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Mittwoch, 18. Februar 1931
Kummer 41*
21. Jahrgang
Von Berengner zu Berengner...
Wahrscheinlich ein monarchistische« Kabine« kn Spanien / Gandhi« Besprechungen mit dem Mzekönig / Schwierige Agrarverhandlungen im Sabine«
Rückkehr des Ministerpräsidenten?
(eigene Drahtmelduug.)
Die;
'XV
erkzeuge des Fünfjahresplans
Oer neue Aufbau der Sowjetgewerkschafien
k Madrid, 18. Februar.
’f Dke spanische Krise hat gestern noch keine Lösung tzefnnden. Sanchez ©netto hat dem König den Auftrag zur Kabinettsbildung zntückgegeben, da er nicht überall die gewünschte Unterstützung gesunden hätte. Der König hat darauf mit dem Führer der Liberalen Romano «es verhandelt, der aber auf die Kabinettsbildung verzichtete. Er empfahl ebeicho wie Sanchez Guerra die Berufung Alvarez'. König Alfons hatte dann auch eine Besprechung mit Alvarez, ohne diesem aber einen Auftrag zu gebe«. An Madrid liefen darauf Gerüchte von einer neuen Militärdiktatur um; diese Gerüchte wurden jedoch ebenso wie Meldungen über auMndische Umtriebe bei der Artillerie dementiert.
Bo» acht Uhr abends bis halb 1 Uhr nachts tagte dann im Kriegsministerium eine Versammlung von monarchistischen Persönlichkeiten unter dem Borfitz des Generals Berengner. Zn dieser Sitzung soll, wie verlautet, ein monarchistisches Kon- zentrationskabinett gebildet werden, an dessen Spitze La Cierva stehe« und z« dem auch Gras Romanones und Garcia Prieto gehören würde«.
lleber die Bersammlung erklärte Garcia Prieto, M die Hauptpunkt« der gegenwärtig« Politik erörtert wurde«. Rach Entgegennahme de« Ansichten aller anwesenden Politiker habe man beschlossen, sich dem König zur Berfügung zu stelle«, falls dieser die Monarchisten für die Regierungsbildung benötigen sollte. Gegenwärtig, so erklärte Earcia Prieto, gebe es weder eine Regierung Hgch Ministerien.
Da General Berengner, der der Veranstaltung beiwohnte, gesundheitlich immer noch nicht vollkommen wieder hergeftellt ist, überbrachte der älteste Anwesende, der ehemalige Minister Mais dem König die Mitteilung über den Verlauf der Versammlung. Wais erklärte, es sei wahrscheinlich, datz die neueRegiernngheute gebildet werde« würde und noch heute den Eid leisten würde. Man glaubt, datz Storni rat 81 tunt die Ministerpriistdentschäft übernehmen wird. 81' chGraf Romanones bestätigt, daß die Regierung wahrscheinlich heute zustande kommen wird.
Protestkundgebungen -
Demonstrationen
Paris, 18. Februar.
r Rach Meldungen aus Madrid kam es in den späten Abendstunden wieder zu schweren Ausschreitungen von Studenten. Eine große Gruppe von Studenten chatte sich zusammengerottet und durchzog die Straßen der Stadt, wobei immer wieder der Ruf ertönte: ,^t>6 dem König". Die berittene Polizei sah sich schließlich gezwungen, mit dem blanken Säbel gegen die Kundgeber vorzugehen, die sich hierauf zurückzogen, aber nur, um später in einem anderen Stadtteil wieder aufzutauchen und die Kundgebungen fortzusetzen. Bei mehreren Zwischenfällen gab es Verwundete. Unter den Studenten wurden zahlreiche Verhaftungen vorgenommen.
Die Königin ist am Dienstag abend in Madrid eingetroffen. Vor dem Bahnhof, .wo sie von ihren beiden Töchtern empfangen wurde, hatten sich ca. 1000 Menschen eingefunden, die leb haste Ovationen darbrachten. Auch vor dem Schloß hatte sich eine große Menschenmenge angesammelt, der sich der König und die Königin auf dem Balkon des Schlosses zeigten.
