Nummer 25*
Freitag, 30. Januar 1931
21. Jahrgang
Hessische Abendzeitung
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Mer Neueste Nachnchten
Oer Kampf um den Mllionen-Sparantrag
Dietrich fleht -em Antrag skeptisch gegenüber / Oer Konflikt bei -en englischen Konservativen / Lavals Regierungserklärung fertiggestellt
Hochbetrieb in -er Reichskanzlei
lVon unserer Berliner Schriftleitung.)
Churchill geht auf eigenen
Eigener Drahtbertcht.
Wegen
th. Berlin, 30. Januar.
Die Besprechungen des Kanzlers mit den Vertretern der Parteien und der großen wirtschaftlichen Organisationen über die Möglichkeiten der Verabschiedung des Etats und der Regelung der wichtigsten wirtschaftlichen Probleme sind jetzt in vollem Gange. Gestern hat der Kanzler die Vertreter der Grünen Front und die Delegierten der Ar- beitgeberverbände, sowie des Reichsverbandes der deutschen Industrie empfangen
Dabei sind die einander entgegengesetzten Wünsche dieser großen Berufsorganisationen zur Sprache gebracht worden, wobei cs sich bei den Vertretern b.e t % andwirtschaft vor allem um z o l l p o l i- rlsche Forderungen handelte, während natür- nch die Vertreter der Industrie gerade entgegengesetzte Wünsche vertraten. Sie haben bei dieser Gelegenheit dem Kanzler eine wirtschafts-politische
e n l s ch r: f t überreicht. Die Regierung wird nun die Ausgabe haben, die Mittellinie zwischen diesen verschiedenen Ansprüchen und Forderungen zu finden.
In diesem Zusammenhänge spielt selbstverständlich vor allem ~bic Persönlichkeit des Reichsernährungs- nrinisters Schiele eine erhebliche Rolle, weil er in feiner Zoll- und Handelspolitik teils durch die Wünsche seiner Freund? von der Grünen Front weit vorwärts getrieben wird, teils als Mitglied des Reichs- kablnetts diese Wünsche unter einem übergeordneten Gesichtswinkel zu regeln bestrebt ist. Man nimmt an, daß die immer wieder auftauchenden Vermutungen, daß Schiele auf Grund dieser Differenzen von seinem Posten z u r ü d 11 c t c n werde, sich nicht bewahrheiten.
OiejOeutsche Volköpariei gibt nicht nach
Aus den Kreisen der Parteien hat der Kanzler gestern morgen den Führer der Deutschen Volkspar'ci den Abgeordneten D i n g e l d e y und am nachmittag die Vertreter der S o z i a l d e m o k r a t e n empfangen. In beiden Fällen handelte es sich um eine Aussprache über die politische Lage, wobei wiederum in der Unterredung mit dem Volksparteiler der bekannte Antrag auf Streichung von 300 Millionen, bei der Unterredung mit den Sozialdemokraten der Antrag auf Staffelung der Beamtengehaltsabzüge im Vordergrund stand. Die Regierung steht beiden Anträgen im wesentlichen ablehnend gegenüber und insbesondere ist es der Reichsftnanz- minister, der den volksparteilichen Antrag auf Strei- elmng von 300 Millionen für undurchführbar erachtet, und der gleichzeitig gegen den sozialdemokratischen Antrag auf Staffelung der Beamtengehäl- t e r Einspruch erhebt, weil dadurch eine Anzahl Millionen im Reichserat fehlen würden.
