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Donnerstan, 8. März 1931

Kasseler Tleuesse Tlacknckien

Eett« 3-1 Vklagc

Linkere Heimat

Harleshausen. Vom Pferd gestürzt. Ein bei einem hiesigen Landwirt beschäsligter junger Mann kam mit seinen beiden Pferden reitend die Haupt­straße entlang. Plötzlich bekam der junge Mann einen Krampfanfall und stürzte zwischen beide Pferde aus das Pflaster. Schnell hinzueilende Stute darunter ein Sanitärer, befreiten den Unglücklichen aus seiner Lage. Er hatte sich bei dem Sturz eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen und konnte erst nach langer Behandlung in seine Wohnung gebracht werden.

Heckershausen. In der FrühjahrSgeneralversamm- lung des Darlehnslaffenvereins erstattete Vorsitzender Lehrer EierDey den Geschäfts- und Jahresbericht und trug Rechnung und Bilanz des letzten Geichäfis- jahres vor. Daraus war zu entnehmen, daß die Ge- schäftsergebnisse Mfriodenstelleno waren. Bet einem Mitgliederbestand von 12s erreichten die Sparein­lagen eine Höhe von 130000 Mark. Die ausgegebe­nen Darlehen wuchsen auf 85 000 Mari an. Vom Aufsichtsrat schieden mrnusgemäß die Mitglieder Bischof, Krebs und Schnegelsberg aus, Cie wicoerge- wählt wurden.

Volkmarshausen. Schafe von wildernden Hun- den zerrissen. Aus dem Nachtlager einer Wander­herde Schafe wurden durch wildernde Hunde zwei der Tiere zerrissen. Größeres Unheil wurde^ zum Glück durch das DarwUchenkommen des Besitzers verhütet, der nach der Bestie schoß, die aber trotzdem entkam. ,

Wellerode. Im GesangvereinEintracht-Gemüt­lichkeit" wurden die Vorstandsmitglieder einstimmig wiedergewählt. Dar 60jährige Jubiläum soll zu Pfingsten festlich begangen werden.

Spangenberg. Das traditionelle Spangenbcrger Heimatfest wird am 28. und 29. Juni gefeiert. An diesem Tage dürfte Spangenberg das Ausflugsziel vieler Wanderfreunde sein, zumal voraussichtlich der Hessisch - Waldeckische Gebirgsveretn feine Jahreshauptversammlung am 28. 6. 31 hier ab halten wird. Zum Vorsitzenden der Ortsgruppe des Hessisch-Waldeckischen Gebirgsvereins wurde Staatsförster Schuchhardt gewählt. Die Ortsgruppe zählt zurzeit über 140 Mitglieder.

Imme «banse». Der Krieger-Verein, und der Getangver- ein ..Liedertafel" gedachten gemeinsam ihrer gefallenen und verstorbenen Kameraden am Volkstrauertag durch einen Kirchgang, wo Pfr. Divv-l In ergreifender Rebe der gefal­lenen Helden gedachte. Der Verein Liedertafel brachte zwei Lieder mit ibrem Chormeister Staufeuberg-Kasiel alS Diri­gent ,u Gehör. Nach dem GotteSdt-nft gingen die beiden Vereine geschloffen mit umflorten Fahnen zur Feier am Ehrenmal auf den Friedhof, wo Kränze niederaelegt wurden

Witzenhausen. Autozusammenstotz. Wieder kam es im Ortsteil Bischhausen an der scharfen Kurve am Hausgrundstück Heumann zum Zusammenstoß Ein Holzmindener Kraftwagen, der mit Fußball'"k- lern beladen war, geriet beim Schneiden der Kurve Segen ein anderes Auto, das von Gertenbach 3<t tm. Während dieses Auto schwer beschädigt wurde, konnte der Holzmindener Kraftwagen seine Fahrt weiter fortsetzen. ,

Bebra. Vom Mot"r»ad überfahren. Ein fünf- jähriger 5>unge lief c em Motorradfahrer vor das Rad, wurde überfahren und trug Verletzungen am Kopf davon, die aber glücklicherweise nicht lebens­gefährlich sind. Den Führer trifft keine Schuld.

Protest

Marburg. Ockershausen erhält Wafferleitung. Durch den Anschluß Ockersbausens an Marburg war es auch nötig, dem Stadtteil OckerShausen mit einer Wasserleitung zu versehen. Jetzt geht man nun dar­an, vom oberen Rosenberg den Anschluß an die Schloßleitung zu legen.

