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Nummer 103*

Montag, 4. Mai 1931

21. Jahrgang

Oer Monat der großen Konferenzen

Kleine Entente und internationale Handelskammer machen den Anfang / Graham zur Abrüstungsfrage / Reichskabinett und Brotpreise

Matter Auftakt in Ginaia

(Eigene Drahtmkldung?

Oie Technik besiegt die Natur

Berichte über eine italienische Reise III. / Von Or. Paul Rohrbach

Bukarest, 4. Mai.

Das Ergebnis der ersten Sitzung, die die Außen­minister der Kleinen Entente in Synayaam Sonntag abhielten, ist überaus dürftig gewesen. Vor­mittags wurde die Tagesordnung festgelegt, die allge­meine Lage in Europa erörtert und mit der bekann­ten Genugtuung die ebenso bekannte Uebereinstim- mung der Ansichten festgestellt. Nachmittags wurden alle Fragen, die die Völkerbundstagung betreffen, be­sprochen, besonders die Abrüstungs- und Reparations­frage. Gleichzeitig wurde man sich angeblich über die Haltung der Kleinen Entente auf der September­tagung klar. Heute findet die Aussprache über die Zollunivnfrage statt.

Schluß mit dem Pharisäertum!

Neuyork, 4. Mai.

Die gesamte Presse schenkt der heute beginnenden Tagung der internationalen Handels­kammer in Washington größte Beachtung. Die NeuyorkTimes" fordert die Hoover-Regierung auf, endlich einmal aufzuhören, pharisäerhaft beiseite zu .stehen. Die Ablehnung, a'n der Lösung der Weltkrise mitzu ar beiten, sei schlimmer als ein Verbrechen, sie sei ein gigantischer Fehler, weil die Vereinigten Staaten von allen Ländern der Welt das größte Interesse an der Beseitigung der Depression haben sollten.

Der Professor an der Columbia-Universität Angell erklärt in einem Bericht derForeign Pölich Association, bei längerem Anhalten der De­pression werde die wirtschaftliche Notwen­digkeit die Vereinigten Staaten zwin­gen, das Schuldenproblem aufzu­rollen.

Der stellvertretende Handelsminister Klein erklärte in einer Rundfunkrede, das Ausland hätte im dort-, gen Jahre angesichts der ständig gesunkenen Notie­rungen einen großen Teil der Obligationen im Ge­samtwerte von, 400500 Millionen Dollar zurückge­kauft.

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Washington, 4. Mai. In Anwesenheit des Füh­rers der deutschen Delegation Frowein beschloß der Vorstand der Internationalen Handelskammer die Wahl von Franz von Mendelssohn zum neuen Vorsitzenden.

Auch die baltischen Minister konferieren

Riga, 4. Mai.

Der Außenminister von Estland, Töniffon' traf heute zu Besprechungen mit dem lettläudischen Mini- sterprästdenten und Außenminister hier ein. Gegen­stand der Beratung solle die enge Zusammenarbeit der beiden baltischen Staaten sein, besonders in Be­zug auf die Arbeiten des Paneuropausschusses in Genf.

Rüstungen schaffen keine Sicherheit

Bedeutsame Feststellungen Grahams zur Abrüstungs- und Reparationsfrage.

London, 4. Mai.

In einer Rede in Leith sagte Handelsmini­ster Graham: Niemand glaube, daß in der Re­gelung der Reparationen bereits das letzte Wort ge­sprochen sei. In gewissem Sinne sei die Abrüstungs­konferenz nur der Anfang zu einer viel wichtigeren Bewegung. Es sei Tatsache, daß für die Rüstungen viel mehr Geld ausgegeben werde, als es sich die ein­zelnen Staaten leisten könnten. Ein großer Teil der Schwierigkeiten ergebe sich aus einer falschen Auf­fassung über die Sicherheit.

Alle Erfahrungen zeigten, daß die ausgedehntesten Rüstungen keine Sicherheit brächten.