Auf Grund der Besprechung Dingeldehs mit dem Kanzler hielt die volksparteiliche Fraktion gestern nachmittag eine mehrstündige Fraktionssitzung im Reichstag ab, die heute vormittag fortgesetzt werden soll. In dieser Besprechung hat zunächst der Außenminister Dr. C u r t i u s ein umfaffendes Referat über die Genfer Tagung erstattet und dann wandte man sich dem erwähnten Strei- chungsantrage zu. In der Debatte
kam allgemein zum Ausdruck, -daß die Bolkspar- tei an ihrem Streichungsantrage unbedingt feft- hält und daß sie, wie schon früher angekündigt wurde, eventuell die Politischen Konsequenzen in Gestalt einer Loslösung von der Regierung ziehen wird, wenn dieser Antrag tatsächlich keine Erfüllung bei der Regierung finden sollte.
Die Debatte über die Außenpolitik ergab, daß dem Außenminister Dr. Curt us von allen Seiten der Tank für seine Genfer Tätigkeit ausgesprochen wurde, aber aus dieser Tatsache kann nicht der Schluß gezogen werden, daß die Volkspartei in allen ihren Teilen mit der gesamten Außenpolitik einverstanden wäre. Vielmehr sind innerhalb der Fraktion nach wie vor Strömungen vorhanden, die es für schwer tragbar ansehen, daß de Verbindung zwischen der Volkspartei und dem Kabinett lediglich auf dem Wege, über die im allgemeinen unpopuläre Außenpolitik und die Person des Außenministers hergestellt wird. Allerdings gehen die Meinungen darüber auseinander, ob die Volkspartei daraufhn noch eine weitere Verbinduna mit dem Kabinett in Gestalt eines Wirtschafts Ministers suchen möchte, oder ob fte stärker dahin streben soll, sich vom Kabinett Brüning überhaupt loszulösen. Für den Augenblick ^ann aber mit Bestimmtheit gesagt werden, daß die Fraktion nichtdarandenkt.tnder jetzigen Situation
den Außenminister Curtius aus dem Kabinett zurückzuziehen.
Vor Verabfchie-ung
-es Osthilfegesetzes
Das Reichs! rbineft )t.eb am Sonnabend zusammentreten, am uumeyr endlich :n Entwurf über die Ost Hilfe zu vecabschi.-xm. Inzwischen und «ucy die Besprechung«: t mit dem ?etter der 5 fistelte dem Königsberger Ministtrickr tt Mub'ehl rio dem Land- schaftsdiretior von Hippel beendet werden Allerdings sind über das Eroebüs dieser mehrtägigen und außerordentl'.ch sch-vicrtgen Beratungen widerspruchsvoll Meldungen in die Oeffenilichketl gelangt. Von einer i.i i r 111 d> c n Verständ: - gki n g scheint man n i w t . n dollem Umfange sprechen za können, und ti gtü als fraglich, ob Ministerialrat Musschl, der sofort nach Königsberg znrückgek.'yrt tit, fernen dortigen Posten beibehalten wird.
Der wesentlichste Streitpunkt, der noch nicht als vollkommen geklärt angesprochen werden faiui, dürfte in der Behandlung der Hypotheken- und Zwangsvcrsteioerungen von landwirtschaftlichen Betrieben liegen. Die Frage ist oabei ob die Oststelle die Umschuldung in Zukunft nur bei solchen Betrieben vornehmen wird, deren Inhaber eine Bescheinigung der Landschaft vorwetst, daß die Landschaft ihre Hypothek auf einem solchen Grundstück läßt. Diese Frage ist noch nacht endgültig geklärt, aber sie dürfte im Augenblick kein Hindernis mehr für die Verabschiedung des Osthilfegesetzes bilden.
Erlischt die Anziehungskraft der Hauptstädte?
Vor zwei Jahren hätte man den, der dies fragte, noch einen lächerlichen Pfahlbürger gescholten, der ein Menschenalter verschlafen habe und aus mürrischen Träumen rede. Die Zustände brauchen aber oft viel weniger als ein Menschenalter, um sich überraschend zu ändern. In Deutschland hat die Saugkraft Berlins beträchtlich nachgelassen; kein Wunder, da alle Kräfte unseres Wirtschaftslebens schlaff find. Aber ob Wunder oder nicht, das Bild ändert sich jedenfalls, und die Tatsachen auch.
