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Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung JSL Hessische Abendzeitung
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Kummer 54*
Donnerstag, 5. Mörz 1931
21. Jahrgang
„Sparsamkeit" im englischen Msiungseiat
Mr 250000 Pfund sollen eingespart werden / Mißstände auf den Schlachtfeldern von Verdun / Oie Gegensätze zwischen Kabinett und Sozialdemokraten
Taktische Grün de sind ausschlaggebend
tEtgene Drahtmeldung.)
London, 5. März.
Entgegen früheren Mitteilungen werden sich die beabsichtigte« Einsparungen im englischen Mariuehanshalt lediglich auf 250 800 Pfund belaufen, während die Heeresausgaben um 500 000 Pfund herabgesetzt werden sollen. Der Haushalt des Luftmiuisteriums wird demgegenüber um 500 000 Pfund erhöht, fodatz die gesamten Einsparungen nicht mehr als % Million Pfund betragen werden.
Die Gesamtausgabe« der letzte« Jahre beliefe« sich auf 110 087 000 Pfund (etwa 2,2 Milliarden Marl), wovon auf die Marine 51 Millionen 737 000 Pfund, und aus das Heer 50 500 000 Pfund und für die Luststreitträfte 17 850 000 Pfund entfallen.
Die Ersparnisse sind also außerordentlich g e- ring, während die finanzielle Lage keineswegs günstig ist. Man darf annehmen, daß hierbei unter anderem verhandlungstaktische Gründe eine Rolle spiele«. Keine der Großmächte ist gewillt, ihre militärische» Ausgaben vor der Abrüstungskonferenz her- abzusetzea, nachdem der Grundsatz der Begrenzung des Heeresausgaben entsprechend den Wünschen Lord Cecils angenommen morde« ist.
Oie Krise in der Arbeiterpartei
London, 5. März.
Die verhältnismäßig geringe Mehrheit zugunsten der Regierung, die das Altcrnativ-Wahlgesetz fand, erklärt sich daraus, «daß elf Mitglieder des linken Flügels der Arbeiterpartei gegen die Regierung stimmten. Auch hat sich eine große Anzahl von anderen Arbeiterparteilern der Stimme enthalten, da sie in dem neuen Wahlsystem eine Gefahr für die Zukunft der Arbeiterpartei erblicken. Sie befürchten, daß hierdurch bei Heu nächsten Wahlen mindestens 50 Arbeitersitze bedroht würden.
Aus der Abstimmung, so sagen die „Times", gehe hervor, daß das Kabineti nicht mehr lange auf die dauernde Unterstützung des linken Flügels werde rechnen können. Die Anhänger der Mosley-Gruppe haben bei dieser Gelegenheit übrigens Vie Regierung noch unterstützt.
Oer indische Waffenstillstand noch nicht unterzrichnet?
Reuyork, 5. März.
Die letzten amerikanischen Meldungen von Delhi besagen, entgegen anderslautenden Nachrichten, daß Gandhi und der V i z e k ö n i g den sogenannten Wasfenstillstandsvertrag, Der den indischen Ungehorsamkeitsfeldzug beenden soll, noch nicht unterzeichnet haben. Gandhi und der Vize- kvnig hätten den ganzen Tag über verhandelt, ohne daß sie zu einer endgültigen Einigung gekommen seien Die Hauptschwierigkeiten liegen z. Zt. noch bei der Rückgabe des beschlagnahmten indischen Eigentums
und der Geldstrafen, zu denen die Teilnehmer am Ungehorsamkeitsfeldzug verurteilt worden sind.
Oie Toten von Verdun
Interpellation in der Kammer.
Paris, 5. März.
Am Schluß der Mittwochfitzung der Kamm-r entwickelte der Abgeordnete Haye seine Interpellation über die unhaltbaren Zustande auf den Schlackitfeldern von Verdun, aus denen angeblich noch über 4 0 Q 0 0 Tote bis heute unbeerdigt liegen, da der Staat die notwendigen Mittel nicht zur Verfügung gestellt habe.