Generalstreikgefahr?
Paris, 18. Februar.
Graf Romanones erklärte dem Havasvertreter in Madrid, die T-ümehmer an der monarchistischen Versammlung im Kriegsministerium 'hätten sich ehrenwörtlich verpflichtet, die Mitteilung Earcia Prietos nicht durch eigene Mitteilungen zu ergänzen. Uebri- .gens würden nicht alle Versammlungsteilnehmer der neuen Regierung angehören. Am Mittwoch werde Spanien eine neue Regierung haben, und es würden auch die verfapunggebenden Cortes einberufen werden. Für heute vormittag sei eine Zusammenkunft der monarchistischen Führer im Kriegsministerium worge- sehen.
Die Frage, ob La Cierva die Ministerprästdent- fchaft oder das Innenministerium übernehmen würde beantwortete Graf Romanones verneinend. Er, Graf Romanones, würde der Regierung angehören, und es sei nahezu sicher, daß General B e - renguer Ministerpräsident werden würde. Man habe allerdings anfänglich an La Cierva als Ministerpräsidenten oder Innenminister gedacht, aber darauf verzichtet, denn in diesem Falle wäre nach glaubwürdigen Nachrichten sofort der Generalstreik
durch die Arbeiterschaft ausgerufen worden. Anordnungen zum Generalstreik seien bereits gegeben worden.
Gandhi beim Dtzekönig
New Delhi, 18. Februar.
Heber die Zusammenkunft zwischen dem Vizekönig und Gandhi wird noch gemeldet: Die Unterredung begann um 14.30 Uhr. Erst um 17 Uhr ließ der- Vizekönig Tee kommen. Nach dem Tee scheint die Besprechung, die bis dahin allgemeinen Charakter gehabt hatte, sich auf bestimmte Einzelheiten gerichtet zu haben. Um 18.10 Uhr verabschiedete sich der Vizekönig von Gandhi mit einem „Gute Nacht".
Gandhi, der einen heiteren Eindruck machte, sagte, die Unterredung werde Mittwoch fortgesetzt werden, aber, fügte er scherzend hinzu, wenn es noch lange dauern sollte, dann werde er verhungern. (Der Ma- hatina nimmt nach Sonnenuntergang niemals Nahrung zu sich.) Immerhin traf fein Auto noch rechtzeitig vor Sonnenuntergang vor dem Hanse ein, wo Gandhi gegenwärtig wohnt.
Reuter zufolge verlautet, daß beträchtliche Fortschritte erzielt wurden. Der allgemeine Eimoruck ist, daß die Besprechungen einen guten Anfang genommen haben, und daß alle Hoffnungen darauf bestehen, daß der Geist gegenseitiger Zugeständnisse auch heute obwalten wird.
Moskau, im Februar.
Nach der grundlegenden Reorganisation der russischen Jndustrieverwaltung und der organisatorischen Neugestaltung desÄutzenhatchelsäpparats, sowie nachdem durch eine Reihe einschneidender Maßnahmen die Sozial- und Arbeiterpolitik der Sowjetregierung auf eine völlig neue Gr.mdlage gestellt wurde, ist die herrschende Partei daran gegangen, auch die Vertretung der Sowjetarbeiterschaft, die Sowjetze- w e r k s ch a f t e n, einer grundlegenden Neuorganisation zu unterziehen. Dieser Neuorganisation wird in den leitenden Sowjetkreisen eine überaus großoBedeutung beigcmessen, sprach doch Losowski, der Generalsekretär der Roten Gewerkschaftsinternationale, auf der letzten Plenartagung des Zentralrars der Sowjetgewerkschaften von einer „geschichtlichen Wendung" in der Gewerkschaftsarbeit und der Gewerkschaftspolitik des Sowjetstaates.
