Hansel / Wirtschaft / Börse
Kasseler Neueste Nachrichten
Hessische H andelszeitung
Oonnersteg, 19. März 1931
Wie die Schulden weite steigt.
6.L.D.
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Kurse im Kasseler Verkehr
Ohne Gewahr
18. Marz
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festverzinsliche
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Aktien
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Das Mode-Risiko
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Waren und ihre Preise
In Kürze
Frankfurter Produktenmarkt
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17. Marz
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Berliner Devisenkurse
In Reichsmark
18. Marz
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XeilaeSme Deutfch- ettebreteufe» —8 Monate vorse»
Der Lohnstreit im Baugewerbe
Die Tarifümter für 10—15 Prozent Lohnabbau.
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Mas ch in en -Ziga rren
Bedrohung der Zigarren-Handarbeiler
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Polnische Wirtschaft
Polen legt 7 Prozent des VollSeinkommenS in Alkohol an.
Buenos Aires . Canada. . . . Japan . . . . Kairo . . . , Konstantinopel London . .
Neuyork Bio de Janeiro.
tonnte, ift vor allem aus eine Entwicklung innerbalb Konsumentenschaft zurückzuführe», Sie man am besten
„DemokratiNeruns der Mode-
Wenn man die deutsche Modewirtschaft der Borkrie-s- «eit mit dem modischen Geschehen -er Gegenwart vergleicht, so wird man sofort auf einen fundamentalen Unterschied stoben: Bor dem Kriege wurden 75 Prozent der gesamten Damenbekleidung in den Matz-Salon» hergestellt, während nur 25 Prozent konfektionSmätzig verarbeitet wurden, und heute ist diese» Verhältnis genau umgekehrt. Datz sich die Lage in verhältniSmätzig kurzer Zeit so verändern
. 1 Pap. Peso
• 1 Can Doll. .
. 1 Yen . . .
. 1 agypt Pfd.
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. 1 Ptd. Sterl.
. 1 Dollar
. 1 Mürels . . , . 1 Gold Pes. .
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. 100 Drachmen
. 100 Beiga . .
. 100 Lei . . .
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4525
95-56
Emanzipation von der Pariser „haute couture“
Sa Deutschland werden seit einigen Monaten Zigarren verkauft, die mit einer amerikanischen Maschine bergestellt werden. Nachdem, wie die deutschen Sachleute bedauvten, feftgefteflt worden ist, Lab die Arbeit dieser Maschine der HanöarbeU nicht gleichwertig ist. und die Maschinen Laber von bet deutschen Zigarrenindustrie abgelednt worden sind, hat ein au» der Zigaretteninduftrie bervorge- ganaeiwr Unternehmer auf diesen Maschinen eine neue Zigarrensaoki! aufgebaut. Es mutz abgewartet werde», wie wett sich die mechanisch hergestellten Zigarren gegenüber öen Erzeugnissen der feinfühligen und anpassungsfähigen menschlichen Hand bei den Konsumenten, -te Las letzte Wort haben, durchsetzen werden.
Die ganze Frage hat aber auch eine volkswirtschaftliche Seite. Eine Maschine, an der vier ungelernte MäLchen tätig sind, soll in der Woche 20 000 Zigarren Herstellen, während für die gleiche Menge Zigarren in der HandarbettSinLustrte iwSlfgelernteSacharbetter notwendig sind. Da die Zigarren nur in Len gleichen Preislagen herauskommen, in denen schon über SO Prozeni der gesamten, mit der Hand hergestellten Zigarrenvroduk- tion liege», werden an HandarbeiiSzigarren soviel weniger geraucht werden, als an Maschinenzigarren mehr konsumiert werden.
Damit ift ein erheblicher Teil der 180 000 in der Zigar- renindustrie tätigen Arbeiter, die noch dazu meistens auf dem Lande sitze». wo andere indnstriell« Beschäfti- gungsmöglichkeit nicht vorbanden ift. in seiner
Eriftenz gefährdet.
