Ttr. 76 / Sirmndzwanzigstn' Jahrgang
Kasseler Neueste Tlachnchte.
Diensiag 31. März 1931 / 1. Beilage
Feuerzeichen von St. Martins Türmen
40 Lahre Berufsfeuerwehr in Kassel / Aus der Geschichte unserer Wehr
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zer Zeit von den Wachen aus erreicht werden tonnten und so eine wirkunasvolle, sehr schnelle Lösckhilfe im ganzen Stadtgebiet sichergestellt war. konnten auch die in den zuletzt eingemeindeten Vororten noch bestehenden freiwilligen Feuerwehren aufgelöst werden, so daß seit dem 1. April 1914 der gesamte Feuerschutz allein in der Hand der Berussfeuerwehr liegt. Bei Ausbruch des Krieges beschlagnahmte die Heeresverwaltung den Kraftarbeitswagen und die beiden noch in der Fabrik befindlichen Krankenwagen. 51 Beamte wurden zu den Mahnen eingezogen, von denen 4 Beamte den Heldentod starben, während eine größere Anzahl verwundet wurden. Während der Kriegs- jahre konnte der Feuerschutz nur unter äußerster dienstlicher Beanspruchung der zurückgebliebenen 35 Beamten und unter Ginstellung von 37 Hilfsfeuerwehrmännern aufrecht erhalten werden. Die finanzielle Lage nach dem Krieg verhinderte jeden weiteren Ausbau des Feuerschutzes. Dafür wurde zur Erzielung finanzieller Ersparnisse der Werkstättenbe-
tungsgeräte der verschiedensten Arten. Winden. Hebebäume, Pferdehebezena. Autoabschleppkarren. ftta= schenzüge. Eisenschneidgeräte. Abstützüölzer und natürlich eine große Menge Sckläuche. Von diesen letzteren befinden sich etwa 9000 Meter auf den Fahr- zeugen bezw. auf der Schlauchkammer. 1901 Wasserstöcke und viele Saugestellen stehen der Wehr in der Stadt zur Entnahme von Löschwaster zur Verfügung. Tie Wehr besitzt' außerdem ein'fahrbares eisernes Rettungsboot (Ponton), um den vom Hochwasser der Fulda bedrängten Bürgern Hilfe bringen zu können.
Der FeuermelDuna dienen zurzeit 104 öffentliche und 55 private Feuermelder und 20 Morseapparate auf den beiden Wachen. Die Melder sind in neun Feuermelderlinien eingeschleist. Die Gesamtlänge der erforderlichen Telegraphenleitungen beträgt 183 Kilometer.
Zwischen dem heutigen Stand und der elnzrgen Abprotzspritze, den 12 Mann und den 20 Meldestellen des Fabres 1891 kann naturgemäß ein Vergleich
Am 1. April 1931 sind 40 Fabre vergangen, seit die Berufsfeuerwehr Kassel gebildet wurde und damit in dem Feuerlöschwesen der Stadt eine bedeutsame Wendung eintrat.
Bis zum Fahre 1860 lag der Feuerlöschdienst in den Händen des sogenannten Feu-^öschkorps. welches aus zwei Brigaden bestand, der Hofbriqade und der städtischen Brigade. Die Geräte der Hofbrigade standen int Hintergebäude des pf’^molwn Ministeriums am Künigsplatz, wo heute das Gebäude des Hessischen Bankvereins steht, die Geräte der städtischen Brigade im Spritzenhaus in der Mauerstratze, der heutigen ^«16000(66 2. Die Alarmierung erfolgte durch Trommler und Hornisten der Garntt-m nachdem der Türmer auf St. Martin meist das erste Steuerzeichen mit der Glocke gegeben und in der Richtung des ausgebrochenen Feuers bei Ta« eine rote »vahne, bei Nacht eine rote Laterne ausaebängt und den vermutlichen Brandort mittels eines großen Sprachrohres nach alle» Seiten des Turmes ausgerufen hatte.
Diese Art des Feuersicherheitsdienftes zeigte sich Ende der 50er Fahre des vorigen Fahrhunderts als unzulänglich, so daß schon damals der Antrag vorlag, eine aus 16 Mann bestehende. ständige Feuerwache einzurichten. Der Stadtrat wandle sich daher am 23. Mai 1860 an Konrad Boppenhausen, der damals als Turnlehrer zahlreiche junge Leute um sich versammelte und forderte ihn auf. das Kommando der zu bildenden ständigen Feuerwache zu übernehmen. Dieser erklärte sich bereit, machte aber den Gegenvorschlag» statt der kostspieligen ständigen Feuerwache eine freiwillige Turnerfeuerwehr zu gründen. Der Sladtrat stimmte diesem Vorschlag zu.