Die Plenartagung des Zentralrats d e r S o w j e r g e w e r k s ch a s t e n, die dieser Tage in Moskau abgehalten wurde, sollte diese neue Wendung nach außen hin dokumentieren. In allen Reden, vor allem in der großen Rede des neuen Generalsekretärs des Zentralrats, Schwernik, wurde nachdrücklich 'betont, haß
die Sowjetgewerkschaften in erster Linie Werkzeuge des Fünfjahresplanes
sind und in ihrer Eigenschaft als Vertretung der Sowjetarbeiterschaft sich unter keinen Umständen in
In der Zwickmühle
Das Kabinett vertagt die Agrarverhandlungen auf drei Tage
th. Berlin, 18. Februar.
Rach einer ungefähr dreistündige« Beratung hat das Reichskabiaett in feiner gestrigen Sitzung die Erörterungen über die neue Agrar- vorlage des Reichsernährungsminifters Schiele auf drei Tage vertagt. Schon dieser Umstand ist ein deutliches Anzeichen dafür, datz es sich bei dieser Vorlage um eines der schwierigsten Kapitel aus dem Kreise der gegenwärtigen Aufgaben handelt, und datz hierbei nicht nur innerhalb des Kabinetts, sondern auch im Parlament starke Meinungsverschiedenheiten zu erwarten find. Man ist sich vor allem schon jetzt sehr stark im Zweifel darüber, ob überhaupt eine parlamentarische Mehrheit für diese Vorlage gefunden werden kann.
Denn im Gegensatz zu der Schutzpolitik für die Getreidewirtschaft, die im wesentlichen den deutschen Osten betraf, handelt es sich diesmal um Maßnahmen zugunsten der sogenannten agrarpolitifchen Veredelungswirtschaft, die im wesentlichen den deutschen Westen und Süden betreffen. In politischen Kreisqn weist man vor allem auf die Gefahr zollpolitischer Verwicklungen mit unseren Nachbarstaaten im Westen und Norden hin. Es hat sich feit längerer Zeit bekanntlich eine Interessengemeinschaft der westlichen und nördlichen Nachbar st aalen Deutschlands mit der Schweiz gebildet. Diese Gruppe setzt sich im wesentlichen zusammen aus Schweden, Norwegen, Dänemark, Belgien und der Schweiz, und alle diese Staaten, die insgesamt ungefähr den vierten Teil der gesamten deutschen Industrie-Ausfuhr aufnehmen, die also für unseren Exporthandel von ausschlaggebender Bedeutung find, find gleichzeitig starke Lieferanten von allen denjenigen landwirtschaftlichen Veredelungs- Produkten, um die es sich in der jetzigen Agrarvorlage handelt.
Der Reichrwirtfchaftsminister hat bereits in einer Denkschrift auf die sehr schweren Bedenken hingewiesen, die einem erhöhten Zollschutz dieser Erzeugnisse der Milchwirtschaft entgegenstehen, da der deutsche Exporthandel mit Induftrieerzeugnissen durch einen Zollkonflikt mit den Nachbarländern auf das schwerste geschädigt würde, während andererseits keineswegs sichergeftellt wäre, ob der Nutzen, den die Landwirtschaft von derartigen Maßnahmen hätte, wirklich groß genug sei, um ein derartiges Opfer auf der anderen Seite zu rechtfertigen.
Das Reichskabinett hat sich gestern zunächst auf eine Eeneraldiskussion der hier in Betracht kommenden Fragen beschränkt und ist noch nicht auf die Einzelheiten der Agrarvorlage des Ministers Schiele eingegangen. Es hat sich aber
schon jetzt eine ziemlich klare Frontstellung innerhalb des Kabinetts herausgebildet,
bei der der Eruährungsminifter Schiele ziemlichisoliert dasteht. Denn nicht nur das Wirtschaftsministerium und das Arbeitsministerium, sondern auch das Auswärtige Amt und der Finanzminister widerspreche« dieser Agrarvorlage auf das entschiedenste.