Diese müßte sich vielmehr auf der Freiheit der poli­tischen Institutionen und auf engeren wirtschaftlichen Beziehungen aufbauen. Die Bemühungen um den Weltfrieden gewönnen noch an Bedeutung, wenn man sich die jetzigen wirtschaftlichen Verhältnisie vergegen­wärtige. Die Bereinigten Staaten fingen an, die Ge­fahren der hohen Schutzzölle zu verstehen. Es seien bisher nur sehr wenig Vorschläge für die

Herabsetzung der Zölle

vorgebracht worden, aber er glaube, daß in nächster Zukunft der Zug der Zeit in dieser Richtung gehe. Hinsichtlich Eisen und anderer Rohstoffe sei eine in­ternationale Regelung in weit größerem Umfange als bisher notwendig. Das bisherige System des unge­regelten Handels habe zur Vermehrung der Arbeits­losigkeit und Unordnung in den Finanzen beigetragen

und die Aufhebung wichtiger sozialer und industrieller Reformen notwendig gemacht.

Die Aufhäufung von Gold in Amerika und Frankreich

würde von Sachverständigen für die bestehenden Schwierigkeiten verantwortlich gemacht. Die Eold- frage könne aber nur durch internationale Zusammen­arbeit geregelt werden.

Oeutschland-England-Ltalien

London, 4. Mat.

D a t ly Expreß" veröffentlicht eine Unterredung seines Sonderberichterstatters mit Hitler. Hitler wies auf das rapide Anwachsen der Partei hin und sagte, daß Deutschland mit Riesenschritten einem fa­schistischen Staate entgegeneile. Er glaube, daß Deutschlands und Englands Interes­sen in vielen Punkten übereinstimm­ten, und daß Deutschland deshalb mit England und Italien zusammenarbeiten könne. Er verlange von England hauptsächlich die Streichung der Tri­bute und freie Hand im Osten. Er verlange nicht die Wiederherstellung der deutschen Vorkriegs­renten, auch nicht die Rückgabe der Kolonien, aber er fordere, daß Deutschland nicht mehr weiter als ein Paria unter den Nationen, sondern als gleichberech­tigt behandelt werde. Die überschüsiigen Millionen in Deutschland müßten die Möglichkeit haben, sich in een weiten Räumen der Grenzen auszudehnen. Man muffe ihnen gestatten, die Hilfsquellen auszunutzen, die jetzt infolge der bolschewistischen Mitzherrschaft verstopft seien. Dies sei die einzige Möglichkeit, Deutschland und Europa vom Untergang zu retten.

Reben der Brotpreisfrage wird die Reichs- r e g i e r u n g sich in dieser Woche in der Hauptsache den finanz- und sozialpolitischen Pro­blemen zuwenden, die schon seit längerer Zeit er­örtert worden sind. Allerdings ist auf diesem Ge­biete vorläufig noch nicht mit bestimmten Beschlüssen zu rechnen, weil das Gutachten der Braunskommission über die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit noch aussteht und weil in finanzpolitischer Hinsicht noch die Ent­wicklung der Wirtschaftslage im Maimonat abgewartet werden soll.

Wie dieMontagspost" erfahre« haben will, hat das Reichskabinett ein D r e i m ii n n e r - K o l l e- gium, bestehend ans dem Reichskanzler, dem Fi­nanz- und den Arbeitsminister damit beauftragt, die Erledigung der dringenden finanz- und sozialpoliti­sche« Ausgaben vorzubereiten, damit die Gesamt­regierung dann ihre Entscheidung treffen kann.