Der Pensioncnminister suchte das Peinliche dieser Angaben durch den Hinweis abzuschwächen, die Behauptungen eines Pariser Journalisten, daß in einem Schuppen 2500 Tote seit mehreren Jahre« auf ihre Bestattung warteten, seien übertrieben. Diese Toten, auf die der Journalist augespielt habe, befände« sich erst seit einigen Monaten in dem Schuppen-
Minister Laval erklärte sich mit der Forderung des Abgeordneten Haye auf Eröffnung eines Kredits in Höhe von 50 Millionen einverstanden und versprach, bereits i« de« nächsten Tage« einen dementsprechenden Kesrtzrsvorschlag einzubringea
Deutsche Schulen in Kernost
Shanghai — Tientsin — Tsingtau.
Gelegentlich erfährt man aus Schulberichten, daß sich im Fernen Osten schon wieder ein starkes geistiges Leben deutscher Art regt und entfaltet, dessen Bedeutung für die Gesamtstellung der Europäer im Fernen Osten nicht unterschätzt werden sollte. Gewiß gibt es viel mehr, viel größere und luxuriöser ausgestattete, dementsprechend auch stärker besuchte englische und französische Schulen in den großen Städten des Fernen Ostens, aber es gibt kauin irgendwelche Lehranstalten anderer Art, die eine Schülerschaft von so verschiedenartiger Herkunft aufweisen, wie die deutschen.
Tatsächlich registrierte die deutsche Schule in Shanghai am 1. April 1929: 125 Schüler, von denen 87 Reichsdeutsche waren; die übrigen 38 Schüler und Schülerinnen verteilten sich auf 11 verschiedene Staaten, am 1. April 1930 besuchten 175 Schüler und Schülerinnen das Institut; davon waren 111 Reichsdeutsche und 64 Ausländer aus sogar 14 verschiedenen Staaten. Die deutsche Schule in T i e n t s in zählte im November 1929 : 76 Schüler und Schülerinnen, davon waren 56 Reichsdeutsche; die übrigen 20 verteilten sich auf 8 verschiedene Staaten. Die kleine deutsche Schule in Tsingtau endlich, die für das Jahr 1929/30 eine Gesamtschülerzahl von 29 angibt, zählte darunter 8 Ausländer aus 4 verschiedenen Staaten. Es bedarf eigentlich keiner weiteren Erörterung über die Bedeutung, die deutsche Schulen mit einem so außerordentlich großen Prozentsatz ausländischer Schüler und Schülerinnen aus so viel verschiedenen Staaten als Kultur- und Werbefaktor für Deutschland und das Deutschtum haben.
Noch keine Verständigung!
Ergebnislose Verhandlungen Brünings mit den Sozialdemokraten / Allerlei Gerüchte
th. Berlin, 5. März.
Der Reichskanzler hat feine Besprechungen mit den Sozialdemokraten auch gestern fortgesetzt, jedoch war diese Unterredung nur von kurzer Dauer und hat abermals keine Annäherung gebracht. Vielmehr wurde gestern abend in parlamentarischen Kreisen die Gesamtlage recht ernst beurteilt, da eine Zuspitzung der Gegensätze zwischen Den Sozialdemokraten und dem Kabinett sest- zustelleu ist.
