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Llnfeee Heimat

Bao «ou^ii-AUendorf. Der Bau der neuen Hur halle ist gut vorwärts gebracht worden. Es konnie bereits mit den Arbeiten im Innern begonnen wer den. Auch das Kurmittelhaus wird im Innern voll­ständig erneuert. Die Arbeiten werden von dem Kunstmaler Tannen-Wille ausaesübrt

Kragenhof. Gut bekommen. In der Wald­erholungsstätte wurde am Sonnabend der zweite Kurabschnitt für Kinder beendet. Dank der vorbild­lichen Betreuung, der vorzüglichen Verpflegung und der frischen Luft, konnte man bei allen ach.unddreißig Kindern einen guten Kurerfolg bemerken.

Großalmerode. Amtes Schweinchen! Der Schup­pen eines Fuhrunternehmers brach in sich zusammen. Eine massive Mauer stürzte aus angrenzende tiefer stehende Gebäude, wodurch diese erheblich beschädigt wurden. Ein kleines Schwein soll unter den Trüm­mern begraben sein.

Harmuthsachsen. Im Ruhestand. Lehrer und Kantor Berge ist in den Ruhestand getreten. Er hat in der Gemeinde 34 Jahre lang segensreich gewirkt nachdem er vorher 12 Jahre tn B schhausen tätig war. Seit 1919 war er auch Vorsitzender des Lehrer- vereins Waldkappel. Außerdem versah er das Amt eines Standesbeamten und Schiedsmannes. Dem Gesangverein war er ein erfolgreicher Dirigent.

Wendershausen. Mil dem Arm in die Walze einer Papiermaschine geriet ein Gehilfe und zog sich erhebt che Verletzungen zu.

Schreufa. Tod eines alten Zimmermeisters. In seinem 84. Lebensjahre verschien Z cnmermeister K. Fakiener, der bis zu feinem Todestage immer noch Shr rüstig war. Der große Leichenzug bezeugte die eliebtheit Des ältesten Dorfbewohners, und Kirchen­chor und Gesangverein, dessen Mivbegründer und älte­stes Ehrenmitglied »er Verstorbene ist, fangen ihm ergreifende Trauerchöre.

Bebra. Die Landwirtschasisschule beschloß ihr 9. Schufayr utto damit oen ü. Lehrgang Der Mäo- chenklasse. Im letzten Winter wurde ixie Schirle von 41 Schülern und 20 Schülerinnen besucht. Im Lehr­plan wurde als neues Fach ,Lebenskunde" einge­führt. Als Abschluß sand eine gut verlaufene Prü­fung uni) hinterher eine Abschi odsfeier statt, bei wel­cher Dr. Franz sowie Landrat von Doiwbois warme Abschitosworte an die Schüler, Schülerinnen und de­ren Eltern richteten.

Neustadt. Bestraft. Zwei Frauen, deren Ehe männer wegen Wäschediebstahls bestraft sind, wur­den vom Landgericht Marburg wegen Hehlerei in zwei Fällen mit je vier Monaten Gefängnis be­straft, doch wurde eine Bewährungsfrist von drei Jahren zugebilligt.

Röllshaufen. Das Schwälmer-Vundes-Sängerfest findet am 28. und 29. Juni in Röll-sbausen statt.

Hersfeld. Selbstmord. Ein bei der Molkerei be­schäftigter Kutscher machte seinem Leben ein Ende, in­dem er sich in die Fulda stürzte. Die Leiche hat man noch nicht gesunden, lieber die Beweggründe hat man noch keine vollkommene Aufklärung schaffen können.

Hersfeld. Hersfeld als Tagungsort. 'In der Zeit vom 24. bis 27. Mai hält die Deutsche Folken- schaft in Hersfeld ihre diesjährige Bundestagung ab. Die Deutsche Falkenschaft ist eine tairländische Jugendvereinigung.

GfuleVeckrn"

Eine alle Sitte in Hofgeismar.

