Handel / Wirtschaft / Vörse
Kasseler Neueste Nachrichten
Hessische Handelszeitung
F.eitag, 13. Februar 1931
Gedrosselter Baumarkt
Einschränkung der Hauszinssteuerhypotheken
zevtaustausch einiaht. tolRett, welchen Gefahren er fick damit ausietzt. Er rann nicht den,enigen zur Beramwor- titxg ziehen, der chm zu diesen Geschäften geraten hat. Er muß sich zum Bewußtsein fuhren, daß Firmen, die sich an solchen Geschäften ticteilige«, wahrscheinlich in einer ähnlichen wirtschaftlichen Schwierigkeit sind wie er selbst.
Bei der Beurteilung der Aussichten der nächste» Zukunft wird man vor allem die ausschlaggebende Rolle des Bau» Marktes berücksichtigen müsse», der eines der wichtigsten Schlüffclgewerbe ist. Die Aussichten am Baumarkt sind nun nicht besonders günstig. Natürlich wird die übliche saisonmätzige Frühjahrsbelebung einseben und de» Arbeits. markt weitgehend entlasten, aber man mutz von vornherein damit rechnen, dah der Beschäftigungsgrad im Baugewerbe 1931 wesentlich unter de urües Vorjahres liegen wird. Die Beschäftigung des Baugewerbes war im letzte» Jahresviertel 1930 um 32 Prozent niedriger als in der entsprechenden Zeit des Vorjahres.
Die Mittel. Mt im lanfettde» Jahr für bk Finanzie- i tuns bet Bautätigkeit zur Verfügung stehe«. liegen | um ittnb 400 Millionen unter ben im Vorjahre vor- bandenea Summe«.
Sm öffentlichen Bau dürften ziemlich unverändert 1,6 bis 1,7 Milliarden Mark investiert werde». Den» nach Ser starken Einschränkung im vergangene» Jahr ist anzu- nehmen, bah die öffentliche Bautätigkeit im allgemeinen bereits bis nahe an die Grenze des Möglichen vermindert worben ist, sodah die Abnahme im Jahr 1931 verhältnismäßig gering sein dürste. Dagegen bürsten für die gewerbliche Bautätigkeit nur rund 2 Milliarden gegen 2,4 Milliarden RM im Vorjahr verausgabt werben können. Im Jahre 1931 dürften nämlich an Hauszins st euer- Hypotheken, die in den letzten Jahren 800 bis 900 Mill. RM betragen hatten, für den Wohnungsbau höchstens 500 Mill. RM zur Verfügung stehen, da ein größerer Teil des Aufkommens an Hauszinssteuer zur Deckung des allgemeinen Finanzbedarfs herangezogen werden soll. Die ö s f e n t- lichenZusatzmtttel dürften allerdings im Jahre 1931 mit dem gleichen Betrag, vielleicht sogar etwas höher einge- setzt werden.
Die eigenen Mittel der Bauherren sowie die von Privaten gewährten Hypochekarkreöite dürften ebenfalls höher als tm Vorjahre sein. Hier ist es im besonderen die stark fortschreitende Bausparbewegung, die allmählich dem Baumarkt gröherc Mittel zur Verfügung stellen kann. Die von de» Bodenkreditinstituten, Sparkassen und Bersicherunge» gewährten Kredite werden dagegen 1931 wahrscheinlich nicht den Umfang der Vorjahre erreiche», da die Verminderung der Hauszinssteuerhypotheken eine entsprechende Zurückhaltung der Kreditinstitute zur Folge haben dürfte.
Heimische Wirtschaft,
Betriebsaufnabme und Betriebsstillegung. Bon den zwei Zigarrenfabrike» in Ei selber hat eine Firma Len Betrieb wieder in beschränktem Umfange ausgenommen. Auch die Zigarrenfabrik in Wilbich läht ungefähr die Hälfte der Arbeiter wieder an zwei Tagen in der Woche arbeiten. Die Strickerei Gebr. Rhode in Effelder, die 130 Leute beschäftigt, hat zum 25. Februar der Belegschaft gekündigt, um den Betrieb wieder, wie auch in früheren Jahren, für einige Zeit stillzulegen.