Die Sozialdemokraten haben außer den bereits bekannten Forderungen auch noch den Wunsch nach einem zwanzigprozentigen Zuschlag zur Vermögenssteuer geäußert, der etwa 35 Millionen Mark bringen würde, während der bekannte Vorschlag einer Erhöhung des Einkommensteuerzuschlags von 5 Prozent auf 10 Prozent etwa einen Betrag von 50 Millionen ausmachen würde. Diese steuerpolitischen Anträge werden von den Sozialdemokraten'vor allem mit dem Hinweis darauf vertreten, daß mit diesen Mitteln eine Finanzierung des Marinebauprogramms, insbesondere des Panzerschiffes B vorgenommen werden könnte, so daß diese Ausgaben für die Marine gewissermaßen aus Mitteln genommen werden könnten, die steuerlich aus den großen Einkommen und
Vermögen gewonnen würden. An einen Verzicht auf die ^rste Rate für das Panzerschiff B, wie es die Sozialdemokraten verlange», ist weder beim Kanzler noch bei den bürgerlichen Mittelparteien zu denken. Auch die vorübergehend erörterte vorläufige Zurückstellung des Cchiffsneubaues und seine spätere Einstellung in den Nachtragsetat, erscheint nicht mehr diskutabel.
Die neuen Schwierigkeiten liegen also vor allem darin, daß die Sozialdemokratie zwar vielleicht ihre Zustimmung znm Gesamtetat einschließlich des Panzerschiffes B geben würde (was übrigens noch keineswegs ganz sicher ist), daß sie aber Kompensationsforderungen angemeldet hat, die in ihren Einzelheiten auf steuerpolitischem und sozialpolitischem Gebiete dem Eesamtkurs des Kabinetts Brüning doch in erheblichem Maße widersprechen, so daß sich der Kanzler voraussichtlich kaum in der Lage fühlt, diese Wünsche in nennenswertem Maße zu berücksichtigen.
Die Entscheidung darf jedoch nicht allzulange auf sich warten laßen, denn in der nächsten Woche wird der Reichswehretat im Haushaltsausschuß des Reichstages beraten, und spätestens tn der übernächsten Woche wird die zweite Lesung im Plenum stattfinden,
da die ersten Tage der nächsten Woche sttzungsfrei bkeiben sollen. Man rechnet überhaupt damit, daß die wichtigen Entscheidungen alle um Mitte März herum fallen werden. Wenn es im Ausschuß oder bei der zweiten Lesung im Plenum zur Ablehnung des Marinebauprogramms kommen sollte, so würde zwar ein solcher Beschluß bei der dritten Lesung und der Schlußabstimmung wieder korrigiert werden können, aber schon eine derartige Entwicklung würde bei den Mittelparteien als kaum tragbar angesehen werden. Besonders hört man, daß
der Reichskanzler nicht gesonnen ist, weitere Erschwerungen bei der parlamentarischen Verabschiedung des Etats in Kauf zu nehmen. Da er aber bei der Verabschiedung des Etats nur im äußersten Notfälle zum Artikel 48 greifen will, so liegen Komplikationen anderer Art nicht außerhelb des Bereichs der Möglichkeiten. Daraus erklärt es sich, daß gestern im Reichstag wieder einmal Vermutungen über eine eventuelle Kabinettskrise oder Kanzlerkri se auftauchten. Diese Erörterungen find jedoch mit größte» Zurückhaltung aufzunehmen.
Trotz der erwähnten Gerüchte überwiegt die Auffassung, daß die jetzt vorhandenen Schwierigkeiten doch noch überwunden werden. Von Interesse ist ein Artikel des „Vorwärts" in dem gesagt wird, daß die jetzigen ganz außerordentlichen Umstände es mit sich bringen, daß im Retchstc-g beinahe jede sachliche Entschei
dung zu einer politischen Entscheidung von größter Tragweite wird. Es handele sich vor allem darum, daß die Regierung Brüning im Kampfe zur Verteidigung de» Demokratie gegen den Faschismus eine unentbehrliche Barrikade sei, sodaß man ihr auch auf sachlichen. Gebiete Zugeständnisse machen müsse, um ihren Sturz zu verhindern. Klar sehen werde man voraussichtlich noch nicht heute oder morgen, sonder« erst Ende März „
Or. Eckener in Amerika
Reuyork, 5. März.