Die Stadtväter von Hofgeismar vereinten sich in der Stadtschule zu dem alljährlichen Speck­kuchenessen. Anschließend zogen die Schulkinder geschloffen zur Altstädter Kirche, wo nach kurzer kirchlicher Feier die sygenannten -Stutewecken verteilt wurden, eine alte Sitte, die auf ein Ver­mächtnis einer Burgherrin des Geschlechies der Schöneberg zurückgeht, das biefe den Hofgeismarer Schulkindern vermacht hatte, zum Dank dafür, daß die Kinder ihr verunglücktes Kind hatten suchen hel­fen. Wenn auch die Gelder der Stiftung durch die änflation entwertet wurden, so läßt sich es die tadtverwaltung und der Kirchenkasten doch nicht nehmen, diese alte Heimatsitte bestehen zu lassen. 2100 Stutewecken und 60 Brote wurden verteilt.

kommenden E^ktrizitchsgesellschaften um Senkung ""«»leise anzugeben.

Oberdünzebach. 25 Jahre Dienst an der Gemeinde. Auf eine 25jährige ununterbrochene Tätigkeit in der Eemeindeoerwaltung konnte Bürgermeister Zeuch zurückblicken. 1906 w"rde er Eemeindevertreter. Die­ses Amt bekleidete er bis zum Jahre 1919. Seitdem führt er die Bürgermeistergeschäfte.

Sontra. Immer noch Schlittschuhsport. Die Eis­decke des Denser Sees weist immer noch eine S-ärke von 15 Zentimeter aus, sodaß noch Sportmöglichkei- en bestehen.

Gehau. Goldene Hcchzeit. Die Eheleute Jung konnten am 27. März das Fest der goldenen Hoch­zeit feiern. Beide stchen im Alter oon 74 Jahren und erfreuen sich noch geistiger und körperlicher Frische. Pfarrer Wittekind überreichte Im Namen der Kirche das übliche Geschenk für die Jubilare.

Grebendorf. Zn den Ruhestand tritt am 1. April Landjägermeister Schu-gelsberg in Grebendorf infolge Erreichung der Altersgrenze 30 Jahre lang, hat er dem Kreise gedient, zuerst in Niederhone, dann in Netra und zuletzt in Grebendorf In einer Land­jägerdienstversammlung überreichte ihm Landrat Lan­ger ein Anerkennungsschreiben des Regierungspräsi­denten.

Aus Galdeck

Corbach Es geht ihnen zu gut. Einige mutige Studenten beschäftigten sich damit, in einer der letz­ten Nächte Zaunlatten abzureißen. Sie wurden aber von der Polizei ermittelt

Bad Wildungen. Lehrer Heffe wieder KrriS- jugendpfleger. Der Landrat des Kre ses der Eder ernannte Lehrer Heffe für das Jahr 1931 wiederum zum Kreisjugendpflegcr.

Witzenhäuser Goll und Haben

Der Etat annahmebereit, 21 000 RM. Fehlbetrag durch Bürgersteuer zu decken.

Der Entwurf zum Haushaltsplan der Stadt Wit- zenhausen für das Rechnungsjahr 1931 ist vom Magi­strat fertiggestellt utto hat bereits bestimmungsgemäß ausgelegen.

Infolge der katastrophalen Entwicklung des Holz­marktes sind die

Erträge aus dem Stadtwalde stark zurückgegangen, so daß mit einem wesentlich kleineren Reinertrag zu rechnen sein wird, während die Einkünfte aus dem städtischen Elektrizitäts - und Wasserwerk, »te zur Steuerentlastung dienen, mit dem gleichen Betrage wie im Vorfahre angesetzt werden. In Ein­nahme und Ausgabe schließen ab: Der Sonderhaus- haltsplan

des Stcdtwaldes mit 16000 Mk. 21000 Mk. (1930) des Clekcr.-Werkes mit 108 900 Mk. 109 420 Mk. (1930) des Wasserwerkes mit 38500 Mk. wie im Vorjahr des Krankenhauses mit 33 800 Mk. 26 200 Mk. (1930)