Marburg. Mansardeneinbrecher. Hier wurden drei Mansardendiebstähle verübt, die wohl alle drei auf das Konto ein und berfeiben Bande zu setzen sind. Gestohlen wurden in einem Falle eine Da- menuhr mittlerer Größe, eine dazugehörige Kette so­wie ein Paar Damenlackschuhe.

Alsfeld. Zur großen Armee. Der Senior deS Kriegervereins und Veteran von 1870-71, Johannes Bücking ist zur großen Armee abberufen worden.

Oer Hammerschleuderer

Zwischenfälle im hannoverschen Provinziallandtag.

Die dritte Vollsitzung deS Provtnziallandtages war am Dienstag nachmittag ausgefüllt mit der fort- gesetzten Aussprache über den Etat und der Einz-ck- veratung der EtatpositionFinanzverwaltung".

Bet der Rede des kommunistischen Abgiordnel.n Seeg en kam es zu einem scharfen Zmischn'-ff, als der Präsident den Abgeordneten, der »r.dauern t nicht zur Sache sprach, zur Ordnung rief. SXn der Erregung ergriff der kommunistische Abgeordnete den Hammer des Präsidenten u to wart ihn tn den Sitzungssaal. Unter alloemeioer Unruhe des Hauses wurde dem Abg. Soisse^ das Wort entzogen und ihm nachträglich nochmals ein Ordn"---'sruf erteilt.

Etnen neuerlichen Zwischenfall gab es, als n»ch Schluß der allgemeinen Aussprache der Präsident mehreren Abgeordneten das Wort zu persönlichen Bemerkungen erteilte und der nationalsozi i tstikche Abg. Karwahne in seinen Darlegungen '.er Linken b:n versteckten Vorwurf der Korruption machte. 5r wurde dafür zur Ordnung -entfett.

Schmalkalden obne Bürgermeister

Seit Oktober.

Seit Oktober v. I. wird die Bürgerschaft durch die Bürgermeisterwahl in Aufregung gehalten. Inner­halb der bürgerlichen Mehrheit der Stadtverordneten kann man sich über einen Kandidaten nicht einigen. Die einen wollten bisher die Wiederwahl des seit­herigen Bürgermeisters, andere wollen einen auswär­tigen Kandidaten und noch andere möchten das eine oder andere unbesoldete Maaistratsmitglied als Bür­germeister sehen. Eine kürzlich vorgenommene Wahl, bei welcher Sozialisten und Kommunisten die Stobt« verordnetenfitzuna verließen, führte zur Wiederwahl des bisherigen Bürgermeisters Böhne. Doch nahm dieser die Wahl nicht an. da er nicht zu seinem alten Gehalt sondern zu einem niedrigeren Gehalt S«wählt worden war. Daraufhin hat der größere ieil der bürgerlichen Mehrheit beschlossen, der Stadtverordnetenversammlung zwei auswärtige Bewerber in Vorschlag zu bringen, und zwar Bürger-

meister Dietze-Kemberg und Dkpl.-Volkswirt Dr. Schütze-Leipzig. Die Sozialisten schlagen den Stadtsyndikus Dr. Georg Dorn-Stade vor. Doch schien es kürzlich, daß fie bereit seien, diesen Vor» !chlag zugunsten .eines einheimischen Kandidaten allen zu lassen. Inzwischen ist die Wahlperiode des eitherigen Bürgermeisters abgelaufen; er hat auch chon um seine Pensionierung nachgesucht und das Rathaus verlassen. Wie man hört, soll er die Eröff­nung einer Anwaltspraxis beabsichtigen. Die Vür- germeistergeschäfte versieht der 1. unbesoldete Beige­ordnete Rektor Schirmer. Innerhalb der Bürger­schaft, die in zwei von den bürgerlichen Stadtverord- neten veranlaßten Verlammlungen sich für die Wie­der wähl Böhnes aussprach, herrscht wegen des Nicht­zustandekommens einer endgültigen Wahl große Er­regung.