Dr. Eckener ist gestern mit dem Lloyddampfer „Europa" hier eingetroffen. Zu seiner Begrüßung hatten sich zahlreiche Presseleute eingefunden, denen Dr. Eckener die Einzelheiten der diesjährigen Flugpläne des Luftschiffs „Graf Zeppelin" darlegte. In die Flugpläne sind auch drei Südamerika« führten einbezogen worden.
Dem Vertreter des WTB. erklärte Dr. Eckener, daß er nach den Vereinigten Staaten gekommen sei, um mit der Goodyear Zeppelin Compagnh in Akron (Ohio) über die Weiterentwickelung des Luftschiffbaues und über gemeinsam zu verfolgende Pläne zu konferieren. Dr. Eckener wird voraussichtlich drei Wochen in den Vereinigten Staaten bleibe«.
Uni) -ie Wirklichkeit!
Bilder aus -er russischen Industrie
K. H. G. Moskau, im März.
Die kommunistischen Zeitungen Europas füllen ihre Spalten mit „stürmischen Erfolgen des sozialistischen Aufbaues in der Sowjetunion". Die hiesigen bolschewistischen Blätter — es gibt ja gar keine andere Presse — lassen selbswerständlich erst recht nicht die Siegesfanfaren sinken. Aber die Sowjetpresse bringt — kn Gegensatz zu den europäischen kommunistischen Zeitungen — doch auch reichlich Material über die noch reichlicher vorhandenen Mißstände, die sich überall bemerkbar machen. Lassen wir heute einen der bekanntesten sowjetischen Wirtschaftskritiker sprechen, N i k o l a j Mchow. In der beachtenswertesten Ju- dustriezeitung der Sowjetunion, „Sa Jndustria- l i f a i i j u", gibt er in einem sehr langen Artikel bemerkenswerte Beobachtungen aus dem täglichen Leben in der Industrie. Zugegeben, daß die Ausführungen nur einen kleinen Ausschnitt aus dem Ganzen bedeuten, so wirken sie doch gerade infolge ihrer Einfachheit. Ich lasse die wichtigsten Stellen in möglichst wortgetreuer Uebersetzung folgen:
„Wir besitzen Werke, die die Quintessenz der europäischen Wissenschaft und Technik sind. Licht, Luft, Raum, Maschinen-Ehronometer! Das sind Spielzeuge, Schönheiten! Aber der Produkiions - und Finanz plan wird nicht erfüllt. Warum nicht? Keiner der Direktoren wird auf diese Frage eine Direkte Antwort geben. Die unbeeinflußte, tägliche Beobachtung aber führt zu der Ueberzougung, Daß es sich hier nicht um „objektive Ursachen" handelt. 1925 erklärte der Direkior des großen Werkes in Kolomna stolz der kommunistischen Parteikonferenz des Kreises: „Auf dem Werke werden 45 Prozent neue, direkt aus den Dörfern zu uns gefonumene Arbeiter beschäftigt." Also waren bereits 1925 nur 55 Prozent Der alten Arbeiter auf dem Werke verblieben. Wieviele für das dritte, entschei- Dende Jahr des Fünsjahrplaues? Wenig! Sehr wenig!
Wenn man die langen Reihen der Maschinen ab- schreitet uno die an den Maschinen stehenden Arbeiter erschaut, trifft man nur selten ein altes, faltenreiches Gesicht. Von den Alten oder, wie sie auf Dein Werke genannt werden, von den „Künstlern der Arbeit", sino nur wenige verblieben. 80dis85Pro- zent sino Jugend, schon in den Sowjetwerken aufgezogene Arbeiter. Tie Alten sind nur 10 bis 15, selten 20 Prozent auf den Werken. -Alles wird eingestellt, sodann von einer Arbeit zur anderen geschickt. Die jungen Arbeiter wenoen etwas angelernt und schon nach einem halben Jahre arbeiten sie an den Maschinen. Hier wird aber schon Genauigkeit, Erfahrung, gute Kenntnis der Maschine verlangt, ein erfahrenes Hantieren mit den Werkzeugen, mit den Materialien und Entzifferung der Zeichnungen. Die Folge Davon ist. daß die Maschinen häufig beschädigt weisen, die Lager brennen, Die Bohrer zerbrechen. Die Ausschussware, ser Bruch, liegt haufenweise neben den Maschinen.
