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Kaffeler Abendzeitung
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Hessische Abendzeitung
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Kummer 94*
Donnerstag, 23. April 1931
21 Jahrgang
Das Michskabineü wieder an der Arbeit
Oie erste Kabinettssitzung nach den Osterferien / Deutschland erkennt die
Das wichtigste Thema: Agrarfragen
Von ünserer Berliner Schriftleitung.
spanische Republik an / Französische Flottennote an London und 3Rom
th. Berlin. 23. ?lpril.
Auf dem Gebiete der Innenpolitik steht selbstverständlich die Kabinettsitzung im Vordergrund, die heute nachmittag stattfinden wird, und an die sich demnächst eine ganze Kette weiterer Kabinettsberatungen anichtleven wird. Der Reichskanzler wird heute vormittag wieder in Berlin erwartet. Er wird dann zunächst die angekündigte Unterredung mit dem amerikanischen Botschafter und weiterhin eine Besprechung mit dem Ernährungsminister Schiele haben, da in der heutigen Kabinettsitzung neben der Frage der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit vor allem das Agrarproblem im Vordergründe stehen wird.
Der Reichs lan dH und hat an den Kanzler einen Brief gerichtet, in welchem er vom Kabinett verlangt, daß die Regierung von dem Zollrrmäch- tigungsgesetz Gebrauch machen soll, welches be- kannllich noch vor der Osterpause vom Reichstag beschlossen wurde.
Diesem agrarischen Vorstoß steht ein Schreiben des Vorsitzenden dex Sozialdemolraten Dr. B r e it- scheid gegenüber der sich ebenfalls in einer die Zollpolitik betressenden Frage an den Kanzler gewendet hat. Dr. Breitscheid nimmt Bezug aus die D t o 1 p r e i s e r h ö h u n g c n, die in der letzten Zeit in einer Reihe deutscher Großstädte eingetreten sind, und erklärt, daß dadurch ernstliche Beunruhigung in der Bevölkerung hervorgerufen werde. Die Sozialdemokraten fordern in ihrem Briefe eine Senkung des Roggenpreises, um die Brotpreiserhöhungen wieder rückgängig zu machen, ferner eine Verbilligung der Weizeneinfuhr und eine Verbilligung der Futtergersten-Einsuhr.
In dem Schreiben wird ferner darauf hin gewiesen, daß die Brotpreiserhöhungen im Widerspruch zu den Bestimmungen des Zollgesetzes vom vorigen Monat ständen, wonach die Regierung verpflichtet ist, einer Erhöhung des Brotpreises über den vom städtischen Reichsamt ermittelten Durchschnittspreis der letzten sechs Monate vorzubeugen.
Das Reichskabinett wird also bereits in seiner heutigen ersten Sitzung die Gelegenheit haben, zu den verschiedenarttgen Wünschen des Landbundes und der Sozialdemokraten zu den schwebenden Agrarfragen Stellung zu nehmen.
*
Ein für die weitere Entwicklung der Parlamentarischen Ereignisse interessanter Vorgang ist gestern im Reichstag zu beobachten gewesen. Bekanntlich arbeiten trotz der langfristigen Vertagung des Reichstags einige Ausschüsse weiter, darunter der Untersuchungsausschuß für die Roggenstützungs-Aktion. Dieser hielt gestern nach der Osterpause seine erste Sitzung ab, und es wurde viel bemerkt, daß die nationalsozialistischen Abgeordneten dabei wieder "erschienen waren. Man glaubt zu wissen, daß die Nationalsozialisten und die Deutschnationalen ohnehin die Absicht hatten, bei der nächsten regulären Reichstagssitzung wieder im Saale zu erscheinen, und der Umstand, daß sie bereits gestern an dieser Ausschußsitzung
Paris, 23. April.
