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Kasseler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung MbL Hessische Abendzeitung
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Äummer 30*
Donnerstag, 5. Februar 1931
21. Jahrgang
Oer Kampf gegen die Arbeitslosigkeit
Oie Aufgaben der Zehner-Kommission / Englische Stimmen zu -en Reichstagsperhan-lungen / Oeutfch-französifche „Finanzfoli-arität"?
Brauns-Ausschuß tritt zusammen
Eigener Drahtbericht.
Ein Kontinent vor -em Bankrott
Australiens schwierige Lage
Berlin, 5. Februar.
* Die von der Reichsregierung eingesetzte Kommission zur Untersuchung des Problems der Arbeitslosigkeit tritt heute zu ihrer ersten Sitzung zusammen, um Vas Programm für die Durchführung ihrer Arbeiten festzustellen. Ein Mitglied der Kommission äußerte sich der „Vossischen Zeitung" zufolge über Vie Aufgaben, die von ihr zu lösen sein werden:
Es kann nicht Aufgabe der Kommission sein, eine Enquete zu liefern. Wir werden sicherlich eine große Anzahl von Vernehmungen (durchführen, und zwar in erster Linie von Persönlichkeiten, die mit den Dingen praktisch zu tun haben und von ihnen eine lebendige Anschauung besitzen. Wir werden die Aussagen und Untersuchungen auch wohl schriftlich niederlegen. Aber
unsere Aufgabe ist nicht die einer wissenschaftlichen \ ' Enquete.
Es mutz nach meiner Ansicht alles in den Kreis unserer Betrachtung gezogen werden, was mit dem Problem der Arbeitslosigkeit zusammenhängt, also nicht nur die Ursachen, Erscheinungsformen, sozialen und politischen Wirkungen der Arbeitslosigkeit, sondern auch Fragen der Lohnpolitik, Preisgestaltung und selbstverständlich auch dte mit der Frage der Behebung ober Verminderung der Arbeitslosigkeit zusammenhängenden Probleme, wie Arbeitsstockung und Lohnprämien.
Unsere Arbeit wird allerdings beschränkt bleiben müssen auf die rein sozialpolitische Behandlung
der Fragen; wirtschaftspolitische, handelspolitische Gesichtspunkte müssen also ausscheiden.
In welcher Form die Ergebnisse der Arbeiten formuliert werden, müsse sich erst in der Kommission selbst ergeben. Ich verstehe unsere Aufgabe so, daß wir auch Vorschläge für die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit machen sollen. Diese Vorschläge dann zu Gesetzentwürfen zu konkretisieren, wird allerdings nicht mehr Aufgabe der Kommission, sondern der zuständigen Stellen sein.
Englisches Lob für Brüning un- Eurtius
London. 5. Februar.
Dem Wiederzusammentritt des deutschen Reichstages widmet „Times" einen Leitartikel. Das Blatt schreibt u. a.:
Reichskanzler Dr. Brüning wird heute vor dem Reichstage mit einer Autorität sprechen, die durch die verschiedenen Ereignisse während der Parlamentsserien erheblich gewachsen ist. Hat doch der Reichskanzler in letzter Zeit eine Reihe von Reden gehalten. die sich durch Klarheit. Mäßigung und Vernunft auszeichneten. Dazu bat sein Außenminister Dr. C u r t iu s durch seine Vertretung der deutschen Interessen vor dem Völkerbundsrat seine Stelle, die vor Genf gefährdet erschien, tatsächlich verbessert. Seine keineswegs herausfordernde Festigkeit bei dem Minderheitenstreit mit Polen war hervorragend geeignet, höchste Wirkung bei geringster Reibung zu erzielen. Und wenn es auch bei der jüngeren Generation beliebt sein mag. diese Ergebnisse berabzu- setzen. so ist doch sicher, daß irgendein erhebliches Ab- toe chen von der Politik der Versöhnung uno der Vertragserfüllung lediglich eine wirtschaftliche Katastrophe in Deutschland und eine Verwirrung in Europa zur Folge haben.