Bereits im Fahre 1865 war di« freiwillige Turnerfeuerwehr 120 Mitglieder stark.
Um die Feuerlöschhilfe zu beschleunigen, wurde im Fahre 1876 eine ständige Feuernachtwache im Spritzenhaus, die von den Mitgliedern der Turnerfeuerwehr abwechselnd gestellt wurde, eingerichtet. Neben der freiwilligen Turnerfeuerwehr bestand nach wie vor die städtische Feuerwehr-Brigade als Pflicht- scuerwehr unter dem Namen Bürgerfeuerwehr weiter. Da ein einheitliches Kommando fehlte, entstanden bei dem Zusammenarbeiten der beiden Vereinigungen erhebliche Reibereien, die eine Neuregelung erforderlich machten. Fm Fahre 1884 trat eine neue Dienstordnung in Kraft, die darin gipfelte, daß die Gesamtfeuerwehr unter die Oberleitung eines Major- Kommandanten gestellt und in Komgaanien und Alarmbezirke eingeteilt wurde. Die Besetzung der Wache nur des Nachts in Verbindung mit der mit Weckern versehenen Alarmabteilung der freiwilligen Turnerfeuerwehr genügte aber schließlich dem Bedürfnis nach schneller Löschhilfe auch während der Tagesstunden nicht mehr. Die Ankunft der ersten Hilfe dauerte zu lange, so daß sich die Polizeibehörde genötigt sah, dem Magistrat die Einrichtung einer ständigen Tag- und Nachtwache zur Erwägung zu stellen-
Kassels erste Berufsfeuerwehr
Auf Beschluß der städtischen Körperschaften wurden daher am 1. April 1891 zur ständigen Besetzung der Feuerwache im Spritzenhaus 12 berufsmäßige Feuerwachmänner unter einem Derufsoberfeuerwach- mann eingestellt. Dieser war von der Berliner Berufsfeuerwehr übernommen und sollte die jung« Be- rufsfeucrwehr im Feuerlöschdienst gründlich ausbrl- den und den ersten Angriff auf das Feuer leiten. Diese Feuerwachmänner versahen den Feuerwehrdienst als ihren alleinigen Beruf und bildeten so den Grundstock der Berufsfeuerwehr, auf welchem sich deren weitere Entwicklung aufbaute. Reben der Be- rufsseuerwehr blieben jedoch die Bürger und die freiwillige Turnerfeuerwehr bestehen und entsandten ihre Alarmabteilungen.
Trotz der zunächst sehr geringen Mannschaftszahl waren die Erfolge der jungen Berussfeuerwehr aanz ungemein überraschende. Tie schwache, aber schnelle Hilfe von nur wenigen gut ausgebildeten Bcrufs- seuerwehrleuten genügte schon im folgenden Fahre in den meisten Fällen, um die Hilfe der beiden anderen Feuerlöschkorps überflüssig zu mach»«, Die Folge hiervon war ein Abnehmen des Fnteresses der Turner- und Bürgerfeuerwehr, weil sie nicht mehr so oft in Tätigkeit kamen wie früher. Ms dann im Fabre 1897 der Major-Kommandant pensionier, wurde, und an seiner Stelle ein Berussbranddirekwr die Leitung des Feuerlöschwesens im allgemeinen und der Berussfeuerwehr im besonderen übernahm, begann ein großer Aufschwung der bisher an Geräten und Mannschaften nur schwachen Berufsfeuerwehr, während die Bedeutung der beiden Feuerlöschkorps. die seit 1900 zu einer einzigen freiwilligen Feuerwehr verschmolzen waren, immer mehr zurück- trat, so daß diese im Fahre 1907 aanz ausgelöst wurde. So setzte eine Entwicklung des Feuerlöschwesens und der Berufsfeuerwehr ein, die infolge der stetig fortschreitenden Technik und infolge Nutzbarmachung aller möglichen Erfindungen die Berufs- feuerwebr auf einen Stand gebracht bat. der sie befähigt. auch schwierige, früher nur mit großer Mann- schastszahl zu lösende Aufgaben mit verhältnismäßig Ieringer Mannschaft, aber mit guten Geräten in be- lieviäender Weise zu lösen.
Oie Korsschritte der Technik
Stand zuerst nur eine alte Abvrotzspritze zur Verfügung so wurde in den Fahren 1896 bis 1905 an Geräten 2 Löschwagen. 1 Magirusleiter. 1 Personenwagen und eine Dampfsvritze beschafft, während die Berussfeuerwehr auf die Stärke von 1 Branddirek-
ior, 1 Feldwebel und 42 Mann gebracht wurde. Als Feuerwache wurde das alte Spritzenhaus in der Mauerstraße weiterbenutzt. Als nun im Fahre 1889 Wehlheiden zu Kassel kam. wurde zum Schutze des westlichen Stadtteils eine zweite Wache am Königstor, in der alten Stadtkaserne, eingerichtet und besetzt.