I« der angeblichen Spionageangeletzen h e i t von Straßburg ist im Laufe des Mittwoch eine neue Verhaftung vorgenommen worden. Diesmal handelt es sich um einen Zeichner in einem Büro in Straßburg. Gerüchtweise verlautet, daß die Sicherheitspolizei bereits eine sechste Verhaftung vorgenommen habe.
In der französischen Oeffentlichkeit herrscht infolge der lebhaften Presse-Agitation natürlich große Beunruhigung. Man hat sich besonders gefragt, ob 'bei den Arbeiten zum Ausbau der französischen Grenzverteidigung auch deutsche Arbeiter beschäftigt werden. Der „Matin" gibt die Antwort darauf und 'betont, daß insgesamt etwa 8506 Arbeiter beschäftigt werden, von denen etwa 5000 Franzosen feien. Unter den 3500 Ausländern befänden sich etwa 150 Deutsche, die zum großen Teil aus der Pfalz und dem Saargebiet stammen.
Französische Note zur Floitenfrage
Paris, 23. April.
Die französischen Blätter veröffentlichen in großer Aufmochuwi dee R o t e, die die französische Regierung
teilgenommen haben, wird von manchen Seiten als Beweis dafür aufgefaßt, daß die große Sezession nunmehr als beendet anzusehen (?) ist.
Sir Eric Orummond in Berlin -
th. Berlin, 23. April.
Der Generalsekretär des Völkerbundes, Sir Eric Drummond, ist gestern in Berlin eingetroffen und wird heute die angekündigte Unterredung mit dem Außenminister Dr. Curtius haben. Er wird außerdem bei seiner mehrtägigen Anwesenheit in Berlin den Reichskanzler und voraussichtlich auch den Reichspräsidenten von Hindenburg besuchen.
In der Unterredung mit dem Außenminister Dr. Curtius wird außer den schon genannten Punkten wahrscheinlich auch die Frage der sogenannten Ee- neral-Akte, d. h. jenes Schiedsgerichtsvertrags internationaler Art, durch den auch politische Streitigkeiten einer obligatorischen Schiedsgerichtsbarkeit unterbreitet werden sollen, erörtert werden. Es verlautet, daß die Absicht besteht, auf der Maitagung des Völkerbundsrats die Ratifikationsurkunde der Eene- ralakte zu deponieren, und man würde darin eine Art Ueberrumpelung der deutschen Regierung zu erblicken haben, weil Deutschland sich bisher aus guten Gründen stets geweigert hat, die Generalakte zu ratifizieren. Deutschland hat mit sehr zahlreichen Staaten eigene Schiedsgerichtsverträge und steht auf dem Standpunkt, lediglich juristische Angelegenheiten, nicht aber politische Streitfälle der obligatorischen Schiedsgerichtsbarkeit zu unterbreiten. Reben den sonstigen aktuellen politischen Problemen nimmt jedoch die Frage der Generalakte nur eine untergeordnete Rolle ein.
Oie spanische Republik anerkannt!
Die Rückkehr des Außenministers Dr. Curtius nach Berlin hat gestern bereits einen neuen politischen Schritt zur Folge gehabt, der ursprünglich nicht so schnell vorgesehen war. Die deutsche Regierung hat ihren Botschafter in Madrid beauftragt, die spanische Republik anzuerkennen. Dieser Beschluß der Regierung hat in der Oeffentlichkeit insofern einiges Erstaunen hervorgerufen, als noch am Tage zuvor die Ansicht des Auswärtigen Amtes dahin ging, daß diese Angelegenheit für Deutschland nicht von besonderer Eile wäre. Bis dahin hatte allerdings von den Großmächten lediglich Frankreich die Anerkennung ausgesprochen. Gestern traf nun in Berlin die Nachricht von der Anerkennung der spanischen Republik durch England, die Vereinigten Staaten, Italien und Oe st erreich ein, so daß auch für die deutsche Regierung Veranlassung gegeben schien, mit der Anerkennung der spanischen Republik nicht länger zu zögern. Im übrigen ist hervorzuheben, daß es sich dabei natürlich um einen formal-juristischen Akt handelt, der keinerlei Einfluß auf die ohnehin erfreulichen politischen Beziehungen zwischen Deutschland und Spanien ausübt.