Oer neue Gesan-ie in Peking
Berlin. 5. Februar.
Wie das „Berliner Tageblatt" erfährt, ist das Agrement der chinesischen Regierung zur Ernennung des Ministerialdirektors Dr. T r a u t m a n n als deutschen Gesandten in Pek ng in Berlin eingetrofsen. Die Ernennung selbst wird in den allernächsten Tagen amtlich bekannt gegeben werden.
Oie ganze Nacht hin-urch...
verhandelt das englische Parlament.
London, 5. Februar.
Die Abänderungen zum Landwirt- schastsgesetz beschäftigten die Abgeordneten des Unterhauses die ganze Nacht -um Donnerstag hindurch. Um 1 Uhr beantragten Lloyd George und Chamberlain die Vertagung der Aussprache, da es auch Grenzen für die menschliche Ausdauer gebe. Ter Antrag wurde abgelehnt; die Verhandlungen wurden mit Mühe weitergeführt. Vieleder Ab
geordneten schliefen auf den Bänken.
Kurz nach 8 Uhr protestierte Chamberlain wiederum gegen die Fortsetzung der Verhandlungen: Ein Grund, daß keine Autobusse und elektrische Bahnen führen, könnte man um diese Zeit nicht mehr gelten lassen, uni einen Beweis für die Notwendigkeit der Aussprache zu erbringen. Der Antrag wurde wiederum abgelehnt.
Erst nachdem ein konservativer Abänderungsantrag abgelehnt worden war, wurden die Verhandlungen auf den Abend vertagt. Die Abgeordneten konnten um % nach 8 Uhr nach Hause gehen.
„Minister für Lan-essicherheit"
Paris, 5. Februar.
Der linksradikale Abgeordnete Wolf C h e r o n hat am Mittwoch in der Kammer bekannt gegeben, daß er in den nächsten Tagen einen Entschließungs- antrag einreichen werde, der darauf hinausgehe, daß die bisherige Bezeichnung des Chefs des Kriegsministeriums geändert wird. Tie amtliche Bezeichnung Kriegsminister soll in „Minister für Landessicherheit" umgeändert werden. *
’A. E. London, Anfang Februar.
Langjährige leichtfertige Finanzpolitik auf der einen und die Weltwirtschaftskrise auf der anderen Seite haben in Australien eine Krise in den Staatssinanzen hervorgerusen, die den ganzen Kontinent buchstäblich an -en Rand des Bankrotts geführt hat. Unter Aufbietung aller Kräfte bemüht sich die jetzige Bundesregierung, die Arbeiterregierung S c u l l i n, das Allerschlimmste zu verhüten und eine Sanierung der Staatssinanzen durch- zusühren
Zwei Faktoren sind es besonders, die die Aufgabe der Finanzsanierung außerordentlich schwierig gestalten. nämlich der verhältnismäßig hohe Lebensstandard der australischen Arbeiter und der unerhörte Preissturz für Weizen. Wolle und Metalle, die Australiens Hauptausfuhrartikel barstellen. Die durch den riesigen Bedarf des Mutterlandes während des Krieges hervorgerufene günstige Kon- I junktur hatte es den australischen Arbeitern möglich gemacht, sich relativ hohe Löhne zu erkämpfen. In den Nachkriegsjahren versuchte man durch Einwande-
Außerparlamentarische Reformpläne?
tVon unserer Berliner Schriftleitung.)
th Berlin, 5. Februar.