Die Ausdehnung des Defizits in Reich, Ländern und Gemeinden, sowie bei den Sozialver­sicherungen ist allerdings auf einen besorgniser­regenden Grad gestiegen, und man wird nicht mehr allzulange warten können, bis man Gegenmaßnahmen trifft. Der Rückgang an Steuern ist bekanntlich die Hauptursache des anwachsenden Fehlbetrages. Auf das Reich errechnet man vorläufig eine Minderein­nahme an Steuern in Höhe von etwa 400 Mil­lionen Mark, bei den Ländern beträgt diese Minder­einnahme etwa 360 Millionen. Bei der Arbeitslosen­fürsorge ergibt sich ein Mehrbedarf von rund 300 Millionen über die ursprünglichen Schätzungen hinaus.

Für Reich, Länder «ud Sozialversicherungen zu­sammen kommt man auf beinahe 1200 Millionen, wozu nach etwa 300 Millionen bei den Ländern und Gemeinden für Aufwendungen in der Wohlfahrts- erwerbslosenfürsorge zu rechnen find.

lleber die Vorschläge zur Deckung dieser großen Fehlbeträge herrscht int Augenblick noch keine völlige Klarheit. Man könnte z. B., wie es im Finanzmini­sterium beabsichtigt wird, den sogenannten Schul­dentilgungsfonds für laufende Etat­zwecke verwenden, der ursprünglich in Höhe von 420 Millionen Mark zur Abdeckung früherer Schulden bestimmt war.

Oie Brotpreis-Erhöhung in Berlin

th. Berlin, 4. Mai.

Die agrarpolitischen Maßnahmen der Reichsregie­rung sind zwar zum wesentlichen Teile abgeschlossen und veröffentlicht worden, aber in einer mit der

Wir Bernden Bente die Artikelreibe, in der unser außenvolitischer Mitarbeiter Dr. Panl Rohrbach über die großen Meliorationsarbeiten itt Italien berichtet Bat tsteBe auchSt. N. 9t." vom 29. April u. 1. Mai!)

Wie sind die großen Leistungen in der Maccarese, dem Sumpfland in der römischen Campagna, von de­nen ich berichtet habe, erreicht worden? Diese Frage bleibt noch zur Beantwortung übrig. Der Fehler in der Maccarese war der mangelnde Abfluß des Wassers, die Versumpfung im Frühjahr, und dazu die Dürre auf dem hart getrockneten Boden im Hochsom­mer. Daraus ergab sich als Lösung des Kulturpro­blems ein dreifaches System von Kanälen. Die eine Art ist zwischen hohen Dämmen geführt; sie fangt das im Frühjahr und Herbst aus dem oberen Land herabströmende Wasser ab und leitet es un­schädlich ins Meer. Das zweite System liegt tiefer. Es sammelt das Grund und Regenwasser innerhalb des meliorierten Gebiets in zwei große, aus das Meer zulaufende Hauptkanäle, hat ein künstliches Gefälle und kommt mit diesem mehrere Meter unterhalb des Meeresspiegels am inneren Fuß der Dünenkette an. Oben auf dem Dünenkamm liegen die Schlüsselpunkte der ganzen Anlage: zwei mächtige Pumpstationen. Sie heben, mit einer Leistilng von mehreren tausend Sekündenjitern, das zulaufenbe Wasser in einen di­rekt zum Meere gehenden kurzen Ablauf. Ihre Haupt­funktion ist, nach starken Regengüssen das Kulturland vor der Ertränkung zu bewahren. Das dritte System endlich dient der Bewässerung. Ohne eine solche wäre in der sommerlichen Trockenheit kein Anbau möglich. Der Hauptkanalkopf für das Bewässerungs­netz liegt am Tiber, der das Gebiet der Maccarese im

Senkung des Weizenzolles zusammenhängenden Son- dersrage wird das Kabinett noch eine schwierige Aus­gabe zu lösen haben. Die BerlinerBäcker haben angekündigt, daß sie von heute ab den Brotpreis um 2 Pfennige erhöhen wollen, während man doch vielmehr ursprünglich dahin strebte, int Zusam­menhang mit der Senkung des Weizenzolles auch den Berliner Brotpreis wieder von 50 auf 48, bezw. 46 Pfennig herabzudrücken.