Echmalkaldetr. Beförderung. Ein Sohn der Stadt, der im Reichswehrministerium tätige Hauptmann W e i d i n g e r wurde zum Major befördert. Major Wridinger ist der Sohn des Prokuristen Weidinger bei der bekannten Fa. Heinrich Fuckel. Der Land­rat geht. Landrat von Baste, der seit vier Jahren an der Spitze her Verwaltung der Herrschaft Schmal­kalden steht, wurde mit Wirkung vom 1. April zum Vizepräsidenten bei der Regierung in Oppeln ernannt. Landrat von Baste, der der Sozialdemokratischen Par­tei angehört, hat sich besonders für den weitgehenden Ausbau De: Kreisberufsschule, die allerdings heute eine erhebliche Belastung für den Kreis darstellt, ein­gesetzt. Bereinigung der Kirchengemeinden. Die schon vor längerer Zeil von den Gemeinden beschlossene und auch bereits von der Kirchenregierung genehmigte Vereinigung der lutherischen und der reformierten Kirchengemeinde zu einer einheitlichen evangelischen Gemeinde hat nunmehr die notwendige Zustimmung der Staatsrekzierung gefunden. In einem Erlaß Bee Regierungspräsidenten wird die Genehmigung des Kultusministers mitgeteilt. Festgenommen wurde ein junger Mann der mit einem Mädchen ein Ge­spräch. anfing und sich dabei erbot, ein Paket zu tragen, welches sie zu besorgen hatte. Kaum hatte er das Paket in der Hand, als er damit das Weite suchte. Es gelang aber, den Uebeltäter ju fasten.

Brotterode. Die älteste Einwohnerin des Ortes, Frau Friederike Vogt, die in ihrem 93. Lebensjahre verstorben war, wurde zu Grabe getragen. Winter­sportliche Uebungen hält die Reichswehr abteilungs­weise von ihrem Standquartier im Dergcafs aus ab. Leider verunglückte dabei ein Soldat, daß er im Kran- kenauto ins Earnisonlazarett Meinungen geschafft werden mußte.

Breitungen. Die Grippe tritt stark auf. während in den ersten Monaten dieses Jahres der Ziegenpeter fast epidemisch verbreitet war und namentlich stark« Störungen im Schulbetrieb herbeiführte. Ein erfolg­reiches Konzert veranstaltete der Männergesangverein Harmonie mit einem Rinkens-Lied«rab-nd. Der Kom­ponist war selbst anwesend.

Oie Ltnregelmäßigketten in Biedenkopf

Nicht bei der Sparkaste, sondern bei bet Kreis- komumnalkasse.

Die Spar- und Leihkaste Biedenkopf teilt mit, daß die in Biedenkopf vorgekommenen Unregelmäßigkeiten nicht bei ihr, sondern bei der Kreiskommu- nalkasse und Kreisverwaltung Bieden­kopf festgestellt wurden, mit der die Sparkasse nicht den geringsten Zusammenhang habe.

Aus dem Marburger Etadiparlament

Fehlbetrag der Festspiele 1930 bewilligt.

gegen die erhöhten Krets-Gieuern

des Kreises Kirchhain.

Jrn Gasthaus L. Vomschlotz in Neustadt hielt bk Ortsgruppe Neustadt des Bauernvereins eine Ver­sammlung ab. Der Geschäftsführer der Kreisbauern­schaft Kirchhain, Herr Reitze, machte daraus aufmerk­sam, daß ein Händler urch Verkauf von minderwer­tigen Arzneimitteln gegen Maul- und Klauenseuche die Landwirte zu schädigen versuche. Dann lvurde erwähnt, daß die Kreisbauernschaft einen Protest an den Kreisausschuß Kirchbain gerichtet habe acgen die erhöhten Kreis st euern. Zweck und Ziel des Reichslandbundes wurden erwähnt und zum Zusammenschluß auf genossenschaftlicher Basis empfohlen, wobei die Vorteile der Viehverwertnngs- Molkerei- und Eierverwertungsgenossenfchaft betont wurde. Landwirt Theodor Gies wurde als erster, Landwirt Karl Huber als zweiter Vorsitzender ge­wählt. *

Niedergrenzebach. Die Sammlung für die Er­werbslosen endete mit dem folgenden erfreulichen Ergebnis: 430 Pfund Roggen, 100 Pfund Erbten, 60 Pfund Wurst, 70 Pfund Speck, 10 Pfund Mehl, 12 Pfund Bohnen und 36 Mark bares Geld.