Wie wir weiter dazu büren, soll di« amerikanische Maschine nur LaS t e u r e r e. in der Qualität aber keineswegs bessere Vollblatt-Deckmaterial verarbeiten können, während die Handarbeiter auch au» durchlöcherten, deswegen aber ebenso guten Deckblätter» Decken herauS- schneide» könne». Infolgedessen müssen bei der Herstellung von Maschinenzigarren nicht nur hohe Lizenzgebühren nach dem Auslände gezahlt werden, sonder» eS mutz auch sür den Tabak mehr ans Ausland gezahlt werde» als für Len von der Handarbeitsfabrikation bezogenen.
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164-00 12400
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7100
258C0
während nunmehr das gesamte Volk am modische» Geschehen Anteil nimmt. DaS bedingte natürlich einen ungeahnten Aufstieg der konfektionsmähigen Massenfabrikation von Damenbekleidung und führte die genannte Umschichtung in der Modewirtschaft herbei. Damit erwuchsen der Konfektion und dem BekleidungS-EinzelhanLel aber auch neue Aufgaben und Probleme, die zumeist »och heute ihrer Lösung harren.
Eines der wesentlichsten unter ihnen, LaS M ü L e r i f i k o, ist in letzter Zeit trotz oder gerade wegen der allgemeinen Wirtschaftsnot seiner Klärung nähergekommen, als es durch jahrelange Bemühungen der Verbände möglich war. Das von Paris ans diktierte Tempo der Weltmote erfolgt natürlich ohne Nückstcht auf die besondere» Wirtschaftsverhältnisse irgend eine» Sande». Für bi« deutsche Wirtschaft mit ihrer jahrelange» Dauerkrise
ist bet Modenmschlag viel zu schnell,
und in dieser Tatsache dürfte der Grund für eine ganze Reihe von Mitzhelllgkeften zu sehe» sein. Da hat man vor allem den SchlenderSetrieb in der Fabrikation al» direkte Folge des Pariser MoLetempos, denn da», was man auS Anlatz der ersten Musterung als letzte Neuheit übernommen Hai, wird bei der «weiten Musterung bereit» al- veraltet erklärt und kann bestenfalls noch zu Schleuderpreisen abgesetzt werden. Datz der Einzelhandel unter diesen Umstände» in jeder Saison grotze Vorsicht an den Tag legt und seinen Bedarf möglichst spät deckt, dürfte erklärlich sei». Seine Lage Ist infolge dieser Gestaltung der Dinge auch nicht allzu günstig, denn es ist heute selbst am kleinsten Platze nicht mehr möglich, überalterte Ware auberbalb der Saison- und Snveniur-Ausverkäufe abzusetzen. Auch der
Detaillist am kleinen Platze muh Lauernd „auf der Höhe' fein, wenn et eine Abwanderung seiner Kundschaft »um grobstLdtischen Einzelhandel verhindern will.
Die letzt« Zeit hat nun eine Wandlung geschaffen.
Infolge der Kapiialknappheil sind die Firmen der Konfektion gezwungen, nicht mehr jede Einzelheit der Pariser Mode mitzumachen und einzelne Musterungen auszulasien. Daraus ergibt sich für Fabrikation und Einzelhandel eine wesentlich grötzere Sicherheit. Es ist zu wünsche», datz man dieses Softem der Sparsamkeit auch in bessere Zeiten übernehmen möge.
Heutiger Börsenbeginn
Eher fester.
Berlin, 10. März. Siemens 171% ca., I. ®. Farbe» U4% ca. Im heutigen VormiitagSverkebr wurde die Tendenz im Einklang mit Neuoork eher fester tariert, zumal gestern von der Börse selbst stark verkauft worden ist und man für heute mit Deckungen rechnen zu können glaubt. Die Umsavtätigkeii war ober vorläufig weiter sehr klein. Am Devisenmarkt nannte man: Lottbon-Paris 124,19, London-Mailand 92.75, London-Svanien 46,95, London- Amsterdam 12,11%, London-Schwei, 25,25)4, London-Kabel 485,98—*98, London-Berlin 2049%, «abel-Berlin 4,1968.