Man sieht da» nicht nur bei uns in Deutschland. Was unsere heimisch n Svmptome betrifft, so sind sie ja bekannt. Da ist der leise Rückgang der Berliner Bevölkerungsziffer, da ist das Schrumpfen in der Zahl der Firmen. Einen ahnungsvollen Blick in die Zukunft muß bereits vor Jahren die I. G. Farben- Jndustrie getan haben, als sie ihren Verwaltungssitz nach Frankfurt a. M. legte. Der Amerikaner Ford ging gleichfalls in die „Provinz" nach Köln. Ein deutsches Unternehmen der gleichen Branche, die Horch-Automobil-Werke, beschlossen kürzlich größere Sparsamkeit. Man spart zuerst am Entbehrlichsten, und was taten darum die Horch-Werke? Sie lösten ihre Berliner Hauptverwaltung auf und zogen sie hübsch Wieser nach dem heimischen Zwickau zurück. Etwas ähnliches berichtet man jetzt aus England. Dort ist der große Schiffahrtskonzern der Royal Äail in Schwierigkeiten geraten. Auch hier denkt man daher zuerst daran, den Verwaltungssitz in London auszugeben und bescheiden wieder nach dem Stammsitz Liverpool zurückzukehren.
Wenn die Spannkräfte der Konjunktur nachlassen, lösen sich vielfach die Arme, die rings im Lande die Wirtschaft strebend nach der Hauptstadt ausgestreckt hat. Sie fallen wieder auf die natürlichen Stawdorte zurück. Das ist der natürliche Prozeß des Kräftefam- melns, der schöpferischen Pause, bis die Konjunktur wieder losgeht und mit ihr der Drang nach der Höhe. Dann beginnt wahrscheinlich von neuem auch der Drang nach der Residenz.
Oer Krieg liegt zu weit zurück!
In Amerika ist gegenwärtig ein heftiger Kamps zwischen dem Sckatzsekretär Mellon und dem Veie- ranenvcvbard der amerikanischen Legion im Gange. Der Verband fordert die sofortig« Auszahlung der Policen, die seinerzeit den amerikanischem Soldaten für ihre Kriegsleistungen auryehändiot wurden und die ihnen bei Erreichung eines aewissen Alters die
London, 30. Januar
Die gegenwärtig zwischen Churchill und Baldwin entstandenen Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich der gegenüber Indien zu befolgenden Politik, haben Churchill veranlaßt, dem früheren Ministerpräsidenten einen Brief zu schreiben, in dem er ihm mitteilt, daß er in Zukunft nicht mehr an den Sitzungen der Konservativen Partei teilnehmen werde. Er glaube, daß die ehrlichen GegensStzeinFragen der Indienpolitik nicht die Gefühle der Freundschaft beeinflussen werden, die zwischen ihm und Baldwin in den letzten sechs Jahren entstanden seien. Churchill verspricht Baldwin, ihn auch in Zu fünft im Kampfe gegen dieArbeiterregie- rung zu unterstützen, indem er sein äußerstes tun werde, um bei den allgemeinen Wahlen eine Niederlage der Arbeiterpartei herbeizuführen.
In seiner Antwort bedauert Baldwin die Entscheidung Churchills, erklärt aber, er freue sich, daß Churchill an dem gemeinsamen Ziele Mitarbeiten werde, eine Niederlage der Arbeiterpartei herbeizuführen.