Gederner Bank A.-G., Gedern sOberhessenj. Die Bank konnte ihr 53. Geschäftsjahr (1930) wieder befriedigend abschließen. Der Reingewinn erhöhte sich von 5728 aus 6051 RM., woraus wieder 8 Prozent Dividende auf 30 000 RM. Aktienkapital verteilt werden. Die Spareinlagen erhöhten sich von 356 586 aus 443115 RM.. während die Autzenstänbe von 408 247 auf 421457 RM. stiegen.
Heimische Insolvenzen
Konknrserösfnung über die Firma Gebr. Bickel, Kassel, da der von der Firma Tuchlager und Konsektionshaus Gebr. Bickel in Kassel und Mühlhausen i. Th. angestrebte Vergleich von 30 Prozent über den wir kürzlich berichteten, nicht zustande gekommen ist, ist nunmehr über die Inhaber der Firma Bernhard Bickel in Kassel und David Bickel in Mühlhausen, der Konkurs eröffnet worden. Die P a s s i v en belaufen sich bekanntlich auf rund 250 000 RM. Zum Konkursverwalter wurde Bücherrevisor Reif ernannt. Erste Gläubigerversammlung am 12. März Prüsungstermin am 30. März, Anmeldefrist bis zum 10. Mär».
Neues Konkursverfahren: Heinrich Segel, Inhaber des Kolonialwarengeschäfts Ernst Wevel, in Hatger iDill- kreis): K.-V. Buchhalter Conrad in Haiger: Anmeldefrist bis 7. 3.
Neues Vergleichsverfahren: Seilermeister und Kolonial- warenhändler Georg Mehlig in Eisenach: V.-P. Bücherrevisor Böuger in Eisenach: Vergleichstermin am 6. 8.
Aufgehobenes Vergleichsverfahren; Schmidt und South G. m. b. H. in Eisenach.
Pelz-Baisse
Nach der Pelz-Hausse der letzten vier bis fünf Jahre ist jetzt eine entschiedene Wende eingetreten. Schon Ende des vorige» Jahres bewegten sich die Preise bei den internationalen Pelzauktionen auf einer absteigenden Linie, und auch bei den jetzt abgeschlossene» Auktionen setzten sich die Preisabschwächungen fort. Das stärkste Ausmaß nahmen sie bei Biber- und Otter-Pelzen an, die um nicht weniger als 20—25 Prozent nachgaben. Immerhin scheint sich auf dem ermäßigten Preisniveau eine größere Nachfrage entwickeln zu können. Die starke russische Pelz- ausfubr hat jetzt die verschiedenen Interessenvertretungen der deutschen Pelzindustrie auf den Plan gerufen, die sich an das Reich und die sächsische Regierung mit einem Protest gegen die russische Konkurrenz gewandt haben.
Nächste Schweiuezählung am 2. März. Auf Anordnung des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft findet im Einvernehmen mit dem Statistischen Reichsamt und
In Kürzet
Die Oreustei« «. Koppel A.-G.. Berlin, hat von bet Sowjetregierung einen Auftrag auf 28 Teu- der-Heißdampflokomotive« erhalten.
(Sine LegitimationSstener für ausländische Handelsreisende in Höhe von 500 Franken plant angeblich die Finanzkommisfion der französischen Kammer.
Die Einfuhr »en Lebensmitteln nach
Deutschland ist von 1027 bis 1980 nm 1357 auf 2 969 Mill. RM i«t#<fgegangen.
Der Grundpreis für Snvf erb leche wurde em 12. Sehr. auT 139 (140) Mark je *100 8g gesenkt.
Die Preaa erklärt, daß ihre ® e f am ff» «16 en zur Zeit rund 93 Mill. §iM betrogen; bk Gesellschaft brab- sichtigt. 30 Mill. RM neue Aktien mm Surfe von 120 Prozent a«S,«geben.
Deutsche« Firmen soll von der persische« Negierung die Beschaffung der erforderliche« Instrumente etc. für die Einführung des metrische« Systems in Persien übertragen werden. *
Sine« Kredit für Bers«,ch,e mit Metallnft» schifsen bewilligt ba8 Sricgäminifterinm ber U. S.
Vorläufig merben 200 000 Dollar für diese «ersuche bereit- gestellt.
Die Waggonfabrik A.-E.. Rastatt, erzielte 1929790 einen Reingewinn mm 212 280 (84 139) RM.. nm den sich der Berlustvortrag mm 282 456 weiter aus 76 226 MM. ermäßigt.