am Mittwoch an die Regierungen von Rom und London gerichtet hat, und in der sie noch immer den Standpunkt unterstreicht, den der französische Flottensachverständige Massigli in London auseinandersetzen wird. Man betont in diesem Zusammenhänge, die französische Regierung hoffe, daß die übrigen Regierungen die Zwangslage anerkennen würden, in der sich Frankreich bezüglich der Verteidigung seiner Kolonien befindet, ebenso wie kn der Zwangslage, die im Zusammenhänge mitdendeutschenSchiffs- neubauteU für Frankreich vorliege. (!)
London, 23. April. Der Inhalt der neuen französischen Rote besteht nach der „$ime§" darin, daß die französische Regierung sich zunächst für die nächsten drei Jahre auf den Standpunkt der englischen und italienischen Regierung stellt, sich danach aber freie Hand hinstchüich der Inangriffnahme von Ersatzbau- ten und solchen Schiffen vorbehält, die bei Ablauf des Londoner Verttages veraltet sind. Die französischen Vorschläge brächten die Schwierigkeiten. daß ü* s»f
die Bindungen der englischen, amerikanischen und japanischen Regierungen bis zum Jahre 1936 keine Rücksicht nähmen.
Oie zerstörungslustigen Lords
London, 23. April.
Das Oberhaus befaßte sich in seiner gestrigen Sitzung, die bis Mitternacht dauerte, milder Landgesetzvorlage, die sich mit der Errichtung einer Ackerbauland-Korporation befassen soll. Sie lehnen die ersten Artikel des Gesetzes ab. „Daily Telegraph" schreibt z-u diesem Beschluß: Die Lords waren gestern in einer zerstörungslustigen. Stimmung, wenn sie mit der Vorberatung der Vorlage fertig sind, wird nicht viel davon übrig 'bleiben.
Dem „Daily Herold" erklärte Macdonald, daß er über die Vorgänge im Oberhaus unterrichtet würde. Es wird einen rücksichtslosen Kampf geben, der bis zum Ende geführt werden wird. Die Lords werden
K,=H. G. Moskau, im April.
Am sowjetischen Sternenhimmel leuchtet ein neuer Name auf: Molotow. Wer hat ihn früher im Auslande gekannt? Niemand! Dieser Name ging-nur zweimal durch die Weltpresse. Erstmalig, als der kluge, aber zu Stalin in Opposition stehende Rykow (inzwischen sagte er hinter den Parteikulissen pater peccavi, eine hier alltägliche Gepflogenheit unartiger Mitglieder des bolschewistischen Ordens) regelrecht abgesägt und Molotow zum Vorsitzenden des Rats der Volkskommissare ernannt wurde. Warum Molotow? Ob selbst der Kreml, abgesehen von vielleicht zwei, drei der obersten Zeloten, es weiß? Zweitmalig nannte die Auslandspresse Molotow, als er im letzten allrussischen Rätekongreß seine große Jungfernrede über die sowjetische Politik im Großen Theater in Moskau hielt. Hier bewies er, daß er k e i n R e d n e r ist. Eigentlich war es gar keine Rede, denn Moloww verlas nur ein sehr umfangreiches Manuskript. Und er las schlecht, vielfach stolpernd. Eigene Gedanken, witzige Randbemerkungen, wie ich sie oft bei Rykows Programmreden hörte, waren überhaupt nicht zu finden. An der Jungfernrede Molotows war „historisch" nur interessant, daß in der Loge rechts neben der Diplomatenloge die damals in Moskau weilenden deutschen Industriekapitäne saßen. Wahrscheinlich wollte man ihnen das bravste „Parlament" der Welt, in dem Gegenreden, Zwischenrufe auch nicht geflüstert werden, zeigen. Allerdings leerte sich diese Loge überraschend schnell.