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35-50
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Teudeux
Wellen (Hessen u. Prov. Hessen-Nassau und Untertranken), Durchschnittsqualität, hl. Gewicht v. 74 kg. gut. gesund und trocken
Roggen (Hessen, Prov. Hessen-Nassau u. Untorfrank.) Durchschn. Qual. hl. Ge wicht v. 70—71 kg, gut, gesund u. trock.
Sommergerste für Brauxweeke
Hafer inl.
Hafer aust, Mais . . .
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Brreiusbank Stadtlengsfeld (' neraleerfammlung vorgelegien (
Bilanzsumme 812 273 (i. B. 269 (
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In Berlin bezw. Frankfurt notierte Aktien
Kurse vom 17 Mir* Beck u. Henkel Große Kasseler Straßenbahn St. Akt. . Große Kasseler Straßenbahn Vorn. Akt. Herkulesbrauerei ..........
Ver. Faßfabriken ......... Wenderoth . . > s i : > ■ i ■ t i i
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9425 73-tO 10328
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128-50 65C0
41 tO 7975 2525
104-fO 5675
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18500 V GO
bezeichnet. Bor dem Kriege war die modische Eleganz Privileg einer verhältnismätzig kleinen Gessllschastsschicht,
In de» Jahren 1927 bl8 1931 hat die Reichsbahn ans Grund des mit der Deutschen Wagenbau-Bereinlanna ab« geschlosienen Vertrages der Waagon-Jndnftrie Aufträge im Werte von 551 Mill. RM erteilt.
75 ou 00 ,00
n« G. m. 6. H. Uebernahme der
könnt: Provinz Brandenburg ut um 10 Prozent, Sachsen-Anhalt deutschland um 10,5 Prozent, Po
11,7 Milliarden Agrarschulden
Das Anschwellen der Dchnlendast der deutschen Landwirtschaft.
O Hi«, ers aßbare Kreditbelastnng der deutschen Landwirtschaft betrug Ende des Jahres 1930 nach Schätz»»- teu bei anftitttt» für Konjunktur,orschuna zirka 7,8 Mil- Itarben RM. Die S ch w i m m k r e d i t e, d. h. die Schulden der Landwirtschaft bei Händlern, Kausleuten usw., sind schwer iu beurteilen. Saisonmätzia pflegen sie im Winter am ^niedrigsten zu sein. Infolge der niedrigen Preis« im Herbst 1930 dürste aber in diesem Winter die Summe der Rückzahlungen nur sehr gering sein. Mit Lieser geschltzten Berichulduna dürste die G-samtverschulbung der deutschen Landwirtschaft Ende 1980 rund 11,7 Milliarde» be-
Rach Pariser Meldungen wird tm Sommer auch eine französische Wirts chaftsdelcgation unter Führung des Vorsitzenden des FinanzausschusieS des Senats, Clementel, Ruhla ud besuchen.
Sn Gens hat am 16. b. M. nah landS eine interuaiiouale reu, begonnen, deren Dauer aus jeden ift
Kassel. Land.
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Die Berhandlunaen der Reichsbahn mit b er ruffiftnen Verkebrooerwaltung wegen Lieferung von rollendem Material nb bis zur Klärung der Kreditaufträge für die deutsche Industrie vertagt worden.
,..Die den «ereimgie» Stahlwerken gebSrende Sieger, la »der Erzgrube Stefilberg bei Mftfeu wird stillgelegt. Die Belegschaft ift bereit» gekündigt werben.
*
Die K.-B. her 8er. 61 ahlmerke A.-S. Düllelborf, genehmigte den Abschlntz für 1930 mit 4 (6) Vreient Dividende.