Wenn jetzt statt dessen eine Erhöhung auf 52 Pfg. eintritt, so wird dies nicht nur in der Bevölkerung starke Unruhe Hervorrufen, sondern auch die Regie­rung vor eine neue, schwierige Aufgabe stellen. Es würde natürlich dem Sinne der Agrarpolitik des Er­nährungsministers und der Preissenkungspolitik des Kabinetts vollkommen widersprechen, wenn jetzt eine neue Brotpreiserhöhung käme, die sich zunächst zwar um auf Berlin bezieht, die aber wie die Erfahrung es beweist, in vielen Städten im Reiche oft genug Nachahmung findet. Für die Regierung ergibt sich die Frage, ob sie dieser Entwicklung einfach zusehen oder mit energischen Maßnahmen eingreifen soll. Eine klare Linie über das weitere Vorgehen der Regie­rung in dieser Frage ist noch nicht gesunden. Fest dürfte jedenfalls nur stehen, daß die Regierung ange­sichts der Gesamttendenz ihrerPreissenkungsbestre­bungen" und vor allem angesichts der dringenden Forderungen der Sozialdemokratie nach einer Stabi­lisierung bezw. Senkung der Brotpreises eine gegen­teilige Bewegung auf dem Berliner Markte kaum zulassen wird. Da die agrarpolitischen Maßnahmen insofern noch nicht beendet sind, als die Verhandlun­gen mit dem Müller- und. Bäckergewerbe über die Zollrückvergütung bei einem bestimmten Wetze rkon- tingent noch weiter geführt werden müssen, >vi o sie vielleicht versuchen, auf diesem Wege eine Handhab-- für eine Verständigung über die Brotpreisbildung ,u finden.

Die Arbeiterinternationale bespricht die deutsch- österreichische Zollunion. Eine Sitzung des Erweiter­ten Büros der Sozialistischen Arbeiterinternationale hat in Zürich unter dem Vorsitz von Vandervelde- Belgien begonnen. Die SPD. ist vertreten durch Breitscheiv, Hilferding, Stampfer und Wels. Die erste Sitzung galt der Erörterung der durch die deutsch-österreichische Zollunion aufgeworfenen Pro­bleme. Die Sitzung wind heute zu Ende geführt werden.

König Alfons wieder in Frankreich. Der ehe­malige König von Spanien ist Sonnabend nachmit­tag unter dem Namen eines Herzogs von Toledo aus London in Calais angekommen und hat sich mit dem Auto nach Fontainebleau begeben.

Drei bilden ein Kollegium...

Von unserer Berliner Schriftleitung.

th. Berlin, 4. Mai.

Osten begrenzt. Bon dort verzweigt sich ein kunstreich angelegtes Jrrigationsnetz über den größten Teil des Kulturlandes. Ein kleiner Teil bekommt fein Was­ser aus dem Fluß Arrone.

Ein Schulbeispiel

Wir fuhren kreuz und quer durch die ganze Bo ni­st ca Maccarese. Maccarese ist ein Schulbeispiel dafür, wie man mit den Mitteln der modernen Technik den großen und kleinen Sumpfbildungen an den Küsten Italiens beikommen kann auch den Pontinischen Sümpfen, in denen Jahrhundertelang vergeblich ge­arbeitet worden ist. Bisher scheiterten alle Bemühun­gen daran, daß es nicht möglich war, innerhalb der beinahe horizontal gelagerten Anschwemmungen dem Wasser genug Gefälle gegen das Meer zu geben. Die Lösung kann nur die sein, daß dort, wo nicht schon von Natur Dünen vorhanden sind, ein Abschlußdeich gegen das Meer gebaut und dem Jnnenwasier, wie in Maccarese, ein künstliches Gefälle gegen den Deich gegeben wird. Damit kommt man auf jeden Fall auf einem Niveau unterhalb des Meeresspiegels an, und das Wasser muß am Ende der Sammelkanäle mit Pumpen ins Meer gehoben werden. Zugleich müsse» die Flüsse, damit sie keine Ueberschwemmungen an- richten, von dort an, wo sie aus dem höheren Lande austreten, bis zu ihrer Mündung, eingedeicht werden.