Dabei geht man allerdings von verschiedenen Motiven aus. So läßt sich z. B. das Arbeitsministerium von der Erwägung leiten, daß eine Erhöhung der Preise für agrarische Erzeugnisse nicht in Einklang zu bringen sei mit der Aktion des Lohn- und Preisabbaues. Das Auswärtige Amt und das Wirtschafts- Ministerium weisen auf die Gefahren der zollpolitischen Verwicklungen mit unseren Nachbarstaaten hin, und der Finanzminister befürchtet, daß durch diese Agrarvorlage eine Beeinträchtigung des allgemeinen Steueraufkommens in Betracht kommen könnte.
Es gilt deshalb als unwahrscheinlich, datz diese Agrarvorlage in der jetzt eingebrachten Form Gesetz wird. Aber zunächst hat man die sehr grotzen Gefahren zu überwinden, die bet der parlamentarischen Behandlung dieses Gegenstandes entstehen. Angesichts der jetzigen Mehrheitsoerhältnisse im Parlament, die durch die Abwesenheit d«r Rechtsopposition gekennzeichnet sind, kommt der FraktiondesLandvolkes eine entscheidende Bedeutung zu, weil bei Abwesenheit dieserFraktionderReichstagüberhaupt beschlußunfähig werden wurde. Das Landvolk aber ist an dieser Agrarvorlage natürlich stark interessiert, und man weiß daher noch nicht, wie man aus diesem Dilemma herauskommen soll, besonders wenn sich in der parlamentarischen Praxis eine enge Verbindung zwischen dieser Agrarvorlage, dem Osthilfegesetz und dem Etat Herausstellen sollte. Es besteht daher die Möglichkeit, datz der Gedanke an eine Verabschiedung dieser Gesetzesmaterien mit Anwendung des Artikels 48 schnell wieder in den Vordergrund treten könnte.
Schwere Bluttat in Rönigental
Berlin, 18. Februar.
In dem Restaurant „Edelweiß" in Röntgental, wo sonst nur Nationalsozialisten zu verkehren pflegen, hat sich gestern abend ein schrecklicher Vorgang abgespielt. Drei Männer, die angeblich parteilos sind, waren nach einem Leichenbegräbnis in dem genannten Lokal eingekehrt. Sie nahmen in der Nähe des Fensters Platz. Plötzlich fielen kurz hintereinander sechs Schüsse, von denen drei die Fensterscheibe zertrümmerten und die drei am Tische sitzenden Männer traf. Einer der Getroffenen, der Maler Paul A r 11, erhielt einen tödlichen Kopfschuß. Dem Oberp^kschafiner P oh 1- man n drang eine Äugel in den Mund und verletzte ihn schwer. Der Oberpostschaffner Hermann Schwiebke wurde am Arm verletzt.
eine gegensätzliche Stellung zum Sowjetstaat hineindrängen lassen dürfen. Durch diese Erklärungen billigte das Gewerkschaftsparlament uneingeschränkt alle A b ba tt m aß nah men der Sowjelregierung auf dem Gebiete der Sozialpolitik, sowie deren neue Arbeiterpolitik, die bekanntlich auf eine Beseitigung 6er Freizügigkeit des Sowjetarbeiters hinausläuft.