*
11925
^6 50
134-50
Ne Gruppe Sba r i 0 tt« » bü 1 t«- M - rHftit« hat Re Aktienmehrheit der Mifteldeutlchen Stahlwerke erworben und untereinander eine Jnteresfengeme in schall mit Dividendengarautie für die freien Marbütle-Aktionäre »^»schloffen.
Baum, n Lad D. Zündholz Fstl. Wild M Großalm. Ton Kass. Federst Kasseler Jute Benno Schilde SchüleHohenl Gebr. üngew Warb. Zucker Ad. Wever Wild.Königeq.
Heimische Wirtschaft
Um die Erdölsunde tm Steife Mühlhausen. Bor einiger Zett hat die Stadt Mühlhausen bekanntlich mit dem Burbach-Konzern und der Nakv-Tiesbohrungs AG. Verträge über Auswertung der Erdölvorkommen tut Streife Mühlhausen abgeschlossen. Nun habe» auch Verhandlungen zwischen dem Landkreis Mühlhausen und diesen Firmen staligesunden. Auch mit dem Wintershall« Konzern sind verschiedene Gemeinden, die an das Erdölgebiet an- gdenzen, in Unterhandlungen getreten. Die Verhandlungen sollen angeblich dicht vor dem Abschlutz stehen.
Die Realkreditgewährung tm Januar 1931. Der Gesamt, umlauf an Schuldverschreibungen (etnschl. Sachwerianieih:») erhöhte sich bi« zum 31. Januar 1931 (alles in Mill. RM.) bet einem Bruttozugang lauslwlietzlich Zugang an Aufwer- tungSschuldverschrcibungen) von rund 219 (tm Vormonat 142) und einem Abgang von 125 (114) - was einem R e i n- , U g a na von 94 (28), davon 89 (34) bei den Pfandbriefen und 5 (Abgang 6) bei den Kommunalobligationen entspricht auf 12 240 (12 124), in welcher Zahl der Zugang der Li- autbationspfandbriefe von 19 (20) und der Aufwertung«, schuldverschreivungen von 2 (4) berücksichtigt ift
tragen, daS sind rund 250 Millionen RM mehr al» Ende 1929. Die Hohe bet Z i » s l a st ist natürlich ebeniallS ichwer zu errechnen. Berechnet man die gesamten Zinsen nach den durchschnittlichen Kosten sür festen Stebit, so er- £?6en bLe ,6em Echaubilde angegebenen Zahlen, sicherlich sind aber für die Schwimmschulden und die kurz- frtfttgen Kredite die Zinslasten wesentlich höher.
Handelsrechtliche LiesernngSgeichäfte au der Berliner Produktenbörse m* 18. März, teilen: März SOU—298, ^«>29/,BO—298,50, Juli 29.-296 B.: Rogge»; iüian 200 B„ Mai 201—200, Juli 197—196,50; Hase r; März 170—169 S.. Mai 176,50—174, Juli 1&3.50—181,50.
Berliner Produktenbörse
Heutiger Frühverkehr schwächer.
Berlin, 19. Mär,. Bei ruhigem Geschäft nennt man am Lieierungsmarkt tur Brotaeirciöe %—i Mark unter gestrigem schlutznivea» liegende Preise.
Amtliche Notierungen vom Vortag
Der bekannte 75 Mttl.RM-UeberbrftckunaS- fteb it eines Baukkousortiums au die Stabt Berlin R zustande gekommen.
Sine Brotpreiserhbbnug dürfte infolge bet jüngst stark gestiegenen Gelreibepreife von einer eniier« ordentlichen Generalversammlung des Zweckverbandes der Grotz-Lerliner Bäckermeister beschlofsen werden, fall» nicht die Reichöregierung sich noch in letzter Stunde in einer Senkung des Weizenzolles entfchlietzt.