Die Steigerung der Einnahmen und Ausgabe» heim städtischen Krankenhaus

ist auf den berftärften Betrieb durch die Patienten des Dr. Buchinger zurück zu führen. Außer einer gründ­lichen Instandsetzung und Vergrößerung der Kranken- hausküche sins Verbesserungen an den Gebäulichkeiten des Krankenhauses durch Verputzen und Anstrich vor­gesehen. Das städtische Krankenhaus soll sich wie in den Vorjahren ohne Zuschüffe selbst unterhalten.

Der Haushaltsplan schließt im ordentlichen Teil mit 526 000 Mk. ab gegen 507100 Mk. im Vorjahre.

Das Mehr findet seine Bea^» düng in der Uebernah- me der Kosten für die Fer.Stellung der Erfatzstratze Hohler Weg" aus dem Extraordinarium des Vorjahres in den diesjährigen laufenden Haushalts­plan mit 7000 Mk.; desgleichen sind die Kasten für die Errich.ung der An- utto Auskleidehalle für die städt. Badeanstalt mit 8000 Mk. in den orden.lichen Haushaltsplan eingesetzt. Unter anderem haben eine Steigerung aufzuweisen die Wohlfahrts- lasten und Kreis steuern, während bei den persönlichen Ausgaben infolge der Kürzung der Be- am.en- und Angestelltenzehälter entsprecherde Erspar­nisse und durch die Zahlung des Staa'sbeitrages zur Besoldung der Polizeibeamten eine Mehreinnwhme von 4000 Mk. gegen oas Vorjahr zu verzeichnen sind. Soweit es sich nicht um zwangsläufig feststehende Ausgaben handelt, ist bei der Aufstellung des Ent­wurfs zum Haushaltsplan durch den Magistrat äu­ßerste Sparsamkeit beobachtet worden.

Kapitel 1: Allgemeine Verwaltung, schließt ab in Ausgabe mit 93 721,54 Mk. und in Einnahme mit 37 457,30 M. ab, erfordert also einen Zuschuß von 56 264,24 Mk. gegen 61528,27 Mk. im Vorjahre. Ka­

pitel 2: Polizeiverwaltung, hat eine Ausgabe von 22 507,52 Mk., der 10090 Mk. Einnahmen gegenüber« stehen, so daß ein Zuschuß von 12 507,52 Mk. gegen 14121 Mk. tm Vorjahre zu leisten ist. Eine an­scheinend

wesentliche Erhöhung weist das Kapitel Bauverwaltung auf,

die aber zum nicht geringen Teil nur auf Umbu­chung innerhalb des Haushaltsp.anes beruht. Die Bauvevwaltung schließt in Ausgabe mit 92 796.53 Mk., in Einnahme mit 28 888,50 Mk. ao, >o daß der zu lei­stende öu fch u ß 63 908,03 Mk. gegen 41532,53 Mk. im Vorjahre betragt. Dies Mehrbelastung ist nur eine scheinbare, weil der Ausgabe von 23174,76 Mk. für oen Schuldensienst eine enssprechende Einnahme bei der Finanzverwal.ung Kapitel 7 gegenüber» steht. Ein erfreuliches Gesicht macht das

Kapitel: Gemeindeanstalten, das mit einem Ueberschutz von 64 499,94 Mk. abschlietzt.

Bei dem Kapitel Volksbildung ist eine Erspar­nis gegen das Vorjahr nicht eingetreten. Es liegt dies daran, daß trotz der Senkung der Dienstbezüge der Lehrkräfte bei den Beiträgen zur Landesfchulkasse eine höhere Summe als im Vorjahre eingesetzt wer­den mußte, und bei den Beiträgen zur Landesmittel- schultasse nur eine ganz geringfügige Ermäßigung (1000 Mk.) erfolgt ist. Die Steigerung der Ausgaben bei der Wohlfahrtspflege (Kapitel 6) findet ihre Be­gründung in der

Zunahme der Wohlfahrtsunterstützungsempfänger.