»u
gaben geheim g e h a l t e n werden" und keinesfalls steuerlichen Zwecken Verwendung finden.
den Statistischen Landesämtern am 2. März 1931 die nächste yWtung der «chweine und der „nichtbeschauvflichtigen Haus- fchlachtunaen an Schweinen" für die Zeit vom 1. Dezember 1930 bis 28. Februar 1931 statt. Die Schweine haltenden Landwirte selbst haben das größte Interesse daran, daß die gestellten Fragen in richtiger und zuverlässiger Weise beantwortet werden. Dafür wird ihnen auf der anderen Seite die unbedingte Sicherheit gewährleistet, daß ihre statistischen Anaaben geheim gehalten —1— - " '
Die Ehefrau in der Steuer
Gewährt der Ehemann der in seinem Gewerbebetrieb« mitarbeitenden Frau ein Entgelt, fo ist nach Ansicht des Reichsfinanzhofes (Entscheidung vom 7. Mai 1930) die Frage, ob dieses Entgelt als Arbeitslohn aufzufassen ist, zu verneinen. Daher hab« der Mann auch keinen Steuerabzug vom Arbeitslohn vorzunehme». In der G e- werbesicuer dag^en ist die Sachlage anders. So ver- tvitt das Preußische Oberverwaltungsaericht in einer Entscheidung vom 10. Oktober 1930 den Standpunkt, daß das Arbeitsentgelt der Ehefrau als Werbnnaskosten abzuasfähig sei, Die durch die vorschriftsmäßigen Vereinbarungen festgelegte Vergütung darf über die orts- Übliche» Sätze nicht binausgehen.
Vorsicht bei Alzeptaustausch!
Nach einem Urteil des Reichsgerichts vom 16. Oktober 1930 (IX 65/30) mutz derjenige, der sich auf Ak-
50
Halbjährliche Ausfuhr in tausend StUck
Zurückbleiben der Schreibmaschinen - Ausfuhr
|26 1927 1928 1»2» 1930
Das politisierte Zündholz
Der Schwedentrust als weltpolitischer Faktor
Rußlands aufrecht zu erhalten und jeder expansiven Tendenz des Bolschewismus mit seinen riesigen finanziellen Mitteln varoli zu bieten, dürfte» ungefähr gleich schwer wiege». Dr. Marcus gelangt von diese» Tatsachen aus zu nachstehenden Schlittzsolgerungen:
»Gebt die weltpolitische und weltwirtschaftliche Entwicklung in großen Linien den Gang, der ihr durch die Ereignisse des ersten Nachkriegs-Jahrzehnts vorgeschrieben worden zu sein scheint, so ist auch der Kreuger-Konzern, ber in diesem Zeitraum feine entscheidende Formung erhalten bat, ein Gebilde, das für die Zukunft wirtschaftlichen und politischen Geschehens nicht nur höchst bedeutungsvoll, sonder« geradezu richtunggebend sein wirb. Ist aber die gegenwärtige Weltwirtschaftskrise nicht nur ein unvermeidliches Abweiche von den in ‘er Zeit zwischen 1918 und 1928 geschaffenen Entwicklungsrichtungen, sondern ist sie bas erste Anzeichen einer völligen Revolutionierung unseres ganzen Lebenssystems, so ist der Kreugersche Konzernaufbau in feiner ungeheuren volstischen Exvoniertheit sicherlich den Teilen unseres heutigen weltwirtschaftlichen Aufbaues hinzuzurechnen, die von den Auswirkungen einer solchen Revolutionierung zu allererst und am allerstärksten betroffen werden dürften." — Sicherlich Gedankengänge, die unter Umständen positiv ausgewertet werden könnte».
Die Schulden der Landwirtschaft,
11,64 Mrd. RM. Gesamtschulden Ende 1930.
Die erfaßbare Kredttbelastung der Landwirtschaft Hai sich im letzten Vierteljahr 1930 nicht weiter erhöht. Die Real- kredtte haben nur unbeträchtlich zugenommen (bei einigen Instituten — so z. B. Hnpotheken-Äktientianken — war der Abgang logar größer als der Zugang): die Pe rsonal- t r e d 11 e haben sich, wie saisonmäßig zu erwarten war, ge- senkt. Dte Kredite mittlerer Laufzeit und nahezu unverändert geblieben. Die erfaßbare Kreditbelastung der Landwirtschaft betrug Ende Dezember 1930 rd. 7 790 Mill. RM 8cgeiiuber 7 858 Mill. RM. Ende September 1930 und 7 343 M,ll. RM. Ende Dezember 1929.