Die aktive Teilnahme der Sowjetgewerkschaften an der Durchführung des Fünfjahresplanes der Sowjetwirtschaft soll nunmehr auch in organisatorischer Beziehung zum Ausdruck gelangen. Die bisherigen russischen Eewerkschaftsoerbände find zahlenmäßig sehr große Organisationen gewesen, litten jedoch gerade an der geringen Elastizität großer Verbände und konnten nach Ansicht der Partei und der Regierung die Interessen der einzelnen Fachgebiete nicht ausreichend berücksichtigen, da jeder Eewerkschafts- verband Arbeiter verschiedenster Berufe umfaßte. Der Metallarbeiterverband der Sowjetunion zählte beispielsweise 1,5 Mll. Mitglieder, der Bauarbeiterverband 1,3 Mill. Mitglieder usw. Diese Eroßver- bände sollen nunmehr in mehrere Einzeloerbände aufgelöst werden, sodaß
anstelle der bisherige« 23 großen Kewerkschaftsorgani- sationen iusgesamt 45 neue Gewerkschaftsverbände
tieten werden. Die Auslösung der Eroßverbände in Einzelorgan.'sat'ionen verfolgt das Ziel der konsequenten Durchführung/des Produktionsprinzips auf gewerkschaftlichem Gebiet, d. h. die gewerkschaftliche Gliederung im strikten Einklang zum einzelnen Produktionszweig, in vielen Fällen sogar zum einzelnen Beruf. Hierdurch soll erre.cku werden daß die kleineren und somit beweg- l-cheran Eewerkschaftsoerbände die Interessen ihres Produktionszweiges bzw. Berufes weitaus stärker als bisher berücksichtigen und akt'v am Ausbau dieses Zweiges in vroduktionstechnischer Beziehung teilneh- men. Zu diesem Zweck sollen bei jeder Eewerkschafts- zentrale darüber hinaus noch besondere
„Produktionssektioneu" für die einzelnen Teile des Zn» dustriezweiges
bzw. Unterberufe des betreffenden Arbeitsgebiets gebildet werden. Diese „Produktionssektionen" werden in ständiger Verbindung mit sogenannten „Produktionsgruppen" stehen, die in jedem einzelnen Betriebe und in jeder einzelnen Betriebsabteilung gebildet werden sollen. So werden beispielsweise beim Verband ber Arbeiter der Eisen- und Stahlindustrie Produk- tionssektronen für Hochöfen. Walzwerke, Martinöfen usw. gebildet. Diesen Produktionssektionen werden, um bet diesem Beispiel zu bleiben, in den Hochofenabteilungen Produktionsgruppen der Former, Gießerei- arbeitet u|m. entsprechen.
Es ist sehr bemerkenswert, daß die russische Gewerkschaftspresse sich dabei sehr energisch gegen den Einwand mehrt, es handle sich bei dieser Neuorganisation der sowjetgewerkschaften um eine
Wiedererrichtung der Zünfte.
Indessen hat der neue Aufbau der Sowjetgewerkfchas- ten tatsächlich sehr viel Aehnlichkeit mit den Zünften. 3m einzelnen werden beispielsweise der Meiallarbeiter- oerbanö in sieben Einzeloerbände aufgelöst. Der Bergarbeiterverband wird in vier Verbände, der Verband der Arbeiter der chemischen Industrie, der Textil- u beiterverband und der Bauarbeiterverband in je drei Verbände aufgelöst.
Die Debatte auf der letzten Plenartagung des Zen- tralrats der Sowjetgewerkschaften ließ deutlich erkennen, daß die herrschende Partei nteitere Maßnahmen zur stärkeren Einfügung der Gewerkschaftsverbände in die allgemeine Wirtschaftspolitik plant.
Kollektivierungserfolge
in der Wolgarepublik
Moskau, 18. Februar.
In den Berichten, die von amtlicher Seite über den Fortgang der kollektiven Zusammenfassung der bäuerlichen Besitze veröffentlicht werden, fallen die Angaben über die Kollti- vierungserfolge in der deutschen Wolgarepublik aus. Danach soll es den Stoßbrigaden, eie zur Propaganda für die Kollektivwirtschaft gebifoet wurden, gelungen sein, dort große Fortschritte zu erzielen. In den letzten zehn Tagen seien allein 2000 deut.« sche Bauern in die Kollektivwirtschaft ein getreten. Die ganze deutsche Wolgarepublik soll bereits zu 74 vom Hundert in den kollektiven Bauernwirtschaften zusammengefaßt sein.