Der Entwurf sieht für laufende Unterstützungen 30 000 Mk. gegen 27 000 Mk. im Vorjahre vor, zur Ausführung von Fürsorgearbeiten sind 3000 Mk. vor­gesehen. Es Dürfte jetzt schon sehr zweifelhaft sein, ob diese Summen für Das ganze Rechnungs­jahr ausreichend fein werden. Der wichngste Abschnitt des städtischen Haushaltsplanes'ch das Kapitel Fi- nanzoerwaltung. An Betriebsmitteln sind aus ocm Vorjahre 17 000 Mk. übernommen. Die Einnahmen aus Kapitalvermögen sind mit 10 446,91 Mk. gegen das Vorjahr fast unverändert. Das gleiche gilt von den Mieten und Pachten. Dagegen sind Die

Reichssteuerüberweifungen nur mit 46 400 Mk. gegen 56 000 Mk. in 1930

eingesetzt. An Vergnügungssteuern wird anstatt mit 5400 Mk. im Vorjahre nur mit 4500 Mk. gerechnet, während die B ie r ft e u e r nach den beschlossenen er­höhten Sätzen 15 000 Mk. gegen 5400 Mk. im Vorjahre einbringen soll. Bei der Grundvermögenssteuer rech­net »er Entwurf wieder mit 98 000 Mk. wie im Vor-

Hosgeismar. Eile mit Weile. Ein auswärtiges Auw fuhr an der Schirmerstraße auf zwei Ange­stellte der Firma Löber auf, die aus dem Lager­schuppen der Firma gerannt tarnen und es ansch.i- nenb an der nötigen Aufmerksamkeit hatten fehlen lassen. Dem einen wurde u. a. das Nasenbein ver­letzt, sodaß er in das Krankenhaus transportiert werden mutzte, der andere hat innere Verletzungen davongetragen. Die Schuldfrage ist noch ungeklärt.

Aus den fluten gerettet

Ein Kind aus der Werra geholt.

Beim Spielen an der Werra siel in Eschwege ein etwa fünf Jahre altes Mädchen an der Haarlache ins Wasser. Durch die starke Strömung wurde das Kind mit fortgerissen. Ein junger Mann sprang ihm entschlossen nach und rettete die Kleine vor dem siche­ren Tode des Ertrinkens.

*

Eschwege. Eine Gartenhütte verbrannt. Auf der Struth geriet ein Gartenhäuschen in Brand. Das Feuer entstand dadurch, daß in der Nähe der Rasen angezündet worden war und infolge des heftigen Windes Funken auf das Teerpappendach der Hütte flogen und es in Flammen aufgehen ließen. Die Gartenhütte brannte mit den Inventar vollkommen nieder.

Eschwege. Die Brücke über den Cyriakusbach ist fertiggestellt, die Sperrung des Landweges zwischen Eschwege und der Wegegabel Ober- und Nieder­dünzebach wieder aufgehoben worden.

Eschwege. Wohnungsmangelvorschrift gilt weiter. Auf Antrag des Magistrats hat der Regierungsprä­sident angeordnet, daß die Vorschriften des Woh­nungsmangelgesetzes für Eschwege bis zum 1. April 1932 weiter gelten. Sie erstrecken sich auf Wohnun­gen bis einschließlich 500 RM. Friedensmiete.

Eschwege. Sein 40jähriges Geschäftsjubiläum beging der Kaufmann August Paul. Im Jahre 1891 Siinbete er in der Marktstraße ein Porzellange­äst, das er zu einem führenden Unternehmen We­ser Branche entwickelte.

Eschwege. Höhere Bierpreife. Der Gastwirtever­band hat endgültig beschlossen, die Bierpreise am 1. April zu erhöhen. Es kosten 7I*> Liter 30 Pfennig und also Liter 27 Pfennig.