Berliner Kurszettel
18. M»rx L>urdi Funkdienst
Die Durchführung des Bahnfpeditionsvertrages. In her Reichsbahnhauptverwal.ung begannen die in Aussicht genommenen Verhandlungen mit den Spitzenverbänden der Wirtschaft über die Durchführung des Bahnspeditionsvertrages. Die Einzelberatungen über die Ausführungsbestimmungen wurden einer Kommission überwiesen in der die Reichsbahn und die beteiligten Spitzenverbände der Wirtschaft vertreten sind,
3ug“ftfmmter kantigen Divibenbe wie im Borjahre
«ereinSbank der Rbön e. G. m. 6. t>. Mellrichstadt. Die Generalversammlnno stimmte der Verteilung einer Dwi- denüe aus dem rund 10 000 Mark betragenden Reingewinn »u. Der Reservetonü konnte aus 23 000 Mark erhöht wer- X ..seiamten eigenen Mittel belaufen sich aus 7S00O Mark. Die Bilanz, umme tst auf eine Biertelmillion ae- Megen. *
Konkurs Ildolf Plant-Vberaula. Zu der erste» Gläubigerversammlung waren etwa SO, Gläubiger erschienen. Bon de» feftgestellten Sorbetungen litt Höhe von 16 000 Mart wurde dte Halste anerkannt. Voraussichtlich werde» aber nur etwa 1000 Mark einzutreiben sein. Die Ursache des Konkuries konnte nicht festgestellt werden, da eine ord- nungSmahige Buchführung nicht vorhanden ist. Angeblich sollen durch grotze Viebkäufe und verlorene Prozesse Ver- .lüfte entstanden ictn. Es wurde ein Gläubigeraus- schütz bestellt.
7% : : „ e 4k.
6% „ .. „ 8 R6-C Wintershall (Tretverkehr)
die
lagen siitb von 158 468 äufübS 718'ältar?gediegen' ^n Krediten waren 802 000 (i. V. 237 000) Mark gegeben. Infolge der Senkung bet Darlebnszinse» ift der Reingewinn mit 4682 Mark geringer als tm Vorjahre. LS wurde der Ber-
19-1 24-1 17 ( 231 134
lagt. Geld Ablö«uugssoh. Abi. Sch. ohue Ausl. 6% Ut. Keicheaul- 27 Young-Anleihe 7% Bsrl- Hypothek.
ti. Pt. 8.11 8%do. Korn. 0dl.
8% Herl. Hyp. Bank Gold-Pfdbr. 8.16
8% do. G.-K- 0.6 8% Ld. Zeutr. G.-P. 8% Metikl. Hyp. u.
Wechsel3
8% Preuß. Centfalb. Kreditpfbr. v. HI28 7% Pr. Centralboden
Üoldpfbr. v. 27 4H% do. Llq. Goldpf.
do. Llq. Anteilsch. 8% do. Gold Komm.
Schuld v. 1925 8% do. V. 1928 10% do. 5 u. 7 8% do. 8 u. 6 6% do. 9 5% do. 1
8% Pr. Ldpfbr. Anst. Üoldpfbr R 19
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8% do. K.-O. 20 Oesterr, Goldrente Oeslerr. Silberrente 4% Türk. Bagdad 1 4% Türk. Zollobi. II Ung. üoldreute Aacheuer Kleinbahn Canada Pao. Hamburg. Paketf. Hamburg-Südam. Hansa Dampfschiff Nordd. Lloyd Allg. Kreditanstalt Barmer Bankverein Bayr. Hypotheken ü, Wechselbank
Berl. Handelsges. Commerz u Privatb. Danatbank Deutsche Bank Deutsche üeborseebk. Dresdner Bank Reichsbank Neu abgestempelte
Reichsbankauteile Aocumulatoren A. E. G.
Angsb. Nürnberg Basältaktieu
Julius Berger Bergmann Elektr. Berlin Karlsr. lad. Berl. Maschinen Buderus
Charl. Wasser Chem. Heyden Cout.Üummiw.Hana. Daimler Motoren Dt. Atl. Telegr.