Die bisherige Arbeitsunfähigkeit des Reichstages hat beim Beginn der Etatsberatungen, die heute nachmittag bekanntlich durch eine Rede des Kanzlers eingeleitet werden, die Frage in den Vordergrund gerückt, ob es gelingen wird, den neuen Haushal t s- plan auf dem normalen Wege parlamentarisch zu verabschieden. Der Kanzler und die Regierungsparteien einschließlich der Sozialdemokraten, machen neuerdings bekanntlich besonders große Anstrengungen, um die reguläre Erledigung des Etats durch den Reichstag wenn irgend möglich doch noch zu erzielen. Dafür ist vor allem die Ueberlegung maßgebend, daß es im Hinblick auf die Kreditverhandlungen mit dem Auslande wünschenswert erscheint, das Vertrauen in eine ordnungsmäßige Führung der Staatsgeschäfte in Deutschland zu stärken, während die fortgesetzte Anwendung des Artikels 48 nicht als ein vertrauenerweckender Zustand angesprochen werden kann. Trotz aller Anstrengungen ist es aber noch ungewiß, ob das Ziel erreicht wird, oder ob der Etat nicht schließlich doch durch Notverordnung verkündet werden muß.
Damit würde eine weitgehende Ausschaltung des Reichstages verbunden sein, und mit den politischen Vorbereitungen auf diese Eventualität sind auch die Gerüchte in Zusammenhang zu bringen, die über eine außerparlamentarische Regierungsreform im Umlauf sind. Gestern hat das „Berliner Tageblatt" eine Notiz gebracht, die diese Dinge mit stark tendenziöser Zuspitzung behandelt. Es wurde davon gesprochen, daß der rechte Flügel der Teutschen Volkspartei den abenteuerlichen Plan hege, den Reichstag aufzulösen und daß auf Grund eines oktroyierten neuen Wahlrechtes eine neue verfassunggebende Nationalversammlung einberufen werden sollte. Das Blatt bemerkt dazu, daß derartige Spielereien mit einem Staatsstreich von der Regierung und von einem wesentlichen Teile der Deutschen Volkspartei kurz abgelehnt würden. Tiefe Darstellung ist sehr einseitig und lückenhaft.
Bei dem Plan, evtl, eine neue Nationalversammlung einzuberufen, handelt es sich um Erörterungen, die schon bald nach dem 14. September einsetzten, uno dem Gedanken an die außerparlamentarische Verkündung eines neuen Wahlrechtes liegen ebenfalls Diskussionen zugrunde, die schon monatelang in allen möglichen politischen Kreisen und nicht nur in dem rechten Flügel der Deutschen Volkspartei geführt worden sind. Diese
außerparlamentarischen Reformpläne beruhen vor allem darauf, daß die Unmöglichkeit einer parlamentarischen Verabschiedung einer durchgreifenden Wahlrechtsreform allgemein zugegeben wird. Dasselbe gilt von den Plänen der sogenannten Reichsreform, und es ist durchaus nichts Neues, wenn wieder einmal davon gesprochen wird, daß Wahlreform und Reichsresorm überhaupt nicht vom Reichstag, sondern mir außerparlamentarisch durchgeführt werden lönuten. Daß das „Berliner Tageblatt" sich jetzt zu einer Veröffentlichung veranlaßt sieht, dürfte wohl daraus zurückzuführen sein, daß dieser Tage zwischen dem Kanzler und einigen führenden Parla
mentariern, darunter dem Zentrumsabgeordneten K a a s und dem Führer der Deutschen Volks- parte.i Dingeldey vertrauliche Besprechungen stattgefunden haben, in denen auch die hier angedeuteten Pläne zur Sprache gekommen sind.
Vorläufig sind (diese Dinge aber nicht spruchreif, 6ernt man bemüht sich gerade im Gegenteil, zunächst eine vorzeitige Ausschal - tungides Reichstags zuvermeiden.
Ein Teilnehmer
-er Silvesterschieperei verhaftet
Berlin, 5. Februar.
In der Nähe von München ist gestern ein Mann verhaftet wovden, der verdächtig ist, an der Schießerei in der Hufelandstraße beteiligt gewesen zu sein, wo in der Silvesternacht zwei Reichsbannerleute erschossen wurden.