Treffurt. In der Freiwilligen Feuerwehr wur­den bet der Vorstanoswahl cer bisherige Haupt­mann Friedrich Eichenberg und der Leutnant Robert Haust auf sechs Jahre wiedergewählt. Bei der Stadt ist die Anschaffung von Rauchmasken und einer Azethlenlampe beantragt worden.

Treffurt. Pfarrer Haun wird die Stadt ver­lassen. Er hat einen Rus des Diakoniffen-Mutter- hausesNeu-Vandsburg- in Elbingerode im Harz, dorthin zu kommen, angenommen.

Grandenborn. Bürgermeister Rabe bestätigt. Der zum Bürgermeister gewählte Landwirt und Schrei­ner Karl Rabe ist bestätigt worden.

Treffurt. In der Versammlung des Landbundes sprach Dr. Freese-Langensalza über das Thema: Wie kann der Landw.rtschaft geholfen werden?' Man beschloß, im Anschluß hieran alle in Betracht

Welche Straßen werden hergestellt?

Aus dem ArbeUsprogramm des BezirksverbandS.

Kurvenverbesserung im Zuge der Holländischen Steratze in Nisderliftingen. Die Holländische Straße macht einen scharfen Knick, die Straße ist unübersicht­lich und gefährlich, well Die Straßenbreite durch Die Brüstungsmauer eines Durchlasses eingeengt ist. Der Durchlaß soll umgebaut, die Straße mit einseitiger CLuerneigitng versehen und in 7 Meter Breite gepfla­stert werden.

Verbesserung der Hanau-Vachaer Landstraße in der Gemarkung Rückingen, Anlage eines Radfahr­weges km 6,6 bis 7,3. Die Straße ist zwischen Rückin­gen und Langenselbold schmal und daher nicht mehr Dem starken Verkehr gewachsen. Ihre Breite wird vor allem durch das Gleis der Kleinbahn HanauLangen­selbold beschrankt. Durch den starken Radfahrveriehr sind die Verhältnisse besonders in der Gemarkung Rückingen (tat 6,6 bis 7,3) unhaltbar geworden. Hier muß sofort eine Verbesserung vorgenommen werden und zwar ist die Anlage eines besonderen Radfahr­weges geplant.

Umbau des Durchlasses in km. 5,4 +11 Der Land­straße W.tzenhausen-Hann.-Münden in Der Orts­lage Gertenbach. Der vorhandene Plattendurch­laß ist dem schweren Verkehr nicht mehr gewachsen; die Sandsteinplatten sind zum Teil durchgebrochen. Ersatz durch einen Durchlaß mit Eisenbetonplatte ist erforderlich, und zwar vor Dem Ausbau Der Straße, Der für 1931 vorgesehen ist.

Verbesserung Der Kassel-Gießener Landstraße in der Ortslage Zwesten km 42,1 bis 42,3+50. Da mit dem Bau der Umgehungsstraße bei Zwesten vor­läufig nicht zu rechnen ist, sollen die schlimmsten Uebelstände in der Ortslage Durch Verbreiterung an Den engen Stellen beseitigt werden. Auch Die Brücke in km 42,3+13 soll verbreitert werden.

Kurvenverbefserung und Neubau eines Eisenbewn- Plattengurchlasses in tat 3,9+57 der Herborner Land­straße in Oberweimar. Im Zuge Der Herborner Landstraße befindet sich ein Plattendurchlatz, Der für den Wasserabfluß zu kleine Ceffnungen hat, so daß Rückstau und häufige Ueberschwemmung der Straße eintritt. Er soll durch einen Durchlaß von wesentlich größeren Abmessungen unter gleichzeitiger Verbesse­rung der anschließenden Itraßenkurve ersetzt werden.

Verbesserung der Kurve in Stal. 0,1+20 Der Land­straße Mnteln Dankersen. In Der Landstraße RintelnDankersen befindet sich kurz hinter der Ab­zweigung von der Berliner Straße eine scharfe Kurve, deren Ausrundung erwünscht ist.

