Reich, Länder, Kommunen und Arbeitslosenversicherung) haben natürlich die Frage wieder in den Vorderugrund gerückt, auf welchem Wege feie Deckung gesucht werden soll. Besonoere Beunru»
Unruhen in Spanisch-Marokko
Eigener Drahtberich^,
London, 5. Mai. Die Rede des amerikanischen Präsidenten H o o v e r vor der Internationalen Handelskammer in Washington (siehe Seite 2!) hat in London starkes Interesse gefunden. Macdonald sprach nach dem „Daily Herold" die Hoffnung aus, daß die Welt dieser sehr wichtigen Rede Gehör schenken werde. . ■ > _ r" _ ...... .... ___'
Scharfe Angriffe von links
Von unserer Berliner Schriftleitung.