. Bei den nicht laufend erfaßbar-» Schulden der Land- wirtichatt dürften sich im letzten Vierteljahr 1930 folgende Leränoerungen eraeoen hatien: Die Aufwertung s- hupotheken haben abgenommen, und zwar hält sich die Abnahme etwa in dem Umfang, in dem die erfaßbaren Realkredtte gestiegen sind. Die Gutsübertrag ungs- h » p o t 6 e ken dürften sich in Anbetracht der nur geringen Umsatztattgkett am Gütermarkt nur leicht erhöht haben. Die Entwicklung der „S ch w i m m k r e d i t e , d. b. der Schulden der Landwirte bei Händlern, Kaufleuten ufro., ist frfrticr zu beurteilen. Saisonmäßig pflegen sie im letzten I thresviertel nach Berkaus eines Teiles der Ernte zurück,u- gehe». Jedoch ist bei dem Tiefstand der Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse anzunehmen, daß diese Abnahme im Jahr 1930 nur gering gewesen ist. Die gesamte land- wirtichaftliche Verschuldung (erfaßbare und geschätzte zusammen) ist für Ende 1930 mit 11,64 Mrd. RM, d. s. rd. 250 BÄll. RM. mähr als Ende 1929 zu veranschlagen.
Die autzerorbentliche Bedeutung des Schwebentrusies Ivar Kreugcrs als Anleiheauelle bat sich erst kürzlich in ben Kreugerschen Verhandlungen mit Polen bestätigt: die Tatsache, daß der Schwedentrust jetzt in beinahe ultimativem Tone von der estländischen Regierung Steuererhöhungen für mechanische Feuerzeuge etc. verlangt, ihre Wünsche aus die Herabsetzung ber Zündholzpreise ablehnt, bestätigt eine andere Erkenntnis, die sich langsam durchzusetzen beginnt.
Es ist die, baß bie im Schwedentrust von Ivar Kreuger zusammengesaßte Finanzgruppe — wie Dr. Alfred Marcus es im Februarhest der Preußischen Jahrbücher formuliert — gegenwärtig
als völlig gleichberechtigter weltpolitischer Faktor «eben politische Staate« getreten ist,
denen sie Anleihen gewährt, Monopole abnimmt und auch, wenn schon nicht offizielle, gewisse politische Richtlinien vorzuschreiben vermag. Bei Betrachtung der politische» Situation, in der die Kreuger-Gruppe sich jetzt befindet, fällt unmittelbar die Tatsache aus, daß Kreuger an der russischen Westgrenzc entlang einen ganzenDamm von Schuld- n e r ft a a t e n aufgebaut hat. denen er zunächst nur die Zündbolz-Monopole abgenommen bat, die ihm aber dafür Beträge in Höhe von weit über einer Milliarde Schweden- Kronen schuldig sind. Dieser Damm gegen Rußland ist zusammengebaut aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, Danzig, Rumänien, Ungarn, Jugoslawien, Griechenland. Finnland — besonders wichtig durch seine stark anti- bolschewistische Einstellung — ist zwar nicht an Kreuger verschuldet, doch zeigt seine Holzwirtschaft eine sehr weitgehende Durchsetzung mit Kreugerschen Interessen.
Es bedars kaum weiterer Erörterungen darüber, in rote hohem Maße diese finanzielle Konstruktion des derzeit wohl mächtigsten Finanzmannes Europas zwangsläufige politische Wirkungen in sich trägt Das riesige Engagement der Kreuger-Gruppe in den genannten Staaten mutz bewirken, daß Kreuger das denkbar größte Gewicht auf die Aufrechterhaltung des gegenwärtigen Zustandes legt Ein Ueberauellen des Bolschewismus nach Westen würde — man denke an die Art, wie der Bolschewismus mit den russischen Vorkriegsschulüen verfahren ist — für Kren- ger wahrscheinlich den glatten Verlust aller feinen Investitionen in den fraglichen Staaten bedeuten.
Ist somit Ivar ftrenger zwangsläufig zum Exponenten. d. b. als« z«m handelnden Subjekt einer ganz ««iweibentiaen aniibolschewiftischen weltpolitischen Haltung geworben,
so ist er bis ,n einem gewissen Grade doch zugleich auch ihr Objekt, denn sein Interesse daran und die objektive Notwendigkeit, den gegenwärtigen Status an der Westgrenze
Waren und ihre Preise
1-14600
3100 - 3775 2350-2650
Viehmarkte
ber Berliner
Wellen, mlrk. ab Station Koggen, mark, ab Station Braugerste ......