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Die schöne Siefeiabteilung. Ganz neue, aus dem Aksiande importierte Maschinen, die genau
und einwandfrei wie Chronometer arbeiten. Die Maschinen erzeugen Waren von bestimmten Messungen und fordern Akuratefle, Kenntnisse und Aufmerksam- keit. An Diesen Maschinen arbeiten statt Arbeiter der ersten Kategorie solche der fünften bis achten. An einer Maschine arbeitet ein Bauer, der bereits zweieinhalb Jahr auf dem Werk tätig ist. Er ist im Begriff, ein Stück Gutzstahl einzuspannen, um einen Zylinder zu drehen. Neben ihm liegt die Zeichnung, die in einer Ecke ein besonderes Zeichen trägt, das er betrachtet, dann den Kopf schüttelt. Es ist ihm unverständlich. Nach einer Stunde ist der Zylinoer fertig und wird beiseite gestellt. Da kommt der Kontrollmei- fter hinzu, prüft und wirft den Zylinder zum Ausschuss! Die Jugend kann sich absolut nicht an Genauigkeit gewöhnen. Im Laufe des November 1930 wurden an zehn Maschinen vierzehnmal Teile zerbrochen. In 75 Prozent dieser Fälle trifft die Schuld die Arbeiter. Das beweist, daß ihre Qualifikation ungenügend ist.
Der Direktor des Armatuiwerkes erzählt: „So kommt es, daß man auf Grund der Kategorien die Leistungen der Arbeiter festsetzt, den Plan aufstellt. In Wirklichkeit sind aber eie' Leistungen des Arbeiters bedeutend schlechter und geringer. Das Ergebnis ist, daß die Maschinen nicht genügend leisten, daß bet Plan nicht erfüllt toirb!" Statt für 1500 000 Rubel im Vorjahre soll das Armaturwerk in diesem Fahre für 2 500 000 Rubel Herstellen. Dabei hat man ihm die Produktion eines neuen Assortiments übertragen. Wenn die Arbeiter in den kommenden Monaten die Technik nicht besser beherrschen, wird das Programm nicht erfüllt werden. Der Oberingenipur sagt: „Es ist ein Unglück! Von 130 Drehern verstehen nur 30 eine Kugel zu Drehen!" Wenn solche Fälle vereinzelt wären, würde es sich nicht lohnen, darüber zu reden. In der Dieselabteilung hatte einer ver Arbeiter eine neue aus dem Auslande importierte Maschine verdorben. Die Reparatur beanspruchte zwei Monate. Ter Uebeltäter rechtfertigte sich naiv: „Habe ich denn gewußt, daß sie zerbrechlich ist!"
Die einzelnen Abteilungen des Werks haben fünf D o r g e s e tz t e st a t t einen. Da ist das Konstruk- tionsbureau, die Buchhaltung, unter deren Leitung die Kontoristen arbeiten, die kaufmännische Abteilung, der die Aufsicht der Lager untersteht, die Planabteilung und schließlich die Direktion, die sich in die Arbeiten der Abteilungen einmischt. Wenn man jetzt noch den Arbeiterrat und die kommunistische Par t eize lle hinzufügt, so sind es siebenVor- gesetzte, wovon der eine immer wichtiger als der andere ist!
Das Ergebnis sind solche Austritte: Der Abteilungsleiter trifft im Lager die Anordnung: „Bereiten Sie mir für morgen eine Aufstellung der Ersatzteile vor." Er erhält die Antwort: „Ohne die Anordnung der kaufmännischen Abteilung kann ich die Anweisungen Unbefugter nicht ausführen!" In der Tat aber trifft jeder, der Lust hat, seine Anordnungen. Stall einer einheitlichen Leitung wird ein feines Syst«