Münchhausen. Um die Abtretung des Ortsnetzes. Nachdem das Ueberlandnetz des Kreises Marburg im Januar vorigen Jahres an die Elektrizitäts-Aktien­gesellschaft Mitteldeutschland abgetreten wurde, fin­den zur Zeit mit den verschiedensten Gemeinden Ver- Handlungen über die Abtretung ihrer Ortsnetz« an die neue Gesellschaft statt. Obwohl bereits einige Ge« meinben ihre Ortsnetze abgetreten haben, sind die Ver­handlungen mit der Gemeindevertretung von Münch­hausen bisher ergebnislos verlaufen. Die Vorteile, die den Gemeinden durch Abtretung ihrer Ortsnetze entstehen, sind zum Teil erheblich. Einmal tritt eine bedeutende Verbilligung des Strompreises ein, zum anderen kommen bk beträchtlichen Aufwendungen für Erneuerung der Masten und Reparaturen an den Schalträumen in Wegfall. Die Gemeinden, die ihre Ortsnetze bereits abgetreten haben, wie Todenhau­sen, Simtshausen u. a. sind mit der Neuregelung durchaus zufrieden.

In der am Dienstag stattgefundenen Stadtver- ordnetenversammlung wurde eine neue Satzung für die städtische Sparkasse und Leihbank angenommen. Sodann hatte man über die vorläufig« Weiter- erhebung der bisherigen Realsteuerzuschläge sowie vorläufige Weiterleistung der ab 1. April 1931 fälligen gesetzlichen und etatsmätzigen Ausgaben zu beschließen. Die Ergänzung des Gemeindebeschlufscs vom 26. November 1930 über die Erhebung der Bür­gersteuer wurde angenommen. Bei dem Punkt Weitererhebung der Schankkonzes- sionssteuer" wurde betont, Marburg habe genug Schankstellen und brauche keinen Ausschank von Branntwein in den Geschäften. Auch solle man

nicht zu freigiebig mit den Konzessionen fein Der Antrag wurde angenommen. Auch wurde die Weitererhebung der Btersteuer ge­nehmigt. Da in Marburg nur einmal in der Woche Müllabfuhr stattfindet, hatten die Hausfrauen, Gast­wirte, Metzger und Bäcker die Stadtverordnetenver- fammlung ersucht, für eine zweimalige Müllabfuhr zu stimmen. Der Antrag des Magistrats, wonach sich alle die melden fallen, welche zweimaligen Müllabfuhr bedürfen, die dann besonders bebknt werden und die Kosten tragen müßen, wurde angenommen. So wurde auch der Aufnahme einer Anleihe zuge­stimmt.

Man hab« erwartet, daß die Fest spiel« sich selbst tragen würden. Der Durchschnittspreis deS Eintritt- von RM. 1,60 fei zu wenig gewesen. Auch der

Voranschlag von 40 000 RM. märe zu niedrig gewesen- 22000 Besucher feien dagewesen. Doch sei der Fremdenverkehr durch die Festspiele erhöht wor­den. Da die Einnahmen 5000 RM unter dem Vor­anschlag, dagegen die Ausgaben 13 000 RM. über den

Voranschlag gingen, fei ein Defizit von über 18 000 R M. entstanden. Im ersten Jahr der Fest- fpiele habe man einen ähnlichen Fehlbetrag gehabt, den man auf bk Unerfahrenheit zurückgeführt habe. Im zweiten Jahr fast 7000 RM. und jetzt sei es wieder eine hohe Summe. So ging man von Seiten der Stadtväter scharf gegen die Leitung der Fest­spiele vor. Man hätte einen Kaufmann und keinen Künstler an die Spitze setzen sollen. Auch seien die Eintrittspreise nicht zu niedrig gewesen, dennklei­ner Umsatz, großer Gewinn." Man hätte sollen spar­samer wirtschaften und die Bürgerschaft fei damit nicht einverstanden. ES seien Gelder ausgegeben (so Autofahrt nach Berlin 300 und nach Frankfurt 179) die man sparen konnte. Oberbürgermeister Müller gab wohl auch zu, daß in der Organisation »in Fehler gewesen wäre, aber die Festspiele hätten für Mar­burg einen hohen Wert gehabt.

52000 Fremd« und viel« Studenten

feien als ein guter Aufschwung zu verzeichnen. Tie Ausgaben Marburgs für Fremdenwerbung feien im Verhältnis zu anderen Städten klein, und die Thea« terauffuhrung fei die beste Werbung für Marburg gewesen. Nach längerer Aussprache wurde der Fehl­betrag mit 16 gegen 10 Stimmen bewil­ligt und dem Rechnungsführer Entlastung erteilt.

Die Uebemahme der Bürgschaft (20000 RM.) für eine vom Marburger Spar- und Bauverein aus- zunehmende Hypothek wurde angenommen. Zum Ausbau der Straße ,Hm Gefälle» von der Schützen­straße vts zur Andröstraße wurden die Mittel be­willigt. Die Mittel für Marz und April wurden für die Kraftpostlinie MarburgRosenthal bewil­ligt, wahrend MarburgElnhausen abgelehnt wurde. Da Marburg das .Elisabethjahr» feiert, bewilligte man vorschußweise Mittel für Propagandazwecke.