Futtergerste . . .
Hafer, mark, ab Station Uaia. loko Berlin ...
„ La Plata ...» Weizenmehl ■ ■ • • >
Roggenmehl , » , , ,
Weizenkleie , » » » »
Roggen kleie ■ ■ • i >
Vlktoriaerbsen . > I ■
Kleine Speiseerbsen ■ • Futtererbsen . . . ■ > Peluschken ...es Ackerbohnen ess. Wicken ....... Lupinen blaue ....
. gelbe .... Seradella. neue , . . Rapskuchen. Basis 38 % Leinkuchen. Basis 8i % Trockenschnitzel 3oyaextraction»schrot 45 % Kartoffelflocken ...
12. 2.
>6800-27000
15600-157 50
2200-24 00 1700-1900 1800-21 OO 1350 1550 2100 2400 5300 58 00 9 00-9-75
15 50-1600 6-60-680
1370-13 90
Berliner amtliche Butter-Notierungen zwischen Erzeuger und Großhandel so« 12. Februar. I. Dual. 1.50, XI Qual. 1.42, abfallend« Qualität 1.28. Tendenz: fest.
Magdeburger Zvckcrnotieruugen vom 12. Februar. Gemahl. Meblis: Melaffe-Weitzzucker 1,35. Melasse-Rohzucker 1,45. Tendenz: ruhig.
Berliner Eiernotierunaeu vorn 12. Februar. (Festgestellt pou btt amtliche» EternoNerungskommtssion.) Deutsche
11. 2.
DAM 204-00-21300
3100-3775 23-50-2650 11-00-1125
9-50-10-00
22-00-24-00 1900-2100 22 50-2450 1700-19-00 18-00-21-00 13-50 15-50 2100 24 00 54 00-59 00 9 00-975
1550—16.0
650-680
13-80—14-00
ttif-'r: Trinkeier vollfrische gest.t Sonderklasse über 65 gr. 14, Klasse A über 60 gr. 12’/, Klaff- B Über 53 gr. 11%. Klasse E über 48 gr. 10%: aussortierte kl. Schmutzeier 9. Auslandseier: Dänen: leichtere 10%; Holländer: 63 gr. 14, 60—62 ar. 12—14, 57—58 gr. lV/,—%. leichtere 10%—11. In- und ausländische Kühlhauseier: normale 7%—8, Chinesen und ähnl. 6*4—10. Witterung: Tauwetter. Tendenz: weichend. Die Preise verstehen sich in Reichspsennig je Stück ab Waggon oder Lager Berlin nach Berliner Usancen.
Oele, Fette, Chemikalien (von Carl Seine. Stöber, K. a. B., Hamburg 11). Leinöl: gute Umsätze bei steigenden Pretsen, bet^Waggonbezug vromvt/Mär, 39,50. Avrtl/Mat 38,o0, em. soyaöl: promote Ware knapp. Waggonbezug 37,50 RM erkl. promot, Avril/Mai 35,50 RM exksi Rüb- ff I: stetig, RM 66,50 inkl. Rizinusöl: infolge gestiegener Saatnotierungen anziehend. 1. Pr. vromvt/Avrll 34,16. später bts Ende Dez. 33,10 Pfd. St., Rizinusölfettsäure 100 M Palmkernöl: RM 1,50 fester, 47.75 er«. Kokosöl: RM. 1.— gestiegen, RM 50.— ex«. Rindertalg: gestrige Londoner Tala-Auktion ausgefallen. Schweine- t e tt: weichend 44/58 RM. Harz: Tendenz lufllos. amerik. F G H d. o.4a. M 6,—. WG 7,80. WW 8.30 Doll. Terpen tln öl: von Amerika fester, amerik. Balsam RM 68. la wanerti-ll 33-45 RM. Weiter notierten: Aetznatron eingegossen 27-28 RM, in Stücken 34,50 vulv. 37,50, Schuppen
E arbolinenm 18,50, RM Fußboden- ö l 29ll0. RM. Naphthalin in Schuppen 28,50, in Kugeln 29,50 RM.