Es handelt sich den Blättern zufolge um den Arbeiter Kollatz, der einer Sturmabteilung der Na- tionalfozialisten angehört. Nach kurzer Vernehmung mußte der Festgenommene zugeben, daß er mit dem gesuchten Kollatz identisch ist. Die Berliner Kriminalpolizei hat noch gestern abend einen Kriminalkommissar nach München gesaust.
Oer Schlüssel -er europäischen poWk
Paris, 5. Februar.
Graf Wladimir d'Ormesson veröffentlicht in ver nächsten Nummer der Zeitschrift „Europe Nou- velle" den Plan für die Schaffung einer deutsch-französischen Finanzsolidarität auf breiter internationaler Grundlage im Interesse der allgemeinen Befreiung.
Der Vorschlag gipfelt darin, daß Frankreich in den beiden kommenden Annuitätsjahren des Aoung- planes Deutschland die Hälfte der ungeschützten Zahlungen nachlassen soll: gleichzeitig sollen die Vereinigten Staaten auf 50 Prozent ihrer Forderungen an die Alliierten verzichten. Dieser Verzicht soll durch entsprechende Herabsetzung des geschützten Teils der Noungzahlungen gleichfalls Deutschland zugute kommen. Es würden also, ohne formelle Aewverung des Aoungplanes oder des Londoner und Washingtoner Abkommens, lediglich alle Zahlungen, die bis Ende des Finanzjahres 32/33 zu leisten sind, durch zwei dividiert werden.
In der „Ere Nouvelle'' beschäftigt sich H e r r i o t mit einem Artikel von Wladimir d'Ormesson. Herriot erklärt dabei u. a.: Deutschland fei unleugbar krank, aber es verfüge noch über einen guten und mutigen Arzt. Wenn Frankreich Deutschland helfen könne, wäre das eine geschickte und vorsichtige Maßnahme, gegen Die „brutalen und blutdürstigen Chirurgen der Revolution". Herriot findet den Plän d'Ormessons etwas kompliziert und daher nicht ungefährlich. Immerhin müsse man über den Plan nach denken. Der S ck l ü s f e I der europäischen Politik sei die deutsch-französische Verständigung. Werde diese erreicht, dann sei nichts zu befürchten. Bleibe sie aber aus, bann fei nichts zu hoffen.
rungsverbote und zollpolitische Maßnahmen die Löhne weiterhin hochzuhalten und die jungen, während des Krieges entstandenen Industrien zur Verhütung von Arbeitslosigkeit durch, hohe Importzölle und Subventionen gegen die Konkurrenz des Mutterlandes und die anderer Länder zu schützen. Tiefe Politik bedeutete eine starke Belastung der Haushalte der einzelnen Staaten und der Bundesregierung; Defizite konnten nur durch Hereinnahme von Anleihen vermieden werden Da die australische Einfuhr als Folge der großen Kaufkraft der Massen verhältnismäßig hoch war. erhielt Australien auf bem Londoner Geldmarkt bereitwilligst Anleihen über Anleihen. Im Laufe der Jahre erhielt es an englischem Kapital nicht weniger als annähernd 500 Millionen Pfund Sterling.