Wir geben Auskunft

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Alle an Den örteffaften genuteten Anträgen werden na» bestem Willen beantwortet, jedoch übernehmen wir M Ein,"fall ke?ne Gewähr für die tocbtigfeit der errett- un Auskünfte. - Tie Empfehlung von einzelnen Firmen uto. an dieser Stelle muffen wir ablehnen, da «=te Dtefe am betten durch den wirkiamen Anzeigenteil der ..st.Jt. je.

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ein aller «bouuent. Da er sich um einen Streit ,wi­schen Vermieter und Mieter handelt, muffen Sie bas Miel, «mtgungsamt in Anspruch nehmen. Wer Unen «Laden »»fügt, muh Ihnen diesen, wenn iSit den Beweis krmtn gen können, natürlich ersetzen. Auf der andereii Teite wäre, er ratsam, wenn Sie sich mn eine andere Wohnung Uo.Wmta Br. Zum Erlaß der Hauszinssteuer ist

Ehemann und dessen Frau noch andere Fami ienmuglieder vorhanden, fo erhöht sich der Jahresbetrag für iede Dieter Personen um 100 RM.

H. M. III in Br. Krnenunterstübimg wird gewährt nach Erschöpfung des Anspruchs auf Arbeitslolenunter» Bedürftigkeit vorliegt, richtet fick danach, welche anrech- nungsMigen Einkünfte dem Arbeitslosen oder feinen Fa­milienmitgliedern zufliehen und ob.er verwer:bares Ver­mögen hat. Tiefe Frage wird beionders streng geprüft. Da es ssck alfo nm eine Bebürftigkeitsfrage handelt, dürft« unter Berücksichtigung Ihrer Verhältnisse die Ihnen ,uge« billigte Krifenumerstüdung richtig berechnet fein.

M. t. 1. Die Ihnen, nicht gehörigen Möbelstücke dür- feit Sie natürlich, auch wenn Sie dieselben schon lahrelang in Benutz haben, nicht ohne. Zustimmung des Eiaenlümers miinehmen. Zur Einlegung einer B-rusung oder Revi­sion müffen Sie »inen Nesttßanwalt beauftragen.

Jakob. Das Arbeitsamt dürste nichts dagegen etnzil- wenden haben,'sofern der Kursus den Zweck und den Er­folg bat, doh Sie aus der Arbeitslotenunterttützung aus» ld:i®.vi8L Der Lehrplan der Allgemeinen VolksfÄule wird vom vreuhifchen ltn'erri(6l3mtntfterlum Ministerium »ur Unterricht, Lunst und Volksbildung) aufgestellt.

A. R. V. Das hängt davon ab, an wen und welch« Ware Sie verkaufen wollen.

P. H. M. Eine Aenderung dieser Bestimmung ift uns nK6($ifbeatcrg? Zur Gültigkeit des BürgfchaftSvertrages ift fchriftliche Erlefluna der Bürgschaftserklärung erforderlich. Lasten Sie st» die Bürgschaftserklärung oder aber auch, eine Schufdübernahmeerklärung fckriftli» noch nachfrigli» geben. Eine, strafbare Handlung dürfte in dem Verhalten nltI®.äUe»ro.Itvlb». ^Baumelt» Ullstein A. G.. Berlin SN. 04, Kochstr. 2-2/6.Tiefbau" Tiefbaii-Berufsgenouenfcha,t. Berlin-Wilmersdorf, BabelSbergerstr. 1«.Daö, Echo Auslandsverlag G. m. b. H.. Berlin SW. 19, Jerusalemer. «"&" FUnlsrennd. ©»aufenftemfamen mittels Film, avvarat unterliegen polizeilicher Genehmigung

Biedenkopf. Die Unterstützung Arbeitsfähiger kann tu geeigneten Fällen durch Anweisung angemessener Arbeit ge­meinnütziger Art gewährt oder von der Leistung solcher Arbeit abhängig gemacht werden, es sei denn, dan dieS eine offensichtliche Härte bedeuten würde oder ein Gesetz dem eutgegensteht.

O.. Nach § 1601 BGB. sind Verwandte in ee- rader Linie verpflichtet, einander Unterhalt ,u gewähren. Es kann st» bei Ihren Berhällniffen natürlich nur um eine kleine Beihilfe handeln.