Frankfurter «iehmarkt vom 12. Februar. Der Auftrieb des Nebenmarktes bestand aus 189 Rindern. 923 Kälbern. 173 schalen, 1032 Schweinen, darunter 281 Litauer. Verglichen. mit dem Auftrieb des letzten Nebenmarktes waren 111 Rinder, 2a2 Kälber, 9 Schafe und 653 Schweine mehr angetrieben. Notiert wurden Kälber b) 62—63. c) 57—61. d) 50—56, Schate al) 45—48. b) 38—44. Verglichen mit den Preisen des letzten Hauvtmarktes waren Kälber und Schafe unoerändeA. Marktverlauf: Kälber und Schweine ruhig, ausnerkauft. «chafe rege ausverkauft.
Fletschgroßhandelsvreife: Cdifenfretftfi I. 80—84, II. 70—80. «ullenfleisch 75—80. Kuhffeisch II. 60 bis 72. III. 50—62. Kalbfleisch II. 90—100, Sammelfefsch 90—100, Schweinessetsch I. 70—75, litauisch 62—70. Ge- schäftsgang mittelmäßig.
Schweiuernarkt in Nidda. Der letzte Schweinemarkt in Nidda war mit rund 460 Ferkeln beschickt. Angesichts der niedrige» Preise für schlachtreife Schweine waren auch die Preise für Ferkel außerordentlich gering. Es kosteten Ferkel bis ,n 6 Wochen alt 12—14 Mark, ältere Tiere je nach Größe bis ,« 18 Mark.
Handelsrechtliche LieferungSgeschäfi« a« ___ _______
Produktenbörse vorn 12. Februar. Weizen: März 281, Mai 288,75—288,50 B„ Juli 292.75—292,50 B.: Roggen: Mär, 175—174,75, Mai 182.75—182,25, Juli 184 bis 188,25; Hafer: März 153,75—153 B.. Mai 161,50—161 B.. Juli —.
Berliner Produktenbörse
Heutiger Frühverkehr kchr ruhig.
BerN«, 13. Februar. Grundstimmung abwartend, Geschäft infolgedessen sehr ruhig. Am Lieferungsmarkt nennt man für Weizen %—l Mark, für Roggen % Mark unter gestrigem Börsenschlußniveau liegende Briefpreise.
Amtliche Notierungen vom Vortao
Buenos Aires « C'auada ... » Japan , . . . Kairo . . . . Konstantinopel Loudon . . .
Neuyork . . . Rio de Janeiro . Uruguay . . Amsterdam . . Athen . ■ « • Brüssel . . » • Bukarest » . » Budapest . » »
. 1 Pap Peso
. 1 Can Voll
. 1 Yen .
• 1 ägypt. Pfd.
. 1 türk. Pfd
. 1 Pfd SterL
. 1 Dollar - -
. 1 Milreis . .
. 1 Gold Pes . 100 Gulden . 100 Drachm.
. 100 Belga
. 100 Lei
. 100 Pengö
Danzig . . » » . 100 Gulden . Helsiugfors . , . 100 tinnl M. Italien . ... 100 Lire . Jugoslawien . . 100 Dinar . Kaunas (Kowno) . 100 Litas . > Kopenhagen . 100 Kr. . » .
Lissabon Oporto . 100 Eskudo . Oslo......100 Kr. . .
Paris ..... 100 Fra. . . Prag ...... 100 Kr. . »
Reykjavik . , . 100 Isl Kr. .
Riga . . . , , . 100 Latte . .
Schweis « ■ ■ • 100 Frc. .
Sofia 00 Lewa . .
Spanien .... 100 Peseten . Stockholm Gothenb 100 Kr. . .
Tallinn (EsU.) . 100 estn. Kr.
Wien ■ . । • * 100 SchilL
Heutiger Börsenbeginn
Abwartend.
Berlin. 13. Februar. Siemens 173'X ca., I. ® Farbe« 134 ca. Auf Basis der schwachen gestrigen Abendkurse nannte man im heutigen Vormittagsverkehr eher wteder Geld, so daß sich eine etwas beruhigtere Auffassung hinsichtlich der politischen Situation durchzusetzen vermochte. Durch den Feiertag in Neuvork fehlten aber von drüben die Richtlinien, und die Spekulation verhielt sich werter sehr ahwartend. Bei den Unterhaltungen von Büro zu Büro wurde der heutige Tag als bestimmend für die wettere Tendenz bezeichnet. Am Devisenmarkt nannte man: Londott/Paris 123,98—24, London Mailand 92,84, London/ Spanien 49,85, London Amsterdam 12,10%—%, London/ Schweiz 25,18^—19, London Buenos 35%, London/Kabel 485,98—486, London/Berlin 20,44%, Kabel/Berltn 4,2060.