Der jährliche Schuldenbienst nahm schließlich einen derartigen Umfang an, daß man leb glich äum Zwecke der Zinszahlung für ältere Obligationen neue Anleihen ausnehmen mußte. Die auf diese Weise her- vorgerufene Zerrüttung der australischen Finanzen mußte notwendigerweise eines Tages zu einer Krise führen und in eine Katastrophe ausarten, wenn die Anleihequellen plötzl ch versiegen und die ans der Ausfithr erzielten Einnahmen zurückgehen sollten. Diese Entwicklung ist inzwischen bereits eingetreten. Die Londoner Geldgeber, die allmählich die ungesunde Finanzwirtschaft ihres Gläubigers er- faunten und das Vertrauen nt feine Kreditwürdigkeit verloren, weigern sich, neue Anleihen zu bewilligen. Der australische Außenhandel, der früher einen leichten Aktivsaldo aufzuwerfen hatte, hat sich mit Eintritt der Weltwirtschaftskrise infolge des Preissturzes für Weizen und Wolle außerordentlich u n g ü n st i g entw ckelt. Die augenblickliche Lage in Australien muß geradezu als verzweifelt bezeichnet werden. Arbeitslosigkeit und Rot sind weit verbreitet, die Kaufkraft der Massen infolge Ausfuhrrückganges und Preisabgleitungen für Australiens Hauptaus- fübrartitel stark gesunken, die Zolleinnahmen durch Einführung von Prohib tivzöllen und Importrückganges erheblich verringert; außerdem müssen die Zinsen für die hereingenommenen Anleihen aus eigenen Mitteln bezahlt werden.
Dieser katastrophalen L„ge sucht die Bundesregierung auf Vorschlag von Sir Otto Niemeyer, der als Abgesandter der Londoner City einen Sanie- rungsplan für Australien ausarbe tete, durch rigorose Einschränkung und Sparsamkeit in den Staatsausgaben und Senkung der Produktionskosten, d. h. der Löhne der australischen Arbeiter, beizukom- men. Daß gerade die Turckführuna der letzteren Maßnahme aus starken Widerstand stoßen Würbe, besonders, da es eine Arbeiterregierung ist, die Lohnkürzungen befürwortet, war von vornherein klar. Ter radikale Flügel der Arbeiterpartei, der gerade n der Bundesregierung stark vertreten ist, bekämpft mit allen erdenklichen Mitteln die gesoroerte Senkung der Produktionskosten und des Lebensstandards der Arbeiter. Statt dessen wird von diesen eine vorübergehende Einstellung des Schuldendien st es oder eine Inflation bet australischen Währung befürwortet.
Durch den Stea des radikal eingestellten Führers der Arbeiterpartei in Neu Süd-Wales, Lang, bei den Wahlen in seinem Staate vor etwa vier Monaten wurde den Gegnern des Riemeyerprojektes -er Rücken gestreift. Lang hat sich in den ersten vier Monaten seiner Ministerpräsidentschaft mtt allen Kräften gegen die Durchführung und Sparmaßnahmen in der Regierung feines Staates und gegen jeden Versuch von Lohnsenkungen gewehrt. Bei einer dieser Tage in Neu Süd-Males abgehaltcnen Nachwahl wurde seiner Politik allerdings sozusagen das Mißtrauen ausgesprechen, da die erhebliche Mehrheit des Arbei erkandidaten bei den letzten Neuwahlen bei dieser Nachwahl in eine starke Minderheit um gewandelt worden ist. Tie Niederlage der Arbeiterpartei in Neu Süd-Wales wird von der nationalistischen Opposition wiederum als ein Stimmungs- iltnschlwung in ganz Australien gedeutet, und baldige Neuwahlen Werden vorausgesagt, falls die Bunves- regterung nicht en tsckl offen eine Reorganisierung der Finanzen auf Grund der Niomeyervorschläge an- ftrebt.
Bischer hat es Ministerpräsident Scullin für rat- amer gehalten, durch Konzessionen an den linken Flügel der Arbeiterpartei die Parteieinheit ans- rech zuerhalten, als eine be'chleunigte Einführung von Sparmaßnahmen anzuordnen. Don diesem Gesichts' punkt aus ist hattp sachlich die lebhaft kritisierte We- dereinsetzung des früheren, alles andere als gut beleumundeten Bundesschatzkanzlers Theodore, ber fern linken Flügel angehört, zu verstehen. Freilich hat dieser Schritt nicht bie erhosf.e Wirkung gehabt.