Pflasterung Der KasselGießener Straße in der Onslage Niederzwehren bei der Frendenstein- schen Scheune. Rachem in Niederzwehren die Freu- Densteinsche Scheune auf Kosten der Gemeinde zurück­gesetzt ist, ist die Verbreiterung Der Kassel-Gießener Straße an dieser Kurve eine zwingende Notwendig­keit. Diese Maßnahme bildet einen Tell Der in Sdie-

derzwehren vorgesehenen umfangreichen Verbesserung ber^iantfurterftraße zwischen Fürstenftraße und Verbesserung Der Ortsdurchfahrt in Dornig- Jreim (Hanau-Fulda,Vachaer Landstraße). Die Orts­age Dörnigheim ist wegen zweier rechtwinkliger Kurven für Den starken Verkehr gefährlich, wodurch zahlreiche Unglücksfälle hervorgerufen worden sind. Ausreichende Verbesserung läßt sich nur durch den Abbruch von zwei Häusern mit anschließender Ver­breiterung erzielen. An der Postenaujbringung find sowohl Kreis als auch Bezirksverband interessiert.

Futzwegverlegung zwecks Verbesserung Der Kurve in km 11,5+50 Der Kassel-Homberg-Hersfclder Straße in Niedermöllrich. Die Landstraße soll in Nie- Dermöllrich eine neuzeitliche Fahrbahndecke erhalten. Es wird vorgeschlagen, die störende Kurve vor der Ederbrücke zu verbessern. Das läßt sich durch Verschie­bung des Fußweges mit geringen Mitteln erreichen, muß jvdoch vor der Neubefestigung Der Fahrbahn Durchgeführt werden.

Verbesserung Der scharfen Kurve in tat. 27,9+80 der Niederrheinischen Landstraße in der Gemarkung Wiera. Die Landstraße führt in einer fcharsen Kurve um eine hervorspringenDe Bergnase, so daß die Uebersicht fehlt utto hier schon mehrfach Un- glücksfälle vorgekommen sind. Die Bergnase soll tell- weise abgetragen und Die Kurve abgeflacht werden, um eine Uebersicht von mindestens 100 Metern zu er­zielen. Der Grunoerwerb ist schon getätigt

Verbesserung der Bremer Landstraße in Tren­delburg. Vor Ausführung der geplanten Pflaste­rung wird bcabsichtigt, Die Kurve vor Der Diemel- brücke auszubauen, Die Kurve bei der Apotheke abzu­flachen und die Straßenkrone zur Verbesserung der Uebersicht und Verminderung der verlorenen Stei­gung an Dieser Stelle zu drücken.

Erwerb eines Grundstücks und Hausabbruch in Ronshausen. In Ronshausen im Zuge Der Kassel-Eisenacher Landstraße läßt sich eine Verbesse­rung Der hinter Der Ulfebrücke liegenden unübersicht­lichen Kurve Durch Ankauf eines alten Gebäudes und Verbreiterung der Straße nach links erzielen. Der Kreis Rotenburg **at eine Beteiligung an den Kosten in Aussicht gestellt

Verbreiterung der Kassel-Hom berg-HersselDer Land­straße in der Ortslage Allmershausen. Die Straße ist an einer Stelle so schmal, Dag zwei größere Fahrzeuge sich nicht begegnen können. Für die Ver­breiterung ist Grunderwerb und Zurücksetzen von Ge­bäuden notwendig. Der Kreis Hersfeld beteiligt sich an den Kosten.

Kurvenverbefferung im Zuge des Fuldatalweges bei der Spiegelmühle km 14,0 bis 14,2. Die Straße soll mit einer Teertränkdecke versehen werden, infolgedessen ist Die Beseitigung einer für Den Schnell­verkehr gefährlichen Kurve erforderlich.