Der äußerliche Eindruck von Molotow vor dem Mikrophon? Ein mittelgroßer, mittelstarker Mann mit wohltuend unterstrichener Sorgfalt für Haarpflege und Kleidung. Zweifellos ein guter Beamter, ein guter Diener seines Staates. Man hört auch sonst nicht viel über Molotow, selbst nicht in den Kreisen der russischen Kommunisten. Er ist eine reichlich unpersönliche Figur, ohne Liebhabereien, aber fleißig, sehr arbeitsam. Nur eine einzige Liebhaberei — wenn man das überhaupt so nennen kann — hat er: er spielt hin und wieder Patience. Das ist alles, aber viÄleicht gerade für ihn typisch. Molotow hat eine glänzende Karriere gemacht. In Parteikreisen spielte er schon seit Jahren eine Rolle als Mitglied des Moskauer Partei- komites, des ZJlK., als stellvertretender Sekretär des Zentral-Exekuttvkomitös der allrussischen kommunistischen Partei (also einer der Stellvertreter Stalins als Sekretär). Mit seiner Ernennung zum Vorsitzenden des Rats der Volkskommissare wurde er dieser Posten enthoben, aber seine Stellung gibt ihm gleichzeitig den maßgebenden Einfluß im STL. (Arbeits- und Verteidigungsrat), eine der wichtigsten Behörden des bolschewistischen Systems.
Molotow ist natürlich nur ein Pseudonym, denn er heißt Wjatscheslaw Michajlowitsch Skrjabin. Von ihm weiß man, daß er als der dritte Sohn seines Vaters im Dorfe Kukarka an einem Februarmorgen des Jahres 1890 geboren wurde. Dieser Flecken Sloboda Kukarka mit feinep rund 4500 Einwohnern war vor dem Kriege und noch vor einigen Jahren (ehe die bolschewistische Herrschaft auch den armseligen Heimarbeitern wegen ihrer „Privatwirtschaft" die Möglichkeit einer praktischen Betätigung raubte) berühmt wegen der dort hergestellten Spitzen. Fünf Kilometer vom Dorf entfernt befand sich ehemals ein bekanntes Frauenkloster, das auch der „neuen" Zeit Weichen mußte und 1921 in ein sogenanntes Schulstädtchen umgewandelt wurde. Kukarka hört jetzt auf den Namen Sowjetfloje, liegt etwa 100 Kilometer von
der Wählerschaft Rechenschaft für ihr Verhauen ab zulogen haben.
6 Millionen Eintragungen? >
Berlin, 23. April.
Das Bundesamts des Stahlhelms rechnete gestern nachmittag nach den bisher vorliegenden Zahlen mit etwa 6 Millionen Eintragungen für das Vollsbe- gshren.
Wie aus einem Runderlaß des preußischen Innenministers hervorgcht, stellen die Regierungspräsidenten Vie Gesamtzahlen der in ihren Bezirken geschehe- nen Eintragungen aus den bei ihnen eingegangenen yietbungen der Landräte und Bürgermeister fest und melden sie unmittelbar dem preußischen Minister des Innern bis zum 29. April. Zu dem gleichen Tage erstattet auch der Oberpräsident in Eharlottenburg 6em Innenminister für Berlin die Meldung. Es ist also frühestens für den 29. April die Bekanntgabe des vorläufigen amtlichen Gesamtergebnisses zu erwarten.