M, 100. Ihre Aufwerlungsangelegenbeit ift ziemlich aussschtslos, da das Geld vor dem StiÄiag, dem 14. Juni 1022, wohl ohne Vorbehalt angenommen worden ist. Nach rahfreichen Entfcheidungen mutzte der Aufweriungsanivruch auch fchon längst geltend gemacht fein, wenn daS Geld unter Vorbehalt angenommen worden ist. Zur (Srlanguna- deS ArmenrechtS ist die Beschaffung eines Armenattestes beim hiesigen Rathaus erforderlich.

S. T. Kassel. Der neu eingeführte 8 205 lautet in kur. »en Worten ansgedrückt dahin, daß Berstcherte, die innerhalb der letzten 8 Monate mindestens drei Monate auf Grund eines Reichsgefetzes für den Fall der Krankheit versichert waren, für den Ehegatten und unterhaltsberechtigte Kin­der, bis zur Dauer von 13 Wochen ärztliche Behandlung im gleichen Umfange wie der Versicherte haben. Von den Kosten für Arznei und kleinere Heilmittel wird die Hälft« erstattet.

Rundfunk

Wir hören am Freitag, den 6. MLrr:

Frankfurt-Kaffe l:

6.15: Wettermeldung: anschließend: Morgengymnastik 7.15: Frnbkonzert auf Schallplatte«

12.00: Schallplattenkonzert. 1. Neueste Tanzmusik. II. Dr- cheiterkonzcrt

14.00: Werbekonzert

15.20: Pädagogischer Rundfunk

15.50: Die Turnstunde einst und letzt

16.80: Nachmittagskonzert Zur Feier des 80. Geburts­tages von August Reuh Cltett für 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Hörner und 2 Fagotte, op. 37 Lei­tung: Sans Rosbaud

17.00: Nachmiftagskonzett des Städtischen KurorchesterS Wiesbaden

16.10: Arbeitslosen-Romane

18.35: Eine Viertelstunde Deutsch

19.16: Ueberstcht über die Hauvtveranstaltungen der kom. menden Woche in Esperanto

19.20: Ans Mannheim: Situationsberichte über den süd- westdeutschen SandeSvroünktenmarkt

19.30: Vortrag: Rembrandt im Urteil der Mitwelt und Nachwelt

90.00: Svmphonie-Konzert im Festsaale der Lieberhalle Karl Maria von Weber: Ouvertüre zur Over Preztofa» Rob. Schumann: Symvhonie Nr. IV Felir Mendelswhn-Bartbolim:Die Walvurgis. nacht» für Soli, Chor und großes Orchester

22.00: Ans Mannheim:Redakiionsfchlutz 10.50 Uhr», Hör­bild vom Umbruch einer Mannheimer Zeitung

22.50: Hai dem Cais Clgabau: Unterhaltungsmusik

Königs ivufterbansen: 19.30: Arbeiterfamilie und Vererbung. 20.00: Ans der Ausstellungshalle tu Bielefeld: Feier zum 100. Geburtstag Vater Bodell- schwinghs. 21.00: AuS Köln:Ruhm», Komödie in drei Ak.en. SönigSberg-Hetlsberg: 19.30: Abend» Unterhaltung <Schallvlattens. 20.30:Der Waffen­schmied», komische Qver tn 8 Akten von Albert Lortzina. <$> Langenberg: 19.45: Abendmusik. 21.00:Ruhm», eine Komödie. 28.1524.00: Deutscher Tanz. Leitung Wolf. <$> Wien: 19.80: Uebertragung ans der StaifSouer Wien:Elektra», Tragödie in einem Aufzug, Must! von Richard Sirautz. 21.20: Abendkonzert, Tanzwetfen be­rühmter Meister. London Regional: 20.45: Tanz­musik. 22.00: Konzert: Moderne Muss!: van Diereu: 5. Ktuariett: Warlock: Die SSneofe: Hindemith: Kon.ierl- Mufik für Klavier. BILfer und Harfe. $> fH o tn: 21.85: Sinfoniekonzert: Dinigaglia: Ouvertüre: Berlioz: Fanta­stische Sinfonie: Tartini: Adagio; Lavarra: 2 Zwischenspiel« aus der OperDie Habanertn»; Cbabrier: Bourr^e: De­bussy: Suite; Muls: Largo: Mofzkowfki: Gitarre; Wagner: Arie ausSiegfried»; Martueei: Tarantella.

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