Fn den Fahren 1900 bis 1904 wurden mehrere Löschfahrzeuge, darunter eine weitere Dampfspritze und eine Braun'sche Balanceleiter, beschafft. Fm Fahre 1904 wurde sämtlichen Angestellten der Feuerwehr die Beamtenstellung verliehen, wodurch sie in den Genuß aller hiermit verbundenen Rechte traten, wie Pensionsberechtigung. Witwen- und Waisenversorgung usw. Bis 1906 war der Beamtenstand bis auf 57 Köpfe gestiegen. Fn diesem Fahre wurden auch anstelle der bisher von einem Fuhrunternehmer gestellten Pferde 18 Pferde Holsteiner Rasse
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Die frühere Nebenwache Edre Luisenstra&e Westendstraße im Jahr 1902
lediglich für den Feuerwehrdienst angekauft: diese Zahl erhöhte sich 1907 auf 20 Pferde.
Oie neue Hauptfeuenvache
Das Fahr 1907 ist für die Entwicklung der Feuerwehr von ganz besonderer Bedeutung, wurde in ihm doch die neue Hauptfeuerwache am Luisenplatz in Betrieb genommen Die Feuerwehr folgte darin der allgemeinen Ausbreitung der Smdt nach dem Westen Die Hauptfeuerwache war nach den neuesten Grundsätzen und Erfahrungen in Bezug auf die Unterbringung von Menschen, Pferden und Geräten und ihre Alarmbereitschaft errichtet. Die Stadt konnte nun in zwei Löschbezirke eingeteilt werden, von denen der eine von der Hauptwache. Westerburgstraße 2. und der andere von der Feuerwache 2. Mauerstraße 9, ge- * deckt wurde. Jede Wache war besetzt mit einem vollständigen Löschzug, bestehend aus Gasspri^e, Maschinenleiter und Dampfspritze; außerdem war auf der Hauptwache noch ein zweiter Abmarsch vorhanden. Die Mannfchastszabl war auf 2 Offiziere, 1 Vizefeldwed cl, 1 Feldwebel, 13 Obetfeuerwehrmän- ner und 58 Feuerwehrmänner, zusammen 75 Köpfe gestiegen. Fm Fähre 1910 übernahm die Feuerwehr den "Fährbetrieb der beiden städtischen Krankenwagen, während die Beförderung der Kranken selbst noch durch die Sanitätskolvnnen erfolgte.
Sieg des Autos über die Pferde
Ms im Fabre 1911 die Beschaffung einer dritten Dampfspritze erforderlich wurde, erfolgte nach eingehenden Versuchen der Ankauf einer Auwmobildampfspritze. Die Erfährungen. die sowohl in wirtschaftlicher als auch in feuerwehrtechnischer Beziehung mit diesem Kraftfahrzeug gemacht wurden, ließen den Gedanken aufkommen, den gesamten Fahrzeugpark der Feuerwehr zu automobilisicren. Nach eingehenden Ueberlegtmgen und nach Ueberwindung vieler Widerstände konnte dieser Plan 1913=14 verwirklich werden. Als Ersatz für die Pferdesahrzeuge wurden 6 automobile Motorspritzen, 2 Ma- schinendrehlsitern, 1 Stabswaqen. 2 Krankenwagen und 1 Arbeitswagen bei den Benz-Werken in Auftrag gegeben und mit Ausnahme der Heiden Krankenwagen am 1. April 1914 in Dienst gestellt. Tie nicht mehr benötigten Pferde und Fahrzeuge wurden an andere städtische DienMellen abgegeben oder verkauft. Mit der restlosen Einführung des Automobilbetriebes stand Kassel zurzeit an der Spitze aller Großstädte, keine deutsche Großstadt verfügte vor dem Kriege über einen so modernen, gleich- mäßia durchgebildeten Feuerwebrkraftwagenpark.
Tie Sollstärke der Berufsfeuerwebr war zu diesem Zeitpunkt 85 Beamte, von denen Zweidrittel ständig im Wachdienst waren. Der Feuerschutz der Stadt Kassel stand auf seiner Höhe. Da mit Silke der Kraftfahrzeuge auch die Vororte in äußerst kur-
Der einzige noch lebende Berufsfeuerwehrmann vom Gründungstag dem 1. April 1891, Christian Abt.
trieb immer mehr ausgebaut. Tie vorhandenen Werkstätten wurden vergrößert, vermehrt und mit entsprechenden Arbeitsmaschinen versehen, so daß jetzt fast alle Reparaturen an den Fahrzeugen, Geräten Ausrüstungsstücken und an den Wachgebäuden in den eigenen Werkstätten von den Feuerwehrbeamten während des Wachdienstes ausgeführt werden.