Nette 2 1 Beilage

Kasseler Neueste Nachrichten

. Donnerstag Freitag 2 /3 April 1931

Vergessen Sie nicht

Are Verlobung

« der Oftctnummct der Saffeler Reuest« Nachrichten, der TageszeiMg mtt der große» Verbreitung, ericheiu« M lass«. Einsendung bald erbet« an d« Verlag der Ä. N. R., Kastel, Kölnische Straße 10

fahre Bei der Gewerbesteuer sieht der ^3» Haltsplan an Ertra,zssteuern 40 000 Mk. gegen 16E Mk im Vorjahre unö an Lohnsummensteuer 9000 ytt gegen 10 800 Mk m Vorjahre vor: währenD für Kreissteuern 50 000 Mk. (5000 Mk. mehr gegen as Vor ahr) eingesetzt sind. Der alsdann noch ver­bleibende

Fehlbetrag von 21 000 Mk. ist nach dem Entwurf durch Bürgersteuer zu decken

was der Erhebung der Bürgersteuer nach den staat» lichen Sätzen mit 100 Prozent Zuschlägen glettbtam« men würde, lieber die Ausführung desHaushats. Plans toetoen in näch'ter Zett Die städtischen Körper­schaften ihr entjcheidenDes Wort sprechen "

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Nein« Sieuer-Erhöbung

in Mengering.dausen

Etat gekürzt und ausgeglichen.

Der Etat für 1931 wurde von der Gemeindever­tretung angenommen. Durch äußerste Einsparungen gelang es trotz Mehrausgaben auf Grund der er­höhten Wohlfahrtsausgaben und der Wemzerem- nahrnen aus Holzgeldern und @teueritber.i>afungcn ohne Steuererhöhungen den Etat zu balancieren. Während im vorigen Jahre der Haushaltsplan mit 139 490 RM. abschloß, mutz e der dies'abrtgc Etat eine bedeutende Kürzung erleiden und schUctzt mit 121124 RM. ob.

Harleshausen. Die Gemeindevertretung hat einen Antrag auf Aufhebung der Wohnungsmangelverord- nung abgelehnt, da die Wohnungsverhaltnisse in Harleshausen noch nicht als günstig bezeichnet werden können. Der Tieferlegung der Rasenallee wurde zugestimmt. Da der Haushaltsvoranschlag noch nicht fertiggeftcat ist. ermächtigten die Vertreter in ihrer letzten Sitzung, die unter dem Vorsitz von Herrn Feldner, anstelle des durch Unfall erkrankten Bürgermeisters Lukan tagte, der Gemeindeveiwal- Bürgermeisters Lukan tagte, die Gemeindeverwal­tung nach dem 1. April Ausgaben im Rahmen des bisherigen Etats zu leisten.

Ober-Ohmen. Der Gemeinderat lernte zum zweiten Male mit 6 gegen 4 Stimmen Vie Freigabe eines Platzes zur Errich ung eines Gedenksteines für den ersten Reichspräsidenten Ebert ab. Dte An­gelegenheit wird im Verwaltungsstrettversahre« weiter verfolgt werden.

Sämerei-W ockenbcrichi

Sämereien-Wocheubericht der Raffelet «. ®. ^Firmen. Die lebte Berichtswoche stand der vorhergehetwen an Lebhaftigkeit tm Samenbandel nichts nach. Rotklee SO bis 85 RM. Weitzklee 120145, G lbklee 4045, Luzerne 100 bis 110 Schwedenklee 80-90. Timotbee 65-75 SnaL Rav- gras 4045, Jal. Raugras 4045: Runkelsamen-verb. Eckendorser Riesen-Walzen. Elite-Züchtung rot und gelb 80 RM: Futterzuckerrüben, olivens. weisse. rhein. Lanker 80 RM: Lriginal-Eckendorfer v.. Borries, rot und gelb 45 RM: Original-Kirsches Ideal, gelb 45 RM: original- Friedrichswerther Zuckerwalzen, gelb und wt 45 RM. Qrt- ginal-LvanaDie Zuckerreiche" weih 44 RM. Alles per 50 kg. Kleesaaten brutto für netto einschl. sack ob Lager Kassel, netto Kasse. Alles andere netto ohne Lack, ab Laser Kassel, Kleesaaten und Timothee sind alt seidefrei.