Dt. Conti Gas Dessau Deutsche Erdöl Deutsche Kabelw. Deutsche Linoleum». Deutscher Eisenhd. Dynamit Nobel
8% Kass. Lkr Gpt. 1
W 72,CO 9200 13675 W 61-25
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20.931
®tne der Hauvtftübeu des polnisch«» Etat» lind bk ®tnnaöme» au s dem SoirituSmonovol. In Lieser Hinsicht hat Polen Las Erbe LeS zaristischen plutzlanb angetreten. LaS erneu sehr erheblichen Teil seiner DtaaiS- einnahmen auS dem Sviritusmonovol und amtt au» dem Slenü der Bevölkerung zog. In Polen floh im letzten ffitatjubr bet einem Bruttoertrag des SvirituSmonooolS von <40 Mill. Zloto in die Staatskasse ein Reingc oinn von 450 Millionen Zloty. Hierzu bemerkt die „Neue Lodzer Zeitung : „Zieht man die einheimische Branntweininduftri« in Betracht, di« auch erhebliche Mengen Alkohol umsetzt, und ktzt man, den Wert ihres eigenen Absätze« nur auf 260 Mill Zloto an. dann würde sich ein Betrag von einer Milliarde Llotv ergeben, der in der unproduktivsten fform aufgewendct wird. Stellt man aber dem polnischen Volkseinkommen in Höbe von Zloty gegenüber, dann läht sich der ebenso erschreckende, wie staai»- und sozialvoltfisch bedenkliche Schlusi »leben, batz wir nahezu 7 Prozent unsere» BolkSein- kommens in Alkohol anlegen."
Weisen, mark, ab Station Koggen, mark ab Station Braugerste Futtergerste . . . .
Hafer, mark, ab Station Mais, loko Berlin „ La Plata .
Weizenmehl Roggeumehl Weizenkiele Roggenkleie Vlktorlaerbsen Kleine Speiseerbsen Futtererbsen Peluschken Ackerbohnen Wicken . . Lupinen blaue Seraäelia.^neue Rapskuchen Basis 88% Leinkuchen Basis 37% Trockeusohnitael . . Soyaextractiouschrot 45% Kartoffel flocken ....
»em 18. März. Der Markt ver- «Otte weiterhin in ruhiger Haltung. Man rechnet eher mit weiter ruckläutigen Dotierungen am 19. b. Ml., an Len Sauptplatzen. Die Zututzren vom Inland- werden lang- I«® -rötzer, lediglich zweite Sachen für Backzweck- sind sehr VI ,—;r ^srast. Tii Konsumnachfrage ist immerhin noch befriedigend. Di« V - r k a u s 1 v r e i s « deS Grotzhan- -S sinL heute: la Qualität iu Ztr. Tonnen 1,60—1,65. .C-ualitct 1.54—1,56, Auslandsbutter r„ntf<6« 1,63—1,78, kleinere Packungen entsprechender Anschlag.
Die ledigen Löhne im Baugewerbe gelten nur noch bi» zum 31. März. Da der Beginn der Bausaison unmittelbar bevorsteht, ist «S höchste Zeit, Klarheit über Oie vom l.Avril ad matzgebenden Bauarbeiteilöhne zu schassen. Die bezirk- ltchen Lohnverhandlungen waren überall erfolglos, so Latz in Liesen Tage» die Tarifämter entscheiden mutzten. Die Arbeitgeber verlangten einen Abbau der Tarifftun» denlöhne um 20—96 Prozent. Nach den bereits ergangenen SchieLsforüchen der Tgrtfämter sind Lohnsenkungen um 10 bi» 15 Prozent , ugebilligt worden. Dies« Schieds- fvrüche sind aber keineswegs verbindlich, so datz man mit der Ablehnung dieser Lohnsenkungen durch die Bauarbeiterorganisationen rechnen mutz.