Dem Nächsten zur Wehr...
Zurzeit zählt die Berufsfeuerwehr 110 Beamte, von denen etwa die Hälfte täglich sich im Wachdienst befindet. Auch der dienstfreie Teil der Beamtenschaft kann durch besonderen Weckeralarm zur Hilfeleistung auf groben Brand- und Unfallstellen beran- gezogen werden.
An Fahrzeugen stehen der Webr zurzeit 6 große Kraftmotorspritzen. 1 zweiräderigc Anhängermotor- spritze, 2 Kraftmaschinenleitern, 1 Kraftversonen- wagen, 1 Kraftarbeitswageii, 2 Kraj.krankenwagen und 1 zwieiräd. Anhänger-Rüstwagcn zur Verfügung Alle Fahrzeuge sind mit den zum Lösch- ».Hilfsdienst erforderlichen Geräten voll ausgerüstet. Diese Geräte sind äußerst vielseitig und zahlreich. Es werden mit« geführt: Standrohre. Stahlrohre, verschiedene Arten Leitern, Sprungtücher. Rettungsapparate, Leinen, Werkzeugkästen mit den verschiedensten Werkzeugen Rauchschutzgeräte, Aufräumungsgerite. Eimerspritzen, Sonderlöscher für Brände von feuergefährlichen Flüssigkeiten und an elektrischen Anlagen. Gummihandschuhe und Gummischuhe, Verbandskästen, Sauer- stosswiederbelebunasgeräte. Krankentragen. Beleuch
Wickenrooe und vom 1. November 1888 bis Ende Mör, 1915 Lehrer an der Bürgerschule 5 in Kassel. Seit Oktober 1926 trägt er den Titel „Stobt« turnrat", nachdem er schon am Anfang des Krieges zum Turninspektor ernannt war. Buchenau war im wahrsten Sinne des Wortes ein Mann der Arbeit.
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kaum noch gezogen werden, da die Anforderungen, die an die Feuerwehr gestellt werden, seitdem ungemein gewachsen sind. Während im Fahre 1892 nur 46 Ausrückungen der Berufsseucrwchi itottfanbeit. ist diese Zahl unter gewisses Schwankungen ständig bis aus das 8- bis lOfachc als Durchschnitt der, letzten Fahre gestiegen. Die meisten Alarmierungen seit Bestehen der Berussfeuerwehr brachten die Berichtsjahre 1917 und 1928. Fn dem letzteren fanden 540 Ausrückungen statt, die sich auf 13 Grobfeuer. 26 Mittelfeuer, 154 Kleinfeuer, 61 Schornsteinbrände, 175 Hilfeleistungen, 88 blinde Alarme und 23 Brände außerhalb des Stadtgebietes verteillen. Fn demselben Fahre wurde auf den beiden Feuerwachen noch in 283 Fällen Samariterhilfe aeleistet. außerdem wurden 1508 kranke Personen befördert.
Diese Zahlen reden eine deutliche Spmche mtd zeigen, in welch hohem Maße die Feuerwehr berufen ist, zum Schutze von Hab und Gut der Bürger einzugreifen. Das Vertrauen der gesamten Bürgerschaft der Stadt zu besitzen, wird, wie bisher, so auch in Zukunft das eifrigste Bestreben der Berussfeuerwehr sein und bleiben. ____________
Giadiiurnrai Buchenau
tritt am 1. April in den Ruhestand.
Dei Nachricht, daß unser allseits bekannter und beliebter Stodtturnrat Buchenau am 1. April in den Ruhestand tritt, ist Wohl vielen unwahrscheinlich vorgekommen. Und doch ist sie wahr. Soll Soll man es glauben, daß der nunmehr 66jährige nicht mehr im Dienst der Stobt Kassel — da er seit 1888 seine Erfahrungen und Dienste zur Verfügung gestellt hat — tätig ist? Er, der immer ein Mann der Tat war, der unermüdlich für die Fugend geschafft hat und ihr ein Vorbild in jeder Beziehung war, wird also in Ruhestand treten. Buchenaus Lebensweg sei kurz skizziert: Ms Sohn des Stadtkämmerers in Trehsa am 25. Februar 1865 geboren, besuchte er vom 17. bis 20. Lebensjahr das Lehrerseminar in Homberg. War von November 1885 bis Ende Oktober 1888 Lehrer i»
Oben links:
Die ersteMannschaft unter Leitung des Oberfeuer» werkers Sdimidtkutiz und dem Leiter des gesamten Feuerlöschwesens, Feuerwehrmajor Baumeister Koch.
Rechts:
Die frühere Hauptfeuer» wache Mauerstrahe kurz vor ihrer Automobili
sierung.