über 120 0 Kilometer von Moskau ent-» f e r n t
Die Familie Skrjabin war bekannt als sehr musikalisch. Auch Wjatscheslaw Michajlowitsch spielte in seiner Jugend gern auf der Geige. Die Eltern legten sich viel Entbehrungen auf, um ihren Söhnen, die sie nach Kasan auf die Realschule schickten, eine gute Ausbildung zu geben. In Kasan kant auch'Wjatscheslaw erstmalig mit radikalen Studenten zusammen, da gerade damals in Kasan zahlreiche radikale Kreise bestanden. Ueberhaupt hatte die ganze 'egend, wenn nicht sogar das ganze Gouvernement, wegen vieler dorthin verbannter Politiker usw. eine starke, links gerichtete Strömung in der Studentenschaft und in der Intelligenz im allgemeinen. Aus der Realschule scheint der angehende Molotow sich nicht besonders hervorgetan zu haben, denn selbst fein „Hausdichter" Arosew mutz das zugeben. Er bewegte sich viel in den Kreisen der Sozialdemokraten und Sozialrevolutionäre. Hierbei kam er bereits 1905 mit dem in Nolinsk in der Verbannung lebenden Revolutionär Wasnezow, ein Bruder des bekannten russischen Malers, in Berührung. Dieser Wasnezow organisierte damals in Nolinsk eine sogenannte „chemische Gruppe" zur Herstellung von Sprenggeschossen, der auch Molotow angehörte.
Schon im Jahre 1906 begannen sich die „Sympa- thiien" Molotows „auf Vie Seite der Fraktion 6er Bolschewiki zu neigen!" Er war damals 16 Jahre! Dann schloß er sich immer fester an die Bolschewisten an, beteiligte sich am .Konspirieren", agitierte, gab revolutionäre Schriften heraus (mit einer Proklamation zum 1. Mai begann er), wurde verhaftet, kam in das Gefängnis von Kasan, sodann ■ als Verbannter in das Wologdaer Gouvernement, von wo er nach Totjma geschickt wurde. Sowohl im Gefängnis wie in der Verbannung konnte er ein sehr freies Leben führen, studieren und sogar sein Examen machen. Das vielverschriene zaristische System gab also bedeutend größere Frecheiten als das heutige bolschewistische. In Wologda begann er wieder mit seiner revolutionären Tätigkeit unter den Arbeitern, noch während seiner Verbannungszeit. 1911 sehen wir ihn in Petersburg in den Rechen der Bolschewisten, wo er sich an der Herausgabe der bolschewisttschen Blatter „Swesda" und „Prawda" beteiligt. Seine Artikel zeichnet er meist mit „Akim P-ta", was „A k i m P r o- stota" (Akim der Einfältige) bedeuten sollte. Erst 1919 trat et unter seinem heutigen Namen Molotow auf.
Als er 1913 in 6er Redaktion in Petersburg verhaftet werden sollte, sprang er durch das Fenster, entfloh, wurde aber später doch eingesangen und nach Sibirien, in das Torf Mansurka, verbannt. 1915 ist er wieder in Petersburg, in 6er f»genannten „bolschewistischen Gruppe 1915“. Dieser Zirkel, der eine illegale Zeitung herausgehen sollte, zerfiel aber schnell. Oktober 1917 wurde Molotow Mitglied des Revolutionären Kriegsrats in Petersburg, später Vorsitzender des Rats tter Volkswirtschaft des Petersburger Rayons, 1919 Vorsitzender der Gouveme- ments-Erekuttve in Nishnij-Nowgorod, sodann Sekretär 6es Gouvernemeniskomitees im Donbecken, Sekretär des Zentralkomitees der ukrainischen kommunistischen Partei, 1921 Delegierter des allrussischen Partei- kongresses in Moskau, kam später in die Zentralexe- kutive der allrussischen kommunistischen Partei und ist schließlich — am vorläufigen Ende feiner Karriere — jetzt Vorsitzender des Rats der Volkskommissare. Dieser Posten allerdings ist partei- polittsch viel unbedeutender als sein früherer als stell- vor.tretesse: SÄrÄär. Stellvertreter
Neue Verhaftungen in Straßburg
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Neuer Stern am Sowjet-Himmel
Von unserem Moskauer Korrespondenten