6.45: Morgengymnastik.

7.15: Erüykonzert.,

17.40: Fortsetzung des Konzerts . .

18.15: von Kassel: Einführung zu Faust I. und II. Teil. 18.45: Die griechische Invasion, Bortraa.

19.10: Spanischer Sprachunterricht.__

19.45: aus Mannheim: Kcnzert der Bläseroereinigung des Mannheimer Nationaltbeaterorchesters.

20.80: Zwei Märchensptcle oon M. Kober.

21.80: Bach-Konzert des Philharmon. Orchesters.

22.45: Nachrichtendienst.

28.00: Schweizer Serif.

Königswusierhauseu: 16.80: Reiseeindrücke ani Russland. 19.00: Sinnbilder der Passion: Das Schweiß» tuch der Veronika und Pieta. <K Königsberg.Heils» b e r g: 20.00: Konzert 21.20: Beer-Gimt-Mllsik von Sdvard Krieg. Langenberg: 20.00: Uebertragung aus Dortmund: KarsamstagSkonzert.$> Wien: 21. Die schlimmen Ruben von Johann Nesirov. 22.10: Abend» konzert. London-Re g. 22: Konzert des Londoner St-eichorch. 28.30: Tanzmusik aus dem Mao Fair^otel.

^Runöfutif

Wir HSre« a« Freitag, de« 8. Avril:

8.00: Aus der Johanniskirche, Main,: Orgelkoa^rt Werke von Job. Seb. Bach

10.00: Aus der Petersktrche, Frankfurt a. M.: Morgenfeier 12.00: Konzert I. S. Bach: Aus demNotendüchletn für Anna Magdalena Bach" (1725) Alessandro Searlatti: Siabat mater für zwei Fraueniltmmeu mit Streichorchester

14.00: Stunde der Jugend

15.30: Josevb von Arimatbia. eine LrMlung von Also«» Pacmet

16.00: Schallplattenkonzert: Der Messias, von Händel

18.00: Von Stuttgart: Passiv Christi

19.00: Karfreitags-Weibestunde - Ansprache

19.35: Aus dem Groben Saal des Saalbaue», Frankfurt a. M., nach Leipzig): Franz Schubert: Messe in As- Dur Sorte, Gloria, Credo. Sanctus. BenehictuS, AgnuS dei

20.30: lAuf den Deutschlandsender): ChriftuSlegende von Selma Sagerlöf

21.00: (Auf den Deutschlandsender): Stunde der Kammer- musil

22.00: Tagesnachrichten

Frankfurt-Kassel:

Königswusterbausen: 18.00: TagebnchblSiter einer Wcstfrontfahri (II). 18.40: Albrecht SchaeiferS Parzival^. 19.05: Okkultismus und religiöse Erfadruna.

Königsberg-Heilsberg: 20.00: Franz Werfel: Die Troerinnen". Rach der Tragödie des EurppideS. 21.15: Aus der Neurohgärter Kirche: Königsberger Palsio» 1672 von I. Sebastiani. ö> London Ä e g.: 20.30: Mili­tärkonzert: als Einlagen Soli für Cello. Rom: 21.00: Orchester unö BokalkonzeN.

Wir höre« em Sonnabend, den 4. Avril:

Frankfurt-Kassel:

12.00: Schallplattenkonzert.

13.05: Schallplattenkonzert (Fortsetzung).

14.10: Werbekonzert (Schallplatten)

15.20: von Stuttgart: Stunde der Jugend. _

16.30: Konzert des Stadt. Kurorchesiers Wiesbaden.

17.00: Bon Hamöurg-Hummelsbüttel: Länder Hockeyfpiel DeutschlandEnglanl. 2. Halbzett

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