In den Källen wo kein Schiedsspruch zustandcge- kommen ist. z. B. in Sambnra, Nied»schlesien. Kassel, Rheinland. Heften, Hesfen-Raftau und Mecklenburg wird die zentrale Schiedsstelle etwa am 24. März über die künftige Lohnhöhe entscheiden. Auch sür die Gebiete, in denen die Schiedsivrüche abgelehnt wurden, ift die zentrale Sckiebs- sielle znständia Im einzelnen haben bisher die Tarifämter in ihren Schiedssprüchen aus folgende Lohnsenkungen erkannt: Provinz Brandenburg um 10 Prozent, Braunschweig "... um 15 Prozent. Nordweft- ucunwuuiu um iu,u vlozent. Pommern-Stettin um 10 Prozent, Sieg-Lahngebiet um 10 Prozent und Baden um 13 Pro. zent. Neben den Lobnverhandlungen lausen in diese» Tagen die Besprechungen um die Schaffung eines R e i ch tz- rar i f s im Baugewerbe weiter.
markt«. ES waren dem Markte 1155 (am 4. März 1140) ^EEl und L20 (245) Sänferschweine zugefabren, Der Han- öel entwickelie sich infolge des gröberen Auftriebe« jedoch iUNSchst k«chk langsam, erst spät«! kam. bei etwas d rei i en etwa» mehr Lebe» in Len ,fiS. ^lieblich ohne Ueberstand bei oerbältniS- mätzig langsamem Q6efdßft»gane räumte. Die Preise für 0 ^>«1 ‘hal te S ? erfuhren durchweg Abschläge von 9 -tM bas Stück, für junaere Kerkel wurden gleichfalls
3, ^ehrtgere Preise bezahlt. LS wurden folgende "ottert: kür Ferkel von 2-6 otZto (kP8.4?® Ja Mär, 16—22 RM), non ft-ll von 8-18 Wochen 32-40 (32
' r f <6 m e i « e non 3-4 Monaten 40—46 (40—47) RM. von 4—5 Monaten 46—5» (47—54) &ä*fte°ra me6t 51 <54> AM und darüber.
Ilächster Kafte>er Zuchtschweinemarkt am 1. Avril.
°°m ttz- März. Zum Der-
DU « Ja 152J-162Ö 1470-15-20
1 Kl. Licht u. Kraft Kugeltiaidt Brauerei I. u. Farbeulnduitr. Keldmühle Papier Felten u. Guilleaume uelsenklroh. Berg«. Ges. f. 61 Untern. Th. Goldschmidt Uuanowerke Hackethal Draht Hamburger El F. H. Hamtnersen Harbg. Wien. Gummi Harpener Berg Hirsch Kupier HBsch Eisen ü. Stahl Hohenlohe W. Ph. Hollmann Ilse Bergbau Ilse Genuß Kali Aschersleben Karstadt Klöoknerwerke K61n-Neuessen Gebr. Körting Labmeyer u. Co. Laurahiitte Mannesmann Mansfelder Berg Masehiuep bau-Unternehmungen A.-G.
Metallbank Motoren- Deutz Nat. Auto Nieder!. Kohle Nordd Wolle Oberschi. Eisenbed. Obersehl. Koks Oesterr. Eiseub.Verk. Oesterr. Siemen« Schuckert Werke Orensteln u Koppel Ostwerke Phönix-Bergbau Rhein. Braunkohle Rhein. Stahlwerke Rh. Weetf. Sprengst. Riebeck Montan Rüttgerewerke Sachsen werke tachten». Vorzug alzdetfurth Sarottl Sehles. Bergb u. Zink Schles. Textil Schubert tt. Salzer Sbhuckert u. Co. Schultheiß Patz, Siemens u. Halske titöbr u. Co. Stolberger Zlük Sveuska Aktien Thür. Gas Leipzig Leonhard Tietz Transradio Ver. Glanzet Klberf. Ver. Stahlwerke Vogel Telegr V olkst. Porzellan Westeregeln Alkali Westt. Drahtind. Zellstoff Waldh. Otavi Minen Deutsch. Petroleum Sloman Salpeter
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Kaunas (Kowno) . 100 Litas .
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Wien . .... 100 Schill. .