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Diese Vorgänge Mafien eine ganze Reihe von politische". Gerüchten in Umlauf gesetzt. Man glaubt, catz Churchill mit dem Gedanken einer na» tionalen Regierung liebäugele, die sich aus Vertretern der verschiedenen Parteien zusammensetzen-und Scsi dringendsten Gegenwartsfragen, wie. Arbeftslosigkeit und anderen, zu Leibe gehen soll. Viele hegen die Vermutung, daß Churchill einen Pakt mit Mosley eingehen will, der bekanntlich die Diktatur des Fünf Männer-Kollegium (wir haben vor kurzem einen Artikel über die Persönlichkeit und der
Auszählung von durchschnittlich 1003 Dollar zu sichern Der Dchatzsekretär will an diese Auszahlungen nicht recht heran. Die belasten feine Kasse. Die sind auch eigentlich nicht, wie er gesteht, sehr gerechtfertigt.
Während des Krieges habe nach Mellon die Hälfte der Ioldaien überhaupt nicht den amerikani- gnischen Boden verlassen und selbst die eigentlichen Veteranen hätten drch nichts vou der Auszahlung. Sie würden nur veranlaßt, das ganze Geld aus einmal auszugeben. Dann wären neue Forderungen zu erwarten. Man käme aus der Unruhe ewiger Nachforderungen nicht heraus.
Die amerikanischen Kriegsteilnehmer werden mit den väterlichen Worten ihres Schadsekretärs nicht sehr einverstanden sein. Ihre Moral ist ja in der Tat auch brüchig. In Wirklichkeit besitzt auch tue amerikanische Regierung infolge der gegenwärtigen WirtschvsMrise nicht genügend Geld, um ihren alten Verpflichtungen nachzukommem. Sie will sparen und glaubt das am besten bei den ehemaligen Kriegsteilnehmern tu- zu können. Im Feldjargon: die Etappe contra Front!
pilsudski ohne Gäbel
Dem polnischen Marschall Pilsudski ist etwas Entsetzliches passiert. Als-er auf der Insel Madeira, im sonnigen Süden, seine Koffer auspacken ließ, und zwischen den scheußlichen Zivilsachen seine alte liebe Uniform hervorsnchte, stellte er mit wütender Ueber- raschnng fest, daß auf der Reise fein Säbel verloren gegangen war.
Endlich kam einer feiner Getreuen auf die rettende Idee. In allerhöchstem Auftrag wurde dringend nach Paris gekabelt und die französische Eisenbahngeneraldirektion ersucht, Nachforschungen nach dem Säbel anzustellen. Er konnte nur in dem polnischen Eisenbahnwagen, mit dem der Marschall durch Frankreich gereift War, zurückgeblieben fein. Sofort wurden auch Eisenbahnbeamte zu dem Wagen geschickt, aber unglücklicherweise war er plombiert. Gegen dieses Mißgeschick und gegen die Tatsache, daß der Wagen polnisches Staatseigentum ist, kam auch die französische Eisenbahnverwaltung nicht an. Sie kabelte nach Madeira zurück: „Säbel wahrscheinlich gefunden, Ueberiendung im Eisenbahnwagen Laer leider unmöglich"
Hoffentlich hat der Marschall inzwischen einen Ersatz für Den vergessenen Säbel bekommen. Denn ohne Säbel fühlt sich der alte Säbelraßler nun einmal nicht wohl. Selbst nicht unter den schönsten Apfelsine n- bäumen!
polttifchen Ziele Mosleys veröffentlicht. Die Red.)' fordert, oder daß er Interesse an der neuentsachten faschistischen Bewegung in England genommen hat. .
Lavals Regierungserklärung
Paris. 30. Januar.
Die Regierungserklärung, die am Donnerstag Gegenstand einer eingehenden Beratung der Minister war, besteht aus fünf verschiedenen Kapiteln, in denen sich die Regierung mit der Außen- und Innenpolitik, der Landesverteidigung, der Politik der Laiengefetze und des Unterrichts, der Sozialpolitik und schließlich mit den großen landwirtschaftlichen Fragen beschäftigt.
In Bezug auf die Außenpolitik heißt es, daß die meisten bisher von Briand befolgten Richtlinien weiter beibehalten werden würden. Als besonders dringende Aufgabe bezeichnet die Regierung die beschleunigte Verabschiedung des Haushalts und der Gesetzesvorschläge für die nationale Ausrüstung. Schließlich wird rasche Hilfe für die fran-s zöfischen Kolonien gefordert.