Auch das Gehiet der PontinischenSümpfe, wo im Frühjahr die Büffel bis an die Nasenlöcher im Wasser schwimmen, ist im Hochsommer an viele» Stellen so knochentrocken, daß sich große Staubwolke» erheben und keine Kulturgewüchfe angebaut werde» können. Hier ist also auch Bewässerung nötig, und ibaju ist genügend Wasser in den vom Gebirge her- abkommenden Flüssen, den Urhebern der Sümpfe, vorhanden. Auf dieselbe Art wird man auch de» Sümpfen in Companien, am Volturno und Liris, in Ostsizilien usw. beikommen. Frühere Zeiten waren nicht fähig, die Aufgabe zu lösen, weil sie die maschi­nelle Wasserhebung im notwendigen Umfange nicht bewältigen konnten. Die holländische Methode, mit Windmühlen zu pumpen, reicht hier nicht aus.

Das Urteil der Sachverständigen

Maccarese ist in der Campagna erst ein Anfang, der allen Besuchern natürlich gerne gezeigt wird. Ich habe Geheimrat Busse, unseren landwirt­schaftlichen Sachverständigen bei der Botschaft in Rom, der die meisten Arbeiten der Bonifica in Italien persönlich kennt, die Frage vor­gelegt, wie er über den ganzen Plan urteilt. Deine Antwort war durchaus positiv, voll Anerken­nung für das schon Geleistete wie auch für die Pläne, die noch verwirklicht werden sollen. Besonders wies er auf den glänzenden Erfolg der Sanierung von Grosseto hin, einer Ortschaft in Toskana, die durch Malaria fast schon znm Aussterben gebracht war und sich jetzt wieder blühend hebt; ebenso aus das Bassi» von Parmigiana Moglia, auf dem rechten Ufer des Po, in der Emilia, wo 80 000 Hektar, 800 Quadrat­kilometer, Land gewonnen sind. Der einzige Vor­behalt, den man machen muß, sind die Koste» aber unser verakmtes Deutschland soll ja noch län­ger als dreißig Jahre hindurch in jedem Jähr als Tribut an die einstigen Feindmächte denselben Be­trag aufbringen, den die ganze Bonifica Integrale in Italien kosten soll!

Dalli di Eomachio

Zehnmal umfangreicher als Maccarese sind die Ar­beiten an de» Valli di Comachio, dem großen Haff zwischen Ravenna und der Hauptmündung des Po, die ich unter Dr. Quilicis Führung besucht habe. Das System Wieberholi sich auch hier auf ähnliche Art, nur in viel größerem Maßstab. Ein Teil des Haffes bleibt, wie schon kürzlich erwähnt, für de» Fischfang reserviert. Das Uebrige wird durch Däm­me in einzelne Abschnitte zerlegt, undderJnhalt jeves Abschnittes wird ausgepumpt. Dann bleibt der vom Wasser befreite, mehrere Meter unter dem Meeresspiegel liegende Boden zunächst ei­nige Jahre unbenutzt, bis der Regen den Salzgehalt aus ihm herausgewaschen hat.

Wir sind im ©anjen zwischen Ferrara und Co­machio an 250 Kilometer durch das Arbeitsgebiet ge­fahren. Wo der Bode» schon vor einigen Jahren trocken gelegt wurde, sieht man, außer den Felder» und Häuschen, auch schon junge Baumpstanzungen. Aus dem ganz jungen, eben erst in Kultur kommen­den Land wächst noch kein Baum und kein Strauch, und die rotbedachten Siedlungen sehen alle noch frisch wie aus der Spielschachtel aus. Anderswo lommt man durch Neuland, das eben erst seine. Wasserbedek- kung verloren hat. An einer Stelle schwankte unser