Kurse im Kasseler Verkehr
3. Februar Ohne Gewähr
Nchfr
Festverzinsliche
Nchfr
Angeb
93-50
83-C0
3-95
Aktien
148
87
96-co 94-00
95-50
51-00
6600
7800
67 50 81-00
40-00 24 132
8%Hess.u.Her- kuleshr Obi. 8% Salem u.
, Co Obi
1 5% El.Zweckv.
. Aul.(M proto)
100-00 10C0C 100-50 10100
94-oO
Baum n. Led D. Zündholz Fstl Wild. M. Großalm. Ton. Kass. Federst. Kass J Ute Benno Schilde ScbüleHohenl. Jebr L’ngew . Warb Zucker Ad Wever Wild Königsq.
72 50
2300
3800
15-50
15-50
1550
98-50 9850 9900 99 CO 93-00 9500 84-00 8400 94 •‘•f 95-00
85-75
Kasseler Land. Kreditkasse . 8% Goldpfbr. I 8% _ II
8% „Vll IX 8% „ X
7% . IV
7% „ VI
6% „ III
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5% BezV.Kass.
Scbatzanw 8% BezV K.A. Dt.K.Sam.Abl. Anl.m Ausl.R. 5%Hensch u.S. anfgew. Obi. 7%HN.Hütv. O
Angeb. 95-00 8600 44)5
15-00
27-00
2600 42-00
100
In Berlin bein>. Frankfurt notierte Aktien
Kurse vom 12- Februar
Beck n. Henkel..............
Große Kasseler Straßenbahn St. Akt. . . » » » Große Kasseler Straßenbahn Vorz. Akt » » » , Herkulesbrauerei
Ver. Faßfabriken ...sss»«.»»»» W enderoth .es«»is»s«»si»»»
W
59-k0 10-00 54-00
Berliner Kurszettel
12. Februar Durch Funkdienst
Tägl. Geld
37-57
Ablösuugsscb
.350
Abi. Scli. onue Ausl.
52ö
6% Dt Reicbsanl. 27
84-oO
Young Anleihe
76-50
7% Bert Hypothek.
G. Pt. S. 11
96-00
8% do. Kom. ObL
R. 15
100-00
8% Bert. Hyp. Bank
Gold Ptdbr. S. 16
101-00
8% do. G. K. O. «
5900
8% Ld. Zeutr. G.-P.
95-50
8% Meekl. Hyp. u.
Wechsel 3
98-50
8%Preuß. Centralb.
Kreditpfbr. v. 1928
100-75
7% Pr Ceutralboden
Goldpfbr v 27
9340
4Wo do. Liqu. Goldpf.
57 75
do. Liqu. Anteilsch.
8 05
8% do. Gold Komm.
Schuld v. 1925
93-50
8% do. v 1928
9550
10% do. 5 u. 7.
10050
8% do. 3 u. 6
98UU
6% do. 2
8j-00
5% do. 1
81-70
8% Pr Ldpfbr. Anst.
Goldpfbr. R. 19
100-50
7% do. 21
97 00
8% do. K.-O. 20
Oesterr Goldrente
Oesterr Silberrente
27o
4% Türk Bagdad 1
3-7o
4% Türk Zollobl II
3 75
Ung Goldrente
1990
Aachener Kleinbahn
75-00
Canada Pae
—-
Hamhurgr Paketr.
63-13
Hamburir Süd am
12x25
HanMH linmptsebiff
102 75
NonM Lloyd
65 50
Aller Kreditanstalt
960
Barmer Bankverein
100-50
Bavr Hypotheken
u. Wechselbank
130-75
Rerl Handelsees
122 00
Commerz u Privatb.
11125
Danatbank
M
Deutsche l eberseebk.
75 50
Dresdner Bank
10813
Reichsbank
242-50
Neu abgestempelte
Reichsbankatiteile
150-00
Accumulatoren
11900
A. E. G
199 50
Augsh Nürnberg
60 00
Basaltaktien
22 50
Julius Berger
223 OO
Bergmann El Berlin Karlsr lud.
w
Berl Maschinen
35-00
Buderus
47-50
Cbarl. Wasser
86 50
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