Volle Wahlfreihelt in Spanien
Madrid, 30. Januar.
Die Regierung übergab der Presse am Donnerstag abend eine Erklärung, in der erneut Volks Wahlfrei-Heit zugcsichert Wird, und ans der hervorgeht, daß die Regierung Weder die Wahlen beeinflussen noch e ne Beeinflussung von anderer Seite zulassen Wird.. Gleichzeitig Wird völlige Aufhebung des Kriegszustandes und der Prcffezensur sowie die Wiederherstelluirg der. Versammlungsfreiheit und der Propagandasreiheit in Aussicht gestellt. An diese Zu-- geständnissc knüpft die Regierung die or.ngende Auf-» forderung an die politischen Kreise, die für Wahlent- haltung eintreten, unter keinen Umständen der Wahl fernzublciben.da die normale Politische Lage nur durch die Schaffung eines Parlamentes wieder hergestellt werden könnte, in dem sämtliche Parteirichtungen vertreten seien.
Diese plötzliche Nachgiebigkeit der Regierung scheint der letzte Versuch zu sein, die Sabotage der Wahlen durch die Linksparteien zu verhindern.
Patronen im Vananenkorb
Mißglücktes Piratenstück.
London, 30. Januar.
„Times" meldet aus Schanghai: Durch die» Aufmerksamkeit chinesischer Wachtposten ist der chinesische 2000-Tonncndampfer Hstn-Ming vor einem Uebersall durch Piraten bewahrt geblieben. Als das Schiff am Mittwoch von Schanghai nach Futschau unterwegs toar,_ nahmen die Soldaten, die feit einem Piratenüberfall auf das Schiff als Wache an Bord waren, eine Turchfuchung der Fahrgäste vor. Dabei stellte es sich heraus^ daß ein angeblicher Obsthändler in einem Bananenkorb 125 scharfe Patronen verborgen hatte. In seiner Kleidung, wurden Geheimtaschen gesunden, die einen Karabiner und einen geladenen Revolver enthielten. Er gestand, daß er und fünf andere Fahrgäste verabredet hatten, das Schiff an der Mündung des Hangtfe in ihre Gewalt zu bringen. Vier von den fünf Spießgesellen des ehrsamen Bananenhändlers wurden ebenfalls verhaftet. Auch sie hatten geheime Waffentaschen in ihren Kleidern. Die Waffen selbst hatten sie offenbar rechtzeitig über Bord werfen können.
Sozialdemokratischer Mlm verboten
th. Berlin, 30 Januar.
Bei der Filmober prüfst eile ist gestern ein neuer Spruch gefällt worden, der eine grundsätzliche Bedeutung für die Zulassung politischer Filme haben kann. Die Oberprüfstelle hat einen von der Werbeabteilung der Sozialdemokrati- schen Partei hergestellten Trickfilm verboten, der den Titel trägt: „Ins dritte Reich" und der den Zweck hat, Propaganda gegen die nationalsozialistische Partei zu machen.
Die Begründung für das Verbot dieses Films ging dahin, daß die Vorführung, die übrigens nur für sozialdemokratische Veranstaltungen, nicht aber für öffentliche Kinos beabsichtigt war, die Ruhe und Ordnung gefährden könne.
Der „Vorwärts" nimmt in schärfsten Worten gegen diese Entscheidung Stellung, von der er behauptet, daß sie im Widerspruch zum Filmgesetz und zur Verfassung stehe, und er richtet die Frage an den Reichsinnenminister, was er gegen die Filmoberprüfstelle zu unternehmen gedenke, die das Recht, die Verfassung und die Gesetzlichkeit durch off.ne Parteinahme fiu die Nationalsozialisten verhöhnt habe